Steinmühle im Tennis-Fieber: Angebote für alle Könnensstufen
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In Kooperation mit der Agentur Play the Pro und seinem Geschäftsführer Heiko Hampl aus Marburg hat die Steinmühle ihr sportliches Angebot im Bereich Tennis professionelle Füße gestellt. Nachdem die Tennisanlagen auf dem Internatsgelände modernisiert wurden und durch das angrenzend eröffnete, von der Internatsschülerschaft betriebene Café Mühle bereichert werden, stehen die Tennis-Weichen jetzt in Richtung Turnierteilnahme – aber nicht nur. Auch Anfänger sind herzlich willkommen.

Das Tennisangebot an der Steinmühle richtet sich an die Klassen 1-13 – also an alle auf dem Campus vertretenen Jahrgänge. „Es wird von Grundschülern wie auch von der Oberstufe wahrgenommen“, berichtet Heiko Hampl.

Man muss kein Profi sein, um beim Steinmühlentennis einzusteigen. Etliche auf dem Platz, so Hampl, sind Anfänger, einige auch Fortgeschrittene. „Wer Tennisspielen lernen möchte, soll sich ruhig trauen“.

 

Vormittagszeiten für Eltern

Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der Steinmühle, die für ihren Sport nach dem Unterricht keine weiten Wege mehr zurücklegen müssen. Die Trainingszeiten wurden daher schwerpunktmäßig auf den Nachmittag gelegt. „Wir bieten aber auch Vormittagszeiten an, da haben wir die Eltern im Blick“, berichtet Hampl. Spielen kann man parallel auf drei Plätzen.

Die Geschwister Philipp und Jana Nowakowski demonstrieren, wie es ist, wenn einen das „Tennis-Fieber“ gepackt hat. Philipp, selber noch Grundschüler, belegte zusammen mit seiner Schwester das ein oder andere Tennis-Camp. „Die Camps wird es wieder geben“, schaut Heiko Hampl in die Zukunft und auf seinen Kalender. Derzeit werde die Nachfrage final abgeklopft, nach Ostern geht es – um im sportlichen Bild zu bleiben – in die Vollen.

 

Auch spontaner Einstieg kann gelingen

Über die Wiederbelebung des Tennissportes an der Steinmühle herrscht große Freude: „Diese großartige Sportart war bei uns lange im Dornröschenschlaf, und wir haben sie nun wiedererweckt zusammen mit einem professionellen Partner,“ erklärt Dirk Konnertz, Geschäftsführer von Schule & Internat.

Wer Interesse am Tennis hat, Kurse machen möchte, nach einer Pause wieder einmal den Tennisschläger schwingen oder sich erstmals an die Sportart herantasten möchte, ist herzlich eingeladen, sich unter folgendem Link über das Angebot zu informieren https://www.play-the-pro.com/steinm%C3%BChle-schule-internat/. Wenn machbar, ist auch der spontane Einstieg in einen Kurs möglich.

Unser Titelfoto zeigt Lanah Reithmayer und Jana Nowakowski bei ihrem Hobby. Die Gruppenfotos vermitteln einen Eindruck von den Tennis-Camps.

(Angela Heinemann)

 

Sport an der Steinmühle: Tradition stärken, neue Wege gehen
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Reiten, Rudern, Mannschaftssport und immer neue Kooperationen: Das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Modernisierte Infrastruktur, ein gewachsenes Team und zahlreiche Projekte sorgen dafür, dass Bewegung für die Schülerinnen und Schüler einen festen Platz im Schulalltag hat – und auch künftig weiter ausgebaut werden soll.

 

Schon immer stand die Steinmühle für eine ausgeprägte Bandbreite im Sport: für ein etabliertes Angebot im Reiten, für professionellen Unterricht im Rudern und für Erfolge bis hin zur Olympiateilnahme. Schon länger gibt es Tennis auf der eigenen Anlage, Ballsport mit Beachvolleyball an der Lahn und Krafttraining auch in den Wintermonaten. Doch auch Gutes kann man noch besser machen, erläutert Marcel Kalb, Leiter des Schulsports, Organisator vieler Trainingseinheiten und Koordinator von Kooperationen mit anderen Vereinen.

