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Zukunft des Angeklagten als wichtiger Aspekt: 8b verfolgte Prozess im Amtsgericht

Aktuelles, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Steinmühle unterwegs

Die Klasse 8b hat im Kontext des Projekts „Jugend und Kriminalität“ einen spannenden Gerichtsprozess im Marburger Amtsgericht besucht. Dazu verfasste eine Schülerin den folgenden Bericht:

Am 20. November besuchte die Klasse 8 der Steinmühle das Amtsgericht in Marburg. Durch die intensive Vorbereitung, bei der man sich mit unterschiedlichen Vergehen, als auch mit Hintergrundwissen und juristischen Fachbegriffen beschäftigt hatte, entstand in unserer Klasse ein gewisses Maß an Vorwissen, welches uns im anschließenden Prozess nützlich wurde.

 

Einblick in die Arrestzellen

Um 8 Uhr trafen wir uns alle vor dem Amtsgericht in der Universitätsstraße. Dort stellte uns unsere Lehrerin Dr. Claudia Röder Herrn Dr. Wilhelm vor, der als Richter am Amtsgericht arbeitet. Außerdem hatten wir noch das Glück, zwei Justizwachtmeister dort anzutreffen, die bereit waren, uns einen Einblick in die Arrestzellen des Gerichts zu verschaffen.

Zehn Minuten später standen wir alle im engen Flur vor den insgesamt fünf schlicht ausgestatteten Arrestzellen. Die Innenausstattung in den Arrestzellen war einfach: ein an die Wand montierter Holztisch in Kombination mit einem schlichten Stuhl, ein Waschbecken und eine Toilette. Die Wachtmeister erzählten uns außerdem noch ein paar Anekdoten aus ihrem Arbeitsalltag, was uns ermöglichte, einen kleinen theoretischen Einblick zu bekommen, wie sich Menschen fühlen, die für kurze Zeit hier untergebracht werden.

 

Besuch im Schwurgerichtssaal

Daraufhin hatten wir, bevor der Prozess begann, noch ein bisschen Zeit, in der wir uns von den Wachtmeistern den Schwurgerichtssaal zeigen ließen. Dort erläuterten uns die Justizwachtmeister und Dr. Wilhelm weitere Beispiele unterschiedlicher Gerichtsprozesse und ihre Besonderheiten. Das war für uns eine gute Vorbereitung auf die anstehende Verhandlung.

 

Betäubungsmittel waren das Thema

Um 9 Uhr startete der Prozess, und wir konnten uns im Verlauf einen guten Überblick über die grobe Struktur einer solchen Verhandlung machen. In diesem Fall ging es hauptsächlich um Konsum und Handel mit Betäubungsmitteln. Ein Thema, welches wir zwar im Unterricht angesprochen hatten, jedoch nicht annähernd so detailliert.

 

Verlesung von Chat-Verläufen

Trotz der vielen juristischen Details konnten wir dem Ablauf gut folgen, auch wenn es an manchen Stellen schwieriger war, konzentriert zu bleiben. Zum Beispiel, als die Beweislage durchgegangen wurde. Das Handy des Angeklagten war von der Polizei ausgewertet worden, und die Verlesung der Chat-Verläufe und Telefonat-Aufzeichnungen dauerte am Ende ziemlich genau eine Stunde.

 

26 Vorstrafen und Bericht vom Psychiater

Die beiden Polizisten, die als Zeugen geladen worden waren, berichteten von den Ermittlungen gegen den Angeklagten, was sehr aufschlussreich war und nochmal eine weitere Perspektive in den Prozess mit eingebracht hatte. 20 Minuten später folgte nochmals ein ziemlich theoretischer Teil, bei dem die bereits begangenen 26 Vorstrafen vom Richter verlesen wurden, was jedem von uns einen kleinen Einblick in Vergangenheit und Kindheit des Angeklagten gegeben hat. Denn wie man auch durch die Aussagen der Bewährungshelferin und des Psychiaters gesehen und selbst gemerkt hat, sind solche Vorkenntnisse immer Wichtigkeit. Höchstwahrscheinlich jeder, die Staatsanwaltschaft und den Richter eingeschlossen, hätte vor den Aussagen der Bewährungshelferin und dem Psychiater ein anders Bild vom dem Angeklagten gehabt. Doch mit dieser Einordnung, die für den Richter eine große Unterstützung darstellt, änderten sich viele Aspekte des Falls.

