• Anruf
  • E-Mail
  • Zu Facebook
  • Zu Instagram
  • Zu LinkedIn
Lade
Steinmühle – Schule & Internat
  • Über uns
    • Organisation & Historie
    • Leitung & Teams
    • Interessenvertreter
    • Interne Sportangebote
      • Reitschule
      • Ruderverein
      • Tennis
    • Förderverein
    • Kooperationspartner
    • Leitbild & Vision
    • Ökologie & Nachhaltigkeit
    • Steinmühle – ein sicherer Ort
    • Qualitätsmanagement
  • Schule
    • Gymnasium
    • Bilinguale Grundschule
    • Internationales Gymnasium
    • Projektunterricht
    • MINT-Talentförderung
    • Sprachen & Internationalität
    • Sport & Gesundheit
    • Kunst, Musik & Theater
    • Gesellschaftliche Verantwortung
    • Digitalisierung
    • Selbständigkeit & Individualität fördern
    • Gemeinschaft stärken
  • Internat
    • Internat als Chance
    • Unterstützung für Familien
    • Leben im Internat
    • Lernen & Lernbüro
    • Sport & Freizeit
    • Fahrten & Internats-Wochenenden
    • Talentprogramm plus-MINT
    • Fit fürs Leben
    • Sommercamps zum Kennenlernen
  • Aufnahme
    • Internat
    • Gymnasium
    • Internationaler Gymnasialzweig
    • Bilinguale Grundschule
    • Kosten & Vertragsbedingungen
  • Aktuelles
    • News
    • News-Archiv
    • Aktuelle Projekte fördern
  • Friends & Alumni
    • Alumni-Storys
    • Alumni-Treffen
    • Alumni-Netzwerk Steinmühle
  • Fanshop
  • Deutsch
    • Englisch
    • Spanisch
    • Französisch
    • Italienisch
    • Russisch
    • Vereinfachtes Chinesisch
  • Suche
  • Menü Menü
  • Deutsch
    • Englisch
    • Spanisch
    • Französisch
    • Italienisch
    • Russisch
    • Vereinfachtes Chinesisch

Bio-Olympiade mit Landesseminar an der TU Darmstadt

Aktuelles, MINT, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Biochemische Verfahren selbst durchführen und neue Bereiche der Biologie kennenlernen

Das Wichtigste zuerst: Es ist keine Voraussetzung, im Bio-LK zu sein – hier geht es um persönliches Interesse und außerschulisches Engagement! Die Internationale Biologie-Olympiade (IBO) ist ein jährlich ausgetragener Schülerwettbewerb, der aus insgesamt vier Runden besteht. Die vier besten deutschen Schüler dürfen nach erfolgreich gemeisterten schriftlichen Wissenstests und praktischer Laborarbeit zur letzten Runde in das Austragungsland der jeweiligen Olympiade. Dieses Jahr ist dies Japan (Nagasaki).

Ich habe es in meiner ersten Teilnahme dieses Jahr bis in die zweite Runde geschafft und durfte als eine der zehn besten Schülerinnen und Schüler aus Hessen für vier Tage an der TU Darmstadt ein Landesseminar besuchen. Betreut wurde ich die gesamte Zeit über von Dr. Dietmar von der Ahe, der an der Steinmühle Ansprechpartner für Schülerwettbewerbe im Bereich der Biologie ist.

 

Anforderungen über Schulniveau

In der ersten Runde werden vier offene Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie gestellt. Die Anforderungen liegen über dem Schulniveau, doch zur Bearbeitung darf jegliche Fachliteratur verwendet werden. Die abgegebenen Lösungen in Form einer Hausarbeit werden vom betreuenden Lehrer kontrolliert. Für mich war die Entscheidung, an der Biologie-Olympiade teilzunehmen, nicht an die Erwartung gebunden, unbedingt in die dritte und vierte Runde zu kommen. Primär wollte ich die Möglichkeit nutzen, anspruchsvollere Aufgaben im Bereich der Biologie zu testen, da ich ein Medizinstudium nach meinem Abitur anstrebe und mich gerne neu herausfordere.

Für die erste Runde muss ein größerer Zeitaufwand eingeplant werden, doch für mich hat es sich gelohnt, sowohl neues Wissen in den Bereichen Botanik, Genetik, Zoologie, Physiologie, Systematik und Biochemie zu erlangen, als auch zu üben, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen.

Etwa die Hälfte aller Teilnehmer schafften es dieses Jahr in die zweite Runde. In etwa zwei Stunden sollten hier 30 Multiple-Choice und acht komplexere Aufgaben gelöst werden. Eine sinnvolle Vorbereitung für diesen sehr anspruchsvollen Test bieten hier die zugänglichen Quellen auf der Website der IBO oder auch Klausuren der letzten Jahre, um sich mit dem Format vertraut zu machen. Insgesamt kann ich sagen, dass es für diese Runde keine ganz sichere Vorbereitung gibt, da die Fragen teilweise Anforderungen stellen, die selbst Biologielehrer*innen mit Biologiestudium herausfordern.

 

Präsentation als Abschluss

Die besten 10 hessischen Teilnehmer der zweiten Runde werden dann als „Belohnung für ihre erbrachte Leistung“ nach Darmstadt eingeladen. In Zweierteams durften wir unter Anleitung und Betreuung eines Dozenten Bakterienkulturen anlegen, deren Wachstum messen und aufzeichnen und biochemische Verfahren wie Plasmidisolierung, Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und Gelelektrophorese selbst durchführen. An einem der vier Tage wurde uns ermöglicht, in Kleingruppen andere Bereiche der Biologie kennenzulernen und aktiv komplexere Arbeitsweisen der Biologie auszuprobieren. Neben den Themen Neurophysiologie (Aktionspotenziale an Neuronen messen), Fluoreszenz- und Elektronenmikroskopie (Funktionsweise kennenlernen und testen) und RNA-Methoden (Western Blotting) gab es auch Life Cell Imaging. Meine Erfahrungen in dem Bereich der Lebendzellmikroskopie waren sehr positiv, da wir sehr gut angeleitet wurden und der zuständige Professor sich sogar persönlich Zeit genommen hatte, unsere Fragen zu beantworten. Den gemeinsamen Abschluss bildeten kurze Präsentationen der jeweiligen Kleingruppen über ihre Erkenntnisse der Einzelversuche.

