Steinmühle ohne Filter: Familientag im Internat 
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Nicht „bearbeitet“, nicht durch KI verändert – sondern im Original: So präsentierte sich das Internat Steinmühle beim alljährlichen Familientag.

 

Beim Rundgang ging es zum Beachvolleyballfeld an die Lahn und per Bootsshuttle einige Meter weiter zum Bootshaus. Gebäude wurden angeschaut, die Fachräume unserer naturwissenschaftlichen Fächer, die Sporthallen mit Kraftraum, der Tennisplatz, das Fußballfeld und die Reitanlage, wo die Pferde erst kürzlich nagelneue Boxen erhalten hatten.

 

Plus-MINT-Infos aus erster Hand

Jugendliche aus unserem plus-MINT-Team führten diejenigen jungen Menschen, die die Steinmühle beim plus-MINT-Casting ausgesucht hatte, über das gesamte Gelände, um sie und ihre Eltern zu informieren und offene Fragen zu beantworten. Gerne hätten wir euch im Team! Während der Nachwuchs in transparenten „Bumper Balls“ über den vorderen Sportplatz tobte, gab es Informationsaustausch zwischen dem pädagogischen Personal des Internates und Eltern interessierter Schülerinnen und Schüler sowie mehrere Aufnahmegespräche.

 

Naturnah und doch zentral

Eltern und Angehörige unserer Neuinteressierten sowie die jungen Menschen selbst erhielten einen Eindruck von unserem naturnahen Campus im Marburger Süden, unweit der Universität und nahe dem geselligen Treiben im pulsierenden Stadtkern und der traditionellen Oberstadt mit ihren historischen Fachwerkhäusern. Das alles in Griffnähe zu haben, ist neben unserem umfangreichen schulischen Angebot ein ganz besonderes Plus!

Das Wetter meinte es gut mit uns als Ausrichtern und so auch mit den Familien, die sich zum geselligen Austausch an den Tischen unseres Innenhofes zusammenfanden. Sie stärkten sich bei Speisen und kühlen Getränken, bis das Küchenteam gegen Abend Leckereien vom Grill servierte.

Klicken Sie sich durch die Fotos – und Sie erhalten einen Eindruck von Schule & Internat Steinmühle!

Wir sagen auf Wiedersehen – goodbye und bis bald!

(Angela Heinemann)

 

Leistungsruderer zurück an der Lahn mit sage und schreibe vier Siegen
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Es war eine sehr ordentliche Bilanz, die Cheftrainer Martin Strohmenger am Wochenende auf der Rüdersdorfer Frühjahrsregatta für Schule & Internat Steinmühle ziehen konnte. Allein auf die Athletin Janina Conrad (Titelfoto) entfiel dreimal Gold!

Diese Serie machte den Wettbewerb in der Peripherie der Bundeshauptstadt einmal mehr zu einem ruderischen Highlight. Das Team lobte zudem die tolle Strecke, die gute Verpflegung und die angenehme Unterkunft – das alles gekrönt durch gutes Wetter.

 

Max Beck legte nach und holte ebenfalls den Sieg

Besonders freute sich Trainer „Stromi“ auch über den schönen Abschluss der Regatta am Sonntag, den Steinmühlen-Ruderer Max Beck (erstes Foto in der Galerie) bescherte. Nachdem er vorher sein Leistungsvermögen nicht richtig unter Beweis hatte stellen können, platzte zum Ende der Veranstaltung bei ihm noch der Knoten und auch er belegte noch einmal einen Spitzenplatz als Zeitschnellster.

Mit Zufriedenheit und einer guten Netzwerk-Bilanz aus wichtigen Gesprächen am Rande der Regattastrecke ging es für das unermüdliche Team wieder gen Westen zum Start in eine neue Woche.

 

Indessen stehen Schule & Internat Steinmühle sowie der neugegründete Verein Talentakademie Rudern  Steinmühle (TARUS) e.V.  kurz vor dem Startschuss des Programmes plus-RUDERN, das ambitionierten Ruder-Athletinnen und -Athleten neue Perspektiven in Sachen Hochleistungsrudern kombiniert mit Excellenzbildung gibt.

(Angela Heinemann)

 

Internat Steinmühle auf Erlebnisfahrt in die Niederlande
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Mit einer Gruppe von 14 jungen Menschen aus dem Internat Steinmühle ist das Pädagogenteam Julia Ploch und Daniel Mlaeb gemeinsam ins niederländische Citykamp Valkenburg gefahren.

