Winterkonzert: Überaus hohe Nachfrage sorgte für volles Forum
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Es gab “standing ovations” – und das ist bewusst doppeldeutig gemeint. Beim Abend des Winterkonzertes hatte das Forum seine Kapazitätsgrenze überschritten, so viele Besucherinnen und Besucher wollten die Akteurinnen und Akteure dieses Abends in Aktion sehen und hören. Die überaus hohe Nachfrage nach unserer musikalischen Jahresabschlussveranstaltung war dem Umstand geschuldet, dass sowohl Grundschulkinder als auch praktisch alle Gymnasialjahrgänge an der Programmgestaltung beteiligt waren. Jeder brachte Angehörige mit – und schon war unser Veranstaltungssaal voll!

Erstmals standen die Kinder unserer Bilingualen Grundschule bei einem Steinmühlen-Winterkonzert auf der Bühne und eroberten mit ihrem Gesang die Zuschauerherzen. Für alle Beteiligten ein sehr berührender Moment. Die im Programm nachfolgende Bläserklasse 6 machte auf ihren Instrumenten schon fast einen routinierten Eindruck und man merkte ihrem Spiel positiv an, dass schon der eine oder andere Auftritt hinter den Schüler*innen lag.

Auch die AG Kammermusik begeisterte wieder einmal mit ihren Beiträgen und erntete viel Applaus. Gleiches galt für die Konzertband, die verschiedene eingängige Musiktitel professionell darbot. Für kräftige Rhythmen, die das Publikum sichtlich einfingen, sorgten die Trommler*innen des Jahrgangs 10 unter engagierter Anleitung von Kerstin Itzenhäuser.

Im Anschluss an die südamerikanischen Klänge füllte sich neben dem Zuschauerbereich nun auch die Bühne mit Menschen. Der 120köpfige Oberstufenchor bewies Stimmvolumen und präsentierte Klassiker wie “Hit The Road, Jack” oder “Bohemian Rhapsody” zusammen mit der Oberstufenband.

Ein herzliches Dankeschön gebührt neben allen Schülerinnen und Schülern der Organisatorin Ulrike Wilmsmeyer und der gesamten Fachschaft Musik, die dieses eindrucksvolle musikalische Ereignis gemeinsam möglich gemacht hatten.

Basketballer beendeten Regionalentscheid mit gutem Platz 3
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Nachdem sich die Steinmühlen-Basketballer der Wettkampfklasse II erfolgreich im Kreisentscheid durchsetzen konnten, folgte kurz vor Weihnachten die Fortsetzung im Regionalentscheid. Unter der Führung des Coaches Jonas Neirich wurden auch für diesen Entscheid die Ziele hoch gesteckt.

In der Gruppenphase wurde der 2. Platz angestrebt, um sich nicht hier schon völlig auszupowern.

Das erste Spiel gegen Alsfeld gewann das Team, wie erwartet, mit 35:10 Punkten. “Auch im zweiten Spiel gegen die Mannschaft aus Limburg konnten wir erfolgreich mit 50:28 Punkten siegen,” berichtet Marc Bepperling.

Der stärkste Gegner, die Liebigschule aus Gießen, stand der Steinmühle im dritten Spiel der Gruppenphase bevor. Marc Bepperling: “Wir versuchten zumindest am Anfang gegenzuhalten, stellten aber im Spielverlauf sehr schnell um und wollten die Kräfte unserer Spieler schonen. Wir verloren das Spiel mit 10:33 Punkten, beendeten aber immerhin wie geplant die Gruppenphase mit Platz 2”.

Spaßiges Turnier-Ende

Im Halbfinale musste das Steinmühlenteam dann gegen den Gruppenersten der anderen Gruppe spielen: “Die Humboldtschule stellte sich als ein ebenbürtiger Gegner heraus und es war vermutlich das spannendste Spiel für uns.” Die Mannschaften schenkten sich wenig und es blieb bis zur letzten Minute spannend. Beim Stand von 32:34 für die Humboldtschule mit nur 7 Sekunden auf der Uhr entschied sich die Steinmühle für eine Auszeit und wollte mit einem 3er auf Sieg spielen. Der „Carrier“ Hannes Bergmann nahm sich dieser Aufgabe an, doch leider konnte er den 3er nicht netzen. “Somit mussten wir uns mit 32:34 Punkten geschlagen geben,” resümiert Marc Bepperling rückblickend.

