Ende Februar 2017 fanden die Finals der Jugendcup- und Ringturniere in der Steinmühle statt. Im Jugendcup mussten alle vier Teammitglieder der Vereine eine Dressuraufgabe bewältigen und sich einem Theorietest stellen. Beim Ringturnier kam neben Dressur noch die Disziplin Springen dazu, bei der ein kleiner Parcours bestritten wurde. Unter der Leitung von Trainerin Beate Schridde hatten die Gastgeber dabei die Nase vorn.

Seit Ende 2016 leitet Frau Schridde (Trainer A Lizenz Leistungssport) offiziell den Steinmühlen Reitbetrieb. Als Reiterin ist sie selber bis in die höchste Klasse auf internationalen Turnieren erfolgreich gestartet (z.B. Festhallenturnier, Euroclassics Bremen). Auch als Trainerin errang Schridde gemeinsam mit ihren Schützlingen viele Schleifen (z.B. Deutsche Meisterschaften Junioren Vielseitigkeit, Hessenmeister Vielseitigkeit).

Ihr Angebot für Reiter und Pferd umfasst den Reitunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene in Dressur, Springen und im Gelände, den Förderunterricht mit eigenem Pferd, Jungpferdeausbildung, Beritt und eine individuelle Turnierbetreuung.

Mit der Ernennung von Beate Schridde als Betriebsleiterin gewinnt der Reit- und Sportverein Steinmühle einen wahren Profi im Pferdsport und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Herr Georg Ritter wurde mit Wirkung zum 01. März 2017 zum Geschäftsführer des Internats bestellt.
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Der Diplom Verwaltungswirt (FH) ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zuletzt leitete er erfolgreich ein internationales Gäste- und Tagungshaus für Jugend und Familie in Oberösterreich.

„Steinmühle 2.0 so lautet mein selbstgesetztes Ziel für die kommenden Jahre. Die Steinmühle als schulisch-wegweisend bekannt, soll auch im Bereich Internat eine ähnlich starke Position erreichen. Hierzu sind zahlreiche Maßnahmen erforderlich. So ist in den nächsten Jahren geplant, die Ausstattung der Internatszimmer zu modernisieren, den Tennisbereich zu reaktivieren und auch sämtliche Internatsgebäude an Dach und Fach zu sanieren. Des Weiteren gehören eine stärkere internationale Ausrichtung und eine gute Zusammenarbeit mit dem Schulverein Steinmühle e.V. zu den Dingen, die ich mir auf meine Fahnen geschrieben habe. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, freue ich mich auf viel Unterstützung auch und gerade durch die Schulleitung, den Schulverein und die Elternschaft. Gemeinsames Ziel muss es sein, die Steinmühle in Ihrer Einzigartigkeit zu bewahren und in eine gute Zukunft zu führen.“

Wir heißen Herrn Ritter herzlich willkommen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Nach den traditionellen Häuserabenden am Freitag, die wir mit gemeinsamem Kochen und Essen sowie Kinobesuchen gestalteten, fanden am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Aktionen mit der Internatsgemeinschaft statt. Neben sportlichen Aktivitäten wie Fußball und Klettern kam auch die Ruhe nicht zu kurz- bei der Aktion Beauty und Wellness entspannten wir uns und gönnten uns in stimmungsvoller Umgebung im Kerzenschein eine Auszeit vom Alltag. Die Masken und Peelings stellten wir aus natürlichen Zutaten selbst her. Eine Massage zum Abschluss durfte natürlich nicht fehlen! Teil des Wochenendes war ebenfalls ein ausgelassener Spieleabend in der Teestube. Wir packten die Klassiker Activity und Tabu aus und waren überrascht von der Redegewandtheit einiger Mitspieler!

