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Grundlagen theatralen Erzählens: Schüler:innen lasen mit Schauspieler David Bennent

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater

„Es gibt mehr als nur eine Art, einen Text zu sprechen. Und genau das habe ich versucht, den Jugendlichen zu zeigen.“ Schauspieler David Bennent, bekannt als Protagonist des Kinofilms „Die Blechtrommel“, war zum zweiten Mal in diesem Halbjahr an der Steinmühle. Diesmal war ein Text des Dramatikers Heiner Müller, nämlich der Titel „Herakles 2 oder die Hydra“, die Herausforderung für die Jugendlichen, „und es war spannend, zu sehen, wie sie damit umgehen,“ berichtete Bennent. Natürlich habe es immer mit Interesse zu tun, wie die Beschäftigung mit Texten gelinge, erklärte der Schauspieler. Zunäüchst sei es um die Grundlagen theatralen Erzählens gegangen. Es gab Übungen und eine Einweisung in die Herangehensweise unter der Fragestellung, was Sprache überhaupt bedeute. „Es hat übrigens auch bei denjenigen funktioniert, die gesagt hatten, sie könnten solch einen Text nicht lesen,“ freute sich der Profi über die gemeinsamen Erfolge.

Er sei gerne in Marburg an der Steinmühle, berichtete David Bennent am Ende der beiden Projekttage, die von Ines Vielhaben geleitet wurden. Der Schauspieler wohnt in Berlin und dreht zur Zeit einen Krimi in der Schweiz.

31. August 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/08/IMG_8908.jpg 800 1200 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-08-31 19:16:032026-06-08 13:43:36Grundlagen theatralen Erzählens: Schüler:innen lasen mit Schauspieler David Bennent

Upcycling – eine Überlebensfrage für künftige Generationen

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Ökologie und Nachhaltigkeit

Schon länger haben sich die Spanisch-Lehrkräfte der Steinmühle, Victoria Perez, Laura Cubillas, Mar Montenegro und María Ramos, mit dem Thema Upcycling beschäftigt, um den Schülerinnen und Schülern diesen Bereich näherzubringen. Es stand die Frage im Raum, wie man mit existierenden Ressourcen neue Gegenstände entstehen lassen kann. „Dies wird nach unserer Auffassung eine Überlebensfrage für künftige Generationen sein“, berichtet María Ramos in diesem Zusammenhang. Die Lehrkräfte gewähren der Schulgemeinde nun mit Fotos aus der Werkstatt einen Einblick in die Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler. Sie haben aus Dingen, die auf den ersten Blick eher als „Müll“ erschienen, alle möglichen Schätze kreiert und dabei mit Fantasie und Geschicklichkeit viel Kreativität bewiesen. „Wirklich tolle Leistungen“, loben die Lehrerinnen, die sich über das bedachte, selbstreflektierte Vorgehen der Teilnehmer:innen und auch darüber freuten, wie zufrieden die Schülerinnen und Schüler am Ende selbst über ihren eigenen Einsatz waren. Die Aktivitäten fanden am Schuljahresende im Rahmen der Projekttage Gesellschaft, Ökologie und Kommunikation (GÖK) statt.

31. August 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/08/00-scaled-1-scaled.jpg 1125 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-08-31 19:09:512026-06-08 13:43:50Upcycling – eine Überlebensfrage für künftige Generationen

Abschlusscamp des Steinmühlen-Internats 2023 in Wallenstein

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Kooperationen & Partnerschaften, Leben im Internat

Der Schulstress ist vorbei und es geht in großen Schritten auf die Sommerferien zu! Der perfekte Zeitpunkt für das Abschlusscamp des Internats. In diesem Jahr ging es wieder nach Wallenstein. Der Naturcampingplatz im wunderschönen Burgwald gelegen, bietet mit seinen 160.000 Quadratmetern Rund um die Burgruine Wallenstein viel Platz und Raum für tolle Erlebnisse.

Dort verbrachten die Schüler:innen und das pädagogische Team des Internats ein Wochenende, um gemeinsam nochmal so richtig auszuspannen und die Ferienstimmung einzuläuten. Neben unzähligen Spielrunden war das Naturbad des urigen Campingplatzes ein großes Highlight. Für die Mahlzeiten sorgten die Wohngruppen des Internats eigenständig und wechselte sich ab. Bei guten Wetter powerten sich die Jugendlichen bei sportlichen Aktivitäten aus. Nach einem ausgiebigen Grillbuffet, klang der Abend am Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und guten Gesprächen aus.

