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Wohin in der Freizeit? Haus der Jugend stellte offene Angebote vor

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften

Auf dem Schulhof der Steinmühle hat das Haus der Jugend in der 1. und 2. großen Pause seine Freizeitangebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit vorgestellt. Dazu gehören der Jugendtreff Volle Hütte, der Jungentreff, die Medientreffs, der Kinderclub, der Mädchentreff, der queere Treff (alle im Haus der Jugend) sowie die Bienen-AG (im Stadtwald).

Das Angebot richtet sich vor allem an die Mittelstufe und erfolgte in Kooperation mit Schulsozialarbeiterin Mara von Essen: „Ziel ist es, die Mädchen und Jungen auf die Angebote aufmerksam zu machen und sie einzuladen, dort vorbeizuschauen“, erläuterte sie.

(Heinm)

 

 

27. April 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/IMG_0828-scaled.jpeg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-04-27 14:29:362026-06-05 12:23:17Wohin in der Freizeit? Haus der Jugend stellte offene Angebote vor

Das Leben auf der Welt verstehen: Eine Reise mit Dr. Judith Klatt zu den Anfängen der Erde

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, MINT

Hohe UV-Strahlung, Schwermetalle, große Temperaturschwankungen, wenig Sauerstoff: manche Mikroben leben dort, wo es kaum noch vorstellbar ist. Die Geomikrobiologin Dr. Judith Klatt, seit 2022 am Max Planck Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg tätig und Forschungsgruppenleiterin am Zukunftszentrum Mikrokosmos Erde, nahm ihre Zuhörerschaft in der Steinmühle mit auf Forschungsreisen zu den mikrobiellen Überlebenskünstlern.

 

Interdisziplinäre Arbeit

Der wissenschaftliche Vortrag „Bakterien am Limit“ war zugleich eine Reise zu den allerersten Mikroben und den Anfängen des Lebens: „Es geht darum, mikrobielles Leben und gleichzeitig die Grenzen des Lebens zu verstehen“, sagte Dr. Judith Klatt. Dieses Verständnis erwachse an einer Schnittstelle mehrerer Disziplinen: Physik, Biologie und Chemie.

 

Weitreichende zeitliche Dimension

Einer der Forschungsorte von Dr. Klatt ist beispielsweise Hawaii: „Unsere Arbeiten öffnen uns ein Fenster in die Erdgeschichte auf einem Zeitstrahl von 4,5 Milliarden Jahren“ berichtete die Forscherin und gab ihren Zuhörern damit einen Hinweis auf die betrachtete zeitliche Dimension. Dabei fließen auch immer wieder umweltwissenschaftliche Themen in den Forschungsaufenthalt mit ein und helfen, die Schwankungen der maximalen Temperatur und des Sauerstoff- bzw. CO2-Gehalts der Atmosphäre im Laufe der Erdgeschickte besser zu verstehen. Beides hängt laut Dr. Klatt sehr eng mit dem „globalen Mikrobiom“ zusammen.

 

Grundlagen der Molekularbiologie

Extreme Lebensräume eröffnen der Forschung und den Forscherteams auch immer wieder neue Horizonte. So wurden in Mikroben aus extrem heißen oder kalten Lebensräumen die Grundlagen der Molekularbiologie isoliert: Beispielsweise die Enzyme für die Polymerase-Kettenreaktionen (PCR) und somit die Basis für Vaterschaftstests und DNA-Fingerabdrücke in der Forensik. Auch sorgten und sorgen Mikroorganismen wie Cyanobakterien, umgangssprachlich Blaualgen genannt, für die Produktion von Sauerstoff und waren maßgeblich an der Sauerstoffanreicherung in unsrer Atmosphäre im Präkambrium beteiligt. Cyanobakterien sind einzellige Organismen, leben im Süß- und Salzwasser und gewinnen ihre Energie mittels Fotosynthese, ähnlich wie unsere grünen Pflanzen. Dabei entsteht Sauerstoff, welcher aus den „mikrobiellen  Matten“ entweicht und vom Team um Dr. Klatt zum Beispiel mit Hilfe von Mikrosensoren gemessen werden kann.

 

Forschung unter schwierigsten Bedingungen

„Es kann schwierig sein, im Feld zu arbeiten“, erinnerte sich die Referentin beispielsweise an einen Forschungsaufenthalt in den Hochanden in 3.000 Metern Höhe. Ein Weg von 24 Stunden zum nächsten Supermarkt stellte das Forscherteam neben der Beantwortung der Forschungsfrage mit aufwendigen Methoden auch vor die diffizile Aufgabe der Selbstversorgung. Ein stabiles Leben für Mikroorganismen konnte dort bisher nicht festgestellt werden. Sauerstoff allein sei also kein sicheres Signal für Leben.