Jede Kleingruppe von 4-5 Personen hatte auf dem ansprechenden Campingplatz eine besondere Unterkunft, berichtet Julia Ploch: Ein Tinyhouse, einen Bauwagen oder ein gut ausgebautes Zelt.

 

Ausflug nach Maastricht

 

Julia Ploch weiter: „Den Freitag haben wir mit einem gemeinsamen self made-Burger-Abend ausklingen lassen. Am Samstag haben wir eine Wanderung zum Schloss Schaloen unternommen, wo es auch durch einen kleinen Tierpark ging. Am frühen Abend gab es noch einen Ausflug nach Maastricht, für alle die Lust hatten – unter anderem zu einer leckeren Eisdiele. Am Abend haben wir gemeinsam Wraps auf dem Campingplatz gemacht und Spiele gespielt“.

 

Abschlussfoto vor den Flaggen

 

Sonntag fuhr die Gruppe nach dem Auschecken zum Dreiländereck. Dort wurde noch ein Labyrinth mit Rätselspiel besucht. Nach einem gemeinsamen Abschlussfoto vor den Flaggen der drei Länder ging es zurück Richtung Heimat. – Ein gelungener Trip, wie die Jugendlichen einhellig befanden.

(Heinm)

 

ALUMNI SUMMER WEEKEND vom 26.-28. Juni für Ehemalige des Internats Steinmühle
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In der Steinmühle fällt gerade der Startschuss für einen regelmäßigen Austausch mit allen Ehemaligen. „Eine Gemeinschaft, die trägt“ werben wir in unserem Leitbild – und das gilt nicht nur während der Schulzeit, sondern auch darüberhinaus!

 

Zeitreise in die Vergangenheit

Das diesjährige ALUMNI SUMMER WEEKEND richtet sich zunächst an alle Ehemaligen im Internat Steinmühle. Es ist die Einladung zu einem gemeinsamen Wochenende vom 26. bis 28. Juni auf dem Campus zum Austauschen, Erinnern und gemeinsamen Feiern.

Ihr könnt nicht nur an der Lahn chillen und bei Musik Food & Drinks genießen. Ihr könnt auch im Internat übernachten und in gemeinsam eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen.

 

Viel Neues auf dem Campus

Ohne großes Eigenlob versprechen wir denjenigen, die einige Jahre nicht in der Steinmühle waren: Ihr werdet geflasht sein von den baulichen Veränderungen, die es in der Zwischenzeit gegeben hat! Klar, dass ihr durch die Gebäude und an alle entsprechenden Orte geführt werdet – vom Bootshaus angefangen bis hin zu Kraftraum, Mensa und Reitanlage.

 

QR-Code scannen und anmelden

Um beim ersten ALUMNI SUMMER WEEKEND der Steinmühlengeschichte dabeizusein, scannt den QR-Code auf dem Plakat und registriert euch bis spätestens 15. Mai.

 

Wir freuen uns riesig auf das Wiedersehen!

 

(Heinm)

 

Durchatmen und „runterkommen“ in der Steinmühlen-Lodge  
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Kein Strom, kein fließend Wasser, stattdessen Wasserkanister und ein Baustellen-WC. Die besten Orte bestechen selten durch Perfektion, sondern durch ihre authentische Aura und Ruhe, wie sie sonst kaum zu finden ist. In diesem Sinne hat nun die Steinmühle im Marburger Südkreis ihr Waldhaus zur internen Nutzung fitgemacht. Eine gepflegtes Forsthäuschen mit Schlafgelegenheit, kleiner Küchenzeile, Gasherd, ein paar Schränken und Gasgrill. Vor der Tür warten gemähte Wiese und geschnittene Büsche auf einem Terrain von 3.000 Quadratmetern mit Wiese und Wald.

 

Außerschulischer Lernort mit Natur pur 

Wer schon dort war wie die Gruppe von Hausleiter Nils Schwandt aus dem Internat Steinmühle, der findet heute in der Traditionsunterkunft des früheren Landschulheims Steinmühle aus den Anfängen der 1970er den idealen außerschulischen Lernort. Das Forsthaus war einst als Jagdhütte errichtet worden für die damalige Jagd-AG der Steinmühle.

Auch wenn das Jagen in Schule und Internat Steinmühle heute Geschichte ist, ermöglicht die Steinmühlen-Lodge jenseits von TV und Handy-Ladesteckern eine andere, außerordentlich intensive Tuchfühlung mit der Natur.

