„Wir sind alle mächtig stolz“: Rückschau auf den Mega-Erfolg der Geschwister Sacher
,

Na, haben Sie sie entdeckt, in der vordersten Reihe und am linken Rand? – Nach dem Jahreswechsel werfen wir noch einmal einen Blick zurück auf den wohl größten naturwissenschaftlichen Erfolg der Unter- und Mittelstufe unserer Schule in 2025: Die beiden Steinmühlen-Geschwister Felix und Sophie Sacher haben sich Ende November bei der World Robot Olympiad (WRO) in Singapur nicht nur mit der Weltspitze gemessen, sondern sind sogar mit Pokal nach Hause gereist: Als Team mit dem Namen JustUs errangen sie die Bronze-Medaille! Die internationale Aufmerksamkeit galt ihrem IceBear-Projekt (wir berichteten https://steinmuehle.de/blog/2025/07/07/felix-und-sophie-sacher-qualifizieren-sich-mit-robotik-projekt-fuer-weltfinale-in-singapur-2/), und treffenderweise hatte der intelligente Gefährte der Schüler seinen Namen kurz vor dem Wettbewerb entsprechend angepasst: AIceBear – gesteuert von künstlicher Intelligenz.

 

Größtes WRO-Finale aller Zeiten

In der letzten Woche waren 12 deutsche Teams beim Weltfinale der World Robot Olympiad in Singapur dabei. Insgesamt waren 594 Teams aus 91 Ländern vor Ort – es war das bisher größte WRO-Weltfinale aller Zeiten.

Die Konkurrenz in den verschiedenen Altersklassen und Kategorien war dementsprechend groß. Dabei gab es einige vordere Platzierungen, und besonders freut uns die Bronzemedaille des Teams JustUs in der Kategorie Future Innovators Junior. In dieser Altersklasse errangen Sophie und Felix von 58 Teams den dritten Platz. „Es war eine großartige Erfahrung“, berichten die beiden.

 

Technik und Teamgeist verbinden über Grenzen hinweg

Das Weltfinale 2025 in Singapur zeigte erneut, wie sehr Technik und Teamgeist über Grenzen hinweg verbinden. Die World Robot Olympiad bietet jungen Menschen die Chance, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen – mit Begeisterung, Kreativität und technischem Können.

 

Zahlreiche Freundschaften geschlossen

„Wir sind beide überglücklich“, fahren die Geschwister fort und berichten: „Das International Final waren vier Tage voller Abenteuer: Nach einem Delegationsausflug mit Tempel, Straßen und einem gemeinsamen Besuch eines Hawker Centers (einer traditionellen Streetfood-Halle) begannen drei aufregende Wettbewerbstage. In den drei Alterskategorien der Future Innovators konnte man dabei viele zum Teil sehr länderspezifische Lösungen zum diesjährigen Motto „The Future of Robots“ sehen, die im Zusammenhang mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung stehen. Beim Team JustUs gab es immer viel Publikum, da AIceBear nicht nur für die Jury spannend war sondern auch für Besucher, andere Teams und Medienvertreter. Es entstanden Freundschaften mit anderen Teams, und ganz bald möchten wir als  Team JustUs die neu gewonnenen Freunde in Cambridge, der Türkei und Singapur besuchen“.

 

AIceBear kann nun auch komponieren

Auch Jurys, die zur Bewertung anderer Teams eingeteilt waren, wollten AIceBear sehen, viele nutzten die neue Funktion, die Felix und Sophie im Hotelzimmer unmittelbar vor dem Wettbewerb hinzugefügt hatten: AIceBear kann nun neben seinen vielen anderen Funktionen auch singen und kurze Lieder komponieren, ganz nach dem Wunsch seines Nutzers im Hinblick auf Thema (z.B. Singapur) und Stil; so kann er zusätzlich für Entspannung und eine gute Stimmung sorgen.

