Nur fünf Schulen konnten gewinnen – die Steinmühle war eine davon

109 Schulen reichten ihre Videos ein bei der Challenge der Marke 6PM. Das Ziel: Abi-Hoodies „abzustauben“. Unser Abi-Jahrgang war einer der Bewerber – und jetzt ist die Freude groß. Denn das Ganze klappte tatsächlich!

Dass sich der Weg zum Ziel gar nicht so einfach gestaltete, berichtet Livia Sophie Schulze aus dem Jahrgang 13:

Die Idee entstand Anfang Februar, als eine bekannte TikTok-Challenge der Marke 6PM auch unseren Jahrgang erreichte. Mehrere Schülerinnen und Schüler griffen die Inspiration auf und entwickelten daraus eine eigene Umsetzung im Stil einer Casting-Show rund um unsere Abi-Hoodies. Besonders Hessein Koheil setzte sich stark dafür ein, dass die Idee tatsächlich umgesetzt wird.

 

Zwei Drehtage und zwei schlaflose Nächte

Unterstützt wurde das Projekt von einer engagierten Gruppe aus etwa 15 Schülerinnen und Schülern unseres Jahrgangs. Ungeachtet anfänglicher Kritik – vor allem wegen der sehr kurzen Zeit – entschieden wir uns, das Projekt trotzdem anzugehen. Innerhalb von nur zwei Drehtagen und zwei schlaflosen Nächten für den Schnitt entstand schließlich das fertige Video.

 

Applaus für das IT-Team

Eine große Rolle spielte dabei auch unser IT-Team: Raphael Miller und Christian Savage unterstützten uns mit technischem Know-how, starkem Equipment, bei der Arbeit am Skript und der Umsetzung.

Wir sind sehr dankbar für den Einsatz aller Beteiligten und stolz darauf, was in so kurzer Zeit gemeinsam entstanden ist. Jetzt freuen wir uns umso mehr auf unsere Abi-Hoodies von 6PM!

(Heinm)

 

 

Reiterinnen als Team zusammengewachsen: Steinmühle richtete Jugendcup aus
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Endlich wieder ein Reitturnier an der Steinmühle! Kurz nach Rückkehr der bewährten Reitstalleiterin, Reitlehrerin und Trainerin Beate Schridde zur Reitschule Steinmühle wurde vor Ort nach längerer Pause wieder der beliebte Jugendcup ausgerichtet. Zu Gast waren die Mannschaften aus Sterzhausen, Mengsberg und Rauschenberg, um ihr Können vor den Augen des erfahrenen Richters Albrecht Welz unter Beweis zu stellen. Neben der Dressuraufgabe wurde, wie beim Jugendcup üblich, auch theoretisches Wissen abgefragt.

 

 

Steigerung der Leistungen bereits deutlich erkennbar

Bei den reiterischen Leistungen der Steinmühlen-Reiterinnen registrierte Beate Schridde schon jetzt deutliche Steigerungen der erreichten Punktzahlen im Vergleich zu den ersten beiden Teilnahmen am Jugendcup nach der langen „Abstinenz“. Die Mädchen machten in ihrer Reitbekleidung mit Steinmühlen-Emblem nicht nur als Zuschauerinnen an der Bande, sondern auch auf dem Pferd eine gute Figur – auch zur Freude der Eltern aller Aktiven.

 

 

Applaus für Renovierung und Deko

Das Vorbereitungsteam des Reitvereins hatte sich für die Veranstaltung mächtig ins Zeug gelegt, die Räumlichkeiten kaum wiedererkennbar renoviert und dekoriert. Mit einer großen Auswahl an Speisen und Getränken wurde für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt, bestehend aus Angehörigen der Reiter-Teams und etlichen interessierten Gästen.

