Baugenehmigung für Umbau des Schulgebäudes unter Dach und Fach!
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Nun können parallel zur Fertigstellung unseres Neubaus die umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen des Hauptgebäudes der Schule beginnen. Der Bauleiter Jochen Schröder brachte zur Freude der Schulleiter Björn Gemmer und Bernd Holly und des Geschäftsführers Dirk Konnertz die offizielle Baugenehmigung vorbei. In den Herbstferien beginnen bereits die Abrissarbeiten des Eingangsbereichs mit Sekretariat. Somit wird dieses Bild bald Geschichte sein.

Gold für Team 3: Steinmühlen-Fußballturnier in neuem Modus
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Das diesjährige Steinmühlen-Fußball-Turnier wurde zum ersten Mal in einem neuen Modus auf den Außensportanlagen der Steinmühle durchgeführt. Schulsportkoordinator Michael Neirich berichtet:

Die sechs teilnehmenden Teams aus Schule (Jgst. 8-12/Lehrer/Innen) und Internat wurden auch in diesem Jahr wieder vor Turnierbeginn per Losentscheid zusammengestellt. Schülervertretung und Internat unterstützten die Aktiven mit bereitgestellten Getränken, Obst und Energieriegeln.

Neu war in diesem Jahr, dass die Teams nicht nur beim Kleinfeldspiel 4:4, sondern auch noch zusätzlich in einem Neunmeterschießen Punkte sammeln konnten. Die Spiele waren von sportlicher und fairer Atmosphäre geprägt und hatten oft auch ein technisch ansprechendes Niveau. So konnten sich die Zuschauer über viele schön herausgespielte Tore und einige technische Kabinettstückchen freuen.

In der Summe beider Wettbewerbe setzte sich schließlich das Team 3 mit sechs Punkten Vorsprung souverän als Turniersieger durch und konnte sich über eine Goldmedaille freuen.

Das Ergebnis:

Platz 1: Team 3 (Olaf Schubert, Veit Gemmer, Paul Wolf, Sam Kempkes, Jamal, Louis Kirschstein)

Platz 2: Team 6 (Micha Killian, Linus Ingenbleek, Jakob Reinhard, Dejan Boguslawski, Michelle Hermens, Jannik Anfang)

Platz 3: Team 1 (Frank Wemme, Maxi Lotz, Nils Blessing, Johannes Korn, Bijan Teymoortash)

Tag der Nachhaltigkeit: Steinmühle setzt ein Zeichen gegen die Wegwerfmentalität
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Mit zwei Projekten beteiligte sich die Steinmühle am 5. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit.

Unter Leitung von Friedhelm Wagler ging die erste Gruppe der Frage auf den Grund, wieviel Verpackungsmüll bei Einkauf in einzelnen Marburger Lebensmittelmärkten anfällt. Untersucht wurde diese Frage anhand der Aufgabenstellung, nach zwei Kuchenrezepten zwei verschiedene Kuchen zu backen. Anschließend wurde – bezogen auf die einzelnen Geschäfte – Müll-Bilanz gezogen.

Die zweite Gruppe baute am „Tag der Nachhaltigkeit“ ein Floß. Als Auftriebskörper diente ihnen Pfandflaschen, die sie unter Siebdruckplatten schraubten, um sich die Ufer der Lahn anschließend von der Wasserseite aus zu betrachten. Auf dem Wasser wollen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projektes „Engagagement“ zu „Plastik-Piraten“ werden, die nach angeschwemmtem und weggeworfenem Müll suchen und diesen nach besten Möglichkeiten einer neuen Verwendung zuführen.

Bei der Durchführung des Floßprojektes engagierten sich Schülerinnen und Schüler aus der 10b, nämlich Talea Funk, Paul Kappeler, Sebastian Koch, Shawn Li, Nils Merte, Sandro Pfuhl, Max Rosenkranz, Chiara Weber und Philipp Zoremba.

Das Floß-Projekt wurde geleitet von Ines Vielhaben und Carmen Bastian mit tatkräftiger Unterstützung von Christian Schäfer, Betreuer aus dem Internat Steinmühle.

