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Für die Gesellschaft zählt soziales Engagement 

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Soziales Engagement

Mit ihren Zeugnissen und einigen Ehrungen für besondere Leistungen innerhalb und außerhalb der Schule entließ die Steinmühle ihre Schülerinnen und Schüler heute in die Sommerferien. Noten können für Einzelne wichtig sein. Doch ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich haben für die Steinmühle einen besonders hohen Stellenwert. So hatte Oberstufenleiterin Constanze Oestreicher-Gold schon im Vorfeld exemplarisch auf das Engagement von Elsa Stremme (links) und ihren beiden Mitschülerinnen Leticia Günther (Mitte) und Amelie Laukel aus dem Jahrgang 12 hingewiesen. Das Trio erhielt zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Jahrgängen eine Anerkennung für besondere Leistungen, die bei ihnen im sozialen Bereich erbracht wurden.

 

Unterstützung für leukämie- und tumorkranke Kinder

In einem persönlichen Gespräch konnten wir erfahren, dass Elsa, Leticia und Amelie schon seit Jahren den Verein „Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder unterstützen – ehrenamtlich und kontinuierlich. Ihr Engagement verläuft lautlos, mit Fokus auf die Kinder verschiedenen Alters und ihre Eltern, die mit der Situation häufig überfordert sind und, so Elsa Stremme, „dankbar sind für jede Hilfe“. Es ist die Präsenz der drei Steinmühlenschülerinnen, ihre Bereitschaft, bei Veranstaltungen mit anzupacken oder Kindern vorzulesen, ihr offenes Ohr bei Fragen, ihre verbindlichen Worte, ihre Tipps und ihre Intuition, von selbst zu merken, wer gerade Hilfe braucht und auf welche Weise. „Wir sind da für alles, was wir leisten können“, so Elsa Stremme. Die drei Oberstufenschülerinnen helfen mit bei der Organisation von Events, Workshops, leisten kreative Beiträge und kaufen fürs Grillen ein.

 

„Schön, zu sehen, wenn es ihnen besser geht“

Es wäre unwahr, zu behaupten, dass das Schicksal der Kinder den drei jungen Frauen nicht nahegeht. Die von Erkrankungen betroffenen jungen Menschen bei der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder sind bis zu 18 Jahren alt oder wenig darüber, und der Krankheitsverlauf ist Teil dessen, was Elsa, Leticia und Amelie wahrnehmen. „Wir kennen die Kinder inzwischen“, berichten sie, „und es ist so schön, zu sehen, wenn sie nach der Chemo wieder Haare bekommen. Wenn es ihnen wieder besser geht“.

 

Familien teilen ihr Schicksal

Die Räumlichkeiten der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder befinden sich in Marburg am Steinweg 34. Sie sind für viele betroffene Kinder und Jugendliche, aber auch für ihre Eltern ein Zufluchtsort, an dem sie andere treffen, mit denen sie ihr Schicksal teilen. Gerade weil sie um diese Wichtigkeit wissen, freuen sich die Vereinsmitglieder über jeden, der helfen möchte. Das kann Anpacken bedeuten, das können Geldspenden sein, aber auch bestimmte Sachspenden, wenn sie im Vorfeld abgesprochen sind. Der Kontakt zur Elterninitiative ist telefonisch oder per Mail möglich, siehe Website https://eltkmr.de/.

(Die Berichterstattung über alle Ehrungen am letzten Schultag folgt im Jahrbuch)

3. Juli 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/07/IMG_55341-rotated-e1751546073160.jpg 1144 1494 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-07-03 14:38:112026-03-07 08:47:36Für die Gesellschaft zählt soziales Engagement 

Gelebte Partnerschaft: Erst zwei Schüler, dann Moshis Bürgermeister an der Steinmühle

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Soziales Engagement

Eintauchen in eine andere Welt: Um ihre Partnerschule in Deutschland kennenzulernen, besuchten Fahad Mohamed Mukhandi (18) und Joseph Richard Saitoti (17) von der One World Secondary School Kilimanjaro in Tansania für zwei Monate die Steinmühle. Sie folgten am Ende ihres Aufenthaltes einer Einladung ins Marburger Rathaus zu Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Der Präsenz der tansanischen Schüler war der Tansania-Besuch einer Steinmühlengruppe Anfang des Jahres vorausgegangen, über den wir im Monat März dieser Chronik berichteten. Den Abschluss der gelebten Partnerschaft zwischen den Menschen aus zwei Kontinenten bildete schließlich der Aufenthalt des Bürgermeisters aus dem tansanischen Moshi und seiner Delegation in Marburg.

