Mit Video in den Wettbewerb um den Hohenloher MINT-SPACE Schulpreis
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Mit einem selbst gedrehten Video sicherte sich das MINT-Team der Steinmühle unter zahlreichen Bewerberschulen den 3. Platz im Wettbewerb um den MINT SPACE-Schulpreis der Hohenloher-Akademie, Geschäftsfeld Schuleinrichtungen. Der Preis war verbunden mit einem 500€-Einrichtungsgutschein und mit einer großen Portion Spaß bei der Erstellung des Videos, das sich um den Wunsch nach weiter optimierten Bedingungen für unsere höchst erfolgreichen „MINTies“ und engagierten MINT-Lehrkräfte dreht.

Ihr habt natürlich auch bei diesem Wettbewerb vollstes Engagement gezeigt, super abgeschnitten und noch dazu eine Menge Humor bewiesen! Klasse gemacht!

 

Songtext
We don´t need no boring classrooms
We want spaces bright and free
No broken tables in the stonemill
MINT-space is the place to be

Refrain
Hey, teacher, let the kids explore! (Rufen)
All in all, it´s just another lab in the hall
All in all, we´re just another lab in the hall
A future lab so well designed,
A place for every genius mind,
Modern, open, bright and smart,
Where innovations truly start.

Refrain
Hey, teacher, let the kids explore! (Rufen)
All in all, it´s just another lab in the hall
All in all, we´re just another lab in the hall
Hohenloher, hear the call,
Let’s build the greatest lab of all!
We are ready and full of heart –
Please help us make this vision start!

Refrain
Please – help us make this vision start! (Rufen)
All in all, we’re just another lab in the hall.
All in all, we’re building
A brilliant lab for us all.

Am Videoprojekt waren viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Steinmühle – Schule & Internat beteiligt. Im Einzelnen waren dies:

Storyboard und Songtext
Anna-Lena Griesler, Lisa Schreier, Dr. Jutta Töhl-Borsdorf

Band
„Larry und die lauten Laubfrösche“ (Constantin Franz Gitarre, Bent Deidl Bass,
Jaron Häußermann Drums, Juliana Stry Gesang)

Chor
Schülerinnen und Schüler aus dem Labor der Steinmühle. Einstudierung Daniel Sans

Technik
Jonathan Kurz

Schnitt
Anna-Lena Griesler

 

Besuch aus Châlons en Champagne

Im September hatte die Klasse 9 für eine Woche Besuch aus Châlons en Champagne, berichtet Fachlehrerin Ulrike Wilmsmeyer. Die französischen Schülerinnen und Schüler waren in den deutschen Gastfamilien unserer Klassen 9 herzlich empfangen worden und haben eine Woche lang die Steinmühle und Marburg erkundet.

Ein Tag in Marburg mit Tretbootfahren hat allen sehr viel Spass gemacht. An der Lahn entstand auch unser Foto zusammen mit Französischlehrerin Sigrid Stechmann.

Der Rückbesuch der Steinmühlenschülerinnen und -schüler in Frankreich ist für Anfang Mai  2026 geplant.

Unser zweites Foto zeigt die Gruppe beim Abschied am Marburger Hauptbahnhof.

 

Landraub, Fossile Energien, Monokultur: Ausstellung macht globale Herausforderungen sichtbar

Im Hauptgebäude der Steinmühle befindet sich noch bis Mitte November eine Ausstellung, die zentrale globale Herausforderungen sichtbar macht und ihre sozialen, ökologischen und rechtlichen Dimensionen aufzeigt.

Es geht unter anderem um:

Landraub als Kriminaldelikt: Die illegale Aneignung von Land und ihre Auswirkungen auf lokale Gemeinschaften.

 

Monokultur: Wie industrielle Landwirtschaft die Lebensweisen indigener Völker verdrängt, beispielhaft bei den Bendern.

 

Fossile Energie: Weltweit hat sich der Energiebedarf verdoppelt, dennoch stammen weiterhin 80 % aus fossilen Quellen. Jährlich werden neue Rekordhöhen erreicht.

 

Gerichtsverfahren gegen Ölkonzerne: Shell plant, sich aus Nigeria zurückzuziehen, nachdem Proteste der Bevölkerung gegen Ölverschmutzung aufkamen. Die Frage nach Verantwortung und Gerechtigkeit wird aufgeworfen.

