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Gemeinschaft erleben und Selbstständigkeit stärken bei den Häuserfahrten im Internat Steinmühle

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Leben im Internat, Steinmühle unterwegs

Wie lernen sich neue und „alte“ Internatsschüler derselben Wohngruppe am besten kennen? Die Steinmühle greift dazu auf ein bewährtes Format zurück. Jede Wohngruppe startet zum Schuljahresbeginn eine gemeinsame Reise. Welche Fahrten diesmal auf dem Kalender standen, ist nachfolgend zu lesen.

 

Hessenhaus: Ungezwungene Gespräche und neue Verbindungen

Unsere diesjährige Häuserfahrt führte uns nach Soltau, in das Herz der Lüneburger Heide, wo wir gemeinsam ein abwechslungsreiches Wochenende verbrachten. Ziel der Fahrt war es, den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken, Vertrauen aufzubauen und durch gemeinsame Erlebnisse Raum für neue Begegnungen zu schaffen.

Im Laufe des Wochenendes war deutlich zu spüren, wie die Gruppe immer mehr zusammenfand. Bei Spielen, gemeinsamen Mahlzeiten und dem Besuch im Heide Park entstanden viele ungezwungene Gespräche und neue Verbindungen. Besonders schön war zu beobachten, wie selbstverständlich sich die Jugendlichen gegenseitig einbezogen und gemeinsame Erlebnisse miteinander teilten.

 

Westfalenhaus: Individuelle Freundschaften und echter Gruppenzusammenhalt

Um sich besser kennenzulernen und Gemeinschaft zu schaffen, war das Westfalenhaus dieses Jahr in der Nähe von Köln. Das Highlight am Samstag: Achterbahn fahren im Phantasialand. Den ganzen Tag waren wir auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalin-Kick, bei dem auch die ein oder anderen über ihren eigenen Schatten springen und gemeinsam den Nervenkitzel meistern mussten. Richtig spannend – und auch ein bisschen gruselig – wurde es dann noch abends beim Werwolf-Spielen, bei dem sich alle noch einmal intensiver kennenlernten. Aber nicht nur hier, sondern auch beim gemeinsamen Kochen im Selbstversorgerhaus, gemütlich am Lagerfeuer sitzend und quatschend oder bei spontanen Dance-Partys am Abend sind über das Wochenende individuelle Freundschaften und echter Gruppenzusammenhalt entstanden.

 

Bremerhaus: Gelingen des Alltags hängt von der Beteiligung aller ab

Die Häuserfahrt des Bremerhauses nach Ostfriesland und auf die Insel Norderney stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Erlebens, der Gruppenbildung und der persönlichen Entwicklung. Im Mittelpunkt stand dabei weniger das gemeinsame Unterwegssein als vielmehr die Frage, wie eine Gruppe durch neue Erfahrungen, gemeinsame Herausforderungen und ungewohnte Situationen zusammenwächst.

Eine besondere Bedeutung hatte die gemeinsame Gestaltung des Alltags. Beim Einkaufen, Planen und Zubereiten der Mahlzeiten waren die Jugendlichen gefordert, Verantwortung zu übernehmen, sich abzustimmen und Aufgaben untereinander zu verteilen. Dabei entstanden ganz selbstverständlich Situationen, in denen Rücksichtnahme, Kommunikation und Verlässlichkeit gefragt waren. Gemeinsames Kochen wurde so zu einem wichtigen sozialen Lernfeld: Jede und jeder konnte einen Beitrag leisten und erleben, dass das Gelingen des gemeinsamen Alltags von der Beteiligung aller abhängt.

Auch der Aufenthalt auf Norderney bot zahlreiche Möglichkeiten, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu erproben. Die Jugendlichen mussten sich in einer ungewohnten Umgebung orientieren, Wege eigenständig finden und sich innerhalb der Gruppe absprechen. Das bewusste Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Gruppe stärkte dabei nicht nur die individuelle Selbstständigkeit, sondern auch das gegenseitige Vertrauen.