 

Unser Foto zeigt das Team unseres technischen Dienstes bei der Finalisierung der Arbeiten am Objekt.

Bei Interesse an einem Aufenthalt steht der Technische Betriebsleiter der Steinmühle, Fabian Küster, gerne als Ansprechpartner bereit (fabian.kuester@steinmuehle.net).

 

(Angela Heinemann)
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AG Reiten von Schule & Internat Steinmühle vermittelt Klassen 5 und 6 das ABC der Pferde
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Warum und wie putzt man ein Pferd? Wie sitzen Sattel und Trense richtig? Was gehört in eine Pferdebox? – Den richtigen Umgang mit Pferden und die optimale Haltung der Vierbeiner lernen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 donnerstags von 13 bis 14 Uhr in der AG Reiten von Schule & Internat Steinmühle.

Vermittelt werden wichtige Grundlagen rund ums Pferd. So erlangen die Kinder die erforderliche Sicherheit im Umgang mit den Tieren.

  • Was ist im Kontakt mit Pferden zu beachten?
  • Wie werden sie gehalten und was fressen sie?
  • Was gehört zur Pflege?
Im Vorfeld der reiterischen Bewegung gilt es, diese und andere Kenntnisse zu erwerben, die Freude am Reiten, Erfolge und Spaß erst möglich machen.

 

Jede AG-Stunde ein bestimmtes Thema

In der von Beate Schridde (Trainerin A) geleiteten Reitschule Steinmühle stehen pferdeerfahrene AG-Leiterinnen zur Verfügung. Sie führen die Mädchen und Jungen behutsam und sachgerecht an das Reiten heran.

„In jeder AG-Stunde besprechen wir ein bestimmtes Thema“, erläutert Julia Werth, die in einer der letzten AG-Stunden zusammen mit den Schülerinnen die „Frühlingsponys“ dekorativ herrichtete, während die Sonne vom Himmel lachte.

In den nächsten Wochen wird es auf dem Gelände der Reitschule Steinmühle ganz sicher noch weitere freundliche AG-Stunden für die Klassen 5 und 6 geben.

Kontakt: reitschule@steinmuehle.de

(Heinm)

 

Reitschule im Internat Steinmühle: Zehn Schülerinnen erarbeiteten sich ihr Abzeichen
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Mit viel Begeisterung, Teamgeist und Leidenschaft für die Vierbeiner absolvierten zehn Mädchen im Alter von 7-12 Jahren einen Lehrgang in der Reitschule des Internats Steinmühle. Unter Lehrgangsleitung von Beate Schridde erlernten die jungen Pferdebegeisterten in der letzten Osterferienwoche alle notwendigen Fertigkeiten, um am Ende ihre Motivationsabzeichen zu erwerben. Bestandteile der Prüfung waren Reiten, Theorie und Bodenarbeit.

 

Im Reitstall warteten verschiedene Aufgaben

Das Lehrgangsteam, bestehend aus Sabrina Schneider, Chiara Cordes, Amaia Balzer, Julia Werth und Anni Bohn, führte mit verschiedenen Aufgaben durch jeden Kurstag. Ab 9 Uhr standen nach Treffen und Begrüßung der Hofdienst mit Versorgung der Pferde, Hof kehren und Paddocks abäppeln auf dem Programm. Dann ging es an das Putzen der Pferde. Um den Eifer noch etwas zu steigern, wurden ein Putzwettbewerb veranstaltet und ein Putzpokal am Ende der Woche in Aussicht gestellt.

Unter fachkundiger Anleitung wurden dann die Pferde gesattelt und aufgetrenst. Im Anschluss ritten die Mädchen in drei Gruppen.

 

Versorgung der Tiere

Wie versorgt man Pferde richtig? Auch das war Thema in der Lehrgangswoche. Nebenbei nahmen die Teilnehmerinnen erforderliches theoretisches Wissen auf. Gemeinsam wurden Plakate erarbeitet, um die einzelnen Inhalte besser zu verinnerlichen. Stolz präsentierten die Nachwuchsreiterinnen der gesamten Gruppe dann ihre aussagekräftigen Ergebnisse. Wirklich toll gemacht!

 

Abgestimmter Speiseplan

Anschließend ging es an die Bodenarbeit – mit Pony und zu Fuß. Nach dem gemeinsamen Mitagessen im Reiterstübchen mit abgestimmtem Speiseplan durfte die gemeinsame Spielzeit in der Reithalle und im Zelt nicht fehlen, bevor Eltern oder Angehörige um 14 Uhr zum Abholen bereitstanden.

