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DS 11 zeigte fesselndes Theater mit „Titanic 2.0 – eine Rekonstruktion“

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater

Eine großartige Aufführung präsentierte der DS-Kurs des Jahrgangs 11 unter Leitung von Ines Vielhaben im Theater am Schwanhof (Tasch). Das Stück „Titanic 2.0 – eine Rekonstruktion“ wurde von dem Ensemble so authentisch dargebracht, dass man sich als Zuschauer nicht vor der Bühne, sondern fast selbst mitten im Geschehen wähnte. Die Dreiviertelstunde verlief äußerst fesselnd und sorgte für den ein oder anderen Gänsehautmoment, was nicht allein dem Titel des Stücks, sondern in hohem Maße der Schauspielkunst geschuldet war.

 

Lob für hervorragende Zusammenarbeit im Team

Die Präsentation im Theater am Schwanhof erfolgte anlässlich der Mittelhessischen Schultheatertage, wie Ines Vielhaben berichtete. Am meisten gefreut habe sie die großartige Zusammenarbeit im Team des DS-Kurses, auch im Vorfeld der Bühendarbietung: „Zusammen haben die Schülerinnen und Schüler Lösungen gefunden, wie Rollen krankheitsbedingt noch neu besetzt werden könnten.  Alle haben Verantwortung für Requisiten und das gesamte Bühnenequipment übernommen“.
Die größere Bühne, so Ines Vielhaben weiter,  war offensichtlich eine tolle Herausforderung und es habe sich gelohnt, das Stück mit zwei weiteren Szenen zu bereichern, so dass die Vielseitigkeit der Spielerinnen und Spieler noch mehr zum Ausdruck kommen konnte.

Man dürfe gespannt sein, was das Publikum in der Q- Phase noch zu sehen bekommen wird.

(Heinm)

21. Mai 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/IMG_0866-e1779355072817-scaled.jpeg 940 1500 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2026-05-21 11:51:452026-06-05 12:16:25DS 11 zeigte fesselndes Theater mit „Titanic 2.0 – eine Rekonstruktion“

Theaterwerkstatt der Klassen 7: Wer kann denn sowas?

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater

Wer kann denn sowas?

Junge Schauspielerinnen und Schauspieler der Klassen 7 können das. Sie können unterhaltsame eigene Geschichten erzählen, sie können vielfältigste Figuren kreieren, die diese Geschichten aufs Lebendigste bevölkern und sie können sich zuverlässig in ihre Figurenrollen einfinden und mit Wortwitz, szenischem Spielen und viel Unerwartetem glänzend unterhalten. So geschehen in den Aufführungen aller vier Klassen 7 im Rahmen der Theaterwerkstatt am 7. und 8. Mai.

 

Einen gefährlichen Schulbetrieb konnte man kennenlernen, bei dem ein Hund sein Unwesen treibt (‚Pipi, verpiss dich‘ der Klasse 7c). ‚Werwolf‘ wurde ein Spiel über die Grenzen des Kinderspiels hinaus (‚Die Werwölfe unter uns‘, Klasse 7a), Schneewittchen, Hänsel und Gretel und weitere Märchenfiguren reisten beherzt hin und her durch die Zeiten mit vielen zu erwartenden Verwicklungen (‚Es ist einmal‘ der Klasse 7b), und schließlich gab es eine vergnügliche Talentshow mit lustigsten Tänzern, einer schillernden Dreigenerationenband und einem dieser weltweisen Wissenschaftler, die dann doch auch Gefahrvolles im Köcher haben, inklusive der üblichen starken Klischees in den Jury-Typen (‚Wer kann denn sowas?‘ der Klasse 7i).

Das Publikum erfreute sich bester Unterhaltung und freundlicher Bewirtung aus dem Jahrgang 13 und spendete freundlich wohlverdienten Beifall. Eine weitere Theaterwerksstattspielzeit kam so einmal mehr zu ihrem sehr erfreulichen und befriedigenden Abschluss.

Herzlichen Dank an alle Akteure auf und hinter der Bühne. Besetzungslisten und weitere Infos siehe Programmzettel: Theaterwerkstatt. Flyer. 2026

(Frank Wemme)

 

Für einen Eindruck empfehlen wir, einmal durch die Fotogalerie zu scrollen (Fotos: Rainer Waldinger):

12. Mai 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/Die-Werwoelfe-2563_1000-e1778598631119.jpg 625 998 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2026-05-12 17:12:592026-06-05 12:13:48Theaterwerkstatt der Klassen 7: Wer kann denn sowas?

