Steinmühle = Sportmühle: Kinder trotzten den hohen Temperaturen
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Puuh, war das eine Hitze! Aber trotz der hohen Temperaturen bilanzierte die Steinmühle an ihrem Sporttag der Sekundarstufe I ein tolles Event – ohne Verletze oder unangenehme Vorkommnisse. Das deutet darauf hin: Eltern und Sportlehrkräfte haben den Nachwuchs gut auf die erschwerten Rahmenbedingungen vorbereitet! „Die Kids haben richtig gut und engagiert teilgenommen“, freute sich Schulsportkoordinator Marcel Kalb.

Die Schülerinnen und Schüler hatten an diesem Tag ein Völkerballturnier zu bestreiten, ein Fußballturnier der Jungs und Mädchen und ein 3×3 Basketballturnier. Außerdem standen ein Ultimate Frisbee Turnier und ein Beachvolleyballturnier auf dem Programm. Zuvor waren viele Kinder in den Sprint- und Laufdisziplinen (50, 75, 100, 800m) gestartet, um ihre Werte für das Sportabzeichen zu erlaufen.

Die Fotos von Björn Wagner vermitteln einen Eindruck der Veranstaltung.

(M. Kalb/A. Heinemann)

Neues Konzept: Steinmühlen-Frühlings-Ergo- & Gig-Cup startete erstmals
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In jeder 7. Klasse der Steinmühle steht Rudern auf dem Programm. Wegen dieses sportlichen Schwerpunktes führten die vier Klassen 7 auch in diesem Jahr beim Sporttag der Sekundarstufe I das Ruderevent am Bootshaus der Steinmühle durch.

Das Ruderteam der Steinmühle hat das Konzept des Ruderevents der letzten Jahre zum neuen Konzept „Steinmühlen Frühlings Ergo & Gig-Cup“ weiterentwickelt. Für dieses modifizierte Modell startete also die Premiere.

 

Was geändert wurde:

Das neue Konzept besteht aus einem Dreikampf mit folgenden Wettbewerben, die sich ausschließlich an ruderspezifischen Wettkampfformen orientieren:

Ruder-Ergometer-Challenge über 250m

Ruderrallye Monte Carlo im Gig*)-4er: über eine Strecke von 500m geht je ein Mixed Gig-
Boot pro Klasse an den Start.

250m Gig-Boot-Sprint: zwei Mixed Gig-Boote pro Klasse ermitteln im Vorlauf nach dem Prinzip Time-Trial-Ausscheidung die vier Halbfinalisten. Ab dem Halbfinale wird im direkten Vergleich das Siegerboot ermittelt.

Trotz geringer unterrichtlicher Vorbereitungszeit zeigten die Schülerinnen und Schüler teils herausragende Leistungen, berichtete Organisator Michael Neirich. Der Wettkampftag war daher von großem sportlichem Engagement geprägt und das schöne Wetter sorgte zusätzlich für gute Stimmung. Beeindruckend war auch, dass sich die Schülerinnen und Schüler bei allen Wettkämpfen gegenseitig anfeuerten. – Eine schöne Geste, die trotz Wettkampfsituation den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler dokumentierte!

Herzlichen Dank allen Kolleginnen und Kollegen, die bei der Organisation mithalfen und Fotos lieferten!

(M. Neirich/A. Heinemann)

 

Nachfolgend die Ergebnisliste des Steinmühlen Frühlings Ergo & Gig Cup 2026:

 

Ergebnis Ergometer 250m

Mädchen:
1. Platz: Dana Schleich 7i
2. Platz: Clara Koch 7c
3. Platz: Lara Burk 7c – Anouk Sedlmayr 7a – Romilda Baralis 7c

Jungen:
1. Platz: Julian Lange 7b
2. Platz: Titus Lampert, 7a – Jakob Heck 7b
3. Platz: Leo Niederhöfer 7c

 

Ergebnis „Monte-Carlo“ Wettbewerb Gig-Boot
1. Platz: 7c Hannes Sondergeld, Ole Brutzer, Romilda Baralis, Johanna Schütte, Theodor Weber
2. Platz: 7a Tabea Moses, Anouk Sedlmayr, Finja Porth, Philipp Zschau, Mika Nordwald
3. Platz: 7b Miranda Lammerskötter, Justus Böth, Leo keil, Yiheng Liang, Noe Becker