 

Beeindruckende Fotos

Am Max Planck Institut für Terrestrische Mikrobiologie in Marburg werden die extremen Bedingungen, die das Forscherteam vor Ort vorfindet, auch im Labor simuliert. „Die Herstellung des Zustands aus der Feldforschung gelingt so wie in der Umwelt natürlich nie so ganz, jedoch ermöglicht es uns dennoch, die enormen Dynamiken innerhalb eines extremen Lebensraums auch über längere Zeiträume sehr naturgetreu zu studieren“, erklärt Dr. Judith Klatt, die ihre Schilderungen mit beeindruckenden Fotos illustriert und mit ihrem Vortrag viel Begeisterung in der Schülerschaft entfacht hatte.

 

Ausgezeichnete Forscherin

Dr. Judith Klatt trägt mit ihrer Arbeit dazu bei, dass Marburg ein Ort exzellenter Spitzenforschung ist. Im Jahr 2024 wurde sie beispielsweise vom Europäischen Forschungsrat mit dem ERC Starting Grant ausgezeichnet.

Das Referat war Teil der Vortragsreihe „Microbes for Future“ des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie in Marburg in Kooperation mit dem Schüler:innen-Forschungszentrum Mittelhessen (SFZ).

Die wissenschaftlichen Präsentationen werden weiter fortgesetzt.

(Angela Heinemann / Dr. Sven-A. Freibert)

24. April 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/IMG_0695-scaled.jpeg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-04-24 19:43:532026-06-05 12:24:55Das Leben auf der Welt verstehen: Eine Reise mit Dr. Judith Klatt zu den Anfängen der Erde

Mikroben und die Klimakrise: Hochkarätiger Vortrag machte Lust auf Forschung

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, MINT

Komplexe Sachverhalte adressatengerecht zu vermitteln – das gehört bestenfalls zu den Kompetenzen von Professoren, Dozenten im Allgemeinen und auch von Lehrkräften. In diesem Sinne lobte Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer den Marburger Biologen und Chemiker Prof. Dr. Tobias Erb vom Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie ausdrücklich für seinen öffentlichen Vortrag in der Steinmühle.

Rund 100 Interessierte waren gekommen, um das Referat zum Thema ‚Mikrobielle Power – für neue Wege aus der Klimakrise‘ zu hören. Im Auditorium Schülerinnen und Schüler der Biologie-Leistungskurse der Jahrgangsstufen Q2 und Q4, die Grundkurs-Schülerinnen und -schüler unserer Q4 sowie neben externen Interessenten auch alle Mitglieder der plus-MINT-Gruppe aus der Steinmühle.

 

Inwiefern kann Mikrobiologie helfen, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu senken?

Das war Thema des Fachvortrags, den Biologie- und Mathematiklehrer Lehrer Dr. Sven Freibert, Mitglied des Plus-MINT-Betreuerteams der Steinmühle, so zusammenfasst:

 

Das „terrestrische Mikrobiom“ spielt im Kohlenstoffkreislauf eine enorm wichtige Rolle. Die Fixierung, auch von anthropogenem CO2, wird zum allergrößten Teil durch Landpflanzen und eben aquatische Mikroorganismen durchgeführt. Letztere sind vornehmlich in den globalen Ozeanen beheimatet. Allerdings ist die Effizienz der Fixierung von CO2 durch Mikroorganismen nicht sehr hoch. Durch die vergleichsweise hohe Verfügbarkeit von CO2 auch in der älteren und jüngeren Erdgeschichte bestand und besteht hier kein evolutionärer Druck, die Effizienz deutlich zu verbessern.

Die Mikrobiologie, oder besser in diesem Fall die synthetische Mikrobiologie und allen voran das Team mit und um Prof. Dr. Tobias Erb hat dieses „Problem“ der Effizienz nun in den Fokus ihrer Forschung genommen. Das Ziel ist es, mit Hilfe mikrobiologischer, genetischer und biochemischer Methoden Stoffwechselwege von Mikroorganismen zu identifizieren, zu isolieren und deren Effizienz zu steigern, um diese molekularen Maschinen schließlich zur künstlichen CO2-Fixierung verwenden zu können. Wohlgemerkt: Es ist nicht Ziel, künstlich hergestellte Mikroorganismen freizusetzen!

