So gut, so vielfältig: Bands on Stage der Steinmühle auf historischem Spitzenplatz

Schulleiter Björn Gemmer sprach vom „besten ‚Bands on Stage‘ aller Zeiten“. Und in der Tat: Die Gänsehautmomente waren zahlreich beim diesjährigen Konzert, das im Kalender der Steinmühle jedes Jahr im März seinen festen Platz hat. Viel Lob von mehreren Seiten erhielten Musiklehrer und Organisator Frank Wemme sowie die gesamte Fachschaft Musik für die Auftritte im Forum der Steinmühle. Da steckt wirklich viel Talent, Fleiß und Ausdauer drin.

 

Alle Jahrgänge auf der Bühne

Dass man nur gut macht, was man gerne macht, ist eine bekannte Erkenntnis. Ein verheißungsvolles und vielfältiges Programm stand auf der Agenda – als teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sowohl Grundschüler und Gymnasiastinnen – bis hin zu Mitgliedern der aktuellen Abiklasse. Auf der Bühne standen die AG-Band der Bilingualen Grundschule, ihre Nachfolge-Formation AG-Band der Klassen 5/6, Sängerin Annica Bartsch und Mio Bender am Piano, die Laubfrösche, das Jazz Ensemble und die StoneMill Houseband. – Wir empfehlen das Durchklicken unserer Bildergalerie unten!

 

Viel Temperament bei den Jüngsten

Ganz schön fetzig, was gerade unsere Jüngsten zum Besten gaben – von „Girls on Fire“ über „Dance monkey“ bis hin zu „Umbrella“ bewiesen sie enormes Temperament. Die Live-Band von Olaf Roth ist gleichzeitig immer ein wichtiges Element musikalischer Steinmühlen-Beiträge. Applaus für so viel mitreißende Musik!

 

Annica Bartsch mit glasklarer Stimme

Wenn Annica Bartsch die Bühne betritt, weiß das Publikum seit einigen Jahren: Hier kommt jemand mit einer glasklaren Stimme. Einmal mehr bewies die Schülerin des Steinmühlen-Jahrgangs 12, dass sie enormes Talent hat und erntete für ihre Beiträge langanhaltenden Applaus.

 

Extra-Anreise aus München

Anschließend machten sich die Laubfrösche bereit für ihren Auftritt. Und ganz ehrlich: Nicht jeder würde extra aus München anreisen, um an „seiner“ Schule noch einmal Bandmusik zum Besten zu geben. Anders Constantin „Consti“ Franz. Und das Publikum in den vollbesetzten Reihen stellte fest: Er kann es noch!

Etwas ruhigere Töne schlug dann das Jazz-Ensemble unter Leitung und aktiver Beteiligung von Organisator Frank Wemme an, unter anderem mit dem Sinatra-Klassiker „Fly me to the moon“. Ob das einen aktuellen Bezug hatte?

 

Potenzial erkennen – Talente fördern

Mit Oldie-Beiträgen der legendären StoneMill Houseband endete diese energetisch aufladende Reise, die gleichzeitig Einblicke in verschiedene Genres gab und einmal mehr das musikalische Potenzial der Steinmühlenschüler und Steinmühlenschülerinnen präsentierte. Dass es Lehrkräfte geben muss, die dieses Potenzial erkennen, Talente fördern und durch persönlichen Enthusiasmus zur Bühnenreife bringen, ist ohne Zweifel die Voraussetzung für alles.

Und zum großen Glück: Die Steinmühle hat sie.

(Angela Heinemann)

 

Furcht ist eine Reaktion, Mut ist eine Entscheidung: DS 12 spielt Antigone

Die von Sophokles verfasste antike Tragödie der Antigone, die sich gegen das Gesetz des Königs Kreon auflehnt und trotz angedrohter Todesstrafe versucht, ihren Bruder Polyneikes in Würde zu bestatten, ist durch die Jahrhunderte hinweg immer wieder unterschiedlich aufgegriffen worden. In die Reihe der Übersetzungen und Fassungen, von Hölderlin über Schimmelpfennig, Brecht und Anouilh bis hin zu Bodo Wartke, fügt sich nun eine ganz neue, frische Textfassung, erarbeitet vom Kurs Darstellendes Spiel 12 unter der Leitung von Nina Merzenich.