 

 

„Stolz, den Reitverein führen zu dürfen“

Angesichts der gesamten positiven Entwicklung geriet der neue 1. Vorsitzende des Reitvereins Steinmühle, Manuel Miltschelff, ins Schwärmen: „Meine Tochter reitet seit November 2025 bei Beate Schridde im Reitunterricht und ist Teil der Steinmühlen-Jugendcup-Mannschaft. Es ist wirklich toll, zu sehen, wie die Mädchen als Team zusammengewachsen sind und wie enorm sie sich reiterlich in dieser kurzen Zeit gesteigert haben. Ich bin dankbar und es erfüllt mich mit Stolz, diesen tollen Reitverein führen zu dürfen.“

 

 

Viel Bewegung auf der Anlage

Am Reitstall des Reitvereins Steinmühle wird in der nächsten Zeit noch weiterhin viel Bewegung sein, unter anderem mit dem Umbau des Stalltraktes, der bereits im Gange ist. Was die aktive Arbeit angeht, so bereichern Kurs- und AG-Angebote die verschiedenen Reitkurse. Mehr an der Stelle demnächst. Zu einem Überblick der verschiedenen Kurse geht es hier: https://reitschule.steinmuehle.de/ausbildung/

(Angela Heinemann)

Überperformt beim Informatik-Biber: Joel und Emil überboten Spitzenpunktzahl
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Mit einer Performance weit über das für Platz 1 geforderte Maß hinaus bestachen die Steinmühlenschüler Joel (links) und Emil (beide 6a) beim deutschlandweiten Wettbewerb Informatik-Biber.

Unter den 204.150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Klassenstufen 5/6 lagen sie am Ende bei den knapp 2 Prozent, die einen ersten Preis mit nach Hause nahmen. Dafür waren 117 Punkte erforderlich – Joel und Emil holten gleich 144!

Die beiden Klassenkameraden hatten im Team am selben Bildschirm gearbeitet – und das hat ganz offensichtlich grandios funktioniert, freute sich Informatiklehrer Steffen Ullwer. Wie seine beiden Schüler, so wurde auch er für dieses ungewöhnliche Ergebnis mit einer Urkunde belohnt.

Da kann man nur sagen: Hut ab vor so viel Können in Informatik! Wir sind sicher: Von euch hören wir künftig noch mehr.

(Angela Heinemann)

 

Round Square: Chance zum Austausch mit jungen Menschen auf der ganzen Welt
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Als Teil des internationalen Schulverbundes Round Square bietet die Steinmühle ihren Schülerinnen und Schülern neue weitere Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung sowie zur inner- und außerschulischen Bildung. „Round Square fördert das interkulturelle Lernen und stellt unseren Schülerinnen und Schülern tolle Chancen bereit, in den Austausch mit jungen Menschen auf der ganzen Welt zu kommen“, fasst Theresa Großer, Leiterin der Sekundarstufe I und des Internationalen Gymnasialzweiges der Steinmühle, zusammen.

 

Wofür steht Round Square?

 

Die weltweit rund 260 ausgewählten Mitgliedsschulen von Round Square bilden ein internationales Netzwerk, das sich im Leitbild gemeinsamen Bildungszielen und Werten verschrieben hat. Round Square versteht sich als Vorreiter für Toleranz, Gemeinschaft und globales Lernen. Mitgliedsschulen des Netzwerks sind angehalten, die 6 IDEALS (Internationalism, Democracy, Environmentalism, Adventure, Leadership, Service), die das gemeinsame Handeln des Netzwerks bestimmen, in ihrem Schulprogramm zu verankern. Daraus resultiert ein umfängliches Bildungsprogramm, das die Schülerinnen und Schüler auf das Leben in einer globalen Welt vorbereitet.