Ein weiterer Ansatz des Teams um Prof. Erb ist es, Nutzpflanzen, die in großen Mengen angebaut werden, genetisch so zu verändern, dass diese Pflanzen CO2 effizienter fixieren können. Dies hätte zum einen den Vorteil, dass anthropogenes CO2 in großen Mengen der Atmosphäre entnommen werden könnte und zum anderen die Pflanzen deutlich schneller wachsen würden, was wiederum Nahrungsmittel deutlich verfügbarer machen würde und damit der globalen Nahrungsversorgung dienlich wäre. „Zwei Fliegen mit einer Klappe“!

 

Höchste Aufmerksamkeit des Auditoriums

Dass das Publikum einem Vortragenden durchgehend gebannt zuhört, ist nicht die Regel. Tobias Erb schaffte es, über die volle Länge des knapp 45minütigen Vortrags höchste Aufmerksamkeit auf sich zu vereinigen. Er fand das richtige Maß an Fachlichkeit und Anschaulichkeit, und an der sich anschließenden rund 30minütigen Fragerunde wurde deutlich, dass er die Zuhörerschaft inhaltlich „mitgenommen“ hatte.

Am Ende lobte Erb ausdrücklich das tiefe Interesse der Steinmühlen-Schülerinnen und -schüler sowie die Qualität ihrer Fragen.

 

Referent machte Lust auf Forschung

Gestartet war Professor Erb war mit der Vorstellung des Max Planck Instituts in Marburg als eines von 86 Max-Planck-Instituten insgesamt. Er hob die Qualität der Forschung hervor, was sich nicht zuletzt an zahlreichen Auszeichnungen bis hin zu etlichen Nobelpreisen zeige. Der Wissenschaftler stellte die Arbeit der internationalen Forscherteams heraus und machte Lust auf naturwissenschaftliche Forschung.

 

Schülerforschungszentrum Mittelhessen als Veranstalter

Zum Abschluss dankte Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer nicht nur dem Vortragenden Prof. Dr. Tobias Erb und Dr. Virginia Geisel als Press Officer, sondern auch dem Schüler:innenforschungszentrum Mittelhessen, das Initiator und Veranstalter war. Als Teil dieser Gruppe ist die Steinmühle Gastgeber von vier Vorträgen der Vortragsreihe „Microbes@School“.

(Gem / Dr. S. Freib / Heinm)

 

16. April 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/20260223_155339-scaled-1-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-04-16 19:57:392026-06-05 12:26:27Mikroben und die Klimakrise: Hochkarätiger Vortrag machte Lust auf Forschung

Rechnen, tüfteln, Spaß haben: Besuch an der Steinmühle zum +MINT-Camp 

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, MINT, Talentförderung

Geballte Aktivitäten der +MINT-Internate: Zusammen mit insgesamt acht Schülerinnen und Schülern aus Schloss Louisenlund und Schloss Neubeuern startete ein Team von Schule & Internat Steinmühle in das diesjährige +MINT-Camp. Neben vielen Informationen und Aufgaben rund um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gab es eine Menge Spaß und vieles zum Staunen.

 

Mit Känguru-Sprüngen

So manches war bekannt von den Camps der vergangenen Jahre, einiges war neu: Zum ersten Mal fand die Veranstaltung im März statt und wurde mit dem Känguru-Wettbewerb verbunden. Unter bewährter Leitung von Maximilian Moll, Mathematiklehrer der Steinmühle, ging es mit der Gruppe unter anderem auf die Lahnberge, wo Dr. Patrick Mehlitz, Professor für mathematische Optimierung, mit seinem Workshop zum Thema Eulersche Graphen wartete.

Einen weiteren Workshop gab es am Folgetag über die Knotentheorie, geleitet von Prof. Dr. Oliver Goertsches.

Eingeflochten ins Programm wurde auch der bewährte Besuch des Unternehmens Pfeiffer-Vacuum in Aßlar für Informationen über hochmoderne Vakuumtechnologie.

Um sich zu informieren, in welch schöner Stadt die Steinmühle eigentlich liegt, wurde mit Lunchpaket im Gepäck natürlich auch Marburg erkundet.

 

Mathematikum: Lehrreich und unterhaltend

„Die Welt ist – laut Phythagoras – Zahl. Und keiner rechnet mit.“ So war der Workshop von Dr. Muth überschrieben. Er fand in der Steinmühle statt.

Das große Finale der viertägigen Veranstaltung bildete der Besuch im Gießener Mathematikum (Titelbild). Ein etablierter wie auch attraktiver Programmpunkt, der in vielfacher Hinsicht demonstriert, dass Mathe gar nicht so „trocken“ sein muss, sondern stattdessen zahlreiche Überraschungen bereithält.

