Das ist sensationell: Jan Konwerski und Lisa Schreier, Elftklässler im plus-MINT-Programm des Internats Steinmühle, haben mit ihrem Wärmepumpenmodell beim School-Lab-Wettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den 2. Platz gewonnen.

„Wir freuen uns sehr über diesen großartigen Erfolg“, kommentierten Projektbetreuerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, gleichzeitig MINT-Koordinatorin an Schule und Internat Steinmühle, Geschäftsführer Dirk Konnertz und Schulleiter Björn Gemmer.

Der Begriff der Wärmepumpe ist in aller Munde, die Technologie selbst in vielen Gebäuden. Was die Anteile angeht, liegt die Abdeckung mit Wärmepumpen in Deutschland bei rund 6 Prozent aller Häuser. Obwohl viele ausgefeilte Geräte dem Markt zur Verfügung stehen, bleiben angesichts dieser Daten innovative Ansätze von Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern weiterhin wichtig. Nur so können dieses Gebiet weiterentwickelt, der Stellenwert der Technologie unterstrichen und das Thema weiter in die Zukunft hineingetragen werden.

 

Die Aufgabe: Der Bau machanischer oder virtueller Modelle

Der DLR-School-Lab-Preis 2026 war ein Schülerwettbewerb zum Thema klimaneutrale Wärmepumpen.

Das Thema lautete „Mit der Wärmepumpe zur CO2-Minderung.“
Die Aufgabe für die Schüler war es, die Funktion einer Wärmepumpe nach dem Brayton-Prozess zu erklären und als Modell zu bauen.
Dies erfüllten Teams aus den Klassen 6 bis 12 durch Konstruktion mechanischer oder virtueller Modelle.

Im Namen des DLR lud Dr. Thomas Fester von der Projektleitung die beiden Nachwuchsforschenden der Steinmühle zur Preisvergabe ins DLR nach Zittau ein. Sie durften von dort viele neue Eindrücke, zahlreiche Informationen und ein Preisgeld in Höhe von 700 Euro mit nach Hause nehmen.

 

Durch das Ergebnis bei dem rennommierten Wettbewerb unterstreicht die Steinmühle, die mit Rudern und Reiten unter anderem auch sportliche Schwerpunkte ermöglicht, ihren guten Ruf als plus-MINT-Internat.

(Angela Heinemann)

 

Diesmal war es die Bühne statt des Klassenzimmers: Am Mittwochabend, 10. Juni, fand an der Steinmühle der erste Marburger SchulSlam statt. Dreizehn Schülerinnen und Schüler von drei Marburger Gymnasien stellten sich mit selbst geschriebenen Texten dem Publikum – und einem Slam-üblichen Wertungsverfahren: Über den Einzug ins Finale entschied das Publikum mit seinem Applaus.

Hinter der Premiere steht eine Kooperation der Elisabethschule (Ute Trautwein), des Gymnasiums Philippinum (Christian Steiner) und der Steinmühle (Kristina Sokoli und Björn Wagner), die zunächst an jeder Schule einen Schreibworkshop durchgeführt hatten. Die dabei entstandenen Texte fanden ihren Weg dann auf die Bühne.

 

Bestsellerautorin Leah Weigand erklärte, wie Poetry Slam funktioniert

Moderiert wurde der Abend von der Marburger Spoken Word Künstlerin und Bestsellerautorin Leah Weigand, die dem Publikum zunächst erklärte, wie ein Poetry Slam überhaupt funktioniert: nur eigene Texte, maximal 6 Minuten, keine Requisiten – und ca. 130 Personen im Publikum, das am Ende durch „Erklatschen“ des Siegers auch zur Jury wird.

Inhaltlich nahmen die jungen Poetinnen und Poeten kein Blatt vor den Mund. Ihre Texte kreisten um Themen wie Respekt und Gleichberechtigung, um mentale Gesundheit, die großen Fragen und den Sinn des Lebens – Themen, die das überwiegend junge Publikum sichtlich berührten. In der Vorrunde traten insgesamt neun Künstlerinnen, Künstler oder Teams an; in einer Pause konnten die Gäste die im Raum aufgehängten Texte in Ruhe nachlesen und miteinander ins Gespräch kommen.

 

Elisabethschule, Philippinum und Steinmühle im Rennen

Die Elisabethschule war mit Rou AbdAlrahman, dem Duo Nikas Schmidt und Leonie Schultz sowie dem Trio Maria Traute, Jara Jahn und Louis Klöck vertreten. Das Philippinum schickte Mara Dumitru und Louise Malévé ins Rennen. Für die Steinmühle gingen Christabel Okafor, Marie Grosse, Sophia Hach sowie das Duo Ida Kraft und Lennard Kröger an den Start.

