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Frühlingslauf: Konrad war der Schnellste

Aktuelles, Sport & Gesundheit, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Im vergangenen Jahr hatte die Sonne für heiße Temperaturen gesorgt, bei diesjährigen Frühlingslauf mussten sich die Fünft- und Sechstklässler/innen mit rund 12 Grad Celsius begnügen. Dem traditionellen Lauf rund ums Bootshaus tat dies keinen Abbruch. Er brachte am Ende des Tages den Fünftklässler Konrad Rothmann als schnellsten Teilnehmer des Tages hervor.

Mit einer mehr als 10jährigen Tradition hat der Frühlingslauf im Kalender der Schulsportveranstaltungen einen festen Platz. Dabei gilt es für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6, den 1300 Meter langen Rundweg um das Bootshaus in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen.

Gelaufen wird jahrgangsstufenweise, Mädchen und Jungen getrennt. Die Veranstaltung wird durch den Staffellauf beendet. Dabei laufen alle Klassen der Jahrgangsstufe 5 gegeneinander, anschließend alle Klassen der Jahrgangsstufe 6.

„Die Hilfe der Kolleginnen und Kollegen ist bei Durchführung der Veranstaltung eine wichtige Unterstützung,“ betonte Schulsportleiter Michael Neirich. Ebenfalls lobte er das Engagement der Schülerinnen und Schüler des Sportprofils der 11e: „Alles zusammen hat für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.“ Auch registrierte er große Freude und Leistungsbereitschaft der aktiven Schülerinnen und Schüler, sich auch bei kühler Witterung im sportlichen Wettkampf zu messen und ergänzte: „Schön, dass wir an unserer Schule mit dem Areal des Bootshauses eine ideale Örtlichkeit für solch ein Laufevent haben.“

Die Ergebnisse

Bootshausrunde (1300m) Mädchen Klasse 5:

  1. Platz: Janne Esaßer (5:31)
  2. Platz: Sophia Rogosch (5:32)
  3. Platz: Teres Dinges (5:45)

Bootshausrunde Jungen Klasse 5:

  1. Platz: Konrad Rothmann (4:54 – beste Zeit!)
  2. Platz: Caspar Schul (5:18)
  3. Platz: Mats Egbring (5:24)

Bootshausrunde Mädchen Klasse 6:

  1. Platz: Finja Herwig (5:25)
  2. Platz: Hanna Schmidt-Dege (5:29)
  3. Platz: Emiloa Pick (5:31)

Bootshausrunde Jungen Klasse 6:

  1. Platz: Max Posingies (4:58)
  2. Platz: Leon Schmidt (5:17)
  3. Platz: Max Preidel (5:27)

Staffel Jgst 5:

  1. 5a, 2. 5b, 3. 5c

Staffel Jgst 6:

  1. 6b, 2. 6a, 3. 6c

13. Mai 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/05/MG_6621-scaled.jpg 651 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-05-13 19:18:342026-06-11 09:40:29Frühlingslauf: Konrad war der Schnellste

Pangea: Zehn Schülerinnen und Schüler sind eine Runde weiter

Aktuelles, MINT, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Alljährlich beteiligt sich die Steinmühle am überregionalen Pangea-Mathematikwettbewerb.

Insgesamt haben aktuell 10 Schülerinnen und Schüler aus den teilnehmenden Klassen 5 bis 9 die Zwischenrunde erreicht. Die Veröffentlichung der Ergebnisse wird Anfang Juni erwartet. Das berichtete Constanze Oestreicher-Gold, Leiterin Mathematik und Naturwissenschaften an der Steinmühle.

