“Jugend trainiert für Olympia”: Steinmühlen-Fußballer erneut Kreismeister
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Große Freude beim Team von Michael Neirich: Unsere Fußballer der Wettkampfklasse II holen auch in diesem Jahr auf dem Kunstrasenplatz in Kirchhain die Kreismeisterschaft. Die beiden Gegner in diesem Jahr waren die Georg-Büchner-Schule Stadtallendorf und die Freiherr-von-Stein-Schule Gladenbach. Bereits das Aufeinandertreffen dieser beiden Teams brachte uns durch das torlose Unentschieden in eine sehr gute Ausgangslage. Hochkonzentriert gingen im Spiel 2 unsere Schüler der Klassen 8 bis 10 in ihre erste Partie gegen Stadtallendorf an den Start. Eine überzeugende Leistung mit einem Hattrick von Jakob Reinhard brachte schließlich ein auch in der Höhe verdientes 3:0. Dadurch reichte im letzten Spiel des Turniers ein Remis gegen Gladenbach. In diesem Spiel zeigten die Steinmühlen-Kicker nicht ihren besten Fußball, die Partie wurde von beiden Teams nervös geführt, und so dauerte es bis drei Minuten vor Schluss, als Adrian Bruchmann nach Flanke von Jakob Reinhard zum 1:0 einschob. Eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr führte dann noch in der Schlussminute zum 1:1-Ausgleich. Kurz darauf pfiff aber der umsichtige Schiedsrichter Sam Kempkes ab.

Somit qualifiziert sich die Steinmühle erneut zum Regionalentscheid am 18. April im Georg-Gassmann-Stadion in Marburg. Dort warten sehr starke Gegner, vor allem die Mannschaft aus Gießen. Leider werden wir an diesem Tag eher eine Außenseiterrolle spielen, da der komplette 9er-Jahrgang (Heuten waren 8 Spieler aus dieser Jahrgangsstufe dabei) auf Klassenfahrt sein wird.

Integration durch Klettern
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Fünf Jungs aus dem Bremerhaus der Steinmühle beteiligten sich an einem Pilotprojekt des Deutschen Alpenvereins (DAV), Sektion Marburg, in der Volksbank-Kletterhalle. Habib, Najdat, Ahmad, Jamal und Mohammad (von links nach rechts) absolvierten bei Steinmühlen-Lehrerin Ines Vielhaben an vier aufeinander folgenden Sonntagen erfolgreich einen Toprope-Kurs und dürfen nun über das Projekt mit dem Titel „Integration durch Klettern“ ein Jahr kostenlosen Eintritt und Leihausrüstung gegen Vorlage ihres Toprope-Scheins geniessen. Als Gegenleistung helfen die jungen Männer im ehrenamtlichen Bereich bei der Durchführung von Kletterwettkämpfen. Die Sektion bietet dieses Angebot weiteren Geflüchteten. Bei Interesse können sich diese bei der Volksbank-Kletterhalle melden.

Neue Gesichter im Team der Schülervertretung
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SV-Wahlen standen an – und hier sind die Ergebnisse: Das neue Schulsprechterteam besteht aus Bodam Lee und Carolin Mauersberger. Oberstufensprecherin ist Janina Seip. Zum Mittelstufensprecher wurde Eren Pektas gewählt. Das Unterstufensprecherteam bilden Joris Benavente und Jonah Schorm.

Mitglieder der Gesamtkonferenz sind Piet Laufhütte (5a), Lina Martin (5a), Fynn Dörr (5b), Paula Hartmann (5c), Arwen Seifart (6a), Urs Seifart (8c), Flûte Seifart (11b) und Christian Eifert (11d). Das Foto zeigt (von links) Vertrauenslehrerin Jennifer Bernhart, Janina Seip, Carolin Mauersberger, Bodam Lee, Eren Pektas, Jonah Schorm, Vertrauenslehrer Dirk Lange und Joris Benavente.