Nach den Vorrunden ermittelte das Publikum zuerst drei Finalteilnehmende, die mit einem zweiten Text nochmal alles gaben. Am Ende setzte sich Marie Grosse durch und gewann damit den ersten Marburger SchulSlam.

 

Projekt gefördert durch das HBB

Möglich war der reibungslose Ablauf durch das Technik-Team „Sound&Light“ der Steinmühle. Gefördert wurde das Projekt durch das Büro des Hessischen Innovations- und Beratungsnetzwerks für Begabungsförderung (HIBB), das als Teil des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen für die Förderung von Talenten zuständig ist.

Dass mit diesem ersten SchülerSlam noch nicht Schluss sein darf, lag nach dem Applaus des Abends nahe: Der erste Marburger SchulSlam zeigte, wie viel Mut, Wortgewandtheit und offene Fragen in jungen Menschen stecken – und dass Marburgs Schulen dafür gern gemeinsam eine Bühne bauen.

(Björn Wagner/Kristina Sokoli)

In jeder 7. Klasse der Steinmühle steht Rudern auf dem Programm. Wegen dieses sportlichen Schwerpunktes führten die vier Klassen 7 auch in diesem Jahr beim Sporttag der Sekundarstufe I das Ruderevent am Bootshaus der Steinmühle durch.

Das Ruderteam der Steinmühle hat das Konzept des Ruderevents der letzten Jahre zum neuen Konzept „Steinmühlen Frühlings Ergo & Gig-Cup“ weiterentwickelt. Für dieses modifizierte Modell startete also die Premiere.

 

Was geändert wurde:

Das neue Konzept besteht aus einem Dreikampf mit folgenden Wettbewerben, die sich ausschließlich an ruderspezifischen Wettkampfformen orientieren:

Ruder-Ergometer-Challenge über 250m

Ruderrallye Monte Carlo im Gig*)-4er: über eine Strecke von 500m geht je ein Mixed Gig-
Boot pro Klasse an den Start.

250m Gig-Boot-Sprint: zwei Mixed Gig-Boote pro Klasse ermitteln im Vorlauf nach dem Prinzip Time-Trial-Ausscheidung die vier Halbfinalisten. Ab dem Halbfinale wird im direkten Vergleich das Siegerboot ermittelt.

Trotz geringer unterrichtlicher Vorbereitungszeit zeigten die Schülerinnen und Schüler teils herausragende Leistungen, berichtete Organisator Michael Neirich. Der Wettkampftag war daher von großem sportlichem Engagement geprägt und das schöne Wetter sorgte zusätzlich für gute Stimmung. Beeindruckend war auch, dass sich die Schülerinnen und Schüler bei allen Wettkämpfen gegenseitig anfeuerten. – Eine schöne Geste, die trotz Wettkampfsituation den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler dokumentierte!

Herzlichen Dank allen Kolleginnen und Kollegen, die bei der Organisation mithalfen und Fotos lieferten!

(M. Neirich/A. Heinemann)

 

Nachfolgend die Ergebnisliste des Steinmühlen Frühlings Ergo & Gig Cup 2026:

 

Ergebnis Ergometer 250m

Mädchen:
1. Platz: Dana Schleich 7i
2. Platz: Clara Koch 7c
3. Platz: Lara Burk 7c – Anouk Sedlmayr 7a – Romilda Baralis 7c

Jungen:
1. Platz: Julian Lange 7b
2. Platz: Titus Lampert, 7a – Jakob Heck 7b
3. Platz: Leo Niederhöfer 7c

 

Ergebnis „Monte-Carlo“ Wettbewerb Gig-Boot
1. Platz: 7c Hannes Sondergeld, Ole Brutzer, Romilda Baralis, Johanna Schütte, Theodor Weber
2. Platz: 7a Tabea Moses, Anouk Sedlmayr, Finja Porth, Philipp Zschau, Mika Nordwald
3. Platz: 7b Miranda Lammerskötter, Justus Böth, Leo keil, Yiheng Liang, Noe Becker

 

Ergebnis „250m Sprint“ Wettbewerb Gig-Boot
1. Platz: 7i Ismail Özmen, Noah Gavrilas, Emmanuel Sarumi, Dana Schleich, Nika Jablonski
2. Platz: 7i Nic Dohmen, Alea Stübner, Aurelia Thielicke, Gianluca Schneider, Ricardo Tapia Gehring
3. Platz: 7b Maximilian Bliemel, Philipp Leont, Jakob Heck, Alisa Neufeld, Nora Rettig

 

Ergebnis Klassenwettbewerb „Schnellste Ruderklasse“
1. Platz: 7b
2. Platz: 7a
3. Platz: 7c
4. Platz: 7 i

Zur Erläuterung:

*) Gig-Boot (kurz: Gig) ist schneller robuster Ruderbootstyp. Es zeichnet sich durch seine breitere und stabilere Bauweise im Vergleich zu schmalen Rennbooten aus und ist das Standardboot für den Breitensport, die Ausbildung und das Wanderrudern.