 

Berichte in Zeitungen und im Fernsehen

Auch das Medieninteresse war groß. Dass AIceBear neben Englisch die Besucher auch auf den anderen Landessprachen Singapurs begrüßte, war in Zeitungen in Singapur, Malaysia, Quatar und China zu lesen. Auch ein chinesisches Fernsehteam interviewte das Team JustUs, das am Ende mit der Bronzemedaille auf dem Treppchen landete.

 

Großes Lob der Schulleitung

„Meine ganz persönlichen Glückwünsche zu diesem herausragenden Erfolg!“ kommentierte Steinmühlen-Schulleiter Björn Gemmer nach der Rückkehr des Teams. „Platz 3 weltweit ist einfach unglaublich und doch so verdient, weil der Beitrag multiperspektiv, kreativ und ethisch uneingeschränkt positiv zu bewerten ist. Wir sind alle mächtig stolz auf das, was Sophie und Felix erreicht haben.“ Björn Gemmer und Geschäftsführer Dirk Konnertz, ebenfalls hoch begeistert von dem unglaublichen Resultat der Wettbewerbsteilnahme, hatten sich im Vorfeld dafür stark gemacht, dass der eine oder andere Sponsor gefunden werden konnte, um wenigstens einen kleinen Teil der Kosten für die Reise der Familie nach Singapur und den Transport des kostbaren Equipments aufzufangen.

 

Die folgenden Fotos geben einen Bilderrückblick auf die Reise der Geschwister Sacher nach Singapur, auf den Wettbewerb und auf ihre mitgenommenen Eindrücke:

(Heinm)

 

 

 

 

Fachübergreifendes Projekt aus Mathematik, Geografie und Kunst
, ,

Um Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 ein Gefühl für Raum, Zeit und Dimensionen zu vermitteln, startete Mathelehrer Malte Klimczak ein Projekt, bei dem es um die Erstellung eines Planetenlehrpfades ging – direkt auf dem Schulgelände der Steinmühle!

 

Welche Länge haben 15 Millionen Kilometer?

Wie lang ist ein Meter? Wie lang ist ein Kilometer? Und welche für unser Vorstellungsvermögen kaum greifbare Länge haben 15 Millionen Kilometer? – Das kann man nicht zeigen, aber das Gefühl dafür kann man auch den Jüngsten im Gymnasium Steinmühle näherbringen: Entlang einer 300 Meter langen Strecke sollten die Planeten unseres Sonnensystems im richtigen Abstand zur Sonne platziert werden.

 

Kleingruppe wählte „ihren“ Planeten

Jeweils in einer Kleingruppe erstellten die Mädchen und Jungen auf dem Schulhof eine Station für einen Planeten ihrer Wahl. Schnell kam die Geografie ins Spiel: Wie groß und schwer ist der Planet? Wie weit ist er von der Sonne entfernt? Und wie lange würde man brauchen, um von der Erde dort hinzugelangen?

Mit den wichtigen Informationen wurden dann eine Infotafel und ein Modell des Planeten gestaltet – der künstlerische Aspekt. Mit Hilfe des Maßstabs, dass ein Meter auf dem Schulhof in Wirklichkeit 16 Millionen Kilometern im All entsprechen, wurde dann berechnet, wo der jeweilige Planet auf dem „Schulhof-Sonnensystem“ liegen müsste. Hier waren mathematische Fähigkeiten gefragt.

 

Planetensystem erklären in fünf Minuten 

Um die sehr großen Zahlen und ihre Bedeutung für Länge und Zeit verständlich zu machen, wurden anschauliche Vergleiche angestellt: Wie oft man um die Erde fahren müsste, wieviele Jahre man mit dem Auto unterwegs wäre und dergleichen mehr.

Weil hiervon bereits auch kleinere Kinder eine grobe Vorstellung entwickeln können, erläuterten die jungen Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Jahrgang 5 ihr Planeten-Projekt den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4 aus der Bilingualen Grundschule Steinmühle. Die Anforderung, hier nur wenige Minuten, aber so anschaulich wie möglich zu erläutern, meisterte der Jahrgang 5 mit Bravour. Dass die Vorbereitung der Unternehmung vorab mehrere Schulstunden in Anspruch genommen hatte, machte sich schnell in der Qualität bemerkbar.