Schulleiter Björn Gemmer freut sich: „Das sind sehr schöne Ergebnisse!“ Er bedankt sich bei den Mathe-Lehrkräften „für die tolle Arbeit im Matheunterricht, die solche Ergebnisse zulassen und für die Motivierung der Schüler/innen, sich ernsthaft bei Pangea zu engagieren.“

Der Pangea-Mathematikwettbewerb verbindet die Freude am Knobeln und Grübeln, an Logik und Rechenkunst. „Die Schülerinnen und Schüler, die sich der Mathematik abgeneigt fühlen, öffnen sich dieser wieder und haben sogar Spaß daran,“ so der Veranstalter.

13. Mai 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/05/Pangea-LogoJPG-scaled.jpg 421 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-05-13 19:11:262026-06-11 09:40:59Pangea: Zehn Schülerinnen und Schüler sind eine Runde weiter

Platz zwei für Talea Funk beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Aktuelles, Archiv, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Großer Englisch-Erfolg für die Steinmühlenschülerin Talea Funk: Die Zehntklässlerin hat beim Einzelwettbewerb des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in der Kategorie „Solo“ einen zweiten Preis erhalten. Wie der Veranstalter jetzt mitteilte, seien die Begutachtungen durch die Jury nun abgeschlossen. Beim Wettbewerb im Januar habe Talea „besondere Sprachkenntnis, Sachkompetenz und Kreativität in Englisch bewiesen.“ Die Verleihung des Preises erfolgt am 11. Juni in Friedberg.

Am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen hatten in der Kategorie «Solo» in Hessen 242 Schülerinnen und Schüler in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch sowie Latein und Altgriechisch teilgenommen.

In der Kategorie «Moderne Fremdsprachen / Solo» konnte die Jury unter den hessischen Teilnehmern zwei erste Preise in Englisch vergeben. Weiterhin wurden in den modernen Fremdsprachen insgesamt 15 zweite Preise und 6 dritte Preise zuerkannt, teilte Thomas Boiselle, Landesbeauftragter des Wettbewerbs für Hessen, mit.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist Teil des Begabtenförderungsprogrammes der Bundesregierung und der entsprechenden Programme der Landesregierungen. Er wird getragen von Bildung und Begabung gGmbH. Bildung und Begabung ist gemeinnützig, überparteilich und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

13. Mai 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/05/Talea-scaled.jpg 1000 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-05-13 19:08:592026-06-11 09:41:06Platz zwei für Talea Funk beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Justus Schneider im Hochbegabten-Team beim 27. Erfinderlabor

Aktuelles, MINT, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Beim 27. Erfinderlabor des Zentrums für Chemie mit Sitz in Bensheim an der Bergstraße war der 17jährige Steinmühlenschüler Justus Schneider einer von 16 hochbegabten Schülern, die sich an der Hochschule RheinMain eine Woche lang mit dem Thema „Elektromobilität – Brennstoffzellen“ beschäftigt hatten. Vor großem Publikum, darunter Prominenz aus Wirtschaft, Hochschule und Ministerien, präsentierte er mit der Gruppe zum Abschluss Forschungsideen und Lösungswege.

Aus fast 200 exzellenten Bewerberinnen und Bewerbern aus ganz Hessen war Justus einer der 16 ausgewählten Teilnehmer. Er und Luca Weigel von der Lahntalschule Biedenkopf stellten die einzigen Vertreter aus dem gesamten Landkreis. Im Erfinderlabor am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule Rhein-Main in Rüsselsheim nahmen die jungen Tüftler ihre Aufgabe entgegen. Die Anforderung bestand darin, vor Ort ein kleines Fahrzeug zu bauen, das von Brennstoffzellen angetrieben wird. Mehr noch. Auf dem Fahrzeug sollten gleichzeitig noch andere Geräte betrieben werden können, unter anderem eine Lampe.

Brennstoffzellen und Kondensator gehörten zu den bereitgestellten Bauteilen. Darin erschöpfte sich aber die Hilfen. Aus Holz und Pappe baute das Team von Justus Schneider eine Karosserie. Die Räder entstanden mit Hilfe eines 3 D-Druckers. Den Kondensator verwendeten die jungen Forscher als Energiespeicher. So konnte die Lampe auch dann noch leuchten, wenn das Auto nicht mehr fuhr.