Diese Fassung, fast durchgängig gereimt, präsentierten die Schülerinnen und Schüler aktuell im Forum der Steinmühle und zogen das Publikum von der ersten Sekunde an in ihren Bann.

 

Volk von Theben tanzte zu YMCA

Sei es der berührende Moment gleich zu Beginn, als Antigone ihren toten Bruder Polyneikes auf einem Podest mitten zwischen den Zuschauern behutsam mit Sand bestreute, oder der Kampf um Theben, der zu Technobeats mit Lichtschwertern ausgefochten wurde, sei es die zarte Liebesszene, als Antigone und ihr Geliebter Haimon sich auf dem Laufsteg zwischen den Zuschauern ein letztes Mal vor ihrem Tod begegneten, oder die Krönungsparty für Kreon, bei der das Volk von Theben ausgelassen zu YMCA tanzte – jede Szene fesselte, faszinierte, machte Spaß, bezauberte.

Der Kurs hat nicht nur gezeigt, wie man alle Register des Theaterzaubers zieht (Beleuchtung, Ton, Nebel, Vorbühne, Bühnenbild, Kostüme, chorisches Spiel, Tanz…), alle einzelnen haben auch schauspielerisch Großartiges geleistet.

 

Beeindruckende Textmengen

Das Volk von Theben (Sophie Becker, Gregor Bigeschke, Amely Blazek, Ron Georg, Dominik Koerth, Antonia Kurlinsky, Felix Schlegel, Jesko von Werder, Jan Ole Wollersheim) faszinierte durch immer wieder neue Formationen, durch Kampf- und Tanzszenen, durch chorisches, aber auch solistisches Sprechen und Handeln. In der Rolle von Polyneikes überzeugte Gregor Bigeschke als aufgebrachter, um sein Recht betrogener Bruder. Als seinen Bruder Eteokles, majestätisch und staatsmännisch, sah man Jan Ole Wollersheim grandios agieren. Immer wieder für beste Unterhaltung sorgten Kimo Achteresch und Alrik Keßler in den Rollen der beiden Wärter. Die um Fassung ringende Königin Eurydike, die sich am Ende aus Trauer das Leben nimmt, wurde von Antonia Kurlinsky ergreifend verkörpert. Orlando Geisel trat wortgewandt und selbstsicher als Kreons Sohn Haimon auf, Celia Giebing spielte zugleich zart und mutig eine wunderbare Version von Antigones Schwester Ismene.

 

Antigone sorgte für Gänsehautmomente

Den blinden Seher Teiresias entwickelte Jaan Ebbing als eine Figur zwischen Gott und Gandalf, die er genial auf der Bühne umsetzte. Geführt wurde er dabei von einem Kind, das als Gastrolle von Mona Merzenich (Klasse 6) liebevoll gespielt wurde. Herausragend war auch die Leistung von Sophia Rogosch, die als Antigone immer wieder für Gänsehautmomente sorgte. Last but not least zeigte Maximilian Glock auf beeindruckende Weise (und mit beeindruckender Textmenge!) den harten Herrscher Kreon als eine Figur zwischen Macht und Selbstzweifeln.

Dafür, dass Ton und Licht die richtige Stimmung erzielten, sorgten Kimo Achteresch, Ron Georg und Anna-Lena Grießler (Klasse 11). Für das Bühnenbild (Säulen, Thron, Nebelmaschine) und die Kostüme der Wärter danken wir der Freien Waldorfschule Marburg.

Chapeau an alle für eine großartige Bühnenshow!

(Nina Merzenich)

Gesundheitswochenende am Internat Steinmühle
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Es war wieder Themenwochende „Gesundheit“ im Internat Steinmühle. Jeder junge Mensch hatte dabei die Möglichkeit, zwei verschiedene Workshops zu wählen.
Passend zum Thema alle waren alle Angebote auf körperliche oder mentale Gesundheit ausgelegt. Mögliche Aspekte waren unter anderem Gemeinschaft, das Sammeln von Erfolgserlebnissen, Selbstwirksamkeitsmomente, Achtsamkeit, die Aufgeschlossenheit für Neues.

 

Auch ein Thema: Der Umgang mit Nachrichten

Zum Angebot gehörte auch der Workshop „Reise durch die fünf Sinne“, wobei zu jedem Sinn ein Beispiel durchgesprochen wurde: Barfuß laufen zum Bereich „fühlen“, verschiedene Lebensmittel ausprobieren zum Thema „schmecken“ und mehr. Weitere Themen waren Hochbeete neu bepflanzen mit Salat und Kräutern, Baseball spielen, „Frauen und Menstruation“ für Schülerinnen, Eisbaden.

