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Steinmühle macht Sporterfahrungen möglich: 32 Gruppen probierten verschiedene Disziplinen

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Reitschule Steinmühle, Rudern, Sport & Gesundheit

„Kurz vor den Sommerferien…da läuft noch eh nichts mehr in der Schule“. – Wer so denkt, hat wahrscheinlich die Steinmühle noch nicht erlebt. Nein, wir strapazieren unsere Schülerinnen und Schüler nicht mehr mit vielen hochanspruchsvollen Denkaufgaben. Aber ein wenig Orientierung, an welcher Sportart man in Zukunft vielleicht Freude haben könnte, das geht!

 

Aktiver Tag für die Jahrgänge 5 bis 12

Diese Überlegung hat den Grundstein für die beiden aufeinanderfolgenden Sportprojekttage gelegt. Seit einigen Jahren sind sie im Jahresprogramm von Schule & Internat Steinmühle fest installiert. In 32 Gruppen probieren die Jahrgänge 5 bis 12 unterschiedliche Sportarten aus. Dafür haben sie sich vorher eingeschrieben. Unter Angabe des Erstwunsches und drei weiterer Disziplinen.

„Wir machen verschiedene Sporterfahrungen möglich“, berichtet Marcel Kalb. Er ist Lehrer für Biologie und Sport sowie gleichzeitig Schulsportleiter an der Steinmühle. Da die Steinmühle nicht alle Sportarten selber anbieten kann, gibt es Kooperationen mit verschiedenen Verinen. „Wir mieten die ein oder andere Sportstätte an und greifen auch auf externe Workshops zurück. Das passiert in Disziplinen, in denen wir keine eigene Expertise haben“.

 

Steinmühle als „Sportmühle“

Die Erfahrung hat gezeigt, dass jede und jeder etwas findet, was neugierig macht oder was die Schülerinnen und Schüler schon immer mal ausprobieren wollten.

So gab es beispielsweise Angebote im Basketball, American Football, Ballett, Golf, Handball, Fitness, Lacrosse, Judo, Kickboxen, Muay Thai, Mixed Martial Arts (MMA), Padel Tennis, Pickleball, Reiten, Rudern und Tanzen. Natürlich auch im Fußball und – daran anknüpfend – ein Angebot, sich mit der Tätigkeit des Fußball-Schiedsrichters vertraut zu machen.

Auch die sehr warmen Temperaturen haben den allermeisten Schülerinnen und Schüler nichts ausgemacht. Sie nutzten die Gelegenheit, einmal in bisher unbekannte Sportarten hineinzuschnuppern. Ein toller Erfolg also wieder für die Steinmühle als „Sportmühle“.

 

(Angela Heinemann)

 

30. Juli 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/07/IMG_01981.jpeg 1280 960 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-07-30 14:29:092026-07-30 14:51:29Steinmühle macht Sporterfahrungen möglich: 32 Gruppen probierten verschiedene Disziplinen

Einblick in die Welt der Buchgestaltung zum Jubiläum von Lesementor

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Soziales Engagement

Von wegen „nur ein paar Striche“ oder gar eine Eingabe in den PC: Die Illustration eines Buches, speziell eines Kinderbuches, ist ein komplexes Unterfangen. Seit 20 Jahren verleiht die Illustratorin Nele Palmtag verschiedenen Kinderbüchern die passende Optik. Zum 5jährigen Bestehen des gemeinnützigen Vereins LESEMENTOR erläuterte sie in der Steinmühle, wie das funktioniert.

 

Sie hat es drauf, würde man salopp sagen. Denn die Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2026 spricht für sich. „Meine Arbeit bedeutet viel Auseinandersetzung mit Texten“ verrät sie. Das Cover eines Kinderbuches entscheide schließlich, ob Leute es in die Hand nehmen. In einem Workshop mit am Nachmittag hatte die Illustratorin einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern die Grundzüge ihrer Arbeit vermittelt.