 

Individuelle Austauschmöglichkeiten 

 

Den Schülerinnen und Schülern der Steinmühle bietet das Netzwerk hervorragende Möglichkeiten, internationales Lernen zu erleben und Einblicke in eine fremde Kultur zu erhalten. Dies geschieht auf unterschiedliche Weise. Zum einen werden mit Round Square in den Klassen 8-10 individuelle Austauschmöglichkeiten umgesetzt. Die Austauschprogramme sind in der Regel für 2 bis 10 Wochen vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler leben vor Ort teilweise im Internat, teilweise in Familien. Dabei ist es egal, wie die jungen Menschen untergebracht sind – ein Austausch mit Round Square bedeutet volles Commitment seitens der teilnehmenden Schulen und Familien, sodass ein herzlicher Empfang und vielseitige Erlebnisse fester Bestandteil des Austausches sind.

Auch die Auswahl an Ländern ist groß: Von Australien über die USA, von Kolumbien nach Okinawa auf die Bermudas – das weltweite Netzwerk begrüßt seine Schülerinnen und Schüler auf nahezu allen Kontinenten. Die Kosten für die Austausche bleiben dabei überschaubar: Lediglich die Flüge ins Zielland, die Aktivitäten vor Ort und eine Vermittlungsgebühr von 500€ fallen an.

 

Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8

 

Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 sind mögliche Kandidatinnen und Kandidaten für einen Austausch im Rahmen von Round Square. Wichtig ist: Jede und jeder Interessierte muss ebenfalls eine Austauschpartnerin oder einen Austauschpartner aufnehmen – in der Regel für denselben Zeitraum, den man selbst im Ausland verbringen durfte. Grundsätzlich handelt es sich bei Austauschen mit Round Square um individuelle Austausche, oftmals ist es aber möglich, als kleine Gruppe (2-3 Personen) gleichzeitig an eine Schule zu reisen.

 

Info-Veranstaltung am 28. März

 

„Wir freuen uns über das rege Interesse für einen Austausch über das Programm Round Square und die Offenheit unserer Schülerinnen und Schüler, neue Länder und Kulturen zu erleben“, erzählt Theresa Großer. Mit rund 40 Austauschbewegungen ist das Schuljahr im Hinblick auf Interesse an einem Round Square-Austausch gut gestartet.

 

Interessentinnen und Interessenten können über E-Mail unter Roundsquare.exchange@steinmuehle.net Kontakt mit Linda Hörner und Theresa Großer aufnehmen. Auch in der Eltern-Cloud sind Informationen zu Round Square hinterlegt.

Am 24. März um 19.30 Uhr findet eine Info-Veranstaltung statt. Bewerbungsende für das Folgeschuljahr ist der 30. April.

 

Was bietet Round Square noch?

 

Neben den Austauschmöglichkeiten richtet Round Square internationale Schülerkonferenzen aus und organisiert soziale Projekte in Entwicklungsländern. Auch hier ist perspektivisch eine Teilnahme angedacht. Darüber hinaus bereichert die Mitgliedschaft den Unterrichtsalltag, indem authentischer Kontakt zu Schülerinnen und Schülern im Ausland über gemeinsame Onlinemeetings und -projekte ermöglicht wird. Zudem wird die Schule durch ein Wahlunterrichtsangebot (WU) ergänzt, in dem die Schülerinnen und Schüler sich um unsere Gäste aus dem Ausland kümmern, Ausflüge planen, Interviews führen uvm., um so allen Gästen eine tolle Zeit an der Steinmühle zu ermöglichen.

 

Unsere Fotos zeigen Matilda aus dem Jahrgang 11 bei ihrem Kolumbien-Aufenthalt am Colegio Anglo Colombiano.

(Theresa Großer/Angela Heinemann)

 

 

 

Gesellschaftliche Rollenbilder und Aspekte toxischer Männlichkeit
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Wann ist ein Mann ein Mann? Das fragte Herbert Grönemeyer schon im Jahre 1984 in seinem Song „Männer“. Von seiner Aktualität hat das Thema nichts eingebüßt. An einem Wochenende fand jetzt im Internat Steinmühle ein Workshop zum Thema „Männlichkeit & Rollenbilder“ statt, durchgeführt von zwei externen Referenten von ProFamilia.

