Der letzte Samstag im September steht wie jedes Jahr im Zeichen des Steinmühlen-Herbstfestes. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Ehemalige und Freunde der Steinmühle sind herzlich eingeladen!

Unsere Alumni stehen diesmal im Mittelpunkt der Veranstaltung. Wir empfangen sie an einem eigenen Stand. Wer das Internat oder die Schule der Steinmühle besucht hat, ist herzlich eingeladen, sich hier zu registrieren:

https://steinmuehle.de/friends-alumni/alumni-netzwerk-steinmuehle/

Die um 15 Uhr beginnende Festfolge verheißt kulinarische Köstlichkeiten bis in den späteren Abend, ein buntes Bühnenprogramm, Mitmachangebote für Kinder auf dem Schulhof und Ponyreiten. An einem Info-Stand beantworten wir alle Fragen über Schule & Internat.

Der romantische Dämmerschoppen auf dem Mühlenhof beginnt um 18 Uhr. Die Party im Festzelt steigt ab 20 Uhr und endet mit der gesamten Veranstaltung um 1.00 Uhr.

Die Steinmühle freut sich auf Sie und euch!

(Heinm)

 

Beim Schulradeln in Marburg und dem Landkreis hat die Steinmühle Schule & Internat die meisten Kilometer zurückgelegt. Sie siegte mit 25.213 gefahrenen Kilometern mit deutlichem Abstand vor dem Gymnasium Philippinum (16.567 km) und der Gesamtschule Niederwalgern (13.835 km).

Gewürdigt wurden die Ergebnisse bei einer Siegerehrung vor dem Landratsamt in Marburg und im Rahmen der Schülerehrungen am letzten Tag des vergangenen Schuljahres.

Die meisten Kilometer der Steinmühlen-Oberstufe, nämlich 1.751,9 Kilometer, erradelte Julius Henkel (13D). Sieger der Mittelstufe wurde Lars Hübl (8c), in der Unterstufe hatte Vincent Maximilian Peter (6c) die Nase vorn. Den Spitzenplatz in der Bilingualen Grundschule Steinmühle belegte Anton Lucio Röder aus Klasse 2. Unter den Nicht-Schülern führte Björn Hübl die Bestenliste an. Schülerinnen und Schüler mit mehr als 300 geradelten Kilometern waren Lukas Zimmer, Mattis Hofacker, Levin Schulenberg, Cajus Lauf, Anton Richter, Kai Gundlach, Emil Zuckermann, Romy Buschmann. Für manche aus dem Siegerteam gab es ausgeloste Gutscheine, andere durften sich über Karten für freien Eintritt an den Niederweimarer See freuen, übergeben von Steinmühlenlehrer Jonathan Gröb.

Einige der Schülerinnen und Schüler konnten letztlich bei der offiziellen Ehrung zusammen mit Lehrerin Ines Vielhaben und Schulleiter Björn Gemmer (von links) anwesend sein und stellten sich stolz dem Fotografen.

Wir nehmen in jedem Fall die Energie unserer erfolgreichen Radlerinnen und Radler mit in das neue Schuljahr und wünschen allen einen angenehmen Schulstart!

(Heinm)

Die Steinmühle trauert um Dr. Sigrid Pfitzner-Seidel (*03.12.1932 †30.07.2026).

Nach ihrer Promotion in Tübingen, ihrer universitären Lehrtätigkeit in Charlottesville (USA) und ihrem Referendariat an der Elisabethschule unterrichtete Dr. Sigrid Seidel von 1966 bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1995 die Fächer Deutsch, Biologie und Chemie an der Steinmühle.

Von 1973 an leitete sie das Schulseminar an der Steinmühle und war damit über mehr als zwei Jahrzehnte für die Ausbildung der Referendarinnen und Referendare an unserer Schule zuständig.

Dr. Sigrid Seidel war eine pädagogische Autorität. Sie war bei Schülerinnen und Schülern, Referendarinnen und Referendaren und im Lehrerkollegium gleichermaßen beliebt und geschätzt. Man achtete sie für ihre konstruktiven, lösungsorientierten und gewichtigen Beiträge. Zudem war sie in fachlicher und pädagogischer Hinsicht Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen.