 

Das Gefühl aus dem Text muss sich wiederfinden

Kinder- und Jugendbuchautor Andreas Steinhöfel, gleichzeitig Lesementor-Gründungsmitglied, liefert den Teil, mit dem alles harmonieren muss. „Für mich ist entscheidend: Finde ich das Gefühl in der Zeichnung wieder, das ich in den Text investiert habe?“ berichtet der Erfolgsautor.

„Der Stil muss zur Geschichte passen“ beschreibt er weiter den Weg von Text und Zeichnung bis zum fertigen Buch. Ob das so sei, laufe „über den Bauch“: Die Illustration liefert einen roten Faden, nur auf anderer Ebene.

 

Einblick in Arbeitstechniken

Die Harmonie zwischen Nele Palmtags Illustrationen und Andreas Steinhöfels Werken ist bereits dokumentiert, berichtete Björn Gemmer, Steinmühlen-Schulleiter und Moderator des Abends. Sie zeigt sich unter anderem in Steinhöfels Kinderroman „Wenn mein Mond deine Sonne wäre“ und dem Kinderbuch „Durch den Wald“. Im Rahmen der Lesementor-Jubiläumsfeier nahmen die Illustratorin und der Schriftsteller das Publikum mit in die faszinierende Welt der Buchgestaltung. Dabei gab Nele Palmtag einen Einblick in ihre Konzepte und Arbeitstechniken und erläuterte, wie es gelingt, mit Bildern einen Buchtext zu illustrieren und dabei gleichzeitig ein eigenes Werk zu schaffen.

 

„Wir hätten uns gerne abschaffen wollen“

Diese aufschlussreichen Erläuterungen passten prima zu dem Jubiläumsabend, zu dem Lesementor-Vorsitzende Inge Maisch in das Forum der Steinmühle eingeladen hatte. Das Fortbestehen des gemeinnützigen Vereins, der mit 86 Mentorinnen und Mentoren Kinder aus insgesamt 16 Grundschulen im Landkreis beim Lesenlernen betreut, erfüllt sie dennoch mit gemischten Gefühlen: „Wir hätten uns eigentlich gerne abschaffen wollen und hätten gewünscht, dass es keinen Bedarf mehr für uns gibt“. Die Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache. Jedes vierte Kind am Ende der vierten Klasse kann nicht lesen.

Gemeinsam das Glas zu erheben und mit allen Anwesenden auf das Jubiläum anzustoßen, war daher, wenn auch mit Wermutstropfen, ein freudiger Anlass: „Wir vermitteln vielen Kindern überhaupt erst den Zauber des Lesens“.

(Angela Heinemann)

 

 

25. Juni 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/07/IMG_0897-scaled-e1785266952455.jpeg 805 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-06-25 21:22:242026-07-28 21:25:26Einblick in die Welt der Buchgestaltung zum Jubiläum von Lesementor

DS 11 zeigte fesselndes Theater mit „Titanic 2.0 – eine Rekonstruktion“

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater

Eine großartige Aufführung präsentierte der DS-Kurs des Jahrgangs 11 unter Leitung von Ines Vielhaben im Theater am Schwanhof (Tasch). Das Stück „Titanic 2.0 – eine Rekonstruktion“ wurde von dem Ensemble so authentisch dargebracht, dass man sich als Zuschauer nicht vor der Bühne, sondern fast selbst mitten im Geschehen wähnte. Die Dreiviertelstunde verlief äußerst fesselnd und sorgte für den ein oder anderen Gänsehautmoment, was nicht allein dem Titel des Stücks, sondern in hohem Maße der Schauspielkunst geschuldet war.

 

Lob für hervorragende Zusammenarbeit im Team

Die Präsentation im Theater am Schwanhof erfolgte anlässlich der Mittelhessischen Schultheatertage, wie Ines Vielhaben berichtete. Am meisten gefreut habe sie die großartige Zusammenarbeit im Team des DS-Kurses, auch im Vorfeld der Bühendarbietung: „Zusammen haben die Schülerinnen und Schüler Lösungen gefunden, wie Rollen krankheitsbedingt noch neu besetzt werden könnten.  Alle haben Verantwortung für Requisiten und das gesamte Bühnenequipment übernommen“.
Die größere Bühne, so Ines Vielhaben weiter,  war offensichtlich eine tolle Herausforderung und es habe sich gelohnt, das Stück mit zwei weiteren Szenen zu bereichern, so dass die Vielseitigkeit der Spielerinnen und Spieler noch mehr zum Ausdruck kommen konnte.