 

Inspiriert durch das Thema Elektromobilität und Brennstoffzellen

Als eine Geduldsprobe erwies sich die Herstellung von Wasserstoff. Da die Brennstoffzellen zwei Anschlüsse für Wasserstoff hatten, war dies das erklärte Ziel. Im Labor zerlegten die begabten Nachwuchswissenschaftler Wasser in der Elektrolyse. Das Unterfangen, Wasserstoff in Luftballons zu speichern, erforderte allerdings den für Forschungsarbeiten nötigen langen Atem. Nicht aufgeben, lautete auch für Justus Schneider die Devise, als der Luftballon mehrfach platzte. Fünf Stunden habe es letztlich gedauert, alles luftdicht zu machen.

Der erfolgreiche Abschluss dieser Aufgabe hat Justus Schneider inspiriert. Zwar hatte er schon vor dem Projekt den Plan, im Bereich Mathematik oder Physik in die Forschung zu gehen. Nun aber könne er sich vorstellen, an der Weiterentwicklung von Fahrzeugen mitzuarbeiten, die mit Brennstoffzellen betrieben werden. Obwohl es bereits solche Fahrzeuge gebe, sagt Justus Schneider, seien diese aber vergleichsweise teuer in der Anschaffung. Justus Schneiders Idee ist, dass Tankstellen den Wasserstoff selbst herstellen oder von der Industrie geliefert bekommen könnten. Es sei leicht, so seine Beobachtung, dort etwas zu verändern.

Zur Bewerbung an dem Wettbewerb, der auch einmal praktische Fertigkeiten gefordert habe, ist Justus von Steinmühlenlehrerin und MINT-Koordinatorin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf animiert worden. Sie freut sich zusammen mit seinem Physiklehrer Dr. Rainer Nietzke und der ganzen Schule, dass die „Serie“ der Steinmühlenteilnahme an dieser hochkarätigen Veranstaltung auch in diesem Jahr fortgesetzt werden konnte.

Sollten die Arbeiten im Erfinderlabor für Justus vielleicht tatsächlich ein Impuls für seinen Berufsweg gewesen sein – umso schöner. Wer weiß: Vielleicht wird ein Team um Justus Schneider es einmal sein, das in der Weiterentwicklung von brennstoffzellenbetriebenen Fahrzeugen den Durchbruch erreicht.

7. März 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/03/Justus-Schneider_1-scaled.jpg 1000 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-03-07 08:51:542026-06-11 09:44:45Justus Schneider im Hochbegabten-Team beim 27. Erfinderlabor

Steinmühlenteam holte gleich drei Preise

Aktuelles, MINT, Ökologie und Nachhaltigkeit, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Lena Joußen und Janina Seip siegten mit Betreuer Dr. Dietmar von der Ahe bei „Jugend Forscht“

Besser hätte es beim „Jugend Forscht“-Regionalwettbewerb Hessen Mitte im Bürgerhaus Klein-Linden gar nicht klappen können, endete die Teilnahme der Steinmühle doch gleich mit drei Preisen: Die Schülerinnen Lena Noelle Joußen und Janina Seip holten zusammen mit ihrem Lehrer Dr. Dietmar von der Ahe den Projektpreis, den Umweltpreis und den Betreuerpreis.

„Macht weiter, schöpft das Potenzial dieses Projektes aus und beteiligt euch wieder an dem Wettbewerb.“ So lautete genau vor einem Jahr der Rat der Jury, als die damaligen Elftklässlerinnen ihre Hypothese beim Wettbewerb „Jugend Forscht“ erstmals dem Expertenkreis bekanntmachten. Sie stellten in den Raum, dass das Plastik-Umweltproblem möglicherweise durch die Große Wachsmotte (Galleria Mellonella) gelöst werden könnte. Für das Experiment waren von Wachsmottenlarven befallene Bienenwaben in Plastiktüten verstaut worden. Schon wenige Zeit später war das Plastik durchlöchert und zerkrümelt. Es konnte im Labor nachgewiesen werden, dass die Larven tatsächlich Polyethylen (PE) abbauen.

