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Musikalische Lesung mit Kinderbuchautoren-Trio 

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater

Einen unterhaltsamen Abend bereiteten dem Publikum die Autoren Sven Gerhardt, Mira Valentin und Andreas Steinhöfel bei der schon etablierten alljährlichen Frühsommer-Veranstaltung des Vereins MENTOR – Die Leselernhelfer im Forum der Steinmühle.

Die drei Lesungen, die unterschiedlicher kaum hätten sein können, wurden garniert durch musikalische Beiträge – nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch optisch eine Abwechslung durch die zahlreich anwesenden Sängerinnen und Sänger.

 

Auf der Bestsellerliste

Sven Gerhardt wäre nach eigenem Bekunden „fast Lehrer geworden“, entschied sich dann aber für Kinderbücher, und das mit Erfolg. Er schrieb 28 Stück davon und schaffte es auf die Bestsellerliste. Im Steinmühlenforum nahm er das Publikum mit auf die Reise in den Wahrlichwald und entführte damit die Zuhörerinnen und Zuhörer für eine Weile gedanklich an einen anderen Ort. Auch das kann gegen Ende eines Arbeitstages ein gutes Stück Entspannung sein!

 

Gefesselt vom Vortrag

Publikumsmagnet Andreas Steinhöfel, mehrfach preisgekrönter Kinderbuchautor und gleichzeitig Schirmherr von MENTOR, versteht es immer wieder, sein Auditorium auf besondere Weise in den Bann zu ziehen. Mit seinem Werk und der Protagonistin „Inger“ sorgte er zuverlässig wieder einmal dafür, dass die Menschen im vollbesetzten Saal für eine Weile ihre Gedanken schweifen lassen konnten, gleichzeitig aber gefesselt waren von Steinhöfels Stil, sein Werk vorzutragen und von der Handlung, die eine Menge Identifikation ermöglichte.

 

Große Fantasien

In eine andere Welt schickte Mira Valentin das Publikum für die Dauer ihrer Lesung. „Melek gegen die Dschinn“ war bei ihr das Thema des Abends, und der literarische Ausflug quoll nahezu über von Fantasien, Träumen und Entdeckungen. Ort der Handlungen war dennoch „der Wald bei Buchenau“, also das Marburger Hinterland, in dem alle drei Autoren beheimatet sind.

 

Musikalische Abwechslung mit WirSing

Mehrere Einlagen des Chores WirSing, dirigiert von Tenorsänger und Steinmühlen-Musiklehrer Daniel Sans, gaben dem Abend zusätzlich musikalische Würze. Hier war unüberhörbar eine Menge Spaß mit am Start, ebenso bei Daniel Sans beim professionellen Pianospiel.

 

Ein Viertel kann nicht lesen

All diesen Darbietungen lauschend, vergaß man fast den eigentlich gar nicht so sehr erfreulichen Grund dieses schönen Abends. So ist es immer wieder kaum vorstellbar, dass 25 Prozent der Viertklässlerinnen und Viertklässler am Ende ihrer Grundschulzeit gar nicht oder nur wenig des Lesens mächtig sind. – Warum sich also MENTOR zur Aufgabe gemacht hat, mit Hilfe ehrenamtlich Tätiger Lesekompetenzen von Kindern zu verbessern, liegt auf der Hand. Mit engagiert sind für dieses Anliegen auch Teile der Marburger Geschäftswelt, deren Vertreterinnen und Vertreter ebenfalls im Publikum saßen.

 

Wichtiges gesellschaftliches Anliegen

MENTOR-Vorsitzende Inge Maisch und die Vorstandsmitglieder Irmgard König, Dr. Michaele Künzel und Gisela Falk dankten allen, die sich für das Thema stark machen – gleich in welcher Funktion. Das galt auch für den Gastgeber Björn Gemmer, Schulleiter der Steinmühle, der die selbstgestellte Aufgabe des Vereins und die Anliegen der Schule Steinmühle eng miteinander verflochten sieht. Eine Zusammenarbeit ist daher fruchtbar, hebt eine Veranstaltung wie diese doch jedes Mal ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen in den Vordergrund. Informationen über fehlende Lesekompetenzen müssen gerade sichtbar gemacht werden! Denn nur so können Ansätze zur Abhilfe entstehen.

31. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/06/2453D11E-4B48-408D-9653-79E6CB51E3E9_1_105_c-e1750616797155.jpeg 620 1070 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-31 20:20:112026-03-07 10:19:08Musikalische Lesung mit Kinderbuchautoren-Trio 

Gelebte Partnerschaft: Erst zwei Schüler, dann Moshis Bürgermeister an der Steinmühle

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Soziales Engagement

Eintauchen in eine andere Welt: Um ihre Partnerschule in Deutschland kennenzulernen, besuchten Fahad Mohamed Mukhandi (18) und Joseph Richard Saitoti (17) von der One World Secondary School Kilimanjaro in Tansania für zwei Monate die Steinmühle. Sie folgten am Ende ihres Aufenthaltes einer Einladung ins Marburger Rathaus zu Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Der Präsenz der tansanischen Schüler war der Tansania-Besuch einer Steinmühlengruppe Anfang des Jahres vorausgegangen, über den wir im Monat März dieser Chronik berichteten. Den Abschluss der gelebten Partnerschaft zwischen den Menschen aus zwei Kontinenten bildete schließlich der Aufenthalt des Bürgermeisters aus dem tansanischen Moshi und seiner Delegation in Marburg.

 

Beeindruckender Titel

„Honourable Mayor of the City of Moshi Zuberi Abdallah Kidumo – eine schöne Anrede“ bewunderte der Oberbürgermeister von Marburg den Titel seines Amtskollegen aus Moshi, dessen Besuch bereits avisiert war, als die beiden jungen Männer aus Tansania in Begleitung von Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer und einer Schülergruppe ins Marburger Rathaus kamen. Fahad und Joseph tauschten sich mit dem Marburger Stadtoberhaupt zur seit anderhalb Jahren zwischen Moshi und Marburg bestehenden Partnerschaft und zu weiteren Themen aus.

 

Vorurteile abbauen oder gar nicht erst entstehen lassen

 „Der Dialog mit Menschen aus anderen Ländern erweitert den eigenen Erfahrungshorizont und hilft, Vorurteile abzubauen beziehungsweise sie gar nicht erst entstehen zu lassen“, sagte der Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies während des Empfangs im Stadtverordnetensitzungssaal. „Ich freue mich zu sehen, wie unsere Partnerschaft mit Moshi auch von unseren Schülerinnen und Schülern mit Leben gefüllt wird und sich auch die jüngeren Generationen miteinander vernetzen“.
Moshi, die Partnerstadt von Marburg, ist auch auf anderer Ebene mit Marburg verbunden. Es existiert eine Klinikpartnerschaft zwischen beiden Städten, die von Dr. Christian Kreisel koordiniert wird. Er ist gleichzeitig Vorstandsmitglied des Freundeskreises Marburg-Moshi e.V..

 

Finanzierung war eine Herausforderung

Fahad Mohamed Mukhandi und Joseph Richard Saitoti sprechen Englisch und auch etwas Deutsch. Die Finanzierung ihres Aufenthaltes in Marburg war nicht einfach.
Michael Müller, Mitarbeiter der Stadt Marburg, setzte sich besonders dafür ein, die Herausforderungen zu stemmen. Letztlich war es gelungen, Förderungen für die Reisekosten einzuwerben, unter anderem durch das Städtepartnerschaftsprogramm der Stadt Marburg. Mit ins Boot sprangen auch der Rotary Club Marburg und der Schulverein Steinmühle. Denn die Eltern der tansanischen Schüler haben kein Geld, um einen solchen Austausch zu finanzieren. Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen liegt in Tansania bei etwas über 90 Euro.

 

„I liked Schnitzel und die Allianz-Arena“

Für die Dauer ihres Aufenthalts in Marburg waren Fahad und Joseph nacheinander in den Familien von sechs Schülern untergebracht, die ihrerseits in Tansania waren. Die Gastfamilien übernahmen jeweils Kost und Logis. Sie organisierten und bezahlten zudem ein attraktives Freizeitprogramm mit Ausflügen an verschiedene Orte in Deutschland, unter anderem nach München. Begeisternd für Fahad und Joseph unter anderem die Bauweise der Häuser und das Essen. „I liked Schnitzel. Und die Allianz-Arena in München“.
Sie fanden einhellig: „Es hat uns hier sehr gut gefallen und wir würden gerne wiederkommen“.
Ein Abschiedsfest zusammen mit Schulleiter Björn Gemmer und den Gastfamilien beschloss den Aufenthalt der beiden jungen Männer aus Tansania, die noch einmal mit Nachdruck die Freundlichkeit der Menschen in Deutschland lobten und sich mit einer ans Herz gehenden Rede verabschiedeten.