 

Es geht nicht um Höchststrafe, sondern um eine Zukunft

Denn am Ende möchten alle eine gute Lösung für das Problem oder den jeweiligen Sachverhalt finden. Es geht nicht darum, jemanden zur Höchststrafe zu verurteilen, sondern darum, eine Lösung für die betreffende Person zu finden. Alle Beteiligten bemühten sich um eine Zukunft für den Angeklagten und darum, ihn anzuleiten, um ihm so einen Weg in die Gesellschaft zurück zu ermöglichen.

Annamierl Pierenkemper, Kl. 8b

 

21. November 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/IMG_56221.jpeg 960 1280 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-11-21 13:44:142026-03-06 11:42:30Zukunft des Angeklagten als wichtiger Aspekt: 8b verfolgte Prozess im Amtsgericht

Tipps aus der Praxis, Info aus erster Hand beim Berufsinformationstag

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Seit sage und schreibe 28 Jahren lädt die Steinmühle jeden November zum Berufsinformationstag – einem Erfolgsformat in Kooperation mit dem Rotary-Club Marburg-Schloss. Nicht nur den Organisatoren sind wir auch dieses Mal zu Dank verpflichtet: Steinmühlen-Lehrkraft Dr. Claudia Röder und Hans-Heinrich Bähr vom Rotary-Berufsdienst. Wir bedanken uns auch bei den Vertreterinnen und Vertretern der zahlreichen Berufe, die unserem Oberstufenjahrgang mit Auskünften so engagiert Rede und Antwort standen.

 

Informationen, Impulse und Erkenntnisse 

Eröffnet durch Schulleiter Björn Gemmer, stellten sich an dem Abend in drei möglichen Durchgängen folgende Berufe und Sparten vor: Rechtsanwalt/Rechtsanwältin, BWL Betriebsmanagement, Zahnarzt/Zahnärztin, Arzt/Ärztin, Psychologe/Psychologin, Softwarehouse, Steuerberater/in – Wirtschaftsprüfer/in, Finanzwesen/Sparkassen/Banken, Soziales Jahr, Polizeidienst, Pilot, Bundeswehr, Duales Studium am der THM, Journalist/in, Politikwissenschaftler/in, Materialwissenschaft, Physik, Werbeagentur/Medien, Architektur.

Ganz sicher sind unsere Schülerinnen und Schüler mit mancher wertvollen Information, dem ein oder anderen Impuls oder mit einer neuen Erkenntnis über den späteren Berufswunsch nach Hause gegangen.

Liebe Unternehmerinnen, Unternehmer oder deren Vertreter/innen: Schön, dass Sie den Info-Abend für die jungen Menschen bereichert haben! Unsere Fotos zeigen eine Teilnehmer-Auswahl.

15. November 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/IMG_0395-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-11-15 18:12:502026-03-06 11:49:22Tipps aus der Praxis, Info aus erster Hand beim Berufsinformationstag

Das Glas nicht aus den Augen lassen

Aktuelles, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

KO-Tropfen auf Parties oder Veranstaltungen sind ein Angstmacher für Eltern, Jugendliche, aber auch ältere Erwachsene. Die Vorstellung, dass Fremde das eigene Getränk in einem unbemerkten Moment mit Substanzen versehen, durch die man erst „berauscht“ und anschließend willenlos wird, bereitet große Sorge. Doch was sind KO-Tropfen eigentlich? Wie erkennt man sie, wie schützt man sich davor? Und was, wenn man doch Opfer einer KO-Attacke geworden ist?

Fragen über Fragen, für die der Jahrgang 10 an Schule & Internat Steinmühle im Rahmen einer anderthalbstündigen Präventionsveranstaltung zwei kompetente Ansprechpartnerinnen hatte, nämlich Lara Baade und Lucie Lemberg vom Verein Frauennotruf Marburg e.V..

 

Schlagartiger Wechsel von Euphorie zu Wehrlosigkeit

Es ist nicht nur eine einzige Substanz, die als KO-Auslöser genutzt werden kann. Rund 150 verschiedene Mittel, teilweise im Internet bestellbar, „taugen“ dazu, ausgewählte Personen gezielt vorübergehend aus dem selbstbestimmten Leben zu holen. Es sind Substanzen, zum Teil zweckentfremdet, die im Getränk optisch und geschmacklich nicht unbedingt auffallen. Bis maximal 30 Minuten nach dem Konsum des Getränks fühlt sich die Konsumentin oder der Konsument eher berauscht und euphorisch. Nach 20 bis 30 Minuten aber kommt der Kipp-Punkt. Und zwar schlagartig.

