Gemeinschaft stärken

Gemeinsamer Start der Klassenteams

Montags starten die einzelnen Klassen gemeinsam in die Woche. Die Schülerinnen und Schüler besprechen mit Unterstützung der Klassenlehrkraft verschiedene Themen der kommenden Tage. Es ist eine Gelegenheit für alle, unterschiedliche Anliegen vorzutragen – aus Sicht der Steinmühle eine wichtige Praxis, um möglichst klar und unbelastet in die bevorstehenden Unterrichtseinheiten zu gehen

Besonderes wie Geburtstage finden einen Raum der Würdigung, bevor dann die Unterrichtsinhalte angesteuert werden.

Für diese unaufwändige und fürsorgliche Kommunikation zwischen Kindern und Klassenlehrerin bzw. Klassenlehrer sind die Teams der unterrichtenden Lehrkräfte bewusst klein gewählt. Im Rahmen von Teamsitzungen sowie informellen Begegnungen ist deren zeitnaher Austausch über Schülerinnen und Schüler gerade bei besonderen Anliegen etabliert und üblich.

Klassenrat & Mediationsprogramm

Die Schulzeit harmonisch miteinander verbringen

Zur Stärkung des Miteinanders in den Klassen ist der Klassenrat fester Bestandteil der Woche. Hier werden Anliegen aus der Gruppe besprochen, möglichst unter Leitung der Klassensprecherinnen und Klassensprecher. Auch Klassengeschäfte wie Ordnung halten, Anliegen des Schulalltags oder Feste und gemeinsame Aktionen planen haben dabei ihren Platz. Üblicherweise ist der Bedarf für Verständigungsprozesse in Klasse 5 höher als später in Klasse 6. Dementsprechend findet das Projekt „Soziales Lernen und Mediation“ im Rahmen des Projektunterrichts der Klasse 5 statt. Hier erfährt innerhalb von drei Wochen jede Klasse spielerisch und mit vielfältigen Selbsterfahrungsmöglichkeiten auf intensive Weise, dass Konflikte normal sind, warum das so ist und welche Möglichkeiten es gibt, sie einzugrenzen, zu lösen oder abzumildern – und wie befreiend eine solche Kultur des Umgangs wirkt.

In den nach Interessen neu zusammengesetzten Klassen der Jahrgangsstufe 11 dienen die mit einer Exkursion verbunden Projekttage später nochmals der Zusammenführung der Schülerinnen und Schüler.

Gemeinschaft in der Steinmühle

Schüler-Eltern-Lehrer-Sprechtage

Statt an Elternsprechtagen über die Schülerinnen und Schüler zu sprechen, treffen sich an der Steinmühle Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler zum Schüler-Eltern-Lehrer-Sprechtag.
In Anwesenheit der Eltern erhält der junge Mensch eine Rückmeldung von der Lehrkraft. So können mögliche unterschiedliche Standpunkte gemeinsam geklärt werden. Wenn die Gesprächszeit beim Sprechtag nicht ausreicht, wird vor Ort ein neuer Termin vereinbart.

Evaluation und Feedbackverfahren

Die Form des Sprechtags als Schüler-Eltern-Lehrer-Sprechtage wird von Schülerschaft, Eltern und Lehrkräften durchweg positiv beurteilt. Das ergab eine Evaluation. Umfrage- und Feedbackverfahren sind an der Steinmühle wesentlicher Teil des Qualitätsmanagements, um Prozesse in der Schule sicht- und messbar zu machen.

Kooperative Lernformen

Wenn Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig etwas erklären, erweist sich das oft als nachhaltiger, als wenn Erwachsene dies tun. Das brachte nicht zuletzt die Hattie-Studie als ein wirksames Element von schulischem Lernen hervor. Die Steinmühle hat sich im Rahmen von Schulinternen Lehrkräftefortbildungen sowie durch Teilnahme an einer europaweiten Fortbildung zum Thema immer wieder für die Stärkung dieses Bereichs engagiert, um kluge Moderationsformen, die kooperatives Lernen begünstigen, zum selbstverständlichen Repertoire der Lehrkräfte und damit zum Unterrichtsalltag an der Steinmühle werden zu lassen.
Immer wieder gehen wichtige Impulse auch vom Studienseminar Marburg aus, das für die Lehrkräfteausbildung der Referendare verantwortlich ist. Mit ihm sind wir als Ausbildungsschule eng verbunden.