“Im Spiel um Platz 3 und 4”, so berichtet er weiter, “konnten wir uns aber erfolgreich in einem sehr spaßigen Spiel mit 32:12 durchsetzen und beenden den Wettkampf mit einem guten dritten Platz.”

Das Team bedankt sich bei Jonas Neirich und Michael Neirich für ihr Engagement und die tolle Arbeit mit der Mannschaft. Marc Bepperling: “Hervorheben möchten wir die durchweg überdurchschnittliche Leistung von Hannes Bergmann, der das Team sehr stark unterstützt und nach vorn gebracht hat. Mit viel Expertise im Bereich Basketball waren Anton Schneider, Luka Hartmann und Jonah Schorm ebenfalls eine große Unterstützung und konnten das Team mit ihrer Erfahrung von vergangenen Wettkämpfen gut unterstützen. Ein großer Dank geht auch an Eren Pektas, der die Stimmung in der Mannschaft zu jeder Zeit aufrecht erhält. Natürlich bedanken wir uns bei allen Spielern und sind stolz auf die erbrachte Leistung der Mannschaft. Wir wünschen allen einen guten Start in das neue Jahr.”

Spieler:
Hannes Bergmann
Pablo Mediavilla
Luka Hartmann
Anton Scheider
Fabian Seidel
Eren Pektas
Leo Tschentke
Xaver Teres Loytved
Jonah Schorm

Coaches:
Jonas Neirich
Michael Neirich
Marc Bepperling

 

Weihnachtsfeier der Klassen 5 und 6: Musik, Gesang und ein sozialkritisches Kunstmärchen
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Die gemeinsame Weihnachtsfeier der Jahrgänge 5 und 6 ist in jedem Jahr ein ganz besonders feierlicher Anlass. Kommen doch Schüler*innen und Eltern im weihnachtlich geschmückten Forum zahlreich zusammen, um gemeinsam an dekorierten Tischen Kaffee, Gebäck und das Programm zu genießen. “Man kann nur staunen, wie die Bläserklasse 5 schon nach wenigen Wochen in der Lage ist, ihre Instrumente zu bedienen”, schwärmte Schulleiter Bernd Holly von dem Ensemble, das unter Leitung ihres Lehrers Andreas Jamin auftrat. Der Gesang der jüngsten Steinühlengymnasiasten “Gloria in Excelsis Deo” stand der Musik um nichts nach. Hier hatten unter anderem Ulrike Wilmsmeyer und Frank Wemme für die Vorbereitungen Sorge getragen. Weitere Lehrkräfte arrangierten mit den Schüler*innen die Aufführung des Kunstmärchens “Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern” von Hans Christian Andersen als Schattenspiel. – Eine Erzählung über ein kleines Mädchen, das in der kalten Silvesternacht den Tod findet. In diesem Stück, mit dem eine große Portion Sozialkritik transportiert wird, überzeugten die Schüler*innen Jana Farsch, Paul Fischer, Simon Glowacz und Anna Harnisch.

Französisch-Zertifikat DELF am Gymnasium Steinmühle
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Seit dem Jahr 2005 beteiligt sich die Steinmühle an der Durchführung des europäisch anerkannten Sprachenzertifikats DELF, das den Absolventen entsprechend des jeweiligen Lernjahres ihre Kompetenzen in den Bereichen Lese- und Hörverstehen sowie freies Sprechen und Textproduktion bescheinigt.
Wir freuen uns, dass in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus Mittel- und Oberstufe an dieser Prüfung erfolgreich teilgenommen haben und nun die echten Diplome der Französischen Regierung endlich ausgehändigt werden konnten:
Etienne Harder, Alexander Seip und Marlon Morin haben das Niveau A2 mit hervorragenden Ergebnissen gemeistert, Lea Posingies und Julia Scheibli konnten überdurchschnittlich gute Ergebnisse auf der Stufe B1 vorweisen und Janina Seip sowie Chantal Harder haben sich an das schwierigste Niveau B2 herangewagt und mit Bravour bestanden.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

(Die B1-Kandidatinnen Lea Posinigies und Julia Scheibli fehlen leider auf dem Bild)

