Plus-MINT-Internat Steinmühle holte Landessieg bei Jugend forscht
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Wer behauptet, es fehle jungen Menschen heutzutage an naturwissenschaftlichem Interesse und an entsprechenden Erfolgen, der kann sich definitiv noch nicht am plus-MINT-Internat Steinmühle umgeschaut haben. Dort nämlich reiht sich bei den Wettbewerben von Jugend forscht Sieg an Sieg. Akaash Bhagwat (14) und Emil Zuckermann (12) holten in diesem Format auf Landesebene aktuell Platz 1 in Physik.

 

Engagiertes Lehrkräfte-Team 

Es ist gleich ein ganzes Team von Jugendlichen, das am Gymnasium Steinmühle viel Enthusiasmus und Zeit in die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik investiert. Genialer Fakt: Niemand davon blieb bei der diesjährigen Jugend forscht-Runde ohne Preis! Dass sich die Steinmühle in Marburg mit diesen Ergebnissen von umliegenden Gymnasien abhebt, macht auch die Lehrkräfte stolz. MINT-Koordinatorin Dr. Jutta Töhl-Borsdorf: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben Lust zu Forschen, und wir als Lehrkräfte-Team unterstützen sie dabei. “

Klar, dass dieses Team selber aus Vollblut-Naturwissenschaftlern besteht. Wie auch immer es Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, Dr. Sven Freibert, Malte Klimczak, Dr. Eva Neumann, Antje Seel und Dr. Patrick Szabo bewerkstelligen – der Funke springt auf die jungen Menschen über.

 

„Eine herausragende Arbeit“

Die Laudatio für die Sieger des hessischen Landeswettbewerbs Jugend forscht in Physik, Akaash Bhagwat und Emil Zuckermann, lässt jedenfalls tief blicken: „…Sie  haben eine herausragende Arbeit zum Thema „Smarte Flüssigkeiten – Smarte Autos?“ präsentiert, die uns durch ein außergewöhnlich hohes Maß an Motivation und echtem Interesse am Thema beeindruckt hat.
Besonders gefallen hat uns eure sehr strukturierte wissenschaftliche Vorgehensweise, bei der ihr Einflussfaktoren gezielt getrennt voneinander variiert, Messreihen sauber durchgeführt und eure Ergebnisse klar, sinnvoll und nachvollziehbar ausgewertet habt“, heißt es darin.

 

Was hatten Akaash und Emil gemacht? 

Da beide Schüler absolute Autofans sind, lag auf der Hand: Beim gemeinsamen Forschungsprojekt wird es um Autos gehen. Die beiden Jugendlichen untersuchten die Viskosität von MR-Fluiden. Magnetorheologische (MR) Flüssigkeiten sind intelligente Funktionsflüssigkeiten, die ihre Viskosität, also ihre zähflüssigen Eigenschaften, bei Einwirkung eines Magnetfelds innerhalb von Millisekunden von flüssig zu halbfest ändern. Akaash und Emil entwickelten in verschiedenen Messverfahren einen funktionierenden Prototypen für adaptive Stoßdämpfer. – Ein Erfolg, der sie und ihre Forschung mit Bericht und Video in die Presse brachte. 

Wenn man bedenkt, dass in der vorangegangenen Regionalausscheidung alle 6 von 6 angetretenen Teams von Schule & Internat Steinmühle den Sieg davongetragen hatten, muss allein das schon als absolut außergewöhnlich bezeichnet werden. Dass gleich mehrere Steinmühlen-Teams anschließend auf Landesebene ganz vorne mitmischten, zeigt die nachfolgende Aufstellung: 

 

Die Jugend forscht-Siegerteams im Regionalwettbewerb (RW) und im Landeswettbewerb (LW):

Felix Sacher (Kl. 10) und Sophie Sacher (Kl. 6) / Thema: AIceBear cares everywhere – KI-Assistenzsystem für chronisch kranke Kinder: RW 1. Platz Arbeitswelt, LW 2. Platz Arbeitswelt & Sonderpreis des Bundesverbandes der Hörsysteme-Industrie

