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Herbstfest mit Überraschungen für die Ehemaligen und vielen Informationen

Aktuelles, Ehemalige & Alumni, Feste & Feiern, Internationales Gymnasium, Leben im Internat

Der Termin gehört unübersehbar in den Kalender – und er liegt bereits am Ende dieser Woche: Die Steinmühle feiert ihr Herbstfest! Für Ehemalige werden diesmal ganz besondere Akzente gesetzt. Lassen Sie sich überraschen!

Was Sie jetzt schon tun können: Registrieren Sie sich in unserem Alumni-Netzwerk https://steinmuehle.de/friends-alumni/alumni-netzwerk-steinmuehle/. Finden und gefunden werden, lautet die Devise. Dort gibt es sogar einzelne Gruppen für jeden Abiturjahrgang.

Familie und Freunde möchten Sie begleiten? Unsere Veranstaltung verspricht ein umfangreiches Programm für jedes Alter.

Sie haben Interesse an Informationen über die Schule mit internationalem Schulzweig? Herzlich willkommen! Gerne sprechen wir mit Ihnen auch über einen Platz im Internat. Buchen Sie hierfür am besten einen Termin unter 06421-4080, so können wir Sie in Ruhe und vollumfänglich informieren.

Wir freuen uns auf Sie!

(Heinm)

 

21. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/Herbstfest-Anzeige-OP-2026c-korr-1-e1789942372223.jpeg 640 1280 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-21 00:14:542026-09-21 00:14:54Herbstfest mit Überraschungen für die Ehemaligen und vielen Informationen

Kultusminister zertifiziert die Fortbildung QuaMath von Maximilian Moll und Malte Klimczak

Aktuelles, MINT, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Über drei Jahre erstreckt sich die Fortbildung QuaMath, die sich an die Adresse von Mathematik-Lehrkräften an weiterführenden Schulen wendet. Für die Steinmühle nehmen daran Maximilian Moll und Malte Klimczak teil.

Inhaltlich geht es um didaktische Fragen und Aspekte der Schulentwicklung, berichteten die beiden Mathelehrer. Ihre Aufgabe ist es, die Impulse, die sie in den Veranstaltungen aufgenommen haben, in die Mathe-Fachschaft der Steinmühle hineinzutragen.

 

Besonderes Engagement in der Mathematik-Unterrichtsentwicklung

Kultusminister Armin Schwarz unterzeichnete das aktuelle Zertifikat, das das besondere Engagement in der Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik würdigt. Es ziert nun – zusammen mit zahlreichen weiteren Urkunden und Auszeichnungen – die Wand im Eingangsbereich des Steinmühlen-Hauptgebäudes.

QuaMath ist ein bundesweites deutsches Fortbildungsprogramm zur langfristigen Verbesserung des Mathematikunterrichts von der Kita bis zum Abitur.

Es ist eine gemeinsame Initiative der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Deutschen Zentrums für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM).

(Heinm)

 

20. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/IMG_1232-scaled-e1789936384526.jpeg 743 1125 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-20 22:34:482026-09-20 22:34:48Kultusminister zertifiziert die Fortbildung QuaMath von Maximilian Moll und Malte Klimczak

PoWi Plus: Einblick in die Marburger Gründerszene mit wertvollen Praxis-Tipps

Aktuelles, Berufsorientierung, Politik, Wirtschaft & Verantwortung

Einige Wochen lang hat sich der Kurs Powi Plus mit Innovationen beschäftigt und Produktideen entwickelt, die es am Markt noch nicht gibt. Die Innovationen konnten unterschiedlichen Branchen zugeordnet werden, zum Beispiel der Lebensmitteltechnologie, dem Healthcarebereich, der Kosmetikindustrie und der Fitnessbranche. Vermittelt durch den Marburger Universitätspräsidenten Prof. Dr. Thomas Nauss war Prof. Dr. Vivien Procher mit einigen Mitarbeitern von MAFEX (Zentrum für Enterpreneurship und Innovation) an die Steinmühle gekommen, um die Schülerinnen und Schüler von PoWi Plus dabei zu coachen, einen professionellen Pitch vorzubereiten und vorzutragen (wir berichteten am 1. Juli).