Steinmühlen-Fußballer zweimal Vizemeister bei “Jugend trainiert für Olympia”
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In den vergangenen fünf Jahren kamen die Steinmühlen-Fußballteams in der Wettkampfklasse II bei Jugend trainiert für Olympia mindestens bis zum Regionalentscheid – in diesem Jahr war für die Spieler der Jahrgänge 2003 und 2004 bereits auf Stadtebene Schluss. Leider fehlten drei Leistungsspieler verletzungsbedingt und wegen eines Auslandsaufenthalts, was aber nicht die starke Leistung der Mannschaft der Martin-Luther-Schule mit ihrem herausragenden Spieler Linus Gsöllpointner schmälern soll. Das Team gewann alle vier Spiele im sehr guten und ausgeglichenen Feld und konnte sich somit klar für den Kreisentscheid qualifizieren.

In der Summe beider Turniere war die Steinmühle insgesamt die stärkste aller Marburger Schulen, denn auch in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2005 und 2006) gab es einen zweiten Platz im Wettbewerb der fünf Marburger Schulen. Erst im letzten und entscheidenden Spiel behielt die Elisabethschule mit 2:0 gegen die Steinmühle die Oberhand. Bis zu diesem Aufeinandertreffen blieben beide Mannschaften ohne Gegentor.

Insgesamt waren es in diesem Jahr zwei Wettbewerbe auf sehr hohem Niveau, darüber waren sich alle Trainer einig. Die Spieler der Steinmühlen-Teams zeigten bei sehr hohen Temperaturen große Spielfreude, Teamgeist und einen enormen kämpferischen Einsatz –  und auch auf zwei zweite Plätze kann man sehr stolz sein!

Lena Tengler verstärkt das Pädagogenteam im Internat Steinmühle
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Ein neues Gesicht im Pädagogenteam des Internats Steinmühle ist Lena Tengler. Die 29jährige, die aus dem südhessischen Ort mit dem klingenden Namen Linsengericht stammt, bringt schon reichlich Erfahrung mit. Nach ihrem Studium der sozialen Arbeit und Gemeinde- und Religionspädagogik in Kassel arbeitete sie drei Jahre in Berlin in der Jugendhilfe und kümmerte sich um suchtmittelkonsumierende junge Menschen. In einem Vorort von Frankfurt/Main war sie anschließend zwei Jahre lang in der Suchtberatung tätig. Ein extrem herausfordernder Job, der ganzen Einsatz verlangte.

Ihre Energie möchte sie nun im Internat Steinmühle einbringen. Hier hat sie die Hausleitung im Biohaus, in dem ausschliesslich neue Schüler im Alter von 11 bis 16 Jahren wohnen. „Ich freue mich auf die Arbeit mit Jugendlichen, die ich auf dem Weg ins Erwachsensein und in der Phase einer qualifizierenden Schullaufbahn begleiten und unterstützen möchte,“ sagt die Steinmühlen-Pädagogin.

Junge Gangmitglieder begeistern im Erwin-Piscator-Haus
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“Tom Herfert, Talea Funk, Fynn Konnertz, Samuel Ruff und Marit Winterstein waren der Extra-Spritzer Limone im Band-Cocktail und ließen die Musik noch ein bisschen frischer klingen”. So schwärmte die Oberhessische Presse nach dem grandiosen Auftritt der Musiker des JazzEnsembles der Steinmühle. Vor knapp 400 Zuhörern im voll gefüllten kleinen Saal des Erwin-Piscator-Hauses fügten sich die Fünf lückenlos in das hohe musikalische Niveau ein und streiften schnell die Ehrfurcht vor so großen Musikern wie Lisa Pollard und Joe Wulf an the Gentlemen of Swing ab. Ob bei Toms begeisternden Saxophonspiel neben der Saxlady Lisa Pollard, Taleas gefühlvollem Gesang, Fynns ausdruckstarken Blues-Gitarrensoli, Samuels spontanem Posaunen-Battle mit Joe Wulf und Marits exaktem Spiel auf dem Euphonium: die Spielfreude bei unseren Schülern und die große Begeisterung des Publikums war während des Abends spürbar.