Die Arbeit im Labor der TU Darmstadt hat mich sehr positiv überrascht und da das Praktikum ohne Leistungsbewertung stattfindet, kann ich es wirklich nur empfehlen!

 

Ermutigung zur Teilnahme

An alle interessierten Schüler*innen der Oberstufe: Wenn Du Dir dieses Jahr also auch die Chance geben möchtest, Dich herauszufordern und mit der Teilnahme nicht nur Nachweise für Deine Qualifizierung im Fach Biologie zu sammeln, sondern auch praktisch im Labor einer Universität mit Anweisung eines professionellen Dozenten zu arbeiten, sprich deine*n Biologielehrer*in an und beginne schon im April mit den Aufgaben der ersten Runde für die diesjährige Biologie-Olympiade! Viel Spaß und Erfolg! (Meine Ergebnisse: 1. Runde: Platz 13 in Hessen, Platz 182 von 1165 in Deutschland; 2. Runde: Platz 6 in Hessen, Platz 54 von 518 in Deutschland)

(Carolin Mauersberger)

20. März 2020
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/1-1.jpg 657 1200 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2020-03-20 12:21:012026-06-10 23:31:10Bio-Olympiade mit Landesseminar an der TU Darmstadt

Steinmühle holte Spitzenplätze und Sonderpreise bei Jugend Forscht-Regionalwettbewerben

Aktuelles, MINT, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Mit insgesamt sechs Projekten ging die Steinmühle in diesem Jahr auf dem Regionalwettbewerben in Lollar und Kassel an den Start. Gleich drei Teams erreichten erste Plätze und haben sich damit für die Landeswettbewerbe in Darmstadt und Kassel in der Kategorie „Schüler experimentieren“ qualifiziert. Drei Teams erarbeiteten sich einen Sonderpreis.

Bemerkenswert ist die Beteiligung von Teams aus verschiedenen Jahrgangsstufen – von der Unterstufe bis zur Oberstufe. Zwei Mal war die Klasse 6 vertreten, je ein Mal die Klassen 8, 9,11 und 13. Bunt gemischt auch die Fachbereiche: Geforscht und experimentiert wurde drei Mal in Biologie und je ein Mal in Chemie, Physik und Geo- und Raumwissenschaften.

Leonard Berger, Mats Egbring und Leontin Schmidt waren die Sechstklässler, die im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ unter Betreuung der Lehrkräfte Dr. Jutta Töhl-Borsdorf und Dr. Dietmar von der Ahe Platz 1 in den Geo- und Raumwissenschaften belegten und zusätzlich den Sonderpreis Umwelttechnik mit nach Hause nahmen. Sie verglichen Öko-Äcker mit normalen Äckern. Dabei hatten sie insgesamt fast 20 Bodenproben untersucht und festgestellt, dass Öko-Äcker sowohl durch niedrige Nitratgehalte als auch durch die Fähigkeit, Nährstoffe zu binden und wieder freizusetzen, punkten können. Konventionelle Äcker und besonders mit Gülle gedüngte Äcker wiesen fast durchgehend bedenkliche Nitrat- und auch Nitritgehalte auf. Das Thema, die Arbeit und ihre Ergebnisse fand die Jury die höchstmögliche Platzierung wert. Nun geht es als nächstes zum Landeswettbewerb nach Kassel.

 

Zu wenig Sauerstoff im Schuh

Morten Köhler, Benjamin Schul, Joshua Wieder aus Klasse 9 gingen der Frage nach, warum Wärmepads in Skischuhen nicht funktionieren. Die drei Schüler hatten auf der Skifreizeit der Steinmühle kalte Füße bekommen und bemerkt, dass Wärmepads für Füße, die Abhilfe schaffen sollen, nur ganz schlecht funktionieren. Sie gingen der chemischen Reaktion auf den Grund und fanden unter anderem durch Messung von Temperatur- und Sauerstoffkurven, dass in Skischuhen einfach zu wenig Sauerstoff enthalten ist. Dadurch kommt die gewünschte Reaktion schnell zum Erliegen.

Unter Betreuung von Lehrerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf nutzten sie mit Smartphone gesteuerte Temperatursensoren und eine mit einem Arduino gesteuerte Sauerstoffsonde. Arduinos-Microcontroler-Boards wurden an der Steinmühle von Malte Klimczak im Wahlunterricht Technik erstmals eingeführt und konnten hier auch für chemische Problemstellungen eingesetzt werden. Auch diese drei Schüler erreichten einen 1. Platz in Chemie für das beste interdisziplinäre Projekt und dürfen sich auf den Landeswettbewerb in Darmstadt freuen.

 

Wie Mehlkäfer Styropor „abbauen“

Clara Müller, Marie Englert und Jennifer Weber aus der Jahrgangsstufe 11 gingen unter Betreuung von Dr. Dietmar von der Ahe der Frage nach, ob Bakterien der Darmflora von Mehlkäferlarven am Abbau von Styropor beteiligt sind. Die Schülerinnen haben das Fressverhalten der Mehlkäferlarven (Tenebrio molitor) unter verschiedenen Bedingungen beobachtet. Mit molekularbiologischen Methoden (PCR, genomische und PCR DNA-Isolierung, Quantifizierung der DNA mit Fotometer, Gelelektrophorese, 16S RNA-Gensequenzierung durch die Firma eurofins genomics, Ebersberg) haben sie 230 verschiedene Bakterienklone aus der Darmflora der Larven auf ihre Verwandtschaftsverhältnisse und auf Styrol-Abbau untersucht. Dabei fanden sie mehrere Bakterienklone aus der Familie der Enterobacteriaceae, die den Kunststoff in einer Nährlösung abbauen können. Das Genom einer dieser Klone (Klon Nr. 43) wurde im Auftrag von der Firma eurofins genomics vollständig sequenziert (ca. 6 Millionen Basenpaare) um dann im Genom nach kodierenden Regionen für Enzyme zu fahnden, die am Styrol-Abbau beteiligt sein könnten. Die Schülerinnen haben auch einen möglichen Mechanismus für den chemischen Ablauf des Styrol-Abbaus vorgestellt. Als Sonderpreis erhielt das Trio ein Jahresabo der Fachzeitschrift „Bild der Wissenschaft“.

