So gut, so vielfältig: Bands on Stage der Steinmühle auf historischem Spitzenplatz

Schulleiter Björn Gemmer sprach vom „besten ‚Bands on Stage‘ aller Zeiten“. Und in der Tat: Die Gänsehautmomente waren zahlreich beim diesjährigen Konzert, das im Kalender der Steinmühle jedes Jahr im März seinen festen Platz hat. Viel Lob von mehreren Seiten erhielten Musiklehrer und Organisator Frank Wemme sowie die gesamte Fachschaft Musik für die Auftritte im Forum der Steinmühle. Da steckt wirklich viel Talent, Fleiß und Ausdauer drin.

 

Alle Jahrgänge auf der Bühne

Dass man nur gut macht, was man gerne macht, ist eine bekannte Erkenntnis. Ein verheißungsvolles und vielfältiges Programm stand auf der Agenda – als teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sowohl Grundschüler und Gymnasiastinnen – bis hin zu Mitgliedern der aktuellen Abiklasse. Auf der Bühne standen die AG-Band der Bilingualen Grundschule, ihre Nachfolge-Formation AG-Band der Klassen 5/6, Sängerin Annica Bartsch und Mio Bender am Piano, die Laubfrösche, das Jazz Ensemble und die StoneMill Houseband. – Wir empfehlen das Durchklicken unserer Bildergalerie unten!

 

Viel Temperament bei den Jüngsten

Ganz schön fetzig, was gerade unsere Jüngsten zum Besten gaben – von „Girls on Fire“ über „Dance monkey“ bis hin zu „Umbrella“ bewiesen sie enormes Temperament. Die Live-Band von Olaf Roth ist gleichzeitig immer ein wichtiges Element musikalischer Steinmühlen-Beiträge. Applaus für so viel mitreißende Musik!

 

Annica Bartsch mit glasklarer Stimme

Wenn Annica Bartsch die Bühne betritt, weiß das Publikum seit einigen Jahren: Hier kommt jemand mit einer glasklaren Stimme. Einmal mehr bewies die Schülerin des Steinmühlen-Jahrgangs 12, dass sie enormes Talent hat und erntete für ihre Beiträge langanhaltenden Applaus.

 

Extra-Anreise aus München

Anschließend machten sich die Laubfrösche bereit für ihren Auftritt. Und ganz ehrlich: Nicht jeder würde extra aus München anreisen, um an „seiner“ Schule noch einmal Bandmusik zum Besten zu geben. Anders Constantin „Consti“ Franz. Und das Publikum in den vollbesetzten Reihen stellte fest: Er kann es noch!

Etwas ruhigere Töne schlug dann das Jazz-Ensemble unter Leitung und aktiver Beteiligung von Organisator Frank Wemme an, unter anderem mit dem Sinatra-Klassiker „Fly me to the moon“. Ob das einen aktuellen Bezug hatte?

 

Potenzial erkennen – Talente fördern

Mit Oldie-Beiträgen der legendären StoneMill Houseband endete diese energetisch aufladende Reise, die gleichzeitig Einblicke in verschiedene Genres gab und einmal mehr das musikalische Potenzial der Steinmühlenschüler und Steinmühlenschülerinnen präsentierte. Dass es Lehrkräfte geben muss, die dieses Potenzial erkennen, Talente fördern und durch persönlichen Enthusiasmus zur Bühnenreife bringen, ist ohne Zweifel die Voraussetzung für alles.

Und zum großen Glück: Die Steinmühle hat sie.

(Angela Heinemann)