Auf der Suche nach passendem Enzym
Um dem Thema weiter auf den Grund zu gehen, erforschten Lena und Janina nun die Frage, ob die Larven der Großen Wachsmotte im Darm so genannte Symbionten tragen, also Mikroorganismen, die den Plastikabbau mit fördern. Die Arbeiten am frisch verstorbenen Tier, die Übernahme der Bakterien in ein Nährmedium, das Anwachsen der Bakterien, die Bakterienklone und die Durchführung der Polymerasekettenreaktion (PCR) erbrachten die Erkenntnis, dass sich ein bestimmtes Gen aus den Bakterien vermehrt – und warfen gleichzeitig die Frage auf, ob dieses Gen als Bestandteil eines vielleicht schon bekannten ähnlichen Enzyms in der Natur vorliegt und dieses durch die Fähigkeit, Kohlenstoffverbindungen zu zersetzen, entscheidend zum Plastikabbau beitragen kann.

„Wir sind dem Ergebnis ein entscheidendes Stück nähergekommen,“ berichtet Biologielehrer Dr. Dietmar von der Ahe. „Es ist nicht nur ein Bakterium allein. Auf rund zwei Dutzend mögliche Bakterien haben wir den Kreis der Bakterienkandidaten verringert,“ sagt der Fachmann. Hier noch weiterzuforschen, sei eine Zeit- und vor allem auch Kostenfrage.

Mißerfolge entmutigten nicht
Bis November, so der promovierte Biologe, sah es so aus, als würden die Forschungsarbeiten nicht funktionieren. Über 200 PCR-Reaktionen hätten die Zwölftklässlerinnen durchgeführt und sich letztlich trotzdem nicht entmutigen lassen. Dank vieler motivierender Worte, der Koordination und der schlüssigen Strategie des Projekts fiel der Steinmühle auch der Betreuerpreis zu. Das aktuelle und brisante Thema „Plastik“ war für den Umweltpreis ein geeignetes Feld. Den Projektpreis in Höhe von 1600 Euro entrichtete der Sponsorenpool Hessen des Wettbewerbs für beharrliches, genaues und zielstrebiges Arbeiten.

Voraussetzungen durch Schülerlabor
Für die Arbeiten der jungen Steinmühlen-Forscherinnen ist das vom Förderverein ausgestattete Schülerlabor der Steinmühle eine wichtige Voraussetzung. Jasmine Weidenbach, Vorsitzende des Fördervereins, hatte im Juni 2014 die Finanzierung (5100 Euro) bei Roche Deutschland als Hauptsponsor beantragt. Die Zentrale genehmigte den Antrag einen Monat später, das Labor wurde im Herbst 2014 eingerichtet. Die offizielle Eröffnung des Labors fand im Februar 2015 statt.

Der Gesamtwettbewerb Jugend Forscht wird von der gleichnamigen Stiftung organisiert. Sie möchte Nachwuchsforscherinnen und -forscher für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern und das Interesse an diesen Berufsfeldern fördern.

 

27. Februar 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/02/JuFo-1.jpg 878 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-02-27 15:23:272026-06-11 09:48:13Steinmühlenteam holte gleich drei Preise

Jugend Forscht: Steinmühlen-Nachwuchsforscher räumten reichlich Preise ab

Aktuelles, MINT, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Von 15 Schüler/innen haben sich 13 für die jeweiligen Landeswettbewerbe qualifiziert
Interessanten Alltagsfragen aus den Bereichen Ernährung und Natur gingen Steinmühlenschülerinnen und -schüler beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ auf den Grund. Unter diesem Wettbewerbstitel, der Kategorie von „Jugend Forscht“ für die Unter- und Mittelstufe (bis 14 Jahre), räumten die jüngsten Steinmühlenschüler/innen reichlich Preise ab: Sie konnten sich gegen die meist ältere Konkurrenz durchsetzen. Fünfmal wurde der erste, einmal der zweite Platz erreicht. Das Frühförderkonzept mit dem so genannten „GuFi-Labor“, in dem Grundlagen- und Fortgeschrittenenarbeit geleistet wird, hat sich damit in eindrucksvoller Weise bewährt.