 

Menüabend war kulinarisches Highlight

Veranstaltungen in der Steinmühle eilt ihr Ruf eines attraktiven Rahmenprogramms und guter Verpflegung voraus. Und diesem Ruf wurde auch das diesjährige +MINT-Camp wieder sehr gerecht. Verpflegung im Bistro mit Snacks und Getränken, leckere Mahlzeiten in der Steinmühlen-Mensa, bereitet von Küchenchef Sebastian Riehl und seinem Team, gekrönt durch den festlichen Menü-Abend.

 

Welche Rakete fliegt am höchsten?

Für Unterhaltung zwischendurch sorgte die Teilnahme am Raketenwettbewerb, bei dem es darum ging, eine Rakete mit Wasserdruckantrieb zu konstruieren und sie möglichst hoch fliegen zu lassen. Und wer außer der Rakete auch sich selbst bewegen wollte, für die oder den gab es die Möglichkeit, auf ein Sportangebot zurückzugreifen.

Unser Fazit : Es war cool mit euch und es hat sehr viel Spaß gemacht! – Wir sagen: Ciao – bis zum nächsten Mal!

(Angela Heinemann)

 

25. März 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/03/IMG_4579.jpeg 960 1280 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-03-25 18:32:302026-06-05 12:33:52Rechnen, tüfteln, Spaß haben: Besuch an der Steinmühle zum +MINT-Camp 

Sport an der Steinmühle: Tradition stärken, neue Wege gehen

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Leben im Internat, Reitschule Steinmühle, Rudern, Sport & Gesundheit, Talentförderung

 

Reiten, Rudern, Mannschaftssport und immer neue Kooperationen: Das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Modernisierte Infrastruktur, ein gewachsenes Team und zahlreiche Projekte sorgen dafür, dass Bewegung für die Schülerinnen und Schüler einen festen Platz im Schulalltag hat – und auch künftig weiter ausgebaut werden soll.

 

Schon immer stand die Steinmühle für eine ausgeprägte Bandbreite im Sport: für ein etabliertes Angebot im Reiten, für professionellen Unterricht im Rudern und für Erfolge bis hin zur Olympiateilnahme. Schon länger gibt es Tennis auf der eigenen Anlage, Ballsport mit Beachvolleyball an der Lahn und Krafttraining auch in den Wintermonaten. Doch auch Gutes kann man noch besser machen, erläutert Marcel Kalb, Leiter des Schulsports, Organisator vieler Trainingseinheiten und Koordinator von Kooperationen mit anderen Vereinen.

 

Moderne Infrastruktur

An dieser Stelle wären wir auch schon da, wo sich einiges weiter ausgebaut hat, schaut man etwa zehn bis 15 Jahre zurück. Verglichen mit damals wurde die Infrastruktur modernisiert und deutlich erweitert. Ein saniertes Bootshaus, eine große zweite Sporthalle und eine modernisierte Bestandshalle stehen heute für Ruder-Equipment und den Indoor-Sport bereit. Auch die Ausstattung mit Sportgeräten wird kontinuierlich ausgebaut. Wie das aussehen kann, zeigt bereits das Angebot im Kraftraum.

 

Mehr Köpfe für den Sport

Die Entwicklung des Sportangebotes war ein Prozess – sowohl hinsichtlich der Infrastruktur als auch im Hinblick auf das Personal. Das Kollegium in der Fachschaft Sport ist inzwischen auf 17 Lehrkräfte gewachsen, ein Pädagoge aus dem Internat und drei FSJ’ler unterstützen an verschiedenen Stellen. „Wir stehen auch im Austausch mit den Bereichen Sportwissenschaften und Motologie an der Marburger Philipps-Universität“, berichtet Marcel Kalb.

 

Keine Schulnoten im Sport für die Klassen 5-8

Bewegungsförderung hat an der Steinmühle einen hohen Stellenwert. So gibt es auch außerschulische Konzepte wie die Ruderfahrt oder die Skifahrt, und es besteht die Möglichkeit, in Klasse 11 – der sogenannten E-Phase der gymnasialen Oberstufe – das Sport-Profil zu wählen. Eine Besonderheit ist ebenfalls erwähnenswert: In den Klassen 5 bis 8 werden im Fach Sport keine Schulnoten vergeben. „Wir finden, dass eine Ziffernnote nicht die Vielfalt des Sports und der damit verbundenen Bewertung der erbrachten Leistungen widerspiegeln kann. Aus diesem Grund versuchen wir im Fach Sport, Leistungen im Sportunterricht differenziert und aussagekräftig zurückzumelden“, erläutert der Schulsportleiter.