Aurelia Wild, Marietheres Schwabe, Fatma Sepetcigil (Kl. 5) / Thema: Mehr Öko in der Babywindel – Pflanzenpower statt Superabsorber: RW 1. Platz Chemie, LW Sonderpreis Geolino (Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior)

Marlene Jerrentrup, Ida Watzlawek (Kl. 6) / Thema: Lebendiges Schaumexperiment: Die Elefantenzahnpasta: RW 1. Platz Chemie, LW 2. Platz Chemie & Sonderpreis des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) (Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior)

Lotte Wagner, Isabella Kuhl (Kl. 7) / Thema: Die Formel des Fliegens: RW 1. Platz Physik, LW 2. Platz Physik & Sonderpreis Liebe zum Detail (Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior)

Lara Khatib, Giorgia Kuhn (Kl. 8) / Thema: Das Pferdepapier Gen2: RW 1. Platz Arbeitswelt, LW Sonderpreis Werkstoffe und Materialien (Institut für Werkstofftechnik). Teilnahme am Wettbewerb Jugend Forscht Junior.

Akaash Bhagwat (Kl. 8), Emil Zuckermann (Kl. 6) / Thema: Smarte Flüssigkeiten – Smarte Autos? MR-Fluide als metamorphe Stoßdämpfer, RW 1. Platz Physik & Sonderpreis Physik (Spielepreis), LW 1. Platz Physik und Sonderpreis plusMINT für Kreativität in der Physik. Experimentierkasten Faszination Elektroauto.

 

Leider kein Bundeswettbewerb in dieser Wettbewerbsklasse

Auch Akaash und Emil nahmen altersbedingt am Wettbewerb Jugend Forscht Junior teil. In dieser Wettbewerbsklasse findet kein Bundesentscheid statt. Beide sind allerdings Anfang August zum plusMINT Forschercamp nach Louisenlund eingeladen. – Viel Spaß dort, ihr beiden!

(Angela Heinemann)

 

 

Oberhessische Presse vom 07.04.2026

Rechnen, tüfteln, Spaß haben: Besuch an der Steinmühle zum +MINT-Camp 
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Geballte Aktivitäten der +MINT-Internate: Zusammen mit insgesamt acht Schülerinnen und Schülern aus Schloss Louisenlund und Schloss Neubeuern startete ein Team von Schule & Internat Steinmühle in das diesjährige +MINT-Camp. Neben vielen Informationen und Aufgaben rund um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gab es eine Menge Spaß und vieles zum Staunen.

 

Mit Känguru-Sprüngen

So manches war bekannt von den Camps der vergangenen Jahre, einiges war neu: Zum ersten Mal fand die Veranstaltung im März statt und wurde mit dem Känguru-Wettbewerb verbunden. Unter bewährter Leitung von Maximilian Moll, Mathematiklehrer der Steinmühle, ging es mit der Gruppe unter anderem auf die Lahnberge, wo Dr. Patrick Mehlitz, Professor für mathematische Optimierung, mit seinem Workshop zum Thema Eulersche Graphen wartete.

Einen weiteren Workshop gab es am Folgetag über die Knotentheorie, geleitet von Prof. Dr. Oliver Goertsches.

Eingeflochten ins Programm wurde auch der bewährte Besuch des Unternehmens Pfeiffer-Vacuum in Aßlar für Informationen über hochmoderne Vakuumtechnologie.

Um sich zu informieren, in welch schöner Stadt die Steinmühle eigentlich liegt, wurde mit Lunchpaket im Gepäck natürlich auch Marburg erkundet.

 

Mathematikum: Lehrreich und unterhaltend

„Die Welt ist – laut Phythagoras – Zahl. Und keiner rechnet mit.“ So war der Workshop von Dr. Muth überschrieben. Er fand in der Steinmühle statt.

Das große Finale der viertägigen Veranstaltung bildete der Besuch im Gießener Mathematikum (Titelbild). Ein etablierter wie auch attraktiver Programmpunkt, der in vielfacher Hinsicht demonstriert, dass Mathe gar nicht so „trocken“ sein muss, sondern stattdessen zahlreiche Überraschungen bereithält.