Viele ihrer Referendarinnen und Referendare sind später als Kolleginnen und Kollegen an der Steinmühle geblieben. Damit hatte ihr Wirken großen Einfluss auf die Entwicklung der Steinmühle als pädagogischer Ort des Lernens und Lebens.

Wir danken ihr von Herzen für ihr prägendes Engagement.

Unsere Gedanken sind bei ihren Angehörigen.

 

„Kurz vor den Sommerferien…da läuft noch eh nichts mehr in der Schule“. – Wer so denkt, hat wahrscheinlich die Steinmühle noch nicht erlebt. Nein, wir strapazieren unsere Schülerinnen und Schüler nicht mehr mit vielen hochanspruchsvollen Denkaufgaben. Aber ein wenig Orientierung, an welcher Sportart man in Zukunft vielleicht Freude haben könnte, das geht!

 

Aktiver Tag für die Jahrgänge 5 bis 12

Diese Überlegung hat den Grundstein für die beiden aufeinanderfolgenden Sportprojekttage gelegt. Seit einigen Jahren sind sie im Jahresprogramm von Schule & Internat Steinmühle fest installiert. In 32 Gruppen probieren die Jahrgänge 5 bis 12 unterschiedliche Sportarten aus. Dafür haben sie sich vorher eingeschrieben. Unter Angabe des Erstwunsches und drei weiterer Disziplinen.

„Wir machen verschiedene Sporterfahrungen möglich“, berichtet Marcel Kalb. Er ist Lehrer für Biologie und Sport sowie gleichzeitig Schulsportleiter an der Steinmühle. Da die Steinmühle nicht alle Sportarten selber anbieten kann, gibt es Kooperationen mit verschiedenen Verinen. „Wir mieten die ein oder andere Sportstätte an und greifen auch auf externe Workshops zurück. Das passiert in Disziplinen, in denen wir keine eigene Expertise haben“.

 

Steinmühle als „Sportmühle“

Die Erfahrung hat gezeigt, dass jede und jeder etwas findet, was neugierig macht oder was die Schülerinnen und Schüler schon immer mal ausprobieren wollten.

So gab es beispielsweise Angebote im Basketball, American Football, Ballett, Golf, Handball, Fitness, Lacrosse, Judo, Kickboxen, Muay Thai, Mixed Martial Arts (MMA), Padel Tennis, Pickleball, Reiten, Turnen, Rudern und Tanzen. Natürlich auch im Fußball und – daran anknüpfend – ein Angebot, sich mit der Tätigkeit des Fußball-Schiedsrichters vertraut zu machen.

Auch die sehr warmen Temperaturen haben den allermeisten Schülerinnen und Schüler nichts ausgemacht. Sie nutzten die Gelegenheit, einmal in bisher unbekannte Sportarten hineinzuschnuppern. Ein toller Erfolg also wieder für die Steinmühle als „Sportmühle“.

 

(Angela Heinemann)

 

Als die ersten Töne von „Imagine“ erklangen, leuchteten nach und nach unzählige Kerzen und Handylichter auf. Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Bühne und Publikum waren in einer gemeinsamen Botschaft vereint – einem eindrucksvollen Bild für das Motto des diesjährigen Musicals der Klassen 5: „Friedensland – Utopia“.

Wenn an der Steinmühle auf die Höhepunkte eines Schuljahres zurückgeblickt wird, nimmt das Musical der Fünftklässler seit vielen Jahren einen festen Platz ein. Auch diesmal bewiesen die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, mit wie viel Kreativität, musikalischem Können und Teamgeist sie eine Geschichte auf die Bühne bringen können. Im Mittelpunkt stand eine Botschaft, die aktueller kaum sein könnte: „Wir ziehen in den Frieden.“

Musik, Schauspiel und Bewegung

Mit großer Spielfreude erzählten die Schülerinnen und Schüler ihre Geschichte vom Wunsch nach einer friedlicheren Welt. Dabei überzeugten sie nicht nur mit einem beeindruckenden Chorklang, sondern ebenso mit schauspielerischem Talent und sportlichen Leistungen. Kreative Choreografien und akrobatische Einlagen verliehen dem Musical zusätzliche Dynamik und wurden vom Publikum immer wieder mit spontanem Applaus belohnt.