Phosphat in Lebensmitteln – Wie leckeres Essen gefährlich werden kann
Unter diesem Titel gingen die Schüler Mats Böhmer, Marvin Preis und Joel Rucker mit ihrer Betreuerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf in den Wettbewerb im Fachgebiet Chemie.

Zu hohe Phosphatspiegel im Blut können zu Herz-Kreislauferkrankungen und Osteoporose führen. Die Schülergruppe entwickelte Testverfahren, um verschiedene Lebensmittel wie Döner, Bratwurst und Cola auf ihren Phosphatgehalt zu untersuchen. Dabei stellten sie fest, dass man mit dem in die Kritik geratenen Döner viel weniger Phosphat aufnimmt als durch eine Cola. Das Projekt wurde mit dem 1. Preis bedacht und darf beim Landeswettbewerb im April starten.

Macht Cola Light dick? – Untersuchungen des Blutzuckerspiegels
Die Schülerinnen Rebecca Zenker und Hanna Schmidt-Dege untersuchten im Fachgebiet Biologie den Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr verschiedener Süßungsmittel sowie Cola, Cola Light und Kartoffeln.

Aus ihren Ergebnissen konnten sie ableiten, dass man am besten keine künstlichen Süßstoffe gleichzeitig mit Zucker einnehmen sollte und dass Kartoffeln den Blutzucker nicht so stark ansteigen lassen, wenn man sie vorher abkühlen lässt. Das Projekt aus dem Fachgebiet Biologie unter Betreuung von Dr. Jutta Töhl-Borsdorf erhielt den 2. Platz.

Wie und wie schnell verdirbt Milch wirklich?
Nach einer Antwort auf diese Frage forschten die Schüler Joshua Wieder, Morten Köhler und Benjamin Schul im Fachgebiet Chemie. Das Team untersuchte, wie unterschiedliche Milchsorten unter verschiedenen Einflussfaktoren verderben. Dazu bauten sie eine Temperier-Apparatur, bestimmten Ausflockzeitpunkte und nahmen Bakterienabstriche. Sie stellten u.a. fest, dass Zuckerzusatz den Verderb beschleunigt, während man längere Haltbarkeiten auch bei Zimmertemperatur durch den Zusatz des Zuckeralkohols Xylit und durch Luftzufuhr erzielen kann. Die Juroren vergaben für das von Dr. Jutta Töhl-Borsdorf begleitete Projekt den 1. Platz unter den Beiträgen derselben Altersstufe. Das Team tritt nun beim Landeswettbewerb an.

Sonnencreme für Bäume
Wiederum im Fachgebiet Chemie starteten beim Wettbewerb unter Betreuung ihres Lehrers Dr. Dietmar von der Ahe die Fünftklässler Mats Egbring und Leonard Berger. Wegen Verhinderung seines Mitstreiters am Wettbewerbstag präsentierte Leonard Berger die Ergebnisse. Die beiden Schüler haben aus verschiedenen farbigen Blättern des Herbstlaubes die Blattfarbstoffe isoliert und in einem Chromatogramm dargestellt. Die in Lösung vorliegenden Blattfarbstoffe – grün, rot, gelb und braun-gelb – haben sie als „Sonnencreme-Schutz“ bei der UV-Bestrahlung, die das Sonnenlicht simuliert, von Mundbakterien auf Agarplatten eingesetzt. Ohne Farbfilter werden die Bakterien im Wachstum  gehemmt. Der Schutz der Farbstofffilter reicht von 30 bis 80 %. Der Rotfilter zeigt die stärkste Schutzwirkung gegenüber dem UV-Licht. Leonard Berger erhielt für seine Präsentation einen interdisziplinären Sonderpreis (gleichwertig zu einem 1. Preis) und ist zum Start beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ zugelassen.

