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    schüler und schülerinnen aus dem internat landschulheim steinmühle interessieren sich für naturwissenschaften
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Naturwissenschaften in der Steinmühle

NaUnt in den Klassen 5 und 6

„NaUnt“ steht für „Naturwissenschaftlicher Unterricht“. Es handelt sich um ein neues Unterrichtsfach, das das naturwissenschaftliche Interesse der Kinder nutzt, um durch einen inte­grativen Ansatz die naturwissenschaftliche Lücke zwischen dem Sachunterricht der Grundschule und dem Einsetzen aller natur­wissenschaftlichen Einzeldisziplinen in Klasse 7 zu schließen. Wir unterrichten NaUnt zusätzlich zur hessischen Stundentafel im Umfang von zwei Wochenstunden. Behandelt werden lebensnahe naturwissenschaftliche Fragestellungen zu den Themenbereichen Wasser, Feuer, Leben, Licht, Luft, Stoffe im Alltag.

Mit NaUnt verfolgen wir als Ziele,

Kinder zu motivieren, indem Unterricht an ihre Lebens- und Erfahrungswelt angeknüpft wird,

Problembewusstsein durch natürliche und technische Phänomene zu schaffen,

die Fertigkeiten der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung zu schulen,

die Kompetenzen im Bereich des naturwissenschaftlichen Arbeitens, insbesondere durch eigenverantwortliches Experimentieren auszubauen,

vernetztes Lernen und Denken zu fördern und

die Selbstständigkeit und die Teamfähigkeit der Kinder durch eigenes Handeln zu stärken.

Dabei berücksichtigen wir den kognitiven Entwick­lungsstand, insbesondere beim Umgang mit Fachsprache.

Naturerlebnisfahrt nach Schuby, Ostsee

Am Ende der fünften oder zu Beginn der sechsten Klasse reisen die Steinmühlen-Schüler/innen nach Schuby, um die Natur rund um die Ostsee zu erleben und zu erkunden.

schülerinnen aus dem internat landschulheim steinmühle genießen

Unser Ziel: So breit und interessant wie möglich aufgestellt sein

Experimentier- und Computer-Unterricht

Am Landschulheim Steinmühle sind die Klassen maximal 24 Schüler/innen stark. Dies ermöglicht Schülerexperimente auch im regulären Unterricht. Im betreuungsintensiven Anfängerunterricht in NaUnt (Klasse 6) und Chemie (Klasse 7) gibt es zusätzlich eine Experimentierstunde pro Woche, an der nur die halbe Klasse teilnimmt. Die andere Hälfte hat zeitgleich Computer-Unterricht. In der Folgewoche findet ein Wechsel statt.

Wasserarbeit

Die Schüler/innen der Klasse 8 verfassen eigenständig eine Facharbeit zum Thema Wasser, die im Deutsch- und Methodenunterricht betreut wird. Die Lehrkräfte der Naturwissenschaften beraten in fachlicher Hinsicht.

Mathematisch-naturwissenschaftlicher Wahlpflichtunterricht (WPU)

In der Einführungsphase bietet der zwei Wochenstunden umfassende Wahlpflichtunterricht den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich an ihren Defiziten zu arbeiten (Förder-Kurse) oder ihre Stärken ausbauen (Forder-Kurse).

Mehr naturwissenschaftlicher Unterricht

Mit den beiden zusätzlichen NaUnt-Stunden in den Klasse 5 und 6 sowie den Experimentier- und Computerstunden in den Klassen 6 und 7 haben unsere Schülerinnen und Schüler im naturwissenschaftlichen Bereich mindestens vier Stunden mehr Unterricht als Schüler an staatlichen Schulen. Wählen sie jährlich einen naturwissenschaftlichen WU- bzw. WPU-Kurs, sind es sogar zehn Stunden mehr!

Bilingualer Biologie-Unterricht

In der zehnten Klasse (G9) haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen klassischem Biologie-Unterricht und Biologie-Unterricht auf Englisch und Deutsch. Sie machen hier erste Erfahrungen mit englischsprachigen wissenschaftlichen Texten, auf die sie ggf. im Zuge ihres Studiums zurückgreifen können. Zurzeit wird das Angebot für G8-Bedingungen überarbeitet und an eine Ausweitung in die Oberstufe wird gedacht.

