Familientag am Internat Steinmühle
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Das Wetter spielte gut mit beim alljährlichen Familientag des Internates Steinmühle. Die Familien aller Internatsschülerinnen und -schüler waren eingeladen, um gemeinsam in lockerer Atmosphäre gesellige Stunden zu verbringen. Verschiedene Angebote sorgten für Kurzweil: Vom Kanufahren auf der Lahn über Malen mit Fingerfarben für junge Besucher, Bullenreiten und Bubble Balls bis hin zu Kistenklettern: Alle Gäste unterhielten sich bestens, während die Sonne vom Himmel strahlte. Den Abschluss des Tages bildete ein Grillbuffet, bei dem die Köche ihr Können unter Beweis stellten.

Bei der traditionellen Veranstaltung steht der allgemeine Austausch im Vordergrund. Für Eltern und Familien bietet das Treffen stets eine Möglichkeit, sich kennenzulernen und sich zu vernetzen.

 

Theaterwerkstatt der Klassen 7 sorgte für beste Unterhaltung
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Wohl noch niemals hat das Publikum bei einer Aufführung der Theaterwerkstatt des Jahrgangs 7 so herzlich gelacht, und zwar den ganzen Abend lang. Im voll besetzten Forum herrschte ununterbrochen gute Stimmung, das Publikum applaudierte nahtlos von einer Szene zur anderen. – Bestes Zeichen dafür, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die bei der Regie assistierenden Profi-Darsteller alles richtiggemacht haben.

Die Klassen 7 b, c und a brachten in genau dieser Reihenfolge ihre Stücke auf die Bühne. „Falscher Verdacht“ nannte sich der Beitrag, den die 7b unter der Leitung von Ines Vielhaben und Daniel Sempf einstudiert hatte. In einer genialen Weise schaffte es das junge Ensemble, ein aktuelles und eher ernstes Thema in ein unterhaltsames Bühnenstück zu verwandeln: Bei einer Demonstration der Anhänger des geeinten Europas gegen Verfechter Deutschlands war ein Mord passiert. Ausdrucksstark, mit viel Witz und offensichtlichem Spaß an der Sache gelang es, den Fall und seine Auflösung tatsächlich so zu präsentieren, dass der Humor des meist erwachsenen Publikums trotz des gar nicht so lustigen Sachhintergrundes punktgenau getroffen wurde.

„Einmal und nie wieder“ nannte sich das Stück der Klasse 7c, das unter Regie von Lisa Braun und Michael Pietsch zur Bühnenreife gelangt war. Hier ging es um die Hürden, die ein langjähriges Paar im Rahmen seiner Hochzeitsvorbereitungen zu nehmen hatte. Fast alles ging schief, niemand erledigte seinen Job mit der gebotenen Sorgfalt – und zurück blieb eine ziemlich gestresste Braut, deren Nervenkostüm mit jeder Panne dünner wurde. Wer den Schaden hat, braucht natürlich für den Spott nicht zu sorgen: Die Erheiterung des Publikums wuchs proportional mit. Eine tolle Leistung der 7c, die viel Applaus fand.

Szenen aus einem „echten“ Familienleben spiegelte der Beitrag, den Melisande Lauginiger und Michael Köckritz mit der 7 a vorbereitet hatten. Drei Familien, an sich schon unterschiedlich genug und intern mit diversen Auseinandersetzungen beschäftigt, treffen im Familientherapiezentrum aufeinander. Dort lernt man, dass es anderswo auch nicht glatt läuft und knüpft sogar persönliche Kontakte – um am Ende die gemeinsame Frage zu stellen, ob nicht der Psychiater des Therapiezentrums womöglich der Verrückteste ist. Die Frage „Äh, ist das hier die Bar?“ war der geahnte Ausweg aus dem Chaos – und gleichzeitig Titel der Inszenierung.

Das Publikum verließ das Steinmühlenforum nach den drei Vorstellungen sichtlich amüsiert und guter Laune. Es hatte sich an diesem Abend einmal mehr gezeigt, dass der Steinmühle in Sachen Theater etwas Besseres als das tolle Engagement der Fachkollegen, der Spaß aller Siebtklässler an der Sache und ihre schauspielerische Anleitung durch die Profi-Darsteller Daniel Sempf, Michael Pietsch und Michael Köckritz nicht passieren kann.