 

Menüabend war kulinarisches Highlight

Veranstaltungen in der Steinmühle eilt ihr Ruf eines attraktiven Rahmenprogramms und guter Verpflegung voraus. Und diesem Ruf wurde auch das diesjährige +MINT-Camp wieder sehr gerecht. Verpflegung im Bistro mit Snacks und Getränken, leckere Mahlzeiten in der Steinmühlen-Mensa, bereitet von Küchenchef Sebastian Riehl und seinem Team, gekrönt durch den festlichen Menü-Abend.

 

Welche Rakete fliegt am höchsten?

Für Unterhaltung zwischendurch sorgte die Teilnahme am Raketenwettbewerb, bei dem es darum ging, eine Rakete mit Wasserdruckantrieb zu konstruieren und sie möglichst hoch fliegen zu lassen. Und wer außer der Rakete auch sich selbst bewegen wollte, für die oder den gab es die Möglichkeit, auf ein Sportangebot zurückzugreifen.

Unser Fazit : Es war cool mit euch und es hat sehr viel Spaß gemacht! – Wir sagen: Ciao – bis zum nächsten Mal!

(Angela Heinemann)

 

Überperformt beim Informatik-Biber: Joel und Emil überboten Spitzenpunktzahl
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Mit einer Performance weit über das für Platz 1 geforderte Maß hinaus bestachen die Steinmühlenschüler Joel (links) und Emil (beide 6a) beim deutschlandweiten Wettbewerb Informatik-Biber.

Unter den 204.150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Klassenstufen 5/6 lagen sie am Ende bei den knapp 2 Prozent, die einen ersten Preis mit nach Hause nahmen. Dafür waren 117 Punkte erforderlich – Joel und Emil holten gleich 144!

Die beiden Klassenkameraden hatten im Team am selben Bildschirm gearbeitet – und das hat ganz offensichtlich grandios funktioniert, freute sich Informatiklehrer Steffen Ullwer. Wie seine beiden Schüler, so wurde auch er für dieses ungewöhnliche Ergebnis mit einer Urkunde belohnt.

Da kann man nur sagen: Hut ab vor so viel Können in Informatik! Wir sind sicher: Von euch hören wir künftig noch mehr.

(Angela Heinemann)

 

Probanden gesucht: Wer möchte an unserer Konzentrationsstudie teilnehmen?
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Ihr seid zwischen 14 und 19 Jahren alt? Euch interessiert es, mehr darüber zu erfahren, wann und warum man sich gut oder weniger gut konzentrieren kann? Ihr möchtet mit eurer Teilnahme unsere Studie unterstützen? Dann freuen wir uns auf euren Kontakt! Informationsveranstaltungen gibt es am 4. oder 9. März. Mehr Angaben findet ihr auf unserem Plakat:

 

Mehr Öko für die Babywindel: Alle sechs Jugend forscht-Projekte landeten auf Platz 1
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Mit sechs Projekten fuhr die Steinmühle am Wochenende zum Regionalwettbewerb von Jugend Forscht – und mit sechs ersten Plätzen kehrte sie zurück! Alle teilnehmenden Projekte der Steinmühle haben in ihrem Fachgebiet den Regionalsieg errungen! Das Marburger Gymnasium fährt daher vom 20. bis 21. März mit insgesamt 11 Kindern und fünf Projekten nach Kassel zum Landeswettbewerb von Jugend Forscht Junior. Eine Gruppe wird beim Landeswettbewerb der Älteren in Darmstadt antreten.

Ideen gibt’s…die gibt’s gar nicht. Marietheres Schwabe, Aurelia Wild und Fatma Sepetcigil aus der Klasse 5 hatten solch eine. Sie kümmerten sich bei ihrer Forschung nämlich um mehr Öko in der Babywindel – Pflanzenpower statt Superabsorber.

