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Landraub, Fossile Energien, Monokultur: Ausstellung macht globale Herausforderungen sichtbar

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Im Hauptgebäude der Steinmühle befindet sich noch bis Mitte November eine Ausstellung, die zentrale globale Herausforderungen sichtbar macht und ihre sozialen, ökologischen und rechtlichen Dimensionen aufzeigt.

Es geht unter anderem um:

• Landraub als Kriminaldelikt: Die illegale Aneignung von Land und ihre Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften.

 

• Monokultur: Wie industrielle Landwirtschaft die Lebensweisen indigener Völker verdrängt, beispielhaft bei den Bendern.

 

• Fossile Energie: Weltweit hat sich der Energiebedarf verdoppelt, dennoch stammen weiterhin 80 % aus fossilen Quellen. Jährlich werden neue Rekordhöhen erreicht.

 

• Gerichtsverfahren gegen Ölkonzerne: Shell plant, sich aus Nigeria zurückzuziehen, nachdem Proteste der Bevölkerung gegen Ölverschmutzung aufkamen. Die Frage nach Verantwortung und Gerechtigkeit wird aufgeworfen.

 

• Globale Wasserkrise: Trotz wachsender Weltbevölkerung ist Wasser immer knapper. 2,2 Milliarden Menschen haben keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ein Großteil des indirekten Wasserverbrauchs erfolgt in ärmeren Ländern, oft auf Kosten der lokalen Bevölkerung.

 

• Landnutzung für Papier: Deutschland verbraucht pro Kopf 230 kg Papier (2023), 20 Prozent der Zellulose stammen aus Brasilien. Indigene Pataxó verlieren ihr Land für den Zelluloseanbau und erfahren Repressionen bei Protesten.

Ines Vielhaben, Lehrerin an der Steinmühle und BNE-Beauftragte, hat die Roll-Ups, die thematisch auch in den Unterricht integriert werden können, vom Verein Motives e.V. ausgeliehen.

5. Oktober 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/10/IMG_0285-e1760360557857.jpg 670 1395 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-10-05 14:53:062026-03-06 18:21:52Landraub, Fossile Energien, Monokultur: Ausstellung macht globale Herausforderungen sichtbar

Klasse 10a entdeckt Plastiken und Installationen der Künstlerin Emilia Neumann im Kunstverein

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater, Steinmühle unterwegs

Mitte September hatte sich die Klasse 10a auf den Weg in den Kunstverein Marburg gemacht, um die Werke der in Frankfurt lebenden Künstlerin Emilia Neumann (Jahrgang 1985) zu erkunden. Im Zentrum des Besuchs stand der künstlerische Dialog zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Plastiken – mit besonderem Fokus auf Fotografie und kreative Bildgestaltung, berichtet Fachlehrerin Ines Vielhaben.

Alltagsgegenstände abgeformt

Die farbigen bildhauerischen Arbeiten von Neumann, gefertigt aus farbigem Polymergips und Beton, abgeformt von Alltagsgegenständen wie Motorrädern, Fußmatten aus Autos oder Surfbrettern, boten dafür eine perfekte Grundlage, um aus ungewöhnlichen Blickwinkeln und spannenden Durchbrüchen zu fotografieren. Polierte und rohe Flächen, industrielle Spuren und organisch wirkende Strukturen ließen den Schülerinnen und Schülern viel Raum für eigene Interpretationen, die sie in Detailaufnahmen festhielten. Ein besonderes Highlight waren fotografische Inszenierungen als Interpretation oder humorvoller Kommentar zu den Werken der Künstlerin.

30. September 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/09/Neumann1.jpg 520 832 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-09-30 22:44:452026-03-06 18:22:34Klasse 10a entdeckt Plastiken und Installationen der Künstlerin Emilia Neumann im Kunstverein

Ein architektonischer Stadtrundgang

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater, Steinmühle unterwegs

Interaktiver Unterricht ist laut Forschung sinnvoll und wirkt sich positiv auf das Lernergebnis und die Motivation aus – insbesondere, wenn er digital gestützt und kognitiv aktivierend ist.