Das vergangene Wochenende war auch Geburtsstunde des „Kegelclub Steinmühle“. Bewaffnet mit Turnschuhen und 1-Euro-Münzen ging es für elf kegelwütige Freizeitsportlerinnen und -sportler in die nah gelegene Kegelbahn in Cappel. In dieser bunten Gruppe gab es natürlich den einen oder anderen, der Kegeln mit Bowling oder gar Boule verwechselt hatte und sich über die etwas in die Jahre gekommen wirkende Räumlichkeit wunderte; nach kurzer Zeit haben aber alle den Charme des Kegelns erkannt und genossen. Ab jetzt blieb keine Kugel mehr still. Nach einigen misslungenen Versuchen, die als „Pudel“ endeten, wurden neue Wurftechniken ausprobiert: Mal wurde die Kugel langsam und behutsam angestupst, mal mit Schwung und Tempo aufs Parkett befördert oder auch mit dem Rücken zur Bahn durch die gegrätschten Beine geworfen – am Ende ertönte nicht nur einmal die „Alle Neune“ Klingel.

Ebenso starteten erste Verkaufskarrieren unserer Mädels, die in Wetzlar in der Rittalarena am Mädchenflohmarken aktiv teilnahmen und mit unzähligen Utensilien Sonntagmorgen um 9:30 Uhr loszogen, liebevoll ihren Stand einrichteten und den ein oder anderen erwirtschafteten Euro direkt wieder umsetzen. Dieser Ereignis wird auch nicht das letzte dieser Sorte gewesen sein.

Eine vorweihnachtliche Stimmung macht sich im Internat breit! Während des pädagogische Team die Adventskalender für die Schülerinnen und Schüler kreierte, wurden in den Häusern fleißig Weihnachtsbäume geschmückt, Plätzchen gebacken und Geschenke gebastelt und verpackt. Aus den Häusern dringt Weihnachtsmusik und wir sind voller Freude auf das kommende Fest. Auch der alljährliche Abend am Lagerfeuer, bei dem das Westfalenhaus traditionell zu heißem Kakao und Glühwein lädt, durfte nicht fehlen. Die Vorbereitungen zur Weihnachtsfeier laufen auf Hochtouren- überall werden Theaterstücke und musikalische Highlights geprobt, damit wir auch dieses Jahr wieder eine besinnliche Weihnachtsfeier haben werden. Wir freuen uns schon jetzt darauf, dieses Jahreshighlight mit unseren Familien hier verbringen zu können.

Die Internatsgemeinde beteiligte sich an der deutschlandweiten Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Nicht alle Kinder können ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest wie wir feiern und deshalb fanden wir die Idee des Internatsrates, diesen Kindern die Feiertage ein wenig zu verschönern, alle sehr gut. Wir packten fleißig Schuhkartons mit warmer Kleidung, Spiel- und Schulsachen und diversen kleinen Aufmerksamkeiten. Die Mitglieder des Internatsrates kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf. Sie besorgten Kartons, Geschenkpapier und organisierten auch den Transport zur zentralen Sammelstelle, die wie eine kleine Weihnachtswerkstatt wirkte. Es war schön zu sehen, dass nicht nur wir uns um das Wohl dieser Kinder sorgen und dass unsere Gemeinschaft einen Teil dazu beitragen kann, das Weihnachtsfest zu bereichern. Schon jetzt steht für uns fest: Es war nicht das letzte Mal, dass wir uns an dieser Aktion beteiligen!

Weil wir die Ergebnisse der US-Wahl schnellstmöglich live miterleben wollten, entschlossen wir uns dazu, eine kleine Wahlparty zu feiern. Gewappnet mit klassisch amerikanischem Speisen und Getränken verfolgten wir das Wahlspektakel von der Teestube aus. Außerdem beschäftigten wir uns an diesem Abend mit dem amerikanischen Wahlsystem sowie den Parteiprogrammen der Kontrahenten Hillary Clinton und Donald Trump. Wir analysierten die Swing States und prognostizierten, welche Ergebnisse diese hervorbringen würden. Unserer Erwartung nach wäre die Wahl, wenn auch knapp, von Hillary Clinton gewonnen worden.