Unter Betreuung der Lehrkräfte Dr. Jutta Töhl-Borsdorf und Dr. Patrick Szabo hat die Gruppe mit ihrem Projekt im Fachgebiet Arbeitswelt eine ökologische Alternative zum nicht abbaubaren Superabsorber in Baby-Windeln gesucht. In umfangreichen Tests zu Aufnahmemenge, Aufnahmegeschwindigkeit und Druckstabilität haben die Schülerinnen und Schüler festgestellt, dass eine Mischung aus Apfelpektin und Konjakpulver sehr gut funktioniert. Diese Stoffkombination hat in einer „umgebauten Windel“ sogar den Praxistest mit Aurelias kleinem Bruder bestanden.

 

 

Die Elefantenzahnpasta unter der Lupe

 

Marlene Jerrentrup und Ida Watzlawek aus Klasse 6 widmeten sich im Fachgebiet Chemie unter Betreuung von Dr. Patrick Szabo und Antje Seel einem Lebendigen Schaumexperiment: Der Elefantenzahnpasta

Die Gruppe hat untersucht, welchen Einfluss Temperatur, Hefemenge, Spülmittelmenge und die Wasserstoffperoxidkonzentration auf die Schaummenge haben. Dabei haben die Jungforscherinnen und -forscher unter anderem festgestellt, dass man viel Hefe, aber nicht zu viel Spülmittel nehmen sollte.

 

 

Der Formel des Fliegens auf der Spur

 

Isabella Kuhl und Lotte Wagner aus der 7. Klasse überprüften unter Betreuung von Malte Klimczak und Dr. Jutta Töhl-Borsdorf im Fachgebiet Physik die Formel des Fliegens.

Die beiden haben eine kürzlich entdeckte Formel noch einmal nachvollzogen, mit der die Frequenz des Flügelschlags von Insekten und Vögeln aus den Massen und Flügelflächen der Tiere berechnet werden kann. Dazu haben sie frei fliegende Insekten und selbst gezüchtete Schmetterlinge per Videoauswertung vermessen und analysiert. Außerdem haben sie untersucht, wie Änderungen der Masse eines Ornithopters (aufziehbarer Modellvogel) dessen Flugverhalten beeinflusst.

 

 

Ein spezielles Projekt junger Autofans 

 

Akaash Bhagwat (Klasse 8) und Emil Zuckermann (Klasse 6) ging es bei ihrem Projekt um das mögliche Zusammenspiel smarter Flüssigkeiten und smarter Autos. Unter Betreuung von Dr. Jutta Töhl-Borsdorf und Dr. Sven-A. Freibert im Fach Physik kam es zur Untersuchung der faszinierenden Eigenschaften magnetorheologischer Fluide und anschließend zu selbst entwickelten Experimenten, die zeigten, wie sich Viskosität und Dämpfungsverhalten gezielt durch Magnetfelder steuern lassen. Abschließend haben die Schüler die Stoßdämpfer eines Modellautos mit dem magnetorheologischen Fluid gefüllt und die adaptive Dämpfung mit einem Rampentest demonstriert.

 

 

Papier aus Pferdemist wurde weiterentwickelt

 

Lara Khatib und Giorgia Kuhn aus Klasse 8 arbeiteten an der Weiterentwicklung ihres Projektes, bei dem umweltfreundliches Papier aus Pferdemist gewonnen wird. Betreut durch Dr. Sven Freibert und Dr. Eva Neumann konnten die beiden Schülerinnen im Fachgebiet Arbeitswelt in diesem Folgeprojekt die Herstellung ihres umweltfreundliches Papiers aus Pferdeäpfeln deutlich verbessern. Durch die Zugabe von Stärke verringerte sich u.a. die Sprödigkeit. Das Ergebnis ist stabiles, dünnes, gleichmäßiges und gut beschreibbares Papier der zweiten Generation Gen2.

 

 

Der AIceBear ist wettbewerbsversiert 

 

Der AIceBear reiste mit den Geschwistern Sophie und Felix Sacher schon zu vielen Wettbewerben, unter anderem nach Singapur (wir berichteten). Jetzt wurde das Projekt, ein KI-gesteuertes Assistenzsystem für chronisch kranke Kinder, bei Jugend Forscht im Fachgebiet Arbeitswelt vorgestellt und qualifizierte sich direkt für den Landeswettbewerb. Um es der Jury zu präsentieren, geht es Ende März nach Darmstadt, während die jüngeren Schüler in Kassel den fachkundigen Augen ihre Experimente erläutern müssen.