Dieser Ansatz bestätigte sich am Montag, dem 22. September, als sich der Kunst-LK und -GK der Jahrgangsstufe 13 in der Marburger Oberstadt zu einer von den Schülern selbst erarbeiteten Stadtführung trafen.

Die anfangs allgegenwärtige Erschöpfung wurde bald von dem durch Mark und Bein gehenden Herbstwind und Zoes Anekdoten über den Uhrenturm sowie die interessante Bauweise des Rathauses vertrieben.

 

Das Rathaus näher betrachtet

Dieses bekannte Bauwerk steht an der Südseite des Marktplatzes mit der Schauseite in Richtung Norden. Das steinerne Gebäude ist drei Stockwerke hoch und der Epoche der Spätgotik zuzuordnen. Markant ist der sechseckige Treppenturm in der Mitte der Rathausfront. Der Turm hat einen eigenen Eingang, über dem ein Relief einer Heiligen angebracht ist. Über diesem Turm befindet sich der 1581/1582 nachträglich erbaute und reich verzierte Dachgiebel mit der Rathausuhr.

Über der Uhr steht ein Kupfergockel, der stündlich seine Flügel auf- und abschlägt. Der Trompeter links von der Uhr bläst ebenfalls zur vollen Stunde. Besonders diese spannenden Verzierungen der Uhr beeindruckten uns sehr.

 

Kilian – das älteste noch bewohnte Haus Marburgs

Auch wenn viele der Gebäude, die während unserer Oberstadtexpedition Beachtung fanden, den meisten bereits bekannt waren, war es doch etwas anderes, deren Besonderheiten, Eigenschaften und Geschichte kennenzulernen. Das „Kilian“ beispielsweise ist das älteste noch stehende und bewohnte Haus Marburgs.

Mit seinen rund 800 Jahren ist es von zahlreichen Kultur- und Kunstepochen geprägt. Bis vor 500 Jahren war es noch die älteste Kirche Marburgs, wurde dann jedoch zu einem Treffpunkt der Schuhmacher. Daher heißt der Platz neben dem Kilian auch „Schuhmarkt“. Auf die Grundmauern der romanischen Steinkirche wurden später Fachwerkelemente aufgesetzt. Es ist ein erstaunliches Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten, ein Gebäude im Laufe der Zeit unterschiedlich zu nutzen. In diesem Fall wurde ein Sakralbau zu einem Gildentreffpunkt, einer Polizeiwache und schließlich zu einem Wohnhaus umgestaltet. Einige der Epochen dieses Hauses sind noch heute an seinen Mauern ablesbar – obwohl sie teilweise schon mehrere Jahrhunderte zurückliegen. Ähnlich verhält es sich mit der Alten Universität und ihrer Kirche. Bei genauerer Betrachtung fällt der Unterschied im Hauptbaumaterial zwischen dem Kirchenkorpus und den daran angebauten Universitätsgebäuden auf.

 

Alte Uni aus weißem Sandstein

Im Gegensatz zum Kirchenbau ist die Alte Universität aus weißem Sandstein erbaut – was heute aufgrund der Witterung jedoch kaum noch zu erkennen ist. Tatsächlich ist die Klosterkirche etwa 400 Jahre älter als die Alte Universität, die dennoch als erste protestantische Universität der Welt gilt. Sie unterscheidet sich von der Universitätskirche in ihrer Baugeschichte: Während die Universitätskirche ein historisches Gebäude ist, das nachträglich neugotisch umgestaltet wurde, wurde die Alte Universität von Grund auf neugotisch konzipiert und gebaut.
Bei genauerem Hinsehen wird der Altersunterschied dennoch deutlich – trotz der Bemühungen der Architekten und Baumeister, ihn zu kaschieren.