 

Die Steinmühle dankt nochmals allen, die zum Gelingen dieses Austausches beigetragen haben.

 

Moshis Bürgermeister kam mit Delegation

In Begleitung zweier Mitarbeiterinnen traf er an der Steinmühle ein: Das Oberhaupt der tansanischen Stadt Moshi mit dem imposanten Titel Honourable Mayor of the City of Moshi Zuberi Abdallah Kidumo. Er ist Bürgermeister der 200.000-Einwohner-Stadt, die als sauberste Stadt Tansanias gilt. Den Bürgermeister begleiteten Frau Mwajuma Abasy Nasombe, Municipal Director of the City of Moshi, und Frau Monica Charles Sana, Planning and Coordination officer of the City of Moshi. Sie tauschten sich mit Lehrkräften der Steinmühle und einer Schülergruppe des Jahrgangs 11 über die Unterschiede des Schulsystems, die Abläufe der Wissensvermittlung und die großen atmosphärischen Unterschiede im Verhältnis von Schülern und Lehrkräften aus.

 

Bestrafungen und reines Auswendiglernen

Die größten Unterschiede bei der Beschulung junger Menschen zwischen Tansania und Deutschland sind schnell beschrieben: Bestrafungen und Schläge sind die gravierendsten Maßnahmen im tansanischen Schulalltag und leider an der Tagesordnung, während hier ein ernstes Gespräch mit dem Schulleiter in bedeutenderen Fällen meist schon das Seine tut. Lerninhalte zu hinterfragen, ist in Tansania nicht vorgesehen. Es geht um striktes Auswendiglernen und nicht darum, darüber zu diskutieren. Nicht immer besteht echtes Interesse an der Materie: Es wird gelernt, um Strafen zu vermeiden. Die Möglichkeiten der Wissensaufnahme sind häufig limitiert. Zwei Bücher für 80 Schüler sind keine Seltenheit.

 

Neben den Abweichungen im Schulunterricht gibt es weitere Unterschiede zwischen Tansania und Deutschland: „The biggest difference is the wheather“, hatten vorher bereits die tansanischen Schüler Fahad und Joseph schmunzelnd bemerkt. Im Umgang mit der älteren Generation kann man sich hierzulande von den tansanischen Gepflogenheiten noch einiges abschauen: Ältere Menschen werden dort ausdrücklich respektvoll behandelt. Das Grüßen bei einer Begegnung ist an der Tagesordnung.

31. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/07/20250508_091211-e1754129417137.jpeg 973 960 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-31 11:50:482026-03-07 10:19:55Gelebte Partnerschaft: Erst zwei Schüler, dann Moshis Bürgermeister an der Steinmühle

Hier und jetzt ist nicht mehr lang: AG Theater der Klassen 5 & 6

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater

Um heimtückischen Mord geht es, und dran glauben muss keine Geringere als „Taylor Swift“, vergiftet von einer bestellten Killerin, in Auftrag gegeben von der eigenen Assistentin. Der Star bricht auf der Bühne tot zusammen. Und die herbeieilenden Chefärztinnen reden und tun ganz viel und vermögen doch nur sehr wenig. Da braucht es den Mut zweier junger Detektivinnen inklusive eines Handys und die Erfahrung eines Sherlock Holmes und seiner – in diesem Fall – zwei Watsons, um den Übeltäterinnen auf die Schliche zu kommen, die sich in Hotel- und Wellness-Ambiente schon am Ziel ihrer Wünsche wähnen. Und Zauberwesen braucht es auch – sowie Reisen in fremde Zeiten, in denen Wilde Artgenossen noch verspeist haben.

Ein wunderbares kleines Theaterstück ging am Donnerstag, 22. Mai, zweimal über die Bühne, dargeboten von 15 beseelt spielenden jungen Schauspielerinnen. Chapeau!

Frank Wemme

 

26. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_5618-e1748265078254-scaled.jpg 928 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-26 15:13:572026-03-08 09:36:19Hier und jetzt ist nicht mehr lang: AG Theater der Klassen 5 & 6

Hinein ins Leben beim Sozialpraktikum der Klassen 8

Aktuelles, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Soziales Engagement

Hinaus aus dem schulischen Kosmos, hinein ins Leben: Im Sozialpraktikum der Steinmühle erhalten die Jugendlichen des Jahrgangs 8 regelmäßig Einblicke in verschiedene Bereiche. Von ihrer Tätigkeit an den frei wählbaren Praktikumsorten nehmen die Schülerinnen und Schüler immer viel Erfahrung mit, berichtet Fachlehrerin Dr. Claudia Röder.