Insgesamt wurde das Angebot von den jungen Männern sehr positiv aufgenommen, berichtet Hausleiter Marlon Welsch. Die meisten haben sich offen und engagiert auf die Inhalte und Diskussionen eingelassen. Im Workshop setzten sie sich mit gesellschaftlichen Rollenbildern, mit Aspekten toxischer Männlichkeit sowie mit ihren eigenen Vorstellungen von Beziehungen und deren Gestaltung auseinander.

Was macht einen Mann aus?

Besonders wertvoll war der Austausch darüber, was für sie persönlich „einen Mann ausmacht“. Viele Teilnehmende konnten für ihren Alltag konkrete Impulse und Denkanstöße mitnehmen – insbesondere im Hinblick auf Selbstreflexion, den Umgang miteinander und den Aufbau respektvoller Beziehungen.

 

Der Workshop bot einen geschützten Rahmen für ehrliche Gespräche und wurde insgesamt als bereichernd erlebt.

 

(Heinm/Foto: KI)

 

Probanden gesucht: Wer möchte an unserer Konzentrationsstudie teilnehmen?
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Ihr seid zwischen 14 und 19 Jahren alt? Euch interessiert es, mehr darüber zu erfahren, wann und warum man sich gut oder weniger gut konzentrieren kann? Ihr möchtet mit eurer Teilnahme unsere Studie unterstützen? Dann freuen wir uns auf euren Kontakt! Informationsveranstaltungen gibt es am 4. oder 9. März. Mehr Angaben findet ihr auf unserem Plakat:

 

Mehr Öko für die Babywindel: Alle sechs Jugend forscht-Projekte landeten auf Platz 1
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Mit sechs Projekten fuhr die Steinmühle am Wochenende zum Regionalwettbewerb von Jugend Forscht – und mit sechs ersten Plätzen kehrte sie zurück! Alle teilnehmenden Projekte der Steinmühle haben in ihrem Fachgebiet den Regionalsieg errungen! Das Marburger Gymnasium fährt daher vom 20. bis 21. März mit insgesamt 11 Kindern und fünf Projekten nach Kassel zum Landeswettbewerb von Jugend Forscht Junior. Eine Gruppe wird beim Landeswettbewerb der Älteren in Darmstadt antreten.

Ideen gibt’s…die gibt’s gar nicht. Marietheres Schwabe, Aurelia Wild und Fatma Sepetcigil aus der Klasse 5 hatten solch eine. Sie kümmerten sich bei ihrer Forschung nämlich um mehr Öko in der Babywindel – Pflanzenpower statt Superabsorber.

Unter Betreuung der Lehrkräfte Dr. Jutta Töhl-Borsdorf und Dr. Patrick Szabo hat die Gruppe mit ihrem Projekt im Fachgebiet Arbeitswelt eine ökologische Alternative zum nicht abbaubaren Superabsorber in Baby-Windeln gesucht. In umfangreichen Tests zu Aufnahmemenge, Aufnahmegeschwindigkeit und Druckstabilität haben die Schülerinnen und Schüler festgestellt, dass eine Mischung aus Apfelpektin und Konjakpulver sehr gut funktioniert. Diese Stoffkombination hat in einer „umgebauten Windel“ sogar den Praxistest mit Aurelias kleinem Bruder bestanden.

 

 

Die Elefantenzahnpasta unter der Lupe

 

Marlene Jerrentrup und Ida Watzlawek aus Klasse 6 widmeten sich im Fachgebiet Chemie unter Betreuung von Dr. Patrick Szabo und Antje Seel einem Lebendigen Schaumexperiment: Der Elefantenzahnpasta

Die Gruppe hat untersucht, welchen Einfluss Temperatur, Hefemenge, Spülmittelmenge und die Wasserstoffperoxidkonzentration auf die Schaummenge haben. Dabei haben die Jungforscherinnen und -forscher unter anderem festgestellt, dass man viel Hefe, aber nicht zu viel Spülmittel nehmen sollte.