 

Einprägsamer als jedes Referat

Die vielen wunderschönen, alten Fachwerkhäuser, die in der Marburger Altstadt zu finden sind, sind so geschichtsträchtig und architektonisch beeindruckend, dass manch einer darüber sogar die nicht bestandene Fahrprüfung am Morgen desselben Tages vergessen konnte.
Nach diesem lehrreichen Rundgang durch die Oberstadt und ihre Bauten waren sich alle einig: Diese (inter)aktive Unterrichtsstunde war einprägsamer, als es jedes Referat hätte sein können. Wir haben in diesen zwei Stunden mehr über die verschiedensten architektonischen Stile und Bauwerke in Marburg gelernt, als in all den Jahren unseres bisherigen Lebens in unserer geschichtsträchtigen Heimatstadt.

Paula Koch

 

25. September 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/01/Stadtfuehrung.jpg 520 832 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-09-25 21:27:182026-03-06 18:23:42Ein architektonischer Stadtrundgang

Tanz, Wehmut und Ferien-Vorfreude bei Open Stage der Bilingualen Grundschule

Aktuelles, Bilinguale Grundschule, Kunst, Musik & Theater

Musik, Akrobatik, ein Football Rap, englische Gedichte, ein folkloristischer Tanz aus Georgien und wohlklingende Streichinstrumente – diese und andere Programmpunkte gestalteten das Event „Open Stage“ der Bilingualen Grundschule am letzten Schultag vor den Sommerferien. Die Mädchen und Jungen zogen trotz ordentlich hoher Temperaturen ihr stattliches und lebhaftes Programm dieser alljährlich wiederkehrenden Veranstaltung durch, die wegen der bevorstehenden Ferien stets etwas Freudiges, wegen des Abschieds von Klasse 4 aber auch immer etwas sehr Emotionales hat.

Leider war es auch „Time to say Goodbye“ zu den Grundschullehrkräften Tobias Leisge und Dr. Sebastian Verbeek, die nach den Sommerferien andere berufliche Wege einschlagen. Die Verabschiedung im Grundschulumfeld übernahm Lorraine Herrmann als stellvertretende Leiterin der Bilingualen Grundschule.

 

Wechselbad der Gefühle

Lehrerin Lisa Smit und ihre Schülerassistentin moderierten die „offene Bühne“ mit viel Einfühlungsvermögen, um das Publikum gut durch das Wechselbad der Gefühle zu bringen. In den Sitzreihen befand sich auch Janine Küster, die ehemalige Grundschulleiterin, die Anfang des Jahres verabschiedet worden war. – Ein freudiges Wiedersehen! Ein Bilderrückblick erinnerte an vergangene gemeinsame Tage in der Bilingualen Grundschule Steinmühle, erzeugte etwas Wehmut, aber auch manches Schmunzeln.

Mit dem Bratkartoffel-Song verabschiedete die Klasse 3 am Schluss die Mädchen und Jungen der Klasse 4, die nach den Sommerferien nicht mehr in die Grundschulräume zurückkehren, sondern sich zumeist in der Klasse 5i des Internationalen Gymnasialzweiges der Steinmühle wiederfinden.

Nach einer farbenfrohen Show, die mit viel Engagement und viel Gefühl gestaltet war, wurden Grundschulkinder und Zuschauer in die Sommerferien entlassen.

19. Juli 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/08/IMG_58771-scaled-1-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-07-19 14:03:232026-03-07 08:32:52Tanz, Wehmut und Ferien-Vorfreude bei Open Stage der Bilingualen Grundschule

Klassen 7 lieferten beste Unterhaltung mit ihrer „Theaterwerkstatt“

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater

Gegen Ende eines jeden Schuljahres präsentieren alle Klassen 7 ihre mit fachlicher Unterstützung ausgebauten Fähigkeiten beim Theaterspiel. Vier Klassen – vier Stücke, und so war der warme Sommerabend für das Publikum mit viel Kurzweil und Humor gespickt.

