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Experimentier- und Infotag des Schüler:innen Forschungszentrum Mittelhessen an der Steinmühle

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, MINT, Talentförderung

Am 07. März fiel an der Steinmühle in Marburg der Startschuss für das Schüler:innen Forschungszentrum Mittelhessen mit einem Experimentier- und Infotag, an dem auch zahlreiche Schüler:innen der Steinmühle teilgenommen haben. Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer freute sich darüber, 90 Schüler:innen aus ganz Mittelhessen begrüßen zu dürfen.

„Wie finde ich eine Forschungsfrage und wie kann ich diese weiterentwickeln?“, war das zentrale Thema des Tages, dem die Schüler:innen in sechs ganz unterschiedlichen Workshops nachgehen konnten. Einige Schüler:innen untersuchten das Verhalten von Asseln, andere beschäftigten sich mit der Frage wie viel Radioaktivität der Körper aufnimmt. Ein anderer Workshop untersuchte mithilfe realer Messdaten die Bewegung von ganzen Galaxien, während es im Chemie-Workshop um die Frage der optimalen Verbrennung ging. Der Mathematik-Workshop widmete sich der Flächenberechnung von Polygonen und im Energie-Workshop ging es um die effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen.

Neben den sechs Workshops gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm. So präsentierten Schüler:innen beim Markt der Möglichkeiten ihre aktuellen Projekte aus dem Bereich Jugend forscht, dem German Young Physicists’ Tournament und der First Lego League. Herr Burk, der Jugend-Forscht-Regionalleiter, informierte die Teilnehmenden darüber, was es zu beachten gibt, wenn man selbst ein Forschungsprojekt durchführen möchte, und stellte sich den Fragen des Publikums.
Neben dem fachlichen Inhalt hatten die Schüler:innen natürlich auch Zeit sich untereinander auszutauschen und kennenzulernen. Die Organisatoren waren beeindruckt von der hohen Motivation der Schüler:innen und von der guten Atmosphäre. So war es letztlich auch nicht verwunderlich, dass das abschließende Feedback durchgehend positiv ausfiel. Viele Teilnehmer:innen gaben an, in nächster Zeit ein eigenes Forschungsprojekt starten zu wollen.
Bleibt zu hoffen, dass darunter auch viele Schüler:innen der Steinmühle sind.

Falls auch du dich für MINT interessierst oder mit dem Gedanken spielst, ein Forschungsprojekt zu beginnen, dann schau Dir doch mal die Seite des Schüler:innen Forschungszentrum Mittelhessen an.

 

Nähere Informationen zu den Angeboten des SFM findest du unter https://sfz-mittelhessen.de

27. März 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/03/2023_03_27_MINT-scaled.jpg 670 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-03-27 12:22:082026-06-08 13:57:18Experimentier- und Infotag des Schüler:innen Forschungszentrum Mittelhessen an der Steinmühle

Uruguay-Austausch: Voneinander lernen – nicht nur die Sprachen

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Sprachen & Internationalität, Steinmühle unterwegs

Ihren Mate-Tee vermissen sie ein wenig und das Abendessen ist immer „ganz schön früh“ – aber alles andere passt absolut für Giulianna und Bruno von der Deutschen Schule in Montevideo. Mit ihrem Lehrer Riobaldo sind sie für insgesamt sechs Wochen Gäste an der Steinmühle. Der Aufenthalt gehört zum Uruguay-Austausch, einem Projekt der Steinmühlen-Spanischlehrerin María Ramos. Es ist nach 2019 und 2020 der dritte Austausch zwischen Jugendlichen aus der Metropole Uruguays und der Steinmühle. So haben Spanisch-Schüler:innen des Jahrgangs 11 umgekehrt die Gelegenheit, den Schulalltag in Montevideo kennenzulernen. Für Lilli und Ben-Luis nur noch wenige Wochen, bis sie zum Gegenbesuch nach Südamerika aufbrechen und mit dem Alltag an der Austauschschule in Kontakt kommen. 1300 Schüler:innen werden dort unterrichtet. Es ist die älteste Deutsche Schule Lateinamerikas.

Ab dem Kindergartenalter hat Bruno in Montevideo Deutsch gelernt, in der Grundschule kam noch Englisch hinzu. Die Sprachen machen ihm Spaß. Das Interesse seiner Klassenkameradin Giulianna an der deutschen Sprache entstand durch ihren deutschen Onkel und dem Besuch des Vaters in Deutschland, „dem es gefallen hat“. Warum Steinmühlen-Schüler Ben-Luis gerne sein Spanisch ausbauen möchte, hat ebenfalls familiäre Gründe: „Ich habe Verwandtschaft in Spanien“. Lilli, Giuliannas Marburger Austauschpartnerin, möchte später viel reisen und freut sich, ihr Spanisch dort zu verbessern, wo es gesprochen wird.

