Die Eckpfeiler des Schulkonzepts des Internationalen Gymnasiums

Um die Herausforderungen des internationalen Schulabschlusses IGCSE in Einklang mit der hessischen Schulausbildung zu bringen, sind die folgenden Eckpfeiler in der internationalen Schulausbildung der Steinmühle verankert:

  • Ergänzung des Curriculums um Cambridge Fächer:
    • Global Perspectives: In Anlehnung an das Gymnasium Steinmühle, welches bereits positive Erfahrungen mit dem Hauptfach Projekt sammeln konnte, wird mit dem Cambridge Fach Global Perspectives freie Projektarbeit zu globalen Themen in den Stundenplan integriert. Themen sind z.B. Family, Climate Change, Human Rights, Animal Welfare, …
    • ICT (Internet and Computer Technologies): Da die Schüler*innen des internationalen Gymnasiums bereits ab Klasse 5 mit einem iPad arbeiten, ist ein früher Einstieg in die Medienbildung notwendig. Diesem Bedarf kommen wir mit dem Fach ICT nach, in welchem z. B. der Umgang mit den Basisprogrammen Word und PowerPoint geschult werden soll, aber auch das Verfassen einer E-Mail oder die Nutzung der StoneApp behandelt werden. Zusätzlich wird der sichere und kompetente Umgang mit dem Internet thematisiert.
    • Combined Science: Cambridge hält die Trennung der Naturwissenschaften optional, sodass das fächerübergreifende Konzept des Gymnasiums (NaUnt) für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Unterstufe sehr gut mit dem Cambridge-Ansatz zu verbinden ist.
  • Intensive Spracharbeit:
    • Der Sprachenunterricht findet in Klasse 5/6 in Kleingruppen statt. Bei Bedarf werden die Gruppen nach Sprachniveau geteilt, sodass in Deutsch die Unterteilung in Deutsch als Muttersprache (DaM) und Deutsch als Fremdsprache (DaF) vorgesehen ist. Analog ist im Englischunterricht die Aufteilung in Englisch als Muttersprache (EMT) bzw. Schüler*innen mit bereits sehr hohem Sprachniveau und Englisch als Fremdsprache (EFL) vorgesehen. Das Ziel ist eine maximale Angleichung der Sprachkompetenz bis zum Übergang in Klasse 7. (1)
    • Um auch gemeinsamen Sprachenunterricht zu erleben, ist das Fach Joint Language Course (JLC) eingeführt. Dort soll der kulturellen und sprachlichen Vielfalt einer internationalen Klasse bewusst Raum gegeben und das Voneinander-Miteinander-Lernen gestärkt werden.
  • Checkpoint Tests in Klasse 6 und 8
    • Cambridge bietet zentrale Checkpoint Tests (English, Mathematics, Combined Science) bei den Übergängen von Primary zu Lower Secondary und später zum Upper Secondary an. Diese zentralen Prüfungen sind empfohlen und sollen entsprechend implementiert werden. Die Kosten für die Tests sind nicht im Schulgeld enthalten.
  • Freie Lernzeit (FLZ) für individualisiertes Lernen ab Klasse 5
    • Neben den regulären Fachstunden gibt es 2 Stunden pro Schulwoche, in denen die Kinder frei und/oder unter Anleitung ihren schulischen Bedürfnissen nachgehen können, z.B. Zeit für Vokabelwiederholung, frei gestaltbare Übungszeit, Arbeit an eigenen Projekten, Lesezeit, …
    • In der FLZ wird eine weitere Assistenzkraft zur Unterstützung anwesend sein.
  • iPads ab Klasse 5
    • Durch den erhöhten Bedarf an Spracharbeit im bilingualen/englischsprachigen Unterricht sollen die Kinder ab Klasse 5 ein eigenes iPad als Lernunterstützung nutzen, um B. Wörter nachzuschlagen, Vokabeln zu lernen oder für Projektarbeiten zu recherchieren.
    • Für das Fach ICT wird ein eigenes Endgerät benötigt, um den eigenen Umgang mit den neuen  Medien gezielt zu schulen und zu reflektieren.
  • Spanisch als zweite Fremdsprache ab Klasse 7 (2)
    • Koppelung mit der zweiten Fremdsprache des Gymnasiums: Ab Klasse 7 wird Spanisch in klassenübergreifenden Gruppen unterrichtet.
    • Teilnahme an der Sprachenfahrt des Gymnasiums in Klasse 9.

(1) Das Beschulungskonzept kann je nach Lerngruppe variieren.

(2) Nach Absprache auch Teilnahme am Fremdsprachenunterricht Französisch oder Latein