Abwechslungsreiche Austausch-Reise nach Châlons-en-Champagne 

Französisch gehört an der Steinmühle zum Sprachenangebot. Über ihre Reise nach Châlons-en-Champagne berichten unsere Schülerinnen und Schüler:

 

Unsere Reise begann am 26. April früh morgens am Hauptbahnhof in Marburg. Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Châlons-en-Champagne, wo wir nach der Ankunft herzlich von unseren Gastfamilien empfangen wurden. Unser Lehrer Kevin Völlmig hat uns bei dem Austausch begleitet.

Der darauffolgende Montag startete morgens um 8 Uhr mit dem gemeinsamen Schulbesuch, bei dem wir bis zur Mittagspause am regulären Unterricht unserer Austauschschülerinnen und -schüler teilnahmen. Am Nachmittag folgte bis 17 Uhr ein intensiver Deutschunterricht bei der Fachlehrerin Madame Cordier. Aufgrund der Reiseanstrengungen traten alle Deutschen im Anschluss direkt den Heimweg an, um sich auszuruhen.

 

Empfang im Rathaus

Auch der Dienstag begann mit zwei Unterrichtsstunden, bevor eine Stadtrallye auf dem Programm stand. Diese führte uns zum Rathaus, wo wir vom stellvertretenden Bürgermeister empfangen wurden. Nach dem anschließenden Mittagessen in der Schule wurde der Unterricht bis 16 Uhr fortgesetzt.

Am Mittwoch hatten wir zunächst zwei Stunden Deutschunterricht, bevor der restliche Tag zur freien Verfügung stand. Die Gruppe verbrachte den Nachmittag gemeinsam in der Innenstadt, ging zusammen essen und kehrte danach in die Gastfamilien zurück.

 

Ausflug nach Paris

Am Donnerstag stand ein Ausflug nach Paris an. Die deutsche Gruppe traf sich um 8 Uhr am Bahnhof und besuchte nach Ankunft in der Hauptstadt zunächst den Louvre. Nach einem anschließenden Spaziergang zum Eiffelturm und einem gemeinsamen Mittagessen in einem Burgerladen blieb noch Zeit fürs Shopping in der Galeries Lafayette. Abschließend wurde die berühmte Avenue des Champs-Élysées besucht, bevor am Abend die Rückreise angetreten wurde.

 

Gemeinsame Poolparty

Das Wochenende stand im Zeichen der Gemeinschaft: Am Freitag versammelten sich alle Austauschschülerinnen und -schüler bei der Gastfamilie von Lunes zu einer gemeinsamen Poolparty. Ein Teil der Gruppe nutzte den Samstag für einen Ausflug nach Reims, der neben dem Besuch einer Trampolinhalle auch einen Einkaufsbummel bereithielt. So klang der letzte gemeinsame Abend aus.
Am Sonntagmorgen verabschiedeten wir uns schließlich von den Gastfamilien und traten die Heimreise an, sodass wir am Abend wieder in Marburg eintrafen.

(Französisch Kl. 9 – Arthur, Ceysu, Lunes, Noah, Zoe + Margarete (Kl.8)

Steinmühlen-Schülerin Marie Grosse gewann den Ersten Marburger SchulSlam 

Diesmal war es die Bühne statt des Klassenzimmers: Am Mittwochabend, 10. Juni, fand an der Steinmühle der erste Marburger SchulSlam statt. Dreizehn Schülerinnen und Schüler von drei Marburger Gymnasien stellten sich mit selbst geschriebenen Texten dem Publikum – und einem Slam-üblichen Wertungsverfahren: Über den Einzug ins Finale entschied das Publikum mit seinem Applaus.

Hinter der Premiere steht eine Kooperation der Elisabethschule (Ute Trautwein), des Gymnasiums Philippinum (Christian Steiner) und der Steinmühle (Kristina Sokoli und Björn Wagner), die zunächst an jeder Schule einen Schreibworkshop durchgeführt hatten. Die dabei entstandenen Texte fanden ihren Weg dann auf die Bühne.

