Als die ersten Töne von „Imagine“ erklangen, leuchteten nach und nach unzählige Kerzen und Handylichter auf. Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Bühne und Publikum waren in einer gemeinsamen Botschaft vereint – einem eindrucksvollen Bild für das Motto des diesjährigen Musicals der Klassen 5: „Friedensland – Utopia“.
Wenn an der Steinmühle auf die Höhepunkte eines Schuljahres zurückgeblickt wird, nimmt das Musical der Fünftklässler seit vielen Jahren einen festen Platz ein. Auch diesmal bewiesen die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, mit wie viel Kreativität, musikalischem Können und Teamgeist sie eine Geschichte auf die Bühne bringen können. Im Mittelpunkt stand eine Botschaft, die aktueller kaum sein könnte: „Wir ziehen in den Frieden.“
Musik, Schauspiel und Bewegung
Mit großer Spielfreude erzählten die Schülerinnen und Schüler ihre Geschichte vom Wunsch nach einer friedlicheren Welt. Dabei überzeugten sie nicht nur mit einem beeindruckenden Chorklang, sondern ebenso mit schauspielerischem Talent und sportlichen Leistungen. Kreative Choreografien und akrobatische Einlagen verliehen dem Musical zusätzliche Dynamik und wurden vom Publikum immer wieder mit spontanem Applaus belohnt.
Das abwechslungsreiche Programm führte musikalisch durch verschiedene Jahrzehnte und verband Friedenslieder, die bis heute nichts von ihrer Aussagekraft verloren haben. Zu hören waren unter anderem „We Shall Overcome“, „Blowin‘ in the Wind“ von Bob Dylan, „Imagine“ von John Lennon, „Heal the World“ und „Man in the Mirror“ von Michael Jackson, „99 Luftballons“ von Nena, „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg sowie die traditionellen Stücke „Dona nobis pacem“ und „Kumbayah, My Lord“.
Besonders bei „99 Luftballons“ beeindruckten die Fünftklässler mit ihrem kraftvollen Stimmvolumen. Als der letzte Ton verklungen war, hielt der Applaus lange an. Das Publikum forderte Zugaben – und bekam sie.
Ein Gemeinschaftsprojekt der ganzen Schulgemeinschaft
Die musikalische Gesamtleitung lag bei Ulrike Wilmsmeyer. Gemeinsam mit Daniel Sans, Olaf Roth, Ines Vielhaben und Frank Wemme sowie den Lehrkräften der Klassen 5 entstand eine Aufführung, in der sichtbar wurde, wie viele Menschen ihre Ideen und ihr Engagement einbrachten.
Eindrucksvoll zeigte sich dabei auch das Miteinander der Jahrgangsstufen. Die Begleitband unter der Leitung von Frank Wemme setzte sich aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 12 zusammen. Mit Flöten, Klarinette, Trompete, Euphonium, Gitarre, Piano, Schlagzeug und Bass unterstrichen sie die musikalische Vielfalt der Steinmühle und gaben den Liedern ihren charakteristischen Klang.
Auch hinter den Kulissen war der Einsatz groß. Die AG Sound & Light sorgte für die technische Umsetzung, Kira Gräser verantwortete erneut Requisite und Maske. Die Plakate zur Aufführung entstanden im Kunstunterricht der Klassen 5 bei Lehrerin Rado und machten schon im Vorfeld neugierig auf das Musical.
Eine Botschaft, die nachwirkt
Zum Abschluss dankte Schulleiter Björn Gemmer den vielen Menschen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. Besonders hob er hervor, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Musicals auch mit historischem Liedgut auseinandergesetzt und dessen Botschaften eindrucksvoll vermittelt hätten.
„Friedensland – Utopia“ war weit mehr als eine musikalische Aufführung. Es war ein Abend, der zeigte, was Schule leisten kann: Junge Menschen wachsen gemeinsam über sich hinaus, übernehmen Verantwortung und setzen mit Musik, Schauspiel und Bewegung ein Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und Hoffnung – eine Botschaft, die weit über den Schlussapplaus hinaus nachhallte.
(Heinm)
„Friedensland – Utopia“: Ein Musical, das Hoffnung macht
Aktuelles, Kunst, Musik & TheaterAls die ersten Töne von „Imagine“ erklangen, leuchteten nach und nach unzählige Kerzen und Handylichter auf. Für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Bühne und Publikum waren in einer gemeinsamen Botschaft vereint – einem eindrucksvollen Bild für das Motto des diesjährigen Musicals der Klassen 5: „Friedensland – Utopia“.
Wenn an der Steinmühle auf die Höhepunkte eines Schuljahres zurückgeblickt wird, nimmt das Musical der Fünftklässler seit vielen Jahren einen festen Platz ein. Auch diesmal bewiesen die jüngsten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, mit wie viel Kreativität, musikalischem Können und Teamgeist sie eine Geschichte auf die Bühne bringen können. Im Mittelpunkt stand eine Botschaft, die aktueller kaum sein könnte: „Wir ziehen in den Frieden.“
Musik, Schauspiel und Bewegung
Das abwechslungsreiche Programm führte musikalisch durch verschiedene Jahrzehnte und verband Friedenslieder, die bis heute nichts von ihrer Aussagekraft verloren haben. Zu hören waren unter anderem „We Shall Overcome“, „Blowin‘ in the Wind“ von Bob Dylan, „Imagine“ von John Lennon, „Heal the World“ und „Man in the Mirror“ von Michael Jackson, „99 Luftballons“ von Nena, „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg sowie die traditionellen Stücke „Dona nobis pacem“ und „Kumbayah, My Lord“.
Ein Gemeinschaftsprojekt der ganzen Schulgemeinschaft
Eindrucksvoll zeigte sich dabei auch das Miteinander der Jahrgangsstufen. Die Begleitband unter der Leitung von Frank Wemme setzte sich aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 12 zusammen. Mit Flöten, Klarinette, Trompete, Euphonium, Gitarre, Piano, Schlagzeug und Bass unterstrichen sie die musikalische Vielfalt der Steinmühle und gaben den Liedern ihren charakteristischen Klang.
Auch hinter den Kulissen war der Einsatz groß. Die AG Sound & Light sorgte für die technische Umsetzung, Kira Gräser verantwortete erneut Requisite und Maske. Die Plakate zur Aufführung entstanden im Kunstunterricht der Klassen 5 bei Lehrerin Rado und machten schon im Vorfeld neugierig auf das Musical.
Eine Botschaft, die nachwirkt
Zum Abschluss dankte Schulleiter Björn Gemmer den vielen Menschen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. Besonders hob er hervor, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Musicals auch mit historischem Liedgut auseinandergesetzt und dessen Botschaften eindrucksvoll vermittelt hätten.
„Friedensland – Utopia“ war weit mehr als eine musikalische Aufführung. Es war ein Abend, der zeigte, was Schule leisten kann: Junge Menschen wachsen gemeinsam über sich hinaus, übernehmen Verantwortung und setzen mit Musik, Schauspiel und Bewegung ein Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und Hoffnung – eine Botschaft, die weit über den Schlussapplaus hinaus nachhallte.
(Heinm)