Die 2. Leseolympiade der 6a (jetzige 7a) von April bis Ende Juli 2019 war noch erfolgreicher
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Da die erste Leseolympiade der jetzigen 7a mit gesamt über 139.000 gelesenen Seiten so erfolgreich war und mich einige Schüler/innen der Klasse fragten, ob wir nicht nochmal eine Leseolympiade machen könnten, haben wir in den 14 Wochen vor den Sommerferien eine zweite, etwas modifizierte Leseolympiade durchgeführt. Damit auch die noch nicht so lesestarken Schüler/innen, eine Chance haben, bei der Leseolympiade ebenso erfolgreich sein zu können wie die lesestarken, denen das Lesen ohnehin leicht fällt, sind wir diesmal vom individuellen Seitendurchschnitt pro Woche der letzten Leseolympiade ausgegangen, den es zu erzielen bzw. zu steigern galt. Jeder, der dieses Ziel in der Woche erreicht hat, hat dafür 100 Punkte bekommen, mit dem Ziel 1500 Punkte am Ende der Olympiade zu erreichen. Zusatzpunkte gab es für alle weiteren 100 gelesenen Seiten und wenn man es schaffte, seinen Durchschnitt zu verdoppeln, zu verdreifachen usw. Immerhin ist es 16 Schülern gelungen, konsequent ihren Durchschnitt und mehr gelesen zu haben. Das ist äußerst erfreulich, gerade wenn man bedenkt, dass in der 5. Jgst. 16 Schüler/innen angaben, nie oder nur selten zu lesen und gerade weil die Schüler/innen bereits bei der ersten Leseolympiade so gut abgeschnitten haben. Viele haben sogar noch deutlich mehr als bei der ersten Leseolympiade gelesen. Gesamt hat die Klasse in diesen 14 Wochen 222.447,5 Seiten gelesen, womit sie ihr Endergebnis fast verdoppelt hat. Besonders erfreulich ist, dass einige Schüler, denen das Lesen äußerst schwer gefallen ist, es geschafft haben, in einer Woche bis zu 2300 Seiten gelesen zu haben. Gerade diese Schüler/innen, die mit dieser Leseolympiade den Schritt vom Nichtleser zum Leser geschafft haben, können daher unfassbar stolz auf sich sein. Den 1. Platz der zweiten Leseolympiade belegte diesmal Lilly Peters mit 9750 Punkten und 32.266 gelesenen Seiten (vorher 18.432 Seiten), gefolgt von Livia Schulze mit 9500 Punkten und 36.972 gelesenen Seiten (vorher 27.381 Seiten). Damit erzielte Livia erneut den Rekord an gelesenen Seiten. Den 3. Platz, ebenfalls knapp hinter den ersten beiden Plätzen, belegte Rebecca Zenker mit 9000 Punkten und 33.541 gelesenen Seiten (vorher 25.044 Seiten). Den 4. Platz und damit besten Platz der Jungen belegte mit 7400 Punkten und 12.983 gelesenen Seiten (vorher 1730 Seiten) Lasse Hühn, der mit einem Lesedurchschnitt von 91 Seiten bei der ersten Olympiade nun einen Lesedurchschnitt von 927 Seiten erreicht hat. Neben den genannten Schülern haben es noch folgende Schüler geschafft, die 5000 Punkte zu knacken, nach meiner Prognose habe ich nur bei drei Schülern damit gerechnet: Hanna Schmidt-Dege mit 7250 Punkten und 25.697 gelesenen Seiten (vorher 10.350 Seiten), Amelie Laukel mit 7200 Punkten und 22.657 gelesenen Seiten (vorher 13.679  Seiten), und Henry Just mit 6450 Punkten und 20.367 gelesenen Seiten (vorher 12.252 Seiten). Eine weitere signifikante Steigerung des eigenen Durchschnittswertes erzielten Marie Agel (6177 Seiten, vorher  1109 Seiten), Leon Schmidt (7367,5 Seiten, vorher 3668 Seiten ) und Piet Laufhütte (2934 Seiten, vorher 611 Seiten), letzterer mit einem Seitendurchschnitt von 32 Seiten bei der ersten Leseolympiade auf nun 210 Seiten. Aber auch Colin, O’Brien, Sophia Weidemann, Junia Molzberger, Len Hülsbeck (Sohn von Frau Lauginiger), Laurenz Steiß und Lia Kraft können sehr stolz auf sich sein, da sie ihren Durchschnitt der letzten Olympiade erkennbar gesteigert haben.

Damit kann nach dem Errichten einer Klassenbibliothek, der Leseraupe, der Buchpräsentationen und der ersten Leseolympiade auch die zweite Leseolympiade als äußerst erfolgreich angesehen werden

Alle Teilnehmer, die die 1500 Punkte erzielten, erhielten kleine Präsente für ihr tolles Leseengagement. Die acht Sieger, die die 5000 Punkte erzielten, erhielten größere Preise.