Ausstellungseröffnung Kunst und Natur im Gewächshaus
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Über 50 Besucherinnen und Besucher bestaunten bei Eröffnung der diesjährigen Vernissage im Steinmühlen-Gewächshaus die dreidimensionalen Kunstwerke von neun Kunstgruppen, bestehend aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersklassen – von der Jahrgangsstufe 5 bis zur E-Phase. Mitschüler/innen, Eltern, Lehrer und Mitarbeiter der Steinmühle erfreuten sich im wunderschönen, natürlichen Ambiente des Gewächshauses und des Schulgartens an Kunst und Natur.

Musikalisch umrahmten die beiden Musiktalente Talea Funk und Fynn Konnertz die Eröffnung. Abgerundet wurde die Veranstaltung von kulinarischen Genüssen aus dem Wahlunterricht (WU) Partyservice unter der Leitung von Fido Wagler.

Woher kommen wir? Wer sind wir? Wer werden wir sein? Wie werden wir leben?

Schülerinnen von Ines Vielhaben aus der E-Phase haben mit ihren Plastiken, die die Gäste am Eingang des Gewächshauses begrüßen, explizit zu diesem Thema gearbeitet. Wieviel Instinktives, Tierisches steckt im Menschen? Welche Identität oder Identitäten werden die Menschen in Zukunft kreieren? Zu welchen Avataren oder zu welchen Cyborgs werden sie sich entwickeln?

Ausgegangen ist der Kurs beim Modellieren immer von den menschlichen Formen und Proportionen, waren sie doch in der Tonwerkstatt die umgebenden Vorbilder. Doch diese mussten verzerrt, überlängt oder gestaucht werden – je nachdem, ob ein Affe, Mensch oder Cyborg entstehen sollte.

Aus der gleichen Jahrgangsstufe lassen sich die surrealistischen Boxen bewundern. Ausgangspunkt war hier der Kunstraum 507, der durch die Schatzkisten künstlerisch nicht nur aufgewertet, sondern auch personalisiert werden sollte.

Formal beziehen sich diese Kisten auf die Werke der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo und des belgischen Surrealisten Rene Magritte. Traumhafte Vorstellungswelt und Wirklichkeit werden hier gleichermaßen verwoben. Sie wurden vom Kunstprofil unter der Leitung von Heike Rabben-Martin gefertigt.

Aus dem Unterricht von Dr. Sabine Kraft zeigen die jungen Designerinnen und Designer der 10b und 10c teils futuristische Sitzmöbel im Modell: Ihre Entwürfe, zunächst zeichnerisch in Form von Thumbnail-Skizzen entwickelt, setzten die Teams in Modelle um.

Die Gruppen hatten sich aus dem Bereich des Industrie-Designs für das Thema „Sitzmöbel“ entschieden. Das fertige Produkt hatte eine weitere Vorgabe zu erfüllen: Die Größe musste auf den Handteller passen! Ansonsten herrschte freie Wahl bezüglich Material, Form und Art der Sitzgelegenheit.

Ein wenig Theorie erleichterte den jungen Künstlerinnen und Künstlern die Entscheidung. So wurden im Vorfeld die drei wichtigen Aspekte für ein gelungenes Designobjekt besprochen.

  • Praktische Funktion: Die Gebrauchsfähigkeit eines Designobjekts aus der Sicht des Benutzers.
  • Ästhetische Funktion: Hauptkriterium ist das Zusammenwirken von Haupt- und Nebenformen, aber auch von Farbe, Material und Oberfläche, aus der Sicht des Betrachters.
  • Symbolische Funktion: Sie entscheidet zum Beispiel darüber, ob das Produkt höheres Ansehen vermitteln oder nur vortäuschen kann und wie es auf die Mitmenschen wirkt – aus der Sicht des Besitzers.

Schließlich wurde geschnitten und zusammengefügt, gehämmert und geklebt, was das Zeug hielt. So mancher Versuch ging auch mal daneben und musste wiederholt werden.

 

Architektur nach Hundertwasser

Die Klasse 10a wählte ein Architektur-Thema mit der Absicht, sich in der Art von Hundertwasser im Modellbau zu erproben. Zunächst bauten die Architekten-Teams ein Massenmodell aus Streichholzschachteln, mit Gips überzogen und geglättet. Mit dieser vorbereiteten Oberfläche konnte es losgehen!