 

Enorme Entwicklung

„Das war eine ganz tolle Woche mit den Mädels, sie haben sich alle richtig gut verstanden und die reiterliche Entwicklung von Tag 1 bis Tag 6 war wirklich enorm!“ erzählt Julia Werth begeistert.

Am Prüfungstag haben die Angehörigen zugeschaut, und es gab ein leckeres Bring & Share Buffet. Bei der Prüfung galt es dann, das Gelernte unter den Augen der Richterin unter Beweis zu stellen.

 

Zugewandte Begleitung des Reitschul-Teams

Die Kinder waren teilweise sehr aufgeregt, durch die zugewandte Begleitung des Reitschul-Teams und die gegenseitige Unterstützung haben alle Reiterinnen ihr Motivationsabzeichen mit Bravour bestanden und konnten ihre Urkunde strahlend in Empfang nehmen.

Der Putzpokal wurde kurzerhand in Medaillen für alle umgewandelt, da die Entscheidung für eine Siegerin nicht zu treffen war. Alle haben so großartig mitgemacht und das Fell der Ponys und Pferde zum Glänzen gebracht!

 

Folgende Abzeichen wurden erarbeitet:

 

Motivationsabzeichen 8:

Greta Emilie Reimann

Elise Charlotte Backes

Marie Di Cato

Anna Ayiana Schneider

 

Motivationsabzeichen 9:

Cleo Emilia Bohn

Julia Geisler

Annabelle Estelle Wenz

Yasmin Werth

 

Motivationsabzeichen 10:

Maya Sophie Mey

Frieda Sophia Reimann

 

Das Abzeichensystem als Ausbildungsüberprüfung: Welche Bedeutung haben die Abzeichen 10 bis 6 im Pferdesport? 

Antworten auf diese Frage gibt es unter dem folgenden Link auf der Website unseres Partners Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN):  https://www.pferd-aktuell.de/ausbildung/abzeichen-im-pferdesport/abzeichen-im-pferdesport 

 

Interesse an Lehrgang oder Reitunterricht?

Der nächste Lehrgang an der Steinmühle ist bereits in Planung, weitere Infos dazu unter https://reitschule.steinmuehle.de/

Interessierte bekommen Auskünfte zum Reitunterricht unter  reitschule@steinmuehle.de

(Heinm)

 

Plus-MINT-Internat Steinmühle holte Landessieg bei Jugend forscht
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Wer behauptet, es fehle jungen Menschen heutzutage an naturwissenschaftlichem Interesse und an entsprechenden Erfolgen, der kann sich definitiv noch nicht am plus-MINT-Internat Steinmühle umgeschaut haben. Dort nämlich reiht sich bei den Wettbewerben von Jugend forscht Sieg an Sieg. Akaash Bhagwat (14) und Emil Zuckermann (12) holten in diesem Format auf Landesebene aktuell Platz 1 in Physik.

 

Engagiertes Lehrkräfte-Team 

Es ist gleich ein ganzes Team von Jugendlichen, das am Gymnasium Steinmühle viel Enthusiasmus und Zeit in die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik investiert. Genialer Fakt: Niemand davon blieb bei der diesjährigen Jugend forscht-Runde ohne Preis! Dass sich die Steinmühle in Marburg mit diesen Ergebnissen von umliegenden Gymnasien abhebt, macht auch die Lehrkräfte stolz. MINT-Koordinatorin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben Lust zu Forschen, und wir als Lehrkräfte-Team unterstützen sie dabei. “

Klar, dass dieses Team selber aus Vollblut-Naturwissenschaftlern besteht. Wie auch immer es Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, Dr. Sven Freibert, Malte Klimczak, Dr. Eva Neumann, Antje Seel und Dr. Patrick Szabo bewerkstelligen – der Funke springt auf die jungen Menschen über.

 

„Eine herausragende Arbeit“

Die Laudatio für die Sieger des hessischen Landeswettbewerbs Jugend forscht in Physik, Akaash Bhagwat und Emil Zuckermann, lässt jedenfalls tief blicken: „…Sie  haben eine herausragende Arbeit zum Thema „Smarte Flüssigkeiten – Smarte Autos?“ präsentiert, die uns durch ein außergewöhnlich hohes Maß an Motivation und echtem Interesse am Thema beeindruckt hat.
Besonders gefallen hat uns eure sehr strukturierte wissenschaftliche Vorgehensweise, bei der ihr Einflussfaktoren gezielt getrennt voneinander variiert, Messreihen sauber durchgeführt und eure Ergebnisse klar, sinnvoll und nachvollziehbar ausgewertet habt“, heißt es darin.