 

Durch Wettbewerb Kontakt zur Uni

Ronja Rosenkranz aus der 13. Klasse konnte die Jury im Bereich Physik überzeugen. Sie erforschte, wie es zu Stimmveränderungen beim Einatmen von Helium kommt. Schüler*innen stellten sich diese Frage im NaUnt-Kurs der Klasse 5 von Lehrerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf. Ronja merkte schnell, dass die fast überall zu lesende Erklärung nur zum Teil richtig ist und das Phänomen viel komplexer ist als gedacht. Sie entwickelte verschiedene Versuchsapparaturen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Die Jury betonte besonders die sehr wissenschaftliche Herangehensweise an diese Fragestellung. Durch den Wettbewerb ergaben sich schnell Kontakte zur Universität Marburg, so dass inzwischen Messungen in der Phoniatrie möglich wurden. Der 1. Platz in Physik für dieses Projekt und der Sonderpreis für Akustik bedeuten für Ronja Rosenkranz ebenfalls eine Qualifizierung für den Landeswettbewerb in Darmstadt.

 

Was dem Regenwurm gefällt

Mögliche Auswirkungen des Regenwurms auf Boden und Klima untersuchten beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ unter Leitung von Dr. Dietmar von der Ahe die jungen Forscherinnen Teresa Dinges (Klasse 6b) und Sophia Rogosch (6c). Die Schülerinnen haben in diesem Projekt das Verhalten des heimischen Regenwurms Lumbricus terrestris und die Wechselwirkung mit den Bodenbakterien unter die Lupe genommen. Dabei haben sie herausgefunden:

  • die Bodenart, die der Regenwurm bevorzugt
  • welche Bodeneigenschaften er meidet (pH-Wert, Kalk-, Sandboden etc.)
  • dass der Regenwurm deutliche Mengen des Klimagases CO2 im Boden erzeugt, in Wechselwirkung mit den Bodenbakterien.
  • dass die im Boden vorhandenen Bakterienfamilien sich von jenen im Kot der Regenwürmer vorzufindenden Bakterien unterscheiden.

 

Das Milieu der Pferdehaut

Das „Leben auf der Pferdehaut“ wollten Silas Krüger und Jan Vollmer (beide Klasse 8c) genauer kennenlernen. Die Schüler haben mit Betreuung durch Dr. Dietmar von der Ahe verschiedene Hautgebiete von zwei Pferden (Haut, Ohrmuschel, Nase, Maul) auf Besiedlung mit Bakterien untersucht, das sogenannte Mikrobiom. Dabei haben sie herausgefunden, dass das Sommermikrobiom sich vom Wintermikrobiom deutlich unterscheidet, d. h. im Sommer sind andere Bakterienfamilien auf den verschiedenen Hautgebieten zu finden als im Winter. Das entspricht den unterschiedlichen Hautfunktionen unter verschiedenen klimatischen Bedingungen.

     

 

18. März 2020
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/1-scaled.jpg 673 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2020-03-18 12:44:412026-06-10 23:31:34Steinmühle holte Spitzenplätze und Sonderpreise bei Jugend Forscht-Regionalwettbewerben

Junior Science Olympiade: Sogar die Jüngsten arbeiteten selbstständig und erfolgreich

Aktuelles, MINT, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar fand die erste Runde der 17. Internationalen Junior Science Olympiade statt. Hier hatten Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre die Gelegenheit, Experimente zu einem bestimmten Themenbereich – dieses Jahr zum Thema „Tinte“ – zu bearbeiten, zu dokumentieren und zu analysieren. Dieser Wettbewerb bietet den Schülerinnen und Schülern einen Einstieg in den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ohne große Hürden und soll besonders im fächerübergreifenden Zusammenhang das Interesse am forschenden Lernen, weit über den normalen Schulstoff hinaus, wecken.

Der Aufgabe stellten sich an der Steinmühle unter Leitung ihrer NaUnt-Lehrerin Julia Riemenschneider insgesamt 10 Schüler*innen, nämlich Liliane Albrecht, Mats Egbring, Maximilian Glock, Lilian Gräser, Max Krug, Antonia Kurlinsky, Stella Preiß, Konrad Rothmann, Jonathan Wolff und Philipp Zielen. Parallel zum Unterricht arbeiteten sie sehr motiviert an den Experimenten, die sie nur mit Alltagsmaterialien durchführten und dokumentierten. Die Aufgaben stellten besonders für die beinahe Jüngsten des Wettbewerbs eine sehr hohe Herausforderung dar. Trotz allem konnten sie die Experimente erfolgreich selbstständig bewältigen und zeigten so auch schon große Begeisterung für den MINT- Bereich.
Julia Riemenschneider

4. März 2020
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/Teaser-2-scaled.jpg 722 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2020-03-04 11:20:482026-06-10 23:33:22Junior Science Olympiade: Sogar die Jüngsten arbeiteten selbstständig und erfolgreich

„Amazonas-Ameisen“ und „Mathe-Magier“ belegten hessenweit zweite Plätze

Aktuelles, MINT, Wettbewerbe & Auszeichnungen

„Könnt ihr mal nachrechnen, ob das stimmt, was wir hier angekreuzt haben?“ „Ich bin gerade an ‘ner heißen Spur für Aufgabe 8.“ „Wie ging nochmal kürzen?“ „Du machst oben durch was und unten durch was.“ „Ich kann die p-q-Formel. Bin ich schlau oder bin ich nicht schlau?“ – Das waren die Originaltöne von Aliena, Paula, Joshua und Konstantin aus der Klasse 9a, während sie an den Aufgaben des Bolyai-Teamwettbewerbs-Mathematik arbeiteten.