Vor allem die Vermeidung des rechten Winkels, aber natürlich auch Farben, Formen und vielfältige Ornamente waren Gestaltungsmittel, von denen sich die Arbeitsgruppen inspirieren ließen. Mit jedem „Bauabschnitt“ entwickelten die Gruppen immer wieder neue Ideen, die sie kreativ umsetzten.

Friedensreich Hundertwasser hätte sich gefreut zu sehen, wie sehr „seine“ unkonventionellen Ansichten die jungen Baumeister noch heute motivieren können.

Ein Highlight der diesjährigen Ausstellung sind mit Sicherheit die Food-Styling Dummys aus den 8. Klassen.

 

Food-Styling bedeutet die Präparierung von Lebensmitteln für Werbezwecke. Die Abbildung von (scheinbar) frisch zubereitetem Essen ist vor allem im Bereich von Verpackungsdesign und audiovisuellen Medien gefragt.

Food-Fotografie kann sehr zeitintensiv sein. Daher müssen die benötigten Produkte über einen längeren Zeitraum hinweg ästhetisch ansprechend und „knackig“ wirken. Aus diesem Grund ist die Gestaltung von „Dummys“ effizienter als der Einsatz von echten Speisen oder Backwaren. Letztere würden ihr appetitliches Erscheinungsbild rasch verlieren. Bei den Modellen hingegen bleiben Konsistenz und Farbe als Zeichen der Frische erhalten. Ein weiterer Vorteil von Dummys ist ihre Wiederverwendbarkeit. Ihr Einsatz ist also auch ökonomischer als die Verschwendung von Essbarem für Werbung. Die Food-Stylisten aus den Klassen 8a und 8c haben mit verschiedenen Materialien experimentiert und in ihren Arbeiten die Zutaten und Bestandteile ihrer Lieblingsgerichte künstlich gestaltet. Die Vorlieben der Schüler-Teams sind eindeutig: Burger mit Pommes, Pizza und Süßspeisen stehen ganz oben auf der Hitliste!

Unsere jüngsten Künstler aus der 5a gestalteten einerseits Zauberkessel, die in der Winkelgasse bestimmt ein Kassenschlager werden würden. Entsprechend ihrer Entwürfe haben sie mit einfachen Aufbautechniken Gefäße geformt und fantasievoll ausgestaltet. Außerdem haben die Fünftklässler Tiere auf keramische Fliesen modelliert. Mit Mulden und Erhebungen wurde die Gestalt aus der Fläche der Platte herausgearbeitet oder in sie hineingedrückt. Außerdem sollte das Tierrelief noch durch eine passende Oberflächengestaltung akzentuiert werden.

 

NaUnt: Fünfte Klasse erarbeitet am Modell den Ablauf der Atmung
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Wie funktioniert die Atmung beim Menschen? Und wie schaffen es Fische, unter Wasser zu leben, ohne dabei zu ersticken? Dies lernten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 in NaUnt, dem naturwissenschaftlichen Unterricht von Biologielehrerin Heike Rabben-Martin. Lenja Kissling aus der 5b verfasste einen Text darüber, wie die Gruppe sich die Materie erarbeitete:

„Zu Beginn haben wir in NaUnt ein einfaches Modell zur Atmung des Menschen gebaut, welches man gut auf dem Foto erkennen kann. Wir Lungenatmer nehmen Luft in unsere Lungen auf. In der Umgebungsluft befindet sich nur 21 Prozent Sauerstoff. Unsere Lungen sind aber in der Lage, diesen Sauerstoff aus der Luft aufzunehmen und diesen an unseren Blutkreislauf abzugeben.

Die Lunge wird bei der Einatmung mit Luft gefüllt und beim Ausatmen wieder entleert. Das Zwerchfell wird beim Einatmen angespannt und beim Ausatmen entspannt. Beim Einatmen wird sauerstoffreiche Luft durch Mund oder Nase über die Luftröhre in die Lungen gesaugt, und über den gleichen Weg verlässt sauerstoffärmere Luft unseren Körper.

Anschließend wurde die Atmung der Fische untersucht und herausgefunden, wie es die Fische schaffen, unter Wasser zu leben, ohne dabei zu ersticken.

Im Unterricht haben wir gelernt, dass das entscheidende Organ, welches die Fische zum Atmen benutzen, ihre Kiemen sind. Die Fische öffnen ihr Maul, und dabei strömt Wasser hinein. Wenn sie dann das Maul schließen, strömt das Wasser durch die Kiemen wieder hinaus. Die Kiemen übernehmen dabei die Funktion, den gelösten Sauerstoff aus dem Wasser aufzunehmen und das Wasser, welches dann aus dem Kiemen austritt, ist sauerstoffärmer.