Andere Beispiele bildeten der Umgang mit weniger guten Nachrichten, „mein Jahr in Bildern“, die Erstellung eines Visionboards, der Besuch eines Basketballspiels, ein Waldspaziergang sowie Gesundheitsübungen und Kraftraum-Zirkeltraining.

 

Am Sonntag Abend reflektierten die einzelnen Wohngruppen mit den Pädagoginnen und Pädagogen über das Erlebte. Dazu resümierte Julia Ploch im Namen des pädagogischen Teams: „Das Wochenende wurde von den jungen Menschen sehr gut angenommen. Zur tollen Resonanz kam an den beiden Tagen noch viel Sonne und gute Laune.“

(Heinm/Foto: KI)

 

Zeitreise im Ruderboot: Die Steinmühle aus künstlerischer Sicht

Was ursprünglich als Ersatzleistung für eine Klausur gedacht war, entwickelte im Verlauf eine beeindruckende künstlerische Strahlkraft: Die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 13 erhielten die Aufgabe, in ihrer Abschlussarbeit auf 76 Jahre Steinmühlengeschichte zurückzublicken, die Gegenwart künstlerisch zu reflektieren und zugleich eine Vision für die Zukunft zu entwerfen. Das Ergebnis sollte als Wandbild den Innenbereich des Hauptgebäudes schmücken.

 

Von Einzelfiguren zum Gesamtbild

„Ganz erstaunlich, wie sich die Dynamik im Kurs von individuell gestalteten Einzelfiguren hin zu einem gemeinsamen Gesamtbild aller fünf Schülerinnen und Schüler entwickelte“, kommentiert Kunstlehrerin Ines Vielhaben den Entstehungsprozess. Schnell stand fest: Alle Figuren sollten in einem Boot sitzen. Dafür entschied sich die Gruppe für das Wagnis, lebensgroße Figuren in der aus der Street-Art – insbesondere durch Banksy – bekannten Stencil-Art-Technik anzufertigen.

 

Workshop in Gießen als Vorbereitung

Passend dazu nahm der Kurs an einem Workshop bei Kai Krieger von 3 Steps im Gießener HUETTE38 Art Hub teil. Mit den vorbereiteten Schablonen im Gepäck sprühten die Schülerinnen unter fachkundiger Anleitung das Ruderboot und die Figuren mit Graffiti-Sprühfarbe auf drei Bahnen glatter Wandfließtapete.

 

Inhaltlich vielschichtiges Werk

Inhaltlich ist das Werk vielschichtig: Die hinterste Figur symbolisiert mit einem schwarzen Antlitz die verblassenden Erinnerungen an Persönlichkeiten der Schulgemeinschaft. Die folgende Figur verweist auf die Erfolge im bedeutenden Steinmühlen-Bereich „Jugend forscht“ – dargestellt durch einen brodelnden Laborversuch. Die nächste Figur im charakteristischen roten Einteiler steht für die aktuellen Erfolge im Rudersport und die internationalen Siege, begleitet von der Deutschlandflagge als Zeichen des internationalen Kontextes. Eine weitere Figur, aus Pixeln zusammengesetzt, verkörpert die Zukunft, geprägt von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Der Steuermann schließlich richtet den Blick nach vorne und zeigt in eine hoffnungsvolle Zukunft. Auf seinem Trikot vereinen sich verschiedene Versionen früherer und aktueller Logos der Steinmühle.

 

Anbringung in der Abi-Mottowoche

In der Mottowoche des Abi-Jahrgangs gelang es, die Mitarbeitenden der Haustechnik für die Anbringung des Wandbildes zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Kunstkurs wurde das Werk im Hauptgebäude neben dem Eingang der Cafeteria installiert. Begleitet wurde die Aktion von ausgelassener Musik und Anerkennung durch andere Abiturientinnen und Abiturienten. Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Schülerinnen und Schülern – Cilia Evelbauer, Janice Houdek, Raphael Richard Miller, Nele Schultheis und Lina Zippel – sowie ihrer Kunstlehrerin Ines Vielhaben für die gelungene Umsetzung dieses außergewöhnlichen Projekts.