Das tolle Projekt, das nicht nur interdisziplinäre Kenntnisse miteinbezog, sondern auch jahrgangs- und schulformübergreifend platziert wurde, muss als voller Erfolg bezeichnet werden. Einfallsreich, anspruchsvoll – und doch greifbar schon für die Jüngsten der Steinmühle.

Der Sonne, die oft fälschlicherweise als Planet bezeichnet wird, tatsächlich aber ein Stern ist, hat es am Veranstaltungstag jedenfalls gut gefallen. Sie verteilte ihre winterlichen Strahlen über dem Steinmühlengelände.

Angela Heinemann

 

„Another Lab in the Hall“: Steinmühle empfing Hohenloher MINTSPACE-Schulpreis
,

Beim diesjährigen MINTSPACE-Bundeswettbewerb des Schulausstatters Hohenloher hat die Steinmühle einen hervorragenden 3. Platz erreicht.  Das mit großem Engagement und live im Fachraum eingespielte Musikvideo „Another Lab in the Hall“ begeisterte die MINTSPACE-Jury. Mit dem MINTSPACE-Schulpreis zeichnen der Schulausstatter Hohenloher und die Stiftung Jugend forscht seit 2021 innovative Lernräume und Labore für den MINT-Unterricht, also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, aus.

Schülerinnen und Schüler der Steinmühle hatten sich mit großem Eifer und Engagement an die Aufgabe gemacht, ein Musikstück als Wettbewerbsbeitrag für den MINTSPACE-Bundeswettbewerb zu schreiben, einzuüben, vorzutragen und aufzuzeichnen. „Hey, Teacher, let the Kids explore!“ schallte es im Chor zu den live orchestrierten Klängen des Pink-Floyd-Klassikers „Another Brick in the Wall“ (wir berichteten).

 

Video beeindruckte die Jury

Dr. Dr. Dierk Suhr, pädagogischer Leiter von Hohenloher und Vorsitzender der MINTSPACE-Jury, war spontan begeistert vom Wettbewerbsbeitrag. Besonders angetan war die gesamte Jury davon, dass Storyboard und Text, Ton- und Videoaufnahmen, Mastering und Schnitt komplett in den Händen der Schülerinnen und Schüler gelegen hatten . Nicht zuletzt machten ein gut eingeübter Chor aus Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern des Labors der Steinmühle und die schuleigene Band „Die lauten Laubfrösche“ die Aufführung zu einem gelungenen Beitrag.

 

Preis fließt in neues Labor der Steinmühle

Verbunden ist der Sieg mit einem Wertgutschein über 500 Euro, den Hohenloher-Regionalberater Guido Jäger nun überreichte. Schulleiter Björn Gemmer: „Der Preis ist eine tolle Anerkennung dessen, was im MINT-Bereich der Steinmühle in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Er würdigt die Kreativität und das breite Engagement von Schülerschaft und Lehrkräften. Das Preisgeld wird unmittelbar reinvestiert, denn wir möchten nächstes Jahr ein S2-Labor für unsere Schülerinnen und Schüler errichten.“

Unser Foto zeigt Hohenloher-Regionalberater Guido Jäger, die MINT-Koordinatorin der Steinmühle, Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, und Schulleiter Björn Gemmer bei der Überreichung des MINTSPACE-Schulpreises, umrahmt von Schülerinnen und Schülern des MINT-Moduls.

MINT-Team der Steinmühle drückt Geschwistern Sacher kräftig die Daumen!
,

Während wir an Schule & Internat Steinmühle Autoscheiben kratzen und noch Schneereste an Wegesrändern liegen, kämpfen zwei unserer Schüler in Singapur mit Temperaturen um 30 Grad. Sophie und Felix Sacher stehen dort in den Startlöchern für ihre Präsentation bei der World Robot Olympiad (WRO), die genau  jetzt beginnt. Nachdem ihr Projekt „Ice Bear – I care everywhere“ bereits viele Erfolge in Deutschland feierte (wir berichteten mehrfach), wird es nun auf internationalem Parkett vorgestellt. Die technische Konstruktion soll migräne- und herzkranken Kindern als Alltagserleichterung dienen.