 

 

 

Es war eine sehr ordentliche Bilanz, die Cheftrainer Martin Strohmenger am Wochenende auf der Rüdersdorfer Frühjahrsregatta für Schule & Internat Steinmühle ziehen konnte. Allein auf die Athletin Janina Conrad (Titelfoto) entfiel dreimal Gold!

Diese Serie machte den Wettbewerb in der Peripherie der Bundeshauptstadt einmal mehr zu einem ruderischen Highlight. Das Team lobte zudem die tolle Strecke, die gute Verpflegung und die angenehme Unterkunft – das alles gekrönt durch gutes Wetter.

 

Max Beck legte nach und holte ebenfalls den Sieg

Besonders freute sich Trainer „Stromi“ auch über den schönen Abschluss der Regatta am Sonntag, den Steinmühlen-Ruderer Max Beck (erstes Foto in der Galerie) bescherte. Nachdem er vorher sein Leistungsvermögen nicht richtig unter Beweis hatte stellen können, platzte zum Ende der Veranstaltung bei ihm noch der Knoten und auch er belegte noch einmal einen Spitzenplatz als Zeitschnellster.

Mit Zufriedenheit und einer guten Netzwerk-Bilanz aus wichtigen Gesprächen am Rande der Regattastrecke ging es für das unermüdliche Team wieder gen Westen zum Start in eine neue Woche.

 

Indessen stehen Schule & Internat Steinmühle sowie der neugegründete Verein Talentakademie Rudern  Steinmühle (TARUS) e.V.  kurz vor dem Startschuss des Programmes plus-RUDERN, das ambitionierten Ruder-Athletinnen und -Athleten neue Perspektiven in Sachen Hochleistungsrudern kombiniert mit Excellenzbildung gibt.

(Angela Heinemann)

 

Literaturtalente der Steinmühle trafen sich mit der bekannten Autorin und Spoken Word Künstlerin Leah Weigand, um den 1. Marburger Schulslam vorzubereiten. Es ist ein Schatz, der gehoben werden muss: die Fähigkeit, die eigenen Gedanken und Erfahrungen in kunstvolle Worte zu verwandeln und andere damit zu begeistern. Dieses Ziel vereinte die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse, die sich am 8. Mai in der Steinmühle mit Leah Weigand trafen, um zu schreiben – und zwar ganz anders, als man es sonst in der Schule meistens muss.

 

„Respect the poet“

In angenehm lockerer und sehr motivierter Atmosphäre bekamen die Teilnehmenden wertvolle Impulse in Form verschiedener kreativer Schreibübungen. Am Ende entstanden kürzere und längere Texte – mal lustig, mal banal, bisweilen philosophisch, nachdenklich und poetisch eindrucksvoll, dabei immer begleitet vom einschlägigen Slam-Motto: „Respect the poet“, fotografisch festgehalten von Björn Wagner.

 

Wie alles begann

Beim Poetry Slam im KFZ im vergangenen Dezember hatte alles angefangen. Die Klasse 11a  hat die Veranstaltung besucht, war von den Künstlerinnen und Künstlern dort sehr angetan und unser Kollege Björn Wagner – in seiner Freizeit auch als Slammer unterwegs – vermittelte den Kontakt zu Leah Weigand, die den Slam im KFZ moderierte, außerdem Bestsellerautorin und selbst gefragte Slammerin ist.

 

Schulübergreifende Kooperation

Der Wunsch, an der Steinmühle nicht nur naturwissenschaftliche, sondern auch künstlerisch-literarische Talente zufördern, wird schon lange gehegt und jetzt ergab sich die Gelegenheit, eine Profi-Frau an unsere Schule zu holen. Doch damit nicht genug. Bei der Frage nach der Finanzierung dieses Projekts beim Hessischen Innovations- und Beratungsnetzwerk für Begabtenförderung (HIBB) entstand die Idee, eine schulübergreifende Kooperation zu gestalten.

 

Höhepunkt des Projekts am 10. Juni

Eine Kollegin aus der Elisabethschule und einen Kollegen des Philippinums konnten wir gewinnen, die ebenfalls einen Poetry-Workshop an ihrer jeweiligen Schule angeboten haben. Der vorläufige Höhepunkt dieses Projekts soll dann am 10. Juni um 19 Uhr stattfinden, wenn Schülerinnen und Schüler aus allen drei Schulen im Forum der Steinmühle in den literarischen Wettbewerb treten und unter der Moderation von Leah Weigand den 1. Marburger Schulslam begehen werden.

Wir freuen uns riesig drauf und sagen: Pflichttermin! Tragt ihn euch ein.