 

Ergebnis „250m Sprint“ Wettbewerb Gig-Boot
1. Platz: 7i Ismail Özmen, Noah Gavrilas, Emmanuel Sarumi, Dana Schleich, Nika Jablonski
2. Platz: 7i Nic Dohmen, Alea Stübner, Aurelia Thielicke, Gianluca Schneider, Ricardo Tapia Gehring
3. Platz: 7b Maximilian Bliemel, Philipp Leont, Jakob Heck, Alisa Neufeld, Nora Rettig

 

Ergebnis Klassenwettbewerb „Schnellste Ruderklasse“
1. Platz: 7b
2. Platz: 7a
3. Platz: 7c
4. Platz: 7 i

Zur Erläuterung:

*) Gig-Boot (kurz: Gig) ist schneller robuster Ruderbootstyp. Es zeichnet sich durch seine breitere und stabilere Bauweise im Vergleich zu schmalen Rennbooten aus und ist das Standardboot für den Breitensport, die Ausbildung und das Wanderrudern.

 

 

 

Leistungsruderer zurück an der Lahn mit sage und schreibe vier Siegen
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Es war eine sehr ordentliche Bilanz, die Cheftrainer Martin Strohmenger am Wochenende auf der Rüdersdorfer Frühjahrsregatta für Schule & Internat Steinmühle ziehen konnte. Allein auf die Athletin Janina Conrad (Titelfoto) entfiel dreimal Gold!

Diese Serie machte den Wettbewerb in der Peripherie der Bundeshauptstadt einmal mehr zu einem ruderischen Highlight. Das Team lobte zudem die tolle Strecke, die gute Verpflegung und die angenehme Unterkunft – das alles gekrönt durch gutes Wetter.

 

Max Beck legte nach und holte ebenfalls den Sieg

Besonders freute sich Trainer „Stromi“ auch über den schönen Abschluss der Regatta am Sonntag, den Steinmühlen-Ruderer Max Beck (erstes Foto in der Galerie) bescherte. Nachdem er vorher sein Leistungsvermögen nicht richtig unter Beweis hatte stellen können, platzte zum Ende der Veranstaltung bei ihm noch der Knoten und auch er belegte noch einmal einen Spitzenplatz als Zeitschnellster.

Mit Zufriedenheit und einer guten Netzwerk-Bilanz aus wichtigen Gesprächen am Rande der Regattastrecke ging es für das unermüdliche Team wieder gen Westen zum Start in eine neue Woche.

 

Indessen stehen Schule & Internat Steinmühle sowie der neugegründete Verein Talentakademie Rudern  Steinmühle (TARUS) e.V.  kurz vor dem Startschuss des Programmes plus-RUDERN, das ambitionierten Ruder-Athletinnen und -Athleten neue Perspektiven in Sachen Hochleistungsrudern kombiniert mit Excellenzbildung gibt.

(Angela Heinemann)

 

Konzentriert ums Bootshaus beim Frühlingslauf der Klassen 5/6
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In der Formel 1 ist beim Start besondere Vorsicht geboten. Beim traditionellen Frühlingslauf der Klassen 5 und 6 ist es ebenso: Auf die Plätze – fertig – los! Und volle Konzentration, dass im dichtbesetzten Starterfeld jede und jeder möglichst ohne Rempler davonkommt.

Die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe schlugen sich letztendlich tapfer und gaben beim Laufen ihr Allerbestes, wie Schulsportleiter Marcel Kalb berichtet. Mit Unterstützung aus dem Kollegium wurde die Veranstaltung, deren Laufstrecke rund um das Bootshaus führte, zuverlässig durchgeführt mit viel Applaus, Schulterklopfen und der Prognose, zwar nicht diesmal, aber vielleicht bei einem der nächsten Leichtathletik-Parcours unter den Spitzenläuferinnen und Spitzenläufern zu sein.