Nach den Sommerferien haben die Schülerinnen und Schüler von PoWi Plus zusammen mit einem weiteren Powi-Kurs eine Exkursion zum Marburger Lokschuppen unternommen und bekamen dort einen Einblick in die Marburger Gründerszene.

Gunther Schneider (CEO der Schneider GmbH Co. KG und Gründer des Lokschuppens) berichtete in einem schillernden Vortrag darüber, was einen Gründer erfolgreich werden lässt.

 

„Oberste Eigenschaft: Unruhe“

Als oberste Eigenschaft nannte er „Unruhe“. Man sollte von der Frage getrieben sein „Wie kann man das besser machen?“

Eine weitere Folie wurde überschrieben mit dem Thema „Know your shit“. Innovation beginnt laut Schneider mit Wissen, nur dann kann die Marktrelevanz beurteilt und echter Mehrwert geschaffen werden.

Echte Innovation probiert zu verstehen, wo der Kunde in fünf Jahren stehen möchte. Hier präsentierte Schneider ein Zitat von Henry Ford, und es verdeutlichte, was er meinte:

„If I asked people what they wanted, they would have said faster horses.“ (Henry Ford)

Man müsse denken, was noch niemand gedacht habe.

 

„Ideen haben und vor allem durchziehen“

Eine weitere Folie war überschrieben mit „Eine gute Idee reicht nicht, man muss sie durchziehen.“

Auch hier nutzte er zur Verdeutlichung ein einschlägiges Zitat, was die nötige Ausdauer verdeutlicht:

„Do not judge me by my successes, judge me by how many times I fell down and got back up again.“ (Nelson Mandela)

 

„Change before you have to“

Innovationen sind für Gunter Schneider eine Frage der persönlichen Haltung, es ist die konsequente Suche nach Verbesserung. „Change before you have to.“

Zur Idee des Lokschuppen berichtete er, dass es früher ein Knotenpunkt für Züge war. Nun soll es Knotenpunkt für Menschen sein, die innovativ sind und die Welt verbessern wollen.

Auf den Vortrag von Gunter Schneider folgte das Team von Lovedis, sie berichteten von ihrem Konzept, Gründer mit bestehenden Kunden zusammenzubringen.

 

„Suche ein Problem, das wirklich nervt“

Der Nachmittag wurde abgerundet durch die spannenden Ideen von Dirk Rudolf (Gründer von Direktüberweisung).

Seine Gründerideen begannen als schlechter Schüler Ende der 90er, als das Internet wirklich noch Neuland war, mit einer Hausaufgabenplattform für Schüler, die erfolgreich durchstartete. Als dann 2003 Onlineshopping immer beliebter wurde, gründete er eine Firma zur Direktüberweisung, die er später an Klarna verkaufte.  Bis dato hat er noch weitere Firmen gegründet, die er dann aber immer weiterverkaufte, weil ihm neue Ideen zur Gründung weiterer Innovationen einfielen.

Uns gab er folgendes mit auf den Weg:

„Suche ein Problem, das wirklich nervt und finde die Verbesserung!“

Gründung erfordere Fleiß und auch ein bisschen Glück, aber ohne Mut funktioniere nichts.

 

20. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/IMG_7615.jpeg 960 1280 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-20 12:41:172026-09-20 12:43:15PoWi Plus: Einblick in die Marburger Gründerszene mit wertvollen Praxis-Tipps

Gemeinschaft erleben und Selbstständigkeit stärken bei den Häuserfahrten im Internat Steinmühle

Aktuelles, Klassen-, Kurs- und Häuserfahrten, Leben im Internat, Steinmühle unterwegs

Wie lernen sich neue und „alte“ Internatsschüler derselben Wohngruppe am besten kennen? Die Steinmühle greift dazu auf ein bewährtes Format zurück. Jede Wohngruppe startet zum Schuljahresbeginn eine gemeinsame Reise. Welche Fahrten diesmal auf dem Kalender standen, ist nachfolgend zu lesen.

 

Hessenhaus: Ungezwungene Gespräche und neue Verbindungen

Unsere diesjährige Häuserfahrt führte uns nach Soltau, in das Herz der Lüneburger Heide, wo wir gemeinsam ein abwechslungsreiches Wochenende verbrachten. Ziel der Fahrt war es, den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken, Vertrauen aufzubauen und durch gemeinsame Erlebnisse Raum für neue Begegnungen zu schaffen.