Das, was in normalen Klassenarbeiten oder Tests nicht gestattet ist, ist bei diesem neuen Mathematikwettbewerb dagegen erwünscht: 2 bis 4 Schüler*innen einer Jahrgangsstufe bilden ein Team und beraten gemeinsam, welche von fünf  vorgegebenen Antworten bei einer mathematischen Knobelaufgabe zutreffen. Von „keine“ bis „alle 5 Antworten“ ist alles möglich.

„Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ist ein ganz zentraler Wert unseres Lebens“ steht über diesem aus Ungarn kommenden und in Deutschland erst seit fünf Jahren angebotenen Wettbewerb. Die zwei Mädchen und zwei Jungen aus der 9a hatten ohne langes Überlegen zugesagt, bei Bolyai mitzumachen. Länger diskutiert wurde über ihren Teamnamen. Als Amazonasameisen („Das sind die stärksten Tiere der Welt im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht“ hatte Joshua erklärt) sind sie schließlich gestartet und sie waren sehr erfolgreich. Unter 61 teilnehmenden Teams in Hessen haben sie Platz 2 belegt und Urkunden, T-Shirts und das Jahresbuch 2019 des Bolyai-Wettbewerbs mit allen Aufgaben und Lösungen erhalten.

Wie bereits im vergangenen Jahr starteten Teresa Dinges (6b) und Sophia Rogosch (6c) gemeinsam mit zwei Schülern des Gymnasium Philippinum als „Die Mathemagier“ beim Bolyai-Wettbewerb. Sie waren ähnlich erfolgreich wie im letzten Jahr und belegten Platz 2 unter 103 teilnehmenden Gruppen der Jahrgangstufe 6 in Hessen.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden erfolgreichen Matheteams!
Gisela Opper

4. März 2020
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2020/03/Teaser-1-scaled.jpg 632 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2020-03-04 11:13:352026-06-10 23:33:36„Amazonas-Ameisen“ und „Mathe-Magier“ belegten hessenweit zweite Plätze

„Haut euer Wissen raus in die Welt“ – Der erfolgreiche Mathe-YouTuber Daniel Jung sprach in der Steinmühle

Aktuelles, MINT

Bei namhaften Firmen sei er regelmäßig als Redner zu Gast, von einer Schule sei er aber noch nie eingeladen worden. – Diese Äußerung von Deutschlands bekanntestem Mathe-YouTuber Daniel Jung in einem Beitrag des Kundenmagazins der Deutschen Bahn mochte Schulleiter Björn Gemmer nicht so stehen lassen. Schulleitung und Steinmühlen-Geschäftsführung erreichten die Zusage des „Mathe-Rockstars“ für einen Vortrag in der Steinmühle. Der füllte am Mittwoch Abend die Zuschauerreihen des Forums.

Lange Vorreden hält er in seinen Videos nicht. Daniel Jung kommt gleich zur Sache – und genau das scheint seinen weit über 600.000 Followern zu gefallen. Es geht nicht um Beauty, Mode oder Fitness wie bei unzähligen anderen YouTubern. Daniel Jungs Leidenschaft ist – die Mathematik! Gelächter im Saal, als der Referent auf der Steinmühlenbühne imitiert, wie er im Video ins Bild vor die Kamera tritt – und wieder hinaus. So kennen ihn viele, die im Internet Lösungen für mathematische Probleme suchen – und finden.

Beiträge über Stochastik, lineare Gleichungssysteme und andere mathematische Aufgabenstellungen, die vielen Schülern und auch Studenten das Leben schwer machen, hat der 1981 in Remscheid geborene Jung in über 2.200 Erklärvideos zusammengefasst. Die Beiträge, jeweils nur wenige Minuten lang, sind der Renner auf YouTube. Über 200 Millionen mal wurden seine Videos bereits angeklickt. Die Dankeskommentare unter seinen Beiträgen sprechen ihre eigene Sprache. „Oh mein Gott, du hast mir im Abi den A…. gerettet“, heißt es da zum Beispiel. Oder:“Ich habe bei dir in 60 Sekunden mehr gelernt als in einem halben Jahr Matheunterricht.“

 

Einen Generationenkonflikt aufbrechen

Dabei sieht sich der eloquente Enddreißiger, der Mathe und Sport studierte, aber letztlich doch keine Lehrer-Laufbahn im schulischen Sinne einschlug, nicht als Konkurrenz zur Schule, sondern als Ergänzung: Es brauche das schulische Kolloquium, „aber der Mensch ist nicht für 45 Minuten Druckbetankung gemacht.“ Neben diesem Umstand könne erwiesenermaßen ein Einzellehrer mehr erreichen als Unterricht in der Gruppe. Und: „Mein Stoff ist von überall aus jederzeit abrufbar.“ Daniel Jung, der unter anderem auch die Plattform mathefragen.de bespielt und die Daniel Jung Academy gründete, sieht sich als Unternehmer. Sein Anliegen ist, „new learning“ zu entschlüsseln, einen Generationenkonflikt aufzubrechen und klarzumachen: „Nicht nur dicke Bücher können Wissen vermitteln, sondern auch das Internet.“
Mit seinem Ansatz – aufrüttelnd auf die Leinwand des Forums geworfen – setzt Jung einen Donnerschlag: „Die Art, wie wir lehren und lernen, steht an einem Wendepunkt, wie wir ihn seit eintausend Jahren nicht erlebt haben.“ Daran änderten auch Statements der Andersdenkenden nichts, die Lernvideos verteufelten mit dem Hinweis, sie seien für schulisches Lernen das, was Amazon für den Einzelhandel sei. „Wir sollten junge Menschen dort abholen, wo sie sich sowieso aufhalten, nämlich im Internet,“ so der Referent.
Schüler- und Lehrerschaft ermutigte er daher zur Nutzung des Internets, um interessante Inhalte zu verbreiten: „Haut euer Wissen in die Welt. Es macht Spaß, anderen zu helfen.“

14. Februar 2020
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2020/02/Titel-scaled.jpg 945 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2020-02-14 09:10:102026-06-10 23:35:00„Haut euer Wissen raus in die Welt“ – Der erfolgreiche Mathe-YouTuber Daniel Jung sprach in der Steinmühle

Von Unfall-Prävention und „flummiartigen Massen“: Chemie-LK unternahm Exkursion zur TU Darmstadt

Aktuelles, MINT, Steinmühle unterwegs

Ende September ging es für den Chemie-Leistungskurs des Abitur-Jahrgangs mit ihrer Lehrerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf nach Darmstadt an die Technische Universität.