 

Globale Wasserkrise: Trotz wachsender Weltbevölkerung ist Wasser immer knapper. 2,2 Milliarden Menschen haben keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ein Großteil des indirekten Wasserverbrauchs erfolgt in ärmeren Ländern, oft auf Kosten der lokalen Bevölkerung.

 

Landnutzung für Papier: Deutschland verbraucht pro Kopf 230 kg Papier (2023), 20 Prozent der Zellulose stammen aus Brasilien. Indigene Pataxó verlieren ihr Land für den Zelluloseanbau und erfahren Repressionen bei Protesten.

Ines Vielhaben, Lehrerin an der Steinmühle und BNE-Beauftragte, hat die Roll-Ups, die thematisch auch in den Unterricht integriert werden können, vom Verein Motives e.V. ausgeliehen.

Klasse 10a entdeckt Plastiken und Installationen der Künstlerin Emilia Neumann im Kunstverein

Mitte September hatte sich die Klasse 10a auf den Weg in den Kunstverein Marburg gemacht, um die Werke der in Frankfurt lebenden Künstlerin Emilia Neumann (Jahrgang 1985) zu erkunden. Im Zentrum des Besuchs stand der künstlerische Dialog zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Plastiken – mit besonderem Fokus auf Fotografie und kreative Bildgestaltung, berichtet Fachlehrerin Ines Vielhaben.

Alltagsgegenstände abgeformt

Die farbigen bildhauerischen Arbeiten von Neumann, gefertigt aus farbigem Polymergips und Beton, abgeformt von Alltagsgegenständen wie Motorrädern, Fußmatten aus Autos oder Surfbrettern, boten dafür eine perfekte Grundlage, um aus ungewöhnlichen Blickwinkeln und spannenden Durchbrüchen zu fotografieren. Polierte und rohe Flächen, industrielle Spuren und organisch wirkende Strukturen ließen den Schülerinnen und Schülern viel Raum für eigene Interpretationen, die sie in Detailaufnahmen festhielten. Ein besonderes Highlight waren fotografische Inszenierungen als Interpretation oder humorvoller Kommentar zu den Werken der Künstlerin.

Steinmühle spendet Ranzen für Kinder in Rumänien

Ihre gespendeten Ranzen für Kinder in der Marburger Partnerstadt Sibiu präsentierten Schülerinnen und Schüler der Unterstufe ganz stolz dem Vertreter der Marburger Jugendförderung (hinten links) sowie Theresa Großer und Björn Gemmer vom Schulleitungsteam der Steinmühle. Die abgelegten Schultaschen, die teilweise kaum Gebrauchsspuren aufweisen, kommen in Rumänien solchen Familien zugute, die sich keine neuen Ranzen leisten können.

Die Steinmühle beteiligt sich traditionell in jedem Jahr an der Aktion, die vom Kinder- und Jugendparlament der Stadt Marburg in Verbindung mit dem Verein „Hilfe für Sibiu/Hermannstadt“ organisiert wird. Allen Eltern, deren Kinder gespendet haben, ganz herzlichen Dank!

Direkt im Haus der Jugend (siehe Abbildung unten) können bis Donnerstag, 02. Oktober, noch weitere Ranzen abgegeben werden.

Ein architektonischer Stadtrundgang

Interaktiver Unterricht ist laut Forschung sinnvoll und wirkt sich positiv auf das Lernergebnis und die Motivation aus – insbesondere, wenn er digital gestützt und kognitiv aktivierend ist.

Dieser Ansatz bestätigte sich am Montag, dem 22. September, als sich der Kunst-LK und -GK der Jahrgangsstufe 13 in der Marburger Oberstadt zu einer von den Schülern selbst erarbeiteten Stadtführung trafen.

Die anfangs allgegenwärtige Erschöpfung wurde bald von dem durch Mark und Bein gehenden Herbstwind und Zoes Anekdoten über den Uhrenturm sowie die interessante Bauweise des Rathauses vertrieben.

 

Das Rathaus näher betrachtet

Dieses bekannte Bauwerk steht an der Südseite des Marktplatzes mit der Schauseite in Richtung Norden. Das steinerne Gebäude ist drei Stockwerke hoch und der Epoche der Spätgotik zuzuordnen. Markant ist der sechseckige Treppenturm in der Mitte der Rathausfront. Der Turm hat einen eigenen Eingang, über dem ein Relief einer Heiligen angebracht ist. Über diesem Turm befindet sich der 1581/1582 nachträglich erbaute und reich verzierte Dachgiebel mit der Rathausuhr.