Eine besondere Herausforderung stellte das gemeinsame Bad in der kalten Nordsee dar. Sich trotz der niedrigen Temperaturen ins Wasser zu wagen, erforderte Überwindung und Mut. Gerade solche Situationen, die außerhalb des gewohnten Alltags liegen, bieten wertvolle Erfahrungen: Eigene Grenzen wahrzunehmen, sie gegebenenfalls zu überwinden und dabei von anderen unterstützt und motiviert zu werden. Das gemeinsame Bewältigen dieser Herausforderung stärkte das Gruppengefühl und schuf ein gemeinsames Erfolgserlebnis.

Darüber hinaus entstanden insbesondere beim gemeinsamen Spielen neue Verbindungen innerhalb der Gruppe. Durch die ungewohnten Situationen ergaben sich neue Konstellationen und Kontakte, die im normalen Internatsalltag möglicherweise weniger selbstverständlich entstehen. Jugendliche begegneten sich teilweise aus einer anderen Perspektive und entdeckten gemeinsame Interessen und Fähigkeiten. So konnten bestehende Gruppengrenzen aufgebrochen und neue Beziehungen innerhalb des Bremerhauses gefördert werden

 

Stammhaus: Für die Dynamik ein voller Erfolg

Das Stammhaus ist dieses Jahr in die Rhön gefahren. Unter einfachen Bedingungen haben wir alle gemeinsam in einem großen Zelt übernachtet. Dieses wurde zusammen mit allen Jungs auf- und abgebaut. Auch alle weiteren Aufgaben (Aufräumen, Spülen, Vorbereiten des Essens), die zu erledigen waren, wurden gemeinschaftlich und ohne Murren erledigt. In den freien Minuten wurden Schach und Fußball gespielt. Ob beim Sommerrodeln, Wandern oder beim abschließenden Entspannen in der Therme: Die Stimmung war durchgehend ausgelassen und die gesamte Gruppe hatte sichtlich Spaß. Zur Belohnung nach der Wanderung kehrten wir in einem Kloster ein, um uns dort mit deftigen Leckereien wieder zu stärken.

Das Wochenende war für die Dynamik und den Zusammenhalt der Gruppe ein voller Erfolg, und wir schauen sehr optimistisch aufs kommende Schuljahr.

 

Mühle: Die Zeit gemeinsam genossen an einem wunderschönen Wochenende

Dieses Jahr sind wir mit der Mädelsgruppe Mühle gemeinsam in das Ruhrgebiet gefahren. In einer gemütlichen Unterkunft eines Kulturzentrums in Essen haben wir den Freitagabend mit einer italienischen Kochsession und lustigen Spielen ausklingen lassen. Um Punkt null Uhr gab es dann noch eine kleine Party mit Gesangseinlage, um den 14ten Geburtstag einer Bewohnerin gebührend zu feiern. Den Samstag haben wir zusammen im Movie Park verbracht. Von Wilderwasserrafting über Looping Achterbahnen bis zu Schießständen und leckeren Crêpes war für alle was dabei. Bevor es dann am Sonntag zurück ins heimatliche Marburg ging, haben wir noch einen Stopp im Bochumer Planetarium gemacht. Dort haben wir uns unser ,,Geheimnisvolles Universum“ angeschaut, lagen dabei unter einer riesigen Kuppel und konnten wunderbare Sternbilder betrachten, während auf spannende Art und Weise über den Aufbau unseres Universums und der Milchstraßen-Galaxie berichtet wurde. Die Mädels und auch wir PädagogInnen haben die Zeit sehr genossen und ein wunderschönes Wochenende mit vielen Fotos in Erinnerung.

 

Biohaus: Gruppe kann Reibung aushalten und Kompromisse finden

Eine neue Wohngruppe, ein neues Konzept und acht junge Erwachsene: Für Teile unserer 12er und 13er war diese Häuserfahrt nicht nur ein Ausflug, sondern eine Generalprobe für ein völlig neues Wohngruppenkonzept unseres Internats, das auf Eigeninitiative, Vertrauen und ein Maximum an Selbstständigkeit setzt. Die Rolle des pädagogischen Teams? Nicht länger nur anleitend, sondern eingeladener Partner auf Augenhöhe.