Von Poetry zum Slam: Ein Schatz, der gehoben werden muss

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Literaturtalente der Steinmühle trafen sich mit der bekannten Autorin und Spoken Word Künstlerin Leah Weigand, um den 1. Marburger Schulslam vorzubereiten. Es ist ein Schatz, der gehoben werden muss: die Fähigkeit, die eigenen Gedanken und Erfahrungen in kunstvolle Worte zu verwandeln und andere damit zu begeistern. Dieses Ziel vereinte die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse, die sich am 8. Mai in der Steinmühle mit Leah Weigand trafen, um zu schreiben – und zwar ganz anders, als man es sonst in der Schule meistens muss.

 

„Respect the poet“

In angenehm lockerer und sehr motivierter Atmosphäre bekamen die Teilnehmenden wertvolle Impulse in Form verschiedener kreativer Schreibübungen. Am Ende entstanden kürzere und längere Texte – mal lustig, mal banal, bisweilen philosophisch, nachdenklich und poetisch eindrucksvoll, dabei immer begleitet vom einschlägigen Slam-Motto: „Respect the poet“, fotografisch festgehalten von Björn Wagner.

 

Wie alles begann

Beim Poetry Slam im KFZ im vergangenen Dezember hatte alles angefangen. Die Klasse 11a  hat die Veranstaltung besucht, war von den Künstlerinnen und Künstlern dort sehr angetan und unser Kollege Björn Wagner – in seiner Freizeit auch als Slammer unterwegs – vermittelte den Kontakt zu Leah Weigand, die den Slam im KFZ moderierte, außerdem Bestsellerautorin und selbst gefragte Slammerin ist.

 

Schulübergreifende Kooperation

Der Wunsch, an der Steinmühle nicht nur naturwissenschaftliche, sondern auch künstlerisch-literarische Talente zufördern, wird schon lange gehegt und jetzt ergab sich die Gelegenheit, eine Profi-Frau an unsere Schule zu holen. Doch damit nicht genug. Bei der Frage nach der Finanzierung dieses Projekts beim Hessischen Innovations- und Beratungsnetzwerk für Begabtenförderung (HIBB) entstand die Idee, eine schulübergreifende Kooperation zu gestalten.

 

Höhepunkt des Projekts am 10. Juni

Eine Kollegin aus der Elisabethschule und einen Kollegen des Philippinums konnten wir gewinnen, die ebenfalls einen Poetry-Workshop an ihrer jeweiligen Schule angeboten haben. Der vorläufige Höhepunkt dieses Projekts soll dann am 10. Juni um 19 Uhr stattfinden, wenn Schülerinnen und Schüler aus allen drei Schulen im Forum der Steinmühle in den literarischen Wettbewerb treten und unter der Moderation von Leah Weigand den 1. Marburger Schulslam begehen werden.

Wir freuen uns riesig drauf und sagen: Pflichttermin! Tragt ihn euch ein.

(Kristina Sokoli)

 

11. Mai 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/DSC09406-scaled-1-scaled.jpg 1125 1500 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2026-05-11 18:17:212026-06-05 12:17:52Von Poetry zum Slam: Ein Schatz, der gehoben werden muss

So gut, so vielfältig: Bands on Stage der Steinmühle auf historischem Spitzenplatz

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater

Schulleiter Björn Gemmer sprach vom „besten ‚Bands on Stage‘ aller Zeiten“. Und in der Tat: Die Gänsehautmomente waren zahlreich beim diesjährigen Konzert, das im Kalender der Steinmühle jedes Jahr im März seinen festen Platz hat. Viel Lob von mehreren Seiten erhielten Musiklehrer und Organisator Frank Wemme sowie die gesamte Fachschaft Musik für die Auftritte im Forum der Steinmühle. Da steckt wirklich viel Talent, Fleiß und Ausdauer drin.