 

5c: Weihnachtlicher Schmuck und englische Tradition
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Den selbstgebastelten Adventsschmuck der Klasse 5c hat Till Buurman fotografisch in Szene gesetzt und wir meinen, diese dekorativen Objekte sollten auch einem breiten Publikum nicht vorenthalten werden. Mit Eifer hatten sich die Schüler*innen auf Anregung von Klassenlehrerin Jeannine Walter an die Arbeit gemacht.

“Einige Kinder sind zum Beispiel sehr talentiert im origami-artigen Falten von Sternen,” berichtet Jeannine Walter. Der Klassenraum der 5c (Raum 310) erhielt auf diese Weise eine stimmungsvolle weihnachtliche Atmosphäre.

Zu den Weihnachtsstandards in den Klassen der Unterstufe, in denen Jeannine Walter Englisch unterrichtet, gehören zudem so genannte Cracker, die beim Weihnachtsdinner Teil der englischen Tradition sind. Hierbei handelt es sich um Knallbonbons, die die Lehrerin den Steinmühlenschüler*innen als Kette präsentiert. Wird ein Cracker geöffnet, fliegen gemäß der englischen Tradition beim Knall drei Dinge heraus: Eine Papierkrone, ein Spielzeug und ein Zettel mit Scherz- und Rätselfragen. Mit der Cracker-Kette überrascht Jeannine Walter Anfang Dezember die Klassen, deren Schüler*innen in der Adventszeit nacheinander einen Cracker öffnen. Der jeweilige Name wird aus einem Namenslostopf gezogen.

 

Zugang, Verdienst und Spaßfaktor: Aha-Erlebnisse beim Berufsinformationstag
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Medizin, Psychologie, Polizei, Bundeswehr und die Ausbildung zum Piloten waren die nachgefragtesten Disziplinen und Berufsfelder beim diesjährigen Berufsinformationstag an der Steinmühle, der in bewährter Weise zusammen mit dem Rotary-Club Marburg-Schloss organisiert wurde.

“Schon seit über 15 Jahren präsentieren wir dieses Info-Event mit der Steinmühle,” freute sich Hans-Heinrich Bähr. Er ist bei den Rotariern zuständig für den Berufsdienst. Als seine Aufgabe sieht er an, junge Leute mit Daten, Fakten und persönlichen Ratschlägen auf der Suche nach einem geeigneten Beruf zu unterstützen. “Dazu eignen sich eben die Menschen, die in diesen Berufen erfahren sind.” Dass die Steinmühle dieselbe Intention hat, macht die Zusammenarbeit rund. Erstmals zeichnete hier Dr. Claudia Röder für die Organisation verantwortlich. Sie ist seit kurzem Koordinatorin der schulischen Praktika. Den Berufsinformationstag sieht sie als ein Element der Berufsorientierung. „Die Entscheidung für den zukünftigen Beruf oder Studiengang ist schwieriger geworden. Der Berufsinformationstag soll allen Schülerinnen und Schülern bei der Orientierung helfen,” sagte Schuleiter Bernd Holly einleitend.

Nicht ohne Grund heißt das Motto der hessenweit organisierten Veranstaltung “Schüler fragen – Profis antworten”. Aus möglichst vielfältigen Bereichen saßen im Forum der Steinmühle Repräsentant*innen verschiedener Berufe an Tischen bereit, um Schüler*innen des Jahrgangs 12 bei ihrer Berufswahl zu helfen. So manches Vorurteil über Arbeitsbedingungen wurde ausgeräumt oder aber bestätigt, es wurden Verdienstmöglichkeiten ausgelotet und Zugangsmöglichkeiten gecheckt. Zur Sprache kam auch die Zufriedenheit bei Ausübung bestimmter Berufe nach einem längeren Zeitraum, der Umgang mit Routine und der mögliche Spaßfaktor. “Mussten Sie auch manchmal über Dinge schreiben, die Ihnen zuwider waren?” wurde zum Beispiel die Journalistin gefragt.

 

Drei Fragerunden

Drei Berufe konnten sich die Schüler*innen für ein Expertengespräch am runden Tisch aussuchen. In einer Runde mit maximal acht Mitschüler*innen konnte der oder die Experte/Expertin 20 Minuten lang befragt werden. Dann gab es zwei weitere Runden mit je einem ausgewählten Profi.

