Großes Interesse an der StoneApp: RTL Hessen war zu Gast in der Steinmühle
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Am 3. Dezember 2020 besuchte uns RTL Hessen. Nach Veröffentlichung des Podcasts bei HR-iNFO hatte auch der Fernsehsender großes Interesse, unsere StoneApp kennenzulernen und vorzustellen.
Entstanden ist ein wirklich sehr schöner Beitrag. Herzlichen Dank an die Reporter Pascal Wede und Tim Ellrich – und großes Kompliment an Aaron, Jan, Eberhard Wieth und Bernd Holly für den perfekten Auftritt!

Bewegungsgeräte für die Pause
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An der Bilingualen Grundschule Steinmühle gibt es seit einiger Zeit Rollbretter und Gymnastikseile, um die Pausen mit viel Spaß aktiv zu gestalten. Die Sportgeräte im Wert von ca. 800 Euro sind eine Spende von gesundekids. „Gesundekids“ ist eine gemeinnützige Initiative der Rotary Clubs in Deutschland. Unter dem Motto „fit fürs Leben“ setzt sich die Initiative bundesweit für die Gesundheit von Kindern zwischen 3 und 12 Jahren ein. Der Rotary Club Marburg freute sich über den Antrag der Steinmühle, die den Bedarf an Bewegungsgeräten für den Grundschulzweig damit begründete, dass viele Schüler*innen durch den erst kurze Zeit zurückliegenden Umzug nach Deutschland oft noch nicht viele Sozialkontakte knüpfen konnten, mit Sprachbarrieren zu kämpfen haben und viel Zeit am Schreibtisch mit dem Erlernen einer neuen Sprache verbringen. Es gelte, Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen und die Schüler*innen dabei in Kooperation und Kommunikation zu bringen. Dazu sind die Rollbretter und die Gymnastikseile ideal geeignet.

Steinmühle und blista – neues Bündnis für den inklusiven Leistungssport
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Die Steinmühle Marburg e.V. (Steinmühle) und die Deutsche Blindenstudien-anstalt e.V. (blista) erweitern und vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich der sportlichen Angebote für blinde, sehbehinderte und sehende Schülerinnen und Schüler.

„Mit der heute eingegangenen Kooperation bilden wir die Grundlage, Leistungssportangebote an beiden Schulen zu erweitern und zu zeigen, dass ein Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung auch im Leistungssport auf Augenhöhe funktioniert“, erklärt Egon Vaupel, Vorsitzender der Steinmühle.

„Die Kinder und Jugendlichen unserer beiden Schulen nehmen seit vielen Jahren an gemeinsamen Sportkursen und Angeboten teil. Die Erfahrungen sind durchweg positiv“, führt blista-Direktor Claus Duncker aus. „Kein mitleidiges Helfen oder erzwungene Freundlichkeiten geben den Ausschlag, sondern das Interesse, zusammen zu trainieren, sich zusammen anzustrengen: Mit allen und allem was dazugehört an menschlichen Gefühlen, Hoffnungen, Jubel und Enttäuschungen, Begegnungen und Freundschaften.“

Das neue Bündnis für den inklusiven Leistungssport fußt auf einer starken konzeptionellen Basis. Kinder und Jugendliche haben laut Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte Anspruch darauf, dass ihre Bildung auf die Entfaltung der gesamten Persönlichkeit ausgerichtet ist. Beide Schulen messen dabei dem Potenzial des Sports für die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler besondere Bedeutung zu. Die Steinmühle steht seit vielen Jahren für hervorragende Trainingsbedingungen, insbesondere für das Rudern auf hohem Leistungsniveau; die blista ist Landesleistungsstützpunkt für Judo und Blindenfußball sowie paralympischer Trainingsstützpunkt für Goalball. Seit diesem Jahr verfügt die blista zudem über ein Konzept, das leistungsbereiten Nachwuchssportlerinnen und -sportlern im Rahmen einer „dualen Karriere“ einen erfolgreichen individuellen schulischen Bildungsgang ermöglicht und sie gleichzeitig in der leistungssportlichen Entwicklung unterstützt.

Sport, so die Erfahrungen in beiden Schulen, bringt die jungen Menschen inklusiv zusammen und prägt damit auch das kulturelle Leben unserer Gesellschaft.