Energie und Ökologie in der Orientierungsphase

Im Bewusstsein, dass das Lösen der Energie-Problematik aktuell und in den nächsten Jahrzehnten eine zentrale Aufgabe der Menschheit ist, führen die Klassen der Einführungsphase der Oberstufe zu diesem Thema ein langfristig angelegtes Unterrichtsprojekt durch. Dazu werden das Fach Politik und Wirtschaft und die naturwissenschaftlichen Fächer einbezogen, außerschulische Lernorte aufgesucht und eine Diskussionsrunde mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Industrie organisiert – das Energie-Forum am Ende des Schuljahres.

Im Rahmen dieses Projektes haben die Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlich orientierten Klasse die Möglichkeit, an einer Exkursion nach Gorleben teilzunehmen, um dort das Erkundungsbergwerk und das Atommüll-Zwischenlager zu besuchen und mit den Betreibern sowie den Widerstandsgruppen über das Für und Wider der Kernenergienutzung zu diskutieren.

Darüber hinaus findet in derselben Klasse eine mehrtägige Exkursion an den Edersee statt, bei der anspruchsvolle Experimente im Zusammenhang mit ökologischen Fragestellungen im Vordergrund stehen. So lernen die Schüler/innen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und erwerben wichtige naturwissenschaftliche Fertigkeiten.

Fördern und Fordern im Mathematikunterricht der Orientierungsphase

In der Einführungsphase der Oberstufe sollen die Schülerinnen und Schüler individuelle Schwerpunkte für ihre weitere Schullaufbahn legen. An der Steinmühle wird dieser Prozess durch Fördern und Fordern insbesondere im Fach Mathematik unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler haben in den Klassen a, b und c die Möglichkeit, in einer wöchentlichen Kompensationsstunde die Lücken aus der Mittelstufe zu schließen. In Klasse d erlernen sie im Rahmen eines projektartigen Qualifizierungskurses relevante Arbeits- und Lernmethoden, um auf die Anforderungen eines Mathematik-Leistungskurses vorbereitet zu sein.

Fächerübergreifendes Arbeiten im Profil

Die Qualifikationsphase, d.h. die letzten beiden Schuljahre, sind an der Steinmühle in Profilen organisiert, die aus je einem Leistungskurs und zwei Grundkursen gebildet werden. Mathematik ist ein profilbildendes Leistungsfach, d.h. durch den Mathe-Leistungskurs wird ein fester Klassenverband gebildet und es besteht die Möglichkeit, mit den Fächern Deutsch und Sport Fächer verbindende Projekte zu gestalten.

Die Studienfahrt des Kurses hat inhaltlich einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt.

Breites Leistungskursangebot

Die Profiloberstufe der Steinmühle sorgt nicht nur für stabile Strukturen und die Möglichkeit zum fächerübergreifenden Unterrichten, sie hält auch ein breites Leistungskursangebot bereit. Es werden jährlich Leistungskurse in den Fächern Biologie, Chemie und Physik angeboten, in Mathematik sogar zwei. Die Kurse kommen bis auf wenige Ausnahmen fast immer zustande.

Informatik als Abiturfach

Neben dem Computer-Unterricht in der Mittelstufe und dem WU Informatik, erfreut sich das Fach Informatik vor allem in der Oberstufe großer Beliebtheit. Abiturient(en)/innen wählen es regelmäßig als Abitur-Prüfungsfach.