Um den Aufbau und die Arbeitsweise der Kiemen besser verstehen zu können, haben wir im Unterricht so ein Modell der Fischkieme gebastelt, wie es auf dem Foto abgebildet ist.“

Wandern, Dresden,Kanutour und mehr: Erlebnispädagogisches Wochenende
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Traditionell bricht das Internat Steinmühle im Mai zu seinen erlebnispädagogischen Fahrten auf. Dabei können die Schülerinnen und Schüler sich in unterschiedliche Fahrten einwählen, die von den Pädagogen gewählt und organisiert werden. Die Gruppen hatten die Steinmühle am vergangenen Freitag nach dem Mittagessen verlassen und waren am Sonntagabend wieder im Internat eingetroffen. Dann stand sogleich der Austausch über das Erlebte auf dem Programm.

 

Wandern im Thüringer Wald

Ziel dieser Gruppe war eine Ferienwohnung in Großbreitenbach mit Selbstverpflegung und gemeinsamem Kochen. Das Team unternahm während seines Aufenthaltes eine ca. 20 Kilometer lange Wanderung auf dem Höhenweg des Thüringer Waldes an den höchsten Punkt des Rennsteigs, den 948 Meter hohen Schneekopf. Dort war bei herrlicher Aussicht Rast angesagt.

Die Schülerinnen und Schüler genossen die Landschaft am Tag und den Abend bei gemeinsamer Aktivität. Zuletzt gab es noch ein Highlight: Am Sonntag steuerte die Gruppe die Avenida Therme in Hohenfelden bei Erfurt an, bevor es dann wieder in Richtung Marburg ging.

 

Klettern im Fränkischen

Ein neunköpfiges Team war zum Klettern in der Fränkischen Schweiz bei Morschreuth. Hier stand Zelten auf der Wiese des Gasthofes „Zur guten Einkehr“ auf dem Programm. Für den ein oder anderen gab es erste Schritte im Felsen, für andere schon die Vertiefung von bereits Vertrautem. Von Abseilen über Vorstieg oder reines Topropen war für jeden etwas dabei. So war für Leon zum ersten Mal der Vorstieg zu absolvieren und gleichzeitig ein erstes Mal das Sichern zu übernehmen. Jaques überwand seine Höhenangst, begann, sich selbst zu vertrauen und gewann an der Sache beträchtlichen Spaß.

Das galt auch für Aktionen, bei denen es einfach darum ging, einmal faul in der Luft zu hängen, ein wenig Höhenluft und Adrenalin zu schnuppern – sich einfach mal sich hängenzulassen. Das leckere Essen am Abend gehörte freilich dazu. Zuerst im Gasthof, Samstagabend dann vom Grill. Morgens wurde feudal gefrühstückt. Alle haben stets mit angepackt und sich mit um die Gruppe gekümmert.

 

Vor allem für die Vorsteiger der Gruppe bedeutete das Event ein weiteres Highlight. Für alle barg es neue Erfahrungen. Das Internat Steinmühle dankt der Marburger Kletterhalle für die Leihgabe der Kletterschuhe.

 

Fahrt nach Dresden

Ihre Unterkunft bezogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im A&O Hostel. Das Abendessen war bereits mit viel Gaudi verbunden: Im Achterbahnrestaurant kam jeder Hauptgang mit einem Schwerelos-Wunderkerzenexpress angesaust.

Am Samstag unternahm die Gruppe einen Ausflug in die Sächsische Schweiz. Besichtigt wurde Bad Rathen mit seinem Elbsandsteingebirge, beschritten wurden der Gratwanderweg Rauenstein mit Blick auf die Elbe und die Bastei samt Schluchtenweg mit den „Schwedenlöchern“ vorbei am Amselsee.
Der besondere Stadtrundgang war am Sonntag angesagt. Die Route: Neumarkt mit Frauenkirche, Semperoper, Zwinger, Residenzschloss, Brühlsche Terrasse, Fürstenzug, Stallhof, Katholische Hofkirche, Taschenbergpalais, Augustusbrücke und Besuch der Frauenkirche. Das Fazit: Viel Historisches, viel Kultur – und viel Spaß dabei.