Über der Uhr steht ein Kupfergockel, der stündlich seine Flügel auf- und abschlägt. Der Trompeter links von der Uhr bläst ebenfalls zur vollen Stunde. Besonders diese spannenden Verzierungen der Uhr beeindruckten uns sehr.

 

Kilian – das älteste noch bewohnte Haus Marburgs

Auch wenn viele der Gebäude, die während unserer Oberstadtexpedition Beachtung fanden, den meisten bereits bekannt waren, war es doch etwas anderes, deren Besonderheiten, Eigenschaften und Geschichte kennenzulernen. Das „Kilian“ beispielsweise ist das älteste noch stehende und bewohnte Haus Marburgs.

Mit seinen rund 800 Jahren ist es von zahlreichen Kultur- und Kunstepochen geprägt. Bis vor 500 Jahren war es noch die älteste Kirche Marburgs, wurde dann jedoch zu einem Treffpunkt der Schuhmacher. Daher heißt der Platz neben dem Kilian auch „Schuhmarkt“. Auf die Grundmauern der romanischen Steinkirche wurden später Fachwerkelemente aufgesetzt. Es ist ein erstaunliches Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten, ein Gebäude im Laufe der Zeit unterschiedlich zu nutzen. In diesem Fall wurde ein Sakralbau zu einem Gildentreffpunkt, einer Polizeiwache und schließlich zu einem Wohnhaus umgestaltet. Einige der Epochen dieses Hauses sind noch heute an seinen Mauern ablesbar – obwohl sie teilweise schon mehrere Jahrhunderte zurückliegen. Ähnlich verhält es sich mit der Alten Universität und ihrer Kirche. Bei genauerer Betrachtung fällt der Unterschied im Hauptbaumaterial zwischen dem Kirchenkorpus und den daran angebauten Universitätsgebäuden auf.

 

Alte Uni aus weißem Sandstein

Im Gegensatz zum Kirchenbau ist die Alte Universität aus weißem Sandstein erbaut – was heute aufgrund der Witterung jedoch kaum noch zu erkennen ist. Tatsächlich ist die Klosterkirche etwa 400 Jahre älter als die Alte Universität, die dennoch als erste protestantische Universität der Welt gilt. Sie unterscheidet sich von der Universitätskirche in ihrer Baugeschichte: Während die Universitätskirche ein historisches Gebäude ist, das nachträglich neugotisch umgestaltet wurde, wurde die Alte Universität von Grund auf neugotisch konzipiert und gebaut.
Bei genauerem Hinsehen wird der Altersunterschied dennoch deutlich – trotz der Bemühungen der Architekten und Baumeister, ihn zu kaschieren.

 

Einprägsamer als jedes Referat

Die vielen wunderschönen, alten Fachwerkhäuser, die in der Marburger Altstadt zu finden sind, sind so geschichtsträchtig und architektonisch beeindruckend, dass manch einer darüber sogar die nicht bestandene Fahrprüfung am Morgen desselben Tages vergessen konnte.
Nach diesem lehrreichen Rundgang durch die Oberstadt und ihre Bauten waren sich alle einig: Diese (inter)aktive Unterrichtsstunde war einprägsamer, als es jedes Referat hätte sein können. Wir haben in diesen zwei Stunden mehr über die verschiedensten architektonischen Stile und Bauwerke in Marburg gelernt, als in all den Jahren unseres bisherigen Lebens in unserer geschichtsträchtigen Heimatstadt.

Paula Koch

 

Steinmühle erstmals als Digitale Schule ausgezeichnet
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Zum ersten Mal wurde die Steinmühle am vergangenen Donnerstag, dem 18. September, in Kassel als Digitale Schule von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ ausgezeichnet.

Insgesamt wurden 36 Schulen mit dem Titel „Digitale Schule“ von Geschäftsführer Benjamin Gesing und weiteren Vertretern aus der Wirtschaft ausgezeichnet. Die Ehrungen sind jeweils drei Jahre gültig und würdigen herausragendes Engagement im Bereich der digitalen Bildung. Die Feier mit Fortbildungsprogramm fand im Schülerforschungszentrum an der Albert Schweitzer Schule in Kassel statt.

 

Fokus auf fünf verschiedene Kategorien

Um die Bewerbung zur digitalen Schule haben sich an der Steinmühle der Digitalisierungsbeauftragte Malte Klimczak und der Jugendmedienschutzbeauftragte Tim Elmshäuser gekümmert.