Ziel der Exkursion war das Erlernen diverser Inhalte bezüglich der Themenbereiche „Kunststoffe“ und „Gleichgewichte“. Das Kennenlernen eines chemischen Labors und ein lehrreiches Experimentieren in universitärer Umgebung sollten Einblicke in einen möglicherweise in Frage kommenden zukünftigen Studiengang ermöglichen. Nach einer zweistündigen Anreise per Zug folgte der direkte Weg in die Universität, in der zunächst eine Einführung über das Thema „Kunststoffe“ und den auszuführenden Versuch gegeben wurde. Dabei sollte es darum gehen, Silikone durch die Synthese von Polydimethylsiloxan herzustellen. Weiter erhielt der Kurs eine genaue Einweisung in Sicherheits- und Schutzvorrichtungen vor dem Experimentieren zur Prävention möglicher Unfälle im Labor.

Der erste Teil des Experiments zur Herstellung von Silikonen, die synthetische Polymere darstellen, bei denen Siliciumatome über Sauerstoffatome miteinander verknüpft sind, fand am Vormittag des Anreisetages statt. Mittag gegessen wurde ebenfalls in der Mensa der Universität.

Darauf folgte am Nachmittag der zweite Teil des Versuches, die Vernetzung des Oligo- bzw. Polydimethylsiloxans mit Borsäure; die Ergebnisse waren „flummiartige“, bunte Massen. Daraufhin ging es für den Kurs in eine Jugendherberge ganz in der Nähe. Den Abend ließen die Schüler*innen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Dr. Jutta Töhl- Borsdorf in einer gemütlichen Runde mit Abendessen in einer angrenzenden Kneipe ausklingen.

Lehrreiche Eindrücke

Am zweiten Tag der Exkursion behandelte der Kurs an der Uni das Thema „chemische Gleichgewichte“ und führte Versuche zur spektralphotometrischen Bestimmung einer Gleichgewichtskonstanten durch. Weiter erlernte der Kurs im Zuge dessen das Nutzen einer „Graphical Analysis- App“ zum Analysieren und Auswerten der erhaltenen Ergebnisse; basierend auf diesen abgelesenen Werten (Steigung des Graphen und y-Achsenabschnitt) ließen sich die gesuchten Gleichgewichtskonstanten berechnen. Gegen Nachmittag machte sich der Chemie-LK mit lehrreichen Eindrücken und neuen Erfahrungen, sowohl im Fachlichen als auch bezüglich einer beruflichen Orientierung, auf den Heimweg zurück nach Marburg.

Bereits Anfang des Jahres hatten die Schüler*innen des Chemie-LK einen Einblick in das Chemie-Studium an der Philipps- Universität Marburg erhalten. Thema dieses Workshops waren Kunststoffe. Die Chemie LK’ler erlernten die verschiedenen Syntheseverfahren und den Umgang mit den Werkzeugen der Chemiker.

Lena Noelle Joußen und Svenja Winter

28. Januar 2020
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2020/01/2019-09-27_12-17-19_Chemie-LK-Abi-2020-TU-Darmstadt.jpg 961 1280 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2020-01-28 08:53:142026-06-10 23:35:25Von Unfall-Prävention und „flummiartigen Massen“: Chemie-LK unternahm Exkursion zur TU Darmstadt

Jugend Forscht Fortbildungsreise für Gewinner der Landes-Betreuerpreise

Aktuelles, MINT, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Unter dem Motto „Jugend Forscht bietet mehr“ kamen die Betreuer-Preisträgerinnen und Preisträger der einzelnen Bundesländer zu einer interessanten Fortbildungsreise vom 15. bis 17. November 2019 zusammen.
Mit dem Betreuerpreis für Hessen wurde Steinmühlenlehrerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf beim Landeswettbewerb Jugend forscht in Kassel ausgezeichnet. In Paderborn erwartete sie dort ein abwechslungsreiches Programm, bei dem auch die Jugend forscht Botschafterinnen und Botschafter der Bundesländer eingeladen waren. Neben spannenden inhaltlichen Programmpunkten gab es auch ausreichend Raum und Möglichkeit für den kollegialen Austausch in entspannter Atmosphäre.
Interessant war vor allen Dingen zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Schulen, abhängig auch von den jeweiligen Voraussetzungen und Möglichkeiten in den einzelnen Bundesländern, die Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht organisieren.
Für die Weiterentwicklung der Jugend-Forscht-Projekte an der Steinmühle sind die neu geknüpften Kontakte sowie die vielen anregenden Gespräche und Ideen sicherlich wertvoll.