Die Schülerinnen und Schüler sind für die nächste Runde guten Mutes.

(Angela Heinemann)
Unser eigener KI-Server: Künstliche Intelligenz made in Steinmühle
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Dank der Unterstützung unseres Fördervereins unter Vorsitz von Jasmine Weidenbach und einer Menge internem Know-how verfügt die Steinmühle seit einigen Monaten über etwas, das die meisten Schulen in Deutschland noch nicht haben: einen eigenen KI-Server – und damit echte digitale Souveränität.

Hinter dem unscheinbaren Servergehäuse steckt beachtliche Rechenleistung: Zwei leistungsstarke NVIDIA-Grafikkarten treiben modernste Open-Source-Sprachmodelle an – darunter GPT-OSS-120b, Gemma 3 und Mistral 7b. Die Oberfläche OpenWebUI macht sie für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler intuitiv nutzbar. Die Hardware ist bewusst erweiterbar konzipiert, sodass wachsende Nutzungszahlen keine Engpässe verursachen werden. Der Server und seine Eigenschaften wurden dem Kollegium der Steinmühle bei der Schulinternen Lehrerfortbildung (SchiLF) vorgestellt.

 

Server läuft vollständig klimaneutral

Besonders stolz ist die Steinmühle auf den nachhaltigen Betrieb: Der Server läuft vollständig klimaneutral – gespeist aus Wasserkraft und der schuleigenen Photovoltaikanlage. – KI und Nachhaltigkeit schließen sich bei uns also ausdrücklich nicht aus.

Doch was kann der Server konkret? Derzeit erproben wir mehrere spannende Anwendungen: einen Eltern-Assistenten mit Informationen rund um die Steinmühle, einen Materialassistenten für die Fachschaft Religion, Klausurassistenten für Lehrkräfte sowie weitere experimentelle Projekte. Alles läuft dabei auf unserer eigenen Infrastruktur – keine Daten verlassen die Schule, volle DSGVO-Konformität inklusive.

 

Zusammenspiel von Bildung und Technologie

Dass wir mit diesem Ansatz auf dem richtigen Weg sind, zeigt auch die jüngste Entwicklung: Gerade wurde unsere Bewerbung bei einem renommierten Wettbewerb 2026 eingereicht – mit unserem datensouveränen Server als Herzstück des Konzepts. Wir sind sehr gespannt!

Die Steinmühle dankt der Schul- und Geschäftsleitung für ihre Vision einer Schule, die Bildung und Technologie verantwortungsvoll zusammenbringt. Stolz sind wir auf unsere Fachleute, die unser Projekt entwickelten und den weiteren Werdegang im Auge haben.

 

Ansprechpartner:

Björn Wagner, Lehrer an der Steinmühle, KI-und Datenschutzbeauftragter

Till Buurman, Fachinformatiker für Systemintegration, Teil des IT-Teams der Steinmühle und Serververantwortlicher

Dieser Beitrag wurde unter Verwendung von KI erstellt und redaktionell bearbeitet / Angela Heinemann

Steinmühle kürte Gewinner des Raketenwettbewerbs
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Meldet euch zur Teilnahme am Raketenwettbewerb, baut eine Rakete mit Wasserdruck-Antrieb und lasst sie auf unserem Gelände so hoch wie möglich fliegen! – So lautete im Projektunterricht die Aufforderung an Physik-begeisterte Schülerinnen und Schüler ab Klasse 6.

Mehrere Teams fanden sich zusammen und begannen zu tüfteln, bevor sie später die Ergebnisse ihrer Arbeit vor Publikum, bestehend aus MINT-Lehrkräften und Mitschülern, präsentierten.

Die Raketen durften aus jedem Material bestehen, mussten Platz für ein Höhenmessgerät bieten und einen Fallschirm enthalten. Wichtig war: Nur Wasserdruck-Antrieb war erlaubt.