 

Moderne Infrastruktur

An dieser Stelle wären wir auch schon da, wo sich einiges weiter ausgebaut hat, schaut man etwa zehn bis 15 Jahre zurück. Verglichen mit damals wurde die Infrastruktur modernisiert und deutlich erweitert. Ein saniertes Bootshaus, eine große zweite Sporthalle und eine modernisierte Bestandshalle stehen heute für Ruder-Equipment und den Indoor-Sport bereit. Auch die Ausstattung mit Sportgeräten wird kontinuierlich ausgebaut. Wie das aussehen kann, zeigt bereits das Angebot im Kraftraum.

 

Mehr Köpfe für den Sport

Die Entwicklung des Sportangebotes war ein Prozess – sowohl hinsichtlich der Infrastruktur als auch im Hinblick auf das Personal. Das Kollegium in der Fachschaft Sport ist inzwischen auf 17 Lehrkräfte gewachsen, ein Pädagoge aus dem Internat und drei FSJ’ler unterstützen an verschiedenen Stellen. „Wir stehen auch im Austausch mit den Bereichen Sportwissenschaften und Motologie an der Marburger Philipps-Universität“, berichtet Marcel Kalb.

 

Keine Schulnoten im Sport für die Klassen 5-8

Bewegungsförderung hat an der Steinmühle einen hohen Stellenwert. So gibt es auch außerschulische Konzepte wie die Ruderfahrt oder die Skifahrt, und es besteht die Möglichkeit, in Klasse 11 – der sogenannten E-Phase der gymnasialen Oberstufe – das Sport-Profil zu wählen. Eine Besonderheit ist ebenfalls erwähnenswert: In den Klassen 5 bis 8 werden im Fach Sport keine Schulnoten vergeben. „Wir finden, dass eine Ziffernnote nicht die Vielfalt des Sports und der damit verbundenen Bewertung der erbrachten Leistungen widerspiegeln kann. Aus diesem Grund versuchen wir im Fach Sport, Leistungen im Sportunterricht differenziert und aussagekräftig zurückzumelden“, erläutert der Schulsportleiter.

 

Para-Sport ist Teil des Angebots

Durch Kooperationen mit anderen Vereinen ist das Sportangebot an Schule & Internat Steinmühle nahezu grenzenlos. Während einige Steinmühlen-Lehrkräfte aus eigenem Interesse Sportarten wie zum Beispiel Fechten anbieten, stehen traditionelle Sportarten wie Volleyball, Basketball und Fußball ohnehin auf der Tagesordnung. Die zusätzliche neue und große Sporthalle ermöglicht es der Steinmühle – die ohnehin auch Paralympisches Leistungszentrum im Rudern ist –, nun auch Mannschaftssport im Rollstuhl-Basketball anzubieten.

Montags findet zudem inklusiver Fußball statt: Vor einigen Jahren hatte das Unified-Team in Kooperation mit dem örtlichen Sportverein SF Blau-Gelb Marburg mit dem regelmäßigen Training begonnen. Für das Zustandekommen dieses Teams hatte sich seinerzeit Egon Vaupel, Vorsitzender des Trägervereins Steinmühle Marburg e. V., besonders stark gemacht.

 

Neues Schulstrukturmodell eröffnet Chancen

Weitere Kooperationen mit anderen Vereinen werden angestrebt, so Schulsportleiter Kalb. Er denkt dabei an außerschulische Aktivitäten wie Leichtathletik, Geräteturnen oder Schwimmen. „Durch das künftige neue Schulstrukturmodell eröffnen sich dabei große Chancen.“

 

Ein Auge auf dem Leistungssport

Ein Auge hat Marcel Kalb auch auf den Leistungssport und erwähnt exemplarisch die Volleyball-AG und den Volleyball-Wahlunterricht (WU) der Klassen 5 und 6, ebenso wie das Geräteturnen im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“, bei dem fünf Schülerinnen hervorragend abschnitten. Sein Credo: „Sport und Leistung gehören zusammen. Und das wird auch gefördert.“

Jahrgangsstufenübergreifend halte man zudem ein Angebot im Oberstufensport im Umfang von zwei Stunden pro Woche bereit. Marcel Kalb hat hier die Leitung inne, die jungen Menschen organisieren jedoch auch vieles selbst und schaffen sich somit selbstbestimmte Bewegungs- und Trainingsräume.

 

Kennenlernen im doppelten Sinne

Seit mehreren Jahren gebe es an der Steinmühle außerdem die Sportprojekttage in der letzten Schulwoche, sagt Kalb, der seit sieben Jahren an der Steinmühle arbeitet. Die zusätzlichen Sporttage im Mai betreffen die Klassen 5 bis 10 und schließen unter anderem Rudern, Lauffinals und weitere Disziplinen ein. Zusätzlich wurde und soll auch in Zukunft an der Steinmühle in der letzten Schulwoche ein Sportfest gefeiert werden. Hierzu sind auch kooperierende Sportvereine und Sportstudierende der Universität eingeladen. Das Fest dient neben der Bewegungsförderung auch dem Kennenlernen – sowohl der Aktiven untereinander als auch weiterer Sportangebote.