Ein gelungener Abschluss für ein aufregendes Internatsjahr 2022/2023.

Jetzt können die Ferien kommen!

 

18. Juli 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/07/1-1-scaled-1-scaled.jpg 1000 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2023-07-18 21:21:342026-06-08 13:46:01Abschlusscamp des Steinmühlen-Internats 2023 in Wallenstein

Plus-MINT-Schüler:innen des Steinmühleninternats arbeiten eng mit der Geowissenschaft der Philipps Universität Marburg zusammen

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Leben im Internat, MINT, Talentförderung

Fabian (16), Luis (15), Clara (15) und Marlene (15) sitzen im Raum (126) der Steinmühle und stecken die Köpfe zusammen. Sie besprechen die nächsten Schritte ihres gemeinsamen plus-MINT Projekts, dem „Boot-Projekt“.

Rückblick: seit Sommer 2022 sind die vier plus-MINT-Schüler:innen des Steinmühleninternats und bereichern sowohl den MINT-Bereich der Steinmühle als auch die Internatsgemeinschaft. Im Herbst 2022 starteten die Überlegungen zu einem ersten großen, eigenständigen Projekt „Wir haben uns ein gemeinsames Projekt gewünscht, bei welchem sich jeder von uns mit seiner/ihrer jeweiligen MINT-Leidenschaft einbringen kann und darüber hinaus eine Relevanz für die Praxis hat“, erzählt Fabian.

Antje Seel, seit 2019 Lehrerin an der Steinmühle mit den Fächern Biologie und Geographie, nahm für das plus-MINT-Pilotprojekt Kontakt zu Dr. Christoph Reudenbach vom Fachbereich Geographie der Philipps Universität Marburg auf. Die Philipps Universität Marburg und die Steinmühle haben seit 2018 einen Kooperationsvertrag, eine starke und strategische Partnerschaft in vielerlei Hinsicht.

Dr. Christoph Reudenbach zeigte großes Interesse an einer Zusammenarbeit und entwickelte mit den plus-MINTIs (wie sie im Internat liebevoll genannt werden) eine Idee für ein Boot, das halbautomatisch Wasseranalysen durchführen kann.

Boot-Projekt in Kooperation mit Dr. Reudenbach vom Fachbereich Geographie

Die Idee ist, ein autonom fahrendes, mit Sensoren ausgestattetes Boot zu bauen, um das sensible Ökosystem im Renaturierungsgebiet der Gisselberger Spannweite (unmittelbar neben dem Gelände der Steinmühle gelegen) möglichst nicht betreten zu müssen. Diese Plattform soll die Gewässergüte in der Lahn bestimmen und auch Wasserproben entnehmen können.

In enger Zusammenarbeit mit den Geowissenschaften der Universität Marburg wurde aus der „Boot-Idee“ das Boot-Projekt. Dr. Christoph Reudenbach vom Fachbereich Geographie unterstützt die plus-MINT-Schüler:innen dabei tatkräftig mit seiner Expertise. Darüber hinaus werden die Schüler:innen vom MINT-Team der Steinmühle, Antje Seel, Dr. Patrick Szabo und Dr. Jutta Töhl-Borsdorf betreut.

„Solche Projekte sind nur mit viel persönlichem Engagement und Idealismus Einzelner möglich. Dr. Reudenbach kommt regelmäßig in die Steinmühle und steht den Schüler:innen bei ihrem Projekt zur Seite, immer auf Augenhöhe und sehr zugewandt. Das ist eine großartige Möglichkeit für die Schüler:innen zu lernen, wie man komplexe Apparaturen baut und selbstständig programmiert, um sie für Forschungszwecke zu nutzen und darüber hinaus ihr Wissen in den Bereichen Robotik, Programmierung und auch Umweltwissenschaften zu vertiefen“, berichtet Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, Leiterin des MINT- und plus-MINT-Bereichs in der Steinmühle.

„Im Boot-Projekt finden sich unsere MINT-Expertisen wieder UND es passt perfekt zur Steinmühle mit seiner unmittelbaren Nähe zur Lahn“, erzählt Luis.

Auszeichnung durch die Hopp Foundation und Preisgeld in Höhe von 2.500,- € 

Welche Relevanz und Aktualität das „Boot-Projekt“ hat, zeigte sich mit einer besonderen Auszeichnung, welche der Steinmühle im März 2023 zu Teil wurde:

Für ihr Engagement im MINT-Bereich konnte die Steinmühle den mit 2.500,- € dotierten Schulpreis der Hopp Foundation im Rahmen des „Jugend forscht“- Landeswettbewerbs gewinnen. Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb war ein ausführliches Bewerbungsschreiben, in welchem das Boot-Projekt der plus-Mint-Schüler:innen einen wesentlichen Anteil hatte.