 

Hier die Ergebnisse vom Frühlingslauf:

5er Mädchen: Carlotta Porth (1. 5:52), Lanah Reithmayer (2., 5:54), Paulina Venter (3., 5:58)
5er Jungs: Julius Schröder (1., 4:54), Levi Grimmelbein (2., 4:56), Jonas Meyer (3. 5:01)

6er Mädchen: Caroline Hecker (1., 5:17), Marlene Jerrentrup (2., 5:25), Juna Bamberger (3., 5:32)
6er Jungs: Oliver Mand (1., 4:36), Samuel Pacho (2., 4:37), Kai Gundlach (3., 4:56)

(Heinm)

 

Anmeldungen gerne gesehen: Die Steinmühle läuft wieder beim Nachtmarathon am 3. Juli
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Das Datum gehört traditionell in den Kalender aller Läuferinnen und Läufer, die beim Marburger Nachtmarathon das Team der Steinmühle verstärken möchten: Freitag, der 3. Juli, 19 Uhr.

Schulsportkoordinator Marcel Kalb macht ab sofort fleißig Werbung für alle, die mitmachen möchten. In der Vergangenheit gab es praktisch jedes Jahr gute Läufe, manchmal auch kuriose Geschichten – und in jedem Fall eine Menge Spaß als Gruppe. Denn darum geht es in erster Linie.

Auf unserem Plakat steht beschrieben, welche läuferischen Aufgaben es gibt. Da ist ganz sicher für viele etwas dabei.

Traut euch gerne!

Für Fragen und Anmeldungen steht Marcel Kalb bereit, entweder per Mail unter marcel.kalb@steinmuehle.net oder für Nutzer der StoneApp auch dort!

(Heinm)

AG Reiten von Schule & Internat Steinmühle vermittelt Klassen 5 und 6 das ABC der Pferde
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Warum und wie putzt man ein Pferd? Wie sitzen Sattel und Trense richtig? Was gehört in eine Pferdebox? – Den richtigen Umgang mit Pferden und die optimale Haltung der Vierbeiner lernen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 donnerstags von 13 bis 14 Uhr in der AG Reiten von Schule & Internat Steinmühle.

Vermittelt werden wichtige Grundlagen rund ums Pferd. So erlangen die Kinder die erforderliche Sicherheit im Umgang mit den Tieren.

  • Was ist im Kontakt mit Pferden zu beachten?
  • Wie werden sie gehalten und was fressen sie?
  • Was gehört zur Pflege?
Im Vorfeld der reiterischen Bewegung gilt es, diese und andere Kenntnisse zu erwerben, die Freude am Reiten, Erfolge und Spaß erst möglich machen.

 

Jede AG-Stunde ein bestimmtes Thema

In der von Beate Schridde (Trainerin A) geleiteten Reitschule Steinmühle stehen pferdeerfahrene AG-Leiterinnen zur Verfügung. Sie führen die Mädchen und Jungen behutsam und sachgerecht an das Reiten heran.

„In jeder AG-Stunde besprechen wir ein bestimmtes Thema“, erläutert Julia Werth, die in einer der letzten AG-Stunden zusammen mit den Schülerinnen die „Frühlingsponys“ dekorativ herrichtete, während die Sonne vom Himmel lachte.

In den nächsten Wochen wird es auf dem Gelände der Reitschule Steinmühle ganz sicher noch weitere freundliche AG-Stunden für die Klassen 5 und 6 geben.

Kontakt: reitschule@steinmuehle.de

(Heinm)

 

Steinmühle im Tennis-Fieber: Angebote für alle Könnensstufen
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In Kooperation mit der Agentur Play the Pro und seinem Geschäftsführer Heiko Hampl aus Marburg hat die Steinmühle ihr sportliches Angebot im Bereich Tennis professionelle Füße gestellt. Nachdem die Tennisanlagen auf dem Internatsgelände modernisiert wurden und durch das angrenzend eröffnete, von der Internatsschülerschaft betriebene Café Mühle bereichert werden, stehen die Tennis-Weichen jetzt in Richtung Turnierteilnahme – aber nicht nur. Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Das Tennisangebot an der Steinmühle richtet sich an die Klassen 1-13 – also an alle auf dem Campus vertretenen Jahrgänge. „Es wird von Grundschülern wie auch von der Oberstufe wahrgenommen“, berichtet Heiko Hampl.