 

Kanutour

Die Kanutour startete am Domizil, dem Camingplatz Ederblick bei Bad Wildungen, wo gezeltet wurde. Der Plan war, die Eder flussabwärts der Staumauer bis hinein in die Fulda zu befahren. Nach einem anstrengenden Tag in den Kanus klang der Abend mit Lagerfeuer, Grillen und kleineren Spielen aus. Insgesamt waren zur Kanutour 14 Kinder mit drei Pädagogen aufgebrochen.

 

Zelten am Edersee

Das Zelten am Edersee auf einer Wiese war das pure Outdoor-Erlebnis: Ohne fließendes Wasser, ohne Strom und ohne sanitäre Anlagen.

Der Verzicht auf alles, was Komfort bedeutet, hatte die Konzentration auf sich selbst zur Folge. Alle gruppierten sich ums Lagerfeuer und spielten. Zu den Favoriten gehörte nicht zum ersten Mal das Spiel „Werwolf“, das bis in die Nacht für Unterhaltung sorgte.

 

Vier Preise beim Känguru-Wettbewerb
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Knapp 1 Million Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 12/13 haben in diesem Jahr in Deutschland am Känguru-Wettbewerb teilgenommen, 80 davon an der Steinmühle, hauptsächlich aus den Klassen 5 und 6. Doch auch einige Siebt- und Achtklässler/innen hatten sich zu diesem freiwilligen Test angemeldet. Fachlehrerin Gisela Opper berichtet:

Die Känguruaufgaben sind meist sehr anregend, teils unterhaltsam und lassen sich mit ganz unterschiedlichen Herangehensweisen lösen. Manchmal genügen gesunder Menschenverstand, ein bisschen Pfiffigkeit oder eine kreative Idee. Zudem handelt es sich um einen Multiple-Choice-Test, was den Schülerinnen und Schülern sehr entgegenkommt. Alle Teilnehmer/innen haben abschließend eine Urkunde, ein kleines Spiel und das Känguruheft mit allen Aufgaben und Lösungen bekommen.

 

Mathilda Lambach besonders erfolgreich

In jeder Klassenstufe gibt es für die etwa 5 Prozent der deutschlandweit besten Teilnehmer erste, zweite und dritte Preise. Das sind meist anregende Spiele, mathematische Puzzles oder Bücher. An der Steinmühle gab es in diesem Jahr vier Preisträger: Juliana Stry (5b) erhielt einen 2. Preis, Teresa Dinges (5b) und Arvid Mayer (7c) schafften jeweils einen 1. Preis. Besonders erfolgreich war in diesem Jahr erneut Mathilda Lambach (6b). Sie erreichte 115 von 120 Punkten und bekam nicht nur ein Spiel als ersten Preis, sondern auch ein Känguru-T-Shirt für den weitesten Kängurusprung, nämlich die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten.

Das Foto zeigt (von links): Arvid Mayer (7c), Mathilda Lambach (6b) Teresa Dinges und Juliana Stry (beide 5b).

Ehemalige Lehrkräfte bestaunen Entwicklung
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Es ist inzwischen eine schöne Tradition geworden, dass die Steinmühle im Frühjahr die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen zum gemütlichen Beisammensein einlädt. Gisela Opper berichtet:

Stets wird bei dem Treffen auch über die neuesten Entwicklungen in der Schule informiert. Nachdem wir beim Treffen vor einem Jahr die Baustelle besichtigt hatten, war in diesem Jahr das Interesse groß, nun das fertige neue Gebäude mit all seinen Möglichkeiten kennenzulernen.14 Ehemalige hatten sich eingefunden, darunter vier ehemalige Schulleiter bzw. Stellvertreter. Vor allem die Vorführung des Activeboards in Raum 615 beeindruckte die ehemaligen Lehrerinnen und Lehrer, die alle noch mit Kreide an die Tafel geschrieben haben und in deren aktiver Zeit der Overheadprojektor eingeführt wurde.

Wer gute Kondition hatte, schaute sich anschließend noch die im Bau befindlichen großen Veränderungen im Hauptgebäude an. Das wird dann beim Treffen im nächsten Jahr fertig sein.