„Ich hätte nicht erwartet, dass wir direkt den Hopp-Preis gewinnen, obwohl das Projekt noch so in den Anfängen steckte, da haben wir wohl den Nerv der Jury getroffen“ berichtet Luis stolz.

Ein Teil des Preisgeldes wurde bereits in einen leistungsstarken 3D-Drucker investiert. „Jetzt können wir die Halterungen für die Sensoren auf dem Prototyp professionell und maßgeschneidert drucken, das ist richtig cool,“ so Clara.

(Personen von links: Fabian, Clara, Marlene und Luis)

Das „Boot-Projekt“ inklusive Prototyp soll beim nächsten „Jugend forscht“- Wettbewerb eingereicht werden. Wir drücken dem plus-MINT-Team fest die Daumen.

Ab Herbst 2023 startet die nächste plus-MINT Bewerber:innen-Runde. Mehr Infos unter www. plus-mint.de

 

13. Juli 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/07/Gruppe_mit_Reudenbach_Boot_2023-scaled-1-scaled.jpg 1125 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-07-13 12:22:412026-06-08 13:46:51Plus-MINT-Schüler:innen des Steinmühleninternats arbeiten eng mit der Geowissenschaft der Philipps Universität Marburg zusammen

Die Steinmühle hat jetzt einen eigenen Wald – den Hollywood

Aktuelles, Ehemalige & Alumni, Kooperationen & Partnerschaften, Ökologie und Nachhaltigkeit

Hiermit ist die Steinmühle um eine weiteres Ökosystem reicher: Im Rahmen einer beeindruckenden Pflanzaktion wurde im Mai ein Mini-Wald angelegt. Das Pflanzverfahren nach der Miyawaki-Methode war schon außergewöhnlich, immerhin fanden 1200 verschiedene heimische Laubbäume und Sträucher auf einem Bereich von gerade mal 150 Quadratmetern Platz. Initiiert wurde das Projekt von Bernd Holly, der den Wald der Schule als Abschiedsgeschenk hinterlässt, bevor er nach seiner langen Laufbahn in den Ruhestand geht.
Über einen Zeitraum von zwei Tagen arbeiteten etwa 50 engagierte Helfer:innen zusammen, um die Vision eines blühenden Waldes Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei wurde eine große Vielfalt an Bäumen und Sträuchern eingepflanzt, darunter Eichen, Esskastanien, Hainbuchen und Holunder. Durch die Auswahl dieser Arten soll sichergestellt werden, dass der entstehende Wald eine reiche ökologische Vielfalt bietet, die heimischen Waldzonen gleichkommt.
Während der beiden Tage der Pflanzaktion konnten die helfenden Schüler:innen und Lehrer:innen den Gemeinschaftsgeist der Schule hautnah erleben. Neben dem Pflanzen bot sich Zeit für nette Unterhaltungen bei Radler, Kuchen und Pizza.
Die Pflanzaktion war ein voller Erfolg und hinterlässt nicht nur einen dauerhaften ökologischen Beitrag, sondern stärkt auch das Bewusstsein für den Umweltschutz in der Schule und der umliegenden Gemeinde. Der Miyawaki-Wald wird in den kommenden Jahren weiterwachsen und der Schulgemeinschaft eine grüne Oase und Anlass zur Erinnerung an ihren langjährigen Schulleiter bieten. Schon jetzt wird der kleine Wald liebevoll „Hollywood“ genannt.

12. Juli 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/07/05.jpg 800 1200 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-07-12 11:14:362026-06-08 13:47:44Die Steinmühle hat jetzt einen eigenen Wald – den Hollywood

Steinmühle schließt Kooperationsvertrag mit dem Chemikum ab

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, MINT, Talentförderung

Ab dem Schuljahr 2023/2024 ist die Steinmühle nun offiziell Kooperationspartner des Chemikums in Marburg. Ab der Klasse 5 bis zur Klasse 11 oder 12 werden nun alle Schüler:innen einmal pro Schuljahr im Chemikum zu einem Experimental-Workshop kommen.