Steinmühlen-Mädchen beim Fußball-Kreisentscheid „Jugend trainiert für Olympia“
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Auch in diesem Jahr spielte ein Mädchenteam der Steinmühle beim Fußball-Kreisentscheid der Schulen im Georg-Gassmann-Stadion um den Einzug in den Regionalentscheid. Auf Initiative von Coach Lothar Potthoff (Vielen herzlichen Dank für den Einsatz!) wurden die Mädchen in den letzten Wochen in einigen Trainingseinheiten eingestimmt. Der starke Teamgeist wurde während des Turniers deutlich und auch spielerisch konnte die Mannschaft des ehemaligen Schulleiters der Gesamtschule Ebsdorfergrund sehr gut mithalten. Leider fehlte im Sturm die entsprechende Durchsetzungsfähigkeit, nicht zuletzt, so Lothar Potthoff, weil eine zentrale Leistungsspielerin kurzfristig wegen Krankheit absagen musste. So standen nach drei Begegnungen ein Unentschieden (0:0 gegen die Europaschule Gladenbach) und zwei knappe Niederlagen (0:1 gegen die Elisabethschule und 0:2 gegen die Alfred-Wegener-Schule Kirchhain) zu Buche.

BANDS ON STAGE am kommenden Montag, 19. März um 19.30 Uhr

Erst in der Muttersprache verinnerlicht, dann deutsch auf die Bühne gebracht
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Internationale Schülergruppe inszenierte Ringparabel aus „Nathan der Weise“

Mit Schülern des 11er-Mathe-Profils, die Deutsch als Grund- oder Leistungskurs haben, hat Deutschlehrerin Dr. Claudia Röder die Ringparabel aus „Nathan der Weise“ auf die Bühne gebracht. In mehrerlei Hinsicht eine Herausforderung, setzt sich die Gruppe doch aus syrischen, chinesischen, afghanischen und deutschen Schülern zusammen. Schon für sich gesehen ist das Drama, das zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem spielt und neben dem Humanismus den Toleranzgedanken der Aufklärung als Schwerpunktthema hat, nicht einfach darzustellen. In einer anderen als der eigenen Muttersprache gilt es, zusätzlich eine beträchtliche Hürde zu überwinden.

Um dies bestmöglich zu meistern und den Verständnisprozess zu fördern, lasen die ausländischen Schüler das Werk zunächst in der eigenen Muttersprache. Das letzte Werk Lessings mit seinem Protagonisten Nathan fokussiert ein Vorbildverhalten ungeachtet der jeweiligen Situation und Religion der Beteiligten – ein aktuelles wie emotionales Thema. Authentisch verstanden es die Akteure, die Vorgaben – nämlich Prosasprache mit einer Stilebene, die der heutigen Sprache ähnelt – umzusetzen. Auch brachten sie anforderungsgemäß gezielt Körpersprache zum Einsatz.  Abgeliefert wurde letztlich ein gelungenes und authentisch inszeniertes Stück, berichtete Lehrerin Dr. Claudia Röder. Wir sagen: Hut ab vor dieser Leistung!

Kulturmühle: Die Gründer sind jetzt Ehemalige, ihr Projekt entwickelt sich weiter
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Die Gründer haben die Schule mit Abitur in der Tasche verlassen – ihr Projekt aber lebt weiter. Die Kulturmühle – eine Plattform für Kreatives, wird auch in Zukunft betreut. “Wir haben konkrete Pläne,” verraten Chiara Scheffczyk (Jahrgangsstufe 11) und Evelyn Damer (9b).

Chiaras Bruder Francesco und Riko Uphoff waren es, die das Medium nach eigenen Ideen zu dem machten, was es heute ist. Dank kreativer Unterstützung von Kunstlehrerin Ines Vielhaben und Rückendeckung von Schulvereins-Geschäftsführer Dirk Konnertz wurde die Internetseite kulturmühle.de ein Auftritt, auf dem sich jede Schülerin und jeder Schüler mit ihrem oder seinem Kreativ-Projekt verwirklichen kann – gleich, ob es sich um Bühne, Film, Kunst, tolle Schneekreationen oder Kochkünste handelt. Wo das Projekt entstanden ist, spielt dabei keine Rolle. Das kann innerhalb der Schule, aber auch in der Freizeit geschehen sein.