 

Foto: Vertragsunterzeichnung: Egon Vaupel, Vorsitzender der Steinmühle und Claus Duncker, Vorsitzender der blista.

Land Hessen unterstützt Bootshaus-Sanierung mit 60.000 Euro
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Staatssekretär Dr. Stefan Heck übergab den Zuwendungsbescheid bei einem Besuch in der Steinmühle

Die Sanierung des Steinmühlen-Bootshauses ist ein aufwendiges Projekt – nun ist es finanziell deutlich leichter zu stemmen: Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, überreichte an den Vorsitzenden des Vereins Rudern und Sport Steinmühle (RuS) Marburg, Dietrich Mägerlein, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 60.000 Euro. “Hierher zu kommen war mir ein besonderes Anliegen,” sagte Heck, der den Besuch am Steinmühlenweg noch vor den Einschränkungen durch pandemiebedingte Vorschriften machte. Und er ergänzte: “Die integrative Ausrichtung des Vereins hat die besondere Sympathie unserer Landesregierung. Da sind Sie mit der Beantragung von Fördermitteln offene Türen eingerannt.”

Das Bootshaus der Steinmühle ist Baujahr 1970. Meister und Olympia-Teilnehmer gingen ein und aus, nun ist die Substanz in die Jahre gekommen. Dietrich Mägerlein: “Was möglich war, haben wir quasi mit Pinselstrichen saniert. Zuletzt erlebten wir aber auch Dach und sanitäre Anlagen in einem nicht mehr haltbaren Zustand.”

Seit Generationen ist das Steinmühlen-Bootshaus der Treffpunkt zum Rudern und die Herberge des Bootsmaterials. Solange das Wetter es erlaubt, trifft sich auch aktuell mehrmals wöchentlich eine große Gruppe Ruderbegeisterter, um unter Leitung von Ruderlehrer und Rudertrainer Martin “Stromi” Strohmenger an Rudertechnik und Geschwindigkeit zu feilen. Tradition hat auch die Kooperation mit der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista). Im Rahmen eines inklusiven Projektes wird an der Steinmühle schon seit Jahren sehbehinderten Sportlerinnen und Sportlern das Rudern ermöglicht.

 

Ruderer als Vorbilder in Pandemie-Zeiten

Zu der Förderungsübergabe im Foyer des bisher neuesten Steinmühlengebäudes am Eingang des Schulcampus fanden sich mehrere Gäste ein. Grußworte sprach Dirk Bamberger als Mitglied des Hessischen Landtags: “Als Cappeler Bürger weiß ich um den Stellenwert der Steinmühle,” betonte er und wünschte den Bauarbeiten einen reibungslosen und unfallfreien Verlauf. Erster Kreisbeigeordneter und Vize-Landrat Maria Zachow zollte allen Vereinsaktiven Respekt und bezeichnete den Rudersport als sinnbildlich, wie mit der Pandemie umzugehen sei: “Sie bündeln die Kräfte, legen sich alle zusammen ins Zeug und finden die richtige Schlagzahl. Es kommt darauf an, gemeinsam Kräfte zu mobilisieren.” Georg Ritter, Geschäftsführer des Internats Steinmühle, betonte die Wichtigkeit des Ruderns im Rahmen der sportlichen Ausrichtung der gesamten Steinmühle und betonte die Unterstützung des Projektes durch die Internatsträgergesellschaft.

Letztendlich ebnet die Zuwendung des Landes den Weg für eine Sanierungsmaßnahme, die finanziell nur gemeinschaftlich gestemmt werden kann. Als in vorderer Reihe Beteiligter ist als Träger von Gymnasium und Bilingualer Grundschule der Schulverein Steinmühle Marburg zu nennen, dessen Geschäftsführer Dirk Konnertz ebenfalls vor Ort war. Doch nicht nur in finanziellen Dingen greift ein Netz ineinander. Auch wenn es darum geht, organisatorische Fäden zu spinnen, Maßnahmen zu koordinieren und selbst mal Hand anzulegen, kann sich RuS-Vorsitzender Dietrich Mägerlein auf ein Team verlassen. Seine Stellvertreter Björn Gemmer, zugleich Steinmühlen-Schulleiter, und Bianca Zenker halten die Rudergemeinschaft in jeder Hinsicht auf Kurs.