 

Start im abgesperrten Bereich

Am Wettbewerbstag startete die Demonstration um 14 Uhr. Auch die Aufbauzeit im eigens abgesperrten Bereich war limitiert – länger als eine Stunde durfte nicht daran gearbeitet werden.

Schließlich war es soweit: Alle Raketen gingen nacheinander in die Luft. Dann war die Auswertung an der Reihe, welche Raketen am höchsten geflogen waren. Die Siegerinnen und Sieger wurden später mit einer Urkunde bedacht und stellten sich zum Foto. Dies waren (von links) Emanuel (11d), Jan (11d), Alexander (12 PoWi), Felix (10b), Sophie (6), Junus (10c).

– Ein etwas anderer Unterricht, der allen viel Spaß gemacht hatte, hauptsächlich organisiert von den Schülern Helena Steidl und Luca Weingärtner (10b).
(Heinm)

 

„Wir sind alle mächtig stolz“: Rückschau auf den Mega-Erfolg der Geschwister Sacher
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Na, haben Sie sie entdeckt, in der vordersten Reihe und am linken Rand? – Nach dem Jahreswechsel werfen wir noch einmal einen Blick zurück auf den wohl größten naturwissenschaftlichen Erfolg der Unter- und Mittelstufe unserer Schule in 2025: Die beiden Steinmühlen-Geschwister Felix und Sophie Sacher haben sich Ende November bei der World Robot Olympiad (WRO) in Singapur nicht nur mit der Weltspitze gemessen, sondern sind sogar mit Pokal nach Hause gereist: Als Team mit dem Namen JustUs errangen sie die Bronze-Medaille! Die internationale Aufmerksamkeit galt ihrem IceBear-Projekt (wir berichteten https://steinmuehle.de/blog/2025/07/07/felix-und-sophie-sacher-qualifizieren-sich-mit-robotik-projekt-fuer-weltfinale-in-singapur-2/), und treffenderweise hatte der intelligente Gefährte der Schüler seinen Namen kurz vor dem Wettbewerb entsprechend angepasst: AIceBear – gesteuert von künstlicher Intelligenz.

 

Größtes WRO-Finale aller Zeiten

In der letzten Woche waren 12 deutsche Teams beim Weltfinale der World Robot Olympiad in Singapur dabei. Insgesamt waren 594 Teams aus 91 Ländern vor Ort – es war das bisher größte WRO-Weltfinale aller Zeiten.

Die Konkurrenz in den verschiedenen Altersklassen und Kategorien war dementsprechend groß. Dabei gab es einige vordere Platzierungen, und besonders freut uns die Bronzemedaille des Teams JustUs in der Kategorie Future Innovators Junior. In dieser Altersklasse errangen Sophie und Felix von 58 Teams den dritten Platz. „Es war eine großartige Erfahrung“, berichten die beiden.

 

Technik und Teamgeist verbinden über Grenzen hinweg

Das Weltfinale 2025 in Singapur zeigte erneut, wie sehr Technik und Teamgeist über Grenzen hinweg verbinden. Die World Robot Olympiad bietet jungen Menschen die Chance, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen – mit Begeisterung, Kreativität und technischem Können.

 

Zahlreiche Freundschaften geschlossen

„Wir sind beide überglücklich“, fahren die Geschwister fort und berichten: „Das International Final waren vier Tage voller Abenteuer: Nach einem Delegationsausflug mit Tempel, Straßen und einem gemeinsamen Besuch eines Hawker Centers (einer traditionellen Streetfood-Halle) begannen drei aufregende Wettbewerbstage. In den drei Alterskategorien der Future Innovators konnte man dabei viele zum Teil sehr länderspezifische Lösungen zum diesjährigen Motto „The Future of Robots“ sehen, die im Zusammenhang mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung stehen. Beim Team JustUs gab es immer viel Publikum, da AIceBear nicht nur für die Jury spannend war sondern auch für Besucher, andere Teams und Medienvertreter. Es entstanden Freundschaften mit anderen Teams, und ganz bald möchten wir als  Team JustUs die neu gewonnenen Freunde in Cambridge, der Türkei und Singapur besuchen“.