Klar, dass sich die jungen Leute schon vor ihrer Reise ein wenig mit dem jeweiligen Gastland beschäftigt haben. Auf die Umwelt-Probleme unserer Zeit angesprochen, kommen sie gemeinsam zu dem Schluss, dass es auf beiden Seiten noch Verbesserungsbedarf gibt: Montevideo mit seinen knapp 1,5 Millionen Einwohner:innen gewinnt 90 Prozent des Energiebedarfs aus Wind und Wasserkraft, praktiziert aber keine Mülltrennung. – Nur ein Beispiel dafür.

Die Sprachkenntnisse verbessern und vieles voneinander lernen – dafür bietet der Austausch beste Möglichkeiten. Die jungen Leute einhellig: „Ein schönes Programm. Wir empfehlen es.“ Unser Foto zeigt (von links) Lilli, Giulinanna, Lehrer Riobaldo, Bruno und Ben-Luis.

 

6. Februar 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/02/Uruguay-2023b-scaled.jpg 794 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-02-06 12:10:442026-06-08 14:00:34Uruguay-Austausch: Voneinander lernen – nicht nur die Sprachen

Nachhaltige Ranzenspende erfreut Kinder in Rumänien

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Soziales Engagement

Mehr als 50 gut erhaltene Schulranzen gingen im Rahmen eines Hilfstransports auf die Reise in unsere rumänische Partnerstadt Sibiu. Schon seit Jahren unterstützt die Steinmühle unter Regie von Schulleiter Bernd Holly die Schulranzen-Aktion des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) Marburg und arbeitet dabei mit dem Verein “Hilfe für Sibiu/Hermannstadt” zusammen. Alljährlich fragt Bernd Holly bei den neuen Fünftklässler*innen nach abgelegten, fast immer noch sehr gut erhaltenen Ranzen, um diese noch einer nützlichen Verwendung zuzuführen. “Bei nicht wenigen Kindern in Rumänien liegen die Ranzen unterm Tannenbaum, da sich die Familien oft keine neuen Schultaschen leisten können”, berichtete er. “Fast 600 Ranzen sind auf diese Weise aus der Steinmühle schon nach Rumänien gelangt,” bilanzierte Holly. Auch beim „Transport 2022“ wurden wieder ausrangierte Schulmöbel, mehr als 30 Tische und ca.50 Stühle und mehrere Kisten Schulmaterial der Steinmühle per Hilfstransport in die Partnerstadt geliefert.

22. Dezember 2022
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2022/12/IMG_4825-scaled.jpg 1000 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2022-12-22 12:41:182026-06-08 14:02:02Nachhaltige Ranzenspende erfreut Kinder in Rumänien

Plus-MINT Tagung in der Steinmühle

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Leben im Internat

Am 10. und 11. November trafen sich die sechs plus-MINT Internate auf Einladung des Vereins zur plus-MINT Talentförderung e.V. in der Steinmühle. Neben inhaltlichen Programmpunkten und der Vereinsarbeit gab es bei der Tagung viel Raum für Kennenlernen, Austausch und fachliche Impulse.  

Die Teilnehmer:innen der sechs plus-MINT Standorte erlebten in der Universitätsstadt zwei abwechslungsreiche Tage MIN(T)einander.

Fachliche Impulse und Austausch auf Augenhöhe bei der „Science-Fair“

Prof. Albrecht Beutelspacher, der Gründer und Direktor des Mathematikums in Gießen, hielt einen inspirierenden MINT-Vortrag.

Direkt im Anschluss hatten die Schüler:innen aller plus-MINT Internate die Möglichkeit, eigene Projekte in Kurzpräsentationen vorzustellen. Die plus-MINT-Schüler:innen der Steinmühle präsentierten gemeinsam mit den Tagesschüler:innen ihre Forschungsvorhaben in einer „Science-Fair“. Die Experimente wurden auf Tischen aufgebaut und an Stellwänden dargestellt. Die Schüler:innen standen als Ansprechpartner:innen neben ihrem Experiment Rede und Antwort. Diese Art der Präsentation führte zu vielen intensiven Gesprächen und wurde von allen Beteiligten als sehr bereichernd empfunden.