Kräuter, Tee & Co. gegen Bakterien
In ihren Experimenten aus dem Fachgebiet Biologie haben die Schülerinnen Teresa Dinges, Neyla Fritz und Sophia Rogosch (alle Klasse 5) unter betreuerischer Leitung ihres Lehrers Dr. Dietmar von der Ahe die Wirkung verschiedener Teesorten, Kräuteraufgüsse und Lebensmittelgetränke auf das Wachstum von Bakterien untersucht. Die verschiedenen Lösungen wurden in den flüssigen Agar gemischt, in Petrischalen gegossen und Mundbakterien darauf ausgestrichen. Durch Auszählen der Bakterienkolonien konnte die Hemmwirkung der Kräuter-, Tee- und Lebensmittellösungen auf das Bakterienwachstum getestet werden. Pfefferminztee und Ingwertee hemmen das Wachstum der Bakterien am stärksten. Präsentiert wurde das Thema von Neyla Fritz und Sophia Rogosch (Teresa Dinges war durch die Teilnahme an der Mathematik-Olympiade verhindert). Das Projekt holte Platz 1 und reiht sich somit in die Beiträge ein, die für den Landeswettbewerb zugelassen sind.

Die jungen Forscher/innen (Schüler experimentieren) in Kassel mit ihren Betreuern:
von links nach rechts: Mats Böhmer, Joel Rucker, Morten Köhler, Joshua Wieder, Leonard Berger, Marvin Preis, Benjamin Schul, Neyla Fritz, Dr. Dietmar von der Ahe, Rebecca Zenker, Hanna
Schmidt-Dege, Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, Sophia Rogosch. Nicht auf dem Bild sind die Mitteilnehmer/innen Teresa Dinges und Mats Egbring.

26. Februar 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/02/Jugend_forscht-1030x633_rw.jpg 633 1030 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-02-26 14:07:452026-06-11 09:48:36Jugend Forscht: Steinmühlen-Nachwuchsforscher räumten reichlich Preise ab

Gegen die „Lesemuffelei“: 6a startete Leseolympiade

Aktuelles, Sprachen & Internationalität, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Sowohl Statistiken als auch eigene Erfahrungen und Einschätzungen der Schüler/innen belegen, dass immer weniger gelesen wird. In der Klasse 6a teilten in einer durchgeführten Umfrage 16 Schüler/innen mit, dass sie nie oder nur gelegentlich lesen würden. 5 kreuzten an, gelegentlich zu lesen. 11 gaben die Antwort: Ich lese nie. –  Diesem erschreckenden Ergebnis sollten verschiedene, in der Jahrgangsstufe 6 durchgeführte Leseprojekte entgegenwirken. Lehrerin Melisande Lauginiger schreibt in ihrem Bericht:

Nachdem in der Jahrgangsstufe 5 eine kleine Klassenbibliothek errichtet wurde, die ein Großteil der Schülerinnen und Schüler – neben der Schulbibliothek – rege zur privaten Lektüre genutzt hatte, sollte dies durch eine durch den Klassenraum wandernde Raupe visualisiert werden. Für jedes gelesene Buch erhielt der Schüler/die Schülerin einen Raupenbauch, der zugleich als Werbung für das Buch fungieren sollte. Dadurch und durch zahlreiche Buchvorstellungen wurden die Lesemotivation und -kompetenz bereits gesteigert.