„Dann kommt die sedative Phase“ , berichten die Referentinnen. Betroffene sind wie weggetreten, energielos, haben Bewusstseinsstörungen, Herzrasen und müssen sich erbrechen. Sie können sich gegen aktive Be- oder Mißhandlung – mitunter Vergewaltigungen – nicht wehren, haben keine Kraft. Diese Phase dauert, je nach Substanz und Kondition, etwa 6 bis 8 Stunden.

 

Konsum durch Spezialbrillen simuliert

„Es kommt darauf an, ob und was man gegessen hat, ob vorher vielleicht schon Alkohol konsumiert wurde oder dergleichen“ berichten die Fachfrauen, die die Schülerinnen und Schüler zum Abschluss des Exkurses über einen interaktiven Parcours schickten. Dabei wurde mithilfe spezieller Brillen der vorherige Genuss der gefährlichen Rauschmittel simuliert. – Eine Erfahrung, um annähernd die Vorstellung zu haben, wie es ist, KO-Tropfen-Opfer geworden zu sein.

 

Auf Feiern jeglicher Art

Der Ort, an dem diese heimtückischen Aktivitäten stattfinden, ist übrigens nicht immer der Club oder die Bar. Es sind private Partys, es ist die Kirmes, es sind Feiern jeglicher Art, bei denen meist viele Menschen zusammenkommen. Und es ist übrigens nicht unbedingt der Fremde, der bei derlei Gelegenheiten das oder die Opfer aussucht. Es ist bisweilen jemand aus dem Bekanntenkreis, der auf diese Weise einen schlechten Scherz plant – oder mehr.

Entgegen aller Annahmen sind die Zielpersonen zwar meist weiblich, aber nicht immer, und gar nicht so selten keine Jugendlichen mehr. „Opfer von KO-Tropfen können“, so die Referentinnen, „auch ältere Personen werden“.

Die Präventionsveranstaltung für den Jahrgang 10 der Steinmühle fand klassen- bzw. gruppenweise statt. Unser Foto entstand bei der Präventionseinheit für die Klasse von Fachlehrerin Nicole Hohm.

 

21. Oktober 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/10/IMG_0306-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-10-21 15:09:082026-03-06 12:27:05Das Glas nicht aus den Augen lassen

Landraub, Fossile Energien, Monokultur: Ausstellung macht globale Herausforderungen sichtbar

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Im Hauptgebäude der Steinmühle befindet sich noch bis Mitte November eine Ausstellung, die zentrale globale Herausforderungen sichtbar macht und ihre sozialen, ökologischen und rechtlichen Dimensionen aufzeigt.

Es geht unter anderem um:

• Landraub als Kriminaldelikt: Die illegale Aneignung von Land und ihre Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften.

 

• Monokultur: Wie industrielle Landwirtschaft die Lebensweisen indigener Völker verdrängt, beispielhaft bei den Bendern.

 

• Fossile Energie: Weltweit hat sich der Energiebedarf verdoppelt, dennoch stammen weiterhin 80 % aus fossilen Quellen. Jährlich werden neue Rekordhöhen erreicht.

 

• Gerichtsverfahren gegen Ölkonzerne: Shell plant, sich aus Nigeria zurückzuziehen, nachdem Proteste der Bevölkerung gegen Ölverschmutzung aufkamen. Die Frage nach Verantwortung und Gerechtigkeit wird aufgeworfen.

 

• Globale Wasserkrise: Trotz wachsender Weltbevölkerung ist Wasser immer knapper. 2,2 Milliarden Menschen haben keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ein Großteil des indirekten Wasserverbrauchs erfolgt in ärmeren Ländern, oft auf Kosten der lokalen Bevölkerung.

 

• Landnutzung für Papier: Deutschland verbraucht pro Kopf 230 kg Papier (2023), 20 Prozent der Zellulose stammen aus Brasilien. Indigene Pataxó verlieren ihr Land für den Zelluloseanbau und erfahren Repressionen bei Protesten.

Ines Vielhaben, Lehrerin an der Steinmühle und BNE-Beauftragte, hat die Roll-Ups, die thematisch auch in den Unterricht integriert werden können, vom Verein Motives e.V. ausgeliehen.