Man dürfe gespannt sein, was das Publikum in der Q- Phase noch zu sehen bekommen wird.

(Heinm)

21. Mai 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/IMG_0866-e1779355072817-scaled.jpeg 940 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-05-21 11:51:452026-06-05 12:16:25DS 11 zeigte fesselndes Theater mit „Titanic 2.0 – eine Rekonstruktion“

Positive menschliche Erfahrungen schoben Ungewohntes in den Hintergrund

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Soziales Engagement, Sprachen & Internationalität, Steinmühle unterwegs

Es war das dritte Mal, dass Schülerinnen und Schüler der Steinmühle die One World Secondary School Kilimanjaro besuchten, ihre Partnerschule in Tansania. Sieben lange Wochen, in denen für vier Zehntklässler Zeit war, auszuloten: Was deckt sich mit den Erzählungen derer, die schon dort waren? Was erfahre ich anders? Und was ist möglicherweise neu?

Mattis, Miklas, Timon und Felix nahmen zum Teil unterschiedliche Eindrücke mit zurück an die Steinmühle.

„Meine Erwartungen waren auf Null“, erinnert sich Miklas, der vom ersten Essen mit Reismehl und Wasser nicht sehr begeistert war, von der Umgebung im weiteren Sinne aber schon. „Das direkte Umfeld war eher gewöhnungsbedürftig“ erinnert er sich an die einfachen Lebensumstände in der Schule. Dafür denkt er gerne zurück an die „sehr schöne Natur“.

 

Ausstrahlung von Zufriedenheit

„Die Menschen dort sind viel zufriedener“ schildert Mattis seine Eindrücke rückwirkend. Die vielen lächelnden Gesichter hat er noch gut in Erinnerung. Auch habe er in Tansania Freunde gefunden. Die limitierte Handy-Nutzung auf eine, maximal zwei Stunden brachte nach seiner Wahrnehmung allgemeine Entspannung.

Auf Timon haben die Matratzen einen bleibenden Eindruck gemacht. Der Begriff stimme aber nicht ganz, denn es habe sich bei dem Untergrund der Schlafunterlage um Dämm-Material gehandelt. „Man gewöhnt sich dran“, berichtet er augenzwinkernd – und so war es wohl mit vielem. Positive Erfahrungen auf menschlicher Ebene ließen fehlenden Komfort und ungewohnte Umstände eher in den Hintergrund treten.

 

Reise in Begleitung 

Die ersten 10 Tage der insgesamt sieben Wochen war Internatspädagogin Julia Ploch zur Begleitung der Jugendlichen in Tansania geblieben. Drei Elftklässler der Steinmühle verweilten sogar die ersten drei Wochen in der gemeinsamen Gruppe. Die übrige Zeit verbrachten die vier Jugendlichen unter sich – jeweils in Gesellschaft der anderen Schüler der One World Secondary School, integriert in deren Tagesablauf mit Unterricht, aber auch mit Sport und Freizeit.

 

Zum Strand und auf Safari

Felix, der Vierte im Bunde, haderte etwas mit der nicht sehr sauberen Millionen-Metropole Daressalam, wurde aber – wie seine Mitschüler auch – mit einer Safari oder durch den Aufenthalt am etwas nördlich gelegenen Strand von Bagamoyo „entschädigt“.

Ob er wieder nach Tansania fliegen würde? Anders als zumindest zwei seiner Mitschüler zögert er da etwas.

Wie dem auch sei: Die Erfahrung, einmal den Unterschied zwischen dem Leben in Mitteleuropa und in Ostafrika kennengelernt zu haben, wird ihm keiner nehmen können.