Das abwechslungsreiche Programm führte musikalisch durch verschiedene Jahrzehnte und verband Friedenslieder, die bis heute nichts von ihrer Aussagekraft verloren haben. Zu hören waren unter anderem „We Shall Overcome“, „Blowin‘ in the Wind“ von Bob Dylan, „Imagine“ von John Lennon, „Heal the World“ und „Man in the Mirror“ von Michael Jackson, „99 Luftballons“ von Nena, „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg sowie die traditionellen Stücke „Dona nobis pacem“ und „Kumbayah, My Lord“.
Besonders bei „99 Luftballons“ beeindruckten die Fünftklässler mit ihrem kraftvollen Stimmvolumen. Als der letzte Ton verklungen war, hielt der Applaus lange an. Das Publikum forderte Zugaben – und bekam sie.

Ein Gemeinschaftsprojekt der ganzen Schulgemeinschaft

Die musikalische Gesamtleitung lag bei Ulrike Wilmsmeyer. Gemeinsam mit Daniel Sans, Olaf Roth, Ines Vielhaben und Frank Wemme sowie den Lehrkräften der Klassen 5 entstand eine Aufführung, in der sichtbar wurde, wie viele Menschen ihre Ideen und ihr Engagement einbrachten.

Eindrucksvoll zeigte sich dabei auch das Miteinander der Jahrgangsstufen. Die Begleitband unter der Leitung von Frank Wemme setzte sich aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 12 zusammen. Mit Flöten, Klarinette, Trompete, Euphonium, Gitarre, Piano, Schlagzeug und Bass unterstrichen sie die musikalische Vielfalt der Steinmühle und gaben den Liedern ihren charakteristischen Klang.

 

Auch hinter den Kulissen war der Einsatz groß. Die AG Sound & Light sorgte für die technische Umsetzung, Kira Gräser verantwortete erneut Requisite und Maske. Die Plakate zur Aufführung entstanden im Kunstunterricht der Klassen 5 bei Lehrerin Rado und machten schon im Vorfeld neugierig auf das Musical.

Eine Botschaft, die nachwirkt

Zum Abschluss dankte Schulleiter Björn Gemmer den vielen Menschen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. Besonders hob er hervor, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Musicals auch mit historischem Liedgut auseinandergesetzt und dessen Botschaften eindrucksvoll vermittelt hätten.
„Friedensland – Utopia“ war weit mehr als eine musikalische Aufführung. Es war ein Abend, der zeigte, was Schule leisten kann: Junge Menschen wachsen gemeinsam über sich hinaus, übernehmen Verantwortung und setzen mit Musik, Schauspiel und Bewegung ein Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und Hoffnung – eine Botschaft, die weit über den Schlussapplaus hinaus nachhallte.

(Heinm)

Kleine oder große Jungs haben manchmal Fußballträume: Einmal ein Torschütze sein wie Harry Kane. Oder Torwart wie Manuel Neuer. Steinmühlenschüler Lars Hübl schwebt auch eine Karriere im Fußball vor, nur an anderer Position. Er träumt vom Leben als Bundesliga-Schiedsrichter.

„Ich weiß auch nicht, wie das kam. Irgendwann gab es einfach diesen Moment. Von da an wusste ich: Ich will Schiedsrichter werden“. Die Worte aus dem Munde des 13Jährigen klingen sicher und final.

Diese „Eingebung“ – so nennen wir es – hatte Lars vor sechs Jahren. Beim Fußball schauen, beim Fußballspielen sei dieser Wille plötzlich dagewesen. Und ein Wille findet bekanntlich Wege.

 

Unterstützung durch die Eltern 

Zu sagen, Lars hat Träume, trifft es nur teilweise. Schon vor einiger Zeit ist der Jugendliche in die Umsetzung gegangen. Im Alter von 11 Jahren erwarb er den offiziellen Schiedsrichter-Schein nach Vorbereitung in einem 12-stündigen Kurs. In der schriftlichen Prüfung gab es am Ende 30 Regelfragen, die beantwortet werden mussten. Für Lars Hübl kein Problem.