5. Oktober 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/10/IMG_0285-e1760360557857.jpg 670 1395 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-10-05 14:53:062026-03-06 18:21:52Landraub, Fossile Energien, Monokultur: Ausstellung macht globale Herausforderungen sichtbar

Umfrage unter 2.250 jungen Menschen: Steinmühle hat die Nase vorn

Aktuelles, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Umfragen & Studien

Bei einer Umfrage unter 2.250 Marburger Schülerinnen und Schülern, bei der sie ihre weiterführende Schule unter bestimmten Aspekten beurteilen sollten, hatte die Steinmühle die Nase vorn: Sie erreichte Platz 1 bei Essen, medialer Ausstattung, W-LAN, Schultoiletten und Gesamtzustand.

 

Kinder- und Jugendparlament initiierte Untersuchung

Gestartet hat die im Sommer 2023 groß angelegte Untersuchung das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) der Universitätsstadt Marburg. Hintergrund war der Wunsch nach Beantwortung der Frage, was junge Menschen brauchen und was sie sich für ihr Leben in Marburg wünschen.

Befragt wurden die jungen Leute nicht nur nach dem Bereich Schule & Bildung, sondern auch nach Themen wie Politik & Beteiligung, Verkehr & Mobilität, Freizeit, Medien & Digitalisierung, Sicherheit, Diskriminierung sowie Zukunft.

 

Unterstützt von zwei Experten

Mit Unterstützung der Philipps-Universität hatte das KiJuPa die Umfrage selbst ausgewertet. Mit Prof. Dr. Ivo Züchner von den Erziehungswissenschaften und Philipp Klingler vom Institut für Politikwissenschaft hatte das KiJuPa zwei Experten an seiner Seite, die durch den Umfrage-Dschungel geführt, komplizierte Sachverhalte verständlich und klar vermittelt und allen einen wissenschaftlichen Crashkurs verpasst hatten.

 

Steinmühlen-Schulleiter lobt Trägerverein

„Die hervorragenden Ergebnisse für die Steinmühle sind Anlass für mich, dem Schulverein im Namen des Schulleitungsteams ein ganz herzliches Dankeschön auszusprechen!“ kommentierte Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer das Resultat der Untersuchung. „Der Schulverein stellt als Schulträger nahezu optimale Bedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler bereit – weit besser, als es der (einstmals) finanzstarke öffentliche Schulträger kann oder möchte“, lobte er das Engagement des Schulvereinsvorsitzenden Egon Vaupel, seines Stellvertreters Gerhard Müller und des Steinmühlen-Geschäftsführers Dirk Konnertz.

Der komplette Umfragebereich zum Thema Schule ist hier einsehbar: https://kijupa-marburg.de/wp-content/uploads/Umfrage-Schule.pdf

Angela Heinemann

 

8. September 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/09/IMG_0201-e1757356953628.jpg 645 1170 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-09-08 20:43:472026-03-06 18:30:26Umfrage unter 2.250 jungen Menschen: Steinmühle hat die Nase vorn

„Die Allgemeine Hochschulreife hat kein Verfallsdatum“

Aktuelles, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Das Thema Berufsorientierung steht traditionell für den Jahrgang 11 am Anfang eines jeden neuen Schuljahres. Langsam aber sicher sollte die Entscheidung für die Leistungskurse reifen, die am Ende der so genannten Einführungsphase in die Oberstufe („E-Phase“) gewählt werden. Doch wo soll die Reise eigentlich hingehen? Besonders für Schülerinnen und Schüler, die sich noch unsicher sind, hatte Dr. Claudia Röder, zuständig für Praktika und Berufsorientierung an der Steinmühle, eine Fachfrau als Referentin eingeladen. Profitieren konnte aber der gesamte Jahrgang.

Die Berufswahl ist ein Prozess

Elke Seim ist Diplom-Pädagogin, Diplom-Verwaltungswirtin und Berufsberaterin bei der Bundesagentur für Arbeit in Marburg. Mit ihrem Vortrag gab sie den Schülerinnen und Schülern nicht nur Denkanstöße für die Wahl der Leistungskurse, sondern auch Tipps für die spätere Berufsplanung. „Es geht darum, den persönlichen Weg zu finden, die Berufswahl ist ein Prozess“, erläuterte Elke Seim. Sie betonte, dass Erfahrungen im Rahmen eines Praktikums oder sogar eine Berufsausbildung durchaus einem Studium vorangehen könnten. „Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife haben kein Verfallsdatum“.