„Wir haben viele interessante Tipps für unser Projekt bekommen“, erzählt Toshiro (14).

„Ich fand es toll, weil ich ganz vielen Leuten meine Experimente präsentieren konnte. Auch der Mathevortrag war super, das war die bessere Seite von Mathe. Aber am allerbesten war, dass mein Vater mich erst spät abgeholt hat, so konnte ich mit den anderen am Abend in der Teestube noch dabei sein“, schwärmt Akaash (10).

„Es sind genau diese Begegnungen und Gespräche auf Augenhöhe, die den Charme von solchen Veranstaltungen ausmachen. Hier wird entspannt getalkt und mit Gleichgesinnten gefachsimpelt. Genau das haben wir uns von der Tagung in der Steinmühle erhofft“, zeigt sich plus-MINT Projektleiter Sven Meier begeistert. „Wir möchten ein starkes Netzwerk aus Schüler:innen, Lehrern und Wissenschaftler schaffen und den jungen Menschen eine Plattform geben, wo sie ernst genommen werden und sich gegenseitig inspirieren.“

MINT in der Steinmühle

Im Sommer 2021 wurde die Steinmühle eines von sechs plus-MINT-Internaten in Deutschland. Zum Schuljahr 2022/2023 startete das plus-MINT-Programm mit vier Schüler:innen. Clara, Marlene, Luis und Fabian bewarben sich im Herbst 2021 über die plus-MINT-Website online und konnten sich im Auswahlprozess durchsetzen. Mittlerweile sind sie ein fester und wichtiger Bestandteil der Internatsgemeinschaft. „Die vier bereichern unsere Gemeinschaft im Internat sehr, schön, dass sie da sind!“, weiß Internatsleiterin Anke Muszynski zu berichten.

In der Steinmühle ist MINT schon lange eine feste Größe und die Schüler:innen feiern alljährlich große Erfolge bei landesweiten Wettbewerben wie beispielsweise „Jugend forscht“. „Wir arbeiten hier seit Jahren daran, den MINT-Bereich für die Schüler:innen attraktiv zu gestalten. Wir haben das Konzept des ‘Offenen Schülerlabors‘ entwickelt, dort können Tages- und Internatsschüler:innen nach dem jeweiligen Interessengebiet forschen und es entwickeln sich ganz natürlich Projekte aus diesen Interessen heraus“, berichtet die MINT-Koordinatorin der Steinmühle Jutta Töhl-Borsdorf stolz.

Die Verknüpfung des plus-MINT Programms mit den zahlreichen anderen MINT-Aktivitäten der Steinmühle ist eine spannende Aufgabe. Die Tagung in der Steinmühle und die gemeinsame Teilnahme an plus-MINT Camps sind dabei wegweisend für die Zukunft. So ging es zuletzt schon mit fünf Tagesschüler:innen und den vier plus-MINT Schüler:innen ins Astronomie-Camp nach Heidelberg, eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten.

„Die Kooperation mit plus-MINT ist ein großer Gewinn und bringt tollen neuen Input und Möglichkeiten für alle Schüler:innen der Steinmühle mit sich!“ ergänzt Björn Gemmer, Schulleiter der Steinmühle.

Gründung Schüler:innenbeirat und Ausbau der Zusammenarbeit

Bei der Jahreshauptversammlung des plus-MINT Vereins wurde neben dem Vorstand erstmals auch ein Beirat der Schüler:innen gewählt. „Die Schüler:innen werden zukünftig noch mehr Mitsprache- und Gestaltungsrecht haben, das ist uns im plus-MINT Programm sehr wichtig“, erläutert Sven Meier, Projektleiter des plus-MINT Programms.

Für das kommende halbe Jahr ist eine Podcast-Serie geplant, welche vom plus-MINT Internat Louisenlund aus gesteuert werden wird. „Für den Podcast dürfen alle Internate Input liefern. Wir überlegen in der Steinmühle schon, was wir überregional den MINT-Interessierten präsentieren möchten“, sagt Fabian (15). Er und seine Mitschülerin Marlene (14) wurden von der Steinmühle in den plus-MINT Beirat gewählt.

