Es ist nicht „wurscht“, was man isst: Meat Free Monday in der Steinmühle
Der Speiseplan der Steinmühlenküche wird montags ab sofort komplett fleischlos gestaltet: Weder in der Mensa noch im Bistro findet man an diesem Wochentag Fleisch oder Wurst. Mit dieser Maßnahme folgen Schule und Internat einem prominenten Aufruf, der um die Welt geht: Paul McCartney und seine Töchter initiierten die Kampagne „Meat Free Monday“ .“Jeder kann etwas beitragen, um das Bewusstsein für die schädlichen Umweltauswirkungen der Tierhaltung und für die Folgen der industriellen Fleischverarbeitung zu schärfen.“ Mit diesem Appell setzte sich bereits 2003 die John Hopkins Bloomberg School of Public Health für einen fleischlosen Tag pro Woche als Sensibilisierungsprogramm für die öffentliche Gesundheit ein. Die Kampagne wurde von zahlreichen weiteren Gesundheitsschulen unterstützt, findet aber erst weltweit Beachtung, seit Paul McCartney und seine Töchter sie als gemeinnütziges Projekt „Meat Free Monday“ unterstützen.
Schulleiter Björn Gemmer gab der Steinmühlenküche den entscheidenden Hinweis, der nun die eher halbherzige vorherige Lösung außer Kraft setzt. Zwar war bislang jeden Mittwoch „Veggie-Day“ – jedoch nur mittags und nur in der Mensa. Frühstück, Menüabend sowie die Versorgung im Bistro wurden mit Fleisch und Wurst gestaltet. Das gibt es am „Meat Free Monday“ nun nicht mehr. „Veggie ist einfach angesagt“ Am 17. August fiel der Startschuss für den fleischlosen Montag in der Steinmühle.
Begrüßt wird die Aktion auch von Küchenchef Sebstian Riehl: „Es geht um das Bewusstsein, für sich und die Welt etwas Gutes zu tun.“ Vegetarisch zu essen, so weiß er, ist schon lange nicht einfach nur die Philosophie Einzelner. „Veggie ist einfach angesagt.“ Durch Unterrichtsinhalte und bauliche Maßnahmen hat die Steinmühle schon mehrfach gezeigt, dass der Gedanke an Umwelt und Ökosystem für sie einen hohen Stellenwert einnimmt. Nun setzen Schule und Internat einen weiteren Schwerpunkt in diese Richtung bei der Verpflegung. Die Maßnahme reiht sich ein in die Zahl der Aktivitäten, die beitragen, den Klimawandel zu verlangsamen, wertvolle natürliche Ressourcen zu schonen und die eigene Gesundheit zu verbessern.Weitere Informationen zur Kampagne Meat Free Monday finden sich unter www.meatfreemondays.com.















Am 20. Juni war endlich der große Tag gekommen. Nach 13 Jahren Schule und den Strapazen der Abiturprüfungen, die unter ganz besonderen Umständen abliefen, fand das Kapitel „Schule“ für den Abiturjahrgang 2020 schließlich ein ebenso besonderes Ende. Nachdem es lange danach aussah, dass SARS-CoV-2 für einen stillen und leisen Abschied sorgen würde – schließlich mussten auch schon die Abi-Parade, der Abi-Ball der Schule und alle anderen Festlichkeiten abgesagt werden – war das Vergnügen umso größer, dass ein interner Abi-Ball auf dem internatseigenen Sportplatz organisiert werden konnte. Er gewährleistete nicht nur das Einhalten der Abstandsregeln, sondern schuf auch den Rahmen für eine Abschiedszeremonie, den sich unsere „Abis“ zweifelsohne verdient hatten.


nach Tradition des Hauses, jede Abiturientin und jeder Abiturient mit einer individuellen Laudatio verabschiedet wurde, die – teils sehr lustig, teils sehr emotional – die wunderbaren Erinnerungen wiedergaben, die im Verlauf so vieler Jahre entstanden waren, floss nicht nur bei den Absolventinnen und Absolventen so manche Träne.


Da alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte pädagogische Team und das Internat als Einrichtung dem Aufruf zur Spendenaktion gerne folgten und sich beispielhaft an dieser schönen Idee beteiligten, konnten die Abiturientinnen und Abiturienten über den Verlauf von zwei Wochen derart viel Leergut einsammeln, dass der Abtransport nur mit Hilfe eines Busses und eines zusätzlichen PKW möglich war. Nach über einer Stunde Pfandrückgabe stand schlussendlich fest, dass die Initiative mehr als 300 € in den Spendentopf gespült hatte, die anschließend dem Frauen helfen Frauen e.V. und der Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt gestiftet wurden. Der Dank ließ nicht lange auf sich warten…

Auch kreative Talente sollten frei zur Entfaltung kommen. In einem Handlettering-Kurs konnten die Jugendlichen ihre kalligraphischen Fertigkeiten trainieren und „die Kunst des Schönschreibens“ erlernen. In Hinblick auf das anstehende Osterfest bot sich geradezu die perfekte Vorlage, um Grußkarten und Osterwünsche zu versenden.