Spanisch-Diplom an der Steinmühle eingeführt
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Die Schülerinnen Chantal Boßhammer, Marie Bastian und Melina Busch aus der Jahrgangsstufe 11 (Foto, von links) sind die ersten, die an der Prüfung des Instituto Cervantes für die Erwerbung des Spanisch-Diploms DELE teilgenommen haben. DELE steht für Diploma de Español como Lengua Extranjera. Das Konzept wurde 2018 in der 10. Klasse präsentiert und daraufhin im Rahmen des 2. und 3. Terms eingeführt.

Die guten Leistungen der drei Schülerinnen haben zu tollen Ergebnissen geführt. Sie alle haben das offizielle Diplom DELE A.2 erhalten. “Wir gratulieren ihnen ganz herzlich und ermutigen andere Schülerinnen und Schüler, es ebenfalls zu versuchen,” sagen die Spanisch-Lehrerinnen María Ramos und Mar Montenegro. “Die Steinmühle ist eine internationale Schule und wir freuen uns darauf, die Schülerinnen und Schüler auf die Welt und insbesondere auf die Anforderungen der Europäischen Union zu vorbereiten.”

Die Prüfung zum Diplom DELE A2 besteht aus verschiedenen Examina, die in zwei Gruppen unterteilt werden: Zum einen Lese- und Schreibkompetenzen, zum anderen mündliche Sprachkompetenz inclusive Hörverstehen.

Traditionellster Wettkampf: Internat  beim BoulderCup
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Mit einer kleinen Gruppe hat sich das Internat Steinmühle auch in diesem Jahr aufgemacht, beim BoulderCup der DIV-Schulen anzutreten. Christian Schäfer vom Pädagogenteam gibt einen Einblick in den Verlauf des Wettkampfes:

Dieses Jahr trafen wir uns auf der Lietz-Schule Bieberstein bei Fulda zum BoulderCup. Bouldern ist seilfreies Klettern in Absprunghöhe und eine Spielform des Kletterns. Der Wettkampf fand zum 16. Mal in Folge statt und ist mit Abstand der mittlerweile traditionsreichste, regelmäßigste Wettkampf zwischen den Schulen der DIV (Die Internate Vereinigung e.V.). Insgesamt boulderten 38 Schüler, 7 ehemalige Schüler und 6 Erzieher um eine gute Platzierung.

Auf guten Plätzen

Zwar ohne Aussicht auf den Gesamtpokal waren wir dennoch entschlossen, möglichst viele Einzelsiege für uns zu entscheiden. Und letztlich waren wir auch gar nicht so schlecht. Neben dem sinnvollen Tun in der Gemeinschaft unter vielen begeisterten Kletterern haben wir viel Spaß gehabt, Gleichgesinnte kennengelernt oder auch wiedergetroffen und viele neue Klettereindrücke mitgenommen.

Sogar ein paar Platzierungen können wir vermelden: Johannes Tetzner hat den 2. Platz in der Gruppe der U13 männlich errungen, Kris Gorges ist in der leistungsstarken Klasse der Ü16 Mädchen Dritte geworden und Christian Schäfer hat den 1. Platz in der Kategorie Erzieher/Ehemalige erreicht. Für Velten und Jacques hat es auf Grund der starken Konkurrenz leider nicht zu einem Platz unter den ersten 3 gereicht. Den Gesamtpokal hat dieses Jahr erneut das Landheim Ammersee erhalten.

So lief es ab

Wir waren am Samstagmorgen nach dem Frühstück losgefahren und kamen nach einer ruhigen Fahrt um 12 Uhr in Bieberstein an. Da wir die ersten waren, konnten wir uns die besten Plätze zum Schlafen in der Turnhalle aussuchen und hatten auch die besten Matten zum Schlafen. Nach einem Mittagessen um 13:00 Uhr im Speisesaal des Schlosses, einem eindrucksvollen Bau, begann der Cup um 14:00 Uhr nach ein paar einleitenden Worten von Herrn Lange, Lehrer und Klettertrainer der Biebersteiner, und einer netten Begrüßung durch den Internatsleiter Herrn Meister. Bis 18:00 Uhr wurde nun nach bestem Können gebouldert und versucht, den Gewinn zu erringen.  Nach dem anschließenden Abendessen gab es noch das Stechen in den Klassen U13 weiblich und Erzieher männlich. Danach war der Abend für die freie Gestaltung offen; es konnte weiter geklettert werden, was viele in Anspruch nahmen und später öffnete der sogenannte Schopp, die Schülertaverne der Biebersteiner. Müde und gutgelaunt endete der Abend spät. Erst nach halb eins wurde es schließlich in der Turnhalle, wo alle schliefen, langsam ruhig.