 

Bestsellerautorin Leah Weigand erklärte, wie Poetry Slam funktioniert

Moderiert wurde der Abend von der Marburger Spoken Word Künstlerin und Bestsellerautorin Leah Weigand, die dem Publikum zunächst erklärte, wie ein Poetry Slam überhaupt funktioniert: nur eigene Texte, maximal 6 Minuten, keine Requisiten – und ca. 130 Personen im Publikum, das am Ende durch „Erklatschen“ des Siegers auch zur Jury wird.

Inhaltlich nahmen die jungen Poetinnen und Poeten kein Blatt vor den Mund. Ihre Texte kreisten um Themen wie Respekt und Gleichberechtigung, um mentale Gesundheit, die großen Fragen und den Sinn des Lebens – Themen, die das überwiegend junge Publikum sichtlich berührten. In der Vorrunde traten insgesamt neun Künstlerinnen, Künstler oder Teams an; in einer Pause konnten die Gäste die im Raum aufgehängten Texte in Ruhe nachlesen und miteinander ins Gespräch kommen.

 

Elisabethschule, Philippinum und Steinmühle im Rennen

Die Elisabethschule war mit Rou AbdAlrahman, dem Duo Nikas Schmidt und Leonie Schultz sowie dem Trio Maria Traute, Jara Jahn und Louis Klöck vertreten. Das Philippinum schickte Mara Dumitru und Louise Malévé ins Rennen. Für die Steinmühle gingen Christabel Okafor, Marie Grosse, Sophia Hach sowie das Duo Ida Kraft und Lennard Kröger an den Start.

Nach den Vorrunden ermittelte das Publikum zuerst drei Finalteilnehmende, die mit einem zweiten Text nochmal alles gaben. Am Ende setzte sich Marie Grosse durch und gewann damit den ersten Marburger SchulSlam.

 

Projekt gefördert durch das HBB

Möglich war der reibungslose Ablauf durch das Technik-Team „Sound&Light“ der Steinmühle. Gefördert wurde das Projekt durch das Büro des Hessischen Innovations- und Beratungsnetzwerks für Begabungsförderung (HIBB), das als Teil des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen für die Förderung von Talenten zuständig ist.

Dass mit diesem ersten SchülerSlam noch nicht Schluss sein darf, lag nach dem Applaus des Abends nahe: Der erste Marburger SchulSlam zeigte, wie viel Mut, Wortgewandtheit und offene Fragen in jungen Menschen stecken – und dass Marburgs Schulen dafür gern gemeinsam eine Bühne bauen.

(Björn Wagner/Kristina Sokoli)

 

 

Die Steinmühle trauert um Günter Eschenbrenner

Die Steinmühle trauert um Günter Eschenbrenner (*21.01.1956 – 02.06.2026).

Von 1988 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2022 unterrichtete Günter Eschenbrenner die Fächer Latein und Ethik an der Steinmühle.

 

Sein Bestreben war es, der Philosophie einen prominenten Raum innerhalb der Steinmühle zu geben. Sowohl im Latein- als auch im Ethikunterricht schätzten vor allem diejenigen Schülerinnen und Schüler sein Engagement, die Freude daran entwickeln, Zusammenhänge vertieft zu Ende zu denken.

 

Im Bereich des Wahlunterrichts bot Günter Eschenbrenner sehr erfolgreich Kalligrafie-Kurse an. Die Produkte seiner Schülerinnen und Schüler, die sich durch Ästhetik, Präzision und ein harmonisches Gesamtbild auszeichnen, schmücken teilweise noch heute die Flure unserer Schulgebäude.

 

In Erinnerung wird auch Günter Eschenbrenners Humor bleiben: Ob ein scharf und trocken formuliertes Diktum eine die Diskussion belebende Provokation war oder pure Ironie, erschloss sich seinen Gesprächspartnern oft erst durch sein entlastendes Lächeln.

 

Gegen Ende seiner Dienstzeit erlitt Günter Eschenbrenner einen schweren Schlaganfall, von dem er sich nie vollständig erholen konnte. Am Dienstag, dem 2. Juni 2026, ist er verstorben.

 

Wir danken ihm herzlich für seine Arbeit und sein Engagement.

 

Eltern-Support bei Regatten förderte Spaß und Geselligkeit
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„Das waren zwei schöne Regatten für die Steinmühle“ schwärmt Cheftrainer Martin Strohmenger von den jüngsten Wettbewerben der aktiven Steinmühlen-Ruderer.

