Mathematischer Abend mit Prof. Beutelspacher

Am 7. März 2017 fand der erste Mathematische Abend an der Steinmühle statt und er fand einen unerwartet großen Zuspruch. Professor Beutelspacher vom Gießener Mathematikum präsentierte mathematische Experimente und die Fachschaft Mathematik hatte gemeinsam mit vielen Schülerinnen und Schülern ein buntes Rahmenprogramm gestaltet.

Der Abend bot außerdem einen würdigen Rahmen, um die erfolgreichen Teilnehmer der Steinmühle bei der hessischen Mathematikolympiade zu ehren.

In seinem einstündigen Vortrag über mathematische Experimente versetzte Prof. Beutelspacher die Zuschauer durch einfache Experimente mit geometrischen Figuren und Körpern in Staunen, verblüffte sie durch Rechentricks und regte durch Basteleien mit Schere und Papier zum Nachdenken an. Seine unterhaltsamen Ausführungen zur Entwicklung der unterschiedlichen Zahlsysteme machten nebenbei die Bedeutung der Mathematik für die Entwicklung der Menschheit deutlich. So waren die Zuhörer gefesselt und fasziniert von einer Seite der Mathematik, die im Schulunterricht manchmal doch etwas zu kurz kommt.

Im Rahmenprogramm gab es eine Fülle von Mitmachangeboten, die größtenteils im Unterricht entwickelt wurden oder die extra für diesen Abend entworfen wurden. Der WU Informatik präsentierte selbst programmierten „LEGO mindstorms“, die berühmte Schachbrettlegende und die Legende von Achilles und der Schildkröte wurden erklärt und das Ziegenproblem konnte noch genauer unter die Lupe genommen werden. Die Besucher konnten in einem umfangreichen Quiz ihre mathematischen Kenntnisse testen, mittels eines Computerprogramms Geheimcodes knacken, geometrische Körper bestaunen und selbst nachbauen, sich an verschiedenen mathematischen Knobeleien versuchen, logische Rätselaufgaben lösen oder die bereits auf der Bühne präsentierten Rechentricks selbst probieren und neue kennenlernen. Auf Stellwänden präsentierten Schülerinnen und Schüler Arbeiten aus dem „normalen“ Unterricht, z.B. konnte man wunderschön gestaltete Würfelkörper bewundern, die Mathematik der Bienenwaben bestaunen oder unmögliche Körper betrachten.

Der Förderverein organisierte zusätzlich eine Tombola mit zahlreichen, attraktiven Preisen rund um das Thema Mathematik, die zum Abschluss auf der Bühne ausgelost wurden. Der WU Partyservice sorgte für das leibliche Wohl der Gäste, so dass viele Besucher bei angeregten Gesprächen und guter Stimmung noch lange im Forum der Steinmühle verweilten.

Ob Mathematikolympiade, Pangea-oder Känguruh-Wettbewerb – seit Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler unserer Schule recht erfolgreich daran teil. Nicht alle Wettbewerbe dieses Schuljahrs sind ausgewertet, erste erfreuliche Ergebnisse für die Steinmühle gab es aber bereits bei der Mathe-Olympiade des Landes Hessen.

Im Rahmen des Mathematischen Abends mit Professor Beutelspacher konnten Frau Oestreicher-Gold und Frau Faß erfolgreiche Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Mathe-Olympiade ehren.

Annabell Bork und Nela Haeberle (beide Klasse 5c) nahmen zum ersten Mal an diesem Wettbewerb teil und erzielten dabei hervorragende Ergebnisse. Unter den 27 landesweit Besten der Jahrgangsstufe 5 errang Nela sogar den 1. Platz.

Jan Audretsch (Klasse 7) nahm bereits zum wiederholten Mal an der Endrunde teil und erreichte diesmal einen 4. Platz. Gleichzeitig wurde er in das Förderprogramm „Jugend trainiert Mathematik“ von der Stiftung „Bildung und Begabung“ aufgenommen.

Die besten Nachwuchstalente trafen sich am letzten Februarwochenende an der Technischen Universität (TU) Darmstadt zur Endrunde der 56. Mathematik-Olympiade Hessen (MOH). Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-12 stellten unter Klausurbedingungen ihr Können in logischem Denken, ihre Kombinations- und Konzentrationsfähigkeit sowie den kreativen Umgang mit Zahlen, Formeln und ungewöhnlichen mathematischen Problemen unter Beweis.