 

Einblick in die Asyl-Vergabe

Fabian Preis war im Kreis Job Center in Marburg. Dort bekam er Einblicke in Erstgespräche, bei denen Bedürftige finanzielle Hilfen beantragen und war auf Ortsterminen, bei denen entschieden wurde, ob Sachleistungen zuerkannt wurden. Zudem erhielt Fabian eine Übersicht über die Vergabe von Asyl und über  das „Team for you“. Dort gibt es Gespräche über neue Perspektiven, zum Beispiel Ausbildung, Bewerbungstraining und Sprachkurse. Auch einen Einblick in die Vermittlung von Pflegefamilien gewann der Schüler, und es entstand ein Kontakt mit dem Familienrat. Dort wird entschieden, welche Unterstützung Familien bekommen.

 

Am Treffpunkt für Kriegsveteranen

Toby Miller zog es zum Sozialpraktikum auf die andere Seite der Weltkugel. Er war im australischen Adelaide in Willo‘s Men’s Shed, einem Treffpunkt für Kriegsveteranen. Dort soll die mentale Gesundheit von Männern unterstützt werden, staatlich finanziert. An diesem Ort treffen sich ältere Männer, um gegen Einsamkeit anzukämpfen und um eine Aufgabe zu haben.
Auf Anfrage werden hier Holzarbeiten und Schmiedearbeiten durchgeführt, die dann zum Beispiel an Kindergärten gegeben werden, etwa Klettergerüste, Baumhäuser, bisweilen aber auch Musikprojekte. Die Teilnahme ist freiwillig. Manchmal ist es auch nur eine Anlaufstelle zum essen, trinken und reden.
Toby würde sich freuen, wenn es das auch in Deutschland geben würde, damit ältere Menschen eine Anlaufstelle haben.

 

Hilfe durch das „Medium Pferd“

Jana Nolte war beim heilpädagogischen Reiten des St. Elisabeth Vereins. Dort wird Menschen mit Beeinträchtigung mit dem Medium Pferd geholfen.
Die Beeinträchtigungen können vielfältig sein, z.B. Essstörungen, Verhaltensstörungen, ADS.
Das Pferd ist der „Spiegel“ für den Körper. Es hilft, sich zu entspannen, weil die Kinder sich frei fühlen können. Pferde stärken Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit. Jana konnte beobachten, dass viele Kinder traurig kamen, aber alle glücklich vom Pferd stiegen.
Jana hat reflektiert, dass sich ihre Sozialkompetenz erhöht hat. Sie hat gelernt, dass sie auf Kinder zugehen muss, um zu helfen.

 

Im Wald mehr Ruhe und Ausgeglichenheit

Anni Deucker verbrachte ihr Sozialpraktikum im Kindergarten Stadtwald. Dort gibt es viele Integrationskinder und es ist sehr multikulturell.
Es gab viele Sprachspiele und viel Gesang, um die Sprache zu stärken.
Die Tage bestanden aus gemeinsamem Frühstück, Morgenkreis, Bibliotheksbesuchen, Turnen, Basteln, Backen.
Es gab auch Waldprojekte, und hier konnte man sehen, dass die Kinder viel ruhiger und ausgeglichener waren und weniger gestritten haben.
In ihrem Praktikum hat Anni Geduld gelernt.

 

23. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_4202_k-e1748004820865-scaled.jpg 943 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-23 14:54:462026-03-08 09:37:27Hinein ins Leben beim Sozialpraktikum der Klassen 8

Hohenloher überreichten der Steinmühle den MINTSPACE-Schulpreis

Aktuelles, MINT, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Mächtig stolz machen uns als Steinmühle  die vielen, vielen Auszeichnungen  – und gestern kam eine weitere hinzu: Im Rahmen der Veranstaltung von Hohenloher, Lernraum-Experten für die MINT-Bildung von morgen, erhielten wir im Rahmen der Veranstaltung „Schule der Zukunft – Pädagogik trifft Raum“ den MINTSPACE-Schulpreis der Regionalgruppe von Jugend forscht.