 

Beeindruckender Titel

„Honourable Mayor of the City of Moshi Zuberi Abdallah Kidumo – eine schöne Anrede“ bewunderte der Oberbürgermeister von Marburg den Titel seines Amtskollegen aus Moshi, dessen Besuch bereits avisiert war, als die beiden jungen Männer aus Tansania in Begleitung von Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer und einer Schülergruppe ins Marburger Rathaus kamen. Fahad und Joseph tauschten sich mit dem Marburger Stadtoberhaupt zur seit anderhalb Jahren zwischen Moshi und Marburg bestehenden Partnerschaft und zu weiteren Themen aus.

 

Vorurteile abbauen oder gar nicht erst entstehen lassen

 „Der Dialog mit Menschen aus anderen Ländern erweitert den eigenen Erfahrungshorizont und hilft, Vorurteile abzubauen beziehungsweise sie gar nicht erst entstehen zu lassen“, sagte der Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies während des Empfangs im Stadtverordnetensitzungssaal. „Ich freue mich zu sehen, wie unsere Partnerschaft mit Moshi auch von unseren Schülerinnen und Schülern mit Leben gefüllt wird und sich auch die jüngeren Generationen miteinander vernetzen“.
Moshi, die Partnerstadt von Marburg, ist auch auf anderer Ebene mit Marburg verbunden. Es existiert eine Klinikpartnerschaft zwischen beiden Städten, die von Dr. Christian Kreisel koordiniert wird. Er ist gleichzeitig Vorstandsmitglied des Freundeskreises Marburg-Moshi e.V..

 

Finanzierung war eine Herausforderung

Fahad Mohamed Mukhandi und Joseph Richard Saitoti sprechen Englisch und auch etwas Deutsch. Die Finanzierung ihres Aufenthaltes in Marburg war nicht einfach.
Michael Müller, Mitarbeiter der Stadt Marburg, setzte sich besonders dafür ein, die Herausforderungen zu stemmen. Letztlich war es gelungen, Förderungen für die Reisekosten einzuwerben, unter anderem durch das Städtepartnerschaftsprogramm der Stadt Marburg. Mit ins Boot sprangen auch der Rotary Club Marburg und der Schulverein Steinmühle. Denn die Eltern der tansanischen Schüler haben kein Geld, um einen solchen Austausch zu finanzieren. Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen liegt in Tansania bei etwas über 90 Euro.

 

„I liked Schnitzel und die Allianz-Arena“

Für die Dauer ihres Aufenthalts in Marburg waren Fahad und Joseph nacheinander in den Familien von sechs Schülern untergebracht, die ihrerseits in Tansania waren. Die Gastfamilien übernahmen jeweils Kost und Logis. Sie organisierten und bezahlten zudem ein attraktives Freizeitprogramm mit Ausflügen an verschiedene Orte in Deutschland, unter anderem nach München. Begeisternd für Fahad und Joseph unter anderem die Bauweise der Häuser und das Essen. „I liked Schnitzel. Und die Allianz-Arena in München“.
Sie fanden einhellig: „Es hat uns hier sehr gut gefallen und wir würden gerne wiederkommen“.
Ein Abschiedsfest zusammen mit Schulleiter Björn Gemmer und den Gastfamilien beschloss den Aufenthalt der beiden jungen Männer aus Tansania, die noch einmal mit Nachdruck die Freundlichkeit der Menschen in Deutschland lobten und sich mit einer ans Herz gehenden Rede verabschiedeten.

 

Die Steinmühle dankt nochmals allen, die zum Gelingen dieses Austausches beigetragen haben.

 

Moshis Bürgermeister kam mit Delegation

In Begleitung zweier Mitarbeiterinnen traf er an der Steinmühle ein: Das Oberhaupt der tansanischen Stadt Moshi mit dem imposanten Titel Honourable Mayor of the City of Moshi Zuberi Abdallah Kidumo. Er ist Bürgermeister der 200.000-Einwohner-Stadt, die als sauberste Stadt Tansanias gilt. Den Bürgermeister begleiteten Frau Mwajuma Abasy Nasombe, Municipal Director of the City of Moshi, und Frau Monica Charles Sana, Planning and Coordination officer of the City of Moshi. Sie tauschten sich mit Lehrkräften der Steinmühle und einer Schülergruppe des Jahrgangs 11 über die Unterschiede des Schulsystems, die Abläufe der Wissensvermittlung und die großen atmosphärischen Unterschiede im Verhältnis von Schülern und Lehrkräften aus.