Individueller „Fahrplan“ 

Wichtig sei, sich selbst einige Fragen ehrlich zu beantworten: Wo möchte ich arbeiten? Welche Bereiche interessieren mich? Was kann ich gut? Worauf lege ich in meinem Leben wert? Der jetzige Jahrgang 11 müsse sich seinen individuellen Fahrplan bis 2028, dem Abiturjahr, schneidern. Wer ein duales Studium oder eine Berufsausbildung unmittelbar nach dem Abitur anstrebe, für die oder den habe das Zeugnis nach dem ersten Halbjahr der Klasse 12 eine besondere Bedeutung.

Mit einem Powerpoint-Vortrag untermauerte Elke Seim stichwortartig, was sonst noch eine Rolle spielt: Die Auswahl unter den vielen Berufen und Studienfächern, das Ziel, den jeweiligen Studiengang mit dem Bachelor (B.A./B.Sc.) oder sogar dem Master (M.A./M.Sc.) abzuschließen und die Möglichkeiten, die sich daraus erschließen lassen.

Für Fragen, die sich im Anschluss an den Vortrag oder in nächster Zeit für die Schülerinnen und Schüler noch ergeben, steht die Berufsberaterin zur Verfügung (elke.seim@arbeitsagentur.de).

31. August 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/08/IMG_0115-e1756656972405-scaled.jpg 724 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-08-31 18:12:152026-03-06 18:32:56„Die Allgemeine Hochschulreife hat kein Verfallsdatum“

Nachhaltigkeitsmanagement – eine zukunftsträchtige Ergänzung zum BWL-Studium

Aktuelles, Ökologie und Nachhaltigkeit, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Wie kombiniert man die besonderen Herausforderungen der Nachhaltigkeit mit dem populären Studiengang BWL?

Einer, der das wissen muss, ist Prof. Dr. Julian Conrads. Seit drei Jahren lehrt er Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmanagement an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). Sein Vortrag an der Steinmühle auf Einladung von Bernd Hülsbeck, Fachlehrer und Leiter des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfelds an unserer Schule, leistete einen Beitrag zur Berufsorientierung und förderte einmal mehr den Austausch mit der Universität.

 

Im Fokus: Textilherstellung, Mensch und Umwelt

Das Thema betrifft alle und zum Mitreden braucht man nur an sich herunterzuschauen: Was habe ich da eigentlich an? Die Textilherstellung auf unserem Globus ist ein heißes Eisen, grundsätzlich wohlbekannt, aber gern verdrängt. Teure Markenhersteller verzichten doch bestimmt auf schlechte Arbeitsbedingungen, so beruhigen sich viele und schieben die entstehende Umweltbelastung aus der Textilindustrie nur den Billigproduzenten zu. – Ist oft so und kann stimmen, muss aber nicht, wie Prof. Conrads weiß.

 

Beanspruchung aller denkbaren Ressourcen

Vietnam, Taiwan, Bangladesh: Conrads hat sich persönlich überzeugt, unter welchen Bedingungen das entsteht, was wir tragen und wie zum Beispiel Rucksäcke zusammengenäht werden. Um den Dreiklang der Nachhaltigkeit soll es gehen, Okölogie, Ökonomie und Soziales. In dem Bewusstsein, dass Synthetik erdölbasiert entsteht und das Färben, neben dem Baumwollanbau, die Ressource Wasser enorm strapaziert, lässt sich gleich ein weiterer Paukenschlag verkünden: Mit 1,2 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr und 6-8 Prozent der globalen Emissionen belastet die Textilindustrie unser Klima mehr als Flugverkehr und Schiffahrt zusammen.

Tatsächlich, all diese Zahlen sollte man kennen. Und weitere Beispiele kommen gleich hinterher: Die Textilindustrie verschlingt 20 Prozent des weltweiten Wasservolumens. Pro Kilogramm Kleidung werden in der Produktion rund ein Kilogramm Chemikalien verarbeitet.

 

Arbeitsbedingungen im Blick

Tatsache neben diesen ernüchternden Fakten ist aber auch, dass die Textilindustrie global ein großer Arbeitgeber ist. Man spricht von 70 Millionen Menschen, die besonders in den Entwicklungs- oder Schwellenländern ihren Lebensunterhalt daraus bestreiten. Doch auch diese Zahlen relativieren sich durch oft unzureichende Löhne für die Mitarbeitenden, die meist weiblich und nicht selten rechtelos sind. Nicht nur die Natur wird bei der Herstellung von Textilien durch Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden beansprucht. Auch die Ressource Mensch, seine Arbeitskraft.