Das Chemikum versteht sich als Mitmachlabor sowie MINT-Bildungseinrichtung und bietet daher neben chemischen auch Workshops mit physikalischen und biologischen Experimenten an. Wichtige Zukunftsthemen werden beispielsweise in einem Wasserstoff- oder einem Klimaworkshop behandelt. Unsere Schüler:innen werden daher zum Teil auch von ihren Biologie-, Physik- oder Geographie-Lehrkräften begleitet. Das Gelernte hat immer einen Bezug zum Lehrplan und soll im Unterricht anschließend vertieft werden.

Zur Vertragsunterzeichnung kamen Dr. Ina Budde und Dr. Christof Wegscheid-Gerlach vom Chemikum in die Steinmühle. Mit Freude wurde der Vertrag von Schulleiter Björn Gemmer und MINT-Koordinatorin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf unterzeichnet.

12. Juli 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/07/2.jpg 800 1200 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-07-12 10:16:282026-06-08 13:48:53Steinmühle schließt Kooperationsvertrag mit dem Chemikum ab

Jahrgang 11 sprach beim Energieforum mit Wissenschaftsministerin Angela Dorn

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Ökologie und Nachhaltigkeit, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Der Schulgong erinnerte eindringlich an das Unterrichtsende. Sonst hätte der Jahrgang 11 wohl noch stundenlang mit Angela Dorn weitergeplaudert. Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst war beim Energieforum der Steinmühle zu Gast – wohlwissend, dass sie dort gut informierte Schüler:innen treffen würde, wie sie vorausschickte. Eine gute Vorbereitung auf der einen Seite, glaubwürdige, bedachte Antworten und ein Gespür für Augenhöhe auf der anderen – darin liegt wohl das Geheimnis eines fruchtbaren Dialoges mit jungen Menschen an der Altersschwelle zu Erstwählerinnen und Erstwählern. Aber der Reihe nach.

Dass sich die Schülerinnen und Schüler der Fachlehrer:innen Erno Menzel, Carmen Bastian und Dr. Claudia Röder eingehend mit der Energiethematik auseinandergesetzt hatten, das wurde im ersten Teil der Veranstaltung deutlich. Die Klassen 11a bis 11e nahmen das Thema Flüssiggas als potentiellem Konkurrenten von Erdgas unter die Lupe, erläuterten Vorteile, Nachteile und Eigenschaften. Zum Thema Atomkraftwerke wurde eine ähnliche Abwägung getroffen, natürlich nicht, ohne auf mögliche Gefahren und das ungelöste Endlagerproblem für Atommüll hinzuweisen. Auch wurde untersucht, ob wohl E-Autos das Klima retten können. Hier kamen Kinderarbeit, Lithiumabbau und sein Wasserbedarf, Recycling-Problem der Akkus und Infrastruktur hinsichtlich Ladestationen zum Tragen sowie mögliche Zwangsumsiedlung von Menschen in Abbauregionen. Auch der Energieverbrauch der Digitalisierung kam zur Sprache wie auch ein Interview mit Claudia Schnabel als Bürgermeisterin der Großgemeinde Fronhausen/Lahn und das Ergebnis einer Umfrage, bei der im Durchschnitt von den Befragten akzeptiert werde, Teil der Klimawende zu sein.

 

Für bessere europäische Vernetzung

Eine Ministerin hat man nicht alle Tage an der Schule, freute sich Schullleiter Björn Gemmer bei der Begrüßung des Gastes. Und so galt es, Angela Dorn mit brennenden Fragen zu konfrontieren. Ob die Carbon Capture Methode ein adäquates Mittel sei, also die unterirdische Speicherung von CO2. Dies brauchen wir zusätzlich, so die Ministerin, man sei damit in Deutschland auf gutem Weg. Nach dem Atomausstieg gefragt, postulierte die Ministerin, dieser sei unvermeidbar. Denn: Was tun mit strahlendem Müll sei die Kernfrage, die stets nach dem Sankt Florian Prinzip beantwortet werde: Bitte nicht bei uns. „Wir sind momentan noch darauf angewiesen, auch auf Atomkraft aus anderen Ländern“, räumte der Gast ein. Dies könne jedoch nicht die Zukunft sein. Als ein mögliches Lösungselement bezeichnete Angela Dorn staatliche Vergütungen für Firmen, die ihre Energielast herunterfahren. „Schnelligkeit und Flexibilität ist hier gefragt. Und wir müssen punktgenau reagieren“.