Ständige Qualifizierung der Lehrkräfte

Mit dem Wissen, dass Schulentwicklung vor allem in den Fachschaften geschieht, finden in den Naturwissenschaften sowie in Mathematik regelmäßig Fortbildungen statt, an denen die Fachschaften geschlossen teilnehmen. Sei es im Rahmen schulinterner Fortbildungen zu den Themen „Fächerübergreifender Unterricht“, „Problemorientierter Unterricht“ und „Nutzen von Computer-Algebra-Systemen“, bei LEH-Tagungen oder bei der mittlerweile mehrfachen Teilnahme an der Qualitätsinitiative „SINUS“, stets lässt das Kollegium geschlossen die neuen Erkenntnisse in den Unterricht einfließen und erreicht so die erstrebenswerten Veränderungen.

schüler und schülerinnen aus dem internat landschulheim steinmühle interessieren sich für chemie und lernen in marburg, hessen

Naturwissenschaften als Wahlunterricht (WU)

WU steht für Wahlunterricht, den die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 wählen. Im naturwissenschaftlichen Bereich wurden bereits angeboten:

  • Bionik: Zukunftstechnologie lernt von der Natur und die Schüler lernen, wie das geht!
  • Elektronik: Grundlagen der Elektrotechnik, Schaltungen verstehen, entwickeln und löten.
  • Experimentelle Chemie: Verblüffende Experimente und Küchen-Chemie selbst gemacht.
  • Fahrradwerkstatt: Mechanische Grundlagen helfen beim Schrauben an und Bauen von Rädern.
  • Gewächshaus: Nicht im WU, sondern im AG-Bereich lernen Schüler mit Pflanzen umzugehen.
  • Informatik ist zwar keine Naturwissenschaft, der gleichnamige WU ist aber ein Dauerbrenner.
  • NaWi und Technik: Technische Geräte werden gebastelt und verwendet, um die Natur zu erforschen.
  • No risk no fun: Verrückte Erlebnisse in und Begegnungen mit der Natur sind das Konzept des Angebots.

Ihre Ansprechpartnerin:

Constanze Oestreicher-Gold

Leiterin Mathematik und Naturwissenschaften

Telefon: 06421 408-20

oestreicher@landschulheim-steinmuehle.net

Die nächsten Veranstaltungen

Experimentier- und Computer-Unterricht

Am Landschulheim Steinmühle sind die Klassen maximal 24 Schüler/innen stark. Dies ermöglicht Schülerexperimente auch im regulären Unterricht. Im betreuungsintensiven Anfängerunterricht in NaUnt (Klasse 6) und Chemie (Klasse 7) gibt es zusätzlich eine Experimentierstunde pro Woche, an der nur die halbe Klasse teilnimmt. Die andere Hälfte hat zeitgleich Computer-Unterricht. In der Folgewoche findet ein Wechsel statt.

Wasserarbeit

Die Schüler/innen der Klasse 8 verfassen eigenständig eine Facharbeit zum Thema Wasser, die im Deutsch- und Methodenunterricht betreut wird. Die Lehrkräfte der Naturwissenschaften beraten in fachlicher Hinsicht.

Mathematisch-naturwissenschaftlicher Wahlpflichtunterricht (WPU)

In der Einführungsphase bietet der zwei Wochenstunden umfassende Wahlpflichtunterricht den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich an ihren Defiziten zu arbeiten (Förder-Kurse) oder ihre Stärken ausbauen (Forder-Kurse).

Mehr naturwissenschaftlicher Unterricht

Mit den beiden zusätzlichen NaUnt-Stunden in den Klasse 5 und 6 sowie den Experimentier- und Computerstunden in den Klassen 6 und 7 haben unsere Schülerinnen und Schüler im naturwissenschaftlichen Bereich mindestens vier Stunden mehr Unterricht als Schüler an staatlichen Schulen. Wählen sie jährlich einen naturwissenschaftlichen WU- bzw. WPU-Kurs, sind es sogar zehn Stunden mehr!

Bilingualer Biologie-Unterricht

In der zehnten Klasse (G9) haben die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen klassischem Biologie-Unterricht und Biologie-Unterricht auf Englisch und Deutsch. Sie machen hier erste Erfahrungen mit englischsprachigen wissenschaftlichen Texten, auf die sie ggf. im Zuge ihres Studiums zurückgreifen können. Zurzeit wird das Angebot für G8-Bedingungen überarbeitet und an eine Ausweitung in die Oberstufe wird gedacht.