Das sensationelle Ergebnis des Jahres 2015 konnte zwar nicht erreicht werden, mit 112 Leistungsabzeichen ist die Fachschaft Sport aber sehr zufrieden.

Mit 9 goldenen, 5 silbernen und 1 bronzenen Sportabzeichen profilierte sich die Klasse 5c als sportlichste Klasse der Schule, gefolgt von den Klassen 5b und 9a mit ebenfalls 15 Sportabzeichen.

Besonders herausragende Leistungen in den einzelnen Jahrgangsstufen erreichten:

Klassen 5: Paula Auschill 1625 Punkte

Klassen 6: Luke Schröder 1483 Punkte

Timo Baalbaki 1495 Punkte

Klassen 8: Paul Wolf 1772 Punkte

Deciel Shongo 1748 Punkte

Klassen 9: Marc Corvin Potthast 1895 Punkte

Nach den SV-Wahlen vom 17. Februar 2017gibt es in der Schülervertretung einige neue Gesichter. Und so sieht die Schülervertretung in den kommenden Monaten aus:

Schulsprecher-Team: Efstathios loannidis & Leon Sauer
Oberstufensprecher-Team: Efstathios loannidis & Leon Sauer
Mittelstufensprecher-Team: Pauline Fehlinger & Merle Duncker
Unterstufensprecher-Team: Morten Köhler & Benjamin Schul

Weitere 10 Mitglieder der Gesamtkonferenz:

1. Lennart Holly
2. Bennet Meier
3. Leon Rees
4. Gordian Bachmann
5. Emma Sander
6. Chiara Weber
7. David Binz
8. Christian Eifert
9. Urs Seifert
10. Tim Höfer

SV Lehrerin: Frau Bernhart
SV- Lehrer: Herr Lange

Die drei Klassensiegerinnen, Paula Auschill (6a), Ellen Hilt (6b) und Emilia Ouaissa (6c) stellten am 8. Dezember 2016 im Schulentscheid der Steinmühle vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ihr Vorlesetalent unter Beweis, indem sie eine Passage aus einem selbst gewählten Buch und anschließend noch einen fremden Text vorlasen. Als Gewinnerin setzte sich Paula Auschill durch. Dies wurde von einer Jury festgestellt, die aus Schülerinnen und Schülern und Lehrinnen und Lehrern bestand.

Damit hatte sich Paula für die nächste Runde qualifiziert. Beim Stadtentscheid im Sitzungssaal des Marburger Bauamtes setzte sie sich gut in Szene, musste sich aber knapp geschlagen geben.

Zum Schulskikurs der achten Klassen war die Steinmühle auch in diesem Januar zu Gast im Gschösswandhaus in Mayrhofen im Zillertal. Mit dabei waren 69 Achtklässler und 10 Begleitpersonen.

Im Gschösswandhaus warteten sehr freundliche Wirtsleute, die Familie Mitterer, leckeres Essen und Zimmer mit 4, 6, 8, 10, 12 und sogar 15 Betten auf die Schülerinnen und Schüler. Das Zusammenleben in diesen Zimmern ist für die Schülerinnen und Schüler zuweilen eine soziale Herausforderung, durch die insgesamt positive Stimmung auf der Hütte gab es aber kaum ernsthafte Konflikte.

In Niveaugruppen von 6 – 10 Schülern ging es vormittags etwa 2 Stunden und nachmittags bis zu drei Stunden auf die Skier. Naturgemäß machten die Anfänger die größten Lernfortschritte und viele von ihnen konnten am Ende des zweiten Skitages die erste blaue Piste bewältigen. Die Schüler, die schon Skierfahrung hatten, konnten ihre Technik verbessern und lernten das weitläufige Skigebiet kennen. Auch die Theorie kam nicht zu kurz: das Einhalten der internationalen Pistenregeln, das an die äußeren Bedingungen angepasste Fahren sowie Informationen über alpine Gefahren sind feste Bestandteile des Schulskikurses.

