Überraschung für den Lehrer: Weiterer Programmpunkt krönte großartige Revue
Musik, Kunst und Kultur der Steinmühlen-Oberstufe: An drei Tagen präsentierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 unter dem Namen „Revue“ ihrem Publikum ein unterhaltsames und buntes kulturelles Programm.
Piet Laufhütte und Anna Pavlic aus dem Jahrgang 13 berichten dazu:
Zu Beginn dieser Revue-Aufführung wurden wir zunächst mit Musik im Samba-Stil begrüßt. Schwungvoller Auftakt war eine charakteristische Trommelvorführung. Nach dem mitreißenden Auftritt des 8köpfigen Trommel-Ensembles aus Klasse 11 begeisterten Ulrike Wilmsmeyer und die Trommeln-Band das Publikum mit einer unterhaltsamen interaktiven Darbietung, bei der kulinarische Köstlichkeiten mit musikalischen Rhythmen kombiniert wurden.
Unverwechselbarer Solo-Gesang
Als nächstes stand Annica Bartschs Solo-Gesang auf dem Programm. Mit ihren unverwechselbaren, klangvollen hohen Tönen bot sie dem Live-Publikum mit „Skyfall“ von Adele ein unvergleichliches Hörerlebnis. Alle Zuhörer waren von ihrer Stimme völlig fasziniert und spendeten ihr tosenden Applaus. Olaf Roths Band-Begleitung untermalte ihren Gesang auf wunderbare Weise.
Zuschauer drehten am Rad beim Musik-Quiz
Nach dem Ende der vorherigen Darbietung begannen wir mit einem eher unterhaltsamen Teil: dem Musikquiz. Bei diesem Programm wurden zehn Zuschauer auf die Bühne gebeten und in zwei Teams aufgeteilt. Sie drehten ein Rad mit verschiedenen Musikgenres. Sobald die Musik begann, erhielt das Team, das als erstes den Titel und den Interpreten des Songs erkannte, Punkte. Nach einem hart umkämpften Wettbewerb triumphierte schließlich Team 2 mit einem Ergebnis von 12 zu 10 und sicherte sich den Sieg sowie einige kleine Preise. Nach dem aufregenden Musikquiz war es Zeit für eine Pause bei den Darbietungen.
Vorfreude auf Antigone
Nach der Pause folgt ein Teaser des Theater-Kurses der 12. Klasse von Nina Merzenich. Das Ensemble verschaffte uns einen Einblick in seine im Laufe des Jahres folgende Theateraufführung. Die Auszüge des Stücks wurden äußerst professionell vorgespielt und verbreiteten im gesamten Saal eine große Vorfreude auf die vollständige Vorführung des Stückes Antigone.
Umgestaltung des Hessenhauses als Projekt
Bei der Revue wurde uns nicht nur musikalisch und schauspielerisch viel geboten, sondern dieses Jahr hat uns auch der Kunst-Kurs der Klasse 13 sein Kunstprojekt präsentiert. Leistungskurs und Grundkurs arbeiteten zusammen an zwei großen Projekten. Eine der Gruppen beschäftigte sich mit der Umgestaltung des Internatshauses „Hessenhaus“, eine sehr gelungene, moderne und attraktive Neugestaltung. Die andere Gruppe hat ein Haus am Hasenkopf gestaltet, sie baute einige schöne Modelle für ein Haus mit mehreren Parteien. Es wurde besonders darauf Wert gelegt, dass das Haus nachhaltig ist, genügend Licht in jedes Zimmer kommt und dass es einen Spielplatz für Kinder gibt. – Alles in allem wirklich schöne und interessante Ideen.
Wie verschieden die Titanic-Tragödie erlebt wurde
Der DS-Kurs der 11. Klasse von Ines Vielhaben präsentierte uns Titanic auf eine andere Art und Weise, als der ein oder andere sie im Kopf hatte. Der Fokus des Theaters lag darauf, aufzuzeigen, wie diese Schiffsreise für welche Gesellschaftsschicht aussah. – Eine sehr gelungene Vorstellung mit besonders guten Schauspielerinnen und Schauspielern. Nach der Titanic-Aufführung entstand eine Ambivalenz im Publikum: Ein Teil der Gäste tauschte sich noch lebhaft über die soeben erfahrene Interpretation der bekannten Titanic-Tragödie aus, während der andere Teil gespannt auf den unausgesprochenen Programmhöhepunkt wartete und in seiner Gespanntheit den Beginn nicht durch unnötige Lautstärke hinauszögern wollte.
120 Sängerinnen und Sänger in Weiß
Als langsam Ruhe einkehrte, begann die Band aus der linken Ecke des Saales die fröhliche und einende Melodie von „I Paradisi“ zu spielen – einend, da nun alle Besucher wie auch zuvor ihr Interesse ausschließlich auf den aktuellen Programmpunkt richteten. Mit dem Passieren der ersten Reihe dieser über hundert Sängerinnen und Sänger, einer einheitlich in Weiß gekleideten Schlange, begann sich die Vorfreude im Publikum in begrüßendem Applaus zu äußern. Dieser hielt an, bis sich der gesamte Chor geordnet in fünf Reihen auf der Bühne aufgestellt hatte und Chorleiter Daniel Sans, die Bereitschaft und Aufmerksamkeit des Chores provozierend, den Arm hob – was gleichzeitig die Ruhe und Aufmerksamkeit der Zuhörer bewirkte.
Passende Moderation
Nachdem Chor und Band den Saal in fantastischer Manier mit „I Paradisi“ erfreut hatten und im Gegenzug lauten Applaus empfingen, ergriff Alex, der Moderator des Chores, das Wort. Auf humorvoll-witzige Art und Weise dankte er dem Publikum und stellte den nächsten Song vor: „Jar of Hearts“ von Christina Perri. Auch bei diesem eher rührseligen Lied konnte der Chor wahre Qualitäten beweisen. Den Abschluss des regulären Programms bildeten schließlich die beiden Lieder „Eye of the Tiger“ und „Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)“ von ABBA; die Moderation bot auch hier wieder einen einfachen und anregenden Einstieg.
Die schon hervorragende Stimmung mündete in tosenden Applaus
Die Begleitung der Band, vor allem bei dem legendären Rocksound von Survivor, sorgte für ein sehr anregendes Gefühl; laute Dynamik und starke Rhythmik sowie die von vielen Stimmen gemeinsam gesungenen Texte wirkten auf die Gäste an diesem Abend – oder zumindest beim Auftritt des Chores – wieder einmal verzaubernd. Die bis dahin jeden ergreifende und begeisternde Stimmung mündete in tobenden Applaus, der erst nachließ, als der Chor die geforderte Zugabe gewährte. Nachdem das Publikum mit „Count on Me“ von Bruno Mars gebändigt worden war, trat Elsa hervor und kündigte überraschend einen weiteren Programmpunkt an, von dem selbst Daniel Sans nichts wusste. Alle Zwölftklässler setzten sich, sodass nur noch die Abiturienten vom Scheinwerferlicht betont wurden, und man erklärte, dass das Folgende als Dank für die liebevolle und aufmerksame Art und Weise gedacht sei, mit der Daniel Sans seinen Schülern die Musik und das Musizieren näherbringt.
Dann wurde dem nun um einen Zuhörer gewachsenen Publikum der letzte Song, „Lieder“ von Adel Tawil, präsentiert. So fand dieser von musischen Disziplinen bestimmte Abend ein sehr rührendes und denkwürdiges Ende.
Ein großes Dankeschön an alle Lehrer, Schüler, Gäste, an das Sound & Light-Team und an alle, die zum Zustandekommen dieser schönen Aufführungen beigetragen hatten.



