Den Aspekt, Solarenegrie aus Afrika zu nutzen, wollte ein anderer Schüler erörtert wissen. „Auch die jeweils lokale Bevölkerung muss profitieren“, antwortete die Ministerin und plädierte für eine noch bessere europäische Vernetzung und das Ausschöpfen von Potenzial bestehender Freiflächen.

Das Umsteigen auf Fortbewegung zu Fuß, per Rad oder per ÖPNV stellt Angela Dorn vor eine flächendeckende Benutzung von E-Autos . „Mit E-Autos allein werden wir keine Energiewende hinbekommen“. Angela Dorn sieht etwa die Einführung des Deutschland-Tickets als richtiges Signal. „Jede Stunde, jedes Dorf“ durch den ÖPNV anzubinden, das sei das Ziel hinsichtlich hinsichtlich öffentlicher Verkehrsmittel. Diese Bestrebung wurde von der Schülerschaft eher zweifelnd gesehen, kritisch die fehlende oder unzureichende Förderung bei der Umsetzung einiger privater Maßnahmen zur Energiewende.

 

Keine Deindustrialisierung

Die Veranstaltung mit der Ministerin schloss mit einigen Statements von ihrer Seite. Den Bürger:innen sollte eine größere Bandbreite bei der Auswahl energierelevanter Verhaltensweisen und Maßnahmen geboten werden und sie konstatierte: „Wir schaffen das nur über Attraktivität“. Klar ist für Angela Dorn, dass im urbanen Bereich deutlich einfacher Energieressourcen eingespart werden können als im ländlichen Raum, und es sei grundsätzlich nicht richtig, die Last auf die Schultern einzelner Menschen zu legen. Nicht in Kauf genommen werden dürfe eine Deindustrialisierung und auch kein Aushebeln aller Rechte durch die sogenannte „Letzte Generation“.

Es fiel häufig der Begriff „Motivation“ in der Debatte. Er machte deutlich, dass nach Überzeugung der Ministerin auf Ermutigung statt auf Vorschreiben gesetzt werden müsse. Zur Sprache kam auch eine anzustrebende Gerechtigkeit zwischen den Generationen und trotz allem die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Zusammenhalts: „Wir alle“, so schloss Angela Dorn, „dürfen in der Transformation nicht untergehen“.

Folgende weitere Themen kamen beim Energieforum des Jahrgangs 11 und dem Besuch von Angela Dorn, der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, zur Sprache bzw. wurden ebenfalls andiskutiert: Ernährung, Flächenstillegung in der Landwirtschaft, Privatisierung des UKGM, Funklöcher im Mobilfunk, E-Highway-Teststrecke für LKW auf der A5, Tempolimit.

10. Juni 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/06/00-scaled.jpg 645 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-06-10 15:05:142026-06-08 13:53:06Jahrgang 11 sprach beim Energieforum mit Wissenschaftsministerin Angela Dorn

Alle sind gefordert: Beim Einkauf lässt sich viel ausrichten

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Ökologie und Nachhaltigkeit, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Informationen zu innovativem und fairem Handel

Eine kleine, feine Veranstaltung war geplant. Letztendlich wurde sie groß und vor allem großartig! Der Landkreis Marburg hatte für seinen Vortragsabend über innovativen und fairen Handel das Forum der Steinmühle als Veranstaltungsort gewählt. Neben den namhaften Referentinnen und Referenten waren es Steinmühlenschüler:innen, die mit ihren wissenschaftlichen Postern zu nachhaltigen Forschungsobjekten und ihren Fotoserien zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung gleichermaßen die Aufmerksamkeit der Gäste erhielten. Die künstlerischen Darbietungen unseres Musiklehrers und Konzerttenors Daniel Sans und seiner Ehefrau Marie-Gabrielle drehten sich ebenfalls um das Thema des Abends: Die Natur und unsere Welt. „Im Abendrot“ von Franz Schubert – eine passende Einleitung.

Es war das erste Mal nach seinem Amtsantritt, dass Landrat Jens Womelsdorf in offiziellem Rahmen die Steinmühle besuchte. „Uns beschäftigen gerade diverse Veränderungsprozesse“ führte er nach der Begrüßung durch Schulleiter Bernd Holly in den Abend ein, „und unsere Aufgabe ist es, diesen Wandel positiv zu gestalten“. Der Landrat griff damit die Themen Globalisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit auf, die sein Vorredner als Auftrag der Schule und gleichzeitige Herausforderung benannt hatte. Es gelte, Wege zu finden, die angesteuerten Ziele zu erreichen, ohne gleichzeitig unsere Lebensgrundlage zu zerstören.