Die Einhaltung der Kernarbeitsnormen ist Teil sozialer Verantwortung. Dazu gehören der Verzicht auf Zwangsarbeit, eine gute Entlohnung und gute Arbeitszeiten. Zur Erreichung beziehungsweise Einhaltung bestimmter Standards führen unabhängige Drittfirmen Audits durch. Ein wichtiges Kriterium ist in diesem Zusammenhang auch der Ausschluss von Kinderarbeit.

 

Business-Erklärungen setzen Signal

Damit die meist weiblichen Bediensteten ihre Rechte kennenlernen, gibt es für sie Schulungen in den Bereichen Arbeitsschutz und Arbeitsrecht. Beschwerdehotlines können in Anspruch genommen werden, wenn die Bedingungen vor Ort nicht rechtskonform erscheinen. Um ein entsprechendes Signal zu setzen, geben Unternehmen eine Business-Erklärung ab, in der sie formulieren, sich nachhaltig aufzustellen. Hier geht es auch um Lieferketten, um die Vielfalt der Zulieferer und die zu verarbeitenden Substanzen mit ihrer hohen Komplexität.

 

Lohnt sich nachhaltiges Wirtschaften ökonomisch?

Die Übernahme sozialer Verantwortung und nachhaltiges Wirtschaften sind für Unternehmen mit Kosten verbunden. – Kann sich das überhaupt noch ökonomisch lohnen? fragte der Referent in die Runde, bestehend aus Schülerinnen und Schülern des Steinmühlenjahrgangs 11. Sie hatten die richtige Antwort parat. Damit dies so ist, setzen Firmen auf Marketing, auf die Bildung einer entsprechenden Reputation, die bis zum Verbraucher heranwirkt.

 

Mögliche Berufsbilder 

Der Studiengang Betriebswirtschaftslehre (BWL) Nachhaltigkeitsmanagement mit dem Bachelor-Abschluss (B.Sc.) kann beruflich in Unternehmensführung münden, in Arbeit bei Non Government Organisations (NGO), in eine politische Tätigkeit oder in die Gründung eines Unternehmens. Prof. Conrads: „Es ist ein BWL-Zusatz. Wir versuchen, das Thema Nachhaltigkeit für Betriebswirtschaftslehre normal werden zu lassen“.

Angela Heinemann

 

18. Juli 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/07/IMG_5810-e1752862004538-scaled.jpg 807 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-07-18 20:00:422026-03-07 08:42:19Nachhaltigkeitsmanagement – eine zukunftsträchtige Ergänzung zum BWL-Studium

Für die Gesellschaft zählt soziales Engagement 

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Soziales Engagement

Mit ihren Zeugnissen und einigen Ehrungen für besondere Leistungen innerhalb und außerhalb der Schule entließ die Steinmühle ihre Schülerinnen und Schüler heute in die Sommerferien. Noten können für Einzelne wichtig sein. Doch ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich haben für die Steinmühle einen besonders hohen Stellenwert. So hatte Oberstufenleiterin Constanze Oestreicher-Gold schon im Vorfeld exemplarisch auf das Engagement von Elsa Stremme (links) und ihren beiden Mitschülerinnen Leticia Günther (Mitte) und Amelie Laukel aus dem Jahrgang 12 hingewiesen. Das Trio erhielt zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Jahrgängen eine Anerkennung für besondere Leistungen, die bei ihnen im sozialen Bereich erbracht wurden.

 

Unterstützung für leukämie- und tumorkranke Kinder

In einem persönlichen Gespräch konnten wir erfahren, dass Elsa, Leticia und Amelie schon seit Jahren den Verein „Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder unterstützen – ehrenamtlich und kontinuierlich. Ihr Engagement verläuft lautlos, mit Fokus auf die Kinder verschiedenen Alters und ihre Eltern, die mit der Situation häufig überfordert sind und, so Elsa Stremme, „dankbar sind für jede Hilfe“. Es ist die Präsenz der drei Steinmühlenschülerinnen, ihre Bereitschaft, bei Veranstaltungen mit anzupacken oder Kindern vorzulesen, ihr offenes Ohr bei Fragen, ihre verbindlichen Worte, ihre Tipps und ihre Intuition, von selbst zu merken, wer gerade Hilfe braucht und auf welche Weise. „Wir sind da für alles, was wir leisten können“, so Elsa Stremme. Die drei Oberstufenschülerinnen helfen mit bei der Organisation von Events, Workshops, leisten kreative Beiträge und kaufen fürs Grillen ein.