 

Bestrafungen und reines Auswendiglernen

Die größten Unterschiede bei der Beschulung junger Menschen zwischen Tansania und Deutschland sind schnell beschrieben: Bestrafungen und Schläge sind die gravierendsten Maßnahmen im tansanischen Schulalltag und leider an der Tagesordnung, während hier ein ernstes Gespräch mit dem Schulleiter in bedeutenderen Fällen meist schon das Seine tut. Lerninhalte zu hinterfragen, ist in Tansania nicht vorgesehen. Es geht um striktes Auswendiglernen und nicht darum, darüber zu diskutieren. Nicht immer besteht echtes Interesse an der Materie: Es wird gelernt, um Strafen zu vermeiden. Die Möglichkeiten der Wissensaufnahme sind häufig limitiert. Zwei Bücher für 80 Schüler sind keine Seltenheit.

 

Neben den Abweichungen im Schulunterricht gibt es weitere Unterschiede zwischen Tansania und Deutschland: „The biggest difference is the wheather“, hatten vorher bereits die tansanischen Schüler Fahad und Joseph schmunzelnd bemerkt. Im Umgang mit der älteren Generation kann man sich hierzulande von den tansanischen Gepflogenheiten noch einiges abschauen: Ältere Menschen werden dort ausdrücklich respektvoll behandelt. Das Grüßen bei einer Begegnung ist an der Tagesordnung.

31. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/07/20250508_091211-e1754129417137.jpeg 973 960 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-31 11:50:482026-03-07 10:19:55Gelebte Partnerschaft: Erst zwei Schüler, dann Moshis Bürgermeister an der Steinmühle

Hinein ins Leben beim Sozialpraktikum der Klassen 8

Aktuelles, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Soziales Engagement

Hinaus aus dem schulischen Kosmos, hinein ins Leben: Im Sozialpraktikum der Steinmühle erhalten die Jugendlichen des Jahrgangs 8 regelmäßig Einblicke in verschiedene Bereiche. Von ihrer Tätigkeit an den frei wählbaren Praktikumsorten nehmen die Schülerinnen und Schüler immer viel Erfahrung mit, berichtet Fachlehrerin Dr. Claudia Röder.

 

Einblick in die Asyl-Vergabe

Fabian Preis war im Kreis Job Center in Marburg. Dort bekam er Einblicke in Erstgespräche, bei denen Bedürftige finanzielle Hilfen beantragen und war auf Ortsterminen, bei denen entschieden wurde, ob Sachleistungen zuerkannt wurden. Zudem erhielt Fabian eine Übersicht über die Vergabe von Asyl und über  das „Team for you“. Dort gibt es Gespräche über neue Perspektiven, zum Beispiel Ausbildung, Bewerbungstraining und Sprachkurse. Auch einen Einblick in die Vermittlung von Pflegefamilien gewann der Schüler, und es entstand ein Kontakt mit dem Familienrat. Dort wird entschieden, welche Unterstützung Familien bekommen.

 

Am Treffpunkt für Kriegsveteranen

Toby Miller zog es zum Sozialpraktikum auf die andere Seite der Weltkugel. Er war im australischen Adelaide in Willo‘s Men’s Shed, einem Treffpunkt für Kriegsveteranen. Dort soll die mentale Gesundheit von Männern unterstützt werden, staatlich finanziert. An diesem Ort treffen sich ältere Männer, um gegen Einsamkeit anzukämpfen und um eine Aufgabe zu haben.
Auf Anfrage werden hier Holzarbeiten und Schmiedearbeiten durchgeführt, die dann zum Beispiel an Kindergärten gegeben werden, etwa Klettergerüste, Baumhäuser, bisweilen aber auch Musikprojekte. Die Teilnahme ist freiwillig. Manchmal ist es auch nur eine Anlaufstelle zum essen, trinken und reden.
Toby würde sich freuen, wenn es das auch in Deutschland geben würde, damit ältere Menschen eine Anlaufstelle haben.

 

Hilfe durch das „Medium Pferd“

Jana Nolte war beim heilpädagogischen Reiten des St. Elisabeth Vereins. Dort wird Menschen mit Beeinträchtigung mit dem Medium Pferd geholfen.
Die Beeinträchtigungen können vielfältig sein, z.B. Essstörungen, Verhaltensstörungen, ADS.
Das Pferd ist der „Spiegel“ für den Körper. Es hilft, sich zu entspannen, weil die Kinder sich frei fühlen können. Pferde stärken Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit. Jana konnte beobachten, dass viele Kinder traurig kamen, aber alle glücklich vom Pferd stiegen.
Jana hat reflektiert, dass sich ihre Sozialkompetenz erhöht hat. Sie hat gelernt, dass sie auf Kinder zugehen muss, um zu helfen.