 

Transparenz vs. Wirtschaftlichkeit

Professor Dr. Sören Becker von der Marburger Philipps-Universität benannte die Herausforderungen für nachhaltige Produkte und Lieferketten aus Sicht des Geographen. Er zeigte auf, dass Waren, die ohne Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft und mit transparenten Lieferketten produziert werden, leider oft nicht wirtschaftlich sind – ein Problemfeld, so bekannt wie schwer zu lösen. Eine Herausforderung auch, verarbeitungsnotwendige Materialien nicht aus Konfliktregionen zu beziehen. Seine Erläuterungen zum Fairtrade-Siegel am Beispiel Kakao beschrieben das Spannungsfeld zwischen Zielen und der Realität.

 

Fairer Handel hat weibliche Führung

Die Arbeit der Weltläden beschrieb in ihrem Vortrag Edith Müller-Zimmermann, Sprecherin der Steuerungsgruppe Fairtrade des Landkreises Marburg-Biedenkopf und Leiterin des Weltladens Gladenbach. Es gehe den Weltläden um eine nachvollziehbare Lieferkette der Waren, die unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen produziert werden. Die Referentin erläuterte die Arbeit der Weltläden auch im Hinblick auf deren Bildungsarbeit. „Fairer Handel bedeutet gleichzeitig, dass über 50 Prozent der Führungskräfte weiblich sind,“ informierte sie. Wichtige Themen seien die Information an allen Waren über deren Herkunft sowie der Stellenwert von Upcycling und Recycling. Edith Müller-Zimmermann verband ihren Vortrag mit einigen digitalen Kurzinformationen, bei denen sie auch auf die Rolle der ägyptischen „Entwicklungsinitiative“ SEKEM einging. Sie wurde 1977 gegründet und erschloss unter anderem am Rand des Nildeltas knapp 60 Kilometer nordöstlich vom Zentrum Kairos etwa 70 Hektar Wüste mit Methoden der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.

„Kaufen Sie fair und richten Sie Ihren Alltag danach aus,“ schloss die Referentin – nicht ohne allen Interessierten das Angebot zu machen, ihnen jederzeit weitergehende Informationen zukommen zu lassen.

 

Alarmstufe für Artenvielfalt

Das Lied von Daniel und Marie-Gabrielle Sans, „What a wonderful World“, erreichte fast schon die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer, passte es doch perfekt in den Kontext. Da hatte der Einstieg des nächsten Referenten schon beinahe ernüchternde Wirkung. Frritz Konz, Leiter Qualitätsmanagement der tegut-Zentrale in Fulda, begann seinen Beitrag mit unerfreulichen Fakten: Der Dezimierung durch fortgesetzte Ernte bei Monokulturen, der Gefährdung der Artenvielfalt mit diversen Beispielen. „Dass wir alles in zehn Jahren noch vorfinden? Sehr unwahrscheinlich,“ erklärte Konz, der das Thema „Fairer Handel“ aus Sicht eines Supermarktes darstellte.

 

„Deklaratorische Finessen“

„Nehmen wir Nutella“ erläuterte Konz an einer Skizze. Er beschrieb Herkunft, Wege, Bedingungen und Transport jeder einzelnen Zutat und machte daran deutlich, wie kompliziert das Thema Nachhaltigkeit und Fairer Handel allein bei einem einzigen Produkt sein kann. „Lieferketten sind irre komplex“ erläuterte er, erwähnte auch deklaratorische Finessen, oft ohne Transparenz für den Verbraucher. tegut unterwerfe sich bestimmten Selbstverpflichtungen und lebe nach definierten Beschaffungsgrundsätzen, die auch auf der Website des Unternehmens nachzulesen seien.

„Wir nehmen uns die Freiheit, anders zu sein“, konstatierte der Qualitätsmanager. Das Credo von tegut sei, den Verbrauchern als Händler die Wahl zu bieten, welche Produkte welcher Herkunft sie erwerben wollen. Das Streben nach fairen Handelsbedingungen sei indessen längst nicht beendet. „Es ist noch ein längerer Weg zu gehen. Die Entwicklung wird weiter andauern.“

Die Steinmühle ist Mitglied der Steuerungsgruppe Fairtrade des Landkreises Marburg-Biedenkopf und begleitete den Landkreis im Rahmen der gemeinsamen Zusammenarbeit im Gremium bis zur Zertifizierung.