 

„Schön, zu sehen, wenn es ihnen besser geht“

Es wäre unwahr, zu behaupten, dass das Schicksal der Kinder den drei jungen Frauen nicht nahegeht. Die von Erkrankungen betroffenen jungen Menschen bei der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder sind bis zu 18 Jahren alt oder wenig darüber, und der Krankheitsverlauf ist Teil dessen, was Elsa, Leticia und Amelie wahrnehmen. „Wir kennen die Kinder inzwischen“, berichten sie, „und es ist so schön, zu sehen, wenn sie nach der Chemo wieder Haare bekommen. Wenn es ihnen wieder besser geht“.

 

Familien teilen ihr Schicksal

Die Räumlichkeiten der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder befinden sich in Marburg am Steinweg 34. Sie sind für viele betroffene Kinder und Jugendliche, aber auch für ihre Eltern ein Zufluchtsort, an dem sie andere treffen, mit denen sie ihr Schicksal teilen. Gerade weil sie um diese Wichtigkeit wissen, freuen sich die Vereinsmitglieder über jeden, der helfen möchte. Das kann Anpacken bedeuten, das können Geldspenden sein, aber auch bestimmte Sachspenden, wenn sie im Vorfeld abgesprochen sind. Der Kontakt zur Elterninitiative ist telefonisch oder per Mail möglich, siehe Website https://eltkmr.de/.

(Die Berichterstattung über alle Ehrungen am letzten Schultag folgt im Jahrbuch)

3. Juli 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/07/IMG_55341-rotated-e1751546073160.jpg 1144 1494 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-07-03 14:38:112026-03-07 08:47:36Für die Gesellschaft zählt soziales Engagement 

Hinein ins Leben beim Sozialpraktikum der Klassen 8

Aktuelles, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Soziales Engagement

Hinaus aus dem schulischen Kosmos, hinein ins Leben: Im Sozialpraktikum der Steinmühle erhalten die Jugendlichen des Jahrgangs 8 regelmäßig Einblicke in verschiedene Bereiche. Von ihrer Tätigkeit an den frei wählbaren Praktikumsorten nehmen die Schülerinnen und Schüler immer viel Erfahrung mit, berichtet Fachlehrerin Dr. Claudia Röder.

 

Einblick in die Asyl-Vergabe

Fabian Preis war im Kreis Job Center in Marburg. Dort bekam er Einblicke in Erstgespräche, bei denen Bedürftige finanzielle Hilfen beantragen und war auf Ortsterminen, bei denen entschieden wurde, ob Sachleistungen zuerkannt wurden. Zudem erhielt Fabian eine Übersicht über die Vergabe von Asyl und über  das „Team for you“. Dort gibt es Gespräche über neue Perspektiven, zum Beispiel Ausbildung, Bewerbungstraining und Sprachkurse. Auch einen Einblick in die Vermittlung von Pflegefamilien gewann der Schüler, und es entstand ein Kontakt mit dem Familienrat. Dort wird entschieden, welche Unterstützung Familien bekommen.

 

Am Treffpunkt für Kriegsveteranen

Toby Miller zog es zum Sozialpraktikum auf die andere Seite der Weltkugel. Er war im australischen Adelaide in Willo‘s Men’s Shed, einem Treffpunkt für Kriegsveteranen. Dort soll die mentale Gesundheit von Männern unterstützt werden, staatlich finanziert. An diesem Ort treffen sich ältere Männer, um gegen Einsamkeit anzukämpfen und um eine Aufgabe zu haben.
Auf Anfrage werden hier Holzarbeiten und Schmiedearbeiten durchgeführt, die dann zum Beispiel an Kindergärten gegeben werden, etwa Klettergerüste, Baumhäuser, bisweilen aber auch Musikprojekte. Die Teilnahme ist freiwillig. Manchmal ist es auch nur eine Anlaufstelle zum essen, trinken und reden.
Toby würde sich freuen, wenn es das auch in Deutschland geben würde, damit ältere Menschen eine Anlaufstelle haben.