 

Im Wald mehr Ruhe und Ausgeglichenheit

Anni Deucker verbrachte ihr Sozialpraktikum im Kindergarten Stadtwald. Dort gibt es viele Integrationskinder und es ist sehr multikulturell.
Es gab viele Sprachspiele und viel Gesang, um die Sprache zu stärken.
Die Tage bestanden aus gemeinsamem Frühstück, Morgenkreis, Bibliotheksbesuchen, Turnen, Basteln, Backen.
Es gab auch Waldprojekte, und hier konnte man sehen, dass die Kinder viel ruhiger und ausgeglichener waren und weniger gestritten haben.
In ihrem Praktikum hat Anni Geduld gelernt.

 

23. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_4202_k-e1748004820865-scaled.jpg 943 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-23 14:54:462026-03-08 09:37:27Hinein ins Leben beim Sozialpraktikum der Klassen 8

„Wenn wir mal was nicht hatten, dann hatten wir uns“

Aktuelles, Soziales Engagement, Sprachen & Internationalität, Steinmühle unterwegs

Lernen, mit wenig zurechtzukommen, mit einfachen Mitteln zu leben, eine Weile auf mitteleuropäischen Komfort zu verzichten – das macht den Aufenthalt in Tansania aus. Ein Blick über den Tellerrand, den Alltag auf einem anderen Kontinent kennenlernen, Maßstäbe definieren und den Wert einer Gemeinschaft schätzen. – Zum zweiten Mal besuchten Schülerinnen und Schüler der Steinmühle ihre Partnerschule in Afrika, die One World Secondary School Kilimanjaro in Kisangara. Ihr Fazit: Wir fahren wieder hin. Trotz mancher Umständlichkeiten, trotz fehlenden Komforts.

 

„Wir haben vieles neu entdeckt“

Sie waren zu dritt – und das war gut so: Paul Schicha, Matteo Deja und Ida Kraft. „Wenn wir mal was nicht hatten, dann hatten wir uns“. Beeindruckende Worte von Zehntklässlern, die ohne Drama und ohne Beschönigung erzählen.

Die Gewöhnung an die handyfreie Zeit, genau dreiundzwanzigeinhalb Stunden täglich und das sechs Wochen lang, ging schneller als geglaubt. „Wir entdeckten vieles, wozu wir sonst kaum Zugang finden.

 

Arbeiten, chillen, philosophieren

Tatsächlich – man kann ohne Handy überleben. Projekte der Praktikanten, immer vor Ort, luden zum Mitmachen ein: Mal-Workshops, Sporttage mit Fußball und Basketball mittwochs und samstags. Es wurden Musik gemacht, der Deutsch-Raum gestrichen nach Ying und Yang.

Arbeiten, aber auch chillen gehörte zum Programm in einer Umgebung, in der Natur und Gegebenheiten so genommen wurden wie sie waren – mit einem Hauch von Heimweh am Anfang und nach Eingewöhnung mit der Frage, ob Geld wirklich glücklich macht.

 

Bei Fragen gab es Lösungen

Die One World Secondary School Kilimanjaro, gegründet von dem deutschen Ehepaar Swantje und Dr. Karl-Heinz Köhler, ist ein deutsch-tansanisches Projekt. Hier werden Schulkinder nicht geschlagen – eine absolute Ausnahme in Tansania. Die Schuluniform gehört an der One World School zum Alltag. Der hauseigene Schneider wohnt und arbeitet vor Ort, fertigt Hose, Polo-Shirt und Langarm-Hemd. Sich der Sonne lange auszusetzen, ist nicht empfehlenswert.

Grundsätzlich war das Programm der tansanischen Schülerinnen und Schüler auch das der Gäste aus Marburg. Mit dem Essen haderten sie etwas. Sehr einfach, sehr gleichförmig – aber es gab Lösungen.

 

Safari und drei Tage am Indischen Ozean

Und es gab vieles, was den Aufenthalt des Steinmühlen-Trios aus der 10a bereicherte. Joggen zur kühleren Tageszeit, eine Wanderung, ein Besuch im Restaurant. Zu den Höhepunkten zählte die Fahrt nach Moshi, der Partnerstadt Marburgs, mit ihren 220.000 Einwohnern die sauberste Stadt Tansanias. Ein Marktbesuch, drei Tage am indischen Ozean in einem Strand-Hotel und ein fünftägiger Safari-Trip entschädigten für die bohnendominierte Speisekarte, die sich nach Rücksprache mit dem „Foodleader“ mit einem neuen Plan versehen ließ: Spaghetti, Reis mit Tomatensoße, Früchte.