Aus Anlass des 35. Aufenthaltes einer Steinmühlengruppe auf dem Gschößwandhaus bekam der Steinmühlenweg – ein Verbindungsweg von der Piste zum Haus – ein neues Schild, das am Abend des letzten Tages feierlich enthüllt wurde und hoffentlich noch vielen weiteren Generationen von Steinmühlenschülern den richtigen Weg zur Hütte weisen wird.

Ende Februar 2017 fanden die Finals der Jugendcup- und Ringturniere in der Steinmühle statt. Im Jugendcup mussten alle vier Teammitglieder der Vereine eine Dressuraufgabe bewältigen und sich einem Theorietest stellen. Beim Ringturnier kam neben Dressur noch die Disziplin Springen dazu, bei der ein kleiner Parcours bestritten wurde. Unter der Leitung von Trainerin Beate Schridde hatten die Gastgeber dabei die Nase vorn.

Seit Ende 2016 leitet Frau Schridde (Trainer A Lizenz Leistungssport) offiziell den Steinmühlen Reitbetrieb. Als Reiterin ist sie selber bis in die höchste Klasse auf internationalen Turnieren erfolgreich gestartet (z.B. Festhallenturnier, Euroclassics Bremen). Auch als Trainerin errang Schridde gemeinsam mit ihren Schützlingen viele Schleifen (z.B. Deutsche Meisterschaften Junioren Vielseitigkeit, Hessenmeister Vielseitigkeit).

Ihr Angebot für Reiter und Pferd umfasst den Reitunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene in Dressur, Springen und im Gelände, den Förderunterricht mit eigenem Pferd, Jungpferdeausbildung, Beritt und eine individuelle Turnierbetreuung.

Mit der Ernennung von Beate Schridde als Betriebsleiterin gewinnt der Reit- und Sportverein Steinmühle einen wahren Profi im Pferdsport und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Der Diplom Verwaltungswirt (FH) ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zuletzt leitete er erfolgreich ein internationales Gäste- und Tagungshaus für Jugend und Familie in Oberösterreich.

„Steinmühle 2.0 so lautet mein selbstgesetztes Ziel für die kommenden Jahre. Die Steinmühle als schulisch-wegweisend bekannt, soll auch im Bereich Internat eine ähnlich starke Position erreichen. Hierzu sind zahlreiche Maßnahmen erforderlich. So ist in den nächsten Jahren geplant, die Ausstattung der Internatszimmer zu modernisieren, den Tennisbereich zu reaktivieren und auch sämtliche Internatsgebäude an Dach und Fach zu sanieren. Des Weiteren gehören eine stärkere internationale Ausrichtung und eine gute Zusammenarbeit mit dem Schulverein Steinmühle e.V. zu den Dingen, die ich mir auf meine Fahnen geschrieben habe. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, freue ich mich auf viel Unterstützung auch und gerade durch die Schulleitung, den Schulverein und die Elternschaft. Gemeinsames Ziel muss es sein, die Steinmühle in Ihrer Einzigartigkeit zu bewahren und in eine gute Zukunft zu führen.“

Wir heißen Herrn Ritter herzlich willkommen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die Einmarschpolonäse und die bestens vorbereiteten Tanzeinlagen brachten schnell alle Schülerinnen und Schüler in fröhliche Karnevalsstimmung. Gerne kamen die Schüler dem Kostümzwang nach und auch viele Lehrerinnen und Lehrer hatten sich bis zur Unkenntlichkeit verkleidet. Stolz präsentierten sich die Gewinner der Klassen-Kostümwettbewerbe, mit denen Frau Boebel ein unterhaltsames Spiel spielte.

Neben dem Tanzen nahmen die Klassen noch weitere Bewegungsangebote an: Die Klassenstaffeln, die bei Teilnehmern und Zuschauern für jede Menge Spaß sorgten.

Und zum Schluss gab es auch wieder die beliebten Fastnachts-Pommes.