Eine ganze Woche probten die Musiker der N.N. Swinging Wodka Lemmon Gang für dieses Konzert zusammen mit unserem JazzEnsemble jeweils nach dem Unterricht im großen Musiksaal der Steinmühle. Das intensive Coaching von Lisa Pollard machte sich bezahlt und das Ergebnis konnte sich am Samstag entsprechend hören lassen: Zusammen mit der N.N. Swinging Wodka Lemmon Gang machte das JazzEnsemble den Anfang, nach der Pause zeigten Joe Wulf and the Gentlemen of Swing ihre Musikalität und ihr außergewöhnliches Können und zum Schluss gab es noch ein großes Finale mit allen Musikern des Abends. Ein Höhepunkt war das spontan initiierte letzte Stück, bei dem der 91-Jährige Schlagzeuger Arno Funk sein Können an den Bongos unter Beweis stellen konnte. So gab es zum Abschluss stehende Ovationen für alle Musiker.

Ein unvergesslicher Abend, der Lust auf weitere Begegnungen dieser Musiker macht.

 

Schulpreis „Jugend Forscht“ in Braunschweig verliehen

Durch Engagement von Schule, Förderverein und Spenden der Firma Roche verfügt die Steinmühle seit dem Frühjahr 2015 über ein Schülerlabor. Dort ist bereits ab Klasse 5 interessengeleitetes Arbeiten möglich. In diesem Jahr erntete die Steinmühle die Früchte dieser Initiative und gewann den Schulpreis „Jugend Forscht“ 2018 der Region Mittelhessen.

Marvin Preis, Joel Rucker und Mats Böhmer, heute Schüler des Jahrgangs 6, erwiesen sich bei Versuchen und bei Arbeiten im Labor als besonders pfiffig, schnell und fleißig. Die naturwissenschaftlich interessierten Jungen bewiesen die für Forschungsarbeiten erforderliche Geduld zum Wiederholen von Experimenten und zeigten darin Kontinuität – nicht gerade typisch für Schüler dieses Alters. Das genau führte zur Anmeldung der drei Schüler beim Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren.“ Die meisten der Wettbewerbsteilnehmer sind 14 Jahre oder älter.

Erst zum zweiten Mal nahm die Steinmühle an diesem Wettbewerb teil. Die meisten Schulen aus dem Bewerberfeld zählen aufgrund ihrer langjährigen Teilnahme bereits zu den Routiniers, während die Steinmühle noch ziemliches Neuland betrat. Gemeinsam mit den Lehrkräften entwickelten die Schülerinnen und Schüler Ideen, welchen Themen man für den Wettbewerb auf den Grund gehen könnte. Mit großem Antrieb und Eigeninitiative tüftelte das Trio, im vergangenen Schuljahr noch als Fünftklässler, an seinem Thema: „Hilfe – Säure in Säften. Titration von Säften“.

15-20 Minuten lang stellte die Fachjury den drei Jungs verschiedene Fragen und drang dabei auch in die Materie ein. Das Trio bewies bei den Antworten Fachkunde und Engagement und ließ erkennen, wie detailliert es sich mit der Sache beschäftigt hatte.

Am Ende lobte die Jury das herausragend hohe Arbeitsniveau der noch so jungen Steinmühlenteilnehmer. Sie entschied sich für die Verleihung des Schulpreises auch deshalb, weil auch bei allen anderen Steinmühlenteilnehmern aus den Klassen 7 und 11 ein sehr gutes Abschneiden registriert wurde. Die Steinmühle holte im Wettbewerb Jugend forscht Platz 2 in Biologie, Platz 1 im Wettbewerb Schüler experimentieren in Chemie und Platz 2 ebenso in Chemie. Letzterer Preis ging an die drei jüngsten Steinmühlenteilnehmer.