Um die Aktivitäten der Kulturmühle weiterleben zu lassen und noch auszubauen, haben sich Chiara und Evelyn Verstärkung ins Boot geholt. Jahrgangsübergreifend. Auch Lasse Zimmer, Jahrgang 11, ist mit im Team, aber auch Sascha Trofimov. Als Fünftklässler gehört er noch zu den ganz jungen Steinmühlenschülern. Minder engagiert erscheint er nicht.

“Es ist unser Anliegen, die Idee der Kulturmühle an der gesamten Schule noch stärker zu verbreiten,” berichtet Chiara. Die Gründung von Gruppen für thematische Schwerpunkte soll hierbei hilfreich sein: Eine Kulturgruppe, eine Info-Gruppe und eine Ateliergruppe sollen entstehen. Eine Social Media-Gruppe wird sich um die Präsenz auf Instagram kümmern, die ausgebaut werden soll. Schon jetzt findet man dort aber einen Account mit weißem Mühlrad auf schwarzem Grund – entstanden in Anlehnung an das Steinmühlenlogo.

Im April ist ein Treffen mit dem neuen Intendanten des Hessischen Landestheaters geplant. Ein Kooperationspartner der Steinmühle. Sein Anliegen ist es, Jugendlichen das Theater näherzubringen – und das geht am besten über Jugendliche.

Einen Sinn macht es daher auch, pro Klasse ein bis zwei Kultursprecher zu installieren, findet das Gremium. Evelyn Damer: “Wer diese Position hat, ist ein Bindeglied zu unseren Aktivitäten.”

Verstärkter Fokus auf Berufsorientierung an der Steinmühle
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Dem Thema Berufsorientierung möchte die Steinmühle einen neuen Rahmen geben. „Für die Klassen 8 bis zur Oberstufe werden wir dieses Feld stärker fokussieren,“ sagt Dr. Claudia Röder, künftige Koordinatorin der schulischen Praktika.

Der Einstieg in das, was sich in der Welt außerhalb der Schule abspielt, bietet in Klasse 8 zunächst das Sozialpraktikum. Es endet mit der Erstellung eines reflektierenden Berichts. Im Rahmen einer dreiwöchigen Berufsorientierung geht es dann darum, ein Bewusstsein für eigene Stärken und Schwächen zu entwickeln. Ein Kontakt zum Arbeitsamt, das Schreiben eines Lebenslaufes und einer Bewerbung stehen ebenfalls auf dem Plan – schließlich soll ein Platz für das Betriebspraktikum in Klasse 9 gefunden werden. Ist diese Zeit dann gekommen, dann schließt auch dieser Abschnitt mit einem Bericht der Schülerinnen und Schüler.

In Klasse 10 besteht die Möglichkeit, durch ein dreimonatiges Praktikum seinen eigenen Stärken auf die Spur zu kommen. Oft ist die Entscheidung für ein bestimmtes Leistungsfach gar nicht so leicht – das soll sich ändern.

Ist die Jahrgangsstufe 11 erreicht, gibt es einen Berufswahlpass. Hier soll alles, was die Schülerin oder den Schüler qualifiziert – ob außerhalb oder innerhalb der Schule – schriftlich niedergelegt werden.

 

Soziale Kompetenzen wichtig

„Es sind nicht nur die harten Kriterien, die einen Menschen qualifzieren, sondern es sind auch die Soft Skills, die sozialen Kompetenzen,“ sagt Dr. Claudia Röder. In diesen Zusammenhang fallen gleichzeitig die Themen Selbsteinschätzung, Selbstreflexion und Fremdeinschätzung.