 

 

Der Formel des Fliegens auf der Spur

 

Isabella Kuhl und Lotte Wagner aus der 7. Klasse überprüften unter Betreuung von Malte Klimczak und Dr. Jutta Töhl-Borsdorf im Fachgebiet Physik die Formel des Fliegens.

Die beiden haben eine kürzlich entdeckte Formel noch einmal nachvollzogen, mit der die Frequenz des Flügelschlags von Insekten und Vögeln aus den Massen und Flügelflächen der Tiere berechnet werden kann. Dazu haben sie frei fliegende Insekten und selbst gezüchtete Schmetterlinge per Videoauswertung vermessen und analysiert. Außerdem haben sie untersucht, wie Änderungen der Masse eines Ornithopters (aufziehbarer Modellvogel) dessen Flugverhalten beeinflusst.

 

 

Ein spezielles Projekt junger Autofans 

 

Akaash Bhagwat (Klasse 8) und Emil Zuckermann (Klasse 6) ging es bei ihrem Projekt um das mögliche Zusammenspiel smarter Flüssigkeiten und smarter Autos. Unter Betreuung von Dr. Jutta Töhl-Borsdorf und Dr. Sven-A. Freibert im Fach Physik kam es zur Untersuchung der faszinierenden Eigenschaften magnetorheologischer Fluide und anschließend zu selbst entwickelten Experimenten, die zeigten, wie sich Viskosität und Dämpfungsverhalten gezielt durch Magnetfelder steuern lassen. Abschließend haben die Schüler die Stoßdämpfer eines Modellautos mit dem magnetorheologischen Fluid gefüllt und die adaptive Dämpfung mit einem Rampentest demonstriert.

 

 

Papier aus Pferdemist wurde weiterentwickelt

 

Lara Khatib und Giorgia Kuhn aus Klasse 8 arbeiteten an der Weiterentwicklung ihres Projektes, bei dem umweltfreundliches Papier aus Pferdemist gewonnen wird. Betreut durch Dr. Sven Freibert und Dr. Eva Neumann konnten die beiden Schülerinnen im Fachgebiet Arbeitswelt in diesem Folgeprojekt die Herstellung ihres umweltfreundliches Papiers aus Pferdeäpfeln deutlich verbessern. Durch die Zugabe von Stärke verringerte sich u.a. die Sprödigkeit. Das Ergebnis ist stabiles, dünnes, gleichmäßiges und gut beschreibbares Papier der zweiten Generation Gen2.

 

 

Der AIceBear ist wettbewerbsversiert 

 

Der AIceBear reiste mit den Geschwistern Sophie und Felix Sacher schon zu vielen Wettbewerben, unter anderem nach Singapur (wir berichteten). Jetzt wurde das Projekt, ein KI-gesteuertes Assistenzsystem für chronisch kranke Kinder, bei Jugend Forscht im Fachgebiet Arbeitswelt vorgestellt und qualifizierte sich direkt für den Landeswettbewerb. Um es der Jury zu präsentieren, geht es Ende März nach Darmstadt, während die jüngeren Schüler in Kassel den fachkundigen Augen ihre Experimente erläutern müssen.

Die Schülerinnen und Schüler sind für die nächste Runde guten Mutes.

(Angela Heinemann)
Für eigene Grenzen einstehen: Kurs für Selbstbehauptung am Internat Steinmühle 
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Wie nehme ich eigene Grenzen wahr? Wie stehe ich für diese ein? Diese und andere Themen wie Selbstbehauptung und Selbstverteidigung waren Gegenstand eines Workshops für junge Frauen am Internat Steinmühle. In diesen Fragen bietet der veranstaltende Verein Wendo Marburg aktiv Ermutigung und Unterstützung für Teilnehmerinnen ab 16 Jahren.