Eine der größten Fußball-Golf-Anlagen Hessens steht auf Steinmühlengelände
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Schule, Internat und gute Vernetzung ermöglichen neue Aktivitäten im inklusiven Sport

Viel Bewegung an der frischen Luft und eine große Portion Spaß für junge Menschen mit und ohne Behinderungen – das bietet die neue Fußball-Golf-Anlage auf dem Gelände der Steinmühle. Der Zwölf-Stationen-Parcours ist für die Benutzung im inklusiven Sportbereich ausgelegt. Zur Einweihung kamen daher auch die Fußballmannschaft des Kerstin-Heims und fußballbegeisterte Familien von fib, dem Verein zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen. Zusammen mit Aktiven der Sportfreunde Blau-Gelb und der Steinmühle machten sie sich gleich daran, die einzelnen Aufgaben zu erkunden.

“In dieser Vielfalt gab es das in Hessen bisher nicht,” zeigte sich Anne Effe begeistert. Die hessische Regionalkoordinatorin von Special Olympics war extra zur Eröffnung angereist.  Einen Dank in ihre Richtung schickte Egon Vaupel in seiner kurzen Ansprache. Der Vorsitzende des Schulvereins Steinmühle Marburg dankte aber auch Marc Mercurio und dem Landessportbund Hessen für seine finanzielle Unterstützung. Er betonte das Zusammenspiel einzelner Institutionen bei diesem Projekt, für das die vor einem Jahr geschlossene Kooperation zwischen Steinmühle und den Sportfreunden Blau-Gelb Marburg ein bedeutender Baustein sei.

Vaupel erläuterte, dass der Parcours unter normalen Umständen in Fünfergruppen durchlaufen werde, die sich aus Teilnehmenden aller beteiligten Einrichtungen zusammensetze. “Wegen der pandemiebedingten Vorschriften geht das derzeit leider nicht, daher bleiben die Fünfergruppen ungemischt,“ erklärte er den Gästen, unter ihnen auch Verena Gottmann vom Fachdienst Kultur und Sport des Landkreises Marburg-Biedenkopf.

Es gebe noch zu wenige Unified-Mannschaften, sagte Vaupel. Umso schöner sei es, dies in Marburg zu initiieren. “Aber das funktioniert nur im Team”, betonte der Schulvereinsvorsitzende, dessen Fähigkeiten zum Netzwerken in dieser Sache erneut eindrucksvoll zum Tragen kamen.

 

Fokus liegt auf sozialer Kompetenz

Ideengeber für den Fußballgolf-Parcours war Bernd Holly, einer der beiden Steinmühlen-Schulleiter: “Es ging uns dabei um sportliches Miteinander, losgelöst vom Leistungsgedanken.” Beim inklusiven Sport stünden Wissensvermittlung und Ergebnisse im Hintergrund. Der Fokus liege eher auf Erwerb und Anwendung sozialer Kompetenzen innerhalb eines Teams, bei dem junge Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen aktiv sind. Es sei vorgesehen, dass immer ein bis zwei Steinmühlenschülerinnen und -schüler diejenigen beim Durchlaufen der Anlage betreuen, die aufgrund ihrer Einschränkungen Unterstützung benötigen.

“Es ist schön, dass wir heute diese Anlage präsentieren können,” freute sich Michael Neirich, Schulsportleiter der Steinmühle. “Wir weihen heute 12 Stationen ein, 18 sollen es einmal werden.” Eine Besonderheit der Anlage ist, dass sie von Schülerinnen und Schülern der Steinmühle konzipiert wurde. Der künftige Sport-Leistungskurs aus der Jahrgangsstufe 11 und ihr Lehrer Mirko Radatz investierten so manche Stunde in Ausarbeitung und Konzeption des Parcours. Dessen Elemente sind witterungsbeständig, lassen sich zum Teil innerhalb von zehn Minuten auf- und abbauen, können für den Pausensport auch einzeln genutzt werden und beispielsweise in der Bilingualen Grundschule Steinmühle zum Einsatz kommen. Die Oberstufenschüler*innen lieferten eine Beschreibung aller Parcours-Stationen und eine “Spielkarte”, auf der alle Ergebnisse der Teilnehmenden dokumentiert werden können. Allein die Parcours-Details gäben Material für einen weiteren Bericht.

