Großartige Ruderer bei Jugend trainiert: Ein Treppchenplatz für jeden Teilnehmenden
Eine junge Truppe – und schon so ehrgeizig: Gleich drei Medaillen brachten die Aktiven des Steinmühlen-Ruderteams vom Ruder-Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ aus Kassel mit.
„Die Vorentscheidung fiel am Samstag, als sich alle Teams für die Finals qualifiziert hatten“, schwärmt Cheftrainer Martin Strohmenger („Stromi“) von den jungen Athletinnen und Athleten. Das Ergebnis war umso beachtlicher, als alle es schafften, sich leistungsmäßig von ihrer besten Seite zu zeigen – und das auf Basis unterschiedlicher Leistungsstufen.
Die Steinmühle war mit 12 plus 2 Aktiven am Start
12 Athletinnen und Athleten sowie 2 Ersatzruderer und Helfer waren am Wochenende am Stützpunkt eingetroffen. Die Ruderer fighteten bei sengender Hitze um alles oder nichts. Dass im dicht besetzten Starterfeld jeder Teilnehmende auf dem Treppchen landen würde, war eher nicht zu erwarten. „Da wächst eine wundervolle Truppe heran“ war Trainer Martin Strohmenger voll des Lobes für die jungen Aktiven, als sich der Erfolg abzeichnete. Gleichzeitig würdigte er den Support der vielen mitgereisten Eltern.
Mit drei Bronzemedaillen im Gepäck zurück an die Lahn
Platz 3 (Bronzemedaille) in der Wettkampfklasse 3 im Dopppelveier mit Steuerfrau (13/14 Jahre) holten: Lotta Funk, Freya Dorndorf, Lara Khatib, Emma Schütt, Steuerfrau Hanni Fuchs.
Ebenfalls Platz 3 und damit gleichermaßen Bronze erruderten in der selben Altersklasse im Jungen Gig-Doppelvierer: Ole Brutzer, Julian Lange, Jakob Heck, Ricardo Tapia, Steuermann Mika Nordwald.
Ebenso Platz 3 und damit abermals die Bronzemedaille errangen in der Wettkampfklasse 2 im Doppelzweier (15-17Jahre): Julian Steinkamp, Vincent Pfarr.
Johannes Figiel und Lara Burk waren als Ersatzleute und Helfer mit von der Partie. Ihr großartiger Einsatz sowie das hohe Engagement von Michael Neirich als Koordinator des Schulruderns und Maurits Juhre (FSJ’ler Rudern) können nicht genug gewürdigt werden.
„Wir sind auf dem richtigen Weg“
„Unser Neustart ist sichtbar geworden“ zeigt sich der Trainer zufrieden und registrierte, dass einige Teilnehmende trotz Widrigkeiten kurzfristig die Entscheidung zur Teilnahme getroffen hatten, um das Momentum zu nutzen.
„In der vorhergehenden Trainingswoche an unserem Stützpunkt in Mannheim waren es 33 Schülerinnen und Schüler gewesen, die sich erprobt hatten, aber letztlich hatten einige nicht den Mumm zum Start in Kassel“, schildert „Stromi“ den kleinen Wermutstropfen. Er ist sicher: „Von den Daheimgebliebenen hätte der eine oder die andere noch Potenzial gehabt; es sind auch leistungsfähige Ruderer zu Hause geblieben“. Das wolle man künftig organisatorisch etwas durchdenken. Martin Strohmenger freut sich aber, dass der Auftritt der Steinmühlenruderer nach langer Abstinenz bei Jugend trainiert für Olympia auch schon jetzt einen solchen Erfolg erbracht hat. „Ihr habt erstklassig performt. Da beginnt eine Bewegung. Vielen Dank an alle“.
(Angela Heinemann)
