 

AIceBear kann nun auch komponieren

Auch Jurys, die zur Bewertung anderer Teams eingeteilt waren, wollten AIceBear sehen, viele nutzten die neue Funktion, die Felix und Sophie im Hotelzimmer unmittelbar vor dem Wettbewerb hinzugefügt hatten: AIceBear kann nun neben seinen vielen anderen Funktionen auch singen und kurze Lieder komponieren, ganz nach dem Wunsch seines Nutzers im Hinblick auf Thema (z.B. Singapur) und Stil; so kann er zusätzlich für Entspannung und eine gute Stimmung sorgen.

 

Berichte in Zeitungen und im Fernsehen

Auch das Medieninteresse war groß. Dass AIceBear neben Englisch die Besucher auch auf den anderen Landessprachen Singapurs begrüßte, war in Zeitungen in Singapur, Malaysia, Quatar und China zu lesen. Auch ein chinesisches Fernsehteam interviewte das Team JustUs, das am Ende mit der Bronzemedaille auf dem Treppchen landete.

 

Großes Lob der Schulleitung

„Meine ganz persönlichen Glückwünsche zu diesem herausragenden Erfolg!“ kommentierte Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer nach der Rückkehr des Teams. „Platz 3 weltweit ist einfach unglaublich und doch so verdient, weil der Beitrag multiperspektiv, kreativ und ethisch uneingeschränkt positiv zu bewerten ist. Wir sind alle mächtig stolz auf das, was Sophie und Felix erreicht haben.“ Björn Gemmer und Geschäftsführer Dirk Konnertz, ebenfalls hoch begeistert von dem unglaublichen Resultat der Wettbewerbsteilnahme, hatten sich im Vorfeld dafür stark gemacht, dass der eine oder andere Sponsor gefunden werden konnte, um wenigstens einen kleinen Teil der Kosten für die Reise der Familie nach Singapur und den Transport des kostbaren Equipments aufzufangen.

 

Die folgenden Fotos geben einen Bilderrückblick auf die Reise der Geschwister Sacher nach Singapur, auf den Wettbewerb und auf ihre mitgenommenen Eindrücke:

(Heinm)

 

 

 

 

Fachübergreifendes Projekt aus Mathematik, Geografie und Kunst
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Um Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 ein Gefühl für Raum, Zeit und Dimensionen zu vermitteln, startete Mathelehrer Malte Klimczak ein Projekt, bei dem es um die Erstellung eines Planetenlehrpfades ging – direkt auf dem Schulgelände der Steinmühle!

 

Welche Länge haben 15 Millionen Kilometer?

Wie lang ist ein Meter? Wie lang ist ein Kilometer? Und welche für unser Vorstellungsvermögen kaum greifbare Länge haben 15 Millionen Kilometer? – Das kann man nicht zeigen, aber das Gefühl dafür kann man auch den Jüngsten im Gymnasium Steinmühle näherbringen: Entlang einer 300 Meter langen Strecke sollten die Planeten unseres Sonnensystems im richtigen Abstand zur Sonne platziert werden.

 

Kleingruppe wählte „ihren“ Planeten

Jeweils in einer Kleingruppe erstellten die Mädchen und Jungen auf dem Schulhof eine Station für einen Planeten ihrer Wahl. Schnell kam die Geografie ins Spiel: Wie groß und schwer ist der Planet? Wie weit ist er von der Sonne entfernt? Und wie lange würde man brauchen, um von der Erde dort hinzugelangen?

Mit den wichtigen Informationen wurden dann eine Infotafel und ein Modell des Planeten gestaltet – der künstlerische Aspekt. Mit Hilfe des Maßstabs, dass ein Meter auf dem Schulhof in Wirklichkeit 16 Millionen Kilometern im All entsprechen, wurde dann berechnet, wo der jeweilige Planet auf dem „Schulhof-Sonnensystem“ liegen müsste. Hier waren mathematische Fähigkeiten gefragt.