 

Was hatten Akaash und Emil gemacht? 

Da beide Schüler absolute Autofans sind, lag auf der Hand: Beim gemeinsamen Forschungsprojekt wird es um Autos gehen. Die beiden Jugendlichen untersuchten die Viskosität von MR-Fluiden. Magnetorheologische (MR) Flüssigkeiten sind intelligente Funktionsflüssigkeiten, die ihre Viskosität, also ihre zähflüssigen Eigenschaften, bei Einwirkung eines Magnetfelds innerhalb von Millisekunden von flüssig zu halbfest ändern. Akaash und Emil entwickelten in verschiedenen Messverfahren einen funktionierenden Prototypen für adaptive Stoßdämpfer. – Ein Erfolg, der sie und ihre Forschung mit Bericht und Video in die Presse brachte. 

Wenn man bedenkt, dass in der vorangegangenen Regionalausscheidung alle 6 von 6 angetretenen Teams von Schule & Internat Steinmühle den Sieg davongetragen hatten, muss allein das schon als absolut außergewöhnlich bezeichnet werden. Dass gleich mehrere Steinmühlen-Teams anschließend auf Landesebene ganz vorne mitmischten, zeigt die nachfolgende Aufstellung: 

 

Die Jugend forscht-Siegerteams im Regionalwettbewerb (RW) und im Landeswettbewerb (LW):

Felix Sacher (Kl. 10) und Sophie Sacher (Kl. 6) / Thema: AIceBear cares everywhere – KI-Assistenzsystem für chronisch kranke Kinder: RW 1. Platz Arbeitswelt, LW 2. Platz Arbeitswelt & Sonderpreis des Bundesverbandes der Hörsysteme-Industrie

Aurelia Wild, Marietheres Schwabe, Fatma Sepetcigil (Kl. 5) / Thema: Mehr Öko in der Babywindel – Pflanzenpower statt Superabsorber: RW 1. Platz Chemie, LW Sonderpreis Geolino (Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior)

Marlene Jerrentrup, Ida Watzlawek (Kl. 6) / Thema: Lebendiges Schaumexperiment: Die Elefantenzahnpasta: RW 1. Platz Chemie, LW 2. Platz Chemie & Sonderpreis des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) (Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior)

Lotte Wagner, Isabella Kuhl (Kl. 7) / Thema: Die Formel des Fliegens: RW 1. Platz Physik, LW 2. Platz Physik & Sonderpreis Liebe zum Detail (Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior)

Lara Khatib, Giorgia Kuhn (Kl. 8) / Thema: Das Pferdepapier Gen2: RW 1. Platz Arbeitswelt, LW Sonderpreis Werkstoffe und Materialien (Institut für Werkstofftechnik). Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior.

Akaash Bhagwat (Kl. 8), Emil Zuckermann (Kl. 6) / Thema: Smarte Flüssigkeiten – Smarte Autos? MR-Fluide als metamorphe Stoßdämpfer, RW 1. Platz Physik & Sonderpreis Physik (Spielepreis), LW 1. Platz Physik und Sonderpreis plusMINT für Kreativität in der Physik. Experimentierkasten Faszination Elektroauto.

 

Leider kein Bundeswettbewerb in dieser Wettbewerbsklasse

Auch Akaash und Emil nahmen altersbedingt am Wettbewerb Jugend Forscht Junior teil. In dieser Wettbewerbsklasse findet kein Bundesentscheid statt. Beide sind allerdings Anfang August zum plusMINT Forschercamp nach Louisenlund eingeladen. – Viel Spaß dort, ihr beiden!

(Angela Heinemann)

 

 

Oberhessische Presse vom 07.04.2026

Gesundheitswochenende am Internat Steinmühle
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Es war wieder Themenwochende „Gesundheit“ im Internat Steinmühle. Jeder junge Mensch hatte dabei die Möglichkeit, zwei verschiedene Workshops zu wählen.
Passend zum Thema alle waren alle Angebote auf körperliche oder mentale Gesundheit ausgelegt. Mögliche Aspekte waren unter anderem Gemeinschaft, das Sammeln von Erfolgserlebnissen, Selbstwirksamkeitsmomente, Achtsamkeit, die Aufgeschlossenheit für Neues.