Dabei schaut er zunächst zurück auf die Internationale Juniorenregatta in Köln. Dort entschied Janina Conrad den Vorlauf mit einem Abstand von 13 Sekunden mit Platz 1 für sich und startete am nächsten Tag im A-Finale in einer Renngemeinschaft mit Bremen und Berlin in einen fulminanten Wettkampf. Mit Platz 6 von 36 belegte das Boot der Athletin, die erst vor anderthalb Jahren mit dem Rudersport anfing, einen hervorragenden Rang. „Eine Explosion an Leistung, die bei Janina noch lange nicht beendet ist“, kommentierte „Stromi“.

 

Harmonie und familiäre Atmosphäre

Am selben Wochenende war das Areal rund um die Gießener Pfingstregatta das Aktionsgelände für viele Steinmühlenruderinnen und -ruderer. „Da hat einfach alles harmoniert“, freut sich der Trainer über Zugewandheit und Unterstützung etlicher mitgereister Eltern.

Ungeachtet des Alters und des Leistungsstandes hielten alle zusammen, halfen sich gegenseitig und feuerten sich untereinander an. – Die familiäre Atmosphäre, in der jeder jedem half, motivierte zu Höchstleistungen, unseren Para-Hochleistungsruderer Lennart Koch eingeschlossen.

 

Rudern gegen den Abi-Stress

Lilu Schmidt lieferte ein gewohnt starkes Ergebnis und gewann bei den Juniorinnen zwei Rennen im Einer. Leonard Hilger (14) gewann bei im Einer sein erstes Rennen überhaupt – und das mit weitem Vorsprung! Neu am Start war auch Ricardo Tapia, der sich schnell in die Materie einfand. Jacob Romsdorfer ließ sein Ruderboot trotz Abi-Pauken nicht im Stich und startete trotzdem. Welch eine große Geste – das nennen wir ausgleichendes Kontrastprogramm.

Aufgrund Verletzung musste Freya Dorndorf pausieren. Sie wurde ersetzt durch Emma Schütt. Zusammen mit Lotta Funk holte sie im Doppelzweier Platz 2. Am Ende stellten sich alle drei Mädchen dem Fotografen.

Viel Geschick und Konzentration beim Rudern bewies Salentin Wittgenstein. Er gewann sein Rennen deutlich, und wir sind sicher, dass wir von dem Zwölfjährigen sportlich noch einiges zu sehen bekommen.

 

(Angela Heinemann)

 

 

Steinmühle ohne Filter: Familientag im Internat 
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Nicht „bearbeitet“, nicht durch KI verändert – sondern im Original: So präsentierte sich das Internat Steinmühle beim alljährlichen Familientag.

 

Beim Rundgang ging es zum Beachvolleyballfeld an die Lahn und per Bootsshuttle einige Meter weiter zum Bootshaus. Gebäude wurden angeschaut, die Fachräume unserer naturwissenschaftlichen Fächer, die Sporthallen mit Kraftraum, der Tennisplatz, das Fußballfeld und die Reitanlage, wo die Pferde erst kürzlich nagelneue Boxen erhalten hatten.

 

Plus-MINT-Infos aus erster Hand

Jugendliche aus unserem plus-MINT-Team führten diejenigen jungen Menschen, die die Steinmühle beim plus-MINT-Casting ausgesucht hatte, über das gesamte Gelände, um sie und ihre Eltern zu informieren und offene Fragen zu beantworten. Gerne hätten wir euch im Team! Während der Nachwuchs in transparenten „Bumper Balls“ über den vorderen Sportplatz tobte, gab es Informationsaustausch zwischen dem pädagogischen Personal des Internates und Eltern interessierter Schülerinnen und Schüler sowie mehrere Aufnahmegespräche.

 

Naturnah und doch zentral

Eltern und Angehörige unserer Neuinteressierten sowie die jungen Menschen selbst erhielten einen Eindruck von unserem naturnahen Campus im Marburger Süden, unweit der Universität und nahe dem geselligen Treiben im pulsierenden Stadtkern und der traditionellen Oberstadt mit ihren historischen Fachwerkhäusern. Das alles in Griffnähe zu haben, ist neben unserem umfangreichen schulischen Angebot ein ganz besonderes Plus!