Energie und Ökologie in der Orientierungsphase

Im Bewusstsein, dass das Lösen der Energie-Problematik aktuell und in den nächsten Jahrzehnten eine zentrale Aufgabe der Menschheit ist, führen die Klassen der Einführungsphase der Oberstufe zu diesem Thema ein langfristig angelegtes Unterrichtsprojekt durch. Dazu werden das Fach Politik und Wirtschaft und die naturwissenschaftlichen Fächer einbezogen, außerschulische Lernorte aufgesucht und eine Diskussionsrunde mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Industrie organisiert – das Energie-Forum am Ende des Schuljahres.

Im Rahmen dieses Projektes haben die Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlich orientierten Klasse die Möglichkeit, an einer Exkursion nach Gorleben teilzunehmen, um dort das Erkundungsbergwerk und das Atommüll-Zwischenlager zu besuchen und mit den Betreibern sowie den Widerstandsgruppen über das Für und Wider der Kernenergienutzung zu diskutieren.

Darüber hinaus findet in derselben Klasse eine mehrtägige Exkursion an den Edersee statt, bei der anspruchsvolle Experimente im Zusammenhang mit ökologischen Fragestellungen im Vordergrund stehen. So lernen die Schüler/innen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und erwerben wichtige naturwissenschaftliche Fertigkeiten.

Fördern und Fordern im Mathematikunterricht der Orientierungsphase

In der Einführungsphase der Oberstufe sollen die Schülerinnen und Schüler individuelle Schwerpunkte für ihre weitere Schullaufbahn legen. An der Steinmühle wird dieser Prozess durch Fördern und Fordern insbesondere im Fach Mathematik unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler haben in den Klassen a, b und c die Möglichkeit, in einer wöchentlichen Kompensationsstunde die Lücken aus der Mittelstufe zu schließen. In Klasse d erlernen sie im Rahmen eines projektartigen Qualifizierungskurses relevante Arbeits- und Lernmethoden, um auf die Anforderungen eines Mathematik-Leistungskurses vorbereitet zu sein.

Fächerübergreifendes Arbeiten im Profil

Die Qualifikationsphase, d.h. die letzten beiden Schuljahre, sind an der Steinmühle in Profilen organisiert, die aus je einem Leistungskurs und zwei Grundkursen gebildet werden. Mathematik ist ein profilbildendes Leistungsfach, d.h. durch den Mathe-Leistungskurs wird ein fester Klassenverband gebildet und es besteht die Möglichkeit, mit den Fächern Deutsch und Sport Fächer verbindende Projekte zu gestalten.

Die Studienfahrt des Kurses hat inhaltlich einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt.

Breites Leistungskursangebot

Die Profiloberstufe der Steinmühle sorgt nicht nur für stabile Strukturen und die Möglichkeit zum fächerübergreifenden Unterrichten, sie hält auch ein breites Leistungskursangebot bereit. Es werden jährlich Leistungskurse in den Fächern Biologie, Chemie und Physik angeboten, in Mathematik sogar zwei. Die Kurse kommen bis auf wenige Ausnahmen fast immer zustande.

Informatik als Abiturfach

Neben dem Computer-Unterricht in der Mittelstufe und dem WU Informatik, erfreut sich das Fach Informatik vor allem in der Oberstufe großer Beliebtheit. Abiturient(en)/innen wählen es regelmäßig als Abitur-Prüfungsfach.

Ständige Qualifizierung der Lehrkräfte

Mit dem Wissen, dass Schulentwicklung vor allem in den Fachschaften geschieht, finden in den Naturwissenschaften sowie in Mathematik regelmäßig Fortbildungen statt, an denen die Fachschaften geschlossen teilnehmen. Sei es im Rahmen schulinterner Fortbildungen zu den Themen „Fächerübergreifender Unterricht“, „Problemorientierter Unterricht“ und „Nutzen von Computer-Algebra-Systemen“, bei LEH-Tagungen oder bei der mittlerweile mehrfachen Teilnahme an der Qualitätsinitiative „SINUS“, stets lässt das Kollegium geschlossen die neuen Erkenntnisse in den Unterricht einfließen und erreicht so die erstrebenswerten Veränderungen.