 

Sascha Huhn hatte den härtesten Schuss

“Wenn alle Spaß haben, sich auf die Aktivitäten stürzen und die Anlage vielfältig einsetzbar ist, haben wir etwas richtiggemacht,” befand Dirk Konnertz abschließend. Der Geschäftsführer des Schulvereins Steinmühle Marburg e.V. konnte als ehemals aktiver Fußballer und Trainer einem Schuss auf die Torwand nicht widerstehen. Die Bestleistung an dieser Station, bei der die Schussgeschwindigkeit elektronisch gemessen werden kann, erbrachte am Einweihungstag der 23jährige Sascha Huhn, und zwar mit einer Schussgeschwindigkeit von 118 Stundenkilometern. Der Student ist Flügelspieler bei Blau-Gelb und ehemaliger Steinmühlenschüler.

 

Neustart einer Sportart: Tennis-AGs in Grundschule und Klassen 5/6
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Bei einem Besuch des Steinmühlengeländes fand der Vorsitzende des Tenniskreises Marburg-Biedenkopf, Hans-Jürgen Schneider, beste Voraussetzungen für den Tennissport vor: Das Internat unterhält Plätze und damit die Infrastruktur. Schneiders Vorschlag, schon junge Steinmühlen-Schüler*innen fürs Tennis zu begeistern, stieß bei Schulleiter Björn Gemmer auf offene Ohren. Die Schule ermittelte sodann in der Grundschule und den Klassen 5 und 6 das Interesse am “weißen Sport”.

Die Abfrage erbrachte eine derart große Resonanz, dass seit Anfang September mittwochs von 12:30 Uhr bis 13 Uhr 16 Grundschüler*innen und im Anschluss von 13 bis 14 Uhr 19 Fünft- und Sechstklässler*innen trainieren. Drei Trainer stehen den Kindern zur Verfügung: Patrick Voyé wird vom Tenniskreis gestellt, die ehemaligen Steinmühlenschüler Nina und Tom Horn unterstützen.

Die Möglichkeit, die Tennisplätze für schulische AGs zu nutzen, ist ein weiteres Zeichen der erfolgreichen Zusammenarbeit von Schule und Internat Steinmühle. Die Verantwortlichen der Steinmühle und natürlich Hans-Jürgen Schneider als Initiator hegen die Hoffnung, dass die Schüler*innen so viel Freude am Tennissport gewinnen, dass sie einem Tennis-Verein des Tenniskreises beitreten und den Sport auf Dauer zu ihrem Hobby machen.

Basketballer beendeten Regionalentscheid mit gutem Platz 3
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Nachdem sich die Steinmühlen-Basketballer der Wettkampfklasse II erfolgreich im Kreisentscheid durchsetzen konnten, folgte kurz vor Weihnachten die Fortsetzung im Regionalentscheid. Unter der Führung des Coaches Jonas Neirich wurden auch für diesen Entscheid die Ziele hoch gesteckt.

In der Gruppenphase wurde der 2. Platz angestrebt, um sich nicht hier schon völlig auszupowern.

Das erste Spiel gegen Alsfeld gewann das Team, wie erwartet, mit 35:10 Punkten. “Auch im zweiten Spiel gegen die Mannschaft aus Limburg konnten wir erfolgreich mit 50:28 Punkten siegen,” berichtet Marc Bepperling.

Der stärkste Gegner, die Liebigschule aus Gießen, stand der Steinmühle im dritten Spiel der Gruppenphase bevor. Marc Bepperling: “Wir versuchten zumindest am Anfang gegenzuhalten, stellten aber im Spielverlauf sehr schnell um und wollten die Kräfte unserer Spieler schonen. Wir verloren das Spiel mit 10:33 Punkten, beendeten aber immerhin wie geplant die Gruppenphase mit Platz 2”.

Spaßiges Turnier-Ende

Im Halbfinale musste das Steinmühlenteam dann gegen den Gruppenersten der anderen Gruppe spielen: “Die Humboldtschule stellte sich als ein ebenbürtiger Gegner heraus und es war vermutlich das spannendste Spiel für uns.” Die Mannschaften schenkten sich wenig und es blieb bis zur letzten Minute spannend. Beim Stand von 32:34 für die Humboldtschule mit nur 7 Sekunden auf der Uhr entschied sich die Steinmühle für eine Auszeit und wollte mit einem 3er auf Sieg spielen. Der „Carrier“ Hannes Bergmann nahm sich dieser Aufgabe an, doch leider konnte er den 3er nicht netzen. “Somit mussten wir uns mit 32:34 Punkten geschlagen geben,” resümiert Marc Bepperling rückblickend.

