Das ist sensationell: Jan Konwerski und Lisa Schreier, Elftklässler im plus-MINT-Programm des Internats Steinmühle, haben mit ihrem Wärmepumpenmodell beim School-Lab-Wettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den 2. Platz gewonnen.

„Wir freuen uns sehr über diesen großartigen Erfolg“, kommentierten Projektbetreuerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, gleichzeitig MINT-Koordinatorin an Schule und Internat Steinmühle, Geschäftsführer Dirk Konnertz und Schulleiter Björn Gemmer.

Der Begriff der Wärmepumpe ist in aller Munde, die Technologie selbst in vielen Gebäuden. Was die Anteile angeht, liegt die Abdeckung mit Wärmepumpen in Deutschland bei rund 6 Prozent aller Häuser. Obwohl viele ausgefeilte Geräte dem Markt zur Verfügung stehen, bleiben angesichts dieser Daten innovative Ansätze von Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern weiterhin wichtig. Nur so können dieses Gebiet weiterentwickelt, der Stellenwert der Technologie unterstrichen und das Thema weiter in die Zukunft hineingetragen werden.

 

Die Aufgabe: Der Bau machanischer oder virtueller Modelle

Der DLR-School-Lab-Preis 2026 war ein Schülerwettbewerb zum Thema klimaneutrale Wärmepumpen.

Das Thema lautete „Mit der Wärmepumpe zur CO2-Minderung.“
Die Aufgabe für die Schüler war es, die Funktion einer Wärmepumpe nach dem Brayton-Prozess zu erklären und als Modell zu bauen.
Dies erfüllten Teams aus den Klassen 6 bis 12 durch Konstruktion mechanischer oder virtueller Modelle.

Im Namen des DLR lud Dr. Thomas Fester von der Projektleitung die beiden Nachwuchsforschenden der Steinmühle zur Preisvergabe ins DLR nach Zittau ein. Sie durften von dort viele neue Eindrücke, zahlreiche Informationen und ein Preisgeld in Höhe von 700 Euro mit nach Hause nehmen.

 

Durch das Ergebnis bei dem rennommierten Wettbewerb unterstreicht die Steinmühle, die mit Rudern und Reiten unter anderem auch sportliche Schwerpunkte ermöglicht, ihren guten Ruf als plus-MINT-Internat.

(Angela Heinemann)

 

Im Rückblick auf das zweite Schulhalbjahr informieren wir über das ein oder andere weitere schulische Highlight.

In gewohnt engagierter Weise vertraten uns unsere Schülerinnen und Schüler auf verschiedenen MINT-Wettbewerben.

Erfolge erzielte die Steinmühle zum Beispiel im Wettbewerb um den MarBiNa-Nachwuchspreis. Diese Abkürzung steht für „Marburger Förderpreis Bio- und Nanotechnologie“.

Das Oberthema der Ausschreibung war „Ernährung“. Beide teilnehmenden Gruppen der Steinmühle aus dem Jahrgang 11 und dem Jahrgang 5  konnten jeweils den Sieg für sich verbuchen und werden demnächst an einer Führung bei der Firma MULTIVAC in Dautphetal bzw. am Max Planck Institut für terrestrische Mikrobiologie teilnehmen.

 

Mensa-Check, Wackelpudding, Ananas und Kiwi

Die Gruppe „Mahlzeit-Matritzen“, bestehend aus Jan Konwerski, Lisa Marie Schreier und Emanuel Mindrescu (alles plusMINTler der 11d), hatte sich mit dem Thema “Mensa-Check” beschäftigt.

Die zweite Gruppe, die StoneMINTis Marietheres Schwabe & Aurelia Wild (aus der 5i) widmete sich dem Thema “Wackelpudding mit Ananas und Kiwi – geht das?

Am Ende des Beitrags geben zwei Poster Aufschluss darüber, an welchen Fragestellungen die Schülerinnen und Schüler genau gearbeitet haben.