Man muss kein Profi sein, um beim Steinmühlentennis einzusteigen. Etliche auf dem Platz, so Hampl, sind Anfänger, einige auch Fortgeschrittene. „Wer Tennisspielen lernen möchte, soll sich ruhig trauen“.

 

Vormittagszeiten für Eltern

Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der Steinmühle, die für ihren Sport nach dem Unterricht keine weiten Wege mehr zurücklegen müssen. Die Trainingszeiten wurden daher schwerpunktmäßig auf den Nachmittag gelegt. „Wir bieten aber auch Vormittagszeiten an, da haben wir die Eltern im Blick“, berichtet Hampl. Spielen kann man parallel auf drei Plätzen.

Die Geschwister Philipp und Jana Nowakowski demonstrieren, wie es ist, wenn einen das „Tennis-Fieber“ gepackt hat. Philipp, selber noch Grundschüler, belegte zusammen mit seiner Schwester das ein oder andere Tennis-Camp. „Die Camps wird es wieder geben“, schaut Heiko Hampl in die Zukunft und auf seinen Kalender. Derzeit werde die Nachfrage final abgeklopft, nach Ostern geht es – um im sportlichen Bild zu bleiben – in die Vollen.

 

Auch spontaner Einstieg kann gelingen

Über die Wiederbelebung des Tennissportes an der Steinmühle herrscht große Freude: „Diese großartige Sportart war bei uns lange im Dornröschenschlaf, und wir haben sie nun wiedererweckt zusammen mit einem professionellen Partner,“ erklärt Dirk Konnertz, Geschäftsführer von Schule & Internat.

Wer Interesse am Tennis hat, Kurse machen möchte, nach einer Pause wieder einmal den Tennisschläger schwingen oder sich erstmals an die Sportart herantasten möchte, ist herzlich eingeladen, sich unter folgendem Link über das Angebot zu informieren https://www.play-the-pro.com/steinm%C3%BChle-schule-internat/. Wenn machbar, ist auch der spontane Einstieg in einen Kurs möglich.

Unser Titelfoto zeigt Lanah Reithmayer und Jana Nowakowski bei ihrem Hobby. Die Gruppenfotos vermitteln einen Eindruck von den Tennis-Camps.

(Angela Heinemann)

 

Sport an der Steinmühle: Tradition stärken, neue Wege gehen
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Reiten, Rudern, Mannschaftssport und immer neue Kooperationen: Das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Modernisierte Infrastruktur, ein gewachsenes Team und zahlreiche Projekte sorgen dafür, dass Bewegung für die Schülerinnen und Schüler einen festen Platz im Schulalltag hat – und auch künftig weiter ausgebaut werden soll.

 

Schon immer stand die Steinmühle für eine ausgeprägte Bandbreite im Sport: für ein etabliertes Angebot im Reiten, für professionellen Unterricht im Rudern und für Erfolge bis hin zur Olympiateilnahme. Schon länger gibt es Tennis auf der eigenen Anlage, Ballsport mit Beachvolleyball an der Lahn und Krafttraining auch in den Wintermonaten. Doch auch Gutes kann man noch besser machen, erläutert Marcel Kalb, Leiter des Schulsports, Organisator vieler Trainingseinheiten und Koordinator von Kooperationen mit anderen Vereinen.

 

Moderne Infrastruktur

An dieser Stelle wären wir auch schon da, wo sich einiges weiter ausgebaut hat, schaut man etwa zehn bis 15 Jahre zurück. Verglichen mit damals wurde die Infrastruktur modernisiert und deutlich erweitert. Ein saniertes Bootshaus, eine große zweite Sporthalle und eine modernisierte Bestandshalle stehen heute für Ruder-Equipment und den Indoor-Sport bereit. Auch die Ausstattung mit Sportgeräten wird kontinuierlich ausgebaut. Wie das aussehen kann, zeigt bereits das Angebot im Kraftraum.