 

Auch ein Thema: Der Umgang mit Nachrichten

Zum Angebot gehörte auch der Workshop „Reise durch die fünf Sinne“, wobei zu jedem Sinn ein Beispiel durchgesprochen wurde: Barfuß laufen zum Bereich „fühlen“, verschiedene Lebensmittel ausprobieren zum Thema „schmecken“ und mehr. Weitere Themen waren Hochbeete neu bepflanzen mit Salat und Kräutern, Baseball spielen, „Frauen und Menstruation“ für Schülerinnen, Eisbaden.

Andere Beispiele bildeten der Umgang mit weniger guten Nachrichten, „mein Jahr in Bildern“, die Erstellung eines Visionboards, der Besuch eines Basketballspiels, ein Waldspaziergang sowie Gesundheitsübungen und Kraftraum-Zirkeltraining.

 

Am Sonntag Abend reflektierten die einzelnen Wohngruppen mit den Pädagoginnen und Pädagogen über das Erlebte. Dazu resümierte Julia Ploch im Namen des pädagogischen Teams: „Das Wochenende wurde von den jungen Menschen sehr gut angenommen. Zur tollen Resonanz kam an den beiden Tagen noch viel Sonne und gute Laune.“

(Heinm/Foto: KI)

 

Rechnen, tüfteln, Spaß haben: Besuch an der Steinmühle zum +MINT-Camp 
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Geballte Aktivitäten der +MINT-Internate: Zusammen mit insgesamt acht Schülerinnen und Schülern aus Schloss Louisenlund und Schloss Neubeuern startete ein Team von Schule & Internat Steinmühle in das diesjährige +MINT-Camp. Neben vielen Informationen und Aufgaben rund um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gab es eine Menge Spaß und vieles zum Staunen.

 

Mit Känguru-Sprüngen

So manches war bekannt von den Camps der vergangenen Jahre, einiges war neu: Zum ersten Mal fand die Veranstaltung im März statt und wurde mit dem Känguru-Wettbewerb verbunden. Unter bewährter Leitung von Maximilian Moll, Mathematiklehrer der Steinmühle, ging es mit der Gruppe unter anderem auf die Lahnberge, wo Dr. Patrick Mehlitz, Professor für mathematische Optimierung, mit seinem Workshop zum Thema Eulersche Graphen wartete.

Einen weiteren Workshop gab es am Folgetag über die Knotentheorie, geleitet von Prof. Dr. Oliver Goertsches.

Eingeflochten ins Programm wurde auch der bewährte Besuch des Unternehmens Pfeiffer-Vacuum in Aßlar für Informationen über hochmoderne Vakuumtechnologie.

Um sich zu informieren, in welch schöner Stadt die Steinmühle eigentlich liegt, wurde mit Lunchpaket im Gepäck natürlich auch Marburg erkundet.

 

Mathematikum: Lehrreich und unterhaltend

„Die Welt ist – laut Phythagoras – Zahl. Und keiner rechnet mit.“ So war der Workshop von Dr. Muth überschrieben. Er fand in der Steinmühle statt.

Das große Finale der viertägigen Veranstaltung bildete der Besuch im Gießener Mathematikum (Titelbild). Ein etablierter wie auch attraktiver Programmpunkt, der in vielfacher Hinsicht demonstriert, dass Mathe gar nicht so „trocken“ sein muss, sondern stattdessen zahlreiche Überraschungen bereithält.

 

Menüabend war kulinarisches Highlight

Veranstaltungen in der Steinmühle eilt ihr Ruf eines attraktiven Rahmenprogramms und guter Verpflegung voraus. Und diesem Ruf wurde auch das diesjährige +MINT-Camp wieder sehr gerecht. Verpflegung im Bistro mit Snacks und Getränken, leckere Mahlzeiten in der Steinmühlen-Mensa, bereitet von Küchenchef Sebastian Riehl und seinem Team, gekrönt durch den festlichen Menü-Abend.

 

Welche Rakete fliegt am höchsten?

Für Unterhaltung zwischendurch sorgte die Teilnahme am Raketenwettbewerb, bei dem es darum ging, eine Rakete mit Wasserdruckantrieb zu konstruieren und sie möglichst hoch fliegen zu lassen. Und wer außer der Rakete auch sich selbst bewegen wollte, für die oder den gab es die Möglichkeit, auf ein Sportangebot zurückzugreifen.

Unser Fazit : Es war cool mit euch und es hat sehr viel Spaß gemacht! – Wir sagen: Ciao – bis zum nächsten Mal!

(Angela Heinemann)