 

Rechnen, tüfteln, Spaß haben: Besuch an der Steinmühle zum +MINT-Camp 
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Geballte Aktivitäten der +MINT-Internate: Zusammen mit insgesamt acht Schülerinnen und Schülern aus Schloss Louisenlund und Schloss Neubeuern startete ein Team von Schule & Internat Steinmühle in das diesjährige +MINT-Camp. Neben vielen Informationen und Aufgaben rund um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gab es eine Menge Spaß und vieles zum Staunen.

 

Mit Känguru-Sprüngen

So manches war bekannt von den Camps der vergangenen Jahre, einiges war neu: Zum ersten Mal fand die Veranstaltung im März statt und wurde mit dem Känguru-Wettbewerb verbunden. Unter bewährter Leitung von Maximilian Moll, Mathematiklehrer der Steinmühle, ging es mit der Gruppe unter anderem auf die Lahnberge, wo Dr. Patrick Mehlitz, Professor für mathematische Optimierung, mit seinem Workshop zum Thema Eulersche Graphen wartete.

Einen weiteren Workshop gab es am Folgetag über die Knotentheorie, geleitet von Prof. Dr. Oliver Goertsches.

Eingeflochten ins Programm wurde auch der bewährte Besuch des Unternehmens Pfeiffer-Vacuum in Aßlar für Informationen über hochmoderne Vakuumtechnologie.

Um sich zu informieren, in welch schöner Stadt die Steinmühle eigentlich liegt, wurde mit Lunchpaket im Gepäck natürlich auch Marburg erkundet.

 

Mathematikum: Lehrreich und unterhaltend

„Die Welt ist – laut Phythagoras – Zahl. Und keiner rechnet mit.“ So war der Workshop von Dr. Muth überschrieben. Er fand in der Steinmühle statt.

Das große Finale der viertägigen Veranstaltung bildete der Besuch im Gießener Mathematikum (Titelbild). Ein etablierter wie auch attraktiver Programmpunkt, der in vielfacher Hinsicht demonstriert, dass Mathe gar nicht so „trocken“ sein muss, sondern stattdessen zahlreiche Überraschungen bereithält.

 

Menüabend war kulinarisches Highlight

Veranstaltungen in der Steinmühle eilt ihr Ruf eines attraktiven Rahmenprogramms und guter Verpflegung voraus. Und diesem Ruf wurde auch das diesjährige +MINT-Camp wieder sehr gerecht. Verpflegung im Bistro mit Snacks und Getränken, leckere Mahlzeiten in der Steinmühlen-Mensa, bereitet von Küchenchef Sebastian Riehl und seinem Team, gekrönt durch den festlichen Menü-Abend.

 

Welche Rakete fliegt am höchsten?

Für Unterhaltung zwischendurch sorgte die Teilnahme am Raketenwettbewerb, bei dem es darum ging, eine Rakete mit Wasserdruckantrieb zu konstruieren und sie möglichst hoch fliegen zu lassen. Und wer außer der Rakete auch sich selbst bewegen wollte, für die oder den gab es die Möglichkeit, auf ein Sportangebot zurückzugreifen.

Unser Fazit : Es war cool mit euch und es hat sehr viel Spaß gemacht! – Wir sagen: Ciao – bis zum nächsten Mal!

(Angela Heinemann)

 

Schulsozialarbeiterin ist Ansprechperson für alle Schülerinnen und Schüler
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Mara von Essen ist seit dem 1. Januar  Schulsozialarbeiterin an der Steinmühle. Gemeinsam mit Hanne Wolf, der Schulpsychologin, erweitert sie das Beratungs- und Unterstützungsangebot für Schülerinnen und Schüler.

 

Unterstützung im Schulalltag

Mara von Essen ist Ansprechperson für Schülerinnen und Schüler bei persönlichen, schulischen und sozialen Themen – zum Beispiel bei Stress, Konflikten oder Unsicherheiten.
Die Beratung ist freiwillig, vertraulich und unabhängig von schulischer Bewertung. Gespräche können von den Schülerinnen und Schülern selbst initiiert werden, aber auch über Lehrkräfte oder Eltern angestoßen werden. Gemeinsam wird dann nach passenden Lösungen gesucht.