An dem zweitägigen Kurs nahmen 10 junge Frauen teil. Sie konnten sie anhand diverser Übungen ausprobieren, eigene Grenzen wahrzunehmen und diese auch nach außen zu vertreten.

 

Bewältigung von Alltagssituationen

 

Die Übungen beschäftigten sich zum Beispiel mit dem eigenen Auftreten, sowohl verbal wie der Zweisatzmethode als auch nonverbal, als auch mit Alltagssituationen, deren Bewältigung durch Wiederholung verinnerlicht werden konnte. In einem geschützten Rahmen wurde ein Raum zum Austausch geschaffen. Gleichzeitig ging es um Selbstbehauptung und auch Selbstverteidigung. In Zweierteams und in kleinen Gruppen konnten die jungen Frauen verschiedene Strategien ausprobieren und eintrainieren.

 

Gegenseitige Unterstützung 

 

Hausleiterin Anne Gebhardt: „Besonders schön zu beobachten war, dass die jungen Frauen auch in den Tagen nach dem Workshop noch ins Gespräch kamen und in der Gruppe zum Beispiel Apps weiterempfohlen haben, um sich über den Kurs hinaus gegenseitig zu unterstützen.“

(Heinm/Foto: KI)

Unser eigener KI-Server: Künstliche Intelligenz made in Steinmühle
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Dank der Unterstützung unseres Fördervereins unter Vorsitz von Jasmine Weidenbach und einer Menge internem Know-how verfügt die Steinmühle seit einigen Monaten über etwas, das die meisten Schulen in Deutschland noch nicht haben: einen eigenen KI-Server – und damit echte digitale Souveränität.

Hinter dem unscheinbaren Servergehäuse steckt beachtliche Rechenleistung: Zwei leistungsstarke NVIDIA-Grafikkarten treiben modernste Open-Source-Sprachmodelle an – darunter GPT-OSS-120b, Gemma 3 und Mistral 7b. Die Oberfläche OpenWebUI macht sie für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler intuitiv nutzbar. Die Hardware ist bewusst erweiterbar konzipiert, sodass wachsende Nutzungszahlen keine Engpässe verursachen werden. Der Server und seine Eigenschaften wurden dem Kollegium der Steinmühle bei der Schulinternen Lehrerfortbildung (SchiLF) vorgestellt.

 

Server läuft vollständig klimaneutral

Besonders stolz ist die Steinmühle auf den nachhaltigen Betrieb: Der Server läuft vollständig klimaneutral – gespeist aus Wasserkraft und der schuleigenen Photovoltaikanlage. – KI und Nachhaltigkeit schließen sich bei uns also ausdrücklich nicht aus.

Doch was kann der Server konkret? Derzeit erproben wir mehrere spannende Anwendungen: einen Eltern-Assistenten mit Informationen rund um die Steinmühle, einen Materialassistenten für die Fachschaft Religion, Klausurassistenten für Lehrkräfte sowie weitere experimentelle Projekte. Alles läuft dabei auf unserer eigenen Infrastruktur – keine Daten verlassen die Schule, volle DSGVO-Konformität inklusive.

 

Zusammenspiel von Bildung und Technologie

Dass wir mit diesem Ansatz auf dem richtigen Weg sind, zeigt auch die jüngste Entwicklung: Gerade wurde unsere Bewerbung bei einem renommierten Wettbewerb 2026 eingereicht – mit unserem datensouveränen Server als Herzstück des Konzepts. Wir sind sehr gespannt!

Die Steinmühle dankt der Schul- und Geschäftsleitung für ihre Vision einer Schule, die Bildung und Technologie verantwortungsvoll zusammenbringt. Stolz sind wir auf unsere Fachleute, die unser Projekt entwickelten und den weiteren Werdegang im Auge haben.