 

Para-Sport ist Teil des Angebots

Durch Kooperationen mit anderen Vereinen ist das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle nahezu grenzenlos. Während einige Steinmühlen-Lehrkräfte aus eigenem Interesse Sportarten wie zum Beispiel Fechten anbieten, stehen traditionelle Sportarten wie Volleyball, Basketball und Fußball ohnehin auf der Tagesordnung. Die zusätzliche neue und große Sporthalle ermöglicht es der Steinmühle – die ohnehin auch Paralympisches Leistungszentrum im Rudern ist –, nun auch Mannschaftssport im Rollstuhl-Basketball anzubieten.

Montags findet zudem inklusiver Fußball statt: Vor einigen Jahren hatte das Unified-Team in Kooperation mit dem örtlichen Sportverein SF Blau-Gelb Marburg mit dem regelmäßigen Training begonnen. Für das Zustandekommen dieses Teams hatte sich seinerzeit Egon Vaupel, Vorsitzender des Trägervereins Steinmühle Marburg e. V., besonders stark gemacht.

 

Neues Schulstrukturmodell eröffnet Chancen

Weitere Kooperationen mit anderen Vereinen werden angestrebt, so Schulsportleiter Kalb. Er denkt dabei an außerschulische Aktivitäten wie Leichtathletik, Geräteturnen oder Schwimmen. „Durch das künftige neue Schulstrukturmodell eröffnen sich dabei große Chancen.“

 

Ein Auge auf dem Leistungssport

Ein Auge hat Marcel Kalb auch auf den Leistungssport und erwähnt exemplarisch die Volleyball-AG und den Volleyball-Wahlunterricht (WU) der Klassen 5 und 6, ebenso wie das Geräteturnen im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“, bei dem fünf Schülerinnen hervorragend abschnitten. Sein Credo: „Sport und Leistung gehören zusammen. Und das wird auch gefördert.“

Jahrgangsstufenübergreifend halte man zudem ein Angebot im Oberstufensport im Umfang von zwei Stunden pro Woche bereit. Marcel Kalb hat hier die Leitung inne, die jungen Menschen organisieren jedoch auch vieles selbst und schaffen sich somit selbstbestimmte Bewegungs- und Trainingsräume.

 

Kennenlernen im doppelten Sinne

Seit mehreren Jahren gebe es an der Steinmühle außerdem die Sportprojekttage in der letzten Schulwoche, sagt Kalb, der seit sieben Jahren an der Steinmühle arbeitet. Die zusätzlichen Sporttage im Mai betreffen die Klassen 5 bis 10 und schließen unter anderem Rudern, Lauffinals und weitere Disziplinen ein. Zusätzlich wurde und soll auch in Zukunft an der Steinmühle in der letzten Schulwoche ein Sportfest gefeiert werden. Hierzu sind auch kooperierende Sportvereine und Sportstudierende der Universität eingeladen. Das Fest dient neben der Bewegungsförderung auch dem Kennenlernen – sowohl der Aktiven untereinander als auch weiterer Sportangebote.

 

Bewegungsangebot für das Kollegium

„Der Arbeitsalltag wird immer komplexer, da müssen wir auch auf ausreichend Bewegung unseres Kollegiums achten“, ergänzt Marcel Kalb. An dieser Stelle kommt er auf das Angebot „StoneFIT“ zu sprechen – ein Angebot zur Bewegungsförderung speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Wir können stolz sein auf die Möglichkeiten, die wir haben“, resümiert Marcel Kalb. Am Ende sei man aber noch nicht angekommen: „… da geht noch mehr.“

Er erwähnt außerdem die mit dem Handy-Verbot einhergehende bewegte Pause in der Sporthalle. Angeleitet von einem FSJ’ler sind in der ersten großen Pause die Klassen 5 und 6 aktiv, in der zweiten großen Pause die Klassen 7 und 8. „Wer den digitalen Spieledrang unterbindet, muss andere Alternativen aufzeigen – gesundheitsfördernderweise in Verbindung mit Sport und Bewegung.“

 

Sport ist Teil der Schulkultur

Begrenzt auf das eigene Angebot sieht sich die Steinmühle für die Zukunft nicht. „Wir schauen auch gern einmal umher, was staatliche Schulen so machen und versuchen, Gelungenes zu übernehmen.“

So wird deutlich: Sport ist an der Steinmühle weit mehr als Unterrichtsfach. Er ist Teil der Schulkultur – getragen von Engagement, Kooperationen und dem gemeinsamen Ziel, Bewegung, Gesunderhaltung, Teamgeist und Leistungsbereitschaft nachhaltig zu fördern.