 

Alle Jahrgänge auf der Bühne

Dass man nur gut macht, was man gerne macht, ist eine bekannte Erkenntnis. Ein verheißungsvolles und vielfältiges Programm stand auf der Agenda – als teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sowohl Grundschüler und Gymnasiastinnen – bis hin zu Mitgliedern der aktuellen Abiklasse. Auf der Bühne standen die AG-Band der Bilingualen Grundschule (Leitung: Olaf Roth), ihre Nachfolge-Formation AG-Band der Klassen 5/6 (Leitung: Frank Wemme), aus Klasse 12 Sängerin Annica Bartsch und Mio Bender am Piano, die Laubfrösche 2026 sowie unter Leitung von Frank Wemme das Jazz Ensemble und die StoneMill Houseband. Für gute technische Bedingungen sorgten die Mitwirkenden von Sound & Light. – Wir empfehlen insgesamt das Durchklicken unserer Bildergalerie unten!

 

Viel Temperament bei den Jüngsten

Ganz schön fetzig, was gerade unsere Jüngsten zum Besten gaben – von „Girls on Fire“ über „Dance monkey“ bis hin zu „Umbrella“ bewiesen sie enormes Temperament. Die Live-Band von Olaf Roth ist gleichzeitig immer ein wichtiges Element musikalischer Steinmühlen-Beiträge. Applaus für so viel mitreißende Musik!

 

Annica Bartsch mit glasklarer Stimme

Wenn Annica Bartsch die Bühne betritt, weiß das Publikum seit einigen Jahren: Hier kommt jemand mit einer glasklaren Stimme. Einmal mehr bewies die Schülerin des Steinmühlen-Jahrgangs 12, dass sie enormes Talent hat und erntete für ihre Beiträge langanhaltenden Applaus.

 

Extra-Anreise aus München

Anschließend machten sich die Laubfrösche bereit für ihren Auftritt. Und ganz ehrlich: Nicht jeder würde extra aus München anreisen, um an „seiner“ Schule noch einmal Bandmusik zum Besten zu geben. Anders Constantin „Consti“ Franz. Und das Publikum in den vollbesetzten Reihen stellte fest: Er kann es noch!

Etwas ruhigere Töne schlug dann das Jazz-Ensemble unter Leitung und aktiver Beteiligung von Organisator Frank Wemme an, unter anderem mit dem Sinatra-Klassiker „Fly me to the moon“. Ob das einen aktuellen Bezug hatte?

 

Potenzial erkennen – Talente fördern

Mit Oldie-Beiträgen der legendären StoneMill Houseband endete diese energetisch aufladende Reise, die gleichzeitig Einblicke in verschiedene Genres gab und einmal mehr das musikalische Potenzial der Steinmühlenschüler und Steinmühlenschülerinnen präsentierte. Dass es Lehrkräfte geben muss, die dieses Potenzial erkennen, Talente fördern und durch persönlichen Enthusiasmus zur Bühnenreife bringen, ist ohne Zweifel die Voraussetzung für alles.

Und zum großen Glück: Die Steinmühle hat sie.

(Angela Heinemann)

 

28. März 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/MG_1960b-e1775120411360.jpg 667 1000 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2026-03-28 10:46:042026-06-05 12:29:54So gut, so vielfältig: Bands on Stage der Steinmühle auf historischem Spitzenplatz

Furcht ist eine Reaktion, Mut ist eine Entscheidung: DS 12 spielt Antigone

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater, Leben im Internat

Die von Sophokles verfasste antike Tragödie der Antigone, die sich gegen das Gesetz des Königs Kreon auflehnt und trotz angedrohter Todesstrafe versucht, ihren Bruder Polyneikes in Würde zu bestatten, ist durch die Jahrhunderte hinweg immer wieder unterschiedlich aufgegriffen worden. In die Reihe der Übersetzungen und Fassungen, von Hölderlin über Schimmelpfennig, Brecht und Anouilh bis hin zu Bodo Wartke, fügt sich nun eine ganz neue, frische Textfassung, erarbeitet vom Kurs Darstellendes Spiel 12 unter der Leitung von Nina Merzenich.

Diese Fassung, fast durchgängig gereimt, präsentierten die Schülerinnen und Schüler aktuell im Forum der Steinmühle und zogen das Publikum von der ersten Sekunde an in ihren Bann.