(Kristina Sokoli)

 

Mit viel Begeisterung, Teamgeist und Leidenschaft für die Vierbeiner absolvierten zehn Mädchen im Alter von 7-12 Jahren einen Lehrgang in der Reitschule des Internats Steinmühle. Unter Lehrgangsleitung von Beate Schridde erlernten die jungen Pferdebegeisterten in der letzten Osterferienwoche alle notwendigen Fertigkeiten, um am Ende ihre Motivationsabzeichen zu erwerben. Bestandteile der Prüfung waren Reiten, Theorie und Bodenarbeit.

 

Im Reitstall warteten verschiedene Aufgaben

Das Lehrgangsteam, bestehend aus Sabrina Schneider, Chiara Cordes, Amaia Balzer, Julia Werth und Anni Bohn, führte mit verschiedenen Aufgaben durch jeden Kurstag. Ab 9 Uhr standen nach Treffen und Begrüßung der Hofdienst mit Versorgung der Pferde, Hof kehren und Paddocks abäppeln auf dem Programm. Dann ging es an das Putzen der Pferde. Um den Eifer noch etwas zu steigern, wurden ein Putzwettbewerb veranstaltet und ein Putzpokal am Ende der Woche in Aussicht gestellt.

Unter fachkundiger Anleitung wurden dann die Pferde gesattelt und aufgetrenst. Im Anschluss ritten die Mädchen in drei Gruppen.

 

Versorgung der Tiere

Wie versorgt man Pferde richtig? Auch das war Thema in der Lehrgangswoche. Nebenbei nahmen die Teilnehmerinnen erforderliches theoretisches Wissen auf. Gemeinsam wurden Plakate erarbeitet, um die einzelnen Inhalte besser zu verinnerlichen. Stolz präsentierten die Nachwuchsreiterinnen der gesamten Gruppe dann ihre aussagekräftigen Ergebnisse. Wirklich toll gemacht!

 

Abgestimmter Speiseplan

Anschließend ging es an die Bodenarbeit – mit Pony und zu Fuß. Nach dem gemeinsamen Mitagessen im Reiterstübchen mit abgestimmtem Speiseplan durfte die gemeinsame Spielzeit in der Reithalle und im Zelt nicht fehlen, bevor Eltern oder Angehörige um 14 Uhr zum Abholen bereitstanden.

 

Enorme Entwicklung

„Das war eine ganz tolle Woche mit den Mädels, sie haben sich alle richtig gut verstanden und die reiterliche Entwicklung von Tag 1 bis Tag 6 war wirklich enorm!“ erzählt Julia Werth begeistert.

Am Prüfungstag haben die Angehörigen zugeschaut, und es gab ein leckeres Bring & Share Buffet. Bei der Prüfung galt es dann, das Gelernte unter den Augen der Richterin unter Beweis zu stellen.

 

Zugewandte Begleitung des Reitschul-Teams

Die Kinder waren teilweise sehr aufgeregt, durch die zugewandte Begleitung des Reitschul-Teams und die gegenseitige Unterstützung haben alle Reiterinnen ihr Motivationsabzeichen mit Bravour bestanden und konnten ihre Urkunde strahlend in Empfang nehmen.

Der Putzpokal wurde kurzerhand in Medaillen für alle umgewandelt, da die Entscheidung für eine Siegerin nicht zu treffen war. Alle haben so großartig mitgemacht und das Fell der Ponys und Pferde zum Glänzen gebracht!

 

Folgende Abzeichen wurden erarbeitet:

 

Motivationsabzeichen 8:

Greta Emilie Reimann

Elise Charlotte Backes

Marie Di Cato

Anna Ayiana Schneider

 

Motivationsabzeichen 9:

Cleo Emilia Bohn

Julia Geisler

Annabelle Estelle Wenz

Yasmin Werth

 

Motivationsabzeichen 10:

Maya Sophie Mey

Frieda Sophia Reimann

 

Das Abzeichensystem als Ausbildungsüberprüfung: Welche Bedeutung haben die Abzeichen 10 bis 6 im Pferdesport? 

Antworten auf diese Frage gibt es unter dem folgenden Link auf der Website unseres Partners Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN):  https://www.pferd-aktuell.de/ausbildung/abzeichen-im-pferdesport/abzeichen-im-pferdesport 

 

Interesse an Lehrgang oder Reitunterricht?

Der nächste Lehrgang an der Steinmühle ist bereits in Planung, weitere Infos dazu unter https://reitschule.steinmuehle.de/

Interessierte bekommen Auskünfte zum Reitunterricht unter  reitschule@steinmuehle.de

(Heinm)

 

Wer behauptet, es fehle jungen Menschen heutzutage an naturwissenschaftlichem Interesse und an entsprechenden Erfolgen, der kann sich definitiv noch nicht am plus-MINT-Internat Steinmühle umgeschaut haben. Dort nämlich reiht sich bei den Wettbewerben von Jugend forscht Sieg an Sieg. Akaash Bhagwat (14) und Emil Zuckermann (12) holten in diesem Format auf Landesebene aktuell Platz 1 in Physik.