 

Begleitung beim Ankommen

Ein besonderer Schwerpunkt liegt aktuell in den Klassen 5 und 6. Hier unterstützt Mara von Essen die Schülerinnen und Schüler beim Übergang in die weiterführende Schule – beim Einfinden in neue Gruppen, beim Aufbau von Beziehungen und beim Umgang mit neuen Anforderungen.
Ziel ist es, frühzeitig zu begleiten und eine positive Entwicklung der Klassengemeinschaft zu fördern.

 

Prävention und Zusammenarbeit – vom Ich zum Wir

Neben der Einzelfallarbeit bietet sie auch präventive Formate an, zum Beispiel zu sozialem Miteinander, Konfliktlösung oder Outdooraktivitäten. Diese können im Klassenkontext oder in Gruppen stattfinden.
Die Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Eltern ist dabei ein wichtiger Bestandteil, um soziale Prozesse und das Miteinander in der Klasse zu stärken.

 

Unterstützung in allen Jahrgangsstufen

Mara von Essen steht allen Schülerinnen und Schülern offen als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Thematisch können Gespräche unter anderem Leistungsdruck, Freundschaften, familiäre Belastungen oder persönliche Krisen betreffen. Aktuell werden zudem präventive Angebote für die verschiedenen Klassen entwickelt, um die Schülerinnen und Schüler frühzeitig zu unterstützen.

 

Erreichbarkeit

Montag bis Donnerstag ist Mara von Essen von 8:30 – 14:15 Uhr in der Schule.
Für Schülerinnen und Schüler gibt es eine offene Sprechstunde dienstags und donnerstags in der zweiten großen Pause.
Weitere Termine können bei Bedarf vereinbart werden.

Lehrkräfte und Eltern erreichen Mara von Essen am besten über die StoneApp oder telefonisch unter +49 1590 6204687.

 

Steinmühle im Tennis-Fieber: Angebote für alle Könnensstufen
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In Kooperation mit der Agentur Play the Pro und seinem Geschäftsführer Heiko Hampl aus Marburg hat die Steinmühle ihr sportliches Angebot im Bereich Tennis professionelle Füße gestellt. Nachdem die Tennisanlagen auf dem Internatsgelände modernisiert wurden und durch das angrenzend eröffnete, von der Internatsschülerschaft betriebene Café Mühle bereichert werden, stehen die Tennis-Weichen jetzt in Richtung Turnierteilnahme – aber nicht nur. Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Das Tennisangebot an der Steinmühle richtet sich an die Klassen 1-13 – also an alle auf dem Campus vertretenen Jahrgänge. „Es wird von Grundschülern wie auch von der Oberstufe wahrgenommen“, berichtet Heiko Hampl.

Man muss kein Profi sein, um beim Steinmühlentennis einzusteigen. Etliche auf dem Platz, so Hampl, sind Anfänger, einige auch Fortgeschrittene. „Wer Tennisspielen lernen möchte, soll sich ruhig trauen“.

 

Vormittagszeiten für Eltern

Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der Steinmühle, die für ihren Sport nach dem Unterricht keine weiten Wege mehr zurücklegen müssen. Die Trainingszeiten wurden daher schwerpunktmäßig auf den Nachmittag gelegt. „Wir bieten aber auch Vormittagszeiten an, da haben wir die Eltern im Blick“, berichtet Hampl. Spielen kann man parallel auf drei Plätzen.

Die Geschwister Philipp und Jana Nowakowski demonstrieren, wie es ist, wenn einen das „Tennis-Fieber“ gepackt hat. Philipp, selber noch Grundschüler, belegte zusammen mit seiner Schwester das ein oder andere Tennis-Camp. „Die Camps wird es wieder geben“, schaut Heiko Hampl in die Zukunft und auf seinen Kalender. Derzeit werde die Nachfrage final abgeklopft, nach Ostern geht es – um im sportlichen Bild zu bleiben – in die Vollen.

 

Auch spontaner Einstieg kann gelingen

Über die Wiederbelebung des Tennissportes an der Steinmühle herrscht große Freude: „Diese großartige Sportart war bei uns lange im Dornröschenschlaf, und wir haben sie nun wiedererweckt zusammen mit einem professionellen Partner,“ erklärt Dirk Konnertz, Geschäftsführer von Schule & Internat.

Wer Interesse am Tennis hat, Kurse machen möchte, nach einer Pause wieder einmal den Tennisschläger schwingen oder sich erstmals an die Sportart herantasten möchte, ist herzlich eingeladen, sich unter folgendem Link über das Angebot zu informieren https://www.play-the-pro.com/steinm%C3%BChle-schule-internat/. Wenn machbar, ist auch der spontane Einstieg in einen Kurs möglich.