Dass diese Idee aufgehen kann, zeigte sich schon zu Beginn des gemeinsamen Wochenendes: Einkauf, Vorbereitung und ein stimmungsvolles Pizza-Dinner bei Kerzenschein wurde von der Gruppe komplett in Eigenregie organisiert. Das pädagogische Team saß mit am Tisch – allerdings als Gäste einer offensichtlich funktionierenden WG.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen echter Mitgestaltung. Um die Wohngruppe zu einem echten Ort der Begegnung zu machen, der darüber hinaus als Lernraum dienen muss, wählte die Gruppe gemeinsam die Ausstattung für den „neuen“ Gruppenraum aus. Das engagierte Diskutieren über Geschmack und Nutzen deutet an, dass die Gruppe Reibung aushalten und gemeinsam Kompromisse finden kann.

Um die Notwendigkeit gelingender Kommunikation für eine Gruppe zu unterstreichen, besuchten wir das Erlebnismuseum „Dialog im Dunkeln“ in Frankfurt am Main. Sich ohne Sehvermögen auf die Stimmen und Signale anderer zu verlassen, war eine wertvolle und sehr eindrückliche Erfahrung in Bezug auf Vertrauen, Unterstützung und Kommunikation für eine Gruppe, die ohne ein immer regulierendes pädagogisches Präsenz-Team ein Miteinander finden muss. Gleiches gilt für den Escape-Room, der den Samstag abschloss. Als Team Lösungen zu finden, aufeinander aufzubauen und gemeinsam auch Irrwege zu laufen, wird auch im WG-Alltag dazugehören.

Als Team ziehen wir nach diesem Wochenende eine deutlich positive Bilanz: Die Gruppe harmoniert trotz sehr unterschiedlicher Persönlichkeiten schon auffallend harmonisch. Naturgemäß bringt eine so neue und bis dato unbekannte Wohnform in unserem Internat kleine Unsicherheiten mit sich – sowohl für die jungen Erwachsenen als auch die etwas „älteren“. Dennoch konnten wir am Wochenende beweisen: Jungen Erwachsenen viele Vertrauensvorschuss zu geben, kann sich lohnen. Ein rundum gelungener Auftakt für eine neue Gruppe, und vielleicht auch für ein neues Wohnkonzept für viele Jahre.

 

Das pädagogische Team im Internat Steinmühle

 

 

19. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/Hausfahrt_2-scaled-e1789827593926.jpeg 890 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-19 16:21:192026-09-19 16:22:45Gemeinschaft erleben und Selbstständigkeit stärken bei den Häuserfahrten im Internat Steinmühle

Abwechslungsreiche Austausch-Reise nach Châlons-en-Champagne 

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Sprachen & Internationalität

Französisch gehört an der Steinmühle zum Sprachenangebot. Über ihre Reise nach Châlons-en-Champagne berichten unsere Schülerinnen und Schüler:

 

Unsere Reise begann am 26. April früh morgens am Hauptbahnhof in Marburg. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Châlons-en-Champagne, wo wir nach der Ankunft herzlich von unseren Gastfamilien empfangen wurden. Unser Lehrer Kevin Völlmig hat uns bei dem Austausch begleitet.

Der darauffolgende Montag startete morgens um 8 Uhr mit dem gemeinsamen Schulbesuch, bei dem wir bis zur Mittagspause am regulären Unterricht unserer Austauschschülerinnen und -schüler teilnahmen. Am Nachmittag folgte bis 17 Uhr ein intensiver Deutschunterricht bei der Fachlehrerin Madame Cordier. Aufgrund der Reiseanstrengungen traten alle Deutschen im Anschluss direkt den Heimweg an, um sich auszuruhen.