 

Bewegungsangebot für das Kollegium

„Der Arbeitsalltag wird immer komplexer, da müssen wir auch auf ausreichend Bewegung unseres Kollegiums achten“, ergänzt Marcel Kalb. An dieser Stelle kommt er auf das Angebot „StoneFIT“ zu sprechen – ein Angebot zur Bewegungsförderung speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Wir können stolz sein auf die Möglichkeiten, die wir haben“, resümiert Marcel Kalb. Am Ende sei man aber noch nicht angekommen: „… da geht noch mehr.“

Er erwähnt außerdem die mit dem Handy-Verbot einhergehende bewegte Pause in der Sporthalle. Angeleitet von einem FSJ’ler sind in der ersten großen Pause die Klassen 5 und 6 aktiv, in der zweiten großen Pause die Klassen 7 und 8. „Wer den digitalen Spieledrang unterbindet, muss andere Alternativen aufzeigen – gesundheitsfördernderweise in Verbindung mit Sport und Bewegung.“

 

Sport ist Teil der Schulkultur

Begrenzt auf das eigene Angebot sieht sich die Steinmühle für die Zukunft nicht. „Wir schauen auch gern einmal umher, was staatliche Schulen so machen und versuchen, Gelungenes zu übernehmen.“

So wird deutlich: Sport ist an der Steinmühle weit mehr als Unterrichtsfach. Er ist Teil der Schulkultur – getragen von Engagement, Kooperationen und dem gemeinsamen Ziel, Bewegung, Gesunderhaltung, Teamgeist und Leistungsbereitschaft nachhaltig zu fördern.

(Angela Heinemann/Fotos: Archiv Steinmühle)

 

Reiterinnen als Team zusammengewachsen: Steinmühle richtete Jugendcup aus
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Endlich wieder ein Reitturnier an der Steinmühle! Kurz nach Rückkehr der bewährten Reitstalleiterin, Reitlehrerin und Trainerin Beate Schridde zur Reitschule Steinmühle wurde vor Ort nach längerer Pause wieder der beliebte Jugendcup ausgerichtet. Zu Gast waren die Mannschaften aus Sterzhausen, Mengsberg und Rauschenberg, um ihr Können vor den Augen des erfahrenen Richters Albrecht Welz unter Beweis zu stellen. Neben der Dressuraufgabe wurde, wie beim Jugendcup üblich, auch theoretisches Wissen abgefragt.

 

 

Steigerung der Leistungen bereits deutlich erkennbar

Bei den reiterischen Leistungen der Steinmühlen-Reiterinnen registrierte Beate Schridde schon jetzt deutliche Steigerungen der erreichten Punktzahlen im Vergleich zu den ersten beiden Teilnahmen am Jugendcup nach der langen „Abstinenz“. Die Mädchen machten in ihrer Reitbekleidung mit Steinmühlen-Emblem nicht nur als Zuschauerinnen an der Bande, sondern auch auf dem Pferd eine gute Figur – auch zur Freude der Eltern aller Aktiven.

 

 

Applaus für Renovierung und Deko

Das Vorbereitungsteam des Reitvereins hatte sich für die Veranstaltung mächtig ins Zeug gelegt, die Räumlichkeiten kaum wiedererkennbar renoviert und dekoriert. Mit einer großen Auswahl an Speisen und Getränken wurde für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt, bestehend aus Angehörigen der Reiter-Teams und etlichen interessierten Gästen.

 

 

„Stolz, den Reitverein führen zu dürfen“

Angesichts der gesamten positiven Entwicklung geriet der neue 1. Vorsitzende des Reitvereins Steinmühle, Manuel Miltschelff, ins Schwärmen: „Meine Tochter reitet seit November 2025 bei Beate Schridde im Reitunterricht und ist Teil der Steinmühlen-Jugendcup-Mannschaft. Es ist wirklich toll, zu sehen, wie die Mädchen als Team zusammengewachsen sind und wie enorm sie sich reiterlich in dieser kurzen Zeit gesteigert haben. Ich bin dankbar und es erfüllt mich mit Stolz, diesen tollen Reitverein führen zu dürfen.“