Im Laufe des Wochenendes war deutlich zu spüren, wie die Gruppe immer mehr zusammenfand. Bei Spielen, gemeinsamen Mahlzeiten und dem Besuch im Heide Park entstanden viele ungezwungene Gespräche und neue Verbindungen. Besonders schön war zu beobachten, wie selbstverständlich sich die Jugendlichen gegenseitig einbezogen und gemeinsame Erlebnisse miteinander teilten.

 

Westfalenhaus: Individuelle Freundschaften und echter Gruppenzusammenhalt

Um sich besser kennenzulernen und Gemeinschaft zu schaffen, war das Westfalenhaus dieses Jahr in der Nähe von Köln. Das Highlight am Samstag: Achterbahn fahren im Phantasialand. Den ganzen Tag waren wir auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalin-Kick, bei dem auch die ein oder anderen über ihren eigenen Schatten springen und gemeinsam den Nervenkitzel meistern mussten. Richtig spannend – und auch ein bisschen gruselig – wurde es dann noch abends beim Werwolf-Spielen, bei dem sich alle noch einmal intensiver kennenlernten. Aber nicht nur hier, sondern auch beim gemeinsamen Kochen im Selbstversorgerhaus, gemütlich am Lagerfeuer sitzend und quatschend oder bei spontanen Dance-Partys am Abend sind über das Wochenende individuelle Freundschaften und echter Gruppenzusammenhalt entstanden.

 

Bremerhaus: Gelingen des Alltags hängt von der Beteiligung aller ab

Die Häuserfahrt des Bremerhauses nach Ostfriesland und auf die Insel Norderney stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Erlebens, der Gruppenbildung und der persönlichen Entwicklung. Im Mittelpunkt stand dabei weniger das gemeinsame Unterwegssein als vielmehr die Frage, wie eine Gruppe durch neue Erfahrungen, gemeinsame Herausforderungen und ungewohnte Situationen zusammenwächst.

Eine besondere Bedeutung hatte die gemeinsame Gestaltung des Alltags. Beim Einkaufen, Planen und Zubereiten der Mahlzeiten waren die Jugendlichen gefordert, Verantwortung zu übernehmen, sich abzustimmen und Aufgaben untereinander zu verteilen. Dabei entstanden ganz selbstverständlich Situationen, in denen Rücksichtnahme, Kommunikation und Verlässlichkeit gefragt waren. Gemeinsames Kochen wurde so zu einem wichtigen sozialen Lernfeld: Jede und jeder konnte einen Beitrag leisten und erleben, dass das Gelingen des gemeinsamen Alltags von der Beteiligung aller abhängt.

Auch der Aufenthalt auf Norderney bot zahlreiche Möglichkeiten, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zu erproben. Die Jugendlichen mussten sich in einer ungewohnten Umgebung orientieren, Wege eigenständig finden und sich innerhalb der Gruppe absprechen. Das bewusste Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Gruppe stärkte dabei nicht nur die individuelle Selbstständigkeit, sondern auch das gegenseitige Vertrauen.

Eine besondere Herausforderung stellte das gemeinsame Bad in der kalten Nordsee dar. Sich trotz der niedrigen Temperaturen ins Wasser zu wagen, erforderte Überwindung und Mut. Gerade solche Situationen, die außerhalb des gewohnten Alltags liegen, bieten wertvolle Erfahrungen: Eigene Grenzen wahrzunehmen, sie gegebenenfalls zu überwinden und dabei von anderen unterstützt und motiviert zu werden. Das gemeinsame Bewältigen dieser Herausforderung stärkte das Gruppengefühl und schuf ein gemeinsames Erfolgserlebnis.