Als die Lider dann doch schwerer wurden, entschlossen wir uns, noch ein wenig Schlaf zu bekommen, bevor es in den nächsten Schultag geht, an dem wir dann weiter das Ergebnis diskutieren konnten. Der Abend war für uns unterhaltsam und informativ gleichermaßen.

Wir wählten in einer Vollversammlung aller InternatsschülerInnen am Mittwoch, den 12.10.2016, unseren Internatsrat und den Internatsratsberater. Der Rat vertritt die Interessen aller InternatsschülerInnen und verfolgt mit großem Engagement die Weiterentwicklung des Internatslebens. Kommende Projekte sind beispielsweise die Umgestaltung  der Teestube und eines Raums für den Rat sowie die Gestaltung von Steinmühlenpullovern. Teil des Rates sind auch ein Essensausschuss sowie das kommende Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“, bei dem die SchülerInnen für Kinder Weihnachtsgeschenke zusammenstellen werden, die Weihnachten anders erleben als sie selbst und somit die Weihnachtsbotschaft transportieren.

Der Internatsrat besteht aus den fünf Haussprechern Leon Sauer, Louis Riester, Sarah Haagen sowie Chaymae Belkadi und Marie Baab. Zusätzlich gewählte Mitglieder sind Yujun Wang, David Nees und Sebastian Unsicker. Beraten werden die Schülerinnen und Schüler von Patric Hahn, Mitglied des pädagogischen Teams.

Wochenendaktion: Besuch im Affen- und Vogelpark Eckenhagen

Der strahlend blaue Himmel am 9. Oktober lud regelrecht zu einem klassischen Sonntagsausflug ein. Also los – das Auto vollgepackt mit neun Frischluftfanatikern ging es in den Affen- und Vogelpark nach Eckenhagen in Nordrhein-Westfalen.

Hier wurden selbst (junge) Erwachsene auf Schaukeln, kleinen Fahrgeschäften oder dem Mini-Riesenrad wieder zu Kindern. Das Highlight aber bot natürlich die eckenhagener Fauna. Hier konnte man einen Smalltalk mit dem Papagei halten (wobei er das Wort „Moje“ definitiv noch in seinen Wortschatz aufnehmen sollte), kleine Totenkopfäffchen mit Snacks aus Obst und Gemüse füttern oder sich von einem der Berberaffen – fast im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Nase herumtanzen lassen.

Da die frische Luft so hungrig macht, gab es auf dem Heimweg noch einen kleinen Nachmittagssnack, bevor wir wieder den Heimweg antraten.

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Herbstfest „backstage“

Bei spätsommerlichen Temperaturen zog es wieder zahlreiche Besucher auf das Steinmühlengelände. Für die Internatsgemeinde begann das Herbstfest schon in den Tagen vorher. Voller Vorfreude bereiteten wir das Gelände und das Fest auf unsere Besucher vor. Highlight war dabei wie jedes Jahr das traditionelle Kuchen backen. Jeder Schüler begab sich an den Herd und backte einen Kuchen. Für manche war es der Erste, den sie jemals gebacken haben, doch die Ergebnisse konnten sich durchaus sehen lassen.

Am Tag des Herbstfestes konnte man uns auf dem gesamten Gelände wahrnehmen. Die Bewohnerinnen des Hessenhauses verbrachten ihren Nachmittag beim Verkauf an der Kuchentheke, die Jungs des Stammhauses verköstigten die Gäste mit Grillgut und die Bewohnerinnen und Bewohner von Mühle und Westfalenhaus sorgten für den reibungslosen Ablauf an den Geschirrrückgabestellen.

Den Abend ließen wir gemeinsam mit unseren Gästen beim Dämmerschoppen ausklingen. Besondere Freude kommt jedes Jahr aufs Neue wieder auf, wenn wir die ehemaligen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner wiedersehen und gemeinsam in alten Erinnerungen schwelgen können. Es ist schön zu sehen, dass alle gern wieder herkommen und die gemeinsame Zeit genossen haben.