 

Engagiertes Lehrkräfte-Team 

Es ist gleich ein ganzes Team von Jugendlichen, das am Gymnasium Steinmühle viel Enthusiasmus und Zeit in die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik investiert. Genialer Fakt: Niemand davon blieb bei der diesjährigen Jugend forscht-Runde ohne Preis! Dass sich die Steinmühle in Marburg mit diesen Ergebnissen von umliegenden Gymnasien abhebt, macht auch die Lehrkräfte stolz. MINT-Koordinatorin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben Lust zu Forschen, und wir als Lehrkräfte-Team unterstützen sie dabei. “

Klar, dass dieses Team selber aus Vollblut-Naturwissenschaftlern besteht. Wie auch immer es Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, Dr. Sven Freibert, Malte Klimczak, Dr. Eva Neumann, Antje Seel und Dr. Patrick Szabo bewerkstelligen – der Funke springt auf die jungen Menschen über.

 

„Eine herausragende Arbeit“

Die Laudatio für die Sieger des hessischen Landeswettbewerbs Jugend forscht in Physik, Akaash Bhagwat und Emil Zuckermann, lässt jedenfalls tief blicken: „…Sie  haben eine herausragende Arbeit zum Thema „Smarte Flüssigkeiten – Smarte Autos?“ präsentiert, die uns durch ein außergewöhnlich hohes Maß an Motivation und echtem Interesse am Thema beeindruckt hat.
Besonders gefallen hat uns eure sehr strukturierte wissenschaftliche Vorgehensweise, bei der ihr Einflussfaktoren gezielt getrennt voneinander variiert, Messreihen sauber durchgeführt und eure Ergebnisse klar, sinnvoll und nachvollziehbar ausgewertet habt“, heißt es darin.

 

Was hatten Akaash und Emil gemacht? 

Da beide Schüler absolute Autofans sind, lag auf der Hand: Beim gemeinsamen Forschungsprojekt wird es um Autos gehen. Die beiden Jugendlichen untersuchten die Viskosität von MR-Fluiden. Magnetorheologische (MR) Flüssigkeiten sind intelligente Funktionsflüssigkeiten, die ihre Viskosität, also ihre zähflüssigen Eigenschaften, bei Einwirkung eines Magnetfelds innerhalb von Millisekunden von flüssig zu halbfest ändern. Akaash und Emil entwickelten in verschiedenen Messverfahren einen funktionierenden Prototypen für adaptive Stoßdämpfer. – Ein Erfolg, der sie und ihre Forschung mit Bericht und Video in die Presse brachte. 

Wenn man bedenkt, dass in der vorangegangenen Regionalausscheidung alle 6 von 6 angetretenen Teams von Schule & Internat Steinmühle den Sieg davongetragen hatten, muss allein das schon als absolut außergewöhnlich bezeichnet werden. Dass gleich mehrere Steinmühlen-Teams anschließend auf Landesebene ganz vorne mitmischten, zeigt die nachfolgende Aufstellung: 

 

Die Jugend forscht-Siegerteams im Regionalwettbewerb (RW) und im Landeswettbewerb (LW):

Felix Sacher (Kl. 10) und Sophie Sacher (Kl. 6) / Thema: AIceBear cares everywhere – KI-Assistenzsystem für chronisch kranke Kinder: RW 1. Platz Arbeitswelt, LW 2. Platz Arbeitswelt & Sonderpreis des Bundesverbandes der Hörsysteme-Industrie

Aurelia Wild, Marietheres Schwabe, Fatma Sepetcigil (Kl. 5) / Thema: Mehr Öko in der Babywindel – Pflanzenpower statt Superabsorber: RW 1. Platz Chemie, LW Sonderpreis Geolino (Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior)

Marlene Jerrentrup, Ida Watzlawek (Kl. 6) / Thema: Lebendiges Schaumexperiment: Die Elefantenzahnpasta: RW 1. Platz Chemie, LW 2. Platz Chemie & Sonderpreis des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) (Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior)

Lotte Wagner, Isabella Kuhl (Kl. 7) / Thema: Die Formel des Fliegens: RW 1. Platz Physik, LW 2. Platz Physik & Sonderpreis Liebe zum Detail (Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior)

Lara Khatib, Giorgia Kuhn (Kl. 8) / Thema: Das Pferdepapier Gen2: RW 1. Platz Arbeitswelt, LW Sonderpreis Werkstoffe und Materialien (Institut für Werkstofftechnik). Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior.

Akaash Bhagwat (Kl. 8), Emil Zuckermann (Kl. 6) / Thema: Smarte Flüssigkeiten – Smarte Autos? MR-Fluide als metamorphe Stoßdämpfer, RW 1. Platz Physik & Sonderpreis Physik (Spielepreis), LW 1. Platz Physik und Sonderpreis plusMINT für Kreativität in der Physik. Experimentierkasten Faszination Elektroauto.

