Meilenstein kurz vor dem 75jährigen Bestehen: Schule und Internat Steinmühle wirtschaftlich unter einem Dach
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Zum 75jährigen Bestehen der Steinmühle im kommenden Jahr haben Schule und Internat einen Meilenstein gesetzt: Ab 1. Januar 2024 arbeiten beide Institutionen wirtschaftlich unter einem Dach. Dazu übernimmt die Steinmühle gGmbH als hundertprozentige Tochter des Schulvereins Steinmühle Marburg e.V. den Geschäftsbetrieb der Landschulheim Steinmühle GmbH & Co. KG. Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft ist ebenfalls Dirk Konnertz, der die Geschäfte des Schulvereins bereits seit 2013 führt.

Der Steinmühlen-Campus ist groß: Er umfasst weit mehr als die Gebäude von Gymnasium, internationalem Gymnasium, bilingualer Grundschule, Kindestagespflegegruppe, Forum und zwei Sporthallen. Die gGmbH wird Eigentümerin aller Grundstücke, der weiteren Schul- und Wohngebäude sowie von Mensa, Reitstall und Wasserkraftwerk.

 

Win-Win nach fairen Verhandlungen

Ein Jahr lang hatten Internatsgeschäftsführer Olaf Bien und Schulgeschäftsführer Dirk Konnertz über den geplanten Schritt verhandelt, um alle Details im Konsens zu klären. „Diese Zeit für faire Verhandlungen haben wir uns bewusst genommen, um letztendlich eine Win-Win-Lösung herbeizuführen“, blickt Dirk Konnertz zurück. Beide Seiten sind stolz auf ihr Ergebnis und den historischen Schritt, der kurz vor dem 75jährigen Bestehen der etablierten Bildungseinrichtung unternommen wurde.

Während die Feierlichkeiten zum Jubiläum im Juni 2024 anstehen, wurde auf den aktuellen Vertragsschluss bereits angestoßen: Nach zweistündigem notariellem Vortrag der Inhalte durch Notar Dr. Anton Schmölz setzten die Beteiligten ihre Unterschrift unter das Dokument. Gefeiert wurde mit der zweiten und dritten Generation der Gründerfamilie Buurman, dem Vorstand des Schulvereins, Egon Vaupel und Gerhard Müller, leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Internats und dem Schulleitungsteam um Schulleiter Björn Gemmer: „In ihrer pädagogischen Zielrichtung waren sich Schule und Internat schon immer einig, was uns auf operativer Ebene, also wenn es um die Schülerinnen und Schüler ging, schon immer gut hat zusammenarbeiten lassen“, erinnert sich Gemmer und ergänzt: „Ich habe großen Respekt vor Familie Buurman, dass sie ihr Familienunternehmen verkauft hat, um der Steinmühle eine positive Zukunft zu sichern. Emotional war das sicher nicht einfach“.

 

Weiterentwicklung einer modernen und international aufgestellten Bildungseinrichtung

Die Schaffung der systemischen Voraussetzungen, um am Steinmühlenweg die gemeinsame Pädagogik in sinnstiftenden Konzepten und Angeboten noch besser umsetzen zu können, geht zeitlich mit einem Imagewandel in der deutschen Internatslandschaft einher. Die Steinmühle, mitten in Deutschland und mitten in Hessen vor den Toren der Universitätsstadt Marburg gelegen und unweit der Metropole Frankfurt, gehört zu den talentorientierten, modernen und international aufgestellten Einrichtungen, die mit ihrem außergewöhnlich vielseitigen schulischen Angebot Spezialisierung und Persönlichkeitsentfaltung gleichermaßen ermöglicht und am Ende der schulischen Laufbahn junge weltoffene Menschen in die Gesellschaft entlässt.

Geschäftsführer Dirk Konnertz: „Diese dank unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichen Entwicklung kann durch den vollzogenen Schritt noch weiter voranschreiten und gesichert werden. Das Zusammenwachsen unserer Steinmühle zu einer zukunftsfähigen Bildungseinrichtung auch für die nächsten Generationen hat nun eine erfolgversprechende Grundlage“.

 

Das gemeinsame Finale nach zwölfmonatigen fairen Verhandlungen waren die Unterschriften am vergangenen Freitag. Vorne von links: Dr. Anton Schmölz, Dirk Konnertz, Olaf Bien, Dr. Randolf Boetzkes. Hinten von links: Anke Saß, Johanna Buurman-Rogalla, Frerich Buurman, Christiane Buurman, Gerrit Buurman, Gisela Buurman, Friedhelm Faecks, Gerhard Müller, Erwin Löber, Egon Vaupel.