„Man konnte über alles reden, immer eine Lösung finden“, berichtet Matteo.

 

Eine Kuh zum Schulfest

Dr. Beatrix Freibert, Lehrerin der Steinmühle und Begleitung in der afrikanischen „Einführungsphase“, bestätigt das. Die etwas andere Art zu bewerten, die andere Art, Respekt zu zollen – auch sie blieb in bester Erinnerung so wie die Kuh, das Geschenk eines Schülervaters zum Schulfest.

 

Besuch von Kunstschule und Massai-Museum

Um möglichst viel zu sehen und kennenzulernen, wurden die Steinmühlenschüler mit vielen örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht. Ein Besuch der Sisal-Materialfabrik mit ihrem Export nach Saudi-Arabien, ein Intermezzo in der der Salzfabrik, in der Kunstschule und eine Stippvisite in Bagamoyo, der „Hauptstadt der Deutschen“, die gleichzeitig indische und arabische Einflüsse hat. Beigeisternd auch die zweigrößte Stadt Arusha, der Nationalpark, der Schlangenpark, das Massai-Museum.

Die Schule selbst, die Gastgeberin der Steinmühle, beherbergt rund 150 junge Menschen von 11-24 Jahren als Boarding School, also Internat. Sie lernen Englisch, Deutsch und Suaheli. Dr. Beatrix Freibert hat registriert: „Die Gemeinschaft hat einen noch höheren Wert als bei uns. Jeder trägt viel Verantwortung für sich selbst und lebt die Gemeinschaft. Man hilft sich dort gegenseitig –  eine andere Möglichkeit hat man nicht“.

 

Den Standard zu Hause schätzen gelernt: „Mir kamen da die Tränen“

Paul, Matteo und Ida bestätigen das, sie haben mit praktisch allen Schülern Kontakt aufgebaut. „Alle waren sehr freundlich“. Dass zwei weitere Schüler bei Paul und Matteo im Zimmer schliefen – das sei nun mal so.

„Den Standard zu Hause haben wir schätzen gelernt“.

Paul erinnert sich. Noch die kargen Verhältnisse aus Tansania im Kopf, traf er wieder zu Hause ein und öffnete den Kühlschrank. Von diesem Moment berichtet er, als ob er immer noch ergriffen ist. „Mir kamen da die Tränen“.

Angela Heinemann

 

 

14. Mai 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/05/IMG_1263-scaled.jpeg 1169 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-05-14 20:34:432026-03-08 09:41:29„Wenn wir mal was nicht hatten, dann hatten wir uns“

„Wir wissen, dass wir die Erde verwüsten – und machen es trotzdem“: Bernd Holly über soziale Verantwortung

Aktuelles, Ehemalige & Alumni, Ökologie und Nachhaltigkeit, Politik, Wirtschaft & Verantwortung, Soziales Engagement

Jahrzehntelang machte Bernd Holly als Schulleiter der Steinmühle Ansagen: Bei Veranstaltungen, durch die Lautsprecheranlage oder auch mal persönlich, wenn er Hinweise beachtet wissen wollte. Seine Ansage Ende Januar an die Schülerschaft der Oberstufe war eine andere. Ein Appell, das eigene Verhalten zu überdenken, wenn alle auf diesem Planeten weiterleben wollen.

„Wir wissen, dass wir die Erde verwüsten. Und wir machen es trotzdem“. So begann der Vortrag des Pädagogen, der seit Sommer 2023 im Ruhestand ist. Das Schlimme daran: Er hat Recht. In dieses Bewusstsein aller Zuhörenden streute Bernd Holly zahlreiche Beispiele zur eigenen Wiedererkennung und zum Nachdenken. Wie leichtfertig holen wir Coffee to go und hinterlassen alleine in Deutschland eine Milliarde an Einwegbechern. Wir mähen den Rasen für den besten „englischen“ Stil, zerstören dabei aber die Wildblumenwiese. Und am liebsten hätten wir das Shopping-Wochenende in New York gewonnen, das ein öffentlich-rechtlicher hessischer Radiosender um die Weihnachtszeit verlost hat. Ist Nachdenken Glücksache? Ja, geht’s noch?

 

Energy-Drinks? Komplett lost!