 

Leider kein Bundeswettbewerb in dieser Wettbewerbsklasse

Auch Akaash und Emil nahmen altersbedingt am Wettbewerb Jugend Forscht Junior teil. In dieser Wettbewerbsklasse findet kein Bundesentscheid statt. Beide sind allerdings Anfang August zum plusMINT Forschercamp nach Louisenlund eingeladen. – Viel Spaß dort, ihr beiden!

(Angela Heinemann)

 

 

Oberhessische Presse vom 07.04.2026

Geballte Aktivitäten der +MINT-Internate: Zusammen mit insgesamt acht Schülerinnen und Schülern aus Schloss Louisenlund und Schloss Neubeuern startete ein Team von Schule & Internat Steinmühle in das diesjährige +MINT-Camp. Neben vielen Informationen und Aufgaben rund um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gab es eine Menge Spaß und vieles zum Staunen.

 

Mit Känguru-Sprüngen

So manches war bekannt von den Camps der vergangenen Jahre, einiges war neu: Zum ersten Mal fand die Veranstaltung im März statt und wurde mit dem Känguru-Wettbewerb verbunden. Unter bewährter Leitung von Maximilian Moll, Mathematiklehrer der Steinmühle, ging es mit der Gruppe unter anderem auf die Lahnberge, wo Dr. Patrick Mehlitz, Professor für mathematische Optimierung, mit seinem Workshop zum Thema Eulersche Graphen wartete.

Einen weiteren Workshop gab es am Folgetag über die Knotentheorie, geleitet von Prof. Dr. Oliver Goertsches.

Eingeflochten ins Programm wurde auch der bewährte Besuch des Unternehmens Pfeiffer-Vacuum in Aßlar für Informationen über hochmoderne Vakuumtechnologie.

Um sich zu informieren, in welch schöner Stadt die Steinmühle eigentlich liegt, wurde mit Lunchpaket im Gepäck natürlich auch Marburg erkundet.

 

Mathematikum: Lehrreich und unterhaltend

„Die Welt ist – laut Phythagoras – Zahl. Und keiner rechnet mit.“ So war der Workshop von Dr. Muth überschrieben. Er fand in der Steinmühle statt.

Das große Finale der viertägigen Veranstaltung bildete der Besuch im Gießener Mathematikum (Titelbild). Ein etablierter wie auch attraktiver Programmpunkt, der in vielfacher Hinsicht demonstriert, dass Mathe gar nicht so „trocken“ sein muss, sondern stattdessen zahlreiche Überraschungen bereithält.

 

Menüabend war kulinarisches Highlight

Veranstaltungen in der Steinmühle eilt ihr Ruf eines attraktiven Rahmenprogramms und guter Verpflegung voraus. Und diesem Ruf wurde auch das diesjährige +MINT-Camp wieder sehr gerecht. Verpflegung im Bistro mit Snacks und Getränken, leckere Mahlzeiten in der Steinmühlen-Mensa, bereitet von Küchenchef Sebastian Riehl und seinem Team, gekrönt durch den festlichen Menü-Abend.

 

Welche Rakete fliegt am höchsten?

Für Unterhaltung zwischendurch sorgte die Teilnahme am Raketenwettbewerb, bei dem es darum ging, eine Rakete mit Wasserdruckantrieb zu konstruieren und sie möglichst hoch fliegen zu lassen. Und wer außer der Rakete auch sich selbst bewegen wollte, für die oder den gab es die Möglichkeit, auf ein Sportangebot zurückzugreifen.

Unser Fazit : Es war cool mit euch und es hat sehr viel Spaß gemacht! – Wir sagen: Ciao – bis zum nächsten Mal!

(Angela Heinemann)

 

In Kooperation mit der Agentur Play the Pro und seinem Geschäftsführer Heiko Hampl aus Marburg hat die Steinmühle ihr sportliches Angebot im Bereich Tennis professionelle Füße gestellt. Nachdem die Tennisanlagen auf dem Internatsgelände modernisiert wurden und durch das angrenzend eröffnete, von der Internatsschülerschaft betriebene Café Mühle bereichert werden, stehen die Tennis-Weichen jetzt in Richtung Turnierteilnahme – aber nicht nur. Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Das Tennisangebot an der Steinmühle richtet sich an die Klassen 1-13 – also an alle auf dem Campus vertretenen Jahrgänge. „Es wird von Grundschülern wie auch von der Oberstufe wahrgenommen“, berichtet Heiko Hampl.

Man muss kein Profi sein, um beim Steinmühlentennis einzusteigen. Etliche auf dem Platz, so Hampl, sind Anfänger, einige auch Fortgeschrittene. „Wer Tennisspielen lernen möchte, soll sich ruhig trauen“.