 

 

Viel Bewegung auf der Anlage

Am Reitstall des Reitvereins Steinmühle wird in der nächsten Zeit noch weiterhin viel Bewegung sein, unter anderem mit dem Umbau des Stalltraktes, der bereits im Gange ist. Was die aktive Arbeit angeht, so bereichern Kurs- und AG-Angebote die verschiedenen Reitkurse. Mehr an der Stelle demnächst. Zu einem Überblick der verschiedenen Kurse geht es hier: https://reitschule.steinmuehle.de/ausbildung/

(Angela Heinemann)

An der Steinmühle wird geturnt: Erste Teilnahme bei „Jugend trainiert“
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Turnen ist neue sportliche Disziplin an der Steinmühle, zumindest wurde diese Sportart nach sehr langer Zeit wieder aktiviert – aktuell gekrönt durch die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Lotta Jerrentrup aus Klasse 9 a berichtet:

„Ende Januar durften wir mit unserem Schul-Turnteam am Regionalentscheid von Jugend trainiert für Olympia in Limburg teilnehmen. Mitgeturnt haben Zoe Gundlach, Lotta Jerrentrup (9. Klasse), Miranda Lammerskötter (7. Klasse), Marlene Jerrentrup und Ida Watzlawek (6. Klasse).

Morgens wurden wir von einem Shuttle-Bus eingesammelt, welcher uns nach Limburg brachte. Die Hinfahrt dauerte 2 Stunden, da wir noch mehrere Schulmannschaften einsammelten. Vor Ort erwartete uns eine große Halle mit Wettkampfatmosphäre, da bei Jugend trainiert hauptsächlich Leistungsturn-Mannschaften starten.

 

Wettkampfstart nach englischem System

Zunächst wärmten wir uns eine halbe Stunde auf. Nach dem musikalisch untermalten Einlauf startete der Wettkampf nach englischem System, was bedeutet, dass sich jeder Turner an den verschiedenen Geräten (Sprung, Barren, Balken und Boden) jeweils 1 Minute einturnen darf, um das Gerät kennenzulernen, da die Geräte in jeder Halle sich anders turnen lassen.

Unsere Mannschaft startete am Sprung gemeinsam mit der Elisabethschule. Danach folgte der Barren, dann der Balken und anschließend der Boden. Wir absolvierten alle Geräte und waren mit unserer Leistung zufrieden. Es war sehr beeindruckend, was manche Turnerinnen aus den Leistungsgruppen vorführten, welche Elemente sie an den einzelnen Geräten beherrschten. Anschließend folgte eine Pause, in der alle Geräte abgebaut wurden. Am Schluss gab es die Siegerehrung, wo erwartungsgemäß die Schulmannschaften aus den Leistungsturnzentren die vorderen Plätze abräumten. Unsere Schulmannschaft erreichte den 8. Platz!

 

„Teilnahme hat uns sehr motiviert“

Abschließend kann man sagen, dass es eine tolle Erfahrung war, in Limburg zu turnen. Es hat uns sehr motiviert, dass wir dabei sein durften und wir hoffen auf eine erneute Teilnahme in 2027! Ein großes Dankeschön geht an unseren Begleiter, Sportlehrer Marcel Kalb, der uns die Teilnahme ermöglicht hat und uns toll unterstützte.“

 

Angenehme Kooperation

Marcel Kalb, Schulsportleiter der Steinmühle, gibt Dank und Lob gleich weiter: „Die Wettkampfvorbereitung konnten wir nicht in der Steinmühle machen, da uns die entsprechende Turnausstattung fehlt. Hier hatten wir tatkräftige Unterstützung von Lehrer und Vereinstrainer Thomas Nickol (TSV Ockershausen, Sophie von Brabant Schule), der uns nicht nur durch den Wettkampf und die Vorbereitung geleitet hat, sondern auch ein sehr angenehmer Kooperationspartner war.“ Vielleicht, so Marcel Kalb, entsteht hier in Zukunft eine strukturelle Turn-Kooperation.