Weiter berichtet Fabian: „Das plus-MINT Netzwerk bietet uns so viele Möglichkeiten, unsere Leidenschaft im MINT-Bereich auszubauen. Ich habe mit einer plus-MINT Schülerin aus Louisenlund schon eine konkrete Idee zu einem Projekt entwickelt. Das könnte ich alleine nur schwer realisieren.“

Plus-MINT Camp Anfang 2023 in der Steinmühle

Die nächste Gelegenheit für gemeinsame Aktivitäten ist schon bald: „Im Januar haben wir hier in der Steinmühle eine Premiere. Zum ersten Mal wird bei uns ein plus-MINT Camp stattfinden“, informiert MINT-Koordinatorin Jutta Töhl-Borsdorf. „Das Thema Mathematik wird dabei im Mittelpunkt stehen. Am genauen Ablauf feilen wir noch, aber es wird auf jeden Fall ein spannendes und abwechslungsreiches Programm geben.“

 

 

25. November 2022
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2022/11/20221111_155753-scaled-1-scaled.jpg 1125 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2022-11-25 23:11:472026-06-08 14:03:33Plus-MINT Tagung in der Steinmühle

Ein Kompass für die Berufswahl: Informationstag an der Steinmühle

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

„Und was willst du später werden?“ – Die Frage, die man Jugendlichen vor Jahrzehnten schon stellte, hat nichts an Relevanz verloren. Im Gegenteil sind die Antworten auch heute nicht deutlicher: Mehr Studiengänge, mehr Ausbildungsmöglichkeiten, aber nicht unbedingt mehr Klarheit bei den jungen Menschen. Um das zu ändern, führt die Steinmühle jedes Jahr im November einen Berufsinformationstag durch. Organisatoren sind Steinmühlenlehrerin Dr. Claudia Röder, Beauftragte für Berufsorientierung, sowie Hans-Heinrich Bähr vom Berufsdienst des Rotary-Club Marburg-Schloss.

Erneut hatten sich viele Profis aus ganz unterschiedlichen Berufsgruppen bereiterklärt, den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 11 Fragen zum eigenen Werdegang und ihrer Tätigkeit zu beantworten. In drei Gesprächsrunden von je 20 Minuten konnten die jungen Leute ihre favorisierten Expertinnen und Experten zu allem fragen, was ihnen auf den Nägeln brannte: Wie ergattert man einen Studienplatz in Psychologie? Worauf muss man sich einstellen, wenn man in die IT-Branche möchte? Wie wird man Berufspolitiker*in?“ Genau diese Fragen wurden letztlich am häufigsten gestellt und geben damit auch wieder, welche Berufe an diesem Abend am gefragtesten waren. Das allermeiste Interesse verzeichnete allerdings der Repräsentant der Bundeswehr. Ganz ohne Nachfragen blieb keine der Berufsgruppen.

 

Auch Politiker*innen stellten sich den Fragen

„Wir freuen uns, dass wir wieder diesen Info-Abend veranstalten können,“ sagte Dr. Claudia Röder angesichts der angeregten Gespräche, die geführt wurden. „Besonders freue ich mich, dass es uns gelungen ist, auch Vertreter*innen aus der Politik bei uns zu haben.“ Zu Gesprächen hatten sich aus diesem Bereich der heimische Landtagsabgeordnete Dirk Bamberger (CDU) sowie die Marburger Bürgermeisterin Nadine Bernshausen (Bündnis 90/Grüne) zur Verfügung gestellt. Nadine Bernshausen repräsentierte gleichzeitig den Beruf der Richterin.

„Ich fand es sehr interessant,“ erzählte Benjamin Schul am Ende der Veranstaltung. Er hatte ein intensiveres Gespräch mit dem Vertreter einer Consulting-Firma geführt und könnte sich nun nach einem BWL-Studium einen Beruf in der Selbstständigkeit vorstellen. Melissa Mägerlein imponierten die Informationen der Bundeswehr: „Man hat dort erfahren, welche Studiengänge bei der Bundeswehr möglich sind und hat vor allem konkrete Angebote erhalten zu einem Camp oder einem Praktikum. Das war sehr hilfreich.“ Emilia Ouaissa hatte sich nach Details einer politischen Tätigkeit und der Arbeit als Psychologin erkundigt. „Es war für mich sehr interessant, da ich wirklich neutrale und abgewogene Informationen erhalten konnte.“ Chiara Rector hatte den Focus auf Bundeswehr und Medizin gelegt, empfand die jeweiligen Informationen dazu als stichhaltig und die Erklärung der Laufbahn und Studienzeit als umfassend. Tom Beyer erklärte, er habe den Abend genutzt, um eine Negativ-Auswahl zu treffen: „Ich konnte schon mal einen Anhaltspunkt bekommen, was eher nichts für mich ist.“