Liebe Sophie, lieber Felix: Egal, wie ihr abschneidet: Ihr seid einfach großartig! Das MINT-Team der Steinmühle drückt euch ganz fest die Daumen und wünscht euch viel Erfolg!

 

📺PUR+-Auftritt: Junge Steinmühlen-Forscher Leonard und Nicolas im Fernsehen
, ,

Am 13. März kam ein Kamerateam des ZDF in die Steinmühle, um das erfolgreiche Steinmühlen-Duo Leonard Berger und Nicolas Bohnstedt bei seiner Forschungsarbeit an nachhaltigen Alternativen zu herkömmlichen erdölbasierten Frischhaltefolien zu filmen.

Nachdem beide beim Regionalwettbewerb Jugend forscht Platz 1 in Chemie holten, einen Sonderpreis beim Landeswettbewerb errangen und beim Wettbewerb „Jugend testet“ in Berlin Rang 2 von über 1.000 Bewerbern belegten, wird ihre erfolgreiche Arbeit nun auf dem Bildschirm zu sehen sein. Seit vergangenem Freitag, 31.10., ist sie online auf dem ZDF-Streaming-Portal abrufbar: https://www.zdf.de/reportagen/purplus-100  (ab Minute 9)

Am Dienstag, 4.11., wird die Folge im KiKA und am Samstag, 8.11., im ZDF ausgestrahlt.

Viel Spaß beim Schauen!

Funken ins antarktische Eismeer: Austausch mit Forschergruppe von Neumayer III
,

„Was war DAS für ein geiler Tag“ – wenn Schüler mit diesen Worten den Unterricht verlassen, dann haben die Lehrkräfte etwas richtiggemacht!

 

Klar ist: Nicht jeden Tag kann man einen Funkkontakt zum Südpol bieten. Als es ihn gab, am 24. September, waren eine Menge Steinmühlenschüler Feuer und Flamme, mit der Forschungsstation Neumayer III im antarktischen Eis zu sprechen. Die Kontaktaufnahme zu der Besatzung und deren Antworten auf verschiedene Fragen aus der Steinmühle wurde ermöglicht durch technischen Support des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC), durch das Herausarbeiten von Fragen an die Wissenschaftler zusammen mit den MINT-Lehrkräften der Steinmühle und durch Disziplin beim Funken. Denn mit einem lockeren Spruch ins Mikrophon ist es nicht getan.

 

Schnelleinweisung in das ABC des Funkens

Unter fachkundiger Anleitung galt es, sich mit dem Funkalphabet vertraut zu machen, den Rufnamen der Gegenstation aufzusagen und dann den eigenen Rufnamen zu nennen. Jeden Satz war mit „kommen“ zu beenden, was der Gegenseite signalisiert, dass man fertig ist. Bei „over and out“ endet das Gespräch komplett.

 

Forschungsergebnisse von globalem Interesse

Um die Antworten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Fragen der Steinmühlenschüler akustisch zu verstehen, halfen Disziplin und ein geringer eigener Lautstärkepegel. Man stelle sich vor: Neun Menschen befinden sich in rund 12.000 Kilometern Entfernung im Südpolarmeer, in einer Forschungsstation, die auf Stelzen steht. Und unter ihnen 200 Meter Eis. Es sind Fachleute mit unterschiedlichen Spezialgebieten wie zum Beispiel Meteorologie, Geophysik, Klimaforschung, Biologie. Ihre Aufgaben: Erdbeobachtung, Strahlungsmessung, Klimaforschung mit Daten, Temperaturen und Meßreihen. Themen unserer Zeit.

 

Viele Fragen bewegten 

„Hallo Luna“ kam über den Äther die Begrüßung zurück. Als der Funkkontakt merklich funktionierte, stieg die Aufregung abermals. Es gab Fragen über Fragen, welche Daten zu Gletscherbewegungen und Eisdicken gesammelt werden, wie Energie auf der Station gewonnen wird, ob es ein Handynetz vor Ort gibt, ob auch Pinguine erforscht werden, wohin Abwässer geleitet werden und vieles mehr.