Der junge Schiri wurde erst in der U 10 eingesetzt, später in der U15 Gruppenliga, der dritthöchsten Liga im Jugendbereich. Den damit verbundenen Zeitaufwand integriert Lars Hübl in seinen schulischen Wochenplan. Seine Eltern unterstützen sein Hobby, das als außergewöhnlich bezeichnet werden darf.

Mit dem Wort „Hobby“ hadert der junge Mann etwas. Die Ernsthaftigkeit, mit der der Sport betrieben wird, ist hoch. Als dreiköpfiges Gespann steht er mit Schiedsrichter-Assistenten bei vielen Spielen auf dem Platz. Nicht selten sind seine Kollegen schon volljährig.

 

„Wichtig sind Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen“

Wie man sich da fühlt?

„Gut!“ berichtet Lars. Er bleibt aber Realist. Denn ihm ist klar: „Das Wichtigste sind Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen“.

Er habe das. Besuche Seminare, höre zu, denke mit. Er sei aktiver Spieler im FV Wehrda, für den Verein natürlich auch als Schiedsrichter tätig.

„Es ist möglich“, so Lars, „dass ich mich darauf zu hundert Prozent fokussieren werde“.

Die aktive sportliche Komponente komme im Schiri-Job keineswegs zu kurz. „Das wird oft unterschätzt“, lacht der Schüler. Man müsse schnell sein, man müsse laufen, weiß er. Pro Spiel komme man locker auf 6 bis 7 Kilometer.

Lars Hübl hat das, was oft sogar älteren Jugendlichen noch fehlt: Er hat eine Vision. „Ich möchte so schnell wie möglich in den Herren-Fußball“ sagt er und erklärt gleichzeitig, dass minderjährige Schiedsrichter dort keine Seltenheit seien.

 

„Ich habe mich selbst gefragt: Will ich das?“

Sein junges Alter sei hin und wieder bei Spielen eine Herausforderung. Nämlich dann, wenn aggressive Eltern der gegnerischen Mannschaft gegen ihn lautwürden. „Beim ersten Mal habe ich mich selbst gefragt: Will ich das?“ erinnert sich Lars.

Inzwischen aber sei er damit aber im Reinen, nimmt es nicht persönlich, sondern sieht es von der psychologischen Seite. „Man ist halt an allem Schuld, wenn es für den Gegner nicht läuft“.

Er selber habe ein ausgleichendes Naturell. Die Position als Streitschlichter zwischen Spielern gegnerischer Mannschaften gefällt ihm. Mit der beruflichen Perspektive eines Schiedsrichters kann er sich gut arrangieren. Ab der 3. Liga zahlt der Deutsche Fußball Bund (DFB) Festgehälter. Lars selber sieht sich eines Tages idealerweise in der Bundesliga.

Weil zu Profi-Sportlern bestenfalls ein überdauernder bürgerlicher Beruf gehört, hat Lars auch diesen bereits im Visier. „Möglicherweise lande ich im Sportmanagement“. Mit den Lieblingsfächern Mathematik und Sport – warum nicht.

Einen wertvollen Unterstützer für sein Schiedsrichter-Ziel hat er übrigens auch in der Schule: Seinen Lehrer Phillip Knaack. Beide teilen aktiv die Leidenschaft für den Job des Unparteiischen.

Angela Heinemann

Das ist sensationell: Jan Konwerski und Lisa Schreier, Elftklässler im plus-MINT-Programm des Internats Steinmühle, haben mit ihrem Wärmepumpenmodell beim School-Lab-Wettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den 2. Platz gewonnen.

„Wir freuen uns sehr über diesen großartigen Erfolg“, kommentierten Projektbetreuerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, gleichzeitig MINT-Koordinatorin an Schule und Internat Steinmühle, Geschäftsführer Dirk Konnertz und Schulleiter Björn Gemmer.