9. Juni 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/06/08_6292-Verbessert-RR-scaled.jpg 1000 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-06-09 14:56:532026-06-08 13:53:47Alle sind gefordert: Beim Einkauf lässt sich viel ausrichten

Schauspieler und Botschafter: David Bennent kam in Doppelfunktion

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater

„Die Älteren werden sich erinnern“…eine Floskel, die sich an dieser Stelle kaum vermeiden lässt: Als Zwölfjähriger spielte David Bennent, Jahrgang 1966 und Sohn einer Schweizer Schauspielerfamilie, den Oskar Matzerath in der Verfilmung von Günter Grass‘ „Die Blechtrommel“. Ein erfolgreicher Film, der ab 1979 die Kino-Säle füllte und das Image hatte, unter Regisseur Volker Schlöndorff mit idealen Darstellern besetzt zu sein. In diesem Film protestierte Bennent in seiner kindlichen Rolle gegen die Erwachsenenwelt der späten 1920er Jahre in Danzig. Heute ist Bennent Botschafter des internationalen Kinderhilfswerks „terre des hommes“, kam in dieser Eigenschaft nach Marburg zu einer Lesung – und dann an die Steinmühle.

Ein routinierter Schauspieler, gesellschaftskritisch und die Perspektive junger Menschen vor Augen – einen besseren Instruktor hätte sich der DS 11-Kurs von Steinmühlenlehrerin Ines Vielhaben für einen Kurz-Workshop kaum wünschen können. Durch den Kontakt der Kunst- und DS-Lehrerin zu Gisela Glatzl, einer der Aktiven bei terre des hommes Marburg, entstand das Arrangement mit dem prominenten Gast. „Es wäre uns recht, wenn niemand zuschaut“ erklärte Bennent seinen Wunsch, beim Workshop keine Beobachter im Saal zu haben. Danach stellte sich der großartige, wenn von Statur auch nur 1,55 Meter messende Schauspieler allen möglichen Fragen.

Mit Schule hat Bennent persönlich eher wenig Erfahrung. „Meine Eltern waren dagegen“ erzählt der Schweizer und ergänzt, dass die Mutter seine Schwester und ihn zu Hause unterrichtete. Es sollte das freie Denken fördern, die Konzentration auf sich selber. Prüfungen und Ängste sollten außen vor bleiben.

Mitnichten brachte „die Konzentration auf sich selber“ einen Menschen mit egozentrischen Eigenschaften hervor. Vielmehr kümmerte Bennent schon beizeiten das Schicksal von Kindern. Seit rund 20 Jahren steht der Darsteller terre des hommes nahe, seit 2019 ist er Botschafter des Kinderhilfswerks. „Was steht vor der Tür? Wir müssen doch Verantwortung übernehmen“, postuliert er.

 

„Jeder Einzelne kann etwas ausrichten“

David Bennent nimmt besonders die Textilindustrie in den Fokus. „Wir zahlen für viele Artikel einen so geringen Preis, der nicht in Ordnung ist.“ Der Schauspieler prangert die Situation unter anderem in Bangladesh und Indien an, wo Kinder unter schlimmen Verhältnissen arbeiten müssen. Wenn jeder nur ein wenig darüber nachdenke, wo Textilien herkommen und bereit sei, sein Kaufverhalten etwas anzupassen, dann sei schon viel gewonnen.

Es sei ein Irrglaube, dass man als Einzelner nichts ausrichten könne, möchte Bennent geraderücken. Dabei führte er das Beispiel eines großen Getränke- und Lebensmittelkonzerns an, der nach Bekanntwerden seiner Trinkwasser-Politik in einigen Teilen der Welt einen Einbruch von 20 Prozent im Laufe von drei Jahren verzeichnete. Bennent dazu: „Die Summe des Verhaltens hat sehr wohl Auswirkungen. Das sieht man daran“.

Bennent appellierte an die Schülerinnen und Schüler: „Jeder von euch ist wichtig.“ Und die waren von seinen Ausführungen so angetan, dass mit dem Schauspieler, der heute in Berlin lebt, diverse Selfies geschossen wurden. Ob ein Gast der Steinmühle für junge Menschen interessant ist, muss offenbar überhaupt nicht von dessen Alter abhängen. Und Problembewusstsein, so konnte man lernen, auch nicht.