 

Empfang im Rathaus

Auch der Dienstag begann mit zwei Unterrichtsstunden, bevor eine Stadtrallye auf dem Programm stand. Diese führte uns zum Rathaus, wo wir vom stellvertretenden Bürgermeister empfangen wurden. Nach dem anschließenden Mittagessen in der Schule wurde der Unterricht bis 16 Uhr fortgesetzt.

Am Mittwoch hatten wir zunächst zwei Stunden Deutschunterricht, bevor der restliche Tag zur freien Verfügung stand. Die Gruppe verbrachte den Nachmittag gemeinsam in der Innenstadt, ging zusammen essen und kehrte danach in die Gastfamilien zurück.

 

Ausflug nach Paris

Am Donnerstag stand ein Ausflug nach Paris an. Die deutsche Gruppe traf sich um 8 Uhr am Bahnhof und besuchte nach Ankunft in der Hauptstadt zunächst den Louvre. Nach einem anschließenden Spaziergang zum Eiffelturm und einem gemeinsamen Mittagessen in einem Burgerladen blieb noch Zeit fürs Shopping in der Galeries Lafayette. Abschließend wurde die berühmte Avenue des Champs-Élysées besucht, bevor am Abend die Rückreise angetreten wurde.

 

Gemeinsame Poolparty

Das Wochenende stand im Zeichen der Gemeinschaft: Am Freitag versammelten sich alle Austauschschülerinnen und -schüler bei der Gastfamilie von Lunes zu einer gemeinsamen Poolparty. Ein Teil der Gruppe nutzte den Samstag für einen Ausflug nach Reims, der neben dem Besuch einer Trampolinhalle auch einen Einkaufsbummel bereithielt. So klang der letzte gemeinsame Abend aus.
Am Sonntagmorgen verabschiedeten wir uns schließlich von den Gastfamilien und traten die Heimreise an, sodass wir am Abend wieder in Marburg eintrafen.

(Französisch Kl. 9 – Arthur, Ceysu, Lunes, Noah, Zoe + Margarete (Kl.8)

15. Juni 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/06/IMG_1047.jpg 878 1170 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-06-15 13:15:322026-06-23 17:00:06Abwechslungsreiche Austausch-Reise nach Châlons-en-Champagne 

Internat Steinmühle auf Erlebnisfahrt in die Niederlande

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Leben im Internat, Steinmühle unterwegs

 

Mit einer Gruppe von 14 jungen Menschen aus dem Internat Steinmühle ist das Pädagogenteam Julia Ploch und Daniel Mlaeb gemeinsam ins niederländische Citykamp Valkenburg gefahren.

Jede Kleingruppe von 4-5 Personen hatte auf dem ansprechenden Campingplatz eine besondere Unterkunft, berichtet Julia Ploch: Ein Tinyhouse, einen Bauwagen oder ein gut ausgebautes Zelt.

 

Ausflug nach Maastricht

 

Julia Ploch weiter: „Den Freitag haben wir mit einem gemeinsamen self made-Burger-Abend ausklingen lassen. Am Samstag haben wir eine Wanderung zum Schloss Schaloen unternommen, wo es auch durch einen kleinen Tierpark ging. Am frühen Abend gab es noch einen Ausflug nach Maastricht, für alle die Lust hatten – unter anderem zu einer leckeren Eisdiele. Am Abend haben wir gemeinsam Wraps auf dem Campingplatz gemacht und Spiele gespielt“.

 

Abschlussfoto vor den Flaggen

 

Sonntag fuhr die Gruppe nach dem Auschecken zum Dreiländereck. Dort wurde noch ein Labyrinth mit Rätselspiel besucht. Nach einem gemeinsamen Abschlussfoto vor den Flaggen der drei Länder ging es zurück Richtung Heimat. – Ein gelungener Trip, wie die Jugendlichen einhellig befanden.

