Ein Abend für alle Sinne: Weihnachtsfeier im Internat Steinmühle

 

Die gemeinsame Weihnachtsfeier von Schülerinnen, Schülern, Eltern und dem Pädagogenteam gehört alljährlich zu den Highlights im Internat Steinmühle. Rund 150 Anwesende erlebten im Forum einen abwechslungsreichen und humorvollen Abend – genau so, wie man sich einen harmonischen Jahresausklang vorstellt.

Der Abend wurde eröffnet mit der Etude Op. 10 Nr. 3 von Chopin, vorgetragen von Jieni Zhang. Es folgte die Begrüßung durch die Internatsleiter Anke Muszynski und Nils Schwandt sowie durch die Internatsratsmitglieder Lukas Kießling und Robert Mahl.

Mit seiner Stimme und dem Lied „Hört der Engel helle Lieder“ überzeugte im Anschluss Felix Müller. Sodann erlebte das Publikum die Inszenierung der „tanzenden Rentiere“ durch die Bewohnerinnen des Hessenhauses. Der Beitrag fand viel Applaus.

Bewohnerinnen und Bewohner von Westfalenhaus und Biohaus hatten eine Interpretation von Shakespeare-Szenen vorbereitet: Das Stück „Romeo und Julia“ wurde in einem ersten und letzten Akt eindrucksvoll vorgetragen. Dabei überraschte nicht nur Romeos Widersacher Bodo das Publikum.

Viel Bewegung gab es beim Showtanz von Bewohnerinnen und Bewohnern des Stamm-, Westfalen-, und Hessenhauses. Die Jugendlichen übertrugen dabei eine gehörige Portion Esprit ans Publikum. Und konnten mit ihrem Tanz im Schwarzlicht Faszination bei den Zuschauern wecken.

Felix Müller kann auch Johnny Cash – das zeigte er beim nachfolgenden Programmpunkt mit dem Songbeitrag „Ring of Fire“. Der Beifall der Anwesenden war ihm sicher.

„Weihnachten ist nicht so sein Ding…“ nannten Bewohner des Stammhauses ihren Beitrag, der als nächstes zur Aufführung gelangte. Mit ihren Sockenpuppen zeigten sie, dass auch der größte Weihnachtsmuffel vom besinnlichen Weihnachtsfest überzeugt werden kann.

Viviana Leege und Laura Cluss brachten als nächstes „Run Run Rudolph“ von Chuck Berry zu Gehör und ernteten damit viel Beifall.

Märchenstunde im Westfalenhaus: „Aschenbrödel mal anders“ lautete der Titel des Beitrages, den Bewohnerinnen und Bewohner des Westfalenhauses als nächsten Programmpunkt vortrugen und damit eine „Märchenstunde“ beisteuerten.

Im Anschluss stand wieder Gesang im Vordergrund. Katharina Filin präsentierte „Dancing On My Own” von Calum Scott.

Zu einer Reise um die Weihnachtswelt luden unter dem Applaus der Anwesenden einige Bewohner der Mühle ein, bevor das Stück „Christmas Everyday“ von Simple Plan, gesungen und gespielt von Selina Lu, Rachel Gu, Jieni Zhang, Chang Lu, Charles Zha und Lena Schmeltzer, zum Finale auf die Bühne gebracht wurde.

Der Abend hatte einmal mehr gezeigt, mit welchem Engagement und mit welcher Kompetenz die Schülerinnen und Schüler des Internats Steinmühle einen Abend zu einem Fest wie Weihnachten ansprechend für alle Sinne gestalten können.