In der Bewerbung musste die Steinmühle zeigen, dass sie in den 5 verschiedenen Kategorien Pädagogik & Lernkulturen, Lehrkräftequalifizierung, regionale Vernetzung, Konzept & Verstetigung sowie Technik & Ausstattung eine fundierte Grundlage besitzt und sich im Bereich der digitalen Bildung breitgefächert aufstellt.
Diese Hürde konnte die Steinmühle mit Bravour meistern und so darf sich die Steinmühle seit dem letzten Donnerstag nun auch als Digitale Schule bezeichnen.

Tim Elmshäuser

Einladung zum traditionellen Herbstfest am Samstag, 27. September ab 15 Uhr
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Vielen ist dafür kein Weg zu weit: Am letzten Samstag im September treffen sich alljählich aktuelle und frühere Schülerinnen und Schüler in der Steinmühle, um beim Herbstfest in Erinnerungen zu schwelgen an die gemeinsame Zeit – beim ein oder anderen Glas und mit leckerem Essen. Dieser Tag ist außerdem ein Familientag – nicht nur für unsere „Steinmühlengemeinde“, sondern auch für alle, die sich über Schule & Internat informieren möchten, während Kinder die zahlreichen Mitmach-Angebote auf unserem Campus wahrnehmen können. Wir laden Sie daher ab 15 Uhr in den Steinmühlenweg 21 nach Marburg-Cappel ein und freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Vier Tage, drei Nächte, ein Ziel: Mit dem Fahrrad auf Klassenfahrt nach Wien

Wenn andere beim Thema Klassenfahrt über die umweltschonendste Reisemöglichkeit diskutieren, weiß ein Schüler der Steinmühle, dass er es immer toppen kann: Julius Henkel. Zusammen mit Laurenz Steiß aus dem selben Jahrgang 13 machte er sich per Rad auf den Weg nach Wien.

Vier Tage, drei Nächte, ein Ziel: Konkret wurde es bei Julius nach einer Bemerkung des Tutors und Mathelehrers Björn Gemmer: „Bei soviel Sport könntest du auch mit dem Rad nach Wien fahren“.

– „Das hatte ich quasi als Aufforderung verstanden“, erinnert sich Julius augenzwinkernd. Als er in Laurenz Steiß jemanden gefunden hatte, dem der verrückte Gedanke gefiel, war die Sache beschlossen.

 

Planungsbeginn drei Wochen vor den Ferien

Drei Wochen vor den Sommerferien ging es in die Planung. Mit komoot, dem Routenplaner für Radtouren, wurde die Strecke abgesteckt. Die Möglichkeiten gingen von 750 Kilometer bis maximal 950 Kilometer Streckenlänge. „Wir entschieden uns für ein Mittelding“, berichtet Laurenz.

 

Riegel, Gummibärchen und Wasser

In der Theorie plante das Duo eine kleine Pause nach 50, eine größere Pause nach 100 Kilometern. „Das mit den 50 war nicht zu halten“, erinnern sie sich, „das hätte zu lange gedauert“. Die Nahrung bestand in erster Linie aus Riegeln, Gummibärchen und Wasser, längere Aufenthalte waren unterwegs nicht drin. Vor Würzburg gönnten sie sich noch ein Sightseeing, dann ging es weiter – über Regensburg, Linz bis in den Schlosspark Belvedere. 60 Prozent Fahrradwege, 40 Prozent Landstraße im Radler-Outfit. Julius in Turnschuhen auf seinem neuen Cravelbike, Laurenz mit Klickschuhen auf dem Rennrad. Meistens mit 25 Stundenkilometern Geschwindigkeit unterwegs, manchmal auch bis 45 oder gar 50.

 

Nie ans Aufgeben gedacht

„Der erste Tag war der aufregendste“ erinnert sich Laurenz. Er fühlte sich nicht richtig fit, aber gleich aufgeben war keine Option. Trotz Anstrengungen hatten die beiden Schüler nie daran gedacht, die Tour abzubrechen. „Wir hatten zwei gefährliche Situationen dabei“, erinnert sich Julius, „wurden von Pkw übersehen trotz Reflektoren“. Letztlich blieben beide verschont von unliebsamen Ereignissen. Am Schluss stürzte Laurenz allerdings auf dem Kopfsteinpflaster, der Schlauch des Vorderreifens war kaputt. „Da waren wir aber schon zu gut wie am Ziel“.