Das Wetter meinte es gut mit uns als Ausrichtern und so auch mit den Familien, die sich zum geselligen Austausch an den Tischen unseres Innenhofes zusammenfanden. Sie stärkten sich bei Speisen und kühlen Getränken, bis das Küchenteam gegen Abend Leckereien vom Grill servierte.

Klicken Sie sich durch die Fotos – und Sie erhalten einen Eindruck von Schule & Internat Steinmühle!

Wir sagen auf Wiedersehen – goodbye und bis bald!

(Angela Heinemann)

 

Steinmühle = Sportmühle: Kinder trotzten den hohen Temperaturen
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Puuh, war das eine Hitze! Aber trotz der hohen Temperaturen bilanzierte die Steinmühle an ihrem Sporttag der Sekundarstufe I ein tolles Event – ohne Verletze oder unangenehme Vorkommnisse. Das deutet darauf hin: Eltern und Sportlehrkräfte haben den Nachwuchs gut auf die erschwerten Rahmenbedingungen vorbereitet! „Die Kids haben richtig gut und engagiert teilgenommen“, freute sich Schulsportkoordinator Marcel Kalb.

Die Schülerinnen und Schüler hatten an diesem Tag ein Völkerballturnier zu bestreiten, ein Fußballturnier der Jungs und Mädchen und ein 3×3 Basketballturnier. Außerdem standen ein Ultimate Frisbee Turnier und ein Beachvolleyballturnier auf dem Programm. Zuvor waren viele Kinder in den Sprint- und Laufdisziplinen (50, 75, 100, 800m) gestartet, um ihre Werte für das Sportabzeichen zu erlaufen.

Die Fotos von Björn Wagner vermitteln einen Eindruck der Veranstaltung.

(M. Kalb/A. Heinemann)

Neues Konzept: Steinmühlen-Frühlings-Ergo- & Gig-Cup startete erstmals
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In jeder 7. Klasse der Steinmühle steht Rudern auf dem Programm. Wegen dieses sportlichen Schwerpunktes führten die vier Klassen 7 auch in diesem Jahr beim Sporttag der Sekundarstufe I das Ruderevent am Bootshaus der Steinmühle durch.

Das Ruderteam der Steinmühle hat das Konzept des Ruderevents der letzten Jahre zum neuen Konzept „Steinmühlen Frühlings Ergo & Gig-Cup“ weiterentwickelt. Für dieses modifizierte Modell startete also die Premiere.

 

Was geändert wurde:

Das neue Konzept besteht aus einem Dreikampf mit folgenden Wettbewerben, die sich ausschließlich an ruderspezifischen Wettkampfformen orientieren:

Ruder-Ergometer-Challenge über 250m

Ruderrallye Monte Carlo im Gig*)-4er: über eine Strecke von 500m geht je ein Mixed Gig-
Boot pro Klasse an den Start.

250m Gig-Boot-Sprint: zwei Mixed Gig-Boote pro Klasse ermitteln im Vorlauf nach dem Prinzip Time-Trial-Ausscheidung die vier Halbfinalisten. Ab dem Halbfinale wird im direkten Vergleich das Siegerboot ermittelt.

Trotz geringer unterrichtlicher Vorbereitungszeit zeigten die Schülerinnen und Schüler teils herausragende Leistungen, berichtete Organisator Michael Neirich. Der Wettkampftag war daher von großem sportlichem Engagement geprägt und das schöne Wetter sorgte zusätzlich für gute Stimmung. Beeindruckend war auch, dass sich die Schülerinnen und Schüler bei allen Wettkämpfen gegenseitig anfeuerten. – Eine schöne Geste, die trotz Wettkampfsituation den Zusammenhalt der Schülerinnen und Schüler dokumentierte!

Herzlichen Dank allen Kolleginnen und Kollegen, die bei der Organisation mithalfen und Fotos lieferten!