“Im Spiel um Platz 3 und 4”, so berichtet er weiter, “konnten wir uns aber erfolgreich in einem sehr spaßigen Spiel mit 32:12 durchsetzen und beenden den Wettkampf mit einem guten dritten Platz.”

Das Team bedankt sich bei Jonas Neirich und Michael Neirich für ihr Engagement und die tolle Arbeit mit der Mannschaft. Marc Bepperling: “Hervorheben möchten wir die durchweg überdurchschnittliche Leistung von Hannes Bergmann, der das Team sehr stark unterstützt und nach vorn gebracht hat. Mit viel Expertise im Bereich Basketball waren Anton Schneider, Luka Hartmann und Jonah Schorm ebenfalls eine große Unterstützung und konnten das Team mit ihrer Erfahrung von vergangenen Wettkämpfen gut unterstützen. Ein großer Dank geht auch an Eren Pektas, der die Stimmung in der Mannschaft zu jeder Zeit aufrecht erhält. Natürlich bedanken wir uns bei allen Spielern und sind stolz auf die erbrachte Leistung der Mannschaft. Wir wünschen allen einen guten Start in das neue Jahr.”

Spieler:
Hannes Bergmann
Pablo Mediavilla
Luka Hartmann
Anton Scheider
Fabian Seidel
Eren Pektas
Leo Tschentke
Xaver Teres Loytved
Jonah Schorm

Coaches:
Jonas Neirich
Michael Neirich
Marc Bepperling

 

Basketballer*innen ergatterten einen guten vierten Platz in WK IV
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Mit einer gemischten Mannschaft nahmen die Schüler*innen der Steinmühle am Basketball-Wettkampf in der Klasse IV teil. Coach Marc Bepperling berichtet:

Wir durchliefen den Parcours am Anfang mit leichten Schwierigkeiten, konnten uns aber mit einer Gesamtzeit von 7:50:53 im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessern. In der Gruppenphase mussten wir nun vier Spiele absolvieren. Ziel war es, die Gruppenphase als Gruppenzweiter zu verlassen.

Nach einem guten Einstieg gegen das Philippinum II (23:11) konnten wir auch das zweite Spiel gegen die Waldorfschule II mit 23:10 Punkten gewinnen. Wie erwartet, zogen wir anschließend gegen die Mannschaft der Elisabethschule I mit 6:45 Punkten den Kürzeren. Im letzten Spiel gegen die Amöneburg wurde es zwar knapp, aber wir konnten uns wie geplant mit 23:15 Punkten durchsetzen. Wir spielten nun also gegen den Gruppenersten der anderen Gruppe und unterlagen mit 16:51 Punkten.

Leider lief das Spiel um Platz 3/4 auch nicht ideal für uns. Trotz der 6 Punkte Rückstand konnten wir den Wettkampf im letzten Spiel immerhin mit 13:21 Punkten beenden. Insgesamt bedeutete das einen guten 4. Platz unter 9 teilnehmenden Schulen. Die Ziele für nächstes Jahr sind hoch gesteckt, da wir nochmal mit der identischen Mannschaft auflaufen können. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen und blicken nach vorn.

Es spielten:
Merle Herwig
Zoe Closmann
Dejan Pavlovic
Dylan Caroll
Elias Eckardt
Jaron Häußermann
Jonas Nolte
Leonhard Rumpel

Coach:
Marc Bepperling

Mädchen-Basketball WK III: Beim wichtigsten Spiel hieß es: Daumen hoch!
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Es lief nicht wirklich gut im Turnier bei den jungen Basketballerinnen der Steinmühle. Dennoch verbuchten sie wenigstens in einem der Spiele einen Sieg. Trainer Marc Bepperling berichtet:

Mit nicht ganz so hohen Erwartungen starteten wir mit dem ehemaligen Team aus dem WK IV dieses Jahr eine Wettkampfklasse höher im WK III. Einige der Mädchen hätten dieses Jahr noch am WK IV teilnehmen können, aber wir hatten uns entschieden, die Mannschaft nicht aufzuteilen. Perspektivisch können wir so in den nächsten Jahren gezielt auf Erfolge im WK III hinarbeiten.