Die beteiligten Lehrkräfte Dr. Jutta Töhl-Borsdorf (Chemie) und Dr. Dietmar von der Ahe (Biologie) freuen sich über solch qualifiziertes Schülerengagement in den Naturwissenschaften und die schülerseitig investierte Zeit – gerade in Anbetracht der Tatsache, dass viele Steinmühlenschüler im kulturellen Bereich der Schule aktiv eingebunden sind. Der Wettbewerb, so die Lehrer, hat das Wir-Gefühl auch zwischen Schülern und Lehrern weiter gestärkt – ein Nebeneffekt auf fachübergreifender Ebene. „Man baut eine intensivere Beziehung zu den Schülern auf und fiebert am Wettbewerb zusammen mit den Schülern mit. Lehrer und Schüler sind ein Team. Das ist schon etwas Besonderes,“ beschrieb Chemielehrerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf die Abläufe aus ihrer Sicht.

Das Schülerengagement in Chemie und Biologie wollen die Fachlehrer weiter forcieren. Der Gewinn des Schulpreises gab einen weiteren Ansporn dazu. Mit dem Forschen kann es fleißig weitergehen: Ein Labor für offenes Forschen für die Jahrgangsstufen 7-13 hat in der Steinmühle jeden Freitag ab 13.15 Uhr geöffnet.

 

Der mit 1000 Euro dotierte Schulpreis Jugend Forscht 2018 für die Region Mittelhessen, verliehen in Braunschweig, ging an die Steinmühle. Die Schulleiter Björn Gemmer und Bernd Holly (hinten, v.l.) und die Fachlehrer (Dr. Jutta Töhl-Borsdorf und Dr. Dietmar von der Ahe, vorne) sind stolz auf die Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler.

Hohes Sprachniveau: DELF-Zertifikat für Schülerinnen und Schüler
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Seit vielen Jahren können Schüler/innen der Steinmühle das DELF-Zertifikat erwerben – das DELF ist ein international anerkanntes, vom französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung ausgestelltes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache; die teilnehmenden Schüler/innen müssen dafür an zwei Vormittagen je eine schriftliche und mündliche Prüfung ablegen. Dieses Jahr haben 16 Schüler/innen auf verschiedenen Niveaustufen ihr Ziel erreicht. Herzlichen Glückwunsch! Unser Gruppenfoto zeigt (hinten v.l.n.r.) Philipp Zoremba, Lucia Wormsbächer, Moritz Mägerlein, Amelie Schulze, Französischlehrerin Jeannine Walter, Louisa Merle, Elisabeth Teetz, Niklas Diedrich, Pablo Mediavilla, (vordere Reihe v.l.n.r.) Pauline Fehlinger, Anna Nollen, Rebecca Hermann, Laura Sälzer, Alexander Seip, Evelyn Damer, Janina Seip, Chantal Harder. Die beiden zuletzt genannten, Janina und Chantal, haben das Sprachniveau B1 erreicht, die anderen A2. Herzlichen Glückwunsch!

Fit für die Zukunft: Steinmühle am schnellen Netz
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Die Steinmühle ist ans schnelle Netz gegangen. In Kooperation mit den Marburger Stadtwerken wurden Schule und Internat mit einem hochmodernen und leistungsfähigen Glasfaseranschluss ausgestattet. „Durch diesen Schritt sind wir im Hinblick auf digitales Lernen und Bildungsangebote für Jahrzehnte fit für die Zukunft,“ sagen Geschäftsführer und Schulleitung.

