Im Internat gibt es Heimfahrts- und Internatswochenenden, deren Terminierungen dem Steinmühlenkalender zu entnehmen sind. An Internatswochenenden besteht Anwesenheits- und Teilnahmepflicht.

Das erste Wochenende im Schuljahr dient traditionell der Integration neuer SchülerInnen und dem gegenseitigen Kennenlernen in den einzelnen Wohngruppen sowie im gesamten Internat, dazu fahren alle Häuser am ersten Internatswochenende im Schuljahr auf die sogenannten Häuserfahrten, um dort die gemeinsame Zeit effektiv zu nutzen.

Auch die anderen Internatswochenenden sind von Projekten sowie von freizeit- und erlebnispädagogischen Angeboten geprägt, die unserem ganzheitlichen Erziehungsansatz folgen. Im Jahreskalender feststehende Veranstaltungen sind das Herbstfest, die Weihnachtsfeier und das erlebnispädagogische Wochenende im Mai, an welchem verschiedenste Angebote von Städtetrips über Kanutouren bis hin zu kleinen Zeltlagern durchgeführt werden.

An jedem Internatswochenende werden fünf bis acht verschiedene freizeitpädagogische Angebote gemacht, in welche sich die SchülerInnen einwählen dürfen. Die Teilnahmepflicht besteht bei einer Veranstaltung, gern können aber auch mehrere besucht werden. An den Abenden werden oft Gesellschaftsspiele erprobt, Filmabende gemacht und manchmal auch altersentsprechende Events angeboten. Am Sonntag öffnet nachmittags das Lernbüro, welches freiwillig oder nach Absprache mit der Hausleitung besucht wird.

An den Heimfahrtswochenenden öffnet das Biohaus für unsere internationalen SchülerInnen, welches im Bedarfsfall auch von nationalen SchülerInnen genutzt werden kann. Das Biohaus ist eine sich selbst versorgende Wohngruppe, sodass vor allem die gemeinsam zubereiteten Speisen und die gemeinsame Zeit beim Essen ein Highlight sind. Durch die kulturelle Vielfalt in diesem Haus wird auch beim Essen fleißig erprobt. Samstags unternehmen die SchülerInnen Ausflüge und lernen kulturelle und regionale Gegebenheiten kennen, um vor allem in realen Situationen Sprache zu erproben. Aber auch an diesen Wochenenden kommt der Freizeitgedanke des Einzelnen nicht zu kurz: Freunde werden besucht, Kinobesuche unternommen oder auch einfach einmal Nichts getan. Am Sonntag öffnet auch hier das Lernbüro, sodass es zu einer konkreten Trennung zwischen schulischer Förderung und freizeitpädagogischen Arrangements kommt.