 

Unterhaltsames auf dem Kreuzfahrtschiff

 Sie haben das toll gemacht, unsere Siebtklässlerinnen und Siebtklässler. Es startete die 7i, unsere 7 aus dem internationalen Gymnasialzweig. Sie wählte auch gleich eine internationale Szene, nämlich eine „kriminell-krasse Kreuzfahrt“ unter dem Titel „Keine Panik auf der Titanic“. Auf dem recht luxusriösen Schiff gaben sich besondere Gäste ein Stelldichein und bescherten einander unterhaltsame Stunden, bisweilen auch eine lästige Präsenz oder auch Einblicke in persönliche Prioritäten. Unter Leitung von Nina Merzenich und Michael Pietsch brachten die Mädchen und Jungen ein Stück auf die Bühne, das großen Applaus erntete.

 

Schulbetrieb mit Hindernissen

„Der Pausen-Pate“ folgte als nächster Beitrag, und es stand die 7b auf der Bühne. Ort des Geschehens: Eine High School, an der das neue Schuljahr begann. Leider nicht ohne kleine Hindernisse, hartnäckige Gerüchte oder große Geheimnisse. Als der Schulleiter in Handschellen abgeführt wurde, schien das endgültig Indiz dafür zu sein, dass etwas nicht ganz mit rechten Dingen zuging. Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer, im Publikum präsent, nahm es grinsend mit Humor: Nein, auf unsere Schule sollten diese Ereignsse nicht übertragen werden. Fazit: Eine tolle Arbeit der Leiterinnen Lisa Braun und Olga Merani mit ihrer Gruppe.

 

„We don’t need no separation“ 

Es bringt einen schon zum Nachdenken, wenn auf Opas Weltkarte ausgerechnet Amerika fehlt. Die beiden Enkel, zu Besuch bei ihrem Großvater, kamen darüber jedenfalls ins Grübeln, und es dauerte nicht lange, bis ihnen andere Ungereimtheiten an seinem Inventar auffielen. Bei dieser Aufführung gab es neben gewöhnungsbedürftigen Essensangeboten, bestehend aus Krokodilsschwanz in Heuschreckenragout, reichlich Deutsch-Deutsche Historie, zum Schluss versehen mit dem musikalischen Statement „We don’t need no separation“ – in Anlehnung an den Klassiker „Another brick in the wall“ von Pink Floyd. – Hut ab vor der Inszenierung der Schülerinnen und Schülern und ihren Leitern Dagmar Müller und Michael Köckritz.

 

Verschwundene Schülerin

Der Abend endete mit der Darbietung „5 Freunde, 5 Jahre. 5 Regeln“ von der Klasse 7a, unter Leitung von Nicole Hohm und Olga Lerani. Hier gab es einen Kriminalfall, eine Schülerin war verschwunden! Ein dicht besetztes Darstellerfeld, von Lehrkräften über Busfahrer und die „5 Freunde“ bis hin zu Kommissar und Küchenhilfe gestaltete diesen letzten Beitrag mit viel Engagement und entließ die Zuschauerinnen und Zuschauer unter regem Applaus aus dem vollbesetzten Forum.

 

Großartige Ergebnisse für erstes Theaterspiel

Eine besondere schauspielerische Leistung bestand an dem Abend unter anderem darin, dass einige Schülerinnen und Schüler in Doppelrollen zu sehen waren. Für sie eine mehrfach neue Erfahrung, da sie gerade erst lernten, den eigenen Körper, die eigene Stimme und den eigenen Ausdruck so einzusetzen, wie es für ihre Rolle passend war. Sie spielten das erste Mal richtig Theater – mit großartigen Ergebnissen, die hoffen lassen, dass der eine oder die andere später einmal „DS“, also Darstellendes Spiel für sich auswählt. Für diesen fulminanten Start zum Eintauchen in die Welt des Theaters waren sie nicht zuletzt auch bei Frank Wemme als erfahrerem Gesamtorganisator in den allerbesten Händen. – Viel Spaß beim Durchklicken unserer Bildergalerie!

9. Juli 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/07/MG_0235bWeb-e1752078051227.jpg 580 992 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-07-09 18:25:232026-03-07 08:44:02Klassen 7 lieferten beste Unterhaltung mit ihrer „Theaterwerkstatt“

Großartige Beiträge vor vollbesetztem Saal beim Sommerkonzert

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater

Steht das Sommerkonzert an, so weiß man an der Steinmühle: Die Ferien sind nahe! Bei diesem Event präsentieren Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen die musikalischen Fähigkeiten, die sie in den vergangenen Monaten und Jahren erworben haben.