 

Ziel ist die Begeisterung für die MINT-Fächer

Ziel des Wettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen und Schularten in Stadt und Landkreis für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

Partner des Events sind der Landkreis Marburg-Biedenkopf, das Chemikum Marburg, die Universitätsstadt Marburg sowie das Schülerforschungszentrum Mittelhessen.

Unsere Fotos zeigen die siegreichen Arbeitsgruppen der Steinmühle, auch zusammen mit Landrat Jens Womelsdorf und dem Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, sowie alle Teilnehmenden unserer Schule zusammen mit Projektbetreuerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf.

(Heinm)

 

Am letzten Montag des Schuljahres versammelte sich die gesamte Grundschule zum gemeinsamen Morgenkreis, um das Schuljahr in besonderer Weise ausklingen zulassen. Zunächst wurden Schülerinnen und Schüler für ihre hervorragenden Leistungen beiden Bundesjugendspielen geehrt. Mit großem Applaus erhielten sie Urkunden für ihre besonderen Erfolge und stellten sich zusammen mit ihrer Lehrerin Nikki Johnson zum Foto.

 

Eine wichtige und verlässliche Bezugsperson

Ein besonders emotionaler Moment war die Verabschiedung unseres Junior Assistants Cameron Carr aus Schottland. Cameron unterstützte unsere Schule während des gesamten Schuljahres mit außergewöhnlichem Engagement. Er begleitete den Englisch- und Sportunterricht, unterstützte Kinder im Schulalltag und war besonders für Schülerinnen und Schüler mit sozialen oder emotionalen Herausforderungen eine ruhige und verlässliche Bezugsperson.

 

Die schottische Heimat nähergebracht

Während der Internationalen Projektwoche begeisterte er die Kinder außerdem mit einem Projekt über seine schottische Heimat und brachte ihnen Sprache und Kultur auf authentische und lebendige Weise näher. Sein Einsatz, seine Hilfsbereitschaft und seine herzliche Art haben unsere Schulgemeinschaft bereichert und werden uns sehr fehlen.

Außerdem verabschiedeten wir einige Kinder, die unsere Schule aufgrund eines Umzugs verlassen werden. Gemeinsam blickten wir auf die schöne gemeinsame Zeit zurück und wünschten ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute.

Der gemeinsame Morgenkreis war ein gelungener Abschluss des Schuljahres und zeigte einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft, gegenseitige Wertschätzung und das gemeinsame Feiern von Erfolgen für unsere Grundschule sind.

(Lorraine Herrmann)

 

Es erhielten Urkunden für die Bundesjugendspiele (Titelfoto):

Hintere Reihe: Anton, Henri, Oskar, Karl, Noam, Ruben, Leon, Mick
Vordere Reihe: Nikki Johnson, Florian, Philipp, Nors, Mariella, Philine

 

Es wurden von Julia Daube und Lori Herrmann verabschiedet: Leon und Oliver

Kinder und Lehrkräfte verabschiedeten sich von Cameron Carr aus Schottland.

 

Die Bilinguale Grundschule Steinmühle ehrte kurz vor Sommerferienbeginn ihre Siegerinnen und Sieger des Känguru-Wettbewerbs. In diesem mathematischen Format knobeln Grundschulkinder meist in den Klassen 3 und 4 dezentral an ihren Schulen und widmen sich spannenden, logischen und oft humorvollen Mathe-Aufgaben. Es handelt sich um einen Multiple-Choice-Wettbewerb, bei dem das logische Denken und der kreative Umgang mit Zahlen im Vordergrund stehen.

Gefragt sind Knobeleien, geometrisches Vorstellungsvermögen und clevere Schätzungen.

Ziel ist der Spaß an Mathematik. Der Wettbewerb soll zeigen, dass Mathe mehr ist als nur Rechnen und auch außerhalb des klassischen Unterrichts Freude bereiten kann.

Den ersten Preis in Klasse 3 holte Yimo (rechts).