 

Mehr Köpfe für den Sport

Die Entwicklung des Sportangebotes war ein Prozess – sowohl hinsichtlich der Infrastruktur als auch im Hinblick auf das Personal. Das Kollegium in der Fachschaft Sport ist inzwischen auf 17 Lehrkräfte gewachsen, ein Pädagoge aus dem Internat und drei FSJ’ler unterstützen an verschiedenen Stellen. „Wir stehen auch im Austausch mit den Bereichen Sportwissenschaften und Motologie an der Marburger Philipps-Universität“, berichtet Marcel Kalb.

 

Keine Schulnoten im Sport für die Klassen 5-8

Bewegungsförderung hat an der Steinmühle einen hohen Stellenwert. So gibt es auch außerschulische Konzepte wie die Ruderfahrt oder die Skifahrt, und es besteht die Möglichkeit, in Klasse 11 – der sogenannten E-Phase der gymnasialen Oberstufe – das Sport-Profil zu wählen. Eine Besonderheit ist ebenfalls erwähnenswert: In den Klassen 5 bis 8 werden im Fach Sport keine Schulnoten vergeben. „Wir finden, dass eine Ziffernnote nicht die Vielfalt des Sports und der damit verbundenen Bewertung der erbrachten Leistungen widerspiegeln kann. Aus diesem Grund versuchen wir im Fach Sport, Leistungen im Sportunterricht differenziert und aussagekräftig zurückzumelden“, erläutert der Schulsportleiter.

 

Para-Sport ist Teil des Angebots

Durch Kooperationen mit anderen Vereinen ist das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle nahezu grenzenlos. Während einige Steinmühlen-Lehrkräfte aus eigenem Interesse Sportarten wie zum Beispiel Fechten anbieten, stehen traditionelle Sportarten wie Volleyball, Basketball und Fußball ohnehin auf der Tagesordnung. Die zusätzliche neue und große Sporthalle ermöglicht es der Steinmühle – die ohnehin auch Paralympisches Leistungszentrum im Rudern ist –, nun auch Mannschaftssport im Rollstuhl-Basketball anzubieten.

Montags findet zudem inklusiver Fußball statt: Vor einigen Jahren hatte das Unified-Team in Kooperation mit dem örtlichen Sportverein SF Blau-Gelb Marburg mit dem regelmäßigen Training begonnen. Für das Zustandekommen dieses Teams hatte sich seinerzeit Egon Vaupel, Vorsitzender des Trägervereins Steinmühle Marburg e. V., besonders stark gemacht.

 

Neues Schulstrukturmodell eröffnet Chancen

Weitere Kooperationen mit anderen Vereinen werden angestrebt, so Schulsportleiter Kalb. Er denkt dabei an außerschulische Aktivitäten wie Leichtathletik, Geräteturnen oder Schwimmen. „Durch das künftige neue Schulstrukturmodell eröffnen sich dabei große Chancen.“

 

Ein Auge auf dem Leistungssport

Ein Auge hat Marcel Kalb auch auf den Leistungssport und erwähnt exemplarisch die Volleyball-AG und den Volleyball-Wahlunterricht (WU) der Klassen 5 und 6, ebenso wie das Geräteturnen im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“, bei dem fünf Schülerinnen hervorragend abschnitten. Sein Credo: „Sport und Leistung gehören zusammen. Und das wird auch gefördert.“

Jahrgangsstufenübergreifend halte man zudem ein Angebot im Oberstufensport im Umfang von zwei Stunden pro Woche bereit. Marcel Kalb hat hier die Leitung inne, die jungen Menschen organisieren jedoch auch vieles selbst und schaffen sich somit selbstbestimmte Bewegungs- und Trainingsräume.

 

Kennenlernen im doppelten Sinne

Seit mehreren Jahren gebe es an der Steinmühle außerdem die Sportprojekttage in der letzten Schulwoche, sagt Kalb, der seit sieben Jahren an der Steinmühle arbeitet. Die zusätzlichen Sporttage im Mai betreffen die Klassen 5 bis 10 und schließen unter anderem Rudern, Lauffinals und weitere Disziplinen ein. Zusätzlich wurde und soll auch in Zukunft an der Steinmühle in der letzten Schulwoche ein Sportfest gefeiert werden. Hierzu sind auch kooperierende Sportvereine und Sportstudierende der Universität eingeladen. Das Fest dient neben der Bewegungsförderung auch dem Kennenlernen – sowohl der Aktiven untereinander als auch weiterer Sportangebote.

