Man macht sich gemeinsam fürs Leben bereit

Poetry-Slammer Lars Ruppel (im Auftrag der Die Internate Vereinigung e.V.) über das Leben im Internat – Idee entstand an der Steinmühle

Wer Internate einmal auf besondere Weise kennen lernen möchte, dem sei der Kurzfilm „Schreib dein Leben“ von Lars Ruppel wärmstens empfohlen. Der Poetry Slammer zeichnet in dem Film, den er gemeinsam mit seinem Bruder Ole produziert hat, in berührender und lyrischer Form ein Bild vom Leben im Internat. „Wie es heute tatsächlich ist mit all seinen vielfältigen Angeboten und Möglichkeiten – und nicht, wie ich mal dachte, dass es sei.”

Das Internat als düsterer und strenger Ort: Dieses Bild spuke wahrscheinlich noch in den Köpfen mancher Menschen herum, so Lars Ruppel. „Ich war selbst nie im Internat, hatte aber genau diese Vorstellung davon.“ Das habe sich komplett gewandelt, als er für die Produktion des Imagefilms “Schreib deine Zukunft“ Internate besuchte, dort persönlich Eindrücke sammelte und mit Schülerinnen und Schülern sprach. „Jetzt weiß ich: Internate sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche zu Autor:innen ihres Lebens werden“, so der bundesweit bekannte Poetry Slammer.

schülerinnen aus dem internat landschulheim steinmühle genießen

„Gemeinsam wird Lernen zum Sinnesgenuss“

Wie intensiv er den Geist der Internats-Gemeinschaften aufnehmen und nachempfinden konnte, spiegelt sich in den Versen wie auch in den beeindruckenden Aufnahmen des Films wider. Ruppel nimmt die Zuschauer:innen gedanklich und visuell mit zu großzügigen, naturnah gelegenen Campusgeländen, ihren vielfältigen Sport- und Begegnungsstätten und dem munteren Treiben dort. Er sinniert, dass Lernen auf diese Weise Spaß machen kann („Auf deutsch und auf englisch, am Tisch und am Fluss, gemeinsam wird Lernen zum Sinnesgenuss“). Und hebt die Verbundenheit und das gemeinsame Wachsen der Internatsschüler:innen hervor. „Man teilte sich Raum und schenkte sich Zeit. Man machte sich gemeinsam fürs Leben bereit.“

Schüler Landschulheim Steinmühle

„Mit Kopfsprung in dein eigenes Leben getaucht“

Ansprechen möchte Lars Ruppel damit vor allem Kinder und Jugendliche. Die Jahre im Internat beschreibt er in seinem Film als eine Reise der jungen Menschen zu sich selbst und ins Leben: „Das ist eine Geschichte, die jeden Tag neu beginnt, die mit dir und den Jahren an Größe gewinnt“. Und: „Jedes Wort, das dort steht, hast du selber kreiert. Hast Träume gehabt und sie ausformuliert, hast der Geschichte Leben eingehaucht, bist mit Kopfsprung in dein eigenes Leben getaucht.“

Junge Menschen entscheiden heute mit

„Die Internate-Vereinigung“ (DIV) griff diesen Vorschlag gerne auf. Dadurch sei ein Imagefilm der besonderen Art möglich geworden, so Gemmer, denn es gehe nicht um die Werbung für ein bestimmtes Internat, sondern darum, „dass die Internatsidee im Allgemeinen bekannt gemacht wird“. Kinder und Jugendliche seien heute autonomer und selbstbewusster als früher und hätten häufig die Möglichkeit, über ihre Zukunft mitzubestimmen. „Ein Internatsbesuch ist da ein attraktiver Weg, diese Zukunft zu schreiben.“

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