Unser Titelfoto zeigt Lanah Reithmayer und Jana Nowakowski bei ihrem Hobby. Die Gruppenfotos vermitteln einen Eindruck von den Tennis-Camps.

(Angela Heinemann)

 

Sport an der Steinmühle: Tradition stärken, neue Wege gehen
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Reiten, Rudern, Mannschaftssport und immer neue Kooperationen: Das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Modernisierte Infrastruktur, ein gewachsenes Team und zahlreiche Projekte sorgen dafür, dass Bewegung für die Schülerinnen und Schüler einen festen Platz im Schulalltag hat – und auch künftig weiter ausgebaut werden soll.

 

Schon immer stand die Steinmühle für eine ausgeprägte Bandbreite im Sport: für ein etabliertes Angebot im Reiten, für professionellen Unterricht im Rudern und für Erfolge bis hin zur Olympiateilnahme. Schon länger gibt es Tennis auf der eigenen Anlage, Ballsport mit Beachvolleyball an der Lahn und Krafttraining auch in den Wintermonaten. Doch auch Gutes kann man noch besser machen, erläutert Marcel Kalb, Leiter des Schulsports, Organisator vieler Trainingseinheiten und Koordinator von Kooperationen mit anderen Vereinen.

 

Moderne Infrastruktur

An dieser Stelle wären wir auch schon da, wo sich einiges weiter ausgebaut hat, schaut man etwa zehn bis 15 Jahre zurück. Verglichen mit damals wurde die Infrastruktur modernisiert und deutlich erweitert. Ein saniertes Bootshaus, eine große zweite Sporthalle und eine modernisierte Bestandshalle stehen heute für Ruder-Equipment und den Indoor-Sport bereit. Auch die Ausstattung mit Sportgeräten wird kontinuierlich ausgebaut. Wie das aussehen kann, zeigt bereits das Angebot im Kraftraum.

 

Mehr Köpfe für den Sport

Die Entwicklung des Sportangebotes war ein Prozess – sowohl hinsichtlich der Infrastruktur als auch im Hinblick auf das Personal. Das Kollegium in der Fachschaft Sport ist inzwischen auf 17 Lehrkräfte gewachsen, ein Pädagoge aus dem Internat und drei FSJ’ler unterstützen an verschiedenen Stellen. „Wir stehen auch im Austausch mit den Bereichen Sportwissenschaften und Motologie an der Marburger Philipps-Universität“, berichtet Marcel Kalb.

 

Keine Schulnoten im Sport für die Klassen 5-8

Bewegungsförderung hat an der Steinmühle einen hohen Stellenwert. So gibt es auch außerschulische Konzepte wie die Ruderfahrt oder die Skifahrt, und es besteht die Möglichkeit, in Klasse 11 – der sogenannten E-Phase der gymnasialen Oberstufe – das Sport-Profil zu wählen. Eine Besonderheit ist ebenfalls erwähnenswert: In den Klassen 5 bis 8 werden im Fach Sport keine Schulnoten vergeben. „Wir finden, dass eine Ziffernnote nicht die Vielfalt des Sports und der damit verbundenen Bewertung der erbrachten Leistungen widerspiegeln kann. Aus diesem Grund versuchen wir im Fach Sport, Leistungen im Sportunterricht differenziert und aussagekräftig zurückzumelden“, erläutert der Schulsportleiter.

 

Para-Sport ist Teil des Angebots

Durch Kooperationen mit anderen Vereinen ist das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle nahezu grenzenlos. Während einige Steinmühlen-Lehrkräfte aus eigenem Interesse Sportarten wie zum Beispiel Fechten anbieten, stehen traditionelle Sportarten wie Volleyball, Basketball und Fußball ohnehin auf der Tagesordnung. Die zusätzliche neue und große Sporthalle ermöglicht es der Steinmühle – die ohnehin auch Paralympisches Leistungszentrum im Rudern ist –, nun auch Mannschaftssport im Rollstuhl-Basketball anzubieten.

Montags findet zudem inklusiver Fußball statt: Vor einigen Jahren hatte das Unified-Team in Kooperation mit dem örtlichen Sportverein SF Blau-Gelb Marburg mit dem regelmäßigen Training begonnen. Für das Zustandekommen dieses Teams hatte sich seinerzeit Egon Vaupel, Vorsitzender des Trägervereins Steinmühle Marburg e. V., besonders stark gemacht.