Der von der Hohenloher Academy gestiftete Preis wird bei jedem Jugend forscht-Regionalwettbewerb von einer unabhängigen Jugend forscht-Jury an eine innovative Schule verliehen. Dr. Dr. Dierk Suhr, Leiter Pädagogik und Hohenloher Academy, überreichte zusammen mit seinem Kollegen Guido Jäger die Auszeichnung an Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer.

 

Einfluss von Raumgestaltung auf das Lernen

Welche Rolle spielt Raumgestaltung beim Lernen? Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Pädagogik und Architektur? Diese und andere Fragen beantworteten bei der  Veranstaltung in der Steinmühle die Fachleute, die angereist waren oder ohnehin vor Ort an der Steinmühle arbeiten.

 

Über pädagogische Architektur

Schulleiter Björn Gemmer erläuterte die pädagogische Vision vom Kind her, Malte Klimczak, Tobias Karlein und Björn Wagner vom Digitalisierungsteam der Steinmühle erklärten Hardware, Plattformen und didaktische Konzepte für eine Kultur der Digitalität.

Katja Wagner-Grebe von Oesterle Architekten stellte pädagogische Architektur und Raumkonzepte vor.

Dr. Dr. Dierk Suhr, Naturwissenschaftler und Geisteswissenschaftler, sprach über den „Raum als dritten Pädagogen“.

 

„Gelingende Schule der Zukunft“

Anschließend konnten sich die Teilnehmenden auf einem geführten Rundgang unter anderem durch die Bilinguale Grundschule Steinmühle davon überzeugen, wie diese einzelnen Komponenten an der Steinmühle harmonisch ineinandergreifen – „…und wahrlich eine gelingende ‚Schule der Zukunft‘ bilden“, lobte Suhr.

 

22. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_5627_k-e1747911990164-scaled.jpg 999 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-22 13:08:322026-03-08 09:38:00Hohenloher überreichten der Steinmühle den MINTSPACE-Schulpreis

Steinmühle – eine Gemeinschaft, die läuft: Anmelden zum Marburger Nachtmarathon

Aktuelles, Leben im Internat, Sport & Gesundheit, Steinmühle unterwegs, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Für dieses tolle Ereignis haben wir unseren Claim „Steinmühle – eine Gemeinschaft, die trägt“ etwas abgewandelt: Eine Gemeinschaft, die läuft! Der Slogan bildet das Motto unserer Teilnahme am diesjährigen 26. Marburger Nachtmarathon. Er startet am Freitag, dem 4. Juli um 19 Uhr.

 

Leistungen stehen nicht im Vordergrund

Die Teilnahme der Steinmühle und ihrer gesamten Schul- und Internatsgemeinde ist traditionell wie legendär. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und Ehemalige laufen mit, um dabeizusein. Es geht weniger um erzielte Leistungen, als um den Spaßfaktor, berichtet Schulleiter Björn Gemmer, der zu den wohl konstantesten Teilnehmern zählt.

 

Marcel Kalb hat die Fäden in der Hand

Federführend für die Steinmühle ist unser Schulsportleiter Marcel Kalb. Meldet euch bei ihm, wenn ihr euch anmelden möchtet oder Fragen habt. Verschiedene Informationen sind dem abgebildeten Plakat zu entnehmen.

Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Abend, an dessen Ende wir sicher wieder feststellen können: Es läuft bei uns!

 

22. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/Steinmuehle-laeuft-Flyer-Nachtmarathon-scaled.png 1500 1061 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-22 11:35:482026-03-08 09:38:38Steinmühle – eine Gemeinschaft, die läuft: Anmelden zum Marburger Nachtmarathon

Wettbewerb Stadtradeln 2025: Auf jeden Kilometer kommt es an!

