Das Strom-Jahressoll an der Steinmühle wird problemlos hereingeholt. 2024 betrug die Jahresgesamtleistung 675.000 Kilowattstunden – bei einem Jahresbedarf der Steinmühle von 350.000 Kilowattstunden. In Spitzenzeiten werden mit Wasserkraft 160 bis 170 Kilowattstunden Strom pro Stunde produziert.
Soweit – so gut. Mangels Speichermöglichkeiten fließt der Strom, der zeitgleich nicht verbraucht werden kann, ins öffentliche Netz. Derzeit sind dies 145.000 Kilowattstunden – für eine Einspeise-Vergütung von 6,9 Cent pro Kilowattstunde.
Da für den Küchenbetrieb in der Vormittagszeit der Bedarf deutlich höher ist als der in dem Moment aus laufendem Betrieb bereitgestellte Strom, muss die Steinmühle unter dem Strich trotz Überhangs in der Summe Strom zukaufen. Aufgrund der geringen Einspeisevergütung verbleibt eine Kostenlast – zudem allerdings die Gewißheit und das gute Gefühl, in den vergangenen Jahren Strom und CO2 gespart zu haben.
Dennoch: Aus finanziellen Gründen, die nicht unerheblich sind, strebt die Steinmühle an, sich für die Zukunft ein Akku-Speichersystem zuzulegen.
Derzeit werden dazu Möglichkeiten geprüft und Angebote hereingeholt.