Einige der Jugendlichen hätten sich noch etwas mehr Zeit am Berufsinformationsabend gewünscht – entweder, um bei dem favorisierten Gesprächspartner oder der Gesprächspartnerin noch mehr ins Detail gehen zu können, oder um noch in einen weiteren Berufszweig hineinzuhorchen. Der Elftklässler Lauritz Kleine: „Fünf statt drei Gesprächsrunden durchzuführen – das wäre vielleicht ein Vorschlag.“

Beim Berufsinformationsabend, der von Schulleiter Björn Gemmer eröffnet worden war, wurden folgende Berufe und Bereiche repräsentiert: Rechtsanwalt/Rechtsanwältin, Richter*in, Diplom-Kaufmann oder-Kauffrau/Geschäftsführer*in, Arzt/Ärztin, Psychologe/Psychologin, Psychologische/r Psychotherapeut*in/Kinder und Jugendlichen-Psychotherapeut*in, Zahnarzt/Zahnärztin, Steuerberater*in/Wirtschaftsprüfer*in, Physiker*in, Unternehmensberater*in/BWL-Studium, Informationstechnologie, Sparkassen-/Finanzwesen, Berufspolitiker*in, Abgeordnete/r, Prokurist*in, Medizinstudium ohne NC, Bundeswehr, Pharmazeut*in, Freiwilliges Soziales Jahr, Journalismus.

18. November 2022
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2022/11/Titel-scaled.jpg 679 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2022-11-18 13:06:382026-06-08 14:03:49Ein Kompass für die Berufswahl: Informationstag an der Steinmühle

Die Turmwächter: Kurzweilige Lektüre und Beitrag zur Kulturgeschichte

Aktuelles, Ehemalige & Alumni, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Am 1. September stellte Wilhelm „Willi“ Stehling sein neues Buch über »Die Marburger Turmwächter« an alter Wirkungsstätte vor. Der ehemalige Musik-, Sport- und Erdkunde-Lehrer der Steinmühle nahm die einhundert Gäste während seiner reich bebilderten Lesung mit in vergangene Zeiten und machte deutlich, dass die Turmwächter schon seit dem Mittelalter vom hohen Schlossturm herabschauten und über die Sicherheit der Stadt wachten. Sie warnten bei Tag und bei Nacht vor Feuer, vor Feinden und anderen Gefahren und kündigten mit Signalen alle Reisenden an, die sich der Stadt näherten. Zugleich galten die Turmwächter als fürstliche Schloss- und Stadtmusikanten über Jahrhunderte hinweg als die wichtigsten Repräsentanten der Instrumentalmusik. Die musikalischen Alleskönner spielten zu Hochzeiten, zum Tanz, zu kirchlichen und städtischen Anlässen sowie zu höfischen Gelegenheiten auf.

Willi Stehling führte dabei nicht nur in die komplexe Arbeitswelt von Wächtern und Musikanten ein. Insbesondere die Geschichten aus dem beruflichen und privaten Alltag der ein oder anderen schillernden Figur hatten höchsten Unterhaltungswert und verdeutlichten, dass Stehling mit seinem Buch nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Kulturgeschichte von Marburg gelungen ist, sondern auch eine kurzweilige Lektüre mit bisher unbekannten Einblicken in das musikalische und gesellschaftliche Leben der Stadt.

21. Oktober 2022
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2022/10/Stehling-scaled.jpg 1125 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2022-10-21 11:02:182026-06-08 14:04:51Die Turmwächter: Kurzweilige Lektüre und Beitrag zur Kulturgeschichte

„Selbstvertrauen entwickeln und zu eigenen Grenzen stehen“

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

„Jeder weiß nur selbst, was beruflich zu ihm passt“. – Diese ermunternde und selbstbewusste These vermittelte das Team der „Mutmacher“ dem Jahrgang 11. Die Mutmacher – das sind die Mitglieder eines Startups für moderne Berufsorientierung, ansässig in Karlsruhe, tätig an Schulen in verschiedenen Bundesländern. Nach ihrem Debüt im vergangenen Jahr waren die jungen Leute zum zweiten Mal an der Steinmühle, um den Schülerinnen und Schülern – nur wenig jünger als sie selbst – dabei zu helfen, eine Berufsperspektive zu entwickeln.