Holly wird deutlich bei seinen Vorträgen, die er auch in Unternehmen vor Erwachsenen hält, an Schulen etwas anpasst. „Wer Energy Drinks trinkt, ist ein Opfer. Komplett lost“. Er sensibilisierte gegen geschältes, dann in Plastik verpacktes Obst, für Früchte der Saison und für das Überdenken des Fleischkonsums aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen. „Die Welt braucht Menschen nicht, es geht um unsere Existenzgrundlagen. Wir bekommen es doch vor Augen geführt durch die Auswirkungen der Klimakatastrophen wie im Ahrtal, in Valencia oder jetzt Kalifornieren“ appellierte Holly, seit vier Jahren Vegetarier. Die populäre Nuss-Nougatcreme stellte er nicht nur wegen des Zuckergehalts in Frage, sondern auch wegen Verwendung von Palmöl, die Abholzung des Regenwaldes nach sich ziehend. Vieles wolle man auch nicht sehen, so der ehemalige Schulleiter und nannte dabei unter anderem die Weihnachtsgans-Industrie.

 

35 Prozent der Lebensmittel landen im Müll

Sich davon zu lösen, scheinbar perfekt sein zu müssen, sei nicht einfach, aber möglich: Ständig neue Klamotten, die man eh nicht trage, ständig ein neues Handy, zu viele gekaufte Lebensmittel, von denen 35 Prozent in den Müll wandern – erwiesenermaßen. „Shoppen aktiviert Glückshormone, ich weiß“, merkte Holly an, der zu Beginn seines Ruhestandes ehrenamtlich bei der Marburger Tafel einstieg, „einer Institution, die für gesellschaftliche Probleme steht“, konstatierte er. Dann wurde es auch schnell politisch: Mangelnde Deutschkenntnisse von Migranten als Zeichen mißglückter Integration, Gendern als Scheindebatte („ich mach das nicht“)  und sodann wieder der Bogen zur ihn überzeugenden „Kaufnix-Liste“ und dem Statement, ob das Rasen mit dem frisierten Auto auf dem Berliner Ku’damm wirklich das einzige Mittel sei, um soziale Anerkennung zu bekommen.

 

„Der Gesellschaft etwas zurückgeben“

Aber – Bernd Holly ist Realist. Er weiß, dass nicht alle seiner Punkte mal eben umgesetzt werden und wie die Chancen dazu stehen. „Ihr seid privilegiert, ihr seid später an entscheidenden Stellen tätig, macht euch Gedanken und seid Vorbild“. Wenn nur ein Punkt des Aufgezählten umgesetzt würde, habe sich der Vortrag gelohnt.

Bernd Holly betrachtet sein bisheriges Leben im Rückspiegel. Aus einfachsten Verhältnissen stammend, zum Schulleiter der beliebten und begehrten Steinmühle avanciert, wolle er der Gesellschaft etwas zurückgeben. Aus Verantwortung, „die (zur Schülerschaft gewandt) auch ihr mal tragen werdet“.

Der Vortrag war ein Projekt der in der Steinmühle verankerten Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

31. Januar 2025
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/01/IMG_3468-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2025-01-31 21:49:102026-03-08 10:59:12„Wir wissen, dass wir die Erde verwüsten – und machen es trotzdem“: Bernd Holly über soziale Verantwortung

Leckeres Gebäck für die Kinderstation des Klinikums

Aktuelles, Feste & Feiern, Soziales Engagement

Hmmm, was riecht denn hier so gut?! Das kommt ja aus der 6B!

Ja, das stimmt! Denn am Mittwoch, den 18. Dezember, hat die Klasse 6B Kekse für einen guten Zweck gebacken.

Alle haben etwas mitgebracht: leckeren Keksteig, schöne Ausstecher und Streusel, Nudelhölzer und Backmatten oder einfach nur gute Laune und Motivation.

In der 7., 8. und 9. Stunde wurden viele Bleche Plätzchen ausgestochen, gebacken und mit buntem Zuckerguss, Streuseln und Schokolade verziert. Um 16 Uhr gingen alle nach Hause und am nächsten Morgen ging es direkt weiter. Jetzt mussten die Plätzchen in kleine Tüten gepackt, zugebunden und mit bunten Schildchen verziert werden. Als das erledigt war, durften sieben Kinder mit Lehrerin Nina Kvashko in die Marburger Klinik fahren. Dort haben sie die Plätzchen an die Kinder der Kinderstation im Krankenhaus verteilt. Natürlich haben sich alle Kinder sehr über den kleinen Weihnachtsgruß gefreut und sich bedankt.