 

Stimmlich und instrumental auf hohem Niveau

Die Bläserklasse 5 unter Leitung von Stephan Reissig eröffnete die Veranstaltung, deren Zuhörer das Forum unserer Schule komplett füllten. Und auf welchem musikalischen Niveau sich die Steinmühle bewegt, zeigte anschließend auch das eindrucksvolle Violinenspiel der Fünftklässlerin Juna Bamberger.

Der Chor der Klasse 6, am Piano begleitet von Daniel Sans und dirigiert von Anna Prokop, entfaltete sein volles Stimmvolumen, bevor Janna Gosejacob (Klasse 8) den Titel „Hometown Glory“ von Sängerin Adele präsentierte. Die beeindruckenden musikalischen Darbietungen setzte Joshua Müller-Brodmann (Klasse 12) mit einem Chopin-Stück am Klavier fort, am selben Instrument abgelöst von Nik Tadjiki (Klasse 11), der einen Beitrag von Paul de Senneville präsentierte.

Anschließend gab es Posaunenmusik im Trio, dargeboten von den Zwölftklässlern Per Hübl, Christian Savage und ihrem Instruktor, dem Posaunisten Andreas Jamin.

 

Freude am Musizieren und Präsentieren

Am Klavier entführte Minghzou Yan (Klasse 12) das Publikum für einige Minuten in die musikalische Welt von Johann Sebastian Bach. Den beeindruckenden Abschluss der Klavierbeiträge setzte nachfolgend Gojus Kanes (Klasse 11) mit einem Stück von Johannes Brahms.

Das Sommerkonzert endete mit imposanten Beiträgen der Bläserklasse 6, geleitet von Andreas Jamin, und der Konzertband von Stephan Reissig. Dort bringen sich junge Künstlerinnen und Künstler ein, die auch im weiteren Schulverlauf noch Freude am Musizieren und Präsentieren vor Publikum haben.

Die Steinmühle dankt allen beteiligten Lehrkräften und Technikverantwortlichen für ihr erfolgreiches Engagement, ohne das solch eindrucksvolle Veranstaltungen wie das Sommerkonzert nicht möglich wären.

2. Juli 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/08/MG_0499a-Web.jpg 532 1000 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-07-02 11:30:132026-03-07 08:48:43Großartige Beiträge vor vollbesetztem Saal beim Sommerkonzert

Viel Dynamik beim Musical der Klassen 5 mit einer Zeitreise in die Welt der Filmmusik

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater

Das hört ja gar nicht auf, dachte man als Zuschauer zu Beginn des Musicals der Klassen 5, als immer mehr Schülerinnen und Schüler unserer jüngsten Gymnasialstufe nach und nach auf die Bühne des Forums stürmten. Die Veranstaltung unter Gesamtleitung von Ulrike Wilmsmeyer war in diesem Jahr als Quizduell „Klein gegen Groß“ aufgezogen worden, und dabei ging es äußerst dynamisch zu mit Akrobatik, Roller Skates & Co. Ein Hit nach dem anderen ertönte und versetzte die Zuschauer vor den Bildschirm von einst, ein paar Jährchen zurück in die Vergangenheit: The Lion Sleeps Tonight, Barbara Ann, Somewhere over The Rainbow, Stayin‘ Alive und andere Stücke steuerten diese Reise zurück zu den alten populärsten Leinwandklassikern. Kombiniert mit Quizfragen, auch an Schulleiter Björn Gemmer, lief alles auf humorvolle unterhaltsame Weise ab und es hat wohl keine einzige Minute gegeben, in der nicht Kurzweil an der Tagesordnung war. Kein Wunder, dass das zahlreich erschienene Publikum, das sämtliche Plätze im Steinmühlenforum besetzt hatte, mit viel Enthusiasmus eine Zugabe einforderte.