Einem Überangebot an Möglichkeiten, was nach dem Abitur getan werden kann, steht eine eher ernüchternde Bilanz gegenüber: Jeder dritte Studierende bricht sein Studium ab, Ausbildungsverhältnisse wurden in 150.000 Fällen allein in 2019 vorzeitig beendet.  Damit der vermeintliche Traumjob sich nicht als Albtraumjob herausstellt, empfahlen die Mutmacher, die eigenen Traumjob-Kriterien zu erforschen:  Was ist für mich später wichtig im Beruf? Viel Geld? Gesellschaftliche Anerkennung? Viel Freizeit? Eine erfüllende Tätigkeit? Geregelte Arbeit? Arbeit im Team oder alleine? Über diese und andere Punkte empfahl das Referenten-Team den Schülerinnen und Schülern, erst einmal Klarheit zu gewinnen. Zusammen mit den eigenen Stärken, die in einem Workbook gecheckt und partnerweise per Einschätzung abgefragt wurden, hatte jede Schülerin und jeder Schüler die Möglichkeit, für sich selbst eine grobe Richtung zu entwickeln, wo die Reise nach dem Abitur möglicherweise einmal hingehen könnte.

Als „sehr hilfreich und konkret“ bewertete Annerose Glöckner, die zuständige Steinmühlen-Ansprechpartnerin der Bundesanstalt für Arbeit, die Veranstaltung der Mutmacher. „Es gibt für jede und jeden einen Weg, den auch derjenige entwickeln kann, der keine konkrete Berufsvorstellung hat.“

Die Mutmacher-Crew wies darauf hin, wie wichtig die Entwicklung von Selbstvertrauen ist, um die ausgelotete Richtung auch zielstrebig verfolgen zu können: „Selbstvertrauen wird an der Schule meist mit Noten verknüpft. Ist man gut, ist man selbstbewusst – und umgekehrt. Die Währung der Zukunft ist jedoch, Selbstvertrauen unabhängig von Noten zu gewinnen.“ Zum Selbstvertrauen gehöre aber auch, zu den eigenen Grenzen zu stehen. „Gar nicht so einfach in einer Welt, in der es ein Leichtes ist, eine Maske aufzuziehen.“

Den Vormittag mit den „Mutmachern“, die auf Instagram unter @meinmutigerweg zu finden sind, organisierte Dr. Claudia Röder, zuständig für die Berufsorientierung an der Steinmühle.

17. Oktober 2022
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2022/10/01-1-scaled.jpg 1125 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2022-10-17 10:03:292026-06-08 14:05:57„Selbstvertrauen entwickeln und zu eigenen Grenzen stehen“

Kooperationsprojekt mit der Steinmühle: SF Blau-Gelb Marburg erhält 2. Jürgen-Markus-Preis für barrierefreie Teilhabe am Sport

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Soziales Engagement, Sport & Gesundheit

„Menschen sind nicht behindert – Menschen werden behindert. Wenn wir konsequent daran arbeiten, diesen Grundsatz zu verinnerlichen und Behinderungen zu beseitigen, dann sind wir in der Inklusion ein großes Stück weiter“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Jürgen Markus, der sich nach einer Querschnittslähmung vor ungeahnten Herausforderungen sah, setzte sich fortan bis zu seinem Tod 2010 für ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen ein. „Es ist beeindruckend, mit welchem Nachdruck, mit welcher Konsequenz und Sensibilität sich Jürgen Markus völlig unbeirrbar für Menschen mit Behinderung in unserer Stadt eingesetzt hat“, würdigte der OB. In diesem Sinne engagieren sich in Marburg auch heute noch viele Menschen, Vereine und Institutionen – das prämiert die Stadt alle zwei Jahre mit dem Jürgen-Markus-Preis.

„In diesem Jahr hat die Jury unter den Bewerbungen zwei Preisträger*innen ausgewählt“, erklärte Susanne Holz, Kuratorin des Jürgen-Markus-Preises. Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis geht 2022 an den Basketball-Club Marburg. „Beim BC Marburg ist Inklusion ein gelebtes Vereinselement geworden“, sagte Holz weiter, und: „Das Handicap-Team ist selbstverständlicher Teil des Vereins, ebenso wie Menschen mit Behinderungen selbstverständlicher Teil der Fangemeinschaft sind.“ Die Jury sei beeindruckt von der Nachhaltigkeit von Inklusion beim BC Marburg. Gerade im Mannschaftssport sei dies noch nicht selbstverständlich. Den Jürgen-Markus-Preis 2022 nahm Hilde Rektorschek vom Vorstand des BC Marburg von Spies und Holz entgegen.