Neben den Tutorenstunden, denen eine wichtige und zentrale Rolle zukommt, wird auch ein Test angeboten, der drei Zeitstunden umfasst. Hier werden Talente und Interessen abgefragt und mögliche individuell passende Berufsfelder aufgezeigt.

Die Steinmühle möchte Schülerinnen und Schüler auch ermutigen, die regelmäßige Berufsberatung in der Schule wahrzunehmen. In der Qualifikationsphase 1 ist die Berufsbörse des Rotary-Clubs im Forum der Schule eine zusätzliche gute Möglichkeit, sich mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Berufe auszutauschen und konkrete Fragen zu stellen. Die Hochschulerkundungstage, die ebenfalls in der Q 1 stattfinden, machen Studienfächer und Abläufe an der Universität greifbarer.

Das Praktikum in der Qualifikationsphase 2 endet mit einer anzufertigenden Wirtschaftsarbeit, die, so Dr. Claudia Röder, das Kennenlernen einer ausgewählten Materie ermöglicht, aber auch die Beschäftigung mit ihr erfordert.

Jan Audretsch fährt zur Mathe-Bundesolympiade
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Da senden wir gleich noch eine Meldung hinterher: Nach seinen aktuellen Erfolgen auf bei der Mathematik-Olympiade auf Landesebene wurde Jan Audretsch (Klasse 8b) in das Landesteam Hessen für die Mathematik-Bundesolympiade aufgenommen. Er wird mit diesem Team zunächst im Mai ein Vorbereitungsseminar machen und im Juni an der Mathematik-Bundesolympiade teilnehmen. Das ist ein riesiger Erfolg und eine Premiere für die Steinmühle, wir drücken schon jetzt die Daumen.

Grenzerfahrungen in wundervoller Umgebung
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Über den Skikurs der Klassen 8 in Mayrhofen berichtet Steffen Ullwer vom begleitenden Team:

Nach einer langen, entspannten Busreise mit 69 Achtklässlern und zehn Begleitpersonen wurden die vielen Koffer, Rucksäcke sowie die Schülerinnen und Schüler gemeinsam in die Gondeln der Mayrhofner Bergbahn verstaut und auf eine Höhe von gut 1800 m gebracht. Dort angekommen, erwarteten uns ein atemberaubender Ausblick, das Gschößwandhaus (unsere Unterkunft) und einige Grenzerfahrungen.

Die erste Aufgabe für die Schüler war es, eine Zimmereinteilung zu finden, die ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben auf engem Raum in urigen Zimmern mit bis zu 15 Betten ermöglichte. Dies gelang recht schnell, und während der Woche wurde die soziale Herausforderung des harmonischen Zusammenlebens in der Regel gut bewältigt, auch wenn durch das Mörderspiel so manches Misstrauen gesät wurde.

Am nächsten Morgen erwartete die Schülerschaft und die Klassenlehrer die nächste Herausforderung: Das Skifahren! Gut ein Drittel der Schüler stand vorher noch nie auf Skiern und lernte nun in wenigen Tagen sehr schnell, wie man sicher eine blaue Piste herunterfährt. Die Fortgeschrittenen verbesserten ihre Technik und lernten dabei das weitläufige Skigebiet kennen. Die Klassenlehrer kamen teilweise an Grenzen der Lerngeschwindigkeit bzw. Risikobereitschaft und waren immer wieder erstaunt über das Lerntempo der Schüler.

Wenn es mal in Mathematik auch immer so wäre!

Etwas Theorie am Abend, Fußball im Schnee, ein Ausflug in die Stadt, eine Nachtwanderung, eine Après-Ski-Disco mit Lagerfeuer und viele gemeinsame Spiele ergänzten das Sportprogramm, so dass für Abwechslung gesorgt war und auch das Zwischenmenschliche nicht zu kurz kam. Die große Krankenwelle nach der Fahrt war nur ein kleiner Wermutstropfen und vielleicht die letzte Grenzerfahrung, die die insgesamt hervorragende Stimmung und die Zufriedenheit mit der Fahrt aber nicht trüben konnte.

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