Vertreten waren bei der Veranstaltung in der Steinmühle außer den bereits genannten Berufen die Bereiche Jura, Architektur, Zahnmedizin, Steuerberater/Wirtschaftsprüfer, Bauingenieurwesen, Personalwesen, IT, Finanzwesen (Sparkassen/Banken), DRK-Schwesternschaft, International Business School, Physik, Maschinenbau, VWL, BWL, Politik und Wirtschaft.

Infotag für künftige Klassen 5: Hinein ins Steinmühlengeschehen!
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Kein Stuhl war mehr frei im Forum, und für viele blieb nur ein Stehplatz, als die Steinmühlen-Schulleitung interessierte Schüler*innen begrüßte, die demächst die Grundschule beenden und auf die weiterführende Schule wechseln. “Da wollen wir doch mal sehen, ob sich heute das abbildet, was euren Eltern beim Info-Abend bereits erzählt wurde”, ermunterte Schulleiter Bernd Holly alle Mädchen, Jungen und ihre Eltern für den bevorstehenden Rundgang über den Steinmühlencampus. Es war Info-Tag für die künftigen Klassen 5. Und das bedeutete: Hinein ins Steinmühlengeschehen!

 

Atmosphäre spüren

Die Bläserklasse 6 hatte die Veranstaltung bereits musikalisch eröffnet. Etwas später konnte man die Musikantinnen und Musikanten hautnah im Musikraum aufsuchen. “Wer vielleicht gern ein Blechblasinstrument erlernen möchte, der ist hier genau richtig,” erläuterte Musiklehrerin Ulrike Wilmsmeyer. Die Besucher*innen staunten, welche Töne Klarinette, Querflöte & Co. an diesem Vormittag entlockt wurden.

Lehrerin Sigrid Stechmann wartete im Centrum zusammen mit Schüler*innen der Klassen 5 und 6 auf die interessierten Besucher*innen. An der Steinmühle ist diese Örtlichkeit der “Campus 1”; dort lernen die Klassen 5 und 6  – mit einer Bibliothek unter dem selben Dach.

Viele hatten Bock auf Bock

In der nebenan gelegenen Turnhalle ging es sportlich zu. Mit Unterstützung des Sport-Leistungskurses der Oberstufe unter Leitung von Elke Buurman konnten sich Schüler*innen hier an Seilen, Bock, Barren und Tischtennisplatten betätigen.

“Wer hat schon mal getöpfert?” fragte Brigitte Schmitz im Werkraum, und viele Hände gingen hoch. Hier waren praktische Fähigkeiten gefragt, was demonstrierte, dass auch dieses Segment an der Steinmühle in Arbeitsgemeinschaften angeboten wird, ebenso wie eine AG Mosaik.

Der Schulelternbeiratsvorstand stellte sich in den Räumen der neuen Cafeteria auf dem Campus 2 den interessierten Fragen einiger Eltern, denen es darum ging, die Themen Elternengagement, Mitspracherechte und Stimmung an der Steinmühle auszuloten. Die engagierten Steinmühlenelternbeiräte konnten auch den wenigen Skeptikern unter den insgesamt vielen erschienenen Eltern glaubhaft machen, dass das Gremium auch bei dieser Fragestunde hinsichtlich der Antworten komplett unabhängig und unbeeinflusst handelt und Aktivitäten auf der Elternseite keine Verpflichtung, aber gern gesehen sind.

 

Naturwissenschaften lebensnah

In den neu renovierten Physikräumen zeigte Constanze Oestreicher-Gold, Leiterin Mathematik und Naturwissenschaften an der Steinmühle, zusammen mit Schülerinnen und Schülern eindrucksvolle Kostproben aus dem Naturwissenschaftlichen Unterricht, der an der Steinmühle in den Klassen 5 und 6 vermittelt wird. Behandelt werden dabei lebensnahe naturwissenschaftliche Fragestellungen zu den Themenbereichen Wasser, Feuer, Leben, Licht, Luft und Stoffe im Alltag.

Alle Interessentinnen und Interessenten waren in insgesamt fünf Gruppen durch die einzelnen Stationen geführt worden. Begleitet wurden sie von Oberstufenleiterin Elke Karasek, dem Pädagogischen Leiter Frank Wemme, von Vertrauenslehrer Dirk Lange (gleichzeitig für das Qualitätsmanagement der Steinmühle zuständig), von Schulleiter Bernd Holly oder Schulleiter Björn Gemmer. Dieser erläuterte im neuen Gebäude “Atrium”, wie Unterricht an den interaktiven Tafeln abläuft. “Wir haben quasi ein großes Tablet an der Wand, mit Windows-Oberfläche.” Die Begegnung mit den Boards sollte sich für die Gäste noch in mehreren Räumen wiederholen. Denn grüne Tafeln an der Steinmühle – das war gestern.