(Heinm)

 

12. Mai 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/IMG_9142-e1778605347904-scaled.jpg 897 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-05-12 19:04:082026-06-05 12:13:09Internat Steinmühle auf Erlebnisfahrt in die Niederlande

Durchatmen und „runterkommen“ in der Steinmühlen-Lodge  

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Leben im Internat, Ökologie und Nachhaltigkeit

Kein Strom, kein fließend Wasser, stattdessen Wasserkanister und ein Baustellen-WC. Die besten Orte bestechen selten durch Perfektion, sondern durch ihre authentische Aura und Ruhe, wie sie sonst kaum zu finden ist. In diesem Sinne hat nun die Steinmühle im Marburger Südkreis ihr Waldhaus zur internen Nutzung fitgemacht. Eine gepflegtes Forsthäuschen mit Schlafgelegenheit, kleiner Küchenzeile, Gasherd, ein paar Schränken und Gasgrill. Vor der Tür warten gemähte Wiese und geschnittene Büsche auf einem Terrain von 3.000 Quadratmetern mit Wiese und Wald.

 

Außerschulischer Lernort mit Natur pur 

Wer schon dort war wie die Gruppe von Hausleiter Nils Schwandt aus dem Internat Steinmühle, der findet heute in der Traditionsunterkunft des früheren Landschulheims Steinmühle aus den Anfängen der 1970er den idealen außerschulischen Lernort. Das Forsthaus war einst als Jagdhütte errichtet worden für die damalige Jagd-AG der Steinmühle.

Auch wenn das Jagen in Schule und Internat Steinmühle heute Geschichte ist, ermöglicht die Steinmühlen-Lodge jenseits von TV und Handy-Ladesteckern eine andere, außerordentlich intensive Tuchfühlung mit der Natur.

 

Unser Foto zeigt das Team unseres technischen Dienstes bei der Finalisierung der Arbeiten am Objekt.

Bei Interesse an einem Aufenthalt steht der Technische Betriebsleiter der Steinmühle, Fabian Küster, gerne als Ansprechpartner bereit (fabian.kuester@steinmuehle.net).

 

(Angela Heinemann)
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5. Mai 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/Steinmuehle_Forsthaus_Lodge-e1777991440581-1-scaled.jpeg 1013 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-05-05 16:33:502026-06-05 12:18:45Durchatmen und „runterkommen“ in der Steinmühlen-Lodge  

Vier Tage, drei Nächte, ein Ziel: Mit dem Fahrrad auf Klassenfahrt nach Wien

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Sport & Gesundheit, Steinmühle unterwegs

Wenn andere beim Thema Klassenfahrt über die umweltschonendste Reisemöglichkeit diskutieren, weiß ein Schüler der Steinmühle, dass er es immer toppen kann: Julius Henkel. Zusammen mit Laurenz Steiß aus dem selben Jahrgang 13 machte er sich per Rad auf den Weg nach Wien.

Vier Tage, drei Nächte, ein Ziel: Konkret wurde es bei Julius nach einer Bemerkung des Tutors und Mathelehrers Björn Gemmer: „Bei soviel Sport könntest du auch mit dem Rad nach Wien fahren“.

– „Das hatte ich quasi als Aufforderung verstanden“, erinnert sich Julius augenzwinkernd. Als er in Laurenz Steiß jemanden gefunden hatte, dem der verrückte Gedanke gefiel, war die Sache beschlossen.

 

Planungsbeginn drei Wochen vor den Ferien

Drei Wochen vor den Sommerferien ging es in die Planung. Mit komoot, dem Routenplaner für Radtouren, wurde die Strecke abgesteckt. Die Möglichkeiten gingen von 750 Kilometer bis maximal 950 Kilometer Streckenlänge. „Wir entschieden uns für ein Mittelding“, berichtet Laurenz.

 

Riegel, Gummibärchen und Wasser

In der Theorie plante das Duo eine kleine Pause nach 50, eine größere Pause nach 100 Kilometern. „Das mit den 50 war nicht zu halten“, erinnern sie sich, „das hätte zu lange gedauert“. Die Nahrung bestand in erster Linie aus Riegeln, Gummibärchen und Wasser, längere Aufenthalte waren unterwegs nicht drin. Vor Würzburg gönnten sie sich noch ein Sightseeing, dann ging es weiter – über Regensburg, Linz bis in den Schlosspark Belvedere. 60 Prozent Fahrradwege, 40 Prozent Landstraße im Radler-Outfit. Julius in Turnschuhen auf seinem neuen Cravelbike, Laurenz mit Klickschuhen auf dem Rennrad. Meistens mit 25 Stundenkilometern Geschwindigkeit unterwegs, manchmal auch bis 45 oder gar 50.