(Angela Heinemann/Fotos: Archiv Steinmühle)

 

15. März 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_7720-scaled.jpg 1000 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-03-15 19:59:452026-06-05 12:38:30Sport an der Steinmühle: Tradition stärken, neue Wege gehen

Round Square: Chance zum Austausch mit jungen Menschen auf der ganzen Welt

Aktuelles, Internationales Gymnasium, Kooperationen & Partnerschaften, Sprachen & Internationalität, Steinmühle unterwegs

Als Teil des internationalen Schulverbundes Round Square bietet die Steinmühle ihren Schülerinnen und Schülern neue weitere Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung sowie zur inner- und außerschulischen Bildung. „Round Square fördert das interkulturelle Lernen und stellt unseren Schülerinnen und Schülern tolle Chancen bereit, in den Austausch mit jungen Menschen auf der ganzen Welt zu kommen“, fasst Theresa Großer, Leiterin der Sekundarstufe I und des Internationalen Gymnasialzweiges der Steinmühle, zusammen.

 

Wofür steht Round Square?

 

Die weltweit rund 260 ausgewählten Mitgliedsschulen von Round Square bilden ein internationales Netzwerk, das sich im Leitbild gemeinsamen Bildungszielen und Werten verschrieben hat. Round Square versteht sich als Vorreiter für Toleranz, Gemeinschaft und globales Lernen. Mitgliedsschulen des Netzwerks sind angehalten, die 6 IDEALS (Internationalism, Democracy, Environmentalism, Adventure, Leadership, Service), die das gemeinsame Handeln des Netzwerks bestimmen, in ihrem Schulprogramm zu verankern. Daraus resultiert ein umfängliches Bildungsprogramm, das die Schülerinnen und Schüler auf das Leben in einer globalen Welt vorbereitet.

 

Individuelle Austauschmöglichkeiten 

 

Den Schülerinnen und Schülern der Steinmühle bietet das Netzwerk hervorragende Möglichkeiten, internationales Lernen zu erleben und Einblicke in eine fremde Kultur zu erhalten. Dies geschieht auf unterschiedliche Weise. Zum einen werden mit Round Square in den Klassen 8-10 individuelle Austauschmöglichkeiten umgesetzt. Die Austauschprogramme sind in der Regel für 2 bis 10 Wochen vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler leben vor Ort teilweise im Internat, teilweise in Familien. Dabei ist es egal, wie die jungen Menschen untergebracht sind – ein Austausch mit Round Square bedeutet volles Commitment seitens der teilnehmenden Schulen und Familien, sodass ein herzlicher Empfang und vielseitige Erlebnisse fester Bestandteil des Austausches sind.

Auch die Auswahl an Ländern ist groß: Von Australien über die USA, von Kolumbien nach Okinawa auf die Bermudas – das weltweite Netzwerk begrüßt seine Schülerinnen und Schüler auf nahezu allen Kontinenten. Die Kosten für die Austausche bleiben dabei überschaubar: Lediglich die Flüge ins Zielland, die Aktivitäten vor Ort und eine Vermittlungsgebühr von 500€ fallen an.

 

Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8

 

Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 sind mögliche Kandidatinnen und Kandidaten für einen Austausch im Rahmen von Round Square. Wichtig ist: Jede und jeder Interessierte muss ebenfalls eine Austauschpartnerin oder einen Austauschpartner aufnehmen – in der Regel für denselben Zeitraum, den man selbst im Ausland verbringen durfte. Grundsätzlich handelt es sich bei Austauschen mit Round Square um individuelle Austausche, oftmals ist es aber möglich, als kleine Gruppe (2-3 Personen) gleichzeitig an eine Schule zu reisen.

 

Info-Veranstaltung am 24. März

 

„Wir freuen uns über das rege Interesse für einen Austausch über das Programm Round Square und die Offenheit unserer Schülerinnen und Schüler, neue Länder und Kulturen zu erleben“, erzählt Theresa Großer. Mit rund 40 Austauschbewegungen ist das Schuljahr im Hinblick auf Interesse an einem Round Square-Austausch gut gestartet.

 

Interessentinnen und Interessenten können über E-Mail unter Roundsquare.exchange@steinmuehle.net Kontakt mit Linda Hörner und Theresa Großer aufnehmen. Auch in der Eltern-Cloud sind Informationen zu Round Square hinterlegt.

Am 24. März um 19.30 Uhr findet eine Info-Veranstaltung statt. Bewerbungsende für das Folgeschuljahr ist der 30. April.

 

Was bietet Round Square noch?

 

Neben den Austauschmöglichkeiten richtet Round Square internationale Schülerkonferenzen aus und organisiert soziale Projekte in Entwicklungsländern. Auch hier ist perspektivisch eine Teilnahme angedacht. Darüber hinaus bereichert die Mitgliedschaft den Unterrichtsalltag, indem authentischer Kontakt zu Schülerinnen und Schülern im Ausland über gemeinsame Onlinemeetings und -projekte ermöglicht wird. Zudem wird die Schule durch ein Wahlunterrichtsangebot (WU) ergänzt, in dem die Schülerinnen und Schüler sich um unsere Gäste aus dem Ausland kümmern, Ausflüge planen, Interviews führen uvm., um so allen Gästen eine tolle Zeit an der Steinmühle zu ermöglichen.