Dementsprechend fielen die Ergebnisse gegen die körperlich deutlich stärkeren Teams ziemlich vernichtend aus. Wir unterlagen dem Gymnasium Philippinum mit 08- 40. Die MLS gewann mit 38-19 Zählern. Und die Elisabethschule, der spätere Turniersieger, bezwang uns mit 53:06 Punkten.

Im wichtigsten Spiel des Tages, gegen eine körperlich halbwegs gleichwertige Mannschaft, war die Europaschule Gladenbach unser Gegner. In einem spannenden Spiel auf Augenhöhe konnten wir uns nach einem Gleichstand von 20-20 mit 23:20 Punkten in der Overtime durchsetzen.

Insgesamt bedeutete das für uns den 4. Platz im Turnier. Mit etwas traurigen Gesichtern blicken wir nach vorne auf die nächsten Jahre im WK III. Besonderer Dank geht an Hannah Hartmann aus der Jahrgangsst. 13 für ihren freiwilligen Einsatz und ihre Unterstützung beim Wettkampf.

 

Es spielten die Schülerinnen:
Livia Schulze
Junia Molzberger
Finja Herwig
Sophia Nolte
Mathilda Lambach
Paula Hartmann
Lilo Riegels
Stella Preiß
Anna Rumpel

Trainer:
Hannah Hartmann und Marc Bepperling

Basketball-WK II der Jungen: Team gewann JtfO-Kreisentscheid in hochdramatischem Finale
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Das Steinmühlen-Team, erstmals von einem Schüler (Jonas Neirich) aus der Jahrgangstufe 12 gecoacht, ging mit acht Jungen der Jahrgangsstufen 9-11 an den Start. Hannes Bergmann, Pablo Mediavilla, Luka Hartmann, Anton Scheider, Fabian Seidel, Eren Pektas, Leo Tschentke und Xaver Teres Loytved kämpften gemeinsam um den Sieg.

Nachdem die Elisabethschule ihre Mannschaft kurzfristig zurückgezogen hatte, musste die Steinmühle nur noch gegen die Martin-Luther-Schule (MLS) und das Philippinum antreten.

Im ersten Spiel gegen die MLS ging das Steinmühlen-Team schnell in Führung und baute diese in der ersten Halbzeit auf 10 Punkte aus. Obwohl die Mannschaft in dieser Zusammensetzung noch nie miteinander gespielt hat, gestaltete sie auch die zweite Halbzeit überlegen und gewann die Partie am Ende deutlich mit 38:18.

Damit war klar, dass das zweite Spiel gegen das Philippinum das Endspiel um den Kreisentscheid werden würde. Aufgrund der individuellen Stärke ging das Steinmühlen-Team leicht favorisiert in die Begegnung. In der ersten Halbzeit konnte es seiner Favoritenrolle allerdings nicht gerecht werden. Einerseits wurde der Gegner wohl leicht unterschätzt, anderseits zeigte sich nun, dass die Mannschaft nicht eingespielt war und daher noch keine Automatismen im Spiel griffen. So lag die Steinmühle am Ende der ersten Halbzeit scheinbar aussichtslos mit 7:20 zurück.

 

Jonas Neirich motivierte im entscheidenden Moment

Nun war Coach Jonas Neirich besonders gefragt. Mit einer motivierenden Ansprache gelang es ihm, die Spieler wiederaufzubauen. Durch taktische Umstellungen bekamen die Spieler in der zweiten Halbzeit einen ganz anderen Zugriff auf das Spiel. Sie holten den Rückstand langsam Punkt für Punkt auf. Mit jedem erzielten Korb kam auch die Wurfsicherheit zurück, so dass auch Anton Schneider dreiwichtige „Dreier“ gelangen. In der letzten Minute konnte die Mannschaft sogar mit 22:21 in Führung gehen.

In den verbleibenden Sekunden spitzte sich die Partie dann aber dramatisch zu. 10 Sekunden vor Schluss schaffte das Philippinum die 23:22 Führung. Somit blieben nur noch wenige Sekunden Zeit, das Spiel nochmal zu drehen. Mit der allerletzten Aktion nahm sich dann Hannes Bergmann ein Herz, zog zum Korb und traf zum viel umjubelten 24:23 Sieg. Damit erreichten die Spieler sicherlich glücklich, aber auch nicht unverdient die Teilnahme am Regionalentscheid im Dezember.