 

Volk von Theben tanzte zu YMCA

Sei es der berührende Moment gleich zu Beginn, als Antigone ihren toten Bruder Polyneikes auf einem Podest mitten zwischen den Zuschauern behutsam mit Sand bestreute, oder der Kampf um Theben, der zu Technobeats mit Lichtschwertern ausgefochten wurde, sei es die zarte Liebesszene, als Antigone und ihr Geliebter Haimon sich auf dem Laufsteg zwischen den Zuschauern ein letztes Mal vor ihrem Tod begegneten, oder die Krönungsparty für Kreon, bei der das Volk von Theben ausgelassen zu YMCA tanzte – jede Szene fesselte, faszinierte, machte Spaß, bezauberte.

Der Kurs hat nicht nur gezeigt, wie man alle Register des Theaterzaubers zieht (Beleuchtung, Ton, Nebel, Vorbühne, Bühnenbild, Kostüme, chorisches Spiel, Tanz…), alle einzelnen haben auch schauspielerisch Großartiges geleistet.

 

Beeindruckende Textmengen

Das Volk von Theben (Sophie Becker, Gregor Bigeschke, Amely Blazek, Ron Georg, Dominik Koerth, Antonia Kurlinsky, Felix Schlegel, Jesko von Werder, Jan Ole Wollersheim) faszinierte durch immer wieder neue Formationen, durch Kampf- und Tanzszenen, durch chorisches, aber auch solistisches Sprechen und Handeln. In der Rolle von Polyneikes überzeugte Gregor Bigeschke als aufgebrachter, um sein Recht betrogener Bruder. Als seinen Bruder Eteokles, majestätisch und staatsmännisch, sah man Jan Ole Wollersheim grandios agieren. Immer wieder für beste Unterhaltung sorgten Kimo Achteresch und Alrik Keßler in den Rollen der beiden Wärter. Die um Fassung ringende Königin Eurydike, die sich am Ende aus Trauer das Leben nimmt, wurde von Antonia Kurlinsky ergreifend verkörpert. Orlando Geisel trat wortgewandt und selbstsicher als Kreons Sohn Haimon auf, Celia Giebing spielte zugleich zart und mutig eine wunderbare Version von Antigones Schwester Ismene.

 

Antigone sorgte für Gänsehautmomente

Den blinden Seher Teiresias entwickelte Jaan Ebbing als eine Figur zwischen Gott und Gandalf, die er genial auf der Bühne umsetzte. Geführt wurde er dabei von einem Kind, das als Gastrolle von Mona Merzenich (Klasse 6) liebevoll gespielt wurde. Herausragend war auch die Leistung von Sophia Rogosch, die als Antigone immer wieder für Gänsehautmomente sorgte. Last but not least zeigte Maximilian Glock auf beeindruckende Weise (und mit beeindruckender Textmenge!) den harten Herrscher Kreon als eine Figur zwischen Macht und Selbstzweifeln.

Dafür, dass Ton und Licht die richtige Stimmung erzielten, sorgten Kimo Achteresch, Ron Georg und Anna-Lena Grießler (Klasse 11). Für das Bühnenbild (Säulen, Thron, Nebelmaschine) und die Kostüme der Wärter danken wir der Freien Waldorfschule Marburg.

Chapeau an alle für eine großartige Bühnenshow!

(Nina Merzenich)

27. März 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/03/MG_2133b-e1774609563460.jpg 497 1000 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2026-03-27 12:09:242026-06-05 12:30:54Furcht ist eine Reaktion, Mut ist eine Entscheidung: DS 12 spielt Antigone

Zeitreise im Ruderboot: Die Steinmühle aus künstlerischer Sicht

Aktuelles, Ehemalige & Alumni, Kunst, Musik & Theater

Was ursprünglich als Ersatzleistung für eine Klausur gedacht war, entwickelte im Verlauf eine beeindruckende künstlerische Strahlkraft: Die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 13 erhielten die Aufgabe, in ihrer Abschlussarbeit auf 76 Jahre Steinmühlengeschichte zurückzublicken, die Gegenwart künstlerisch zu reflektieren und zugleich eine Vision für die Zukunft zu entwerfen. Das Ergebnis sollte als Wandbild den Innenbereich des Hauptgebäudes schmücken.