„Wir waren an die Stadtwerke herangetreten und konnten unser Anliegen zügig umsetzen,“ berichtete Dirk Konnertz, Geschäftsführer des Schulvereins, im Rahmen einer Pressekonferenz, bei der das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Er lobte die Termintreue der Stadtwerke bei allen Arbeitsschritten und die allgemein gute Zusammenarbeit. Internat und Schule haben diese wichtige Maßnahme unter Kostenteilung realisiert. Rund 30 000 Euro habe man dafür gemeinsam in die Hand genommen.
Die Stadtwerke, so Geschäftsführer Norbert Schüren, seien der Steinmühle bei den Arbeiten bestmöglich entgegengekommen, indem man bestehende Leitungen und Anschlüsse im Gebiet unbürokratisch in die Planung mitaufgenommen und genutzt habe. Zugute kam der Steinmühle die weitsichtige Planung des Internats, das durch seinen EDV-Beauftragten Till Buurman bereits vor 15 Jahren einen Glasfaseranschluss auf das Gelände hat legen lassen. „Nun konnten wir dies mit nutzen und im positiven Sinne einen Haken hinter diesen wichtigen Punkt machen,“ freut sich Internatsgeschäftsführer Georg Ritter.
Auch für die Steinmühlen-Schulleitung ist ein wichtiges Kapitel erfolgreich abgeschlossen. „Wir haben im Hinblick auf moderne Medien eine möglicherweise etwas andere Einstellung als andere Gymnasien,“ erklärte Schulleiter Björn Gemmer. Dabei gehe es um die Ambition, die Schüler mit einem kompletten Wissen um Internet & Co. aus der Steinmühle zu entlassen: „Diese Dinge sollen nicht erst in Studium, Ausbildung oder im Berufsleben erlernt werden müssen.“ Der Schulleiter erwähnte die bevorstehende Ausstattung der Klasse 7 mit Tablets im nächsten Jahr, „…und es werden weitere folgen. Da war definitiv mehr Datenvolumen nötig als vorhanden.“

 

„Wir konnten nicht mehr warten“

Nach der Maßnahme verfügt die Steinmühle jetzt über eine Internetverbindung mit einer Geschwindigkeit von 500 Megabit pro Sekunde. Eine Steigerung der Geschwindigkeit für zukünftige Anforderungen ist mit dem Glasfaseranschluss kein Problem. Bei Bedarf können 1 Gbit/s oder sogar 10 Gbit/s zur Verfügung gestellt werden. Das sind laut Stadtwerke-Chef Schüren zugesicherte Anschlussgeschwindigkeiten. So lange zu warten, bis die Politik soweit sei und diese Voraussetzungen schaffe, war keine Option gewesen, ergänzten die Schulleiter Björn Gemmer und Bernd Holly. Leider sei Deutschland unter diesem Aspekt ein vergleichsweise verschlafenes Land.

Lehrerfortbildung zum Thema

Die Steinmühle schläft derweil nicht. Als nächstes steht im November eine schulinterne Lehrerfortbildung auf dem Plan. In Kooperation mit der Philipps-Universität wurde zusammen mit Uni-Vizepräsidentin Prof. Evelyn Korn und das Zentrum für Lehrerbildung eine entsprechende Schulungsmaßnahme auf den Weg gebracht. Zum Steinmühlenkonzept gehöre ein umfassender, aber gleichwohl kritischer Umgang mit Geräten und Medien. Diesem selbst gestellten Anspruch wolle man vollumfänglich gerecht werden.
Schulvereins-Geschäftsführer Dirk Konnertz sieht die Ziele des Steinmühlen-Leitungsteams komplett realisiert: „Wenn wir das Internet im Unterricht künftig noch umfangreicher nutzen, werden also in jeder Hinsicht die Voraussetzungen dafür geschaffen sein.“
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Stadtwerke-Chef Norbert Schüren (4. von re.) lobte die Initiative der Steinmühle und ihre Vorreiter-Rolle beim Thema Netzgeschwindigkeit. Von rechts: Björn Gemmer (Schulleiter), Georg Ritter (Geschäftsführer Internat), Johanna Buurman-Rogalla (Geschäftsführerin Internat), Norbert Schüren (Geschäftsführer Stadtwerke Marburg), Dirk Konnertz (Geschäftsführer Schulverein), Lars Witter (Projektkoordinator von Hifreak), Bernd Holly (Schulleiter) und Markus Scholz (Projektleiter Stadtwerke Marburg).