 

Nie ans Aufgeben gedacht

„Der erste Tag war der aufregendste“ erinnert sich Laurenz. Er fühlte sich nicht richtig fit, aber gleich aufgeben war keine Option. Trotz Anstrengungen hatten die beiden Schüler nie daran gedacht, die Tour abzubrechen. „Wir hatten zwei gefährliche Situationen dabei“, erinnert sich Julius, „wurden von Pkw übersehen trotz Reflektoren“. Letztlich blieben beide verschont von unliebsamen Ereignissen. Am Schluss stürzte Laurenz allerdings auf dem Kopfsteinpflaster, der Schlauch des Vorderreifens war kaputt. „Da waren wir aber schon zu gut wie am Ziel“.

 

Begleitung für Essen, Technik, Sicherheit

Julius und Laurenz hatten auf ihrer Tour zwei wichtige Personen dabei, ohne die sie diese Unternehmung nicht geschafft hätten, wie sie selber sagen: Per Hübl und Lukas Zimmer, ebenfalls Jahrgang 13. Sie fuhren das Begleitfahrzeug, machten Fotos, orteten die beiden Aktiven über die WhatsApp-Einstellung „Wo ist?“, als man gegenseitig nicht mehr in Sichtweite war. „Sie haben uns Sicherheit gegeben“ beschreiben Julius und Laurenz diese Eskortierung, bei der man gemeinsam letztlich 822 Straßenkilometer zurückgelegt und 5.620 Höhenmeter überwunden hatte.

 

„Mental und sportlich großartig“

Mit viel Beifall und lautem Jubel wurde das Quartett von den via Bahn schon eingetroffenen Mitschülerinnen und Mitschülern und den begleitenden Lehrkräften im Schlosspark Belvedere empfangen. „Eine mental und sportlich großartige Leistung“ kommentierte Tutor und Schulleiter Björn Gemmer, der sich im Nachhinein, „wo alle heile angekommen sind“, gerne als der „Verursacher“ der langen Tour identifizieren lässt. Für ihn war unter anderem das Schöne, dass die Steinmühle durch hochgeladene Fotos und Videos in den sozialen Netzwerken an der Mammut-Tour teilhaben konnte.

 

Anschauen auf Instagram

Wer einen Eindruck von der „tour.de.wien“ bekommen möchte, ist herzlich eingeladen, den gleichnamigen Instagram-Account zu besuchen, das eine oder Video dort anzuschauen und gerne dem Kanal auch zu folgen. Er könnte noch gebraucht werden. Denn unsere beiden Fahrrad-Freaks planen „eventuell eine ähnliche Tour noch einmal zu machen“. – Wir sind schon jetzt sehr gespannt!

Auf unserem nachfolgenden Foto mit der großen Gruppe stehen in der erste Reihe (von links): Laurenz Steiß (Rennradfahrer), Per Hübl (Social Media im Begleitfahrzeug), Lukas Zimmer (Fahrer des Begleitfahrzeugs), Julius Henkel (Gravelbikefahrer), Björn Gemmer (Tutor und Ideengeber).

Das zweite Foto mit den vier Personen zeigt (von links): Laurenz Steiß, Lukas Zimmer, Per Hübl, Julius Henkel.

Angela Heinemann

9. September 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/09/IMG_98341.jpeg 1280 960 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-09-09 21:20:272026-03-06 18:26:31Vier Tage, drei Nächte, ein Ziel: Mit dem Fahrrad auf Klassenfahrt nach Wien

Westfalenhaus im Sauerland: Gegenseitig ermutigen, gemeinsam Aufgaben übernehmen

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Leben im Internat, Steinmühle unterwegs

Das Westfalenhaus des Internats Steinmühle war dieses Jahr im Sauerland und verbrachte die Hausfahrt in einem Selbstversorgerhaus, berichtet Hausleiterin Anne Gebhardt. Sie schreibt:

„Besonders attraktiv waren hierbei der Kicker und der Billardtisch, der eigentlich durchgängig genutzt wurde. Hier wurde auch das ein oder andere neue Talent entdeckt.