 

Neues Schulstrukturmodell eröffnet Chancen

Weitere Kooperationen mit anderen Vereinen werden angestrebt, so Schulsportleiter Kalb. Er denkt dabei an außerschulische Aktivitäten wie Leichtathletik, Geräteturnen oder Schwimmen. „Durch das künftige neue Schulstrukturmodell eröffnen sich dabei große Chancen.“

 

Ein Auge auf dem Leistungssport

Ein Auge hat Marcel Kalb auch auf den Leistungssport und erwähnt exemplarisch die Volleyball-AG und den Volleyball-Wahlunterricht (WU) der Klassen 5 und 6, ebenso wie das Geräteturnen im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“, bei dem fünf Schülerinnen hervorragend abschnitten. Sein Credo: „Sport und Leistung gehören zusammen. Und das wird auch gefördert.“

Jahrgangsstufenübergreifend halte man zudem ein Angebot im Oberstufensport im Umfang von zwei Stunden pro Woche bereit. Marcel Kalb hat hier die Leitung inne, die jungen Menschen organisieren jedoch auch vieles selbst und schaffen sich somit selbstbestimmte Bewegungs- und Trainingsräume.

 

Kennenlernen im doppelten Sinne

Seit mehreren Jahren gebe es an der Steinmühle außerdem die Sportprojekttage in der letzten Schulwoche, sagt Kalb, der seit sieben Jahren an der Steinmühle arbeitet. Die zusätzlichen Sporttage im Mai betreffen die Klassen 5 bis 10 und schließen unter anderem Rudern, Lauffinals und weitere Disziplinen ein. Zusätzlich wurde und soll auch in Zukunft an der Steinmühle in der letzten Schulwoche ein Sportfest gefeiert werden. Hierzu sind auch kooperierende Sportvereine und Sportstudierende der Universität eingeladen. Das Fest dient neben der Bewegungsförderung auch dem Kennenlernen – sowohl der Aktiven untereinander als auch weiterer Sportangebote.

 

Bewegungsangebot für das Kollegium

„Der Arbeitsalltag wird immer komplexer, da müssen wir auch auf ausreichend Bewegung unseres Kollegiums achten“, ergänzt Marcel Kalb. An dieser Stelle kommt er auf das Angebot „StoneFIT“ zu sprechen – ein Angebot zur Bewegungsförderung speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Wir können stolz sein auf die Möglichkeiten, die wir haben“, resümiert Marcel Kalb. Am Ende sei man aber noch nicht angekommen: „… da geht noch mehr.“

Er erwähnt außerdem die mit dem Handy-Verbot einhergehende bewegte Pause in der Sporthalle. Angeleitet von einem FSJ’ler sind in der ersten großen Pause die Klassen 5 und 6 aktiv, in der zweiten großen Pause die Klassen 7 und 8. „Wer den digitalen Spieledrang unterbindet, muss andere Alternativen aufzeigen – gesundheitsfördernderweise in Verbindung mit Sport und Bewegung.“

 

Sport ist Teil der Schulkultur

Begrenzt auf das eigene Angebot sieht sich die Steinmühle für die Zukunft nicht. „Wir schauen auch gern einmal umher, was staatliche Schulen so machen und versuchen, Gelungenes zu übernehmen.“

So wird deutlich: Sport ist an der Steinmühle weit mehr als Unterrichtsfach. Er ist Teil der Schulkultur – getragen von Engagement, Kooperationen und dem gemeinsamen Ziel, Bewegung, Gesunderhaltung, Teamgeist und Leistungsbereitschaft nachhaltig zu fördern.

(Angela Heinemann/Fotos: Archiv Steinmühle)

 

Nur fünf Schulen konnten gewinnen – die Steinmühle war eine davon

109 Schulen reichten ihre Videos ein bei der Challenge der Marke 6PM. Das Ziel: Abi-Hoodies „abzustauben“. Unser Abi-Jahrgang war einer der Bewerber – und jetzt ist die Freude groß. Denn das Ganze klappte tatsächlich!