Von links nach rechts: Auf den ersten Platz in Klasse 4 kam Florian. Dritte Preise in Klasse 4 fielen auf Emanuel, Letitia, Yucheng und Marta. 

(Heinm)

Die Anmeldung für das europäisch anerkannte französische Sprachzertifikat DELF war dieses Jahr vor allem beim Anfangsniveau A1 sehr gefragt und 15 Schülerinnen und Schüler aus Klasse 8 absolvierten mit sehr hohen Punktzahlen ihre erste DELF-Prüfung mit dem Niveau A1.

Wir freuen uns über die bestandene Prüfung von Armin Barikbin, Paul Buchta, Benedikt Busch, Johannes Figiel, Charlotte Hanefeld, Lotte Hoffmann, Nike Hütte, Anna Köller, Mika-Sophie Körner, Anna Otto, Thomas Pfotenhauer, Annamirl Pierenkemper, Madeleine Prohaska, Margarete Rothmann, Ida Schmenk.

Auch in den höheren Jahrgängen gab es erfolgreiche Abschlüsse. Helene Steidl aus Klasse 10 schaffte das Niveau A2,  und B1 konnten Sophie Böhm, Maria Schul und Luna Körner erreichen. Mit ein paar Trainingseinheiten im Unterricht und einigen individuellen Übungseinheiten zu Hause haben die Schülerinnen und Schüler die Herausforderung gemeistert.

Die mündliche Prüfung fand an einem Freitagnachmittag in Gießen statt, die schriftliche dann in der Steinmühle an einem Samstagvormittag. Wir freuen uns über dieses außerschulische Engagement und gratulieren allen sehr herzlich.

Félicitations!

 

Auf dem Foto (Reihe vorne von links): Johannes Figiel, Anna Otto, Annamirl Pierenkemper, MargareteRothmann, Charlotte Hanefeld, Mika-Sophie Körner.

Reihe hinten von links: Armin Barikbin, Thomas Pfotenhauer, Paul Buchta, Benedikt Busch, Lehrerin Kristina Sokoli, Sophie Böhm, Luna Körner, Maria Schules.

Es fehlen: Helene Steidl, Lotte Hoffmann, Anna Köller, Nike Hütte, Ida Schmenk.

(Kristina Sokoli)

 

Eine junge Truppe – und schon so ehrgeizig: Gleich drei Medaillen brachten die Aktiven des Steinmühlen-Ruderteams vom Ruder-Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ aus Kassel mit.

„Die Vorentscheidung fiel am Samstag, als sich alle Teams für die Finals qualifiziert hatten“, schwärmt Cheftrainer Martin Strohmenger („Stromi“) von den jungen Athletinnen und Athleten. Das Ergebnis war umso beachtlicher, als alle es schafften, sich leistungsmäßig von ihrer besten Seite zu zeigen – und das auf Basis unterschiedlicher Leistungsstufen.

 

Die Steinmühle war mit 12 plus 2 Aktiven am Start

12 Athletinnen und Athleten sowie 2 Ersatzruderer und Helfer waren am Wochenende am Stützpunkt eingetroffen. Die Ruderer fighteten bei sengender Hitze um alles oder nichts. Dass im dicht besetzten Starterfeld jeder Teilnehmende auf dem Treppchen landen würde, war eher nicht zu erwarten. „Da wächst eine wundervolle Truppe heran“, war Trainer Martin Strohmenger voll des Lobes für die jungen Aktiven, als sich der Erfolg abzeichnete. Gleichzeitig würdigte er den Support der vielen mitgereisten Eltern.

 

Mit drei Bronzemedaillen im Gepäck zurück an die Lahn

Platz 3 (Bronzemedaille) in der Wettkampfklasse 3 im Dopppelvierer mit Steuerfrau (13/14 Jahre) holten: Lotta Funk, Freya Dorndorf, Lara Khatib, Emma Schütt, Steuerfrau Hanni Fuchs.