(M. Neirich/A. Heinemann)

 

Nachfolgend die Ergebnisliste des Steinmühlen Frühlings Ergo & Gig Cup 2026:

 

Ergebnis Ergometer 250m

Mädchen:
1. Platz: Dana Schleich 7i
2. Platz: Clara Koch 7c
3. Platz: Lara Burk 7c – Anouk Sedlmayr 7a – Romilda Baralis 7c

Jungen:
1. Platz: Julian Lange 7b
2. Platz: Titus Lampert, 7a – Jakob Heck 7b
3. Platz: Leo Niederhöfer 7c

 

Ergebnis „Monte-Carlo“ Wettbewerb Gig-Boot
1. Platz: 7c Hannes Sondergeld, Ole Brutzer, Romilda Baralis, Johanna Schütte, Theodor Weber
2. Platz: 7a Tabea Moses, Anouk Sedlmayr, Finja Porth, Philipp Zschau, Mika Nordwald
3. Platz: 7b Miranda Lammerskötter, Justus Böth, Leo keil, Yiheng Liang, Noe Becker

 

Ergebnis „250m Sprint“ Wettbewerb Gig-Boot
1. Platz: 7i Ismail Özmen, Noah Gavrilas, Emmanuel Sarumi, Dana Schleich, Nika Jablonski
2. Platz: 7i Nic Dohmen, Alea Stübner, Aurelia Thielicke, Gianluca Schneider, Ricardo Tapia Gehring
3. Platz: 7b Maximilian Bliemel, Philipp Leont, Jakob Heck, Alisa Neufeld, Nora Rettig

 

Ergebnis Klassenwettbewerb „Schnellste Ruderklasse“
1. Platz: 7b
2. Platz: 7a
3. Platz: 7c
4. Platz: 7 i

Zur Erläuterung:

*) Gig-Boot (kurz: Gig) ist schneller robuster Ruderbootstyp. Es zeichnet sich durch seine breitere und stabilere Bauweise im Vergleich zu schmalen Rennbooten aus und ist das Standardboot für den Breitensport, die Ausbildung und das Wanderrudern.

 

 

 

DS 11 zeigte fesselndes Theater mit „Titanic 2.0 – eine Rekonstruktion“

Eine großartige Aufführung präsentierte der DS-Kurs des Jahrgangs 11 unter Leitung von Ines Vielhaben im Theater am Schwanhof (Tasch). Das Stück „Titanic 2.0 – eine Rekonstruktion“ wurde von dem Ensemble so authentisch dargebracht, dass man sich als Zuschauer nicht vor der Bühne, sondern fast selbst mitten im Geschehen wähnte. Die Dreiviertelstunde verlief äußerst fesselnd und sorgte für den ein oder anderen Gänsehautmoment, was nicht allein dem Titel des Stücks, sondern in hohem Maße der Schauspielkunst geschuldet war.

 

Lob für hervorragende Zusammenarbeit im Team

Die Präsentation im Theater am Schwanhof erfolgte anlässlich der Mittelhessischen Schultheatertage, wie Ines Vielhaben berichtete. Am meisten gefreut habe sie die großartige Zusammenarbeit im Team des DS-Kurses, auch im Vorfeld der Bühendarbietung: „Zusammen haben die Schülerinnen und Schüler Lösungen gefunden, wie Rollen krankheitsbedingt noch neu besetzt werden könnten.  Alle haben Verantwortung für Requisiten und das gesamte Bühnenequipment übernommen“.
Die größere Bühne, so Ines Vielhaben weiter,  war offensichtlich eine tolle Herausforderung und es habe sich gelohnt, das Stück mit zwei weiteren Szenen zu bereichern, so dass die Vielseitigkeit der Spielerinnen und Spieler noch mehr zum Ausdruck kommen konnte.

Man dürfe gespannt sein, was das Publikum in der Q- Phase noch zu sehen bekommen wird.

(Heinm)

Leistungsruderer zurück an der Lahn mit sage und schreibe vier Siegen
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Es war eine sehr ordentliche Bilanz, die Cheftrainer Martin Strohmenger am Wochenende auf der Rüdersdorfer Frühjahrsregatta für Schule & Internat Steinmühle ziehen konnte. Allein auf die Athletin Janina Conrad (Titelfoto) entfiel dreimal Gold!

Diese Serie machte den Wettbewerb in der Peripherie der Bundeshauptstadt einmal mehr zu einem ruderischen Highlight. Das Team lobte zudem die tolle Strecke, die gute Verpflegung und die angenehme Unterkunft – das alles gekrönt durch gutes Wetter.