 

Wie lebt man in der Isolation?

Aber auch persönliche Fragen an das Team beschäftigten die Schülerinnen und Schüler. „Wie kommt ihr mit der Isolation zurecht? Wie versorgt ihr euch? Was esst ihr? Was macht ihr in der Freizeit? Und wie wird geheizt?“ Angesichts der Außentemperatur von rund minus 40 Grad Celsius eine berechtigte Frage. Das Team, darunter eine Ärztin, erläuterte den Tagesablauf, der in einem bestimmten Rahmen für jedes Mitglied gestaltbar sei „…mit Puzzle, am Ruderergometer oder auf dem Laufband zum Beispiel“. Nein, die ganz große Weihnachtsstimmung komme nicht auf, vieles sei eine individuelle Sache. Zum Glück aber habe man seit drei Jahren Internet über den Anbieter Starlink, der auch entlegenen Orten der Welt den Highspeed-Empfang und damit nicht nur Kontakte, sondern auch das Anschauen des einen oder anderen Videos möglich macht.

 

Jährlich 150 Meter in Richtung Eiskante

Nach Monaten der Forschungsarbeit dann irgendwann wieder in die Zivilisation zu kommen, sei auch herausfordernd. Projekte, Forschungsarbeit und Ergebnisse entschädigten aber für das ganz besondere Leben auf der Forschungsstation, die regelmäßig angehoben werden muss, um nicht im Eis zu versinken. Die vom Alfred Wegener Institut in Bremerhaven betriebene Station, die sich jedes Jahr 150 Meter weiter in Richtung Eiskante bewegt, befindet sich derzeit 10 Kilometer davon entfernt. Seit November 2024 ist das derzeitige Team vor Ort und wird den Heimweg per Flugzeug, mit dem auch die Versorgung einmal jährlich stattfindet, im kommenden Dezember antreten.

 

Mehr Möglichkeiten als in Deutschland

Auf die Frage, warum man sich für diese lange Zeit diesen unkonventionellen Arbeitsbedingungen aussetzt, gibt es eine Antwort, die Forschende wohl besonders gut verstehen: „Ich habe hier einfach mehr Möglichkeiten als in Deutschland“.

 

„Eins der besten Erlebnisse, die ich je hatte“

Für die Schülerinnen und Schüler war dieser Funkkontakt mit der Forschungsstation Neumayer III im Eismeer des Südpols wohl das Highlight im Jahreskalender. Das dokumentierten Aussagen wie „Eins der besten Erlebnisse, die ich je hatte“. Das Projekt wurde federführend organisiert durch die Steinmühlen-Lehrkräfte Malte Klimczak und Dr. Eva Neumann. Kompliment für diese außergewöhnliche „Reise“! Ein ganz herzlicher Dank geht auch an Frank Riedel und Marina Meixner vom Deutschen Amateur Radio-Club. Euer Engagement war großartig und unverzichtbar.                Angela Heinemann

Unter dem folgenden Link erhält man Eindrücke aus den Gesprächen zwischen Schülerinnen und Schülern der Steinmühle und den Wissenschaftlern der Forschungsstation Neumayer III:

https://cloud.steinmuehle.info/s/tS4zQq3qRzogNXj

 

 

Mit Video in den Wettbewerb um den Hohenloher MINT-SPACE Schulpreis
, ,

Mit einem selbst gedrehten Video sicherte sich das MINT-Team der Steinmühle unter zahlreichen Bewerberschulen den 3. Platz im Wettbewerb um den MINT SPACE-Schulpreis der Hohenloher-Akademie, Geschäftsfeld Schuleinrichtungen. Der Preis war verbunden mit einem 500€-Einrichtungsgutschein und mit einer großen Portion Spaß bei der Erstellung des Videos, das sich um den Wunsch nach weiter optimierten Bedingungen für unsere höchst erfolgreichen „MINTies“ und engagierten MINT-Lehrkräfte dreht.