(Heinm)

Mit Spaß und Energie beim Turnier der AG Fechten
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Seit mehreren Jahren erfreut sich das Florettfechten an der Steinmühle kontinuierlich hoher Beliebtheit. Mathe- und Physiklehrer Steffen Ullwer ist Initiator des AG-Angebots und als erfahrener Florettfechter gleichzeitig der Trainer. Aktuell stand ein AG-Turnier an. Eine fünfköpfige Gruppe, wegen Krankheitsfällen etwas dezimiert, traf sich zunächst zum Aufwärmen in der großen Sporthalle, dann ging es jeweils zum Duell, bei passender Musik „Eye of the Tiger“:

It’s the eye of the tiger, it’s the thrill of the fightRisin‘ up to the challenge of our rival

Konzentration, Schnelligkeit und das korrekte Beachten der Regeln sind Garanten dafür, dass der so gefährlich wirkende Sport Spaß macht und Sicherheit bietet. Die Teilnehmenden verfügten bis auf eine Ausnahme erst über ein halbes Jahr Fecht-Erfahrung, wirkten aber bereits recht routiniert bei ihren Kampfgefechten vor dem kleinen Publikum, das reichlich Beifall spendete.

Als Sieger des Turniers stand am Ende Malte Rinkleff fest, gefolgt von Kvido Kruncl auf dem zweiten und Hannah Meißner auf dem dritten Platz. – Und genau, es ist tatsächlich auch ein Sport für Mädchen.

Angela Heinemann

 

Bewegung und Wahrnehmung: Kultusministerium zertifizierte die Steinmühle
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Für die gelungene Zusammenführung von Schulentwicklung mit dem Prozess der Gesundheitsförderung erhielt das Gymnasium Steinmühle vom Hessischen Kultusministerium die Zertifizierung „Bewegung & Wahrnehmung“. Karsten Vestweber, einer der Schulsportkoordinatoren am Staatlichen Schulamt, überreichte die Urkunde im Beisein von Schulleiter Björn Gemmer an Schulsportleiter Marcel Kalb.

 

Gesundheitsorientierte Bewegungsförderung in der Schule

„Die Zertifizierung ‚Bewegung & Wahrnehmung‘ zielt auf die gesundheitsorientierte Bewegungsförderung in der Schule ab – und das nicht nur für Schülerinnen und Schüler, sondern ebenso für die Lehrkräfte und Bediensteten“, erläutert Kalb. Hier würden vor allem Aspekte des bewegten Unterrichts, der bewegungsfördernden Ausstattung wie Mobiliar oder Sportgeräte, inner- und außerschulische Sportevents sowie Möglichkeiten der aktiven Rückzugs- und Entspannungsphasen bewertet.

 

Elementarer Teil der ganzheitlichen Bildung

Durch dieses Zertifikat, so der Schulsportleiter, wird zum Ausdruck gebracht, dass Bewegung einen elementaren Teil der ganzheitlichen Bildung darstellt und im Schul- und Unterrichtssetting der Steinmühle konsequent Anwendung findet. Die Urkunde gilt für einen Zeitraum von fünf Jahren.

(Heinm)
Spaß mit den Weihnachtsponys beim Adventszauber der Reitschule Steinmühle
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Wuseliger Betrieb bei Weihnachtsstimmung im Reitstall des Internats Steinmühle: Viele Kinder aus der Steinmühle und dem Umfeld folgten zusammen mit ihren Eltern der Einladung zu diesem Event in der Reitanlage, angekündigt unter der verheißungsvollen Bezeichnung „Adventszauber“.  Ansprechend dekoriert waren nicht nur Stehtische und Imbiß-Stand, an dem man es sich mit winterlichen Heißgetränken und Leckereien bei „Pferdeduft“ gutgehen lassen konnte. Geschmackvoll geschmückt waren auch die Ponys, die in der Halle zusammen mit den Kindern in Bewegung kamen.

 

Mit Schwung übers Hindernis beim Hobbyhorsing

Selbst mal Pony spielen – das durften die Kleinsten beim Hobbyhorsing. Dort galt es, mit dem Steckenpferd und ordentlich Schwung die aufgebauten Hindernisse zu überwinden. Im Reiterstübchen oben im Gebäude wartete die Bastelstation. In diesem Raum fertigten geschickte Hände und geduldige junge Köpfe ganz erstaunlichen Weihnachtsschmuck. – Ein großes Kompliment!