Darüber hinaus entstanden insbesondere beim gemeinsamen Spielen neue Verbindungen innerhalb der Gruppe. Durch die ungewohnten Situationen ergaben sich neue Konstellationen und Kontakte, die im normalen Internatsalltag möglicherweise weniger selbstverständlich entstehen. Jugendliche begegneten sich teilweise aus einer anderen Perspektive und entdeckten gemeinsame Interessen und Fähigkeiten. So konnten bestehende Gruppengrenzen aufgebrochen und neue Beziehungen innerhalb des Bremerhauses gefördert werden

 

Stammhaus: Für die Dynamik ein voller Erfolg

Das Stammhaus ist dieses Jahr in die Rhön gefahren. Unter einfachen Bedingungen haben wir alle gemeinsam in einem großen Zelt übernachtet. Dieses wurde zusammen mit allen Jungs auf- und abgebaut. Auch alle weiteren Aufgaben (Aufräumen, Spülen, Vorbereiten des Essens), die zu erledigen waren, wurden gemeinschaftlich und ohne Murren erledigt. In den freien Minuten wurden Schach und Fußball gespielt. Ob beim Sommerrodeln, Wandern oder beim abschließenden Entspannen in der Therme: Die Stimmung war durchgehend ausgelassen und die gesamte Gruppe hatte sichtlich Spaß. Zur Belohnung nach der Wanderung kehrten wir in einem Kloster ein, um uns dort mit deftigen Leckereien wieder zu stärken.

Das Wochenende war für die Dynamik und den Zusammenhalt der Gruppe ein voller Erfolg, und wir schauen sehr optimistisch aufs kommende Schuljahr.

 

Mühle: Die Zeit gemeinsam genossen an einem wunderschönen Wochenende

Dieses Jahr sind wir mit der Mädelsgruppe Mühle gemeinsam in das Ruhrgebiet gefahren. In einer gemütlichen Unterkunft eines Kulturzentrums in Essen haben wir den Freitagabend mit einer italienischen Kochsession und lustigen Spielen ausklingen lassen. Um Punkt null Uhr gab es dann noch eine kleine Party mit Gesangseinlage, um den 14ten Geburtstag einer Bewohnerin gebührend zu feiern. Den Samstag haben wir zusammen im Movie Park verbracht. Von Wilderwasserrafting über Looping Achterbahnen bis zu Schießständen und leckeren Crêpes war für alle was dabei. Bevor es dann am Sonntag zurück ins heimatliche Marburg ging, haben wir noch einen Stopp im Bochumer Planetarium gemacht. Dort haben wir uns unser ,,Geheimnisvolles Universum“ angeschaut, lagen dabei unter einer riesigen Kuppel und konnten wunderbare Sternbilder betrachten, während auf spannende Art und Weise über den Aufbau unseres Universums und der Milchstraßen-Galaxie berichtet wurde. Die Mädels und auch wir PädagogInnen haben die Zeit sehr genossen und ein wunderschönes Wochenende mit vielen Fotos in Erinnerung.

 

Biohaus: Gruppe kann Reibung aushalten und Kompromisse finden

Eine neue Wohngruppe, ein neues Konzept und acht junge Erwachsene: Für Teile unserer 12er und 13er war diese Häuserfahrt nicht nur ein Ausflug, sondern eine Generalprobe für ein völlig neues Wohngruppenkonzept unseres Internats, das auf Eigeninitiative, Vertrauen und ein Maximum an Selbstständigkeit setzt. Die Rolle des pädagogischen Teams? Nicht länger nur anleitend, sondern eingeladener Partner auf Augenhöhe.

Dass diese Idee aufgehen kann, zeigte sich schon zu Beginn des gemeinsamen Wochenendes: Einkauf, Vorbereitung und ein stimmungsvolles Pizza-Dinner bei Kerzenschein wurde von der Gruppe komplett in Eigenregie organisiert. Das pädagogische Team saß mit am Tisch – allerdings als Gäste einer offensichtlich funktionierenden WG.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen echter Mitgestaltung. Um die Wohngruppe zu einem echten Ort der Begegnung zu machen, der darüber hinaus als Lernraum dienen muss, wählte die Gruppe gemeinsam die Ausstattung für den „neuen“ Gruppenraum aus. Das engagierte Diskutieren über Geschmack und Nutzen deutet an, dass die Gruppe Reibung aushalten und gemeinsam Kompromisse finden kann.

Um die Notwendigkeit gelingender Kommunikation für eine Gruppe zu unterstreichen, besuchten wir das Erlebnismuseum „Dialog im Dunkeln“ in Frankfurt am Main. Sich ohne Sehvermögen auf die Stimmen und Signale anderer zu verlassen, war eine wertvolle und sehr eindrückliche Erfahrung in Bezug auf Vertrauen, Unterstützung und Kommunikation für eine Gruppe, die ohne ein immer regulierendes pädagogisches Präsenz-Team ein Miteinander finden muss. Gleiches gilt für den Escape-Room, der den Samstag abschloss. Als Team Lösungen zu finden, aufeinander aufzubauen und gemeinsam auch Irrwege zu laufen, wird auch im WG-Alltag dazugehören.