Beispiele dafür:

• das Durchdenken eines Sachverhalts in Form von Think-Pair-Share, also zunächst alleine, dann mit einem Partner und schließlich in der Gruppe

• ein sogenanntes Gruppenpuzzle, bei dem Expertinnen und Experten sich, wenn sie sich arbeitsteilig zu Expertinnen und Experten gemacht haben, Dinge gegenseitig erklären

• die Form eines Placemats, das zu schriftlichem Dialog von vier Beteiligten einlädt

Aktivierende Formen des Zusammenarbeitens sind an der Steinmühle längst ein wichtiges Element der Unterrichtsgestaltung, das insbesondere durch zahlreiche ausgearbeitete Projekte des Projektunterrichts in den Klassen 5 bis 10 in den vergangenen Jahren eine weitere Stärkung erfahren hat.

Kooperative Lernformen

Wenn Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig etwas erklären, erweist sich das oft als nachhaltiger, als wenn Erwachsene dies tun. Das brachte nicht zuletzt die Hattie-Studie als ein wirksames Element von schulischem Lernen hervor. Die Steinmühle hat sich im Rahmen von Schulinternen Lehrkräftefortbildungen sowie durch Teilnahme an einer europaweiten Fortbildung zum Thema immer wieder für die Stärkung dieses Bereichs engagiert, um kluge Moderationsformen, die kooperatives Lernen begünstigen, zum selbstverständlichen Repertoire der Lehrkräfte und damit zum Unterrichtsalltag an der Steinmühle werden zu lassen.
Immer wieder gehen wichtige Impulse auch vom Studienseminar Marburg aus, das für die Lehrkräfteausbildung der Referendare verantwortlich ist. Mit ihm sind wir als Ausbildungsschule eng verbunden.

Beispiele dafür:

• das Durchdenken eines Sachverhalts in Form von Think-Pair-Share, also zunächst alleine, dann mit einem Partner und schließlich in der Gruppe

• ein sogenanntes Gruppenpuzzle, bei dem Expertinnen und Experten sich, wenn sie sich arbeitsteilig zu Expertinnen und Experten gemacht haben, Dinge gegenseitig erklären

• die Form eines Placemats, das zu schriftlichem Dialog von vier Beteiligten einlädt

Aktivierende Formen des Zusammenarbeitens sind an der Steinmühle längst ein wichtiges Element der Unterrichtsgestaltung, das insbesondere durch zahlreiche ausgearbeitete Projekte des Projektunterrichts in den Klassen 5 bis 10 in den vergangenen Jahren eine weitere Stärkung erfahren hat.

Fahrten und Austauschprogramme

Alle Studienfahrten stehen rechtzeitig im Jahreskalender und werden auf Elternabenden organisatorisch und inhaltlich besprochen.

Klasse 5

Erlebnispädagogische Tage in Wolfshausen mit dem BSJ (zwei Tage/eine Übernachtung)

Klasse 6

6 Tage Scharbeutz

Klasse 7

Am Anfang des Schuljahres: 3 Tage Ruderfreizeit (Sporterlebnis- und Abenteuerprojekt)

Klasse 8

6-tägige Ski- oder Snowboardausbildung in Mayrhofen (Österreich)

Klasse 9

5-tägige Sprachenfahrten entsprechend der Wahl der zweiten Fremdsprache

Klassen 8 bis 10

Zahlreiche weltweite freiwillige Austauschmöglichkeiten über den Schulverbund Round Square und zu Partnerschulen in Uruguay und Tansania

Oberstufe

In der Oberstufe orientieren sich die Studienfahrten an der Profilarbeit. Die Fahrten werden im Unterricht vor- und nachbereitet und finden entweder Ende des Halbjahres Q2 oder zu Beginn von Q3 statt.