 

Bewegungsangebot für das Kollegium

„Der Arbeitsalltag wird immer komplexer, da müssen wir auch auf ausreichend Bewegung unseres Kollegiums achten“, ergänzt Marcel Kalb. An dieser Stelle kommt er auf das Angebot „StoneFIT“ zu sprechen – ein Angebot zur Bewegungsförderung speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Wir können stolz sein auf die Möglichkeiten, die wir haben“, resümiert Marcel Kalb. Am Ende sei man aber noch nicht angekommen: „… da geht noch mehr.“

Er erwähnt außerdem die mit dem Handy-Verbot einhergehende bewegte Pause in der Sporthalle. Angeleitet von einem FSJ’ler sind in der ersten großen Pause die Klassen 5 und 6 aktiv, in der zweiten großen Pause die Klassen 7 und 8. „Wer den digitalen Spieledrang unterbindet, muss andere Alternativen aufzeigen – gesundheitsfördernderweise in Verbindung mit Sport und Bewegung.“

 

Sport ist Teil der Schulkultur

Begrenzt auf das eigene Angebot sieht sich die Steinmühle für die Zukunft nicht. „Wir schauen auch gern einmal umher, was staatliche Schulen so machen und versuchen, Gelungenes zu übernehmen.“

So wird deutlich: Sport ist an der Steinmühle weit mehr als Unterrichtsfach. Er ist Teil der Schulkultur – getragen von Engagement, Kooperationen und dem gemeinsamen Ziel, Bewegung, Gesunderhaltung, Teamgeist und Leistungsbereitschaft nachhaltig zu fördern.

(Angela Heinemann/Fotos: Archiv Steinmühle)

 

Reiterinnen als Team zusammengewachsen: Steinmühle richtete Jugendcup aus
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Endlich wieder ein Reitturnier an der Steinmühle! Kurz nach Rückkehr der bewährten Reitstalleiterin, Reitlehrerin und Trainerin Beate Schridde zur Reitschule Steinmühle wurde vor Ort nach längerer Pause wieder der beliebte Jugendcup ausgerichtet. Zu Gast waren die Mannschaften aus Sterzhausen, Mengsberg und Rauschenberg, um ihr Können vor den Augen des erfahrenen Richters Albrecht Welz unter Beweis zu stellen. Neben der Dressuraufgabe wurde, wie beim Jugendcup üblich, auch theoretisches Wissen abgefragt.

 

 

Steigerung der Leistungen bereits deutlich erkennbar

Bei den reiterischen Leistungen der Steinmühlen-Reiterinnen registrierte Beate Schridde schon jetzt deutliche Steigerungen der erreichten Punktzahlen im Vergleich zu den ersten beiden Teilnahmen am Jugendcup nach der langen „Abstinenz“. Die Mädchen machten in ihrer Reitbekleidung mit Steinmühlen-Emblem nicht nur als Zuschauerinnen an der Bande, sondern auch auf dem Pferd eine gute Figur – auch zur Freude der Eltern aller Aktiven.

 

 

Applaus für Renovierung und Deko

Das Vorbereitungsteam des Reitvereins hatte sich für die Veranstaltung mächtig ins Zeug gelegt, die Räumlichkeiten kaum wiedererkennbar renoviert und dekoriert. Mit einer großen Auswahl an Speisen und Getränken wurde für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt, bestehend aus Angehörigen der Reiter-Teams und etlichen interessierten Gästen.

