Eltern-Support bei Regatten förderte Spaß und Geselligkeit
„Das waren zwei schöne Regatten für die Steinmühle“ schwärmt Cheftrainer Martin Strohmenger von den jüngsten Wettbewerben der aktiven Steinmühlen-Ruderer.
Dabei schaut er zunächst zurück auf die Internationale Juniorenregatta in Köln. Dort entschied Janina Conrad den Vorlauf mit einem Abstand von 13 Sekunden mit Platz 1 für sich und startete am nächsten Tag im A-Finale in einer Renngemeinschaft mit Bremen und Berlin in einen fulminanten Wettkampf. Mit Platz 6 von 36 belegte das Boot der Athletin, die erst vor anderthalb Jahren mit dem Rudersport anfing, einen hervorragenden Rang. „Eine Explosion an Leistung, die bei Janina noch lange nicht beendet ist“, kommentierte „Stromi“.
Harmonie und familiäre Atmosphäre
Am selben Wochenende war das Areal rund um die Gießener Pfingstregatta das Aktionsgelände für viele Steinmühlenruderinnen und -ruderer. „Da hat einfach alles harmoniert“, freut sich der Trainer über Zugewandheit und Unterstützung etlicher mitgereister Eltern.
Ungeachtet des Alters und des Leistungsstandes hielten alle zusammen, halfen sich gegenseitig und feuerten sich untereinander an. – Die familiäre Atmosphäre, in der jeder jedem half, motivierte zu Höchstleistungen, unseren Para-Hochleistungsruderer Lennart Koch eingeschlossen.
Rudern gegen den Abi-Stress
Lilu Schmidt lieferte ein gewohnt starkes Ergebnis und gewann bei den Juniorinnen zwei Rennen im Einer. Leonard Hilger (14) gewann bei im Einer sein erstes Rennen überhaupt – und das mit weitem Vorsprung! Neu am Start war auch Ricardo Tapia, der sich schnell in die Materie einfand. Jacob Romsdorfer ließ sein Ruderboot trotz Abi-Pauken nicht im Stich und startete trotzdem. Welch eine große Geste – das nennen wir ausgleichendes Kontrastprogramm.
Aufgrund Verletzung musste Freya Dorndorf pausieren. Sie wurde ersetzt durch Emma Schütt. Zusammen mit Lotta Funk holte sie im Doppelzweier Platz 2. Am Ende stellten sich alle drei Mädchen dem Fotografen.
Viel Geschick und Konzentration beim Rudern bewies Salentin Wittgenstein (Titelfoto). Er gewann sein Rennen deutlich, und wir sind sicher, dass wir von dem Zwölfjährigen sportlich noch einiges zu sehen bekommen.
(Angela Heinemann)