 

Überwindung von Angst

Gemeinsam ging es dann in einen Kletterwald, der einen besonderen Fokus auf Teamwork legte, sodass man grundsätzlich mindestens zu zweit unterwegs war, um die Aufgaben zusammen zu lösen. Mit Hilfe anderer wurde hierbei die ein oder andere Angst überwunden.

Anne Gehhardt schreibt weiter: „Besonders schön zu erleben war, wie sehr die Schüler:innen sich gegenseitig unterstützten, sich ermutigten und gemeinsam feierten, wenn ein Hindernis ‚besiegt‘  wurde.

 

Mutig auf den Skywalk

Höhe war das Stichwort des Samstags, denn am Nachmittag ging es auf den Skywalk, der in einer Höhe von bis zu 100m ein atemberaubendes Panorama über das Sauerland bot. Die ganz Mutigen unter den jungen Menschen drehten sogar TikToks. Der Abend klang beim gemütlichen Grillen aus.

Bevor wir uns auf den Rückweg machten, stand noch eine Partie Schwarzlicht-Minigolf auf dem Plan.

 

Gemeinschaftlich Aufgaben übernommen

Highlight des Wochenendes war aber vor allem, so Anne Gebhardt, wie sehr die Schüler:innen  untereinander zusammenwachsen konnten, sie neue Kontakte knüpften und als Gemeinschaft alle Aufgaben wie zum Beispiel den Küchendienst übernahmen“. Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass ein Gruppenteilnehmer mit seinem Rennrad bis zur Unterkunft bei Willingen gefahren war – und wieder zurück.

9. September 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/09/WhatsApp-Image-2025-09-07-at-22.13.13-2-scaled.jpeg 1500 1129 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-09-09 11:35:262026-03-06 18:29:03Westfalenhaus im Sauerland: Gegenseitig ermutigen, gemeinsam Aufgaben übernehmen

Hessenhaus auf Tour in die Niederlande mit Abstecher zum Strand

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Leben im Internat, Steinmühle unterwegs

Eine Fahrt voller unvergesslicher Momente: Die Wohngruppe des Hessenhauses im Internat Steinmühle unternahm ihre Häuserfahrt. Dazu übermittelte Hausleiter Michel Hermens den folgenden Bericht eines Schülers aus dem Team:

Am Samstagmorgen starteten wir gemeinsam mit einem leckeren Frühstück in unser Abenteuer. Gut gestärkt machten wir uns um 12 Uhr auf den Weg Richtung Niederlande. Nach knapp vier Stunden Fahrt erreichten wir den Campingplatz und bezogen unsere Bungalows, gemütlich und mit genug Platz für alle.

Gemütlicher Grillabend 

Am ersten Abend wurde gemeinsam gegrillt: Es gab saftige Burger! Anschließend ließen wir den Tag mit Spielen und guter Stimmung ausklingen, voller Vorfreude auf das, was uns am nächsten Tag erwartete.

Am Sonntag ging es morgens los in Richtung Freizeitpark Walibi Holland. Vor dem Park gab es noch eine kurze Ansprache: „Mindestens zu zweit unterwegs, und habt Spaß!“ Gesagt, getan: wir stürzten uns in einen Tag voller Achterbahnen, Action und unvergesslicher Momente.

Besuch in traditioneller niederländischer Snackbar

Abends überraschte uns Michel mit einem Abstecher in eine traditionelle niederländische Snackbar. Mit den Snacks im Gepäck spazierten wir weiter zum Strand, wo wir gemeinsam aßen, quatschten und sogar einer von uns mutig ins Wasser sprang. Spät abends kehrten wir zurück, aber natürlich ließen wir uns davon nicht bremsen und spielten noch bis tief in die Nacht.