 

Engagement und Herzblut

Es waren viele Beteiligte, die den Abend zu dem gemacht hatten, was letztlich auf der Bühne zu sehen war. Viel Engagement auf Seiten der Schülerinnen und Schüler, aber auch seitens der Lehrkräfte, die Energie und Herzblut investiert hatten, um den Eltern, Angehörigen und Interessenten unvergessliche Stunden zu bereiten.

Es wirkten mit: Chor der Klassen 5a,b,c,i (Leitung Daniel Sans und Anna Prokop), Musical-Band: Gitarren: Constantin Franz Kl.13 , Bent Deidl, Bass: Lika Schnabel, Flöten: Sascha Trofimov Kl.12, Juliane Spies Kl.13, Saxophon: Justus Mahnken Kl.13, Euphonium: Juliana Stry Kl.12, Piano: Philian Merle, Schlagzeug: Lino Nordwald (Leitung Frank Wemme), Schauspiel: Kl. 5c und 5a, Nichtbläser (Leitung Anna Prokop & Ulrike Wilmsmeyer), Sport/Tänze/Waveboard: 5a (Marcel Kalb), 5b (Christian Finance), 5c (Benedikt Hohmann), Team Sound & Light (Hannah Harbrecht, Lotta Steinfeldt , Lilly Müller, Eva Riegelsberger, Zuri Shocair – alle Klasse 9, Leitung Matthäus Otte, Plakate: Klassen 5 i und 5 c unter der Anleitung von Heike Rabben-Martin, Catering: Schülerinnen und Schüler der Kl.12,  Organisation: Junia Molzberger und Emilia Sperl.

Gesamtleiterin Ulrike Wilmsmeyer würdigte besonders das Engagement von Kira Gräser, die die Steinmühle schon seit 10 Jahren beim 5er Musical, aber auch bei anderen Veranstaltungen mit Maske und Kostüm unterstützt.

Wir wünschen viel Spaß beim Durchklicken unserer nachfolgenden Fotogalerie und bitten dabei auch um Beachtung der beiden Bilder, mit denen die Fünftklässlerinnen Juna Bamberger (Klasse 5a) und Lina Hammer (5c) die Proben für das Musical beziehungsweise die Aufführung selbst jeweils in einer Zeichnung festhielten.

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Juni 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/08/MG_0496b-e1754484030957.jpg 572 1000 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-06-10 14:38:502026-03-07 09:03:17Viel Dynamik beim Musical der Klassen 5 mit einer Zeitreise in die Welt der Filmmusik

Musikalische Lesung mit Kinderbuchautoren-Trio 

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Kunst, Musik & Theater

Einen unterhaltsamen Abend bereiteten dem Publikum die Autoren Sven Gerhardt, Mira Valentin und Andreas Steinhöfel bei der schon etablierten alljährlichen Frühsommer-Veranstaltung des Vereins MENTOR – Die Leselernhelfer im Forum der Steinmühle.

Die drei Lesungen, die unterschiedlicher kaum hätten sein können, wurden garniert durch musikalische Beiträge – nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch optisch eine Abwechslung durch die zahlreich anwesenden Sängerinnen und Sänger.

 

Auf der Bestsellerliste

Sven Gerhardt wäre nach eigenem Bekunden „fast Lehrer geworden“, entschied sich dann aber für Kinderbücher, und das mit Erfolg. Er schrieb 28 Stück davon und schaffte es auf die Bestsellerliste. Im Steinmühlenforum nahm er das Publikum mit auf die Reise in den Wahrlichwald und entführte damit die Zuhörerinnen und Zuhörer für eine Weile gedanklich an einen anderen Ort. Auch das kann gegen Ende eines Arbeitstages ein gutes Stück Entspannung sein!