Basketballer*innen ergatterten einen guten vierten Platz in WK IV
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Mit einer gemischten Mannschaft nahmen die Schüler*innen der Steinmühle am Basketball-Wettkampf in der Klasse IV teil. Coach Marc Bepperling berichtet:

Wir durchliefen den Parcours am Anfang mit leichten Schwierigkeiten, konnten uns aber mit einer Gesamtzeit von 7:50:53 im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessern. In der Gruppenphase mussten wir nun vier Spiele absolvieren. Ziel war es, die Gruppenphase als Gruppenzweiter zu verlassen.

Nach einem guten Einstieg gegen das Philippinum II (23:11) konnten wir auch das zweite Spiel gegen die Waldorfschule II mit 23:10 Punkten gewinnen. Wie erwartet, zogen wir anschließend gegen die Mannschaft der Elisabethschule I mit 6:45 Punkten den Kürzeren. Im letzten Spiel gegen die Amöneburg wurde es zwar knapp, aber wir konnten uns wie geplant mit 23:15 Punkten durchsetzen. Wir spielten nun also gegen den Gruppenersten der anderen Gruppe und unterlagen mit 16:51 Punkten.

Leider lief das Spiel um Platz 3/4 auch nicht ideal für uns. Trotz der 6 Punkte Rückstand konnten wir den Wettkampf im letzten Spiel immerhin mit 13:21 Punkten beenden. Insgesamt bedeutete das einen guten 4. Platz unter 9 teilnehmenden Schulen. Die Ziele für nächstes Jahr sind hoch gesteckt, da wir nochmal mit der identischen Mannschaft auflaufen können. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen und blicken nach vorn.

Es spielten:
Merle Herwig
Zoe Closmann
Dejan Pavlovic
Dylan Caroll
Elias Eckardt
Jaron Häußermann
Jonas Nolte
Leonhard Rumpel

Coach:
Marc Bepperling

Mädchen-Basketball WK III: Beim wichtigsten Spiel hieß es: Daumen hoch!
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Es lief nicht wirklich gut im Turnier bei den jungen Basketballerinnen der Steinmühle. Dennoch verbuchten sie wenigstens in einem der Spiele einen Sieg. Trainer Marc Bepperling berichtet:

Mit nicht ganz so hohen Erwartungen starteten wir mit dem ehemaligen Team aus dem WK IV dieses Jahr eine Wettkampfklasse höher im WK III. Einige der Mädchen hätten dieses Jahr noch am WK IV teilnehmen können, aber wir hatten uns entschieden, die Mannschaft nicht aufzuteilen. Perspektivisch können wir so in den nächsten Jahren gezielt auf Erfolge im WK III hinarbeiten.

Dementsprechend fielen die Ergebnisse gegen die körperlich deutlich stärkeren Teams ziemlich vernichtend aus. Wir unterlagen dem Gymnasium Philippinum mit 08- 40. Die MLS gewann mit 38-19 Zählern. Und die Elisabethschule, der spätere Turniersieger, bezwang uns mit 53:06 Punkten.

Im wichtigsten Spiel des Tages, gegen eine körperlich halbwegs gleichwertige Mannschaft, war die Europaschule Gladenbach unser Gegner. In einem spannenden Spiel auf Augenhöhe konnten wir uns nach einem Gleichstand von 20-20 mit 23:20 Punkten in der Overtime durchsetzen.

Insgesamt bedeutete das für uns den 4. Platz im Turnier. Mit etwas traurigen Gesichtern blicken wir nach vorne auf die nächsten Jahre im WK III. Besonderer Dank geht an Hannah Hartmann aus der Jahrgangsst. 13 für ihren freiwilligen Einsatz und ihre Unterstützung beim Wettkampf.

 

Es spielten die Schülerinnen:
Livia Schulze
Junia Molzberger
Finja Herwig
Sophia Nolte
Mathilda Lambach
Paula Hartmann
Lilo Riegels
Stella Preiß
Anna Rumpel

Trainer:
Hannah Hartmann und Marc Bepperling