 

Mindestens 50 Seiten pro Woche

Dennoch war klar, nicht zuletzt, weil die Parallelklasse mit der Leseolympiade ebenfalls gute Erfahrungen gemacht hatte, dass zur weiteren Förderung der Lesemotivation und Lesekompetenz ein weiteres Projekt herhalten sollte. Um der großen Lesemotivation der Klasse weiter gerecht zu werden, aber auch diejenigen zu motivieren, die das Lesen, und darin enthalten die Klassenbibliothek, noch nicht für sich als Unterhaltungsoption entdeckt hatten, wurde im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 eine Leseolympiade durchgeführt: Die Kinder waren angehalten, jede Woche mindestens 50 Seiten zu lesen und ihre gelesenen Seitenzahlen in eine große Übersichtsliste in der Klasse einzutragen.

 

Keine Nichtleser mehr!

Von Beginn an wurde die Leseolympiade bei über der Hälfte der Klasse sehr positiv angenommen. Durch die Motivation vieler und durch den Wettbewerbscharakter wurden auch die anderen mitgerissen, sodass ein Sog entstand, der alle in seinen Bann zog. So gab es einige Schüler, die in fast jeder Woche tausende von Seiten gelesen haben. Der Rekord lag hier bei 5207 Seiten in einer Woche. Nicht minder bedeutend ist die Tatsache, dass es keinen Schüler/keine Schülerin gegeben hat, der/die durch die Leseolympiade nicht mehr gelesen hat. Einige der absoluten Nichtleser haben mit der Zeit mehrere hundert Seiten gelesen – und das, obwohl die Teilnahme freiwillig war.

 

Urkunden für alle

Insgesamt hat die Klasse 6a ein hervorragendes Leseergebnis erzielt und im ersten Halbjahr (August – Mitte Dezember) 139.843 Seiten gelesen. Ein wirklich beeindruckendes Resultat! Für dieses Ergebnis wurden die Schüler im Januar schließlich geehrt. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden für ihr tolles Leseengagement. Die neun Sieger erhielten zusätzlich Buchgutscheine. Diese wurden dankenswerter Weise von der Steinmühle und der Buchhandlung Roter Stern/Lesezeichen gestiftet, mit der die Steinmühle seit vielen Jahren sehr erfolgreich zusammenarbeitet.

 

Livia Schulze vorn

Livia Schulze belegte mit 27.381 Seiten den 1. Platz, Rebecca Zenker mit 25.044 Seiten den 2. Platz und Lilly Peters mit 18.432 Seiten den 3. Platz. Den 1. Platz bei den Jungen belegte Henry Just mit 12.252 gelesenen Seiten, gefolgt von Fabian Fahr mit 4164 und Leon Schmidt mit 3668 gelesenen Seiten. Selbst die hinteren Plätze haben es geschafft, mindestens 486 Seiten aufwärts zu lesen. Damit kann die Leseolympiade, die von den Schülern/innen sehr gut bewertet wurde, als ein beeindruckender Erfolg gesehen werden.

 

Preise für die Aufsteiger

Um auch die Schüler zu motivieren, denen das Lesen schwer fällt oder die grundsätzlich von sich aussagten, sie seien absolute Nichtleser, gab es auch einen Preis für die größten Aufsteiger, den aber fast alle Schüler verdient hätten: Diesen Preis belegten Hanna Schmidt-Dege (6. Platz mit 10.350 gelesenen Seiten), Lasse Hühn (12. Platz mit 1730 gelesenen Seiten) und Enrique Seip (11.Platz mit 2380 gelesenen Seiten).

 

13. Februar 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/02/2_klein-scaled.jpg 994 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-02-13 14:55:562026-06-11 09:50:07Gegen die „Lesemuffelei“: 6a startete Leseolympiade

Team Steinmühle/Philippinum siegte bei Mathewettbewerb

Aktuelles, MINT, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Schüler von Steinmühle und Philippinum wurden im Team Hessenbeste ihres Jahrgangs beim internationalen Bolyai-Mathematikwettbewerb. In der Jahrgangsstufe 5 siegten die Steinmühlenschülerinnen Sophia Rogosch und Teresa Katharina Dinges zusammen mit Jonathan Hundt und Leo Yu’an (beide Philippinum). Wir gratulieren herzlich zu diesem gemeinsamen Erfolg!