 

Von Einzelfiguren zum Gesamtbild

„Ganz erstaunlich, wie sich die Dynamik im Kurs von individuell gestalteten Einzelfiguren hin zu einem gemeinsamen Gesamtbild aller fünf Schülerinnen und Schüler entwickelte“, kommentiert Kunstlehrerin Ines Vielhaben den Entstehungsprozess. Schnell stand fest: Alle Figuren sollten in einem Boot sitzen. Dafür entschied sich die Gruppe für das Wagnis, lebensgroße Figuren in der aus der Street-Art – insbesondere durch Banksy – bekannten Stencil-Art-Technik anzufertigen.

 

Workshop in Gießen als Vorbereitung

Passend dazu nahm der Kurs an einem Workshop bei Kai Krieger von 3 Steps im Gießener HUETTE38 Art Hub teil. Mit den vorbereiteten Schablonen im Gepäck sprühten die Schülerinnen unter fachkundiger Anleitung das Ruderboot und die Figuren mit Graffiti-Sprühfarbe auf drei Bahnen glatter Wandfließtapete.

 

Inhaltlich vielschichtiges Werk

Inhaltlich ist das Werk vielschichtig: Die hinterste Figur symbolisiert mit einem schwarzen Antlitz die verblassenden Erinnerungen an Persönlichkeiten der Schulgemeinschaft. Die folgende Figur verweist auf die Erfolge im bedeutenden Steinmühlen-Bereich „Jugend forscht“ – dargestellt durch einen brodelnden Laborversuch. Die nächste Figur im charakteristischen roten Einteiler steht für die aktuellen Erfolge im Rudersport und die internationalen Siege, begleitet von der Deutschlandflagge als Zeichen des internationalen Kontextes. Eine weitere Figur, aus Pixeln zusammengesetzt, verkörpert die Zukunft, geprägt von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Der Steuermann schließlich richtet den Blick nach vorne und zeigt in eine hoffnungsvolle Zukunft. Auf seinem Trikot vereinen sich verschiedene Versionen früherer und aktueller Logos der Steinmühle.

 

Anbringung in der Abi-Mottowoche

In der Mottowoche des Abi-Jahrgangs gelang es, die Mitarbeitenden der Haustechnik für die Anbringung des Wandbildes zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Kunstkurs wurde das Werk im Hauptgebäude neben dem Eingang der Cafeteria installiert. Begleitet wurde die Aktion von ausgelassener Musik und Anerkennung durch andere Abiturientinnen und Abiturienten. Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Schülerinnen und Schülern – Cilia Evelbauer, Janice Houdek, Raphael Richard Miller, Nele Schultheis und Lina Zippel – sowie ihrer Kunstlehrerin Ines Vielhaben für die gelungene Umsetzung dieses außergewöhnlichen Projekts.

 

26. März 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/03/IMG_6913-scaled-1-scaled.jpeg 1462 1500 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2026-03-26 15:47:302026-06-05 12:32:33Zeitreise im Ruderboot: Die Steinmühle aus künstlerischer Sicht

Move & Relax, Lego, Kreatives: Klassen 10 bieten AGs für die Grundschule an

Aktuelles, Bilinguale Grundschule, Kunst, Musik & Theater

Im Rahmen des Projektunterrichts bieten die Klassen 10 der Steinmühle verschiedene AGs für Schülerinnen und Schüler der Bilingualen Grundschule an. Welche AGs im ersten Halbjahr stattfanden, ist in ihrer Zusammenfassung zu lesen:

„In diesem Schuljahr haben wir als Zehntklässler die Gelegenheit, im Rahmen des Projektunterrichts AGs für die Grundschule anzubieten. Die AGs finden in der Mittagspause der Grundschule statt. Im ersten Halbjahr haben wir unter anderem Folgendes umgesetzt:

  • In unserer AG „Move & Relax“ haben wir verschiedene Bewegungsspiele für Kinder der 1. und 2. Klasse angeboten. Wir haben darauf geachtet, dass die Kinder in der Gruppe viel Spaß hatten und ihre Interessen und Wünsche beachtet wurden.
  • Die Lego-AG war besonders beliebt, und es gab sogar zwei davon! Unsere Lego AG diente dazu, die Kreativität der Kinder zu steigern und eine entspannte Zeit statt dem üblichen Schulalltag zu bieten. Gleichzeitig gab sie uns einen Einblick in die Aufgaben von Lehrern/Erziehern. Insgesamt hat uns die AG sehr gut gefallen und wir hoffen, den Kindern auch!
  • In der zweiten Lego-AG haben wir ebenfalls viel gebaut und auch gespielt. Wir haben des öfteren Gruppenprojekte gemacht, wo wir größere Objekte gebaut haben. Aber auch auf freie Phasen haben wir geachtet, in denen jede/r das bauen konnte, was er oder sie gerade wollte.
  • In der Kreativ-AG haben wir viel gebastelt, getanzt und sehr viel Spaß gemacht. Es war herausfordernd, aber wir haben einige lehrreiche, wichtige und schöne Erfahrungen gesammelt.
  • In einer spannenden Detektiv-AG haben wir eine große Schatzsuche organisiert. Diese lösten die Kinder mit Hilfe von kleinen Rätseln. Sie hatten viel Spaß dabei, die über den Schulhof verteilten Rätsel zu lösen und waren besonders glücklich, als sie das Diebesgut gefunden hatten und behalten durften.

 

Spielerisch die Bedeutung von Verantwortung vermittelt

  • In unserer AG „Knüpf- und Fädelspaß“ haben wir Loombands und Perlenarmbänder gemacht sowie Armbänder geflochten. Wir haben mit vielen verschiedenen Materialien gearbeitet, es gab schöne Ergebnisse und die Atmosphäre war entspannt. Den Kindern und uns hat es sehr viel Spaß gemacht, und wir haben die Zeit zusammen genossen.
  • In der Spiele-AG war unser Ziel, den Kindern die Bedeutung von Gemeinschaft, Kooperation und Verantwortung durch verschiedene Spiele zu vermitteln – und das mit Erfolg! – Einige unserer AGs wird es auch im 2. Halbjahr wieder geben, aber in einer etwas geänderten Zusammensetzung. Wir freuen uns schon!“   (Stm)

8. Februar 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/02/Collage-Projekt-21.png 960 1280 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2026-02-08 18:55:032026-03-06 08:02:43Move & Relax, Lego, Kreatives: Klassen 10 bieten AGs für die Grundschule an

„Hände geben – Hände nehmen“: Kunst-LK übergab Fotoprojekt an Marburger Tafel

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater, Soziales Engagement

Zum diesjährigen 25jährigen Bestehen der Marburger Tafel erstellte der Kunst-LK der Steinmühle für die neuen Räume der Tafel fünf grossformatige Fotografien. Das dokumentarische Fotoprojekt „Hände geben – Hände nehmen“ entstand unter Mitwirkung von Cilia Evelbauer, Janice Houdek und Nele Schultheis im Rahmen des Kunstunterrichtes von Ines Vielhaben, die durch eine eigene Spende ermöglichte, dass die Fotos auf Aludibond aufgezogen wurden. Aktuell wurden die Werke an Bernd Holly übergeben, den ehemaligen Schulleiter der Steinmühle. Er engagiert sich seit Antritt seines Ruhestandes ehrenamtlich bei der Marburger Tafel.

 

10. Dezember 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/IMG_6258-e1765381004420.jpeg 720 1280 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2025-12-10 16:37:402026-03-06 11:46:48„Hände geben – Hände nehmen“: Kunst-LK übergab Fotoprojekt an Marburger Tafel

Fachübergreifendes Projekt aus Mathematik, Geografie und Kunst

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater, MINT, Steinmühle unterwegs

Um Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 ein Gefühl für Raum, Zeit und Dimensionen zu vermitteln, startete Mathelehrer Malte Klimczak ein Projekt, bei dem es um die Erstellung eines Planetenlehrpfades ging – direkt auf dem Schulgelände der Steinmühle!

 

Welche Länge haben 15 Millionen Kilometer?

Wie lang ist ein Meter? Wie lang ist ein Kilometer? Und welche für unser Vorstellungsvermögen kaum greifbare Länge haben 15 Millionen Kilometer? – Das kann man nicht zeigen, aber das Gefühl dafür kann man auch den Jüngsten im Gymnasium Steinmühle näherbringen: Entlang einer 300 Meter langen Strecke sollten die Planeten unseres Sonnensystems im richtigen Abstand zur Sonne platziert werden.

 

Kleingruppe wählte „ihren“ Planeten

Jeweils in einer Kleingruppe erstellten die Mädchen und Jungen auf dem Schulhof eine Station für einen Planeten ihrer Wahl. Schnell kam die Geografie ins Spiel: Wie groß und schwer ist der Planet? Wie weit ist er von der Sonne entfernt? Und wie lange würde man brauchen, um von der Erde dort hinzugelangen?