Ihr habt natürlich auch bei diesem Wettbewerb vollstes Engagement gezeigt, super abgeschnitten und noch dazu eine Menge Humor bewiesen! Klasse gemacht!

 

Songtext
We don´t need no boring classrooms
We want spaces bright and free
No broken tables in the stonemill
MINT-space is the place to be

Refrain
Hey, teacher, let the kids explore! (Rufen)
All in all, it´s just another lab in the hall
All in all, we´re just another lab in the hall
A future lab so well designed,
A place for every genius mind,
Modern, open, bright and smart,
Where innovations truly start.

Refrain
Hey, teacher, let the kids explore! (Rufen)
All in all, it´s just another lab in the hall
All in all, we´re just another lab in the hall
Hohenloher, hear the call,
Let’s build the greatest lab of all!
We are ready and full of heart –
Please help us make this vision start!

Refrain
Please – help us make this vision start! (Rufen)
All in all, we’re just another lab in the hall.
All in all, we’re building
A brilliant lab for us all.

Am Videoprojekt waren viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Steinmühle – Schule & Internat beteiligt. Im Einzelnen waren dies:

Storyboard und Songtext
Anna-Lena Griesler, Lisa Schreier, Dr. Jutta Töhl-Borsdorf

Band
„Larry und die lauten Laubfrösche“ (Constantin Franz Gitarre, Bent Deidl Bass,
Jaron Häußermann Drums, Juliana Stry Gesang)

Chor
Schülerinnen und Schüler aus dem Labor der Steinmühle. Einstudierung Daniel Sans

Technik
Jonathan Kurz

Schnitt
Anna-Lena Griesler

 

MINT-Campus 2025 – spannende und erfolgreiche Tage in Louisenlund
, ,

In diesem Jahr machte sich erneut eine Delegation der Steinmühle auf den Weg nach Louisenlund, um dort am MINT-Campus teilzunehmen und ihre Projekte vorzustellen – trotz der hessischen Sommerferien. Das berichtet Dr. Jutta Töhl-Borsdorf, MINT-Koordinatorin an der Steinmühle.

 

Alte Bekannte wiedergetroffen

Fabian Sotonica, Clara Steiner, Maya Fischer und Anna-Lena Griesler wurden am Donnerstag herzlich empfangen und konnten nach dem von den +MINTlern aus Louisenlund inszenierten Theaterstück „Der Besuch der alten Dame“ neue Leute kennenlernen und alte Bekannte wiedertreffen. Anschließend gab es die Möglichkeit, bei einer Führung durch das Lern- & Forschungszentrum die neue schuleigene Sternenwarte zu bewundern, die am nächsten Tag eingeweiht werden sollte.

Der Freitagmorgen startete mit einem interessanten Vortrag zum Thema ‚genetische und epigenetische Veränderungen‘. Danach ging es mit dem Hauptprogrammpunkt des Tages weiter – die Messe, bei der Schülerinnen und Schüler ihre Projekte der Öffentlichkeit sowie einer Jury vorstellen und sich untereinander darüber austauschen konnten.

 

Workshops und Vortrag zum Klimaschutz

Wie schon im letzten Jahr gab es am Abend wieder das beliebte Pubquiz. Bei diesem ging es darum, in einer Tischrunde Fragen aus den unterschiedlichsten Themenbereichen zu beantworten, wobei eine lockere Atmosphäre herrschte, was für eine sehr angenehme Stimmung sorgte.

Der nächste Morgen startete mit Workshops zu verschiedenen MINT-Themen. Darauf folgten ein weiterer Vortrag zum Thema Klimaschutz und anschließend die Preisverleihung durch die Jury.

 

Beide Steinmühlen-Teams gewannen in ihrer Kategorie

Wie bereits im vergangenen Jahr war die Steinmühle überaus erfolgreich und konnte sich mit den angetretenen Projekten den Sieg in der jeweiligen Sparte sichern: Das „Bootsprojekt / A-WAVE“ im Bereich Technik und „Natürliche UV-Schutzmittel“ im Bereich Chemie – sowie mit dem „Orbitals-Projekt“, einer Steinmühlen-Louisenlund-Kooperation, die den Publikumspreis „Sieger der Herzen“ erhielt.