(Angela Heinemann)

 

13. Mai 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/IMG-20260326-WA0164-scaled.jpg 676 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-05-13 12:44:212026-06-05 12:17:07Positive menschliche Erfahrungen schoben Ungewohntes in den Hintergrund

Von Poetry zum Slam: Ein Schatz, der gehoben werden muss

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Literaturtalente der Steinmühle trafen sich mit der bekannten Autorin und Spoken Word Künstlerin Leah Weigand, um den 1. Marburger Schulslam vorzubereiten. Es ist ein Schatz, der gehoben werden muss: die Fähigkeit, die eigenen Gedanken und Erfahrungen in kunstvolle Worte zu verwandeln und andere damit zu begeistern. Dieses Ziel vereinte die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse, die sich am 8. Mai in der Steinmühle mit Leah Weigand trafen, um zu schreiben – und zwar ganz anders, als man es sonst in der Schule meistens muss.

 

„Respect the poet“

In angenehm lockerer und sehr motivierter Atmosphäre bekamen die Teilnehmenden wertvolle Impulse in Form verschiedener kreativer Schreibübungen. Am Ende entstanden kürzere und längere Texte – mal lustig, mal banal, bisweilen philosophisch, nachdenklich und poetisch eindrucksvoll, dabei immer begleitet vom einschlägigen Slam-Motto: „Respect the poet“, fotografisch festgehalten von Björn Wagner.

 

Wie alles begann

Beim Poetry Slam im KFZ im vergangenen Dezember hatte alles angefangen. Die Klasse 11a  hat die Veranstaltung besucht, war von den Künstlerinnen und Künstlern dort sehr angetan und unser Kollege Björn Wagner – in seiner Freizeit auch als Slammer unterwegs – vermittelte den Kontakt zu Leah Weigand, die den Slam im KFZ moderierte, außerdem Bestsellerautorin und selbst gefragte Slammerin ist.

 

Schulübergreifende Kooperation

Der Wunsch, an der Steinmühle nicht nur naturwissenschaftliche, sondern auch künstlerisch-literarische Talente zufördern, wird schon lange gehegt und jetzt ergab sich die Gelegenheit, eine Profi-Frau an unsere Schule zu holen. Doch damit nicht genug. Bei der Frage nach der Finanzierung dieses Projekts beim Hessischen Innovations- und Beratungsnetzwerk für Begabtenförderung (HIBB) entstand die Idee, eine schulübergreifende Kooperation zu gestalten.

 

Höhepunkt des Projekts am 10. Juni

Eine Kollegin aus der Elisabethschule und einen Kollegen des Philippinums konnten wir gewinnen, die ebenfalls einen Poetry-Workshop an ihrer jeweiligen Schule angeboten haben. Der vorläufige Höhepunkt dieses Projekts soll dann am 10. Juni um 19 Uhr stattfinden, wenn Schülerinnen und Schüler aus allen drei Schulen im Forum der Steinmühle in den literarischen Wettbewerb treten und unter der Moderation von Leah Weigand den 1. Marburger Schulslam begehen werden.

Wir freuen uns riesig drauf und sagen: Pflichttermin! Tragt ihn euch ein.

(Kristina Sokoli)

 

11. Mai 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/DSC09406-scaled-1-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-05-11 18:17:212026-06-05 12:17:52Von Poetry zum Slam: Ein Schatz, der gehoben werden muss

Ein Amberbaum vor der Reitschule im Internat Steinmühle

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Ökologie und Nachhaltigkeit, Reitschule Steinmühle

Zum „Tag des Baumes“ wurde auf dem Gelände der Steinmühle ein Amberbaum gepflanzt. Umgesetzt hat die Aktion die Firma Balzer Garten- und Landschaftsbau aus Buchenau. Der Baum steht am Eingang der Reitschule von Schule & Internat Steinmühle und soll dort langfristig ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein setzen.

 

Umweltbildung stärken, Klimabewusstsein fördern

Die Pflanzung wurde durch den Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen unterstützt. Ziel der Aktion ist es, Umweltbildung zu stärken und das Bewusstsein für Natur und Klima weiter zu fördern.