Der Leitspruch des Wettbewerbs lautet: „Die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ist ein ganz zentraler Wert unseres Lebens.“ Das Reizvolle an diesem Wettbewerb ist, dass die Schülerinnen und Schüler in 4er-Teams im vorgegebenen Zeitrahmen von 60 Minuten sowohl Aufgaben als auch vorgegebene Lösungen diskutieren und die Arbeit geschickt aufteilen können. Besonders herausfordernd ist, dass von den jeweils vorgegebenen fünf Antwortmöglichkeiten auch mehrere richtig sein können. Bei einer der gestellten Aufgaben waren sogar alle fünf vorgegebenen Antworten richtig. Selbstverständlich erkannten dies unsere Mathe Asse. Tolle Leistung! Wir gratulieren!

11. Februar 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/02/IMG_20190115_111447.jpg 842 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-02-11 12:16:542026-06-11 09:50:19Team Steinmühle/Philippinum siegte bei Mathewettbewerb

Aliena, Paula und Velten rechneten am besten

Aktuelles, MINT, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Bei der verbindlichen Vergleichsarbeit in Mathematik für die 8. Klasse, dem „Mathematikwettbewerb des Landes Hessen“,  waren in diesem Jahr Aliena Eutebach (8a), Paula Auschill (8a) und Velten Schulz (8c) die Schulsieger an der Steinmühle. Von 48 möglichen Punkten erreichte Aliena 45, Paula 44,5 und Velten 41,5 Punkte. Alle drei werden am 7. März in der Elisabethschule an der 2. Runde des Wettbewerbs teilnehmen. Wir wünschen ihnen viel Erfolg!

Bei der Zeugnisausgabe am 1. Februar nahmen Paula, Aliena und Velten (v. l. n. r.) ihre Urkunden entgegen.

9. Februar 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/02/DSC03209-scaled.jpg 1125 1500 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-02-09 15:38:282026-06-11 09:50:32Aliena, Paula und Velten rechneten am besten

Mathe-Olympiade: Jan Audretsch auf Rang zwei der Bundesrunde

Aktuelles, MINT, Talentförderung, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Wenn das nicht der Hammer ist: Bei der Bundesrunde der Mathematikolympiade 2018 in Würzburg hat Steinmühlenschüler Jan Audretsch (Kl.9) den zweiten Platz belegt! Jan erhielt dazu ein persönliches Glückwunschschreiben des Hessischen Kultusministers Prof. Dr. Alexander Lorz. Darin heißt es unter anderem: „In diesem mathematisch anspruchsvollen Wettbewerb hast du unter Beweis gestellt, dass du über ein hohes Maß an abstraktem Denkvermögen und eine große Vielfalt an mathematischen Methoden verfügst.“ Besser können wir es tatsächlich nicht ausdrücken.
Lieber Jan, die Steinmühle ist mächtig stolz auf dich. Fast unglaublich, einen solchen Rang zu erreichen! Gleichzeitig wissen wir aber bereits, dass das nicht dein letzter Wettbewerbserfolg war, und in Kürze dürfen wir laut Schulleitung und deiner Fachlehrerin Constanze Oestreicher-Gold noch mehr von dir vermelden. Einen riesigen Glückwunsch! Mach weiter so, wir drücken die Daumen!

1. Februar 2019
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2019/02/20190115_113707-e1549019236705.jpg 1500 1125 konnertz https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png konnertz2019-02-01 12:08:132026-06-11 09:51:24Mathe-Olympiade: Jan Audretsch auf Rang zwei der Bundesrunde
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