Dass sich der Weg zum Ziel gar nicht so einfach gestaltete, berichtet Livia Sophie Schulze aus dem Jahrgang 13:

Die Idee entstand Anfang Februar, als eine bekannte TikTok-Challenge der Marke 6PM auch unseren Jahrgang erreichte. Mehrere Schülerinnen und Schüler griffen die Inspiration auf und entwickelten daraus eine eigene Umsetzung im Stil einer Casting-Show rund um unsere Abi-Hoodies. Besonders Hessein Koheil setzte sich stark dafür ein, dass die Idee tatsächlich umgesetzt wird.

 

Zwei Drehtage und zwei schlaflose Nächte

Unterstützt wurde das Projekt von einer engagierten Gruppe aus etwa 15 Schülerinnen und Schülern unseres Jahrgangs. Ungeachtet anfänglicher Kritik – vor allem wegen der sehr kurzen Zeit – entschieden wir uns, das Projekt trotzdem anzugehen. Innerhalb von nur zwei Drehtagen und zwei schlaflosen Nächten für den Schnitt entstand schließlich das fertige Video.

 

Applaus für das IT-Team

Eine große Rolle spielte dabei auch unser IT-Team: Raphael Miller und Christian Savage unterstützten uns mit technischem Know-how, starkem Equipment, bei der Arbeit am Skript und der Umsetzung.

Wir sind sehr dankbar für den Einsatz aller Beteiligten und stolz darauf, was in so kurzer Zeit gemeinsam entstanden ist. Jetzt freuen wir uns umso mehr auf unsere Abi-Hoodies von 6PM!

(Heinm)

 

 

Reiterinnen als Team zusammengewachsen: Steinmühle richtete Jugendcup aus
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Endlich wieder ein Reitturnier an der Steinmühle! Kurz nach Rückkehr der bewährten Reitstalleiterin, Reitlehrerin und Trainerin Beate Schridde zur Reitschule Steinmühle wurde vor Ort nach längerer Pause wieder der beliebte Jugendcup ausgerichtet. Zu Gast waren die Mannschaften aus Sterzhausen, Mengsberg und Rauschenberg, um ihr Können vor den Augen des erfahrenen Richters Albrecht Welz unter Beweis zu stellen. Neben der Dressuraufgabe wurde, wie beim Jugendcup üblich, auch theoretisches Wissen abgefragt.

 

 

Steigerung der Leistungen bereits deutlich erkennbar

Bei den reiterischen Leistungen der Steinmühlen-Reiterinnen registrierte Beate Schridde schon jetzt deutliche Steigerungen der erreichten Punktzahlen im Vergleich zu den ersten beiden Teilnahmen am Jugendcup nach der langen „Abstinenz“. Die Mädchen machten in ihrer Reitbekleidung mit Steinmühlen-Emblem nicht nur als Zuschauerinnen an der Bande, sondern auch auf dem Pferd eine gute Figur – auch zur Freude der Eltern aller Aktiven.

 

 

Applaus für Renovierung und Deko

Das Vorbereitungsteam des Reitvereins hatte sich für die Veranstaltung mächtig ins Zeug gelegt, die Räumlichkeiten kaum wiedererkennbar renoviert und dekoriert. Mit einer großen Auswahl an Speisen und Getränken wurde für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt, bestehend aus Angehörigen der Reiter-Teams und etlichen interessierten Gästen.

 

 

„Stolz, den Reitverein führen zu dürfen“

Angesichts der gesamten positiven Entwicklung geriet der neue 1. Vorsitzende des Reitvereins Steinmühle, Manuel Miltschelff, ins Schwärmen: „Meine Tochter reitet seit November 2025 bei Beate Schridde im Reitunterricht und ist Teil der Steinmühlen-Jugendcup-Mannschaft. Es ist wirklich toll, zu sehen, wie die Mädchen als Team zusammengewachsen sind und wie enorm sie sich reiterlich in dieser kurzen Zeit gesteigert haben. Ich bin dankbar und es erfüllt mich mit Stolz, diesen tollen Reitverein führen zu dürfen.“

 

 

Viel Bewegung auf der Anlage

Am Reitstall des Reitvereins Steinmühle wird in der nächsten Zeit noch weiterhin viel Bewegung sein, unter anderem mit dem Umbau des Stalltraktes, der bereits im Gange ist. Was die aktive Arbeit angeht, so bereichern Kurs- und AG-Angebote die verschiedenen Reitkurse. Mehr an der Stelle demnächst. Zu einem Überblick der verschiedenen Kurse geht es hier: https://reitschule.steinmuehle.de/ausbildung/

(Angela Heinemann)