Als Team ziehen wir nach diesem Wochenende eine deutlich positive Bilanz: Die Gruppe harmoniert trotz sehr unterschiedlicher Persönlichkeiten schon auffallend harmonisch. Naturgemäß bringt eine so neue und bis dato unbekannte Wohnform in unserem Internat kleine Unsicherheiten mit sich – sowohl für die jungen Erwachsenen als auch die etwas „älteren“. Dennoch konnten wir am Wochenende beweisen: Jungen Erwachsenen viele Vertrauensvorschuss zu geben, kann sich lohnen. Ein rundum gelungener Auftakt für eine neue Gruppe, und vielleicht auch für ein neues Wohnkonzept für viele Jahre.

 

Das pädagogische Team im Internat Steinmühle

 

 

19. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/Hausfahrt_2-scaled-e1789827593926.jpeg 890 1500 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-19 16:21:192026-09-19 16:22:45Gemeinschaft erleben und Selbstständigkeit stärken bei den Häuserfahrten im Internat Steinmühle

Antibiotika aus dem Labor sind unverzichtbar geworden

Aktuelles, MINT

Auf interessiertes Publikum stieß Prof. Dr. Helge Bode, Direktor des Marburger Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie, bei seinem aktuellen Vortrag in der Steinmühle.

Anwesend waren 85 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13, die Biologie als Leistungsfach belegen, zahlreiche Grundkursschülerinnen und Grundkursschüler sowie die Teilnehmenden des plus-MINT-Talentförderprogramms.

Worum ging es?

 

Viele Arzneistoffe werden ursprünglich von Mikroorganismen produziert

In seinem Vortrag mit dem Titel „Neue Antibiotika“ verdeutlichte Bode, dass viele unserer wichtigsten Arzneistoffe wie Antibiotika, Immunsuppressiva für Transplantationen oder Chemotherapeutika gegen Krebs ursprünglich nicht aus dem Chemielabor stammen, sondern von Mikroorganismen produziert werden. Bakterien nutzen diese Stoffe in der Natur meist als Verteidigungswaffen gegen Konkurrenten.

Er führte weiter aus, dass Bakterien diese komplexen Wirkstoffe über spezielle molekulare Fließbänder herstellen (sogenannte nicht-ribosomale Peptidsynthesasen oder Polyketidsynthesasen). Man kann sich diese Enzyme wie Legosteine oder einen Baukasten vorstellen, bei dem verschiedene Proteine Schritt für Schritt chemische Bausteine zusammensetzen.

 

Immer mehr Krankheitserreger werden resistent

Es wurde problematisiert, dass immer mehr Krankheitserreger resistent gegen klassische Medikamente werden, es also nicht mehr ausreiche, nur in der Natur nach neuen Stoffen zu suchen. Helge Bodes Forschung setzt genau hier an: Seine Arbeitsgruppe entschlüsselt die Gen-Baukästen der Bakterien, trennt die einzelnen „Legosteine“ auf und setzt sie im Labor neu zusammen. Durch dieses Reprogrammieren der bakteriellen Fließbänder entstehen völlig neue, künstliche Moleküle, die es in der Natur so nie gab – maßgeschneiderte Antibiotika im Kampf gegen resistente Keime.

 

Maßgeschneiderte Antibiotika sind dringend erforderlich

Bode wies darauf hin, dass diese neuen Antibiotika dringend erforderlich seien, da Menschen – nicht zuletzt wegen des breiten Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung – immer mehr Resistenzen gegenüber bestehenden Antibiotika entwickelten.

Nach dem einstündigen Vortrag kam es zu zahlreichen interessanten und weiterführenden Fragen aus dem Publikum, was Prof. Bode dazu veranlasste, die Konzentrationsfähigkeit und das Interesse der Steinmühlenschülerinnen und Steinmühlenschüler ausdrücklich zu loben.

Das Referat war Teil der vom Schüler:innenforschungszentrum Mittelhessen initiierten Vortragsreihe „Microbes@School“.