 

Max Beck legte nach und holte ebenfalls den Sieg

Besonders freute sich Trainer „Stromi“ auch über den schönen Abschluss der Regatta am Sonntag, den Steinmühlen-Ruderer Max Beck (erstes Foto in der Galerie) bescherte. Nachdem er vorher sein Leistungsvermögen nicht richtig unter Beweis hatte stellen können, platzte zum Ende der Veranstaltung bei ihm noch der Knoten und auch er belegte noch einmal einen Spitzenplatz als Zeitschnellster.

Mit Zufriedenheit und einer guten Netzwerk-Bilanz aus wichtigen Gesprächen am Rande der Regattastrecke ging es für das unermüdliche Team wieder gen Westen zum Start in eine neue Woche.

 

Indessen stehen Schule & Internat Steinmühle sowie der neugegründete Verein Talentakademie Rudern  Steinmühle (TARUS) e.V.  kurz vor dem Startschuss des Programmes plus-RUDERN, das ambitionierten Ruder-Athletinnen und -Athleten neue Perspektiven in Sachen Hochleistungsrudern kombiniert mit Excellenzbildung gibt.

(Angela Heinemann)

 

Positive menschliche Erfahrungen schoben Ungewohntes in den Hintergrund

Es war das dritte Mal, dass Schülerinnen und Schüler der Steinmühle die One World Secondary School Kilimanjaro besuchten, ihre Partnerschule in Tansania. Sieben lange Wochen, in denen für vier Zehntklässler Zeit war, auszuloten: Was deckt sich mit den Erzählungen derer, die schon dort waren? Was erfahre ich anders? Und was ist möglicherweise neu?

Mattis, Miklas, Timon und Felix nahmen zum Teil unterschiedliche Eindrücke mit zurück an die Steinmühle.

„Meine Erwartungen waren auf Null“, erinnert sich Miklas, der vom ersten Essen mit Reismehl und Wasser nicht sehr begeistert war, von der Umgebung im weiteren Sinne aber schon. „Das direkte Umfeld war eher gewöhnungsbedürftig“ erinnert er sich an die einfachen Lebensumstände in der Schule. Dafür denkt er gerne zurück an die „sehr schöne Natur“.

 

Ausstrahlung von Zufriedenheit

„Die Menschen dort sind viel zufriedener“ schildert Mattis seine Eindrücke rückwirkend. Die vielen lächelnden Gesichter hat er noch gut in Erinnerung. Auch habe er in Tansania Freunde gefunden. Die limitierte Handy-Nutzung auf eine, maximal zwei Stunden brachte nach seiner Wahrnehmung allgemeine Entspannung.

Auf Timon haben die Matratzen einen bleibenden Eindruck gemacht. Der Begriff stimme aber nicht ganz, denn es habe sich bei dem Untergrund der Schlafunterlage um Dämm-Material gehandelt. „Man gewöhnt sich dran“, berichtet er augenzwinkernd – und so war es wohl mit vielem. Positive Erfahrungen auf menschlicher Ebene ließen fehlenden Komfort und ungewohnte Umstände eher in den Hintergrund treten.

 

Reise in Begleitung 

Die ersten 10 Tage der insgesamt sieben Wochen war Internatspädagogin Julia Ploch zur Begleitung der Jugendlichen in Tansania geblieben. Drei Elftklässler der Steinmühle verweilten sogar die ersten drei Wochen in der gemeinsamen Gruppe. Die übrige Zeit verbrachten die vier Jugendlichen unter sich – jeweils in Gesellschaft der anderen Schüler der One World Secondary School, integriert in deren Tagesablauf mit Unterricht, aber auch mit Sport und Freizeit.

 

Zum Strand und auf Safari

Felix, der Vierte im Bunde, haderte etwas mit der nicht sehr sauberen Millionen-Metropole Daressalam, wurde aber – wie seine Mitschüler auch – mit einer Safari oder durch den Aufenthalt am etwas nördlich gelegenen Strand von Bagamoyo „entschädigt“.

Ob er wieder nach Tansania fliegen würde? Anders als zumindest zwei seiner Mitschüler zögert er da etwas.

Wie dem auch sei: Die Erfahrung, einmal den Unterschied zwischen dem Leben in Mitteleuropa und in Ostafrika kennengelernt zu haben, wird ihm keiner nehmen können.

(Angela Heinemann)