Als der Korb mit den Plätzchen leer war, kamen die Schüler und Frau Kvashko wieder zurück in die Schule. Das war eine sehr gute und vor allem lustige Aktion für einen guten Zweck!

Ylva-li Mahner, 6B

 

 

20. Dezember 2024
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/01/Bild-101-rotated-1.jpg 480 640 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2024-12-20 11:35:012026-03-08 11:04:19Leckeres Gebäck für die Kinderstation des Klinikums

Gemeinsames Plätzchenbacken für die Tafel

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Soziales Engagement

Leckeres Sozialprojekt im Rahmen des Projektunterrichtes der 10. Klasse: Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5b widmeten sie sich dem Plätzchenbacken. Neben dem sichtlichen Spaß, den alle hatten, ging es gleichzeitig um einen guten Zweck, denn das Weihnachtsgebäck wurde an die Tafel gespendet. Wie Fachlehrer Jonathan Gröb berichtete, hatten die Schülerinnen und Schüler das Geld für die Zutaten beim Herbstfest eingenommen. Die Idee zu dem Projekt stammt von Jakob Lepetit, Jakob Busch und Linus Zimmer.

 

 

Abbbbbnmm

16. Dezember 2024
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2024/12/IMG_6868-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2024-12-16 15:58:582026-03-08 11:07:18Gemeinsames Plätzchenbacken für die Tafel

Bitte um „eine Spende, die unsere kleine Welt verändert“

Aktuelles, Feste & Feiern, Ökologie und Nachhaltigkeit, Soziales Engagement

Die Ergebnisse eines Herzensprojektes bietet der Wahlunterricht (WU) Schulgarten wie in jedem Jahr zur Weihnachtszeit im Lehrerzimmer an.

Ratatouille, Oregano-Salz, Papierprodukte und Stoffprodukte aus Tansania wie Tischläufer und  Lavendelsäckchen liegen dort zum Verkauf aus – alles hübsche Kleinigkeiten, die sich prima als Aufmerksamkeiten zu Weihnachten eignen.

 

Lernen, den Blick global zu halten

„Wir leben das Prinzip der Nachhaltigkeit“, erläutert Steinmühlen-Lehrerin María Ramos. „Wir
lernen nicht nur Kochen oder Gartenarbeit, sondern auch, mit Ressourcen umzugehen und den Blick global zu halten. Dabei organisieren wir uns wie eine Firma, die mit unserer Partnerschule One World School Kilimanjaro in Tansania den Gewinn teilt. Mit dem Verkauf unserer selbstgemachten Produkte unterstützen wir das Hühnerprojekt, was dort die Selbstversorgung mit Eiern und Hühnerfleisch in der Schulmensa möglich macht“. Der Stoff der Produkte kommt ebenfalls aus Tansania.

Die Schülergruppe an die Schulgemeinde: „Nehmen Sie sich gerne etwas, was Ihr Herz begehrt und hinterlassen Sie eine Spende, die unsere kleine Welt verändert“.

 

16. Dezember 2024
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2024/12/Dekoklein-scaled.jpg 844 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2024-12-16 14:53:292026-03-08 11:08:27Bitte um „eine Spende, die unsere kleine Welt verändert“

Projekt der 6i: Generationen verbinden beim Brettspiel

Aktuelles, Internationales Gymnasium, Soziales Engagement

Im Rahmen des Themas „Global Perspectives (GP)“, einem Fach für internationale Schülerinnen und Schüler, haben Mädchen und Jungen der Klasse 6 unsereres Internationalen Gymnasialzweiges (6i) ein soziales Projekt durchgeführt. Dabei entwickelten sie ein Brettspiel, um Generationen miteinander zu verbinden und machten damit einen Besuch im Seniorenheim.

Jede Gruppe hatte volle Freiheit und Kreativität bei der Gestaltung des Spielformats, der Regeln und des Designs. Aber immer mit demselben Ziel: Das Eis zu brechen und Jung und Alt  zusammenzubringen, berichtete Englisch- und Spanischlehrerin Victoria Pérez.  In den Spielen gab es Fragen zur Geschichte, zu Lebenserfahrungen oder zu persönlichen Erlebnissen.

„Wir haben das Projekt bereits im vergangenen Schuljahr angestoßen“ erzählt die Lehrerin. In die praktische Umsetzung sei man aber erst jetzt gegangen.