Der Begriff der Wärmepumpe ist in aller Munde, die Technologie selbst in vielen Gebäuden. Was die Anteile angeht, liegt die Abdeckung mit Wärmepumpen in Deutschland bei rund 6 Prozent aller Häuser. Obwohl viele ausgefeilte Geräte dem Markt zur Verfügung stehen, bleiben angesichts dieser Daten innovative Ansätze von Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern weiterhin wichtig. Nur so können dieses Gebiet weiterentwickelt, der Stellenwert der Technologie unterstrichen und das Thema weiter in die Zukunft hineingetragen werden.

 

Die Aufgabe: Der Bau mechanischer oder virtueller Modelle

Der DLR-School-Lab-Preis 2026 war ein Schülerwettbewerb zum Thema klimaneutrale Wärmepumpen.

Das Thema lautete „Mit der Wärmepumpe zur CO2-Minderung.“
Die Aufgabe für die Schüler war es, die Funktion einer Wärmepumpe nach dem Brayton-Prozess zu erklären und als Modell zu bauen.
Dies erfüllten Teams aus den Klassen 6 bis 12 durch Konstruktion mechanischer oder virtueller Modelle.

Im Namen des DLR lud Dr. Thomas Fester von der Projektleitung die beiden Nachwuchsforschenden der Steinmühle zur Preisvergabe ins DLR nach Zittau ein. Sie durften von dort viele neue Eindrücke, zahlreiche Informationen und ein Preisgeld in Höhe von 700 Euro mit nach Hause nehmen.

Auf seiner eigenen Website berichtet das DLR ebenfalls über den DLR-School-Lab-Preis:

© Foto: Carla Schmidt Fotografie

Zum Bericht auf www.dlr.de

 

… und auch die Hochschule Zittau berichtet:

© Foto: Carla Schmidt Fotografie

Zum Bericht auf www.hszg.de

Durch das Ergebnis bei dem rennommierten Wettbewerb unterstreicht die Steinmühle, die mit Rudern und Reiten unter anderem auch sportliche Schwerpunkte ermöglicht, ihren guten Ruf als plus-MINT-Internat.

(Angela Heinemann)

Video: © HSZG / Philipp Herfort/ph-otography.de

 

Geht das Schuljahr zuende, so ist in der Bilingualen Grundschule Steinmühle die Veranstaltung „Open Stage“ schon fest im Kalender etabliert. Zahlreiche Eltern, Familienangehörige und Freunde waren ins Forum der Schule gekommen, um die vielfältigen Beiträge unserer Schülerinnen und Schüler zu erleben.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Schulleiterin Julia Daube, die die Gäste herzlich willkommen hieß. Zum Abschluss der Open Stage bedankte sie sich bei allen Lehrkräften für ihr großes Engagement sowie bei den Familien, die mit ihrem Interesse und ihrer Unterstützung das Schulleben ihrer Kinder so aktiv begleiten.

 

Bandmusik, Bewegung und Gesang

Alle vier Klassen der Grundschule präsentierten mit viel Freude und Selbstvertrauen, woran sie im Laufe des Schuljahres gearbeitet hatten. Ergänzt wurde das abwechslungsreiche Programm durch das Wahlfach Hobby Horsing mit Sportlehrkraft Nikki Johnson, durch unsere Grundschulband namens „Girls on Fire“, geleitet von Olaf Roth, sowie durch einen beeindruckenden musikalischen Beitrag der Schülerinnen Letitia Pabst und Violetta Sans, die mit Gesang und Instrumentalspiel das Publikum begeisterten.

Mit ihrer Vorstellung „Ententanz“ band die Klasse 2 viele Eltern aktiv ins Geschehen mit ein. Von etwas Wehmut begleitet, verabschiedete die Klasse 3 am Ende der Vorführung alle Viertklässler. Sofern sie in die Klasse 5i der Steinmühle kommen, wird der gemeinsame Treffpunkt im kommenden Schuljahr vermutlich der Schulhof sein.

(Herrm/Heinm)

Im Rückblick auf das zweite Schulhalbjahr informieren wir über das ein oder andere weitere schulische Highlight.

In gewohnt engagierter Weise vertraten uns unsere Schülerinnen und Schüler auf verschiedenen MINT-Wettbewerben.

Erfolge erzielte die Steinmühle zum Beispiel im Wettbewerb um den MarBiNa-Nachwuchspreis. Diese Abkürzung steht für „Marburger Förderpreis Bio- und Nanotechnologie“.