Aktuelles, Ökologie und Nachhaltigkeit, Sport & Gesundheit, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Ein Aufruf der Steinmühlen-Lehrkräfte Ines Vielhaben und Antje Seel zur Teilnahme am Wettbewerb Stadtradeln: 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebes Kollegium, liebe Mitarbeitenden im Internat,
wir möchten Euch/Sie einladen, am Wettbewerb Stadtradeln 2025 teilzunehmen. Im Zeitraum vom 24. Mai 2025 bis 13. Juni 2025 können wir als Steinmühle versuchen, marburgweit die fahrradaktivste Schule zu werden. In den letzten drei Jahren haben wir es bereits auf einen großartigen zweiten Platz geschafft – jetzt möchten wir gemeinsam noch einen Gang höher schalten!
Die Steinmühle liegt idyllisch über den Planetenweg mit dem Rad erreichbar. Viele von Euch kommen in der warmen Jahreszeit ohnehin regelmäßig mit dem Rad. Im Aktionszeitraum zählt aber jeder Kilometer – ob auf dem Schulweg, bei einer Feierabendrunde oder einer Wochenendtour. Tragt einfach alle Fahrten
über die STADTRADELN-App ein und helft mit, Kilometer für unser Team zu sammeln!
Seitens der Universitätsstadt Marburg werden ausgezeichnet:
– die Schule, die die meisten Fahrradkilometer absolut gesammelt hat,
– die Schule, die pro Teilnehmenden die meisten Kilometer geradelt hat (Durchschnittswert),
– die Schule, die die meisten Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen motivieren konnte.
Seitens der Steinmühle:
– erhält die radelstärkste Klasse einen Sonderwandertag zum Seepark Niederweimar samt Eintritt,
– bekommt der/die Teilnehmer/in mit den meisten Kilometern einen 20€-Marburg-Gutschein,
– verlosen wir unter allen Teilnehmer/innen, die mehr als 300 km geradelt sind, fünf 10€-Marburg-
Gutscheine.
Das Stadtradeln ist eine tolle Gelegenheit, um sich für nachhaltige Mobilität, Bewegung im Alltag und Klimaschutz stark zu machen – und gemeinsam macht es gleich doppelt so viel Spaß!
Neu in diesem Jahr:
Am 25. Mai 2025 findet von 13 bis 20 Uhr eine große Auftaktveranstaltung statt – alle Infos dazu findet Ihr im beigefügten Flyer.
Die Steinmühle ist schon registriert und ein Steinmühlenteam „Steinmühle Marburg Schule und Internat“ angemeldet. Jeder/jede Interessierte kann sich über folgenden Link für den Wettbewerb registrieren lassen und dem Steinmühlenteam beitreten und losradeln:
www.stadtradeln.de/marburg
Und so funktioniert die Registrierung:
1. den Link öffnen
2. Die Benutzerdaten hinterlegen
3. Bundesland Hessen auswählen
4. Kommune: Marburg im Landkreis Marburg Biedenkopf auswählen
5. Auf „Weiter“ klicken und im nächsten Schritt „Vorhandenem Team beitreten“ auswählen
6. Im Dropdown Feld „Teamname“ erscheinen anschließend alle bisherigen angemeldeten Teams
und Schulteams. Das Schulteam der „Steinmühle Marburg“ auswählen
8. Datenschutz und Spielregeln bestätigen
Wir freuen uns sehr auf eure rege Teilnahme 😊
Herzliche Grüße
Ines Vielhaben und Antje Seel
Für Rückfragen: antje.seel@steinmuehle.net oder ines.vielhaben@steinmuehle.net
P.S. Ihr könnt euch auch als Klasse, Tutorium oder Hausgemeinschaft des Internats ein Unterteam einrichten oder in einem Sportprojekt Kilometer für die Steinmühle sammeln.

 

21. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_5590-scaled.jpg 1500 1024 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-21 14:39:282026-03-08 09:39:58Wettbewerb Stadtradeln 2025: Auf jeden Kilometer kommt es an!

Steinmühle deutschlandweit unter den acht engagiertesten MINT-Schulen

Aktuelles, MINT, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Im vergangenen Jahr war es die Teilnahme am Bundeswettbewerb, in diesem Jahr holte unser Team als einzige teilnehmende Schule vier Siege beim Regionalwettbewerb. Nun haben wir es schriftlich: Schule & Internat Steinmühle gehört deutschlandweit zu den acht engagiertesten Schulen im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Dieses Ergebnis erbrachte aktuell die Bewerbung um den Preis „Jugend forscht Schule 2025“, der von der Kultusministerkonferenz ausgelobt worden war.

„Der Erfolg des Wettbewerbs Jugend forscht ist untrennbar mit dem außerordentlichen Einsatz der Schulen und ihrer Projektbetreuenden verbunden. Sie begleiten die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg, fördern forschendes, kreatives Lernen und ermutigen sie, ihrer Neugier sowie spannenden wissenschaftlichen Fragestellungen nachzugehen. Damit schaffen Schulen die Grundlage für eine langfristige Förderung von Kindern und Jugendlichen in den MINT-Fächern,“ heißt es vom Vorstand der Stiftung Jugend forscht e.V. und dem Generalsekretär der Kultusministerkonferenz im Schreiben an Schulleiter Björn Gemmer.