Frei nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ taten wir uns dann am Sonntag zusammen, um die Spuren des vorherigen Tages zu beseitigen. Wie jedes Jahr ist die Zeit um das Herbstfest für uns geprägt von Gemeinschaft, Miteinander und in erster Linie gemeinsamer Freude. Wir danken allen, die so tatkräftig mitgeholfen haben, und freuen uns schon jetzt auf das kommende Herbstfest!

Häuserfahrten am ersten Internatswochenende

Am ersten Wochenende des neuen Schuljahres begaben sich die einzelnen Häuser auf die traditionellen Hausfahrten. Das Stammhaus zog es nach Köln. „Wir übernachteten auf einem Campingplatz am südlichen Stadtrand am Rheinkilometer 681. Neben Grillen verbrachten wir die Zeit am Sandstrand des Rheins. Der Samstagvormittag wurde durch ein Lasertag-Turnier mit Action gefüllt. In einer zweistöckigen Halle, die wir ganz für uns hatten, spielten jeweils zwei von drei Teams um Ruhm und Ehre. Abschließend machten wir noch einen Streifzug durch Köln und natürlich ein Foto am Dom, bevor wir den Abend bei einem Kölsch für die Großen und einem Softdrink für die Kleinen ausklingen ließen.  Dank des guten Wetters fühlte sich das Wochenende wie ein kleines Stück nachgeholten Urlaubs an.“

Das Hessenhaus trat eine Reise nach Bad Dürkheim an. „An einem gut ausgestatteten Campingplatz verbrachten wir den ersten Abend gemeinsam am Lagerfeuer, natürlich durften Grillgut und Marshmallows nicht fehlen. Am nächsten Tag brachen wir in den Holiday Park auf. Nach einem abwechslungsreichen und turbulenten Tag auf diversen Fahrgeschäften genossen wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen. Bevor wir an die Steinmühle zurückkehrten, durfte eine Runde Bowling am Sonntag nicht fehlen – dabei entwickelte jede ihre eigene Technik, um ans Ziel zu gelangen.“

Das Westfalenhaus verbrachte einen ereignisreichen Tag im Phantasialand. „Nach navigatorischen Schwierigkeiten erreichten wir, mit leichter Verspätung, den gut besuchten Freizeitpark und stürtzten uns schon bald ins Getümmel. In kleinen Gruppen durchstreiften wir den Park und testeten die verschiedenen Fahrgeschäfte. Als besonders beliebt erwies sich die Achterbahn „Colorado“, die schon bald mit einem eigens komponierten Lied geehrt wurde. Die Kombination aus kurzer Wartezeit und rasantem Fahrspaß gefiel uns allen. Die Zeit in den Warteschlangen nutzten die meisten für angeregte Gespräche und besseres Kennenlernen alter und neuer SchülerInnen und BetreuerInnen. Zwischen den Besuchen der Attraktionen erfrischten wir uns mit unseren mitgebrachten Lunchpaketen. Ausgelassen traten wir gegen Abend die Heimreise nach Marburg an und ließen den Abend mit verschiedensten Pizzavariationen in der heimischen Steinmühle ausklingen.“

Die Mühle brach in das 450 km entfernte Rotterdam bzw. an die Nordseeküste auf. „Das Wetter war tendenziell eher unbeständig, obwohl wir bis auf die Rückfahrt überwiegend Sonnenschein genießen durften. Übernachtet haben wir in einem interessanten Hostel im Zentrum Rotterdams. Alles Sehenswerte, und das ist auch für junge Leute viel in dieser quirligen Stadt mit internationalem Flair, war bequem zu Fuß zu erreichen. Am zweiten Tag steckten einige von uns ihre Füße zumindest in die erfrischende Nordsee am „Nordstrand “ von Den Haag.
Danach besuchten wir Teile des Hochseehafens, schauten sehnsüchtig so manchem Schiff hinterher und schlossen nach dem Abendessen den Tag mit einem Besuch beim faszinierend illuminierten Hafenfest stimmungsvoll ab.“