 

Begleitung für Essen, Technik, Sicherheit

Julius und Laurenz hatten auf ihrer Tour zwei wichtige Personen dabei, ohne die sie diese Unternehmung nicht geschafft hätten, wie sie selber sagen: Per Hübl und Lukas Zimmer, ebenfalls Jahrgang 13. Sie fuhren das Begleitfahrzeug, machten Fotos, orteten die beiden Aktiven über die WhatsApp-Einstellung „Wo ist?“, als man gegenseitig nicht mehr in Sichtweite war. „Sie haben uns Sicherheit gegeben“ beschreiben Julius und Laurenz diese Eskortierung, bei der man gemeinsam letztlich 822 Straßenkilometer zurückgelegt und 5.620 Höhenmeter überwunden hatte.

 

„Mental und sportlich großartig“

Mit viel Beifall und lautem Jubel wurde das Quartett von den via Bahn schon eingetroffenen Mitschülerinnen und Mitschülern und den begleitenden Lehrkräften im Schlosspark Belvedere empfangen. „Eine mental und sportlich großartige Leistung“ kommentierte Tutor und Schulleiter Björn Gemmer, der sich im Nachhinein, „wo alle heile angekommen sind“, gerne als der „Verursacher“ der langen Tour identifizieren lässt. Für ihn war unter anderem das Schöne, dass die Steinmühle durch hochgeladene Fotos und Videos in den sozialen Netzwerken an der Mammut-Tour teilhaben konnte.

 

Anschauen auf Instagram

Wer einen Eindruck von der „tour.de.wien“ bekommen möchte, ist herzlich eingeladen, den gleichnamigen Instagram-Account zu besuchen, das eine oder Video dort anzuschauen und gerne dem Kanal auch zu folgen. Er könnte noch gebraucht werden. Denn unsere beiden Fahrrad-Freaks planen „eventuell eine ähnliche Tour noch einmal zu machen“. – Wir sind schon jetzt sehr gespannt!

Auf unserem nachfolgenden Foto mit der großen Gruppe stehen in der erste Reihe (von links): Laurenz Steiß (Rennradfahrer), Per Hübl (Social Media im Begleitfahrzeug), Lukas Zimmer (Fahrer des Begleitfahrzeugs), Julius Henkel (Gravelbikefahrer), Björn Gemmer (Tutor und Ideengeber).

Das zweite Foto mit den vier Personen zeigt (von links): Laurenz Steiß, Lukas Zimmer, Per Hübl, Julius Henkel.

Angela Heinemann

Westfalenhaus im Sauerland: Gegenseitig ermutigen, gemeinsam Aufgaben übernehmen
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Das Westfalenhaus des Internats Steinmühle war dieses Jahr im Sauerland und verbrachte die Hausfahrt in einem Selbstversorgerhaus, berichtet Hausleiterin Anne Gebhardt. Sie schreibt:

„Besonders attraktiv waren hierbei der Kicker und der Billardtisch, der eigentlich durchgängig genutzt wurde. Hier wurde auch das ein oder andere neue Talent entdeckt.

 

Überwindung von Angst

Gemeinsam ging es dann in einen Kletterwald, der einen besonderen Fokus auf Teamwork legte, sodass man grundsätzlich mindestens zu zweit unterwegs war, um die Aufgaben zusammen zu lösen. Mit Hilfe anderer wurde hierbei die ein oder andere Angst überwunden.

Anne Gehhardt schreibt weiter: „Besonders schön zu erleben war, wie sehr die Schüler:innen sich gegenseitig unterstützten, sich ermutigten und gemeinsam feierten, wenn ein Hindernis ‚besiegt‘  wurde.

 

Mutig auf den Skywalk

Höhe war das Stichwort des Samstags, denn am Nachmittag ging es auf den Skywalk, der in einer Höhe von bis zu 100m ein atemberaubendes Panorama über das Sauerland bot. Die ganz Mutigen unter den jungen Menschen drehten sogar TikToks. Der Abend klang beim gemütlichen Grillen aus.

Bevor wir uns auf den Rückweg machten, stand noch eine Partie Schwarzlicht-Minigolf auf dem Plan.

 

Gemeinschaftlich Aufgaben übernommen

Highlight des Wochenendes war aber vor allem, so Anne Gebhardt, wie sehr die Schüler:innen  untereinander zusammenwachsen konnten, sie neue Kontakte knüpften und als Gemeinschaft alle Aufgaben wie zum Beispiel den Küchendienst übernahmen“. Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass ein Gruppenteilnehmer mit seinem Rennrad bis zur Unterkunft bei Willingen gefahren war – und wieder zurück.