 

Gefesselt vom Vortrag

Publikumsmagnet Andreas Steinhöfel, mehrfach preisgekrönter Kinderbuchautor und gleichzeitig Schirmherr von MENTOR, versteht es immer wieder, sein Auditorium auf besondere Weise in den Bann zu ziehen. Mit seinem Werk und der Protagonistin „Inger“ sorgte er zuverlässig wieder einmal dafür, dass die Menschen im vollbesetzten Saal für eine Weile ihre Gedanken schweifen lassen konnten, gleichzeitig aber gefesselt waren von Steinhöfels Stil, sein Werk vorzutragen und von der Handlung, die eine Menge Identifikation ermöglichte.

 

Große Fantasien

In eine andere Welt schickte Mira Valentin das Publikum für die Dauer ihrer Lesung. „Melek gegen die Dschinn“ war bei ihr das Thema des Abends, und der literarische Ausflug quoll nahezu über von Fantasien, Träumen und Entdeckungen. Ort der Handlungen war dennoch „der Wald bei Buchenau“, also das Marburger Hinterland, in dem alle drei Autoren beheimatet sind.

 

Musikalische Abwechslung mit WirSing

Mehrere Einlagen des Chores WirSing, dirigiert von Tenorsänger und Steinmühlen-Musiklehrer Daniel Sans, gaben dem Abend zusätzlich musikalische Würze. Hier war unüberhörbar eine Menge Spaß mit am Start, ebenso bei Daniel Sans beim professionellen Pianospiel.

 

Ein Viertel kann nicht lesen

All diesen Darbietungen lauschend, vergaß man fast den eigentlich gar nicht so sehr erfreulichen Grund dieses schönen Abends. So ist es immer wieder kaum vorstellbar, dass 25 Prozent der Viertklässlerinnen und Viertklässler am Ende ihrer Grundschulzeit gar nicht oder nur wenig des Lesens mächtig sind. – Warum sich also MENTOR zur Aufgabe gemacht hat, mit Hilfe ehrenamtlich Tätiger Lesekompetenzen von Kindern zu verbessern, liegt auf der Hand. Mit engagiert sind für dieses Anliegen auch Teile der Marburger Geschäftswelt, deren Vertreterinnen und Vertreter ebenfalls im Publikum saßen.

 

Wichtiges gesellschaftliches Anliegen

MENTOR-Vorsitzende Inge Maisch und die Vorstandsmitglieder Irmgard König, Dr. Michaele Künzel und Gisela Falk dankten allen, die sich für das Thema stark machen – gleich in welcher Funktion. Das galt auch für den Gastgeber Björn Gemmer, Schulleiter der Steinmühle, der die selbstgestellte Aufgabe des Vereins und die Anliegen der Schule Steinmühle eng miteinander verflochten sieht. Eine Zusammenarbeit ist daher fruchtbar, hebt eine Veranstaltung wie diese doch jedes Mal ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen in den Vordergrund. Informationen über fehlende Lesekompetenzen müssen gerade sichtbar gemacht werden! Denn nur so können Ansätze zur Abhilfe entstehen.

31. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/06/2453D11E-4B48-408D-9653-79E6CB51E3E9_1_105_c-e1750616797155.jpeg 620 1070 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-31 20:20:112026-03-07 10:19:08Musikalische Lesung mit Kinderbuchautoren-Trio 

Hier und jetzt ist nicht mehr lang: AG Theater der Klassen 5 & 6

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater

Um heimtückischen Mord geht es, und dran glauben muss keine Geringere als „Taylor Swift“, vergiftet von einer bestellten Killerin, in Auftrag gegeben von der eigenen Assistentin. Der Star bricht auf der Bühne tot zusammen. Und die herbeieilenden Chefärztinnen reden und tun ganz viel und vermögen doch nur sehr wenig. Da braucht es den Mut zweier junger Detektivinnen inklusive eines Handys und die Erfahrung eines Sherlock Holmes und seiner – in diesem Fall – zwei Watsons, um den Übeltäterinnen auf die Schliche zu kommen, die sich in Hotel- und Wellness-Ambiente schon am Ziel ihrer Wünsche wähnen. Und Zauberwesen braucht es auch – sowie Reisen in fremde Zeiten, in denen Wilde Artgenossen noch verspeist haben.