(Foto: Betreuer-Preisträger*innen mit den Botschafter*innen der Bundesländer und den Organisatorinnen „auf dem Mond“  im Heinz-Nixdorf-Museum)

28. November 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2020/01/2019-11-16_13-34-07x_Jugend-Forscht-Betreuerpreis-Nixdorf-Paderborn-scaled.jpg 1125 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-11-28 08:28:382026-06-11 09:31:07Jugend Forscht Fortbildungsreise für Gewinner der Landes-Betreuerpreise

Erneut mobiles Chemikum am Herbstfest der Steinmühle

Aktuelles, Ehemalige & Alumni, Feste & Feiern, Kooperationen & Partnerschaften, MINT

Wie jedes Jahr ist der WU-Forschen mit einem Mitmachstand auf dem Herbstfest vertreten. In diesem Jahr bekamen unsere Schülerinnen und Schüler – wie bereits 2015 – Unterstützung durch das mobile Chemikum Marburg. Der Förderverein der Steinmühle machte diese Kooperation möglich.
Neben Mitmach-Experimenten mit Geheimschriften, Alginaten, Trockeneis und vielem mehr, zeigte das Chemikum auch die beliebte Bällchenexplosion (Foto).
Am Stand herrschte reges Interesse. Insbesondere jüngere Kinder auch aus der bilingualen Grundschule konnten hier viel Lernen und Spaß haben.

11. Oktober 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/11/2019-09-21_16-53-21_Herbstfest-Steinmuehle-Chemikum-scaled.jpg 1125 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-10-11 11:38:112026-06-11 09:33:11Erneut mobiles Chemikum am Herbstfest der Steinmühle

Preise für alle in der Junior-Sparte von „Jugend forscht“

Aktuelles, MINT, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Erstmals gab es dieses Frühjahr in Hessen einen Landeswettbewerb in der Junior-Sparte von Jugend Forscht, bekannt auch unter dem Namen „Schüler experimentieren“. Für die Steinmühle war die Teilnahme ein voller Erfolg, denn niemand kehrte ohne Preis an die Schule zurück.

Der Wettbewerb wurde vom Fachbereich Elektrotechnik/Informatik der Universität Kassel organisiert und fand auch dort statt.
Die Steinmühle durfte gleich mit vier Teams (ein Projekt in Biologie und drei in Chemie), die auf dem Regionalwettbewerb erste Plätze erreicht hatten, antreten. Schon früh mussten die Schülerinnen und Schüler aus den 5., 6. und 8. Klassen anreisen, um bereits gegen 8 Uhr ihre Stände aufzubauen. An zwei Tagen galt es dann, die Forschungsprojekte an den Ständen anhand eines wissenschaftlichen Posters einer Fachjury und am zweiten Tag auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Hier zeigte sich schnell das – im Vergleich zum Regionalwettbewerb – insgesamt sehr hohe Niveau der Forschungsarbeiten.

Ein buntes Rahmenprogramm mit Besuch der Grimm-Welt am Freitag und ein Trommel-Workshop am Samstag standen für die Schülerinnen und Schüler mit auf dem Programm. Übernachtet wurde in der nahegelegenen Jugendherberge.

Prominente Moderatorin

Am Samstagnachmittag fand dann schließlich die Preisverleihung statt, die von Shary Reeves, die vielen aus der KiKa-Sendung „Wissen macht Ah“ bekannt ist, sehr unterhaltsam moderiert wurde.
Zunächst standen einige Dankesreden mehrerer Vertreter aus dem hessischen Kultusministerium, der Wirtschaft und der Universität Kassel auf dem Programm. Danach wurden die Platzierungen in den einzelnen Disziplinen und die Sonderpreise von Shary Reeves verliehen.

Sensationell war für die Steinmühle das Ergebnis. Erfreulicherweise konnten alle Teilnehmer der Steinmühle mit Preisen nach Hause gehen! Dies galt auch für Betreuerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, MINT-Koordinatorinan unserer Schule, die einen Betreuerpreis erhielt: „Bei den Betreuerpreisen, wird immer wieder hervorgehoben, dass wir es schaffen, auch schon sehr junge Schüler/innen an anspruchsvollen Projekten arbeiten zu lassen.“ Auch gab es in Kassel ein Interview zu den Strukturen an der Steinmühle.

 

Viele möchten weitermachen

Dr. Jutta Töhl-Borsdorf: „Schön ist, dass die SchülerInnen, die in der 7. Klasse aus dem GuFi-Labor ausscheiden, häufig weitermachen beziehungsweise jetzt auch weitermachen wollen, zum Beispiel am Freitagnachmittag im „Offenen Labor“ oder in der 8. und 9. Stunde im Wahlunterricht.“

Ziel sei es auch, dass das Projekt bis in die Oberstufe hochwachse. Dort hätten die SchülerInnen häufig einen sehr vollen Stundenplan, möglich sei aber der Ersatz eines Abiturfaches durch ein Jugend Forscht Projekt als „Besondere Lernleistung“.

 

Folgende Preise wurden beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ erarbeitet:

Teresa Dinges, Neyla Fritz, Sophia Rogosch
Kräuter, Tee & Co gegen Bakterien: 3. Platz Biologie (75€) und ein Sachpreis (ein Multimeter) CINSaT für eine interdisziplinäre Arbeit.

Mats Egbring & Leonard Berger
Sonnencreme für Bäume: Sonderpreis Energieeffizienz und Umwelt (150€)

Marvin Preis, Joel Rucker, Mats Böhmer
Phosphat in Lebensmitteln – Wie leckeres Essen gefährlich werden kann:  Sonderpreis für Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (150€)

Joshua Wieder, Morten Köhler, Benjamin Schul
Wie und wie schnell verdirbt Milch wirklich?:  2. Platz Chemie (100€)

Der Betreuerpreis für Dr. Jutta Töhl-Borsdorf ist mit der Teilnahme eines Qualifizierungsworkshops verbunden, und zwar im November in Paderborn bei der Firma Nixdorf zusammen mit den Betreuern aus den anderen Bundesländern.

19. Juni 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/06/Teresa-Neyla-Sophie-scaled.jpg 1000 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-06-19 12:18:222026-06-11 09:38:17Preise für alle in der Junior-Sparte von „Jugend forscht“

Jugend Forscht: Team Jahrgang 12 holt Platz zwei in Darmstadt

Aktuelles, MINT, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Beim Regionalwettbewerb „Jugend Forscht“ hatten sich die beiden Schülerinnen Lena Noelle Joußen (17) und Janina Seip (18) aus der Jahrgangsstufe 12 für den Landeswettbewerb Hessen in Darmstadt qualifizieren können. Dies bedeutete, dass bis zum Schluss am letzten Feinschliff gearbeitet werden musste.