Zu Beginn eines jeden Schuljahres, am ersten Wochenende nach den Sommerferien, verreisen die einzelnen Hausgruppen am Internat Steinmühle an jeweils unterschiedliche Zielorte, um sich fernab vom Alltag besser kennenzulernen. Jedes Jahr verändern sich die Wohngruppen ein wenig. Das Wochenende ist eine gute und wichtige Möglichkeit für jede Gruppe, sich neu zu finden.

In aller Regel sind die Wochenendunternehmungen für die Zukunft von großer Wichtigkeit: Erste engere Freundschaften entstehen, erste gemeinsame Erfahrungen werden gemacht. Es sind Stunden, auf die man später immer wieder zurückschaut.

 

Stammhaus campt am Biggesee

Für die Bewohner des Stammhauses ging es zum Camping an den Biggesee ins Sauerland. Dort wurde zunächst im See gebadet und gegrillt, bevor sich die Gruppe später in die Zelte verkrümelte. Am Samstag fuhr das Team nach Plettenberg ins Freizeitbad Aquamagis. Dort lockten elf Rutschen, auf denen Geschwindigkeiten bis zu 100km/h erreicht werden konnten. Die Internatsschüler probierten außerdem den freien Fall und genossen Loopings ohne Ende.

Biohaus erkundet Umgebung

Für das Biohaus, eine neue Wohngruppe mit komplett neuen Schülerinnen und Schülern von Klasse 5 bis 8, stand das Kennenlernen der Stadt Marburg auf dem Programm, um sich mit dem neuen Wohnort vertraut zu machen. Die Mädchen und Jungen fuhren an den Richtsberg ins Waldhaus, das künftige Wochenendhaus für internationale Schüler, und verbrachte dort ein aktives Wochenende mit Waldspaziergang, Kinobesuch, Tretbootfahren, Schlossbesichtigung und einem abschließenden Kletterwaldbesuch.

Mühle reist in die Autostadt Wolfsburg

Die Bewohner der Mühle zog es nach Wolfsburg auf einen Campingplatz mit dazugehörigem Schwimmbad. Am Samstag besuchte die Gruppe die Autostadt in Wolfsburg, die nicht nur Autos, sondern auch ein reiches Freizeitangebot zu bieten hatte. Ebenfalls erkundeten sie weitere sehenswerte Örtlichkeiten in der Stadt und der nahen Umgebung.

Das Westfalenhaus zieht es nach Holland

Das bewohnerstärkste Haus mit 24 Schülerinnen und Schülern fuhr nach Südholland auf einen Bauernhof mit hauseigenem Streichelzoo. Am Samstag stand der Besuch der rund 40 Kilometer entfernten Stadt Den Haag auf dem Programm. Da das Wetter die Voraussetzungen bot, gehörte der dortige Strand zu der begehrtesten Örtlichkeit. Mit Grillen, Spielen und Lagerfeuer beschloss die Gruppe das Wochenende im Nachbarland. Dabei durfte das traditionelle Werwolf- Spielen am Abend natürlich nicht fehlen.

Hessenhaus besucht Kletterpark bei Fulda

Die Schülerinnen des Hessenhauses bezogen eine Ferienwohnung nahe Fulda. Am Samstag stand ein Besuch im Kletterwald auf dem Plan, das Testen der zehn Parcours und das Fahren mit der 800 Meter langen Europa-Seilbahn, die zu den längsten Seilbahnen Europas gehört. Die Vorboten des Perseidenstroms mit seinem Sternschnuppenregen verfolgte das Hessenhaus in der Nacht zum Sonntag. Mit Schlafsäcken und warmer Kleidung zog es die Mädchen in ein Feld, von wo aus man einen freien und klaren Blick auf den Sternenhimmel genießen konnte. Die Sternschnuppennacht kostete einige Konzentration, sodass die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug verging. Nach ihrer Rückkehr am Sonntag im Internat Steinmühle konnte die Gruppe noch etwas relaxen, um für die bevorstehende Schulwoche wieder fit zu sein.