(Gem) // Fotos: MPI Marburg, Geisel

 

16. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/IMG_8529_Helge-Bode-Vortrag-Steinmuehle_Copyright-MPI-Marburg-V-Geisel.jpeg 859 1280 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-16 12:05:132026-09-16 12:05:13Antibiotika aus dem Labor sind unverzichtbar geworden

Orientierung über zukunftssichere Berufe im Handwerk

Aktuelles, Berufsorientierung

Zum dritten Mal nahmen in diesem Jahr die Klassen 9 der Steinmühle am Tag des Handwerks teil. „Das war ein voller Erfolg“ bilanzierte Dr. Claudia Röder, an der Steinmühle zuständig für Berufsorientierung und Koordination der schulischen Praktika.

 

Breites Angebot an Mitmachaktionen

Am 8. September ab der 3. Stunde fanden die Schülerinnen und Schüler im Berufsbildungszentrum Marburg ein breites Angebot an Mitmachaktionen vor, organisiert von der Kreishandwerkerschaft Marburg für Schülerinnen und Schüler.

Sämtliche Innungen waren vertreten und repräsentierten Berufe wie zum Beispiel Feinmechaniker, Fleischer, Frisör, KFZ-Mechatroniker, Maurer und mehr.

 

Ideen sammeln für das Betriebspraktikum

Die Schüler konnten Ideen für das Betriebspraktikum in Klasse 9 sammeln und sogar direkten Kontakt zu den Vertreterinnen und Vertretern der Berufe aufnehmen, die sie besonders interessierten.

Die Veranstaltung sollte die Perspektive erweitern, dass es neben den akademischen Berufen auch noch zukunftssichere Berufe im Handwerk gibt.

Die Schülerinnen und Schüler wurden von den Klassenlehrkräften begleitet.

(Heinm)

 

15. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/c4c2d37f-3916-4751-9a2b-3ffc1c436c28-scaled-e1789491496175.jpg 770 1125 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-15 19:19:512026-09-17 20:41:46Orientierung über zukunftssichere Berufe im Handwerk

Wir laden ein, am 26. September mit uns zu feiern!

Aktuelles, Ehemalige & Alumni, Feste & Feiern
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Ehemalige, liebe Freundinnen und Freunde der Steinmühle!

Unser traditionelles Herbstfest am letzten Samstag im September ist alljährlich das größe Fest der Steinmühle!

 

Das Programm:

15.00 Uhr: Begrüßung, Kaffeetrinken und Eröffnung der kulinarischen Meile, Bühnenprogramm, Mitmachangebote für Kinder auf dem Schulhof, Ponyreiten

ab 15.30 Uhr: Informationsstand der Schulleitung für interessierte Schülerinnen, Schüler und Eltern sowie „Elterncafé“ für Interessierte der künftigen Klasse 1

ab 18.00 Uhr: Romantischer Dämmerschoppen auf dem Mühlenhof

Unser besonderer Programmpunkt:
 um 18.30 Uhr gibt es auf dem Sportplatz ein großes Zusammentreffen mit Fototermin für alle Ehemaligen!

Sie interessieren sich für eine Aufnahme in unser Internat? Gerne nehmen wir uns Zeit für ein persönliches Beratungsgespräch. Rufen Sie uns einfach unter 06421-4080 an oder füllen Sie unser Kontaktformular aus.

zum Kontaktformular
 Wir freuen uns auf Sie und Euch!
15. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/Herbstfest_Foto-1200x0-1.jpg 189 600 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-15 00:04:122026-09-15 00:06:44Wir laden ein, am 26. September mit uns zu feiern!

Vorträge: Neue Antibiotika und Stressbewältigung im Mikrokosmos

Aktuelles, Berufsorientierung, MINT

Hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Max Planck Institut Marburg für Terrestrische Mikrobiologie geben an der Steinmühle im Rahmen der Vortragsreihe microbes@school Hintergrund-Einblicke in Themen unserer Zeit. Die Besuche der Fachleute dienen auch ein wenig der Berufsorientierung. Nach dem jeweiligen Referat sind Fragen möglich, auch zum beruflichen Werdegang.