Anschließend stand der Nachmittag für alle zur freien Gestaltung. So klang ein äußerst erfolgreiches und spannendes Wochenende gemütlich aus und alle konnten am Sonntagmorgen zufrieden die Heimreise antreten.      Anna-Lena Griesler

So farbenfroh kann Mathe sein: Kreatives zum Thema Bruchrechnen
,

Mathematik ist nicht langweilig oder steril. Ganz im Gegenteil: Mathe kann auch die kreative Seite des Gehirns erfolgreich fordern, und wer das nicht glaubt, kann sich gerne in unserer Fotogalerie unten überzeugen lassen. Als alternative Lernleistung zum Thema Bruchrechnen im Jahrgang 6 entstanden im vergangenen Schuljahr zahlreiche kreative Produkte. Mathematiklehrer Malte Klimczak übermittelte einige Beispiele der Werke aus den Klassen, die er und seine Kollegin Nina Kvachko im Mathematikunterricht betreuten. Die alternative Lernleistung hat eine Klassenarbeit kreativ ersetzt.

 

Aufgabe: Ein Plakat oder Merkheft fertigen

Mathe und kreativ? Wie hat man sich das vorzustellen?

Es handelte sich um eine Einzelarbeit, bei der die Schülerin oder der Schüler mit Farben, Bildern oder Diagrammen ein informatives Plakat oder Merkheft/Labbook zum Thema „Rechnen mit Brüchen“ zu erstellen hatte. Im Rahmen einer vorgegebenen Bearbeitungszeit von 10 Schulstunden bestand der Arbeitsauftrag aus Pflicht- und Wahlaufgaben.

 

Die wichtigsten Regeln des Bruchrechnens darstellen

Bei den Pflichtaufgaben sollten die wichtigsten Regeln des Bruchrechnens dargestellt und für jede Regel mindestens ein anschauliches Beispiel verwendet werden. Unter den fünf Wahlaufgaben gab es zum Beispiel die Möglichkeit, ein aufklappbares „Bruch-Pizzastück“ aus Papier zu gestalten, das die Addition von Brüchen erklärt, oder eine „Bruch-Waage“ aus Pappe, die das Gleichgewicht beim Erweitern und Kürzen von Brüchen zeigt.

 

Hinweise zur Projektplanung

Für die Planung des Projektes erhielt jede Schülerin und jeder Schüler für alle geltende allgemeingültige Hinweise, wie man sinnvoll und zielgerichtet zu Werke gehen sollte. Bewertet wurde nach Punkten anhand einer Matrix im Hinblick auf Vollständigkeit, gegebene Beispiele und Erklärungen, Kreativität und Gestaltung, Bewältigung der eigenen Aufgabe sowie Struktur und Organisation. Auch gab es Anmerkungen in Schriftform, die den Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern Punktevergabe und Benotung so plausibel wie möglich machten.

 

Dritter Platz der Geschwister Sacher bei „Chemie – mach mit!“
,
Gerade hatten Felix und Sophie Sacher ihre Einladung zum Weltfinale der World Robot Olympiad (WRO) nach Singapur erhalten, da kam auch schon die nächste Auszeichnung für das Jungforscher-Geschwisterpaar der Steinmühle: Sie errangen den dritten Platz bei der 47. Runde des hessenweiten Experimentalwettbewerbs Chemie – mach mit! unter Federführung von Dr. Jens Salzner und seinem Team von der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Die Steinmühle dankt euch beiden und eurer Betreuerin Dr. Jutta Töhl Borsdorf, MINT-Koordinatorin an unserer Schule, für Interesse und Eifer bei naturwissenschaftlichen Projekten und Wettbewerben. Ihr seid ein großartiges Team und wir freuen uns, dass ihr am Jahresende zur feierlichen Preisverleihung nach Frankfurt eingeladen seid. Ansonsten sind wir gespannt auf alles, was noch kommt!