 

 

„Stolz, den Reitverein führen zu dürfen“

Angesichts der gesamten positiven Entwicklung geriet der neue 1. Vorsitzende des Reitvereins Steinmühle, Manuel Miltschelff, ins Schwärmen: „Meine Tochter reitet seit November 2025 bei Beate Schridde im Reitunterricht und ist Teil der Steinmühlen-Jugendcup-Mannschaft. Es ist wirklich toll, zu sehen, wie die Mädchen als Team zusammengewachsen sind und wie enorm sie sich reiterlich in dieser kurzen Zeit gesteigert haben. Ich bin dankbar und es erfüllt mich mit Stolz, diesen tollen Reitverein führen zu dürfen.“

 

 

Viel Bewegung auf der Anlage

Am Reitstall des Reitvereins Steinmühle wird in der nächsten Zeit noch weiterhin viel Bewegung sein, unter anderem mit dem Umbau des Stalltraktes, der bereits im Gange ist. Was die aktive Arbeit angeht, so bereichern Kurs- und AG-Angebote die verschiedenen Reitkurse. Mehr an der Stelle demnächst. Zu einem Überblick der verschiedenen Kurse geht es hier: https://reitschule.steinmuehle.de/ausbildung/

(Angela Heinemann)

An der Steinmühle wird geturnt: Erste Teilnahme bei „Jugend trainiert“
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Turnen ist neue sportliche Disziplin an der Steinmühle, zumindest wurde diese Sportart nach sehr langer Zeit wieder aktiviert – aktuell gekrönt durch die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Lotta Jerrentrup aus Klasse 9 a berichtet:

„Ende Januar durften wir mit unserem Schul-Turnteam am Regionalentscheid von Jugend trainiert für Olympia in Limburg teilnehmen. Mitgeturnt haben Zoe Gundlach, Lotta Jerrentrup (9. Klasse), Miranda Lammerskötter (7. Klasse), Marlene Jerrentrup und Ida Watzlawek (6. Klasse).

Morgens wurden wir von einem Shuttle-Bus eingesammelt, welcher uns nach Limburg brachte. Die Hinfahrt dauerte 2 Stunden, da wir noch mehrere Schulmannschaften einsammelten. Vor Ort erwartete uns eine große Halle mit Wettkampfatmosphäre, da bei Jugend trainiert hauptsächlich Leistungsturn-Mannschaften starten.

 

Wettkampfstart nach englischem System

Zunächst wärmten wir uns eine halbe Stunde auf. Nach dem musikalisch untermalten Einlauf startete der Wettkampf nach englischem System, was bedeutet, dass sich jeder Turner an den verschiedenen Geräten (Sprung, Barren, Balken und Boden) jeweils 1 Minute einturnen darf, um das Gerät kennenzulernen, da die Geräte in jeder Halle sich anders turnen lassen.

Unsere Mannschaft startete am Sprung gemeinsam mit der Elisabethschule. Danach folgte der Barren, dann der Balken und anschließend der Boden. Wir absolvierten alle Geräte und waren mit unserer Leistung zufrieden. Es war sehr beeindruckend, was manche Turnerinnen aus den Leistungsgruppen vorführten, welche Elemente sie an den einzelnen Geräten beherrschten. Anschließend folgte eine Pause, in der alle Geräte abgebaut wurden. Am Schluss gab es die Siegerehrung, wo erwartungsgemäß die Schulmannschaften aus den Leistungsturnzentren die vorderen Plätze abräumten. Unsere Schulmannschaft erreichte den 8. Platz!

 

„Teilnahme hat uns sehr motiviert“

Abschließend kann man sagen, dass es eine tolle Erfahrung war, in Limburg zu turnen. Es hat uns sehr motiviert, dass wir dabei sein durften und wir hoffen auf eine erneute Teilnahme in 2027! Ein großes Dankeschön geht an unseren Begleiter, Sportlehrer Marcel Kalb, der uns die Teilnahme ermöglicht hat und uns toll unterstützte.“

 

Angenehme Kooperation

Marcel Kalb, Schulsportleiter der Steinmühle, gibt Dank und Lob gleich weiter: „Die Wettkampfvorbereitung konnten wir nicht in der Steinmühle machen, da uns die entsprechende Turnausstattung fehlt. Hier hatten wir tatkräftige Unterstützung von Lehrer und Vereinstrainer Thomas Nickol (TSV Ockershausen, Sophie von Brabant Schule), der uns nicht nur durch den Wettkampf und die Vorbereitung geleitet hat, sondern auch ein sehr angenehmer Kooperationspartner war.“ Vielleicht, so Marcel Kalb, entsteht hier in Zukunft eine strukturelle Turn-Kooperation.

(Heinm)