 

Unsere Fotos zeigen Matilda aus dem Jahrgang 11 bei ihrem Kolumbien-Aufenthalt am Colegio Anglo Colombiano.

(Theresa Großer/Angela Heinemann)

 

 

 

4. März 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/03/Round_Square_2-e1772621383967.jpg 427 640 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-03-04 12:02:342026-06-05 12:42:36Round Square: Chance zum Austausch mit jungen Menschen auf der ganzen Welt

Diplomatie hautnah: Planspiel forderte den aktuellen Jahrgang 13 heraus

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Warum lassen sich internationale Konflikte nicht einfach am Verhandlungstisch lösen? Mit dieser Frage beschäftigten sich erneut die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13 an der Steinmühle. Nach der erfolgreichen Premiere vor zwei Jahren machte die Kooperation mit der Marburger Philipps-Universität in diesem Jahr erneut erfahrbar, wie anspruchsvoll diplomatische Verhandlungen tatsächlich sind. Begleitet wurde die Veranstaltung maßgeblich durch den Konfliktforscher Dr. Stéphane Voell, der die Simulation leitete und die Teilnehmenden durch das anspruchsvolle Planspiel begleitete.

 

Im ersten Schritt informelle Gespräche

Im Verlauf der Veranstaltung schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rollen von Delegierten verschiedener fiktiver Staaten. Ausgestattet mit unterschiedlichen Interessen, politischen Zielen und territorialen Ansprüchen nahmen sie zunächst informelle Gespräche auf, bevor sie an einem runden Tisch versuchten, eine gemeinsame Lösung für den Konflikt zu entwickeln. Um der Simulation einen möglichst authentischen und offiziellen Charakter zu verleihen, wurden die Teilnehmenden angehalten, sich während der Verhandlungen konsequent zu siezen. Schnell wurde deutlich, wie schwierig es ist, Kompromisse auszuhandeln, wenn nationale Interessen, wirtschaftliche Abhängigkeiten und sicherheitspolitische Überlegungen aufeinandertreffen.

 

Im Spannungsfeld gegensätzlicher Interessen

Nicht jede Delegation zeigte sich kompromissbereit. Manche vertraten ihre Positionen mit Nachdruck, andere suchten den Dialog – ein Spannungsfeld, das den Verlauf der Verhandlungen maßgeblich bestimmte. Die Teilnehmenden erfuhren dabei unmittelbar, wie herausfordernd internationale Diplomatie sein kann und weshalb selbst gut gemeinte Lösungsansätze häufig an gegensätzlichen Interessen scheitern.

 

Blick auf reale Konflikte geschärft

In der abschließenden Reflexionsrunde berichteten viele Schülerinnen und Schüler, wie intensiv sie ihre jeweilige Rolle erlebt hatten. Begriffe wie „frustrierend“ oder „kompliziert“ fielen mehrfach, zugleich wurde deutlich, dass gerade diese Erfahrungen den Blick auf reale politische Konflikte geschärft haben. Gemeinsam mit Stéphane Voell wurden die Dynamiken der Verhandlungen analysiert und schließlich das Vorbild der Simulation aufgelöst: Das entwickelte Szenario orientierte sich in seinen Grundzügen am Transnistrien-Konflikt zwischen der Republik Moldau und der selbsternannten Transnistrischen Republik unter Beteiligung Russlands.

 

Kooperation mit Uni wird erlebbar

Für Bernd Hülsbeck, Fachlehrer sowie Leiter des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfelds der Fachschaft Politik und Wirtschaft, ist die Veranstaltung ein gelungenes Beispiel für die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Universität. Die langjährige Kooperation mit der Marburger Philipps-Universität werde dadurch für die Schülerinnen und Schüler unmittelbar erlebbar. Gleichzeitig ergänze das Planspiel den Unterricht der Jahrgangsstufe 13, in dem derzeit Internationale Beziehungen behandelt werden, um eine praxisnahe Perspektive.

 

Vielfältige Berufsperspektiven

Der Studiengang Friedens- und Konfliktforschung der Marburger Universität eröffnet Absolventinnen und Absolventen vielfältige Berufsperspektiven – unter anderem in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen oder in der wissenschaftlichen Analyse und Bearbeitung internationaler Konflikte. Die erneute Durchführung der Simulation zeigte eindrucksvoll, wie komplex Friedensprozesse sind und wie wichtig Dialog, Verhandlungsgeschick und gegenseitiges Verständnis für tragfähige Lösungen bleiben.