 

Zum Schluss nur lächelnde Gesichter

„Anfangs galt es, eine Hemmschwelle zu überwinden und Gespräche zu beginnen“, erinnert sich Victoria Pérez. „Einige Schülerinnen und Schüler  waren von Anfang an begeistert, andere erst einmal nicht so sehr. Aber am Ende des Tages konnte ich nur lächelnde Gesichter und ein großes Interesse am Erfahrungsaustausch mit älteren Menschen sehen“.

 

Viele waren noch nie in einem Pflegeheim

Die Lehrerin weiter: „Es hat wirklich dazu beigetragen, den Schülern die Realität vieler älterer Menschen in unserer Stadt zu zeigen, da die meisten von ihnen noch nie zuvor in einem Pflegeheim waren und einige ein negatives Bild von diesen Einrichtungen hatten. Es war auch eines meiner Ziele, ihnen zu zeigen, dass es wunderbare Menschen gibt, die in diesen Einrichtungen leben und von denen wir noch eine Menge lernen können“.

Begleitet wurde Victoria Pérez bei der Exkursion ins Seniorenheim von Björn Wagner, Lehrer an der Steinühle für Religion und Ethik. Auch er unterrichtet derzeit GP  in der Klasse 6i. Björn Wagner half bei der gesamten Organisation. Theresa Großer, Leiterin des Internationalen Gymnasialzweiges, hatte den Kontakt zu der Seiniorenresidenz hergestellt.

 

„Leben vieler Älterer gerät in Vergessenheit“

Victoria Pérez findet derlei soziale Projekte für junge Menschen wichtig: „Ich bin der Meinung, dass diese Art von Projekten mehr Beachtung finden sollte, da die jüngeren Generationen nicht diejenigen vergessen dürfen, die die Welt, in der wir heute leben, geschaffen haben. Und es ist sehr traurig, dass das Leben vieler älterer Menschen in Vergessenheit gerät, weil sich die Welt so schnell bewegt, dass kein Platz mehr für die Freude an den älteren Menschen zu sein scheint“.

8. November 2024
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2024/11/1280504-scaled.jpg 1127 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2024-11-08 15:40:212026-03-08 11:20:28Projekt der 6i: Generationen verbinden beim Brettspiel

Noch sind Plätze frei: Steinmühle besucht wieder Partnerschule in Tansania

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Soziales Engagement, Sprachen & Internationalität, Steinmühle unterwegs

Im Zeitraum Februar/März 2025 werden Steinmühlenschülerinnen und Steinmühlenschüler des Jahrgangs 10 wieder die One World Secondary School Kilimanjaro in Kisangara, Tansania, besuchen. Der Aufenthalt dauert sechs Wochen. Im vergangenen Schuljahr befanden sich bereits mehrere Schülerinnen und Schüler der Steinmühle zusammen mit Lehrerin María Ramos vor Ort. Wer Interesse hat, im Februar mitzufahren und sich mit einer anderen Kultur bekanntzumachen, kann sich bei María Ramos noch bis spätestens 11. Oktober die entsprechenden Informationen einholen (maria.ramos@steinmuehle.net).

Unter deutscher Leitung

Die tansanische Schule wird geleitet von dem deutschen Ehepaar Dr. Karl Heinz und Swantje Köhler. Beide waren Ende 2022 an der Steinmühle, um ihre Einrichtung vorzustellen. Die Internatsschule der beiden Münchner hat sich zum Ziel gesetzt, tansanischen Jungen und Mädchen auch aus Familien mit geringerem Einkommen die bestmögliche Ausbildung zu bieten. Das pädagogische Konzept verzichtet dabei komplett auf die in Tansania an Schulen übliche Anwendung psychischer und physischer Gewalt.

Spenden beim Herbstfest willkommen

Die One World Secondary School Kilimanjaro vermittelt den jungen Menschen jeweils die besten Elemente aus dem tansanischen und dem deutschen Schulsystem. Sie finanziert sich hauptsächlich über Spenden, und auch beim bevorstehenden Herbstfest der Steinmühle am Samstag, 28. September, ab 15 Uhr wird es wieder Aktionen geben, die der One World Secondary School Kilimanjaro und speziell ihrem aktuellen Hühnerprojekt zugute kommen.

Unsere Fotos entstanden beim Besuch der Steinmühlen-Schülergruppe Anfang 2024.

 

27. September 2024
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2024/09/49ccc18b-e00e-4772-995f-6adc11d1df39-scaled.jpg 1125 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2024-09-27 16:01:402026-03-08 11:23:01Noch sind Plätze frei: Steinmühle besucht wieder Partnerschule in Tansania
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