Das zweiköpfige Team machte sich bereits am Vortag des Wettbewerbs gleich nach Unterrichtsende auf dem Weg nach Darmstadt. Um 8 Uhr war am nächsten Morgen Einlass in die Turnhalle des Merck-Unternehmens. Insgesamt 36 Teams aus den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik und Informatik, Physik und Technik machten sich an den Aufbau der Stände, wobei die Gelegenheit genutzt wurde, sich die Projekte der anderen Teilnehmer anzuschauen.

Jedes Team erhielt zwei Stellwände sowie Tische und Stühle, die Anwesenheit von Eltern und Betreuern war an diesem Tag nicht erlaubt. Um 9 Uhr gab es die Begrüßungsrede, wobei auf das diesjährige Motto „Frag nicht mich, frag dich“ hingewiesen wurde und der darauffolgende Tagesablauf erläutert wurde. Eine Liste mit den Begutachtungszeiten der Jury wurden herumgegeben. Dies war deutlich angenehmer als beim Regionalwettbewerb, da man nicht die ganze Zeit am Stand stehen musste, sondern auch die diversen Workshops zu Themen wie Duales Studium oder Patentrecht usw. besuchen konnte. Auch lernte man die anderen Teams besser kennen, die ebenfalls sehr gute Projekte vorzuzeigen hatten.

 

45 Minuten Begutachtung durch 4köpfige Expertenjury

Die Zeit bis zur Jurybefragung gestaltete sich relativ lang und die Nervosität stieg ständig. Um 12.15 Uhr kam die Jury zu unserem Stand „Mikroorganismen und Plastikabbau: Identifizierung von Bakterien im Larvendarm von Galleria mellonella“. Auf unsere Präsentation folgten Fragen der 4köpfigen Expertenjury, woraufhin sich eine Art Gespräch entwickelte, welches dazu führte, dass die 45 Minuten schneller verliefen als erwartet.

Pünktlich zum Mittagsessen waren wir fertig und konnten somit den restlichen Tag etwas entspannter wahrnehmen. Bis 16 Uhr waren Kamerateams, Fotografen und Radioteams unterwegs und befragten die Kandidaten. Letzte Jurybegutachtungen fanden ebenfalls statt. Eine etwas unnötig erscheinende Generalprobe für die Preisverleihung folgte im Anschluss. Anschließend war es endlich nach langer Wartezeit soweit und Busse brachten uns als Teilnehmer zum Kinopolis, damit sich alle den Film „Ex Machina“ anschauen und im Anschluss das gemeinsame Abendessen einnehmen konnten. In dieser Zeit wurde die Stimmung untereinander immer lustiger und am Ende des Abends, als alle entweder in einer Jugendherberge oder einem Hotel untergebracht wurden, sind viele neue Kontakte geknüpft worden.

 

„Eigene Ideen ruhig umsetzen!“

Am nächsten Morgen gab es Frühstück und anschließend wurden alle zurück zum Merck Gelände gefahren. Die Aufregung über die Preisverleihung war groß, genauso wie die allgemein bemerkbare Müdigkeit. Das Programm ließ jedoch keinerlei große Pause zu. Die Besichtigung des Merck Innovation Centres, in dem Ideen der Zukunft umgesetzt werden, war sehr beeindruckend und sehr neu und unsere Müdigkeit verschwand sehr schnell wieder. Uns wurde der meist über 2jährige Prozess der Ideenentwicklung nähergebracht und ein Start Up Unternehmer erklärte uns auf sehr lockere Weise den Prozess seines Unternehmens, wobei er uns ermutigte, unsere Ideen in die Tat umzusetzen.

Nach dem fast 3stündigen Aufenthalt im Merck Werk traten wir den Weg zurück zur Turnhalle an, wo nun auch die Eltern, Betreuer und Naturwissenschaftsinteressenten warteten und sich die Projekte erklären lassen konnten. Dieser Teil war anstrengend aber auch sehr interessant, da bemerkbar viele Interessierte zu unseren Standen kamen.

 

Vince Ebert als Moderator

Um 15.30 Uhr startete die Preisverleihung mit dem Einlauf der Teilnehmer und Moderator Vince Ebert begrüßt auf seine gewohnt offene Art alle Anwesenden. Viele weitere Reden aus dem Hause Merck, von Bürgermeistern und dem Kultusminister folgten.

Die Steinmühle erzielte mit ihrem zweiten Platz in der Rubrik Biologie, verbunden mit 200 Euro Preisgeld, eine sehr erfreuliche Platzierung, worüber sich unsere Eltern als auch unser Betreuer Dr. Dietmar von der Ahe und Chemie-/Physiklehrerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, die ebenfalls nach Darmstadt gekommen waren, sehr freuten. Dr. von der Ahe als unser Betreuer erhielt den Betreuerpreis. Alles in allem waren diese zwei Tage überaus aufschlussreiche, interessante, jedoch auch sehr anstrengende Tage, die mit vielen tollen Erfahrungen verbunden waren.    Janina Seip

 

Lena Noelle Joußen und Janina Seip erhielten beim Landeswettbewerb Jugend Forscht den zweiten Preis für ihre Forschungsarbeiten zum Thema „Mikroorganismen und Plastikabbau: Identifizierung von Bakterien im Larvendarm von Galleria mellonella“.

 

Das spricht für die Qualität des Steinmühlenunterrichts: Wie seine Kollegin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf (re.) beim Junior-Wettbewerb „Schüler experimentieren“, so erhielt auch Dr. Dietmar von der Ahe (li.) beim Wettbewerb „Jugend Forscht“ den Betreuerpreis.