Mit den wichtigen Informationen wurden dann eine Infotafel und ein Modell des Planeten gestaltet – der künstlerische Aspekt. Mit Hilfe des Maßstabs, dass ein Meter auf dem Schulhof in Wirklichkeit 16 Millionen Kilometern im All entsprechen, wurde dann berechnet, wo der jeweilige Planet auf dem „Schulhof-Sonnensystem“ liegen müsste. Hier waren mathematische Fähigkeiten gefragt.

 

Planetensystem erklären in fünf Minuten 

Um die sehr großen Zahlen und ihre Bedeutung für Länge und Zeit verständlich zu machen, wurden anschauliche Vergleiche angestellt: Wie oft man um die Erde fahren müsste, wieviele Jahre man mit dem Auto unterwegs wäre und dergleichen mehr.

Weil hiervon bereits auch kleinere Kinder eine grobe Vorstellung entwickeln können, erläuterten die jungen Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Jahrgang 5 ihr Planeten-Projekt den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4 aus der Bilingualen Grundschule Steinmühle. Die Anforderung, hier nur wenige Minuten, aber so anschaulich wie möglich zu erläutern, meisterte der Jahrgang 5 mit Bravour. Dass die Vorbereitung der Unternehmung vorab mehrere Schulstunden in Anspruch genommen hatte, machte sich schnell in der Qualität bemerkbar.

Das tolle Projekt, das nicht nur interdisziplinäre Kenntnisse miteinbezog, sondern auch jahrgangs- und schulformübergreifend platziert wurde, muss als voller Erfolg bezeichnet werden. Einfallsreich, anspruchsvoll – und doch greifbar schon für die Jüngsten der Steinmühle.

Der Sonne, die oft fälschlicherweise als Planet bezeichnet wird, tatsächlich aber ein Stern ist, hat es am Veranstaltungstag jedenfalls gut gefallen. Sie verteilte ihre winterlichen Strahlen über dem Steinmühlengelände.

Angela Heinemann

 

8. Dezember 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/IMG_0497-e1765192222446-scaled.jpg 1061 1500 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2025-12-08 12:11:562026-03-06 08:22:32Fachübergreifendes Projekt aus Mathematik, Geografie und Kunst

Interkulturelles Familienfest in Cappel: Zusammen sind wir EINS

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater, Steinmühle unterwegs

Die Tische waren hübsch dekoriert, das Buffet wurde stetig erweitert, die Bühne war noch geschlossen. An den Wänden hingen Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen aus den beiden Stadtteilschulen – der Steinmühle und der Erich Kästner-Schule – sowie aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Raiffeisenstraße. Diese Gemälde und Skulpturen zeigten ein weites Spektrum auf – nicht nur, weil sie von Menschen unterschiedlichen Alters erdacht wurden, sondern auch, weil sie ganz unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen haben.

Eröffnet wurde das Interkulturelle Familienfest von Stadträtin Kirsten Dinnebier und Ortsbeirat Michael Korte in Vertretung des Ortsvorstehers Peter Hesse. Cappels Quartiersmanagerin Vanessa Binzen, die das Fest organisierte, führte durch das Programm. Die Clownin Gina Ginella übernahm danach die Bühne, es quietschte, rumpelte und fiel herab – genau das Richtige für die anwesenden Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Und für uns Erwachsene, traf sie doch immer den richtigen (schiefen) Ton, um ihr Publikum zu erheitern. So wurde mehr als dreimal herzhaft gelacht. Bei Köstlichkeiten auf dem Teller und in Tassen kam man zusammen und ins Gespräch. Es war ein schöner Nachmittag.

Katrin Reichel

 

Auf der Veranstaltung zeigte die Steinmühle verschiedene Exponate zum Thema. Die Kunstwerke stammten von Ella, Paul, Hannah, Josephine, Arvid (ehemaliger LK 13, Rado) und Cilia (jetzt LK 13 Vielhaben).

27. Oktober 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/10/IMG_2305.jpg 462 640 aheinemann https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png aheinemann2025-10-27 08:28:492026-03-06 12:26:21Interkulturelles Familienfest in Cappel: Zusammen sind wir EINS
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