 

„Unterstützung auf vorbildliche Weise“

Die Steinmühle engagiere sich in besonderem Maße für Jugend forscht und unterstütze junge Talente im MINT-Bereich auf vorbildliche Weise. Dafür gebühre dem Kollegium ein herzlicher Dank.

Wir als Steinmühle richten diesen Dank explizit an alle Lehrerinnen und Lehrer der MINT-Fächer mit ihrer Koordinatorin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf an der Spitze. Ohne euch wäre eine solche Platzierung niemals möglich gewesen.

Hinweis: Unser Beitragsfoto entstand beim Landeswettbewerb von Jugend forscht.

20. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/04/20250329_154253_k.jpg 760 1280 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-20 14:53:312026-03-08 09:40:25Steinmühle deutschlandweit unter den acht engagiertesten MINT-Schulen

Starke Leistungen von Philian, Anfissa und Robin beim hessischen Mathewettbewerb

Aktuelles, MINT, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

 

In der zweiten Runde des 57. Mathematikwettbewerbs des Landes Hessen traten 38 Schulsiegerinnen und Schulsieger der Klassen 8 aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf an, um ihre mathematischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Das Gymnasium Steinmühle wurde dabei gleich von drei talentierten Schülerinnen und Schülern vertreten: Philian Merle, Anfissa Kaschte und Robin Richter.

Im Rahmen der 1. Runde hatten die Drei jeweils die besten Ergebnisse unserer Schule erzielt, berichtet Mathematiklehrer Maximilian Moll. Philian und Anfissa kamen auf herausragende Punktzahlen in der Gruppe der G9-Schülerinnen und -Schüler, Robin qualifzierte sich als bester G8-Schüler für die zweite Runde, die in den Räumen der Elisabethschule stattfand.

Anders als die erste Runde besteht die zweite Runde ausschließlich aus Wahlaufgaben. Die Schülerinnen und Schüler erhalten sechs anspruchsvolle Aufgaben, von denen die vier besten Ergebnisse in die Wertung kommen. Alle drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlugen sich sehr gut, wobei das Abschneiden von Philian Merle besonders hervorzuheben ist. Mit 31 von 40 möglichen Punkten belegte er einen hervorragenden 4. Platz.

Die Schulgemeinschaft gratuliert Philian, Anfissa und Robin ganz herzlich zu ihren Erfolgen und wünscht weiterhin viel Freude an Mathematik!

19. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/20250312_111140-scaled-e1747657124937.jpg 1216 1330 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-19 14:04:022026-03-08 09:40:51Starke Leistungen von Philian, Anfissa und Robin beim hessischen Mathewettbewerb

„Wenn wir mal was nicht hatten, dann hatten wir uns“

Aktuelles, Soziales Engagement, Sprachen & Internationalität, Steinmühle unterwegs

Lernen, mit wenig zurechtzukommen, mit einfachen Mitteln zu leben, eine Weile auf mitteleuropäischen Komfort zu verzichten – das macht den Aufenthalt in Tansania aus. Ein Blick über den Tellerrand, den Alltag auf einem anderen Kontinent kennenlernen, Maßstäbe definieren und den Wert einer Gemeinschaft schätzen. – Zum zweiten Mal besuchten Schülerinnen und Schüler der Steinmühle ihre Partnerschule in Afrika, die One World Secondary School Kilimanjaro in Kisangara. Ihr Fazit: Wir fahren wieder hin. Trotz mancher Umständlichkeiten, trotz fehlenden Komforts.

 

„Wir haben vieles neu entdeckt“

Sie waren zu dritt – und das war gut so: Paul Schicha, Matteo Deja und Ida Kraft. „Wenn wir mal was nicht hatten, dann hatten wir uns“. Beeindruckende Worte von Zehntklässlern, die ohne Drama und ohne Beschönigung erzählen.

Die Gewöhnung an die handyfreie Zeit, genau dreiundzwanzigeinhalb Stunden täglich und das sechs Wochen lang, ging schneller als geglaubt. „Wir entdeckten vieles, wozu wir sonst kaum Zugang finden.

 

Arbeiten, chillen, philosophieren

Tatsächlich – man kann ohne Handy überleben. Projekte der Praktikanten, immer vor Ort, luden zum Mitmachen ein: Mal-Workshops, Sporttage mit Fußball und Basketball mittwochs und samstags. Es wurden Musik gemacht, der Deutsch-Raum gestrichen nach Ying und Yang.