Das Oberthema der Ausschreibung war „Ernährung“. Beide teilnehmenden Gruppen der Steinmühle aus dem Jahrgang 11 und dem Jahrgang 5  konnten jeweils den Sieg für sich verbuchen und werden demnächst an einer Führung bei der Firma MULTIVAC in Dautphetal bzw. am Max Planck Institut für terrestrische Mikrobiologie teilnehmen.

 

Mensa-Check, Wackelpudding, Ananas und Kiwi

Die Gruppe „Mahlzeit-Matritzen“, bestehend aus Jan Konwerski, Lisa Marie Schreier und Emanuel Mindrescu (alles plusMINTler der 11d), hatte sich mit dem Thema “Mensa-Check” beschäftigt.

Die zweite Gruppe, die StoneMINTis Marietheres Schwabe & Aurelia Wild (aus der 5i) widmete sich dem Thema “Wackelpudding mit Ananas und Kiwi – geht das?

Am Ende des Beitrags geben zwei Poster Aufschluss darüber, an welchen Fragestellungen die Schülerinnen und Schüler genau gearbeitet haben.

 

Ziel ist die Begeisterung für die MINT-Fächer

Ziel des Wettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen und Schularten in Stadt und Landkreis für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

Partner des Events sind der Landkreis Marburg-Biedenkopf, das Chemikum Marburg, die Universitätsstadt Marburg sowie das Schülerforschungszentrum Mittelhessen.

Unsere Fotos zeigen die siegreichen Arbeitsgruppen der Steinmühle, auch zusammen mit Landrat Jens Womelsdorf und dem Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, sowie alle Teilnehmenden unserer Schule zusammen mit Projektbetreuerin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf.

(Heinm)

 

Am letzten Montag des Schuljahres versammelte sich die gesamte Grundschule zum gemeinsamen Morgenkreis, um das Schuljahr in besonderer Weise ausklingen zulassen. Zunächst wurden Schülerinnen und Schüler für ihre hervorragenden Leistungen beiden Bundesjugendspielen geehrt. Mit großem Applaus erhielten sie Urkunden für ihre besonderen Erfolge und stellten sich zusammen mit ihrer Lehrerin Nikki Johnson zum Foto.

 

Eine wichtige und verlässliche Bezugsperson

Ein besonders emotionaler Moment war die Verabschiedung unseres Junior Assistants Cameron Carr aus Schottland. Cameron unterstützte unsere Schule während des gesamten Schuljahres mit außergewöhnlichem Engagement. Er begleitete den Englisch- und Sportunterricht, unterstützte Kinder im Schulalltag und war besonders für Schülerinnen und Schüler mit sozialen oder emotionalen Herausforderungen eine ruhige und verlässliche Bezugsperson.

 

Die schottische Heimat nähergebracht

Während der Internationalen Projektwoche begeisterte er die Kinder außerdem mit einem Projekt über seine schottische Heimat und brachte ihnen Sprache und Kultur auf authentische und lebendige Weise näher. Sein Einsatz, seine Hilfsbereitschaft und seine herzliche Art haben unsere Schulgemeinschaft bereichert und werden uns sehr fehlen.

Außerdem verabschiedeten wir einige Kinder, die unsere Schule aufgrund eines Umzugs verlassen werden. Gemeinsam blickten wir auf die schöne gemeinsame Zeit zurück und wünschten ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute.

Der gemeinsame Morgenkreis war ein gelungener Abschluss des Schuljahres und zeigte einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft, gegenseitige Wertschätzung und das gemeinsame Feiern von Erfolgen für unsere Grundschule sind.

(Lorraine Herrmann)

 

Es erhielten Urkunden für die Bundesjugendspiele (Titelfoto):

Hintere Reihe: Anton, Henri, Oskar, Karl, Noam, Ruben, Leon, Mick
Vordere Reihe: Nikki Johnson, Florian, Philipp, Nors, Mariella, Philine

 

Es wurden von Julia Daube und Lori Herrmann verabschiedet: Leon und Oliver

Kinder und Lehrkräfte verabschiedeten sich von Cameron Carr aus Schottland.