Beachvolleyball am Meer

Der nächste Morgen begann mit Aufräumen, bevor wir erneut an den Strand aufbrachen. Dort verbrachten wir die Zeit mit Schwimmen, Beachvolleyball und Sonne tanken, bis wir uns schließlich zufrieden, müde und voller schöner Erinnerungen wieder auf den Heimweg machten.

9. September 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/09/IMG_3367-e1757410350590.jpg 1103 960 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-09-09 10:36:422026-03-06 18:29:44Hessenhaus auf Tour in die Niederlande mit Abstecher zum Strand

Wohngruppe des Stammhauses zeltete und besuchte Technikmuseum

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Leben im Internat, Steinmühle unterwegs

Das Stammhaus des Internats Steinmühle hat im Rahmen der Häuserfahrt am Wochenende auf dem Freizeitgelände am Ehrlichsee gezeltet und die Abende dort gesellig verbracht. Am Samstag besuchte die Gruppe das Plopsaland in Haßloch und kostete alle Attraktionen des Freizeitparkes aus, berichtete Hausleiter Nils Schwandt und erzählte weiter:

„Am Sonntag haben wir im Technikmuseum in Speyer viele spannende Dinge zu den Themen Spaceshuttles, der ISS (IMAx Kinovorführung) und Flugzeugen erfahren und erleben können.

Zum Abschluss besuchten wir noch einen Vogelpark in der Nähe und haben das Wochenende bei Burgern im Speisesaal der Steinmühle ausklingen lassen“.

3. September 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/09/IMG_08641-rotated-1-scaled.jpeg 1500 1125 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-09-03 18:49:262026-03-06 18:31:03Wohngruppe des Stammhauses zeltete und besuchte Technikmuseum

Biohaus erlebte Sonnenwochenende in Deutschlands Süden

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Leben im Internat, Steinmühle unterwegs

Ein vielfältiges und super sonniges Wochenende durfte das Biohaus des Internats Steinmühle im Süden Deutschlands verbringen, berichtet Neele Fritz, Hausleiterin des Biohauses. Die Gruppe hat auf ihrer Häuserfahrt beim Kochen, beim abendlichen Spiele spielen und dem Highlight ‚Rulantica Wasserpark‘ wilde Erlebnisse geteilt. Von Outdoor Pools, Wasserschlachten, Rutsch-Wettrennen mit 8 Leuten bis hin zu Freie-Fall Rutsche war den ganzen Samstag für alle was dabei. Bei der Besichtigung der Umgebung entstand das eine oder andere Foto.

1. September 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/09/Kreis-scaled.jpg 1500 1068 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-09-01 12:33:402026-03-06 18:31:45Biohaus erlebte Sonnenwochenende in Deutschlands Süden

Die Mühle grüßt aus Rulantica!

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Leben im Internat, Steinmühle unterwegs

Die Mühle, eine reine Mädchenwohngruppe im Internat Steinmühle, unternahm ihre diesjährige Häuserfahrt in den Schwarzwald – „in ein  kleines Dörfchen mit Wald und Wiesen drum herum“, berichtet Hausleiterin Julia Ploch. Die jungen Menschen übernachteten in einem schönen Selbstversorgerhaus im Grünen, konnten bei gutem Wetter lecker draußen Essen und noch bis in den späten Abend hinein am Lagerfeuer sitzen. Am Samstag besuchte die Gruppe den Rutschpark Rulantica, gelegen neben dem Europapark Rust. Bei bestem Wetter hatten alle einen super Tag. „Den Sonntag haben wir dann mit einem leckeren gemeinsamen Frühstück in der Sonne auf dem Hof ausklingen lassen, bevor es dann zurück in die Steinmühle ging“.

31. August 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/08/WhatsApp-Bild-2025-08-31-um-16.31.41_6120e24a-scaled-1-scaled.jpg 1500 1125 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-08-31 18:50:082026-03-06 18:32:17Die Mühle grüßt aus Rulantica!
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