 

Neue Antibiotika – Der geniale Baukasten der Mikroben

Antibiotika wie Penicillin, Krebsmedikamente, Medikamente für Organtransplantationen – viele dieser Arzneimittel werden von Bakterien produziert. Prof. Dr. Helge Bode, Direktor am Max PIanck Institut Marburg, zeigt die Tricks der Bakterien und erklärt anschaulich, wie man ihre mikrobiellen Baukästen nutzen kann, um noch schneller neue Antibiotika zu finden – oder sogar Antibiotika neu zu bauen.

Der Vortrag findet am Dienstag, 15. September, von 15:30 bis 16:30 Uhr an der Steinmühle in Raum 615 statt.

 

Stressbewältigung im Mikrokosmos – Was wir von Bakterien lernen können

Nicht nur Menschen, auch Mikroben haben Stress. Welche überraschenden Strategien helfen Bakterien, mit Stress umzugehen? Was können wir davon für unser eigenes Leben mitnehmen?

Das erörtert in ihrem Vortrag am Dienstag, 29. September, von 15:30 bis 16:30 Uhr Dr. Ilka Bischofs-Pfeifer ebenfalls an der Steinmühle in Raum 615.

Im Anschluss ist Zeit für Fragen zur Wissenschaft, dem Laboralltag oder dem beruflichen Werdegang.

Die Vorträge sind öffentlich und können ohne Voranmeldung besucht werden.

(Hei)

12. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/MPI-2026_Flyer-Bode-A5-e1789209221101.jpg 606 874 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-12 12:28:212026-09-16 09:38:56Vorträge: Neue Antibiotika und Stressbewältigung im Mikrokosmos

Aggressiv im Spiel, als Mensch geerdet: Von der Steinmühle zur TSG Hoffenheim

Aktuelles, Kooperationen & Partnerschaften, Sport & Gesundheit, Talentförderung

Das runde Leder hatte es Marlene Wagner schon als Dreijährige angetan: Wenn ihr großer Bruder Moritz zum Fußballtraining ging, wollte sie mit! Wie weit diese Leidenschaft und die Fußballspiele im Garten mit ihren Brüdern Moritz, Konrad und Wilhelm sie bringen, das ahnte damals noch niemand. Heute sind sie ein unschlagbares Team. Vier Steinmühlenschüler unter sich.

 

Als Mädchen in der Jungenmannschaft

Damals wurde sie voll ins Fußballteam integriert – als Mädchen! Das lag auch an ihren Trainern, unter anderem Marco Preis und Arthur Keck. Marlene hatte viel Spaß mit ihren Jungs, die sie fast alle aus dem Kindergarten kannte. Heute spielt die talentierte Steinmühlenschülerin bei den U17-Juniorinnen der TSG Hoffenheim. Ihre Ziele: Bundesliga und Nationalmannschaft.

 

Marlene Wagner schafft Sprung in die Hessenauswahl

Tatsächlich! Wir googeln und finden Marlenes Konterfei unter „Abwehr“ auf der Website der Blau-Weißen. Welch ein fantastischer Weg, der da hinter und noch vor ihr liegt! Der ehemalige Trainer Lothar Potthoff kann stolz sein. Er gehörte zum Erwachsenen-Trainerstab bei der Mädchenfußball-Spielgemeinschaft (MSG) Marburg-Weimar, wo alles Fahrt aufnahm. Zusammen mit Jan Arnold, Julia Günsch und Sascha Meusel begleitete und förderte er die Schritte der jungen Athletin auf dem grünen Rasen. Über die Regionalauswahl schaffte sie den Sprung in die Hessenauswahl.

 

Perspektivlehrgang der U-16

In der C-Jugend wechselte Marlene zu den Jungs von Blau-Gelb Marburg. Im Winter absolvierte Marlene einen Perspektivlehrgang der U-16 Nationalmannschaft.

Schon im vergangenen Oktober war die TSG Hoffenheim nach der Süddeutschen Meisterschaft auf die junge Fußballerin zugekommen. Sollten am Ende hier alle Daumen nach oben zeigen? Dann hieße es: Koffer packen und umziehen!

 

Wohnungswechsel, Schulwechsel 

So kam es auch. Doch wenn Träume wahr werden, gibt es Organisatorisches zu lösen, stellte die junge Spielerin schnell fest: Wohnungswechsel in eine WG nach Hoffenheim und Schulwechsel. Etwas Zittern war angesagt. Würde alles auch klappen? Am Ende zeigte die Ampel auf Grün. Alles in trockenen Tüchern.