 

Hilfe durch das „Medium Pferd“

Jana Nolte war beim heilpädagogischen Reiten des St. Elisabeth Vereins. Dort wird Menschen mit Beeinträchtigung mit dem Medium Pferd geholfen.
Die Beeinträchtigungen können vielfältig sein, z.B. Essstörungen, Verhaltensstörungen, ADS.
Das Pferd ist der „Spiegel“ für den Körper. Es hilft, sich zu entspannen, weil die Kinder sich frei fühlen können. Pferde stärken Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit. Jana konnte beobachten, dass viele Kinder traurig kamen, aber alle glücklich vom Pferd stiegen.
Jana hat reflektiert, dass sich ihre Sozialkompetenz erhöht hat. Sie hat gelernt, dass sie auf Kinder zugehen muss, um zu helfen.

 

Im Wald mehr Ruhe und Ausgeglichenheit

Anni Deucker verbrachte ihr Sozialpraktikum im Kindergarten Stadtwald. Dort gibt es viele Integrationskinder und es ist sehr multikulturell.
Es gab viele Sprachspiele und viel Gesang, um die Sprache zu stärken.
Die Tage bestanden aus gemeinsamem Frühstück, Morgenkreis, Bibliotheksbesuchen, Turnen, Basteln, Backen.
Es gab auch Waldprojekte, und hier konnte man sehen, dass die Kinder viel ruhiger und ausgeglichener waren und weniger gestritten haben.
In ihrem Praktikum hat Anni Geduld gelernt.

 

23. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_4202_k-e1748004820865-scaled.jpg 943 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-23 14:54:462026-03-08 09:37:27Hinein ins Leben beim Sozialpraktikum der Klassen 8

Hier entsteht der Steinmühlenhonig: Gut geschützt zum Bienenstock

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Dass die Steinmühle auch Bienen hat und eigenen Honig anbietet, war beim vergangenen Herbstfest bereits zu bestaunen. Im Rahmen eines Kooperationsprojektes ging es für die Grundschüler der Erich Kästner Schule Cappel nun noch näher ans Thema. Ausgestattet mit Imkeranzügen lernten die Mädchen und Jungen nicht nur Details über den sprichwörtlichen Fleiß der Tiere, sondern konnten sich auch optisch von den Ergebnissen ihres Eifers überzeugen.

Dr. Sven Freibert unterrichtet an der Steinmühle Mathe und Biologie. In der Vorbereitung unterstützt von seinem Kollegen Niklas Berthold aus dem Steinmühlen-Bienenteam, sollten die Kinder der benachbarten Schule ein wenig näher an das summende Völkchen auf dem Steinmühlengelände herangeführt werden. Der Bienen-Experte Dr. Sven Freibert traf auf sehr gut informierte Schülerinnen und Schüler: „Wir haben uns zunächst etwas über die Ökologie und das Leben von Bienen unterhalten. Da die Kinder gerade das Thema ‚Bienen‘ behandelt hatten, konnten wir schnell in die Praxis gehen“.

 

Von Arbeiterinnen, Drohnen und Weiselzellen


Der Einstieg war zunächst eine „trockene“ Beute, also ein Bienenstock. „Anhand derer haben wir den Aufbau, also Wanderboden mit Einflugöffnung, Honigraum, Brutraum und Deckel, besprochen und deren einzelne Funktionen kennengelernt – Fachbegriffe inklusive“.

Für die Betrachtung aus nächster Nähe durften anschließend nach und nach immer fünf Kinder die Imkeranzüge anlegen – eine aufregende Sache! Dr. Sven Freibert: „Mit dieser Gruppe sind wir dann jeweils an die „bewohnten“ Beuten gegangen und haben uns das Leben der Bienen hautnah angeschaut. Wir haben Arbeiterinnen, Drohnen, Weiselzellen mit Spielhof und Waben gefüllt mit Honig gesehen“. Glücklicherweise, so der Steinmühlenlehrer, wurde bei diesen Beobachtungen kein Kind gestochen.

 

„Es war ein herrlicher Tag“

 

Eigentlich war anschließend noch eine Honigprobe geplant, die aber aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr stattfinden konnte, berichtete die Gruppe zum Schluss. Vielleicht gibt es ja ein nächstes Mal? Anna Zwickenpflug aus dem Lehrerkollegium der Erich Kästner Schule nahm bei ihren Schülerinnen und Schülern jedenfalls große Begeisterung über den Besuch an der Steinmühle wahr und schwärmte: „Es war ein herrlicher Tag bei den Bienen“.

 

13. Mai 2025
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