8. Mai 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/05/04-scaled.jpg 1125 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-05-08 09:46:382026-06-08 13:54:24Schauspieler und Botschafter: David Bennent kam in Doppelfunktion

Beeindruckend als Zeichnung und Modell: Kunst-Kurs plant Zukunft der ehemaligen Uni-Bibliothek

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater

Wie könnte die Zukunft der ehemaligen Marburger Uni-Bibliothek aussehen? Zu der Frage, wie das markante und seit Errichtung des Neubaus am Pilgrimstein praktisch „ausgediente“ Gebäude an der Wilhelm Röpke-Straße demnächst genutzt werden könnte, hat sich der Kunst-Grundkurs von Fachlehrerin Ines Vielhaben Gedanken gemacht. Zwei Kursteilnehmer entschieden sich dazu, lieber ein Modell zu entwerfen und zu bauen, als eine Klausur zu schreiben. Das Exemplar, basierend auf einem selbstgefertigten Grundriss, wurde nun in der Steinmühle vorgestellt und mit zwei Praktikerinnen diskutiert.

Es war wirklich zum Staunen, was die Schüler Fabian und Joel da hinbekommen hatten! Schon der Grundriss auf Millimeterpapier, im Maßstab 1:100 wie ein Bauplan, mutete professionell an. „Klar mussten wir uns Tipps holen, wie man einen Grundriss erstellt“, erklärte Joel mit Blick auf Lehrerin Ines Vielhaben. Er war derjenige Projektpartner, der den Schwerpunkt aufs Zeichnen legte. Das Ergebnis war äußerst beeindruckend, da auch die kleinsten Kleinigkeiten Berücksichtigung fanden, sauber und genau.

„Wir haben uns auf den Turm konzentriert,“ erklärten die Schüler ihre Aufgabenstellung. Sie gingen von 11 Etagen aus, und obwohl die Fenster beim Modellbau unberücksichtigt blieben, wurde ihre Zahl für den Fall der praktischen Umsetzung ermittelt:“Das Gebäude hätte 1.000 bis 1.400 Fenster“. Ginge es nach Fabian und Joel, dann würde die alte Uni-Bibliothek zum modernen Studentenwohnheim umgestaltet. Vier WGs auf einer Etage, mit einzelnen Zimmern von rund 18 Quadratmetern, jeweils gemeinschaftlich genutztem Bad inklusive Toilette sowie Gemeinschaftsraum.

 

Wohnraum für Studierende mit zeitgemäßem Umfeld

Doch die Schüler planten sogar über den Basis-Wohnbedarf hinaus und überlegten, wie das Umfeld als zeitgemäßer Lebensraum gestaltet werden könnte. Im obersten Stock sahen sie ein Dachcafé vor. Die Außenfassade planten sie hölzern – passend ins Konzept des nachhaltigen Bauens wie auch die Sonnenkollektoren im Außenbereich mit Exposition zur Sonnenseite. Die Gestaltung des Gebäudeumfeldes war eine gelungene Herausforderung hinsichtlich Miniaturabbildern, seien es Sonnenliegen und Schirme, die Begrünung, Hochbeete, ein Volleyball-Feld oder Fahrradabstellplätze. Ein wirklich gelungenes Modell, dem man ansah, mit wieviel Ehrgeiz und Begeisterung die vielen klitzekleinen Details gefertigt worden waren.

Dem fachkundigen Auge von Maja Turba und Ute Kohlhauer von der Abteilung Bauwesen und Sicherheitstechnik der Universität Marburg schmeichelten diese großen Investitionen von Ehrgeiz, Energie und Interesse in das Thema Bauen. „Das Ergebnis ist umso enormer, da es ja ’nur‘ ein Kunst-Grundkurs ist“, freut sich auch Projektleiterin und Fachlehrkraft Ines Vielhaben. Die kleinen erforderlichen Anpassungen für den Fall, dass man aus den Miniaturentwürfen tatsächlich ein reales Projekt machen würde, nahmen die jungen Planer und Modellbauer mit Interesse auf: Es fehlten die Feuertreppen und ein Installationsschacht. Maja Turba: „Ein Gebäude dieser Größenordnung beherbergt kilometerweise Kabel“.

Am Ende der Besprechung stellten sich alle Schülerinnen und Schüler des Kurses zusammen mit Fabian und Joel und den beiden Bauexpertinnen der Fotografin Ines Vielhaben. Alle waren sich einig: Solch ein Projekt darf gerne Schule machen!

5. April 2023
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2023/04/05-scaled.jpg 851 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2023-04-05 11:39:082026-06-08 13:55:44Beeindruckend als Zeichnung und Modell: Kunst-Kurs plant Zukunft der ehemaligen Uni-Bibliothek
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