 

Vormittagszeiten für Eltern

Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der Steinmühle, die für ihren Sport nach dem Unterricht keine weiten Wege mehr zurücklegen müssen. Die Trainingszeiten wurden daher schwerpunktmäßig auf den Nachmittag gelegt. „Wir bieten aber auch Vormittagszeiten an, da haben wir die Eltern im Blick“, berichtet Hampl. Spielen kann man parallel auf drei Plätzen.

Die Geschwister Philipp und Jana Nowakowski demonstrieren, wie es ist, wenn einen das „Tennis-Fieber“ gepackt hat. Philipp, selber noch Grundschüler, belegte zusammen mit seiner Schwester das ein oder andere Tennis-Camp. „Die Camps wird es wieder geben“, schaut Heiko Hampl in die Zukunft und auf seinen Kalender. Derzeit werde die Nachfrage final abgeklopft, nach Ostern geht es – um im sportlichen Bild zu bleiben – in die Vollen.

 

Auch spontaner Einstieg kann gelingen

Über die Wiederbelebung des Tennissportes an der Steinmühle herrscht große Freude: „Diese großartige Sportart war bei uns lange im Dornröschenschlaf, und wir haben sie nun wiedererweckt zusammen mit einem professionellen Partner,“ erklärt Dirk Konnertz, Geschäftsführer von Schule & Internat.

Wer Interesse am Tennis hat, Kurse machen möchte, nach einer Pause wieder einmal den Tennisschläger schwingen oder sich erstmals an die Sportart herantasten möchte, ist herzlich eingeladen, sich unter folgendem Link über das Angebot zu informieren https://www.play-the-pro.com/steinm%C3%BChle-schule-internat/. Wenn machbar, ist auch der spontane Einstieg in einen Kurs möglich.

Unser Titelfoto zeigt Lanah Reithmayer und Jana Nowakowski bei ihrem Hobby. Die Gruppenfotos vermitteln einen Eindruck von den Tennis-Camps.

(Angela Heinemann)

 

 

Reiten, Rudern, Mannschaftssport und immer neue Kooperationen: Das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Modernisierte Infrastruktur, ein gewachsenes Team und zahlreiche Projekte sorgen dafür, dass Bewegung für die Schülerinnen und Schüler einen festen Platz im Schulalltag hat – und auch künftig weiter ausgebaut werden soll.

 

Schon immer stand die Steinmühle für eine ausgeprägte Bandbreite im Sport: für ein etabliertes Angebot im Reiten, für professionellen Unterricht im Rudern und für Erfolge bis hin zur Olympiateilnahme. Schon länger gibt es Tennis auf der eigenen Anlage, Ballsport mit Beachvolleyball an der Lahn und Krafttraining auch in den Wintermonaten. Doch auch Gutes kann man noch besser machen, erläutert Marcel Kalb, Leiter des Schulsports, Organisator vieler Trainingseinheiten und Koordinator von Kooperationen mit anderen Vereinen.

 

Moderne Infrastruktur

An dieser Stelle wären wir auch schon da, wo sich einiges weiter ausgebaut hat, schaut man etwa zehn bis 15 Jahre zurück. Verglichen mit damals wurde die Infrastruktur modernisiert und deutlich erweitert. Ein saniertes Bootshaus, eine große zweite Sporthalle und eine modernisierte Bestandshalle stehen heute für Ruder-Equipment und den Indoor-Sport bereit. Auch die Ausstattung mit Sportgeräten wird kontinuierlich ausgebaut. Wie das aussehen kann, zeigt bereits das Angebot im Kraftraum.

 

Mehr Köpfe für den Sport

Die Entwicklung des Sportangebotes war ein Prozess – sowohl hinsichtlich der Infrastruktur als auch im Hinblick auf das Personal. Das Kollegium in der Fachschaft Sport ist inzwischen auf 17 Lehrkräfte gewachsen, ein Pädagoge aus dem Internat und drei FSJ’ler unterstützen an verschiedenen Stellen. „Wir stehen auch im Austausch mit den Bereichen Sportwissenschaften und Motologie an der Marburger Philipps-Universität“, berichtet Marcel Kalb.

 

Keine Schulnoten im Sport für die Klassen 5-8

Bewegungsförderung hat an der Steinmühle einen hohen Stellenwert. So gibt es auch außerschulische Konzepte wie die Ruderfahrt oder die Skifahrt, und es besteht die Möglichkeit, in Klasse 11 – der sogenannten E-Phase der gymnasialen Oberstufe – das Sport-Profil zu wählen. Eine Besonderheit ist ebenfalls erwähnenswert: In den Klassen 5 bis 8 werden im Fach Sport keine Schulnoten vergeben. „Wir finden, dass eine Ziffernnote nicht die Vielfalt des Sports und der damit verbundenen Bewertung der erbrachten Leistungen widerspiegeln kann. Aus diesem Grund versuchen wir im Fach Sport, Leistungen im Sportunterricht differenziert und aussagekräftig zurückzumelden“, erläutert der Schulsportleiter.