Ebenfalls Platz 3 und damit gleichermaßen Bronze erruderten in der selben Altersklasse im Jungen Gig-Doppelvierer: Ole Brutzer, Julian Lange, Jakob Heck, Ricardo Tapia, Steuermann Mika Nordwald.

Ebenso Platz 3 und damit abermals die Bronzemedaille errangen in der Wettkampfklasse 2 im Doppelzweier (15-17Jahre): Julian Steinkamp, Vincent Pfarr.

Johannes Figiel und Lara Burk waren als Ersatzleute und Helfer mit von der Partie. Ihr großartiger Einsatz sowie das hohe Engagement von Michael Neirich als Koordinator des Schulruderns und Maurits Juhre (FSJ’ler Rudern) können nicht genug gewürdigt werden.

 

„Wir sind auf dem richtigen Weg“

„Unser Neustart ist sichtbar geworden“, zeigt sich der Trainer zufrieden und registrierte, dass einige Teilnehmende trotz Widrigkeiten kurzfristig die Entscheidung zur Teilnahme getroffen hatten, um das Momentum zu nutzen.

 

Trotz allem: Einige leistungsfähige Ruderer fehlten

„In der vorhergehenden Trainingswoche an unserem Stützpunkt in Mannheim waren es 33 Schülerinnen und Schüler gewesen, die sich erprobt hatten, aber letztlich hatten einige nicht den Mumm zum Start in Kassel“, schildert „Stromi“ den kleinen Wermutstropfen. Er ist sicher: „Von den Daheimgebliebenen hätte der eine oder die andere noch Potenzial gehabt; es sind auch leistungsfähige Ruderer zu Hause geblieben“. Das wolle man künftig organisatorisch etwas durchdenken. Martin Strohmenger freut sich aber, dass der Auftritt der Steinmühlenruderer nach langer Abstinenz bei Jugend trainiert für Olympia auch schon jetzt einen solchen Erfolg erbracht hat. „Ihr habt erstklassig performt. Da beginnt eine Bewegung. Vielen Dank an alle“.

(Angela Heinemann)

 

 

Beim diesjährigen Fußballturnier der Marburger Grundschulen zeigten unsere Schülerinnen und Schüler großen Einsatz, Teamgeist und jede Menge Freude am Spiel.

Mit spannenden Partien, großem Kampfgeist und vielen schönen Fußballmomenten vertraten unsere Mädchen- und Jungenmannschaften der Bilingualen Grundschule die Steinmühle hervorragend. Besonders aufregend wurde es in den entscheidenden Platzierungsspielen: Sowohl die Mädchen als auch die Jungen bewiesen starke Nerven und konnten ihre Spiele im Elfmeterschießen für sich entscheiden.

 

Mädchen auf hervorragendem Platz 3

Unsere Mädchenmannschaft erreichte einen hervorragenden 3. Platz und durfte sich über einen Platz auf dem Podium freuen. Die Jungen belegten nach einem engagierten Turnier den 9. Platz.

 

Kinder punkteten mit Zusammenhalt und Fairness 

Noch wichtiger als die Platzierungen waren jedoch der Teamzusammenhalt, die Fairness und die Begeisterung, mit der alle Kinder auf dem Platz standen. Wir sind sehr stolz auf die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler und freuen uns über einen gelungenen Turniertag mit vielen tollen Erfahrungen und gemeinsamen Erfolgen.

Herzlichen Glückwunsch an beide Teams!

(Max Theermann)

 

Diesmal war es die Bühne statt des Klassenzimmers: Am Mittwochabend, 10. Juni, fand an der Steinmühle der erste Marburger SchulSlam statt. Dreizehn Schülerinnen und Schüler von drei Marburger Gymnasien stellten sich mit selbst geschriebenen Texten dem Publikum – und einem Slam-üblichen Wertungsverfahren: Über den Einzug ins Finale entschied das Publikum mit seinem Applaus.

Hinter der Premiere steht eine Kooperation der Elisabethschule (Ute Trautwein), des Gymnasiums Philippinum (Christian Steiner) und der Steinmühle (Kristina Sokoli und Björn Wagner), die zunächst an jeder Schule einen Schreibworkshop durchgeführt hatten. Die dabei entstandenen Texte fanden ihren Weg dann auf die Bühne.