 

Vorstellung der erfahrenen Reitstall-Leiterin Beate Schridde 

Schule und Internat Steinmühle blicken zurück auf eine gelungene Veranstaltung zum Einstieg der erfahrenen Reitstalleiterin Beate Schridde, die sich den Gästen aller Altersstufen vorstellte, neue Gesichter willkommen hieß und alte Bekannte aus ihrer früheren Zeit an der Steinmühle begrüßte. Die Pferdewirtin und Reitlehrerin mit Trainer A-Lizenz hat ehrgeizige Pläne. Bei Interesse am Steinmühlen-Reitbetrieb lohnt es sich also, am Ball zu bleiben – auch wenn dieses Bild an der Stelle eher weniger treffend erscheint. Sagen wir also lieber: Sattelfest zu werden. In welchen Händen man sich beim Reiten an der Steinmühle befindet, lässt sich genauer noch einmal hier nachlesen: https://reitschule.steinmuehle.de/

 

Historischer Einzug unserer Basketballerinnen ins Landesfinale
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Welch ein Wahnsinnserfolg: Unser Team der Basketball-Mädels U18 hat es das erste Mal in der Geschichte der Steinmühle geschafft, ins Landesfinale in Gelnhausen einzuziehen. Im Regionalentscheid konnte die Mannschaft Usingen hinter sich lassen und sich somit für den Landesentscheid qualifizieren, teilte Schulsportleiter Marcel Kalb mit.

Das Coaching und die Vorbereitung auf die Wettbewerbe hatte unsere neue Kollegin an der Bilingualen Grundschule Steinmühle, Nicole ‚Nikki‘ Johnson, ehemals Basketball-Olympionikin im Nationalteam Kanada, übernommen. Ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement und natürlich an alle Spielerinnen, die sich so mächtig ins Zeug gelegt haben.
Dies waren:

Emilia Schneider, Samrawit Wulf, Nike Hütte, Malin Häußermann, Sophia Kirschning, Fenja Schlegel, Anna Thies.

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser grandiosen Leistung und halten die Daumen weiterhin gedrückt!

 

Learning by Watching: Sportkurs trifft Basketball-Bundesliga
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Am vergangenen Samstag war der dreistündige Sport-Grundkurs von Benedikt Hohmann zu Gast beim Heimspiel der Blue Dolphins Marburg gegen die Saarlouis Royals. Insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 machten sich gemeinsam auf den Weg in die kleine Georg-Gaßmann-Halle – eingeladen vom BC Marburg, dem wir an dieser Stelle herzlich danken.

Und der Besuch hat sich gelohnt: Von der ersten Minute an herrschte echte Bundesliga-Atmosphäre – schnelle Spielzüge, laute Anfeuerungsrufe und ein Publikum, das sein Team mitreißend unterstützte. Das Spiel selbst war bis zum Schluss spannend: Die Dolphins kämpften trotz eines großen Rückstands in der ersten Hälfte leidenschaftlich, mussten sich den starken Saarlouis Royals aber am Ende knapp mit 57:61 geschlagen geben. Die Enttäuschung über die Niederlage wich schnell der Begeisterung über das intensive und hochklassige Spiel, das viele von uns so zum ersten Mal live erleben durften, berichtet Benedikt Hohmann.

 

Inspiration kurz vor der praktischen Basketballprüfung

Perfektes Timing übrigens: In nur wenigen Tagen startet für den Kurs die praktische Basketball-Prüfung. So war der Abend nicht nur ein tolles Erlebnis, sondern auch eine inspirierende Einstimmung auf das eigene Spiel – ganz im Sinne von „Learning by Watching“.

Ein großes Dankeschön an den BC Marburg für die Einladung und an die Blue Dolphins für einen spannenden, sportlichen Abend voller Emotionen!

Steinmühle lädt zum Info-Tag Para Rudern ans Bootshaus
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Am Samstag, 30. August, findet am Bootshaus des Vereins RuS Steinmühle Marburg von 10 bis 16 Uhr ein Info-Tag zum Thema Para-Rudern statt. Angesprochen sind Menschen, die trotz körperlicher Einschränkungen gerne rudern möchten. Wie das funktionieren kann, erläutern vor Ort RuS-Trainer Martin Strohmenger und Ines Prokein vom Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (HBRS).

 

Zielgruppe: Menschen mit körperlichen Einschränkungen

Das Inklusionsrudern mit Sehenden und Sehbehinderten in einem Boot ist an der Steinmühle schon seit Jahren etabliert. Angesprochen sind für die aktuelle Veranstaltung aber nicht nur Personen mit Einschränkungen beim Sehen, sondern auch Menschen mit anderen körperlichen Handicaps.

Die Veranstaltung des RuS Steinmühle ist ein Kooperationsprojekt mit dem HBRS und der blista (Deutsche Blindenstudienanstalt Marburg). Kontakt und Anmeldung gerne über unseren Trainer „Stromi“ martin.strohmenger@steinmuehle.net, Telefon 0152-54248254.