 

Ansprechpartner:

Björn Wagner, Lehrer an der Steinmühle, KI-und Datenschutzbeauftragter

Till Buurman, Fachinformatiker für Systemintegration, Teil des IT-Teams der Steinmühle und Serververantwortlicher

Dieser Beitrag wurde unter Verwendung von KI erstellt und redaktionell bearbeitet / Angela Heinemann

An der Steinmühle wird geturnt: Erste Teilnahme bei „Jugend trainiert“
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Turnen ist neue sportliche Disziplin an der Steinmühle, zumindest wurde diese Sportart nach sehr langer Zeit wieder aktiviert – aktuell gekrönt durch die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Lotta Jerrentrup aus Klasse 9 a berichtet:

„Ende Januar durften wir mit unserem Schul-Turnteam am Regionalentscheid von Jugend trainiert für Olympia in Limburg teilnehmen. Mitgeturnt haben Zoe Gundlach, Lotta Jerrentrup (9. Klasse), Miranda Lammerskötter (7. Klasse), Marlene Jerrentrup und Ida Watzlawek (6. Klasse).

Morgens wurden wir von einem Shuttle-Bus eingesammelt, welcher uns nach Limburg brachte. Die Hinfahrt dauerte 2 Stunden, da wir noch mehrere Schulmannschaften einsammelten. Vor Ort erwartete uns eine große Halle mit Wettkampfatmosphäre, da bei Jugend trainiert hauptsächlich Leistungsturn-Mannschaften starten.

 

Wettkampfstart nach englischem System

Zunächst wärmten wir uns eine halbe Stunde auf. Nach dem musikalisch untermalten Einlauf startete der Wettkampf nach englischem System, was bedeutet, dass sich jeder Turner an den verschiedenen Geräten (Sprung, Barren, Balken und Boden) jeweils 1 Minute einturnen darf, um das Gerät kennenzulernen, da die Geräte in jeder Halle sich anders turnen lassen.

Unsere Mannschaft startete am Sprung gemeinsam mit der Elisabethschule. Danach folgte der Barren, dann der Balken und anschließend der Boden. Wir absolvierten alle Geräte und waren mit unserer Leistung zufrieden. Es war sehr beeindruckend, was manche Turnerinnen aus den Leistungsgruppen vorführten, welche Elemente sie an den einzelnen Geräten beherrschten. Anschließend folgte eine Pause, in der alle Geräte abgebaut wurden. Am Schluss gab es die Siegerehrung, wo erwartungsgemäß die Schulmannschaften aus den Leistungsturnzentren die vorderen Plätze abräumten. Unsere Schulmannschaft erreichte den 8. Platz!

 

„Teilnahme hat uns sehr motiviert“

Abschließend kann man sagen, dass es eine tolle Erfahrung war, in Limburg zu turnen. Es hat uns sehr motiviert, dass wir dabei sein durften und wir hoffen auf eine erneute Teilnahme in 2027! Ein großes Dankeschön geht an unseren Begleiter, Sportlehrer Marcel Kalb, der uns die Teilnahme ermöglicht hat und uns toll unterstützte.“

 

Angenehme Kooperation

Marcel Kalb, Schulsportleiter der Steinmühle, gibt Dank und Lob gleich weiter: „Die Wettkampfvorbereitung konnten wir nicht in der Steinmühle machen, da uns die entsprechende Turnausstattung fehlt. Hier hatten wir tatkräftige Unterstützung von Lehrer und Vereinstrainer Thomas Nickol (TSV Ockershausen, Sophie von Brabant Schule), der uns nicht nur durch den Wettkampf und die Vorbereitung geleitet hat, sondern auch ein sehr angenehmer Kooperationspartner war.“ Vielleicht, so Marcel Kalb, entsteht hier in Zukunft eine strukturelle Turn-Kooperation.

(Heinm)