Ab neun gab es am Sonntag dann Frühstück. Anschließend haben wir uns auf der Heimfahrt noch kurz die Steinwand angeschaut und wehmütig des „verlorenen“ Tages >Klettern im Fels< gedacht. Denn leider hat es am Samstag morgen und auch in der Nacht zu Sonntag geschneit, so dass der ursprüngliche Plan, noch an der Steinwand bei Poppenhausen im Felsen zu klettern, wegen des nassen Felsens nicht durchführbar war. Die Heimfahrt verging dann wie im Schlaf und wir waren pünktlich zum SchniPoSa wieder in der Steinmühle.

 

Es geht um Austausch und Interaktion mit anderen

 

Neben dem eigentlichen Bouldern geht es aber bei dem Wettkampf vor allem um den Austausch der Schüler der verschiedenen Internatsschulen, um das Kennenlernen von Unterschieden, Vor- und Nachteile der eigenen Schule, andere Lebenswelten, fremde Menschen und die Interaktion mit diesen. Auch für die Pädagogen ist das Treffen für die eigene Lebenswelt und den Blick von außen auf die eigene Ansätze von unschätzbarem Wert und bringt viele Vorteile. So sind in den letzten Jahren viele gute Freundschaften und Verbindungen über ganz Deutschland hinweg entstanden.

Wir werden fleißig weiter trainieren und im nächsten Jahr antreten, um dann erneut um den Gesamtpokal zu bouldern. Nächstes Jahr richtet das Landheim Ammersee den Wettkampf aus.

 

Frühlingslauf: Konrad war der Schnellste
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Im vergangenen Jahr hatte die Sonne für heiße Temperaturen gesorgt, bei diesjährigen Frühlingslauf mussten sich die Fünft- und Sechstklässler/innen mit rund 12 Grad Celsius begnügen. Dem traditionellen Lauf rund ums Bootshaus tat dies keinen Abbruch. Er brachte am Ende des Tages den Fünftklässler Konrad Rothmann als schnellsten Teilnehmer des Tages hervor.

Mit einer mehr als 10jährigen Tradition hat der Frühlingslauf im Kalender der Schulsportveranstaltungen einen festen Platz. Dabei gilt es für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6, den 1300 Meter langen Rundweg um das Bootshaus in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen.

Gelaufen wird jahrgangsstufenweise, Mädchen und Jungen getrennt. Die Veranstaltung wird durch den Staffellauf beendet. Dabei laufen alle Klassen der Jahrgangsstufe 5 gegeneinander, anschließend alle Klassen der Jahrgangsstufe 6.

„Die Hilfe der Kolleginnen und Kollegen ist bei Durchführung der Veranstaltung eine wichtige Unterstützung,“ betonte Schulsportleiter Michael Neirich. Ebenfalls lobte er das Engagement der Schülerinnen und Schüler des Sportprofils der 11e: „Alles zusammen hat für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.“ Auch registrierte er große Freude und Leistungsbereitschaft der aktiven Schülerinnen und Schüler, sich auch bei kühler Witterung im sportlichen Wettkampf zu messen und ergänzte: „Schön, dass wir an unserer Schule mit dem Areal des Bootshauses eine ideale Örtlichkeit für solch ein Laufevent haben.“

Die Ergebnisse

Bootshausrunde (1300m) Mädchen Klasse 5:

  1. Platz: Janne Esaßer (5:31)
  2. Platz: Sophia Rogosch (5:32)
  3. Platz: Teres Dinges (5:45)

Bootshausrunde Jungen Klasse 5:

  1. Platz: Konrad Rothmann (4:54 – beste Zeit!)
  2. Platz: Caspar Schul (5:18)
  3. Platz: Mats Egbring (5:24)

Bootshausrunde Mädchen Klasse 6:

  1. Platz: Finja Herwig (5:25)
  2. Platz: Hanna Schmidt-Dege (5:29)
  3. Platz: Emiloa Pick (5:31)

Bootshausrunde Jungen Klasse 6:

  1. Platz: Max Posingies (4:58)
  2. Platz: Leon Schmidt (5:17)
  3. Platz: Max Preidel (5:27)

Staffel Jgst 5:

  1. 5a, 2. 5b, 3. 5c

Staffel Jgst 6:

  1. 6b, 2. 6a, 3. 6c