Ein wunderbares kleines Theaterstück ging am Donnerstag, 22. Mai, zweimal über die Bühne, dargeboten von 15 beseelt spielenden jungen Schauspielerinnen. Chapeau!

Frank Wemme

 

26. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_5618-e1748265078254-scaled.jpg 928 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-26 15:13:572026-03-08 09:36:19Hier und jetzt ist nicht mehr lang: AG Theater der Klassen 5 & 6

Werkschau DS 13 über Schönheitsideale: Spieglein, Spieglein in meinem Handy…

Aktuelles, Kunst, Musik & Theater

Schönheitsideale gab es schon immer – und es gibt sie auch heute. Doch in unserer Zeit sind sie allgegenwärtig, vor allem in den sozialen Medien. Jugendliche werden tagtäglich mit einer Flut an Bildern konfrontiert, die ihnen zeigen, was als „schön“ gilt. Jeder sucht sich ein Vorbild, versucht, sich anzupassen und diesen Idealen näherzukommen. – Spieglein, Spieglein in meinem Handy, sag, bin ich der King? (Alligatoah)

 

Selbstinszenierung nimmt zentralen Platz ein

Mit einer medial geprägten Szene beginnt das Stück. Die Fixierung auf Schönheitsideale, gepaart mit dem ständigen Tragen von Kopfhörern, führt in der Öffentlichkeit zu weniger realer, spontaner Interaktion. Stattdessen nehmen Selbstinszenierung und Selbstvergewisserung einen zentralen Platz ein – dokumentiert durch Selfies und Stories, die in den sozialen Medien geteilt werden.

 

Von Selbstzweifeln geplagt

Einer dieser Jugendlichen, überzeugend verkörpert von Elias, ist gerade dabei, eine neue Livestory über sich selbst zu erstellen. Doch plötzlich wird er von einer jungen Frau fasziniert, die ihn magisch anzieht. Er wagt es, sich ihr zu nähern, integriert sie sogar in seine gestreamte Story. Doch bevor er sie anspricht, um sich mit ihr zu verabreden, überfallen ihn Zweifel: Was, wenn sie nein sagt? – Ich bin… ich bin nicht wie du. Ich bin keiner, der auf Anhieb Eindruck macht.

 

Die Unsicherheit besiegt

Diese Unsicherheit wird verstärkt durch den Kontrast zu zwei Figuren, die als Verkörperung von Perfektion und Selbstoptimierung inszeniert sind. Der „Perfekte“ stellt ihn herausfordernd zur Rede: Und was genau ist „du selbst“? Ein stotternder Junge, der aussieht, als wäre er gerade erst aus dem Bett gefallen? Doch der Zweifler hält dagegen. Er beharrt auf Spontanität, Echtheit und der Schönheit des Unperfekten. Trotz seiner Unsicherheit fasst er den Entschluss, sie um ein Date zu bitten.

 

Gefühle humorvoll beschrieben

In der letzten Szene befinden sich die Zuschauer mitten in den Gedanken der beiden Protagonisten, die sich auf das Date vorbereiten. Gefühle wie Nervosität, Frühlingsgefühle und Wunschträume werden humorvoll beschrieben und durch eindrucksvolles Körpertheater zum Leben erweckt. Gleichzeitig wird auf einer Videoprojektion gezeigt, wie Elias und sein Crush sich gegenübersitzen – doch statt sich anzusehen, sind beide damit beschäftigt, ihr Äußeres im Spiegel zu perfektionieren.

 

Sie schauen sich endlich in die Augen

Die kleine Werkschau endet mit einem vielsagenden Moment: Die beiden blicken sich endlich in die Augen.
Besonders begeistert waren die Zuschauerinnen und Zuschauer – der Musikkurs 13 und der DS-Kurs 12 – von dem ausdrucksstarken Körpertheater, der sorgfältig ausgewählten Musik und der beeindruckenden schauspielerischen Leistung.

Mitgespielt haben:
Arwen Seifert
Elias Schumann
Silas Krüger und
Luisa Harperscheid

Ines Vielhaben

 

26. April 2025
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