 

Bestsellerautorin Leah Weigand erklärte, wie Poetry Slam funktioniert

Moderiert wurde der Abend von der Marburger Spoken Word Künstlerin und Bestsellerautorin Leah Weigand, die dem Publikum zunächst erklärte, wie ein Poetry Slam überhaupt funktioniert: nur eigene Texte, maximal 6 Minuten, keine Requisiten – und ca. 130 Personen im Publikum, das am Ende durch „Erklatschen“ des Siegers auch zur Jury wird.

Inhaltlich nahmen die jungen Poetinnen und Poeten kein Blatt vor den Mund. Ihre Texte kreisten um Themen wie Respekt und Gleichberechtigung, um mentale Gesundheit, die großen Fragen und den Sinn des Lebens – Themen, die das überwiegend junge Publikum sichtlich berührten. In der Vorrunde traten insgesamt neun Künstlerinnen, Künstler oder Teams an; in einer Pause konnten die Gäste die im Raum aufgehängten Texte in Ruhe nachlesen und miteinander ins Gespräch kommen.

 

Elisabethschule, Philippinum und Steinmühle im Rennen

Die Elisabethschule war mit Rou AbdAlrahman, dem Duo Nikas Schmidt und Leonie Schultz sowie dem Trio Maria Traute, Jara Jahn und Louis Klöck vertreten. Das Philippinum schickte Mara Dumitru und Louise Malévé ins Rennen. Für die Steinmühle gingen Christabel Okafor, Marie Grosse, Sophia Hach sowie das Duo Ida Kraft und Lennard Kröger an den Start.

Nach den Vorrunden ermittelte das Publikum zuerst drei Finalteilnehmende, die mit einem zweiten Text nochmal alles gaben. Am Ende setzte sich Marie Grosse durch und gewann damit den ersten Marburger SchulSlam.

 

Projekt gefördert durch das HBB

Möglich war der reibungslose Ablauf durch das Technik-Team „Sound&Light“ der Steinmühle. Gefördert wurde das Projekt durch das Büro des Hessischen Innovations- und Beratungsnetzwerks für Begabungsförderung (HIBB), das als Teil des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen für die Förderung von Talenten zuständig ist.

Dass mit diesem ersten SchülerSlam noch nicht Schluss sein darf, lag nach dem Applaus des Abends nahe: Der erste Marburger SchulSlam zeigte, wie viel Mut, Wortgewandtheit und offene Fragen in jungen Menschen stecken – und dass Marburgs Schulen dafür gern gemeinsam eine Bühne bauen.

(Björn Wagner/Kristina Sokoli)

Puuh, war das eine Hitze! Aber trotz der hohen Temperaturen bilanzierte die Steinmühle an ihrem Sporttag der Sekundarstufe I ein tolles Event – ohne Verletze oder unangenehme Vorkommnisse. Das deutet darauf hin: Eltern und Sportlehrkräfte haben den Nachwuchs gut auf die erschwerten Rahmenbedingungen vorbereitet! „Die Kids haben richtig gut und engagiert teilgenommen“, freute sich Schulsportkoordinator Marcel Kalb.

Die Schülerinnen und Schüler hatten an diesem Tag ein Völkerballturnier zu bestreiten, ein Fußballturnier der Jungs und Mädchen und ein 3×3 Basketballturnier. Außerdem standen ein Ultimate Frisbee Turnier und ein Beachvolleyballturnier auf dem Programm. Zuvor waren viele Kinder in den Sprint- und Laufdisziplinen (50, 75, 100, 800m) gestartet, um ihre Werte für das Sportabzeichen zu erlaufen.

Die Fotos von Björn Wagner vermitteln einen Eindruck der Veranstaltung.