 

Para-Sport ist Teil des Angebots

Durch Kooperationen mit anderen Vereinen ist das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle nahezu grenzenlos. Während einige Steinmühlen-Lehrkräfte aus eigenem Interesse Sportarten wie zum Beispiel Fechten anbieten, stehen traditionelle Sportarten wie Volleyball, Basketball und Fußball ohnehin auf der Tagesordnung. Die zusätzliche neue und große Sporthalle ermöglicht es der Steinmühle – die ohnehin auch Paralympisches Leistungszentrum im Rudern ist –, nun auch Mannschaftssport im Rollstuhl-Basketball anzubieten.

Montags findet zudem inklusiver Fußball statt: Vor einigen Jahren hatte das Unified-Team in Kooperation mit dem örtlichen Sportverein SF Blau-Gelb Marburg mit dem regelmäßigen Training begonnen. Für das Zustandekommen dieses Teams hatte sich seinerzeit Egon Vaupel, Vorsitzender des Trägervereins Steinmühle Marburg e. V., besonders stark gemacht.

 

Neues Schulstrukturmodell eröffnet Chancen

Weitere Kooperationen mit anderen Vereinen werden angestrebt, so Schulsportleiter Kalb. Er denkt dabei an außerschulische Aktivitäten wie Leichtathletik, Geräteturnen oder Schwimmen. „Durch das künftige neue Schulstrukturmodell eröffnen sich dabei große Chancen.“

 

Ein Auge auf dem Leistungssport

Ein Auge hat Marcel Kalb auch auf den Leistungssport und erwähnt exemplarisch die Volleyball-AG und den Volleyball-Wahlunterricht (WU) der Klassen 5 und 6, ebenso wie das Geräteturnen im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“, bei dem fünf Schülerinnen hervorragend abschnitten. Sein Credo: „Sport und Leistung gehören zusammen. Und das wird auch gefördert.“

Jahrgangsstufenübergreifend halte man zudem ein Angebot im Oberstufensport im Umfang von zwei Stunden pro Woche bereit. Marcel Kalb hat hier die Leitung inne, die jungen Menschen organisieren jedoch auch vieles selbst und schaffen sich somit selbstbestimmte Bewegungs- und Trainingsräume.

 

Kennenlernen im doppelten Sinne

Seit mehreren Jahren gebe es an der Steinmühle außerdem die Sportprojekttage in der letzten Schulwoche, sagt Kalb, der seit sieben Jahren an der Steinmühle arbeitet. Die zusätzlichen Sporttage im Mai betreffen die Klassen 5 bis 10 und schließen unter anderem Rudern, Lauffinals und weitere Disziplinen ein. Zusätzlich wurde und soll auch in Zukunft an der Steinmühle in der letzten Schulwoche ein Sportfest gefeiert werden. Hierzu sind auch kooperierende Sportvereine und Sportstudierende der Universität eingeladen. Das Fest dient neben der Bewegungsförderung auch dem Kennenlernen – sowohl der Aktiven untereinander als auch weiterer Sportangebote.

 

Bewegungsangebot für das Kollegium

„Der Arbeitsalltag wird immer komplexer, da müssen wir auch auf ausreichend Bewegung unseres Kollegiums achten“, ergänzt Marcel Kalb. An dieser Stelle kommt er auf das Angebot „StoneFIT“ zu sprechen – ein Angebot zur Bewegungsförderung speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Wir können stolz sein auf die Möglichkeiten, die wir haben“, resümiert Marcel Kalb. Am Ende sei man aber noch nicht angekommen: „… da geht noch mehr.“

Er erwähnt außerdem die mit dem Handy-Verbot einhergehende bewegte Pause in der Sporthalle. Angeleitet von einem FSJ’ler sind in der ersten großen Pause die Klassen 5 und 6 aktiv, in der zweiten großen Pause die Klassen 7 und 8. „Wer den digitalen Spieledrang unterbindet, muss andere Alternativen aufzeigen – gesundheitsfördernderweise in Verbindung mit Sport und Bewegung.“

 

Sport ist Teil der Schulkultur

Begrenzt auf das eigene Angebot sieht sich die Steinmühle für die Zukunft nicht. „Wir schauen auch gern einmal umher, was staatliche Schulen so machen und versuchen, Gelungenes zu übernehmen.“

So wird deutlich: Sport ist an der Steinmühle weit mehr als Unterrichtsfach. Er ist Teil der Schulkultur – getragen von Engagement, Kooperationen und dem gemeinsamen Ziel, Bewegung, Gesunderhaltung, Teamgeist und Leistungsbereitschaft nachhaltig zu fördern.

(Angela Heinemann/Fotos: Archiv Steinmühle)