Den zweiten Preis erhielten die Sportfreunde Blau-Gelb Marburg, die Steinmühle, das fib, das Kerstin-Heim und Special Olympics für ihr Projekt „Gemeinsam“. „Es ist beeindruckend, dass so viele Kooperationspartner*innen zusammenwirken, um gemeinsam Inklusion im Sport zu verwirklichen“, lobte hier die Kuratorin. Das Projekt stehe noch am Anfang, daher solle der Preis Mut machen und gleichzeitig andere Vereine motivieren, sich für Menschen mit Behinderungen zu öffnen. „Gemeinsam“ erhält 5.000 Euro. Den Preis nahmen Dr. Anton Schmölz, Vorsitzender der Sportfreunde Blau-Gelb Marburg, und Martina Strube vom Kerstin-Heim entgegen.

 

Hintergrund

Jürgen Markus setzte sich in Marburg für Barrierefreiheit ein, um Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmteres Leben zu ermöglichen. Nach seinem Tod im Jahr 2010 gab es den vielfachen Wunsch, Jürgen Markus aufgrund seines enormen Engagements und seiner beeindruckenden Persönlichkeit zu würdigen. Über alle Parteigrenzen hinweg wurde von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig beschlossen, einen Preis vonseiten der Stadt zu stiften, der erstmals im Jahr 2012 verliehen wurde. Seither wird er im zweijährigen Rhythmus vergeben. Ziel des Preises ist mehr Barrierefreiheit zu erreichen, um Menschen mit Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. Der Preis soll sowohl engagiertes Wirken ehren als auch Anregungen für neue Ideen liefern.

Jürgen Markus wurde 1957 in Bad Driburg in Ostwestfalen geboren. Ende der 70er Jahre kam er zum Studium nach Marburg. Im Februar 1982 zog er sich beim Sport-Dies der Philipps-Universität durch einen Unfall irreparable Verletzungen im Halswirbelbereich zu, was eine dauerhafte Querschnittlähmung zur Folge hatte. Die neue Situation stellte ihn vor ungeahnte Herausforderungen in seinen elementaren Lebensbereichen. Sein „zweites Leben“ – wie er es selber nannte – war geprägt vom Kampf für ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen. Er engagierte sich in der Krüppelinitiative Marburg (KRIM) und im Verein zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen (fib), den er lange Jahre als Vorsitzender maßgeblich prägte. Kommunalpolitisch war er von 1998 bis 2007 als Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtparlament tätig, vor allem im Bauausschuss im Bereich Stadtentwicklung. Den Behindertenbeirat hat er 1997 mit auf den Weg gebracht und bis zu seinem Tod als stellvertretender Vorsitzender durch seine Persönlichkeit stark geprägt.

Dass in Marburg Barrierefreiheit über alle Parteigrenzen hinweg gefördert und gefordert und der Behindertenbeirat in Entscheidungen eingebunden wird, die Menschen mit Behinderungen betreffen, ist vor allem Jürgen Markus’ Verdienst, der die Gabe hatte, Menschen zu gewinnen, indem er ihnen mit Wertschätzung begegnete.

In den letzten Jahren seines Lebens musste er sich sukzessive zurücknehmen und Ämter abgeben, da er zunehmend mit gesundheitlichen Folgeproblemen seiner Verletzungen zu kämpfen hatte. Im Februar 2010 starb er im Alter von 52 Jahren.

27. September 2022
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2022/09/02.jpg 410 640 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2022-09-27 13:34:152026-06-08 14:07:24Kooperationsprojekt mit der Steinmühle: SF Blau-Gelb Marburg erhält 2. Jürgen-Markus-Preis für barrierefreie Teilhabe am Sport

Weitere Leselernhelfer gesucht: MENTOR Marburg-Biedenkopf gründete sich vor einem Jahr

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Sprachen & Internationalität

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Dieser oft flapsige Kommentar, wenn jemand nicht genau genug hingeschaut hat, genießt von seiner Aussage her absolute Berechtigung. Kann jemand keinen Text erfassen und den Inhalt nicht verstehen, dann kann er nicht mitreden und ist ausgegrenzt. Mit fast 60 ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren möchte der Verein MENTOR – Die Leselernhelfer Region Marburg-Biedenkopf die erschreckende Bilanz verbessern, dass am Ende der vierten Klasse 20 von 100 Kindern nicht richtig lesen und 30 von 100 nicht regelkonform schreiben können. Der Verein gründete sich auf Kreisebene vor einem Jahr in der Steinmühle und feierte nun genau dort sein einjähriges Bestehen.

Ein besonderer Gast sorgte bei der Veranstaltung für Kurzweil im Steinmühlenforum: Kinder- und Jugendbuchautor Andreas Steinhöfel. Mit dem Verlesen aus seinen Werken sorgte er aber nicht nur für manches Schmunzeln und den einen oder anderen Lacher. Das Anliegen „MENTOR“ ist ihm wichtig und für ihn sehr ernst, er unterstützt es als Schirmherr und konstatiert:“ Wer nicht lesen kann, hat es sehr schwer, aufrecht durchs Leben zu gehen.“

Die Arbeit als Mentor ist erfüllend. Das Ehrenamt, für das man ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis braucht und an einem Qualifizierungsseminar teilnehmen muss, erfordert Geduld, aber gibt viel zurück. Vier Mentorinnen erzählten im Steinmühlenforum von ihrer Tätigkeit, bei der sie Schülerinnen und Schülern aus oft bildungsfernen und sozial schwachen Schichten die Welt der Buchstaben und Wörter nahebringen. Für diese Arbeit werden im Landkreis noch dringend 15 bis 20 weitere Lesepaten gesucht.

„In der Pandemie ist die Situation nicht gerade besser geworden,“ berichtete Vorsitzende Inge Maisch. Sie ist Ansprechpartnerin für Menschen, die möglicherweise Interesse haben, sich den Aufgaben eines Mentors zu stellen (info@mentor-marburg-biedenkopf.de). Dass fast alle Leselernpatinnen und -paten aus dem vergangenen Schuljahr weitermachen, stimmt sie positiv. Es sei schön, mitzubekommen, wenn Kinder Freude am Lesen entwickelten.

Eine Freude war es auch, denjenigen zuzuhören, die für die künstlerische Gestaltung des Jubiläumsabends sorgten. Das Jazz Ensemble der Steinmühle unter Leitung von Frank Wemme gehörte ebenso dazu wie Talea Funk mit einer nachdenklichen Komposition.

Der Leitung von Grundschule und Gymnasium Steinmühle sowie der Schulgeschäftsführung sind die Aufgaben von MENTOR wichtig. Schließlich sei Lesen die Grundkompetenz für die gesamte Bandbreite schulischer Bildung. Die Steinmühle hofft daher, dass sich möglichst viele Menschen melden und sich für die Tätigkeit als Lesepatin oder Lesepate interessieren.

18. August 2022
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2022/08/Titel-1.jpg 539 1085 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2022-08-18 12:12:202026-06-08 14:08:49Weitere Leselernhelfer gesucht: MENTOR Marburg-Biedenkopf gründete sich vor einem Jahr

Wheelup! begeisterte die Steinmühle mit allem, was Rollen hat

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Sport & Gesundheit

Man schaute in etliche strahlende Gesichter, die auf einem Skateboard, Waveboard, Roller oder Longboard vorbeifuhren: Für die letzten Wochen vor den Sommerferien stand auf unserem Schulhof ein sogenannter „WHEELUP!-Anhänger“, der bis unter die Decke mit so ziemlich allem gefüllt war, was Rollen hat.

Die Aktionswoche startete mit einem Rollertraining für den Sport-LK, welches durch das professionelle Personal von CITY SKATE kompetent und humorvoll angeleitet wurde. Im Anschluss fand eine kleine Fortbildung sowie Einweisung in die Nutzung des Anhängers für alle interessierten Lehrkräfte statt. Unter dem Motto: „Helm auf, Schoner an und los!“ stürzten sich von da an Jung und Alt in Vertretungsstunden, Pausen oder auch im Sportunterricht auf den Anhänger und rollten gemeinsam über den Schulhof.

Die hessische Sportagentur CITY SKATE stattet im Rahmen eines Förderprogramms der AOK diesen Anhänger mit den neusten Sportgeräten aus, um ihn an möglichst vielen Schulen den Kindern zur Verfügung zu stellen. „Wegen glücklicher Umstände hatte unsere Schule die Möglichkeit bekommen, diesen Anhänger für den begehrtesten Zeitraum vor den Ferien zu nutzen,“ berichtet Steinmühlenlehrer Benedikt Hohmann. Dass Bewegung und sportliche Aktivität eine zentrale Rolle für die physische und mentale Gesundheit spielen, ist längst kein Geheimnis mehr. Darüberhinaus bot das Angebot des WHEELUP!-Projektes die ideale Gelegenheit, die berüchtigten „letzten Stunden vor den Ferien“ sinnvoll an der frischen Luft zu nutzen und die Schüler*innen für das Skaten zu begeistern.

17. August 2022
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2022/08/4.jpeg 213 320 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2022-08-17 09:54:282026-06-08 14:10:28Wheelup! begeisterte die Steinmühle mit allem, was Rollen hat
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