(Angela Heinemann)

 

 

28. Februar 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/07/IMG_0677-scaled-e1783481626299.jpeg 843 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-02-28 05:43:052026-07-08 05:45:48Diplomatie hautnah: Planspiel forderte den aktuellen Jahrgang 13 heraus

Gesellschaftliche Rollenbilder und Aspekte toxischer Männlichkeit

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Wann ist ein Mann ein Mann? Das fragte Herbert Grönemeyer schon im Jahre 1984 in seinem Song „Männer“. Von seiner Aktualität hat das Thema nichts eingebüßt. An einem Wochenende fand jetzt im Internat Steinmühle ein Workshop zum Thema „Männlichkeit & Rollenbilder“ statt, durchgeführt von zwei externen Referenten von ProFamilia.

Insgesamt wurde das Angebot von den jungen Männern sehr positiv aufgenommen, berichtet Hausleiter Marlon Welsch. Die meisten haben sich offen und engagiert auf die Inhalte und Diskussionen eingelassen. Im Workshop setzten sie sich mit gesellschaftlichen Rollenbildern, mit Aspekten toxischer Männlichkeit sowie mit ihren eigenen Vorstellungen von Beziehungen und deren Gestaltung auseinander.

Was macht einen Mann aus?

Besonders wertvoll war der Austausch darüber, was für sie persönlich „einen Mann ausmacht“. Viele Teilnehmende konnten für ihren Alltag konkrete Impulse und Denkanstöße mitnehmen – insbesondere im Hinblick auf Selbstreflexion, den Umgang miteinander und den Aufbau respektvoller Beziehungen.

 

Der Workshop bot einen geschützten Rahmen für ehrliche Gespräche und wurde insgesamt als bereichernd erlebt.

 

(Heinm/Foto: KI)

 

26. Februar 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/03/Maenner_DeeVidAI-scaled-e1772525975595-scaled.jpg 769 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-02-26 09:31:492026-06-05 12:43:39Gesellschaftliche Rollenbilder und Aspekte toxischer Männlichkeit

„Hände geben – Hände nehmen“: Kunst-LK übergab Fotoprojekt an Marburger Tafel

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater, Soziales Engagement

Zum diesjährigen 25jährigen Bestehen der Marburger Tafel erstellte der Kunst-LK der Steinmühle für die neuen Räume der Tafel fünf grossformatige Fotografien. Das dokumentarische Fotoprojekt „Hände geben – Hände nehmen“ entstand unter Mitwirkung von Cilia Evelbauer, Janice Houdek und Nele Schultheis im Rahmen des Kunstunterrichtes von Ines Vielhaben, die durch eine eigene Spende ermöglichte, dass die Fotos auf Aludibond aufgezogen wurden. Aktuell wurden die Werke an Bernd Holly übergeben, den ehemaligen Schulleiter der Steinmühle. Er engagiert sich seit Antritt seines Ruhestandes ehrenamtlich bei der Marburger Tafel.

 

10. Dezember 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/IMG_6258-e1765381004420.jpeg 720 1280 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-12-10 16:37:402026-03-06 11:46:48„Hände geben – Hände nehmen“: Kunst-LK übergab Fotoprojekt an Marburger Tafel

225 Euro Erlös vom Plätzchenverkauf der 7b gingen an die Elterninitiative

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Soziales Engagement

Vor einem Jahr hatten sie erstmals die Arbeit in der Weihnachtsbäckerei für sich entdeckt und Päckchen mit selbstgebackenen Keksen verteilt. In diesem Jahr startete die Klasse 7b zusammen mit ihrer Lehrerin Nina Kvashko (links) wieder das Plätzchenbacken für einen guten Zweck. Die Schülerinnen und Schüler verkauften anschließend das leckere Gebäck und nahmen insgesamt 225 Euro ein, die sie der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder spendeten.

Der Verein mit seinem Stützpunkt am Marburger Steinweg bedenkt damit in Form von Aktivitäten und Gaben erkrankte Kinder und ihre Geschwister, die häufig eher weniger Beachtung erfahren und daher auch „Schattenkinder“ genannt werden. Zur symbolischen Übergabe des Geldes kam Eva Christ als Vertreterin der Elterninitiative in die Steinmühle und bestaunte dankend den Erlös dieser Aktion.

 

9. Dezember 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/12/IMG_0516-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-12-09 18:10:282026-03-06 11:47:54225 Euro Erlös vom Plätzchenverkauf der 7b gingen an die Elterninitiative
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