 

19. Juni 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/06/chemie_p0a6697-scaled.jpg 1141 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-06-19 11:50:192026-06-11 09:38:28Jugend Forscht: Team Jahrgang 12 holt Platz zwei in Darmstadt
Seite 11 von 13«‹910111213›»

Seiten

  • Aktuelle Projekte fördern
  • Aktuelles
  • Alumni-Feed
  • Alumni-Login
  • Alumni-Netzwerk Steinmühle
  • Alumni-Treffen
  • Anmeldeformular Bilinguale Grundschule
  • Anmeldeformular Gymnasium
  • Anmeldeformular Internationales Gymnasium
  • Arbeiten an der Steinmühle
  • Aufnahme
  • Aufnahme Gymnasium
  • Aufnahme Internat
  • Auszeichnungen
  • Bilinguale Grundschule
  • Bilinguale Grundschule
  • Danke Internat
  • Danke Schule
  • Datenschutz
  • Datenschutzerklärung (ausführlich)
  • Digitalisierung
  • Donor Dashboard
  • Ein sicherer Ort
  • Fahrten & Wochenenden
  • Fanshop
  • Fit fürs Leben
  • Förderpartner
  • Förderverein
  • Friends & Alumni
  • Fundraising
  • Gesellschaftliche Verantwortung
  • Gruppen
  • Gymnasium
  • Impressum
  • Interessenvertreter
  • Internat
  • Internat als Chance
  • Internationale Schule
  • Internationaler Gymnasialzweig
  • Internationales Gymnasium
  • Interne Vereine
  • Jahreskalender Download
  • Kontakt
  • Kooperationspartner
  • Kosten & Vertragsbedingungen
  • Kunst, Musik & Theater
  • Leben
  • Leitbild & Vision
  • Lernen
  • Mein Profil
  • MINT-Talentförderung
  • Mitglieder
  • News
  • News-Archiv
  • Newsletter
  • Newsletter
  • Newsletter angemeldet
  • Ökologie & Nachhaltigkeit
  • Organisation & Historie
  • Passwort vergessen?
  • Passwort zurücksetzen
  • Projektunterricht
  • Qualitätsmanagement
  • Registration International School
  • Registration Primary School
  • Reitschule
  • Ruderverein
  • Schule
  • Schule als Gemeinschaft
  • Selbständigkeit & Individualität fördern
  • Sommercamps
  • Soziale Verantwortung & Gemeinschaft stärken
  • Spende gescheitert
  • Spenden Bestätigung
  • Spendenprojekte
  • Sponsoring
  • Sport & Freizeit
  • Sport & Gesundheit
  • Sport Alternative
  • Sprachen & Internationalität
  • Startseite
  • Steinmühle als Jugendhilfeträger
  • Stichwortsuche
  • Storys
  • Talentprogramm plus MINT
  • Teams
  • Tennis
  • Terms of contract Bilingual Primary School
  • Terms of contract International School
  • Über uns
  • Unterstützung für Familien
  • Upload Zeugnis
  • Veranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Vertragsbedingungen Bilinguale Grundschule
  • Vertragsbedingungen Gymnasium
  • Vertragsbedingungen Internationales Gymnasium
  • Warum Steinmühle?
  • Was macht eigentlich … heute?

Kategorien

  • Aktuelles
  • Archiv
  • Bilinguale Grundschule
  • Digitalisierung & KI
  • Ehemalige & Alumni
  • Feste & Feiern
  • Internationales Gymnasium
  • Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten
  • Kooperationen & Partnerschaften
  • Kunst, Musik & Theater
  • Leben im Internat
  • MINT
  • Ökologie und Nachhaltigkeit
  • Politik, Wirtschaft & Verantwortung
  • Reitschule Steinmühle
  • Rudern
  • Soziales Engagement
  • Sport & Gesundheit
  • Sprachen & Internationalität
  • Steinmühle unterwegs
  • Stellenangebote
  • Talentförderung
  • Umfragen & Studien
  • Uncategorized
  • Wettbewerbe & Auszeichnungen

Archiv

  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • September 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Juli 2016
  • Juni 2016
  • Mai 2016
  • April 2016
  • März 2016
  • Februar 2016
  • Dezember 2015
  • November 2015
  • Oktober 2015
  • September 2015
  • Juli 2015
  • Juni 2015
  • Mai 2015
  • April 2015
  • März 2015
  • Februar 2015
  • Januar 2015
  • Dezember 2014
  • November 2014
  • Oktober 2014
  • September 2014
  • Juli 2014
  • Juni 2014
  • Mai 2014
  • April 2014
  • März 2014
  • Februar 2014
  • Januar 2014
  • Dezember 2013
  • November 2013
 
ZurückWeiter
12
 
ZurückWeiter
123456

Sie haben Fragen zur Schule?

Schulleitung & Geschäftsführung

Björn Gemmer & Dirk Konnertz
Telefon: 06421 408-20

schule@steinmuehle.de

Sie haben Fragen zum Internat?

Internatsleitung & Geschäftsführung

Anke Muszynski & Dirk Konnertz
Telefon: 06421 408-0

internat@steinmuehle.de

  • NEWSLETTER
  • VERÖFFENTLICHUNGEN
  • KARRIERE AN DER STEINMÜHLE
  • SOMMERCAMPS
  • IMPRESSUM
  • DATENSCHUTZ
  • KONTAKT

Sie haben Fragen zur Schule?

Schulleitung & Geschäftsführung

Björn Gemmer & Dirk Konnertz
Telefon: 06421 408-20

schule@steinmuehle.de

Sie haben Fragen zum Internat?

Internatsleitung & Geschäftsführung

Anke Muszynski & Dirk Konnertz
Telefon: 06421 408-0

internat@steinmuehle.de

  • NEWSLETTER
  • VERÖFFENTLICHUNGEN
  • ARBEITEN AN DER STEINMÜHLE
  • SOMMERCAMPS
  • IMPRESSUM
  • DATENSCHUTZ
  • KONTAKT

© Copyright – Steinmühle 2026 | Erneuern oder ändern Sie Ihre Cookie-Einwilligung
Zum Seitenanfang scrollen