 

Planetensystem erklären in fünf Minuten 

Um die sehr großen Zahlen und ihre Bedeutung für Länge und Zeit verständlich zu machen, wurden anschauliche Vergleiche angestellt: Wie oft man um die Erde fahren müsste, wieviele Jahre man mit dem Auto unterwegs wäre und dergleichen mehr.

Weil hiervon bereits auch kleinere Kinder eine grobe Vorstellung entwickeln können, erläuterten die jungen Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Jahrgang 5 ihr Planeten-Projekt den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4 aus der Bilingualen Grundschule Steinmühle. Die Anforderung, hier nur wenige Minuten, aber so anschaulich wie möglich zu erläutern, meisterte der Jahrgang 5 mit Bravour. Dass die Vorbereitung der Unternehmung vorab mehrere Schulstunden in Anspruch genommen hatte, machte sich schnell in der Qualität bemerkbar.

Das tolle Projekt, das nicht nur interdisziplinäre Kenntnisse miteinbezog, sondern auch jahrgangs- und schulformübergreifend platziert wurde, muss als voller Erfolg bezeichnet werden. Einfallsreich, anspruchsvoll – und doch greifbar schon für die Jüngsten der Steinmühle.

Der Sonne, die oft fälschlicherweise als Planet bezeichnet wird, tatsächlich aber ein Stern ist, hat es am Veranstaltungstag jedenfalls gut gefallen. Sie verteilte ihre winterlichen Strahlen über dem Steinmühlengelände.

Angela Heinemann

 

„Another Lab in the Hall“: Steinmühle empfing Hohenloher MINTSPACE-Schulpreis
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Beim diesjährigen MINTSPACE-Bundeswettbewerb des Schulausstatters Hohenloher hat die Steinmühle einen hervorragenden 3. Platz erreicht.  Das mit großem Engagement und live im Fachraum eingespielte Musikvideo „Another Lab in the Hall“ begeisterte die MINTSPACE-Jury. Mit dem MINTSPACE-Schulpreis zeichnen der Schulausstatter Hohenloher und die Stiftung Jugend forscht seit 2021 innovative Lernräume und Labore für den MINT-Unterricht, also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, aus.

Schülerinnen und Schüler der Steinmühle hatten sich mit großem Eifer und Engagement an die Aufgabe gemacht, ein Musikstück als Wettbewerbsbeitrag für den MINTSPACE-Bundeswettbewerb zu schreiben, einzuüben, vorzutragen und aufzuzeichnen. „Hey, Teacher, let the Kids explore!“ schallte es im Chor zu den live orchestrierten Klängen des Pink-Floyd-Klassikers „Another Brick in the Wall“ (wir berichteten).

 

Video beeindruckte die Jury

Dr. Dr. Dierk Suhr, pädagogischer Leiter von Hohenloher und Vorsitzender der MINTSPACE-Jury, war spontan begeistert vom Wettbewerbsbeitrag. Besonders angetan war die gesamte Jury davon, dass Storyboard und Text, Ton- und Videoaufnahmen, Mastering und Schnitt komplett in den Händen der Schülerinnen und Schüler gelegen hatten . Nicht zuletzt machten ein gut eingeübter Chor aus Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern des Labors der Steinmühle und die schuleigene Band „Die lauten Laubfrösche“ die Aufführung zu einem gelungenen Beitrag.

 

Preis fließt in neues Labor der Steinmühle

Verbunden ist der Sieg mit einem Wertgutschein über 500 Euro, den Hohenloher-Regionalberater Guido Jäger nun überreichte. Schulleiter Björn Gemmer: „Der Preis ist eine tolle Anerkennung dessen, was im MINT-Bereich der Steinmühle in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Er würdigt die Kreativität und das breite Engagement von Schülerschaft und Lehrkräften. Das Preisgeld wird unmittelbar reinvestiert, denn wir möchten nächstes Jahr ein S2-Labor für unsere Schülerinnen und Schüler errichten.“

Unser Foto zeigt Hohenloher-Regionalberater Guido Jäger, die MINT-Koordinatorin der Steinmühle, Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, und Schulleiter Björn Gemmer bei der Überreichung des MINTSPACE-Schulpreises, umrahmt von Schülerinnen und Schülern des MINT-Moduls.