Die Steinmühle ließ Marlene ziehen. Das Gute: Es geht zunächst nur um ein Jahr! Die talentierte Fußballerin absolvierte Ende Juni den Medizincheck und machte am 1. Juli den weiteren Schritt auf ihrer Karriereleiter. Unterstützt durch Individual- und Krafttraining kann Marlene in Hoffenheim viel lernen, weitere Kräfte freisetzen und ihre Ziele verfolgen. Der Fokus: Gut ankommen und viele Spiele mit dem neuen Team. Das nächste Ziel: die U20 der TSG Hoffenheim, die derzeit in der 2. Frauenbundesliga spielt.

 

„Hohe Leistungsbereitschaft“

Lothar Potthoff, der auch die Steinmühlen-Fußballerinnen trainiert, schaut mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf die Weiterreise seiner Innenverteidigerin. „Wir verlieren eine gute Spielerin, aber wir sind wahnsinnig stolz“. Er lobt Marlenes hohe Leistungsbereitschaft, ihren ausgeprägten Willen und ihre mentale und körperliche Belastbarkeit. „Man spürt die starke Unterstützung aus dem Elternhaus“.

Die gute Fußballschule, durch die Marlene gegangen ist, hat ihr Übriges getan: „Das Team von BG Marburg und dessen Trainer Pascal Rohpeter hatten mich mega toll aufgenommen“. Dort trainierte sie drei Mal pro Woche und spielte mit den Jungs in der Gruppenliga, in der letzten Saison in der Verbandsliga Nord. „Das ist nicht selbstverständlich“, sagt Marlene selbst. Kurios und sehr besonders auch das Familienduell mit ihrem Bruder Konrad, der bei der TSG Wieseck spielt.

 

„Ein Glücksfall für mich“

Dass sie derzeit bei Hoffenheim lernen kann, einem Verein, dessen Erste Frauenmannschaft in der 1. Bundesliga spielt, sieht Marlene als einen Glücksfall an. „Wenn ich diesen Weg gehen kann, bis in die Nationalmannschaft, dann habe ich mein größtes Ziel erreicht.“

Die junge Frau, die Bayern-Fan ist und Joshua Kimmich sehr schätzt, gilt als „aggressiv im Spiel, aber als Mensch geerdet“. Beste Voraussetzungen, würde man sagen – auch dank ihres bisherigen Steinmühlen-Klassenlehrers Dr. Bernd Schweitzer, eines absoluten Fußball-Fans mit Herz für Marlenes Leidenschaft. Schließlich verstehen sie sich gegenseitig, denn sein Fach ist Mathe. Und das ist, neben Sport natürlich, Marlenes Lieblingsfach.

(Angela Heinemann)

 

 

10. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/image02.jpeg 742 1170 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-10 18:21:082026-09-10 18:21:08Aggressiv im Spiel, als Mensch geerdet: Von der Steinmühle zur TSG Hoffenheim

Erster Adler für unseren neuen Trainer im TARUS Future Team

Aktuelles, Rudern, Sport & Gesundheit, Wettbewerbe & Auszeichnungen

Wichtige Momente für Raavi Nasser, unseren neuen Trainer im TARUS Future Team: Bei der U23-EM im polnischen Kruszwica holt er sich seinen ersten „Adler“ als Bootstrainer bei einem internationalen Zielwettkampf. Unser Foto zeigt Raavi, der aus Hannover an die Lahn ziehen wird,  zusammen mit Jette Lisdat (Hannoveraner Ruderclub HRC) und Melina Reinke (Neusser RV), die im Leichtgewicht Frauen Doppelzweier LW2x gestartet sind. Das Team kam hinter Griechenland und vor Italien ins Ziel und holte die Silbermedaille!

Bald mehr über Raavi und seine Aufgaben rund um TARUS und die Steinmühle.

(Heinm)

 

5. September 2026
https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/09/Raavi_2x-e1788643072550.jpeg 602 828 Angela https://steinmuehle.de/wp-content/uploads/sites/5/2025/11/Logo_SchuleInternat_Steinmuehle_2026_3.png Angela2026-09-05 23:21:292026-09-06 20:36:10Erster Adler für unseren neuen Trainer im TARUS Future Team
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