(M. Kalb/A. Heinemann)

In jeder 7. Klasse der Steinmühle steht Rudern auf dem Programm. Wegen dieses sportlichen Schwerpunktes führten die vier Klassen 7 auch in diesem Jahr beim Sporttag der Sekundarstufe I das Ruderevent am Bootshaus der Steinmühle durch.

Das Ruderteam der Steinmühle hat das Konzept des Ruderevents der letzten Jahre zum neuen Konzept „Steinmühlen Frühlings Ergo & Gig-Cup“ weiterentwickelt. Für dieses modifizierte Modell startete also die Premiere.

 

Was geändert wurde:

Das neue Konzept besteht aus einem Dreikampf mit folgenden Wettbewerben, die sich ausschließlich an ruderspezifischen Wettkampfformen orientieren:

Ruder-Ergometer-Challenge über 250m

Ruderrallye Monte Carlo im Gig*)-4er: über eine Strecke von 500m geht je ein Mixed Gig-
Boot pro Klasse an den Start.

250m Gig-Boot-Sprint: zwei Mixed Gig-Boote pro Klasse ermitteln im Vorlauf nach dem Prinzip Time-Trial-Ausscheidung die vier Halbfinalisten. Ab dem Halbfinale wird im direkten Vergleich das Siegerboot ermittelt.

Trotz geringer unterrichtlicher Vorbereitungszeit zeigten die Schülerinnen und Schüler teils herausragende Leistungen, berichtete Organisator Michael Neirich. Der Wettkampftag war daher von großem sportlichem Engagement geprägt und das schöne Wetter sorgte zusätzlich für gute Stimmung. Beeindruckend war auch, dass sich die Schülerinnen und Schüler bei allen Wettkämpfen gegenseitig anfeuerten. – Eine schöne Geste, die trotz Wettkampfsituation den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler dokumentierte!

Herzlichen Dank allen Kolleginnen und Kollegen, die bei der Organisation mithalfen und Fotos lieferten!

(M. Neirich/A. Heinemann)

 

Nachfolgend die Ergebnisliste des Steinmühlen Frühlings Ergo & Gig Cup 2026:

 

Ergebnis Ergometer 250m

Mädchen:
1. Platz: Dana Schleich 7i
2. Platz: Clara Koch 7c
3. Platz: Lara Burk 7c – Anouk Sedlmayr 7a – Romilda Baralis 7c

Jungen:
1. Platz: Julian Lange 7b
2. Platz: Titus Lampert, 7a – Jakob Heck 7b
3. Platz: Leo Niederhöfer 7c

 

Ergebnis „Monte-Carlo“ Wettbewerb Gig-Boot
1. Platz: 7c Hannes Sondergeld, Ole Brutzer, Romilda Baralis, Johanna Schütte, Theodor Weber
2. Platz: 7a Tabea Moses, Anouk Sedlmayr, Finja Porth, Philipp Zschau, Mika Nordwald
3. Platz: 7b Miranda Lammerskötter, Justus Böth, Leo keil, Yiheng Liang, Noe Becker

 

Ergebnis „250m Sprint“ Wettbewerb Gig-Boot
1. Platz: 7i Ismail Özmen, Noah Gavrilas, Emmanuel Sarumi, Dana Schleich, Nika Jablonski
2. Platz: 7i Nic Dohmen, Alea Stübner, Aurelia Thielicke, Gianluca Schneider, Ricardo Tapia Gehring
3. Platz: 7b Maximilian Bliemel, Philipp Leont, Jakob Heck, Alisa Neufeld, Nora Rettig

 

Ergebnis Klassenwettbewerb „Schnellste Ruderklasse“
1. Platz: 7b
2. Platz: 7a
3. Platz: 7c
4. Platz: 7 i

Zur Erläuterung:

*) Gig-Boot (kurz: Gig) ist schneller robuster Ruderbootstyp. Es zeichnet sich durch seine breitere und stabilere Bauweise im Vergleich zu schmalen Rennbooten aus und ist das Standardboot für den Breitensport, die Ausbildung und das Wanderrudern.