Arbeiten, aber auch chillen gehörte zum Programm in einer Umgebung, in der Natur und Gegebenheiten so genommen wurden wie sie waren – mit einem Hauch von Heimweh am Anfang und nach Eingewöhnung mit der Frage, ob Geld wirklich glücklich macht.

 

Bei Fragen gab es Lösungen

Die One World Secondary School Kilimanjaro, gegründet von dem deutschen Ehepaar Swantje und Dr. Karl-Heinz Köhler, ist ein deutsch-tansanisches Projekt. Hier werden Schulkinder nicht geschlagen – eine absolute Ausnahme in Tansania. Die Schuluniform gehört an der One World School zum Alltag. Der hauseigene Schneider wohnt und arbeitet vor Ort, fertigt Hose, Polo-Shirt und Langarm-Hemd. Sich der Sonne lange auszusetzen, ist nicht empfehlenswert.

Grundsätzlich war das Programm der tansanischen Schülerinnen und Schüler auch das der Gäste aus Marburg. Mit dem Essen haderten sie etwas. Sehr einfach, sehr gleichförmig – aber es gab Lösungen.

 

Safari und drei Tage am Indischen Ozean

Und es gab vieles, was den Aufenthalt des Steinmühlen-Trios aus der 10a bereicherte. Joggen zur kühleren Tageszeit, eine Wanderung, ein Besuch im Restaurant. Zu den Höhepunkten zählte die Fahrt nach Moshi, der Partnerstadt Marburgs, mit ihren 220.000 Einwohnern die sauberste Stadt Tansanias. Ein Marktbesuch, drei Tage am indischen Ozean in einem Strand-Hotel und ein fünftägiger Safari-Trip entschädigten für die bohnendominierte Speisekarte, die sich nach Rücksprache mit dem „Foodleader“ mit einem neuen Plan versehen ließ: Spaghetti, Reis mit Tomatensoße, Früchte.

„Man konnte über alles reden, immer eine Lösung finden“, berichtet Matteo.

 

Eine Kuh zum Schulfest

Dr. Beatrix Freibert, Lehrerin der Steinmühle und Begleitung in der afrikanischen „Einführungsphase“, bestätigt das. Die etwas andere Art zu bewerten, die andere Art, Respekt zu zollen – auch sie blieb in bester Erinnerung so wie die Kuh, das Geschenk eines Schülervaters zum Schulfest.

 

Besuch von Kunstschule und Massai-Museum

Um möglichst viel zu sehen und kennenzulernen, wurden die Steinmühlenschüler mit vielen örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht. Ein Besuch der Sisal-Materialfabrik mit ihrem Export nach Saudi-Arabien, ein Intermezzo in der der Salzfabrik, in der Kunstschule und eine Stippvisite in Bagamoyo, der „Hauptstadt der Deutschen“, die gleichzeitig indische und arabische Einflüsse hat. Beigeisternd auch die zweigrößte Stadt Arusha, der Nationalpark, der Schlangenpark, das Massai-Museum.

Die Schule selbst, die Gastgeberin der Steinmühle, beherbergt rund 150 junge Menschen von 11-24 Jahren als Boarding School, also Internat. Sie lernen Englisch, Deutsch und Suaheli. Dr. Beatrix Freibert hat registriert: „Die Gemeinschaft hat einen noch höheren Wert als bei uns. Jeder trägt viel Verantwortung für sich selbst und lebt die Gemeinschaft. Man hilft sich dort gegenseitig –  eine andere Möglichkeit hat man nicht“.

 

Den Standard zu Hause schätzen gelernt: „Mir kamen da die Tränen“

Paul, Matteo und Ida bestätigen das, sie haben mit praktisch allen Schülern Kontakt aufgebaut. „Alle waren sehr freundlich“. Dass zwei weitere Schüler bei Paul und Matteo im Zimmer schliefen – das sei nun mal so.

„Den Standard zu Hause haben wir schätzen gelernt“.

Paul erinnert sich. Noch die kargen Verhältnisse aus Tansania im Kopf, traf er wieder zu Hause ein und öffnete den Kühlschrank. Von diesem Moment berichtet er, als ob er immer noch ergriffen ist. „Mir kamen da die Tränen“.

Angela Heinemann

 

 

14. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_1263-scaled.jpeg 1169 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-14 20:34:432026-03-08 09:41:29„Wenn wir mal was nicht hatten, dann hatten wir uns“
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