 

Der Jugend Forscht Regionalentscheid 2017 fand im Februar in Lollar bei Bosch-Thermotechnik (ehemals Buderus) statt. Erstmals waren hier auch zwei Gruppen der Steinmühle am Start und konnten gleich sehr gute Platzierungen erzielen. Die Gruppen mussten dort Ihre Arbeiten an einem selbst gestalteten Ausstellungsstand einer Jury präsentieren.
Die Mädchen gewannen den 2. Platz im Bereich Technik, die Jungs den 2. Platz in Chemie und den Sonderpreis für Umwelttechnik (mit 50€ dotiert).

Probleme mit dem Microfleece. Beim Wettbewerb Jugend forscht für Jugendliche ab 15 hatte eine Mädchen-Gruppe teilgenommen, die an der Steinmühle bei Frau Dr. Töhl-Borsdorf im WU Forschen (Klasse 8/9) arbeitet: Nelly Endres (8b), Lea Marko (8a) und Flûte Seifart (9b). Das Thema lautete: Microfleece, versagt das Superfleece schon beim Waschen?

Ausgangspunkt war die Überlegung, dass Microfleece-Materialien in Deutschland sehr verbreitet sind. Es kuschelt sich damit gut, sie verschmutzen aber leider recht schnell. Was soll man tun, wenn die Teile nach der Wäsche nicht mehr so kuschelweich sind und der Gebrauch von Weichspüler auch nicht immer die Lösung ist? Was bei Frotteehandtüchern ganz gut funktioniert, gelingt bei Microfleece leider nur bedingt.
Um zu überprüfen, ob dies nicht alles subjektive Empfindungen sind, bauten Nelly, Lea und Flûte eine Apparatur, die die „Weichheit“ eines Fleecestoffes messen kann und andere Hinweise liefert, durch welche Art von Waschungen die „Weichheit“ von Microfleece erhalten bleibt. Auch schauten die Schülerinnen sich die Fleeceproben unter einem Mikroskop an, und untersuchte, wie sich die Beschaffenheit des Microfleeces durch unterschiedliche Waschvorgänge verändert.
Am Ende konnten die Schülerinnen mitteilen:

„In diesem Projekt ist es uns gelungen, eine Maschine und ein Verfahren zu entwickeln, um die „Weichheit“ von Microfleece zu messen. Als weitere Ergebnisse können wir festhalten, dass man Microfleece nicht bei sehr hohen Temperaturen waschen sollte, dass die Verwendung von Weichspüler eher ungünstig ist und zum „Verkleben“ der Fasern führt und dass die Zugabe von Essig zu einem sehr guten Weichheitsergebnis führt.“

Teure und billige Wassersorten. Eine Gruppe von Schülern aus dem GuFi-Kurs von Frau Dr. Töhl nahm am Wettbewerb „Schüler experimentieren“ teil. Dies ist die Nachwuchsklasse von „Jugend forscht“. Es waren dies die Sechstklässler Morten Köhler, Finn-Jonas Posingies und Joshua Wieder. Und sie waren das jüngste Team des Wettbewerbs. Mit ihren Experimenten wollten sie klären:
Ist Edelwasser wirklich besser als Discounterwasser? Die Schüler erläuterten ihre Problemstellung:

„Als wir verschiedene Leitungswasserproben und Flusswasser auf ihre Bestandteile untersucht haben, kam uns die Idee, Mineralwässer zu analysieren. Wir haben uns gefragt, ob die teuren Edelmineralwässer wirklich besser bzw. gesünder sind als billige Discounterwässer. Dazu haben wir verschiedene Wasserproben auf unterschiedliche Bestandteile (Nitrat, Nitrit, Phosphat usw.) untersucht, die nicht auf dem Etikett angegeben sind. So wollten wir feststellen, ob es sich lohnt, so viel Geld für Mineralwasser auszugeben. Und was wir herausbekommen haben, war Folgendes: Insgesamt kann man sagen, dass die Preisunterschiede nur teilweise gerechtfertigt sind. Billiges Mineralwasser kann gut (tegut) oder eher schlecht (Quellbrunn) sein, aber auch teures Wasser hat manchmal einen höheren Nitratgehalt als Discounterwasser, was eher nicht so gut ist. Allerdings können wir es nicht abschließend beurteilen, weil wir andere kritische Stoffe nicht untersuchen konnten (z.B. Schwermetalle wie Arsen, radioaktives Uran) oder Rückstände von Pflanzen-schutzmitteln oder Bakterien.“