Bei der Pflanzung waren unter anderem Landtagsabgeordneter Dirk Bamberger (CDU), Schulleiter Björn Gemmer sowie Frank Balzer, Geschäftsführer der Firma Balzer Garten- und Landschaftsbau, vor Ort. Auch Schülerinnen der Garten-AG begleiteten die Aktion. Für sie war es eine neue Erfahrung: Statt wie sonst im Gewächshaus zu arbeiten, konnten sie erstmals bei einer größeren Baumpflanzung dabeisein.

Die Jugendlichen übernehmen künftig auch Verantwortung für den Baum. Als Baumpaten werden sie seine Entwicklung begleiten und sich weiterhin aktiv für Natur und Umwelt einsetzen.

 

Ansprechende Herbstfärbung

Der Amberbaum, der bis zu 20 Meter hoch werden kann, ist durch seine Herbstfärbung ein beeindruckender Baum für die Einzel- und Gruppenpflanzung. Das Farbenspiel seines Laubes ist auffällig und schön anzusehen. Zunächst aber, so die Fachfirma Balzer, muss die Amber für gutes Gedeihen eifrig gegossen werden.

(Heinm)

 

2. Mai 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/L1000058-2.jpeg 855 1280 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-05-02 18:08:022026-06-05 12:20:58Ein Amberbaum vor der Reitschule im Internat Steinmühle

Wohin in der Freizeit? Haus der Jugend stellte offene Angebote vor

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften

Auf dem Schulhof der Steinmühle hat das Haus der Jugend in der 1. und 2. großen Pause seine Freizeitangebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit vorgestellt. Dazu gehören der Jugendtreff Volle Hütte, der Jungentreff, die Medientreffs, der Kinderclub, der Mädchentreff, der queere Treff (alle im Haus der Jugend) sowie die Bienen-AG (im Stadtwald).

Das Angebot richtet sich vor allem an die Mittelstufe und erfolgte in Kooperation mit Schulsozialarbeiterin Mara von Essen: „Ziel ist es, die Mädchen und Jungen auf die Angebote aufmerksam zu machen und sie einzuladen, dort vorbeizuschauen“, erläuterte sie.

(Heinm)

 

 

27. April 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/IMG_0828-scaled.jpeg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-04-27 14:29:362026-06-05 12:23:17Wohin in der Freizeit? Haus der Jugend stellte offene Angebote vor

Das Leben auf der Welt verstehen: Eine Reise mit Dr. Judith Klatt zu den Anfängen der Erde

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, MINT

Hohe UV-Strahlung, Schwermetalle, große Temperaturschwankungen, wenig Sauerstoff: manche Mikroben leben dort, wo es kaum noch vorstellbar ist. Die Geomikrobiologin Dr. Judith Klatt, seit 2022 am Max Planck Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg tätig und Forschungsgruppenleiterin am Zukunftszentrum Mikrokosmos Erde, nahm ihre Zuhörerschaft in der Steinmühle mit auf Forschungsreisen zu den mikrobiellen Überlebenskünstlern.

 

Interdisziplinäre Arbeit

Der wissenschaftliche Vortrag „Bakterien am Limit“ war zugleich eine Reise zu den allerersten Mikroben und den Anfängen des Lebens: „Es geht darum, mikrobielles Leben und gleichzeitig die Grenzen des Lebens zu verstehen“, sagte Dr. Judith Klatt. Dieses Verständnis erwachse an einer Schnittstelle mehrerer Disziplinen: Physik, Biologie und Chemie.

 

Weitreichende zeitliche Dimension

Einer der Forschungsorte von Dr. Klatt ist beispielsweise Hawaii: „Unsere Arbeiten öffnen uns ein Fenster in die Erdgeschichte auf einem Zeitstrahl von 4,5 Milliarden Jahren“ berichtete die Forscherin und gab ihren Zuhörern damit einen Hinweis auf die betrachtete zeitliche Dimension. Dabei fließen auch immer wieder umweltwissenschaftliche Themen in den Forschungsaufenthalt mit ein und helfen, die Schwankungen der maximalen Temperatur und des Sauerstoff- bzw. CO2-Gehalts der Atmosphäre im Laufe der Erdgeschickte besser zu verstehen. Beides hängt laut Dr. Klatt sehr eng mit dem „globalen Mikrobiom“ zusammen.

 

Grundlagen der Molekularbiologie

Extreme Lebensräume eröffnen der Forschung und den Forscherteams auch immer wieder neue Horizonte. So wurden in Mikroben aus extrem heißen oder kalten Lebensräumen die Grundlagen der Molekularbiologie isoliert: Beispielsweise die Enzyme für die Polymerase-Kettenreaktionen (PCR) und somit die Basis für Vaterschaftstests und DNA-Fingerabdrücke in der Forensik. Auch sorgten und sorgen Mikroorganismen wie Cyanobakterien, umgangssprachlich Blaualgen genannt, für die Produktion von Sauerstoff und waren maßgeblich an der Sauerstoffanreicherung in unsrer Atmosphäre im Präkambrium beteiligt. Cyanobakterien sind einzellige Organismen, leben im Süß- und Salzwasser und gewinnen ihre Energie mittels Fotosynthese, ähnlich wie unsere grünen Pflanzen. Dabei entsteht Sauerstoff, welcher aus den „mikrobiellen  Matten“ entweicht und vom Team um Dr. Klatt zum Beispiel mit Hilfe von Mikrosensoren gemessen werden kann.

 

Forschung unter schwierigsten Bedingungen

„Es kann schwierig sein, im Feld zu arbeiten“, erinnerte sich die Referentin beispielsweise an einen Forschungsaufenthalt in den Hochanden in 3.000 Metern Höhe. Ein Weg von 24 Stunden zum nächsten Supermarkt stellte das Forscherteam neben der Beantwortung der Forschungsfrage mit aufwendigen Methoden auch vor die diffizile Aufgabe der Selbstversorgung. Ein stabiles Leben für Mikroorganismen konnte dort bisher nicht festgestellt werden. Sauerstoff allein sei also kein sicheres Signal für Leben.

 

Beeindruckende Fotos

Am Max Planck Institut für Terrestrische Mikrobiologie in Marburg werden die extremen Bedingungen, die das Forscherteam vor Ort vorfindet, auch im Labor simuliert. „Die Herstellung des Zustands aus der Feldforschung gelingt so wie in der Umwelt natürlich nie so ganz, jedoch ermöglicht es uns dennoch, die enormen Dynamiken innerhalb eines extremen Lebensraums auch über längere Zeiträume sehr naturgetreu zu studieren“, erklärt Dr. Judith Klatt, die ihre Schilderungen mit beeindruckenden Fotos illustriert und mit ihrem Vortrag viel Begeisterung in der Schülerschaft entfacht hatte.

 

Ausgezeichnete Forscherin

Dr. Judith Klatt trägt mit ihrer Arbeit dazu bei, dass Marburg ein Ort exzellenter Spitzenforschung ist. Im Jahr 2024 wurde sie beispielsweise vom Europäischen Forschungsrat mit dem ERC Starting Grant ausgezeichnet.

Das Referat war Teil der Vortragsreihe „Microbes for Future“ des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie in Marburg in Kooperation mit dem Schüler:innen-Forschungszentrum Mittelhessen (SFZ).

Die wissenschaftlichen Präsentationen werden weiter fortgesetzt.

(Angela Heinemann / Dr. Sven-A. Freibert)

24. April 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/IMG_0695-scaled.jpeg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-04-24 19:43:532026-06-05 12:24:55Das Leben auf der Welt verstehen: Eine Reise mit Dr. Judith Klatt zu den Anfängen der Erde

Mikroben und die Klimakrise: Hochkarätiger Vortrag machte Lust auf Forschung

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, MINT

Komplexe Sachverhalte adressatengerecht zu vermitteln – das gehört bestenfalls zu den Kompetenzen von Professoren, Dozenten im Allgemeinen und auch von Lehrkräften. In diesem Sinne lobte Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer den Marburger Biologen und Chemiker Prof. Dr. Tobias Erb vom Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie ausdrücklich für seinen öffentlichen Vortrag in der Steinmühle.

Rund 100 Interessierte waren gekommen, um das Referat zum Thema ‚Mikrobielle Power – für neue Wege aus der Klimakrise‘ zu hören. Im Auditorium Schülerinnen und Schüler der Biologie-Leistungskurse der Jahrgangsstufen Q2 und Q4, die Grundkurs-Schülerinnen und -schüler unserer Q4 sowie neben externen Interessenten auch alle Mitglieder der plus-MINT-Gruppe aus der Steinmühle.

 

Inwiefern kann Mikrobiologie helfen, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu senken?

Das war Thema des Fachvortrags, den Biologie- und Mathematiklehrer Lehrer Dr. Sven Freibert, Mitglied des Plus-MINT-Betreuerteams der Steinmühle, so zusammenfasst:

 

Das „terrestrische Mikrobiom“ spielt im Kohlenstoffkreislauf eine enorm wichtige Rolle. Die Fixierung, auch von anthropogenem CO2, wird zum allergrößten Teil durch Landpflanzen und eben aquatische Mikroorganismen durchgeführt. Letztere sind vornehmlich in den globalen Ozeanen beheimatet. Allerdings ist die Effizienz der Fixierung von CO2 durch Mikroorganismen nicht sehr hoch. Durch die vergleichsweise hohe Verfügbarkeit von CO2 auch in der älteren und jüngeren Erdgeschichte bestand und besteht hier kein evolutionärer Druck, die Effizienz deutlich zu verbessern.

Die Mikrobiologie, oder besser in diesem Fall die synthetische Mikrobiologie und allen voran das Team mit und um Prof. Dr. Tobias Erb hat dieses „Problem“ der Effizienz nun in den Fokus ihrer Forschung genommen. Das Ziel ist es, mit Hilfe mikrobiologischer, genetischer und biochemischer Methoden Stoffwechselwege von Mikroorganismen zu identifizieren, zu isolieren und deren Effizienz zu steigern, um diese molekularen Maschinen schließlich zur künstlichen CO2-Fixierung verwenden zu können. Wohlgemerkt: Es ist nicht Ziel, künstlich hergestellte Mikroorganismen freizusetzen!

Ein weiterer Ansatz des Teams um Prof. Erb ist es, Nutzpflanzen, die in großen Mengen angebaut werden, genetisch so zu verändern, dass diese Pflanzen CO2 effizienter fixieren können. Dies hätte zum einen den Vorteil, dass anthropogenes CO2 in großen Mengen der Atmosphäre entnommen werden könnte und zum anderen die Pflanzen deutlich schneller wachsen würden, was wiederum Nahrungsmittel deutlich verfügbarer machen würde und damit der globalen Nahrungsversorgung dienlich wäre. „Zwei Fliegen mit einer Klappe“!

 

Höchste Aufmerksamkeit des Auditoriums

Dass das Publikum einem Vortragenden durchgehend gebannt zuhört, ist nicht die Regel. Tobias Erb schaffte es, über die volle Länge des knapp 45minütigen Vortrags höchste Aufmerksamkeit auf sich zu vereinigen. Er fand das richtige Maß an Fachlichkeit und Anschaulichkeit, und an der sich anschließenden rund 30minütigen Fragerunde wurde deutlich, dass er die Zuhörerschaft inhaltlich „mitgenommen“ hatte.

Am Ende lobte Erb ausdrücklich das tiefe Interesse der Steinmühlen-Schülerinnen und -schüler sowie die Qualität ihrer Fragen.

 

Referent machte Lust auf Forschung

Gestartet war Professor Erb war mit der Vorstellung des Max Planck Instituts in Marburg als eines von 86 Max-Planck-Instituten insgesamt. Er hob die Qualität der Forschung hervor, was sich nicht zuletzt an zahlreichen Auszeichnungen bis hin zu etlichen Nobelpreisen zeige. Der Wissenschaftler stellte die Arbeit der internationalen Forscherteams heraus und machte Lust auf naturwissenschaftliche Forschung.

 

Schülerforschungszentrum Mittelhessen als Veranstalter

Zum Abschluss dankte Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer nicht nur dem Vortragenden Prof. Dr. Tobias Erb und Dr. Virginia Geisel als Press Officer, sondern auch dem Schüler:innenforschungszentrum Mittelhessen, das Initiator und Veranstalter war. Als Teil dieser Gruppe ist die Steinmühle Gastgeber von vier Vorträgen der Vortragsreihe „Microbes@School“.

(Gem / Dr. S. Freib / Heinm)

 

16. April 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/20260223_155339-scaled-1-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-04-16 19:57:392026-06-05 12:26:27Mikroben und die Klimakrise: Hochkarätiger Vortrag machte Lust auf Forschung

Rechnen, tüfteln, Spaß haben: Besuch an der Steinmühle zum +MINT-Camp 

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, MINT, Talentförderung

Geballte Aktivitäten der +MINT-Internate: Zusammen mit insgesamt acht Schülerinnen und Schülern aus Schloss Louisenlund und Schloss Neubeuern startete ein Team von Schule & Internat Steinmühle in das diesjährige +MINT-Camp. Neben vielen Informationen und Aufgaben rund um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gab es eine Menge Spaß und vieles zum Staunen.

 

Mit Känguru-Sprüngen

So manches war bekannt von den Camps der vergangenen Jahre, einiges war neu: Zum ersten Mal fand die Veranstaltung im März statt und wurde mit dem Känguru-Wettbewerb verbunden. Unter bewährter Leitung von Maximilian Moll, Mathematiklehrer der Steinmühle, ging es mit der Gruppe unter anderem auf die Lahnberge, wo Dr. Patrick Mehlitz, Professor für mathematische Optimierung, mit seinem Workshop zum Thema Eulersche Graphen wartete.

Einen weiteren Workshop gab es am Folgetag über die Knotentheorie, geleitet von Prof. Dr. Oliver Goertsches.

Eingeflochten ins Programm wurde auch der bewährte Besuch des Unternehmens Pfeiffer-Vacuum in Aßlar für Informationen über hochmoderne Vakuumtechnologie.

Um sich zu informieren, in welch schöner Stadt die Steinmühle eigentlich liegt, wurde mit Lunchpaket im Gepäck natürlich auch Marburg erkundet.

 

Mathematikum: Lehrreich und unterhaltend

„Die Welt ist – laut Phythagoras – Zahl. Und keiner rechnet mit.“ So war der Workshop von Dr. Muth überschrieben. Er fand in der Steinmühle statt.

Das große Finale der viertägigen Veranstaltung bildete der Besuch im Gießener Mathematikum (Titelbild). Ein etablierter wie auch attraktiver Programmpunkt, der in vielfacher Hinsicht demonstriert, dass Mathe gar nicht so „trocken“ sein muss, sondern stattdessen zahlreiche Überraschungen bereithält.

 

Menüabend war kulinarisches Highlight

Veranstaltungen in der Steinmühle eilt ihr Ruf eines attraktiven Rahmenprogramms und guter Verpflegung voraus. Und diesem Ruf wurde auch das diesjährige +MINT-Camp wieder sehr gerecht. Verpflegung im Bistro mit Snacks und Getränken, leckere Mahlzeiten in der Steinmühlen-Mensa, bereitet von Küchenchef Sebastian Riehl und seinem Team, gekrönt durch den festlichen Menü-Abend.

 

Welche Rakete fliegt am höchsten?

Für Unterhaltung zwischendurch sorgte die Teilnahme am Raketenwettbewerb, bei dem es darum ging, eine Rakete mit Wasserdruckantrieb zu konstruieren und sie möglichst hoch fliegen zu lassen. Und wer außer der Rakete auch sich selbst bewegen wollte, für die oder den gab es die Möglichkeit, auf ein Sportangebot zurückzugreifen.

Unser Fazit : Es war cool mit euch und es hat sehr viel Spaß gemacht! – Wir sagen